Viele Veedel – ein Spiel. Kölner Grundschüler begeistern

RheinStars-Grundschul-Cup 2017

Viele Veedel – ein Spiel. Kölner Grundschüler zeigen was sie im Rahmen des Basketballprojekts „RheinStars@school“ schon alles gelernt haben

Rund 85 Kinder aus sieben Grundschulen trafen sich am Samstag den 13.05. um 9.00 Uhr in der Sporthalle des Apostelgymnasiums, um erstmals gemeinsam ein Basketballturnier auszutragen. „Neben den vielfältigen Erfahrungen die Kinder bei so einem Basketballturnier machen, war es uns auch ein besonderes Anliegen Grundschüler aus verschiedenen Kölner Veedeln bei diesem schönen Ereignis zusammen zu bringen und durch Sport zu verbinden. So waren heute Kinder aus Lindenthal, Buchforst, Mülheim, Klettenberg, Neustadt-Süd und Buchheim in der Halle und sind gemeinsam der schönsten Sportart der Welt nachgegangen“, sagte Johannes Strasser als Leiter Entwicklung Basketball der RheinStars.

Insgesamt 8 Mannschaften waren gemeldet und teilten sich in eine Mixed- und eine Jungen-Gruppe mit jeweils 4 Teams auf. Innerhalb der Gruppen wurde nach dem Modus Jeder-gegen-Jeden gespielt, so dass pro Mannschaft 3 Spiele auf dem Programm standen. Beim Spielen auf etwas niedrigere Körbe war die Anfangsnervosität schnell abgelegt und schon bald konnte man schöne Dribblings, sichere Pässe und jede Menge Korberfolge beobachten.

Angefeuert wurden die kleinen Ballkünstler nicht nur von ihren begeisterten Eltern, die zahlreich in der Halle erschienen waren, sondern auch vom „Jeck“ dem Maskottchen der RheinStars, der das gesamte Turnier mit begleitete. Auch die Profispieler Lennart Steffen, Leon Baeck und Andreas Wenzl ließen es sich nicht nehmen in die Halle zu kommen und den engagierten Kindern Tipps zu geben und Fragen zu beantworten.

Dass das gemeinsame Erleben bei diesem Turnier im Vordergrund stand konnte man auch bei der späteren Siegerehrung erfahren. So wurden keine Platzierungen ausgespielt, sondern alle Kinder sollten als Gewinner vom Spielfeld gehen und bekamen eine Urkunde und einen kleinen Ball geschenkt, welche sie sich sogleich von den anwesenden Profis und dem Jeck unterschreiben ließen.

„Wir wollen gesamtstädtisch neue Begegnungsräume schaffen und Kinder zu Bewegung und Sport animieren. Solche wunderbaren Veranstaltungen spornen uns an, diesen Weg weiter zu gehen“, zog Johannes Strasser sein Fazit. Besonders bedankte er sich bei den vielen freiwilligen Helfern aus den RheinStars-Jugendteams sowie bei der Sparkasse KölnBonn und dem Kölner Unternehmerverein für Sport und Soziales e.V. (K.U.S.S.), ohne die dieses Turnier nicht möglich gewesen wäre.

Am Turnier teilgenommen haben Mannschaften der Grundschulen:

– GGS Kopernikusstraße                          – GGS Loreleystraße

– KGS Lindenburger Allee                       – GGS Stenzelbergstraße

– GGS Pfälzer Straße                                 – MGS Ferdinandstraße

– GGS An St. Theresia

Kooperation: RheinStars Ladies Hürth starten in WNBL  

Die RheinStars Köln und der Hürther BC kooperieren ab sofort im weiblichen Nachwuchs-Bereich und wollen so gemeinsam Perspektiven für talentierte Spielerinnen im Rheinland auf höchsten Wettkampniveau schaffen. „Eine Kooperation, die sinnvoller kaum sein könnte“, sagen unisono die Beteiligten um den sportlichen Leiter der SG RheinStars Köln, Platon Papadopoulos, und den Geschäftsführer des Hürther BC, Dieter Mischke. Die Rheinstars sind nicht allein der größte Verein in der Region, sondern in ganz NRW, mit 16 Mannschaften alleine im weiblichen Bereich. Außerdem spielen sie seit einigen Jahren erfolgreich in den männlichen Nachwuchsbundesligen. Der Hürther BC bringt die Erfahrung aus 4 Jahren weiblicher Nachwuchsbundesliga mit. Außerdem den Stamm der letztjährigen Mannschaft, die als Slammers den 4. Platz der Hauptrunde Nord erreicht haben.

In der kommenden Saison 2017/18 wird es so auch eine Mannschaft in der weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) geben, die unter dem Namen „RheinStars Ladies Hürth“ an den Start gehen wird. Nach sehr guten Gesprächen wurden die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung des Mädchenleistungsbasketball geschaffen, die den Kern der Kooperationsvereinbarung bilden. Dabei sollen die Spielerinnen über die WNBL hinaus im Damenbereich beider Teams eingesetzt werden.

Dieter Mischke: „Im Jugendbereich ist für uns weiterhin eine breite und enge Zusammenarbeit mit vielen Vereinen angedacht und notwendig, um weiblichen Talenten die Möglichkeit einer Förderung zu ermöglichen.“ Papadopoulos ergänzt: „Es soll ein sogenannter Perspektivkader gebildet werden, aus dem sich in Zukunft nicht nur der Nachwuchs für die WNBL, sondern auch für die Leistungsteams auf Landesebene sowie den Damenbereich speist.“

Tryouts für alle interessierten Mädchen der Jahrgänge 2000, 2001 und 2002 werden am Dienstag, 30.05., Donnerstag 01.06., Dienstag 13.06. und Donnerstag 15.06.17 jeweils in der Zeit von 18:30-20:30 Uhr stattfinden.

Weitere Infos können unter info@sg-rheinstars-koeln.de und dieter.mischke@huerther-bc.de erfragt werden.

Foto-Motiv: Gero Müller-Laschet

NBBL: Showdown um Klassenerhalt in Bundesliga

Nochmal Lust auf ein spannendes Basketballspiel bevor die lange Sommerpause droht? Die RheinStars hätten da was zu bieten. Am kommenden Sonntag (14 Uhr) empfängt der Bundesliga-Nachwuchs in der ASV Sporthalle im Abstiegskampf der Nachwuchs-Bundesliga NBBL die Eisbären Bremerhaven. Im zweiten Spiel der Playdowns-Serie „best of three“ können die RheinStars nach dem Auftakterfolg in Norddeutschland die Saison 2016/2017 mit einem weiteren Erfolg mit dem Klassenerhalt beenden. Es wäre das versöhnliche Ende einer Spielzeit mit vielen Verletzungen, Rückschlägen und Niederlagen.

Schon vor dem Hinspiel hatte der zum Nachwuchsprogramm „Future Five“ zählende Leon Okpara gesagt: „Wir haben uns im letzten Spiel schon verbessert, müssen aber um das Spiel gegen Bremerhaven zu gewinnen, noch besser als Team verteidigen und unserer Systeme durchspielen. Wenn uns das gelingt schaffen wir es zu gewinnen.“ Und die Mannschaft enttäuschte ihren Kapitän nicht. Sie startete mit einem klaren 97:65 (49:33)-Erfolg bei den Eisbären Bremerhaven in die Serie. Die meisten Punkte erzielten Okpara mit 28 Punkten, Thomas Müller-Laschet (24, davon 6 Dreier bei 10 Würfen) und Jonas Gottschalk mit 18 Punkten, 14 Rebounds und 5 geblockten Würfen.

Der Eintritt zum Spiel ist frei. Sollten die RheinStars die Partie verlieren, würde ein weiteres Spiel in Bremerhaven am 7. Mai die Entscheidung bringen müssen. Denn während der Sieger die Klasse hält, steigt der Verlierer erst einmal ab und müsste über die Qualifikationsrunde einen neuen Anlauf nehmen.

BBV Köln-Nordwest und RheinStars Köln veranstalten erstes U8-Turnier 

Bereits am Samstag findet von 9.30-14.00 Uhr in der Sporthalle Everhardstraße zum ersten Mal ein U8-Basketballturnier statt. Für die jüngsten Basketballer gibt es noch keinen regulären Spielbetrieb und so kommen die U8er nur sehr selten zum Spielen. Und wenn sie dies tun, dann nur außerhalb ihrer Altersklasse in den U10 Mannschaften. Diesen Umstand haben der BBV und die RheinStars zum Anlass genommen ein eigenes Turnier für U8-Mannschaften zu veranstalten und den jüngsten Basketballern ein schönes Erlebnis zu bieten. Insgesamt 7 Teams aus NRW werden morgen nach Köln kommen, darunter Recklinghausen, TSV Bayer 04 Leverkusen, zwei Teams der BG Bonn, DJK Köln-Nord, BBV Köln-Nordwest und die RheinStars.

Alle Interessierten des gepflegten Mini-Basketballs sind herzlich als Zuschauer zu diesem Event eingeladen!
NBBL-Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars scheitern deutlich am Mitteldeutschen BC

Drittes Spiel, dritte Niederlage. Die Saison 2016/2017 der RheinStars Köln fand am Mittwochabend mit einem 68:97 (38:52) beim Mitteldeutschen BC ihr Ende. Der Aufstiegsfavorit setzte sich gegen den Tabellenachten der 2. Basketball-Bundesliga ProA letztlich deutlich mit 3:0-Siegen im Playoff-Viertelfinale durch. Ein Durchmarsch ohne Zweifel. Köln war dem Liga-Dominator vor gut 2.000 Zuschauern nicht gewachsen an diesem Abend.

„So wie der MBC spielte, stellt man sich einen Aufstiegsaspiranten vor. Eine bockstarke Mannschaft“, sagte Manager Stephan Baeck und atmete an seinem 52. Geburtstag erstmal tief durch, bevor er das Gesehene gleich mit der kompletten Saison zusammenfasste. „Hier kann man verlieren, aber man muss das mit mehr Gegenwehr machen. Es war ein Jahr aus dem wir viel lernen werden für unsere Entwicklung. Wir haben mit den Playoffs unser Minimalziel erreicht. Jetzt arbeiten wir die Saison auf, stellen uns neu auf und greifen im nächsten Jahr wieder an.“

Großartig beschäftigen musste man sich zu diesem Zeitpunkt mit der Partie in der Stadthalle Weißenfels nicht mehr. Knapp 20 Unterstützer hatten sich auf den Weg in die gut 40.000 Einwohner zählende Mittelstadt in Sachsen-Anhalt gemacht. Und wer unter ihnen an eine Überraschung oder zumindest einen harten Kampf geglaubt hatte, war schnell ernüchtert. Die Hausherren kontrollierten Ball und Gegner, spielten hart, trafen aber auch kaum auf Gegenwehr und lagen nach dem ersten Viertel schon 13 Punkte vor (18:31).

Einziger Lichtblick war zu Beginn Anthony King, der mit einem Kraftakt tatsächlich die ersten 13 Punkte der RheinStars im Alleingang servierte. Lennart Steffen komplettierte mit fünf weiteren Zählern die 18 Punkte. Die RheinStars entwickelten keine Teamleistung und konnten froh sein, dass sie nur 14 Punkte zur Pause (38:52) hinten lagen.

Nach der Pause prägten die stets kämpferischen Robin Christen und Alex Foster das Bild bei den RheinStars, zudem zeigte der spät ins Spiel gekommene Leon Baeck eine ansprechende Vorstellung. Es änderte sich allerdings nichts mehr am ungleichen Spiel. Der MBC dominierte bis zum Ende und holte sich mit 29 Punkten Vorsprung den verdienten Halbfinaleinzug. Bleibt zu hoffen, dass der MBC mit einem weiteren Sieg in der Halbfinalserie gegen Kirchheim oder Heidelberg zügig in die erste Liga verschwindet. Die anstehende Rückkehr von Rasta Vechta aus dem Oberhaus wird Herausforderung genug.

Viertelergebnisse: 18:31, 20:21, 9:22, 21:23.

Besondere Stats: Anthony King (13 Punkte, 9 Rebounds), Richard Williams 7 Assists, Teamstats: Rebounds Köln 35:48 MBC, Assists 13:23, Steals 3:8, Turnover 14:8.

RheinStars: Anthony King (13 Punkte/1 Dreier), Richard Williams (8), Chris Eversley (2), Jelani Hewitt (2), Tim van der Velde, Lennart Steffen (5), Leon Baeck (7/1), Dennis Heinzmann, David Downs, Alex Foster (6/1), Hugh Robertson (2), Robin Christen (16/3).

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Die RheinStars-Serie im Viertelfinale „Best of five“

Freitag, 7. April  – MBC vs. RheinStars 84:66
Sonntag, 9. April  – RheinStars vs. MBC 68:81
Mittwoch, 12. April  – MBC  vs. RheinStars 97:68

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars wollen Auswärtssieg als Ostergeschenk für die Fans

Alles wie gehabt. Die RheinStars Köln sind einen Tag vor dem nächsten Auswärtsspiel zum Spielort aufgebrochen, um sich professionell auf ihr nächstes „Do or Die“-Spiel vorzubereiten. Nicht zum ersten Mal steht der Zweitligist in der 2. Basketball-Bundesliga ProA in der Spielzeit 2016/2017 vor dem nächsten Spiel vor dem möglichen Saisonaus. Diesmal ist es halt das dritte Playoff-Viertelfinale in der „best of five“-Serie gegen den Mitteldeutschen BC. Der Topfavorit liegt mit zwei Siegen vorne, einmal noch nicht gewinnen, dann wäre für die RheinStars die Saison vorbei. Ähnlich sah es vor dem Gang gegen Paderborn aus oder dem Auftritt in Nürnberg. Das Resultat? Die RheinStars sind immer noch dabei.

Die beiden Niederlagen zum Auftakt der Serie sind abgearbeitet, der Blick geht nach vorne. Lange Trübsal blasen entspricht eh nicht der rheinischen Lebensart. „Unsere Chancen sehe ich nicht so schlecht. Vielleicht bei 40 zu 60. Warum sollen wir da nicht gewinnen?“ fragt Manager Stephan Baeck. Ähnlich sieht es Headcoach Matt Dodson: „Ich schaue gar nicht auf die Serie, ich schaue mit meinem Team einfach auf das nächste Spiel. Wir haben gut trainiert, sind frisch und wollen es noch mal wissen.“

So nehmen die RheinStars die positiven Aspekte aus der zweiten Auseinandersetzung mit dem Tabellenführer der Hauptrunde mit. Beim Stande von 56:49 hatten die Kölner kurz vor Ende des dritten Viertels ihren Kontrahenten am Rande einer Niederlage und auch in Weißenfels war zumindest das erste Viertel ausgeglichen. Gelingt den Kölnern ein komplett konstant gutes und fehlerfreies Spiel, wer weiß was dann am Ende auf dem Scoreboard steht.

Das Backoffice jedenfalls hat die mögliche vierte Partie vorbereitet. Sollte den RheinStars der Auswärts-Coup gelingen, können über die RheinStars-Seite direkt im Anschluss Tickets für Ostersamstag gebucht werden. Tippoff ist dann um 19.30 Uhr, inklusive Liveübertragung auf sportdeutschland.tv. „Das wäre sicher ein schönes Ostergeschenk für unsere Fans, wenn wir uns noch ein zweites Heimspiel in der Serie holen“, sagt Manager Stephan Baeck.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars reichen drei starke Viertel nicht zum Sieg

Zweites Spiel in der Playoff-Serie „Best of five“, zweite Niederlage für die RheinStars.  Mit 68:81 (37:42) unterlagen die Kölner in eigener Halle dem Mitteldeutschen BC und müssen nun am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) in Weißenfels einen Sieg im dritten Viertelfinale landen, ansonsten ist die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA für die Rheinstars Geschichte.  Immerhin sahen die 2.035 Zuschauer am späten Sonntagnachmittag in der LANXESS arena ein gutes Basketballspiel, das RheinStars-Partner Canada Life präsentierte, mit lange Zeit spiel- und kampfstarken Hausherren, die erst im letzten Viertel dem Liga-Topfavoriten nicht mehr stoppen konnten.

„Wir haben das drei Viertel lang sehr gut gemacht als Mannschaft , aber am Ende dann leider nicht mehr. Mittwoch greifen wir wieder an“, fasste Manager Stephan Baeck die Geschehnisse zusammen. Die Story des Spiels spielte sich in der Schlussphase des dritten Durchgangs ab. Der zuvor schon mehrfach von den Schiedsrichtern ermahnte MBC-Coach Igor Jovovic kassierte zwei Technische Fouls und musste beim Stand von 48:45 für Köln kurz vor Beginn der 27. Spielminute die Halle verlassen. Köln zog das Momentum auf seine Seite.

Die RheinStars erhöhten durch den starken Richard Williams (19 Punkte, 5 Assists, 7 Rebounds) auf 50:45 und führten 140 Sekunden vor Ende des Viertels sogar mit 56:49. Plötzlich aber verloren die Hausherren ihren Faden in der Offensive, aus Teamaktionen wurden Einzelversuche. „Wir haben ohne Not unsere Linie verlassen und das darf dir gegen einen solch guten Gegner nicht passieren“, sagte Headcoach Matt Dodson. So meldete sich der MBC in der Partie zurück und demonstrierte, warum Erfahrung und Cleverness in solchen Momenten hilfreich sein kann. Abgeklärt verarbeiteten die Gäste die heikle Phase und holten sich bis zum Start des vierten Viertels erst das Momentum und dann die Führung zurück (56:57).

Köln bekam im Schlussabschnitt trotz weiterhin ordentlicher Verteidigung und lautstarker Unterstützung des Publikums, darunter FC-Präsident Werner Spinner und FC-Profi Christian Clemens, in der Offensive wenig zusammen. Viertelübergreifend brachten es die RheinStars in über acht Minuten auf ganze zwei Punkte. Aus 56:49 wurde ein 58:69. Auffällig dabei, die Kölner kamen kaum noch in die Zone, geschweige denn wirklich gefährlich unter den Korb, zogen keine Fouls und waren dann auch punktemäßig aus der Zone unterlegen – und mussten so die Niederlage hin- und annehmen.

Viertel: 20:24, 17:18, 19:15, 12:24

Besondere Stats:  Richard Williams (19 Punkte, 5 Assists, 7 Rebounds), Alex Foster (14 Punkte/7 Rebounds) Teamstats Freiwürfe Köln 11 von 14 (795), MBC 19:33 (58%), Rebounds 44:36, Steals 4:7, Turnover 15:9

RheinStars: Anthony King (5 Punkte), Richard Williams (19/3 Dreier), Robin Christen (1), Alex Foster (14/2), Hugh Robertson (16/2), Chris Eversley, Jelani Hewitt (7/1), Lennart Steffen (5/1), Leon Baeck, Dennis Heinzmann (1),  Ohne Spielzeit: Tim van der Velde, David Downs.

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Verlässlicher Kämpfer: Alex Foster Foto: Gero Müller-Laschet

„Wir können uns das nächste Spiel holen. Alle zusammen“

Mit einer Niederlage sind die RheinStars Köln am Freitagabend in die Playoff-Viertelfinalserie der 2. Basketball-Bundesliga ProA gestartet. 66:84 (24:43) lautete es am Ende beim Ligasouverän Mitteldeutscher BC vor gut 2.500 Zuschauern in der Stadthalle Weißenfels. Sicher hatten sich die RheinStars das erste Playoffspiel nach zehn Jahren Pause anders vorgestellt, hatten aber auch keine Probleme, die Lehren aus dem Auftakt der „Best-of-Serie“ anzunehmen. „Wir wissen jetzt sehr genau, mit welcher Intensität wir arbeiten müssen, um das nächste Spiel zu gewinnen. Das konnten wir uns beim MBC abschauen. Sie waren gut und intensiv. Wir müssen besser spielen, aber das können wir auch“, sagte Headcoach Matt Dodson. Sonntag, 17 Uhr, geht es in der LANXESS arena (live auf sportdeutschland.tv) weiter.

„Es war eine klare Sache heute. Jetzt schütteln wir uns und dann greifen wir wieder an. Wir können uns das nächste Spiel holen. Alle zusammen: Mannschaft, Trainer, Publikum. Wenn wir uns gemeinsam dagegenstemmen, dann haben wir eine Chance“, schwor Manager Stephan Baeck die RheinStars nach der Partie auf den Sonntag ein. „Alle zusammen – und dann von Anfang an bereit. So wie der MBC heute.“

In der Tat hatte der MBC vom Start weg keinen Zweifel daran gelassen, seinen Heimvorteil mit Mann und Maus zu verteidigen. Und dabei kamen ihm wahrscheinlich sogar drei schnelle Pfiffe gegen ihren Center Djordje Pantelic zu Hilfe. Der holte sich in den ersten Minuten gegen Anthony King und Robin Christen drei Fouls ab und räumte nach 3:11min Spielzeit das Feld. Fortan war der MBC nicht nur geweckt, sondern spielte in gezwungenermaßen in kleinerer Formation besser und überraschender. Die RheinStars taten sich zunehmend schwerer.

Köln konnte zwar das erste Viertel nahezu ausgeglichen gestalten (15:16), aber in den zweiten zehn Minuten häuften sich die Fehler im Angriff. Richie Williams, Hugh Robertson, Christen, Alex Foster und King mühten sich ohne Fortune. Dennis Heinzmann durfte dazu wenig zeigen, ohne gleich abgepfiffen zu werden. Aber fakt war: Weißenfels stand in der Abwehr sicher, machte seinerseits in der Offense wenig Fehler und die RheinStars kamen damit nicht zurecht.

„Wir sind in alte Muster zurückgefallen“, stellte Manager Baeck. Statisch, ohne Tempo im Aufbau, in der Abwehr nicht bissig genug – und summierten sich die Fehlwürfe und Ballverluste zum einem Viertelergebnis von 9:27 und dem Pausenstand von 24:43. Nach dem Wechsel ging es erst einmal so weiter und bald war klar, dass sich die Rheinstars an diesem Abend nichts holen würden können. Bis auf 35:59 (27.) enteilten die „Wölfe“, bevor sich die RheinStars wieder fingen. So setzten dann eher auch die Bankspieler an diesem Abend die positiven Akzente: Leon Baeck  im Aufbau, Rückkehrer Lennart Steffen nach seiner Verletzung, dazu der fleißige Chris Eversley  – und die RheinStars gewannen das letzte Viertel mit 21:15. Ein positiver Moment, auf dem sie aufbauen können.

Holen sie sich am Sonntag den Heimsieg, steht auch gleichzeitig fest, dass es ein weiteres Heimspiel für die RheinStars am Ostersamstag geben wird. Nicht die schlechteste Motivation.

Viertelergebnisse: 15:16, 9:27, 21:26, 21:15

Besondere Stats: King (9 Punkte/ 9 Rebounds), Freiwürfe Köln 67%  (12 von 18), Würde aus dem Feld Köln (23/65 = 35%), MBC 25/55 = 45%), Rebounds Köln 38 – MBC 37, Assists 9:13, Steals 6:8, Turnover 16:13,

RheinStars: Richie Williams (14 Punkte/2 Dreier), Hugh Robertson (4), Robin Christen (11/3), Alex Foster (3), Anthony King (9), Leon Baeck (5), Jelani Hewitt (8/2), Chris Eversley (5), Lennart Steffen (3/1), Tim van der Velde (2), Dennis Heinzmann (2), David Downs.

Alle Stats hier 

Foto: Matthias Kuch/MBC

Riesige Vorfreude auf erste Playoff-Serie seit zehn Jahren

Erstmals seit zehn Jahren ziehen wieder Kölner Basketballer in eine Playoff-Serie. Kein Wunder also, dass die Vorfreude bei den RheinStars Köln auf die Auseinandersetzung mit dem Mitteldeutschen BC im Playoff-Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProA riesengroß ist. Am Freitag startet die „best of five“-Serie für die Rheinländer in Weißenfels (19.30 Uhr), bevor es dann am Sonntag in der LANXESS arena (17 Uhr) mit dem ersten Heimspiel für die RheinStars – präsentiert von Partner Canada Life – weitergeht. Drei Siege sind zum Weiterkommen nötig – und der klare Favorit ist der souveräne Tabellenführer und Bundesliga-Absteiger aus Sachsen-Anhalt. Nur drei von 30 Spielen hat der MBC verloren, würde also seine Niederlagenzahl bei einem Ausscheiden glatt verdoppeln.

In Köln allerdings kümmert die verständlicherweise breite Brust und das Selbstbewusstsein des MBC so recht niemanden. Die Spielzeit war von genügend Hindernissen geprägt, das Erreichen der Playoffs wurde auf dem harten Weg erarbeitet. „Wir haben spät, aber rechtzeitig den Turnaround geschafft“, sagt Manager Stephan Baeck.

Wieso also sollten sich die RheinStars vor einer Auseinandersetzung mit den Liga-Dominatoren fürchten? Zumal die Bilanz mit dem Mitteldeutschen BC ausgeglichen ist. Einer 64:79-Niederlage auswärts steht ein 85:70-Erfolg in der LANXESS arena gegenüber. Außerdem passen die Spieler auf den einzelnen Positionen aus Kölner Sicht recht gut zueinander und unter den Körben haben die RheinStars sogar ein deutliches Rebound-Übergewicht. Soweit die Theorie.

„Wir haben die Woche gut trainiert, haben eine gute Mannschaft und wissen alle, worum es geht. Nach der Hauptrunde sind die Playoffs wie ein Neuanfang für uns. Dabei geht es für alle bei null los, jede Mannschaft kann gewinnen“, sagt Headcoach Matt Dodson. „Wir haben große Lust auf die Spiele und freuen uns. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen Charakter gezeigt und auch die Fans begeistert. Der MBC hat zurecht eine breite Brust, wir aber haben eine Menge Rückenwind aus den letzten Spielen mitgenommen. Wir wollen dem MBC das Leben so schwer wie möglich machen“, sagt Manager Stephan Baeck und zitiert den Trainer-Altmeister Svetislav Pesic: „Es ist theoretisch und praktisch unmöglich, ein Spiel zu gewinnen oder zu verlieren, bevor man es gespielt hat.“

Das Selbstbewusstsein jedenfalls hat bei den Kölnern durch den späten Einzug in die Runde der besten acht Team noch einmal einen Sprung gemacht. Wer sich aus der fünften Liga bis in die zweite Liga zurückgekämpft hat und nun Playoffs bestreiten darf, der fühlt sich mit dem Gang gegen den Ex-Bundesligisten eher belohnt. Vor zehn Jahren gab es übrigens einen 3:2-Sieg über die Eisbären Bremerhaven. Und auch die hatten damals zuerst Heimrecht.

Die RheinStars-Termine im Viertelfinale

Freitag, 7. April (19.30 Uhr) – MBC vs. RheinStars
Sonntag, 9. April (17 Uhr) –  RheinStars vs. MBC
Mittwoch, 12. April (19.30 Uhr) – MBC  vs. RheinStars
*Ostersamstag, 15. April – RheinStars – MBC
*Ostermontag, 17.April – MBC – RheinStars
Die mit einem * gekennzeichneten Spiele finden nur statt, wenn die Serie nicht vorher schon entschieden ist.

Playoffs, Baby! Foto: Gero Müller-Laschet

 

Alle Infos zu den Playoffs 2016/2017

Mit dem Erfolg in Nürnberg haben die RheinStars Köln am Samstagabend erstmals in ihrer Historie den Einzug in die Playoff-Runde der besten acht Teams in der 2. Basketball-Bundesliga ProA geschafft. Gegner in der Viertelfinal-Serie ist Liga-Topfavorit, Bundesliga-Absteiger und Tabellenführer Mitteldeutscher BC. Obwohl der MBC in der Hauptrunde nur drei Spiele verloren hat, ist die Bilanz zwischen beiden Mannschaften in der laufenden Saison ausgeglichen. In Weißenfels verloren die RheinStars mit 64:79, gewannen aber das Rückspiel in der LANXESS arena mit 85:70. Jenseits der sportlichen Situation klären wir aber heute erst einmal die wichtigsten Fakten zu den Playoffs. 

Wie funktionieren die Playoffs?
In den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProA werden sowohl das Viertelfinale als auch das Halbfinale im Modus „best of five“ ausgetragen. Wer zuerst drei Spiele gewinnt, ist weiter. Heimrecht im ersten Spiel, im dritten Spiel und – sofern notwendig – im fünften Spiel hat in beiden Playoff-Runden jeweils die Mannschaft, die nach Abschluss der Hauptrunde besser platziert war. Der Gegner in den Spielen zwei – und sofern notwendig – und vier. Die beiden Sieger der Halbfinals haben sich sportlich sowohl für die easycredit-Bundesliga als auch für die ProA-Finalspiele qualifiziert. Das Finale um die Meisterschaft wird in einem Hin- und Rückspiel ausgetragen, wobei die nach Abschluss der Hauptrunde besser platzierte Mannschaft das Heimrecht im zweiten Spiel hat.

Die Playoff-Termine 2016/2017

  • Viertelfinalspiele 7., 9., 12., 15. und 17. April
  • Halbfinalspiele, 21., 23., 26., 29. April und 1. Mai
  • Finalspiele 4. und 7. Mai

Die RheinStars-Termine im Viertelfinale

Freitag, 7. April (19.30 Uhr) – MBC vs. RheinStars
Sonntag, 9. April (17 Uhr) –  RheinStars vs. MBC
Mittwoch, 12. April (19.30 Uhr) – MBC  vs. RheinStars
*Ostersamstag, 15. April – RheinStars – MBC
*Ostermontag, 17.April – MBC – RheinStars
Die mit einem * gekennzeichneten Spiele finden nur statt, wenn die Serie nicht vorher schon entschieden ist.

Infos zu Dauerkarten und Einzeltickets in den Playoffs

  • Eine Dauerkarte bei den RheinStars Köln umfasst alle Heimspiele der Hauptrunde in der ProA und gilt automatisch für alle eventuellen Playoff-Spiele der Saison 2016/17.
  • Jede Dauerkarte behält ihren Platz aus der Hauptrunde
  • Alle während der Playoffs ausgetragenen Heimspiele werden gesondert nach der Saison abgerechnet.
  • Weiterführende Informationen über die Sonderpreise für Dauerkarteninhaber erhaltet ihr hier
  • Einzeltickets sind wie üblich im Online-Shop und ab Montag bei den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

Wo spielt der Mitteldeutsche BC? Wie weit ist das?
Der MBC trägt seine Heimspiele in der Stadthalle Weißenfels aus. Die aufgrund des MBC-Spitznamens „Die Wölfe“ auch „Wolfsbau“ genannte Halle bietet 3.000 Plätze, davon sind 2.300 Sitzplätze. Weißenfels mit seinen rund 40.000 Einwohnern liegt in Sachsen-Anhalt und rund 460 Kilometer von Köln entfernt. Die Anfahrt erfolgt über A45 und A4.

Adresse:
Stadthalle Weißenfels
Beuditzstraße 69a
06667 Weißenfels

Internetseite mit Ticketinfos mitteldeutscherbc.de

Foto: Sportfoto Zink

 

 

RheinStars kämpfen sich in Nürnberg in die Playoffs!

Vor, zurück, zur Seite, ran – Herzlich Willkommen, Neuanfang! So singt es Clueso – und so gilt es auch für die RheinStars Köln. Auf geht´s in die Playoffs 2016/2017. Nach dem 84:78 (43:32)-Erfolg bei den Nürnberg Falcons BC am Samstagabend steht es fest, die Kölner ziehen als Achte ins Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Erstmals. Gegner in der „Best of five“-Serie wird Bundesliga-Absteiger und Tabellenführer Mitteldeutscher BC. Freitag startet die Serie in Weißenfels, am Sonntag (17 Uhr) kommt dann der Topfavorit in die LANXESS arena.

Während die Nürnberger nach dem Ende des 30. Spieltags ihren überraschend sicher erreichten Klassenerhalt feierten, ballten nicht allein die RheinStars-Verantwortlichen bei den Kölnern die Fäuste. „Ich bin überglücklich. Wir sind in den Playoffs, das zählt. Jetzt geht es von vorne los“, sagte Manager Stephan Baeck. Man darf das ja nicht vergessen: Nach dem Start mit 1:6-Siegen waren die RheinStars zwischendurch auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen. Verletzungen, Neuzugänge, Trainerwechsel. Beeindruckende Erfolge über die Topteams, verdaddelte Siege. Nichts ging leicht. Und nun am Ende doch ein „Zwischen-Happend“.

„Die letzten vier Spiele waren ein Charaktertest für die Mannschaft. Den haben wir gemeinsam bestanden. Wir haben uns trotz der Foulprobleme von Richie und Leon durchgesetzt. Jetzt sind wir in den Playoffs – und es geht von vorne los“, freute sich Headcoach Matt Dodson.

Vor den gut 500 Zuschauern in der Halle des Berufsbildungszentrums in Nürnberg hatten die RheinStars das Spiel lange diktiert. Es ging gleich mit einem 10:0-Lauf los, der bis auf 33:12  (12.) ausgebaut wurde. Doch die Hausherren, die sich in ihrem letzten Saisonspiel nochmal von ihrer besten Seite zeigen wollten, kamen zurück und bis auf 68:70 (36.) ran. Wie so oft in der Saison der Kölner wurde es so dann doch wieder eine Nervenprobe. Währenddessen die früh im letzten Viertel mit vier Fouls belasteten Richie Williams und Leon Baeck ihre liebe Mühe im Pointguard-Duell mit Dante Watkins (29 Punkte) hatten, kämpften sich die Gäste vor allem Dank der herausragenden Alex Foster (23 Punkte, dabei die die ersten drei Dreier verwandelt), Hugh Robertson (18 Punkte/16 davon nach der Pause) und Robin Christen (verwandelte alle seine 10 Freiwürfe) zum Erfolg.

Am Ende hatten so alle etwas vom Abend. Die Zuschauer einen prickelnden Abend, die Nürnberger eine kampfstarke Mannschaft und die Kölner den ersten Playoff-Einzug in der Historie. MBC, wir kommen!

Viertelergebnisse: 29:12, 14:20, 20:21, 21:25

Besondere Stats: Alex Foster 23 Punkte, 4 von 7 Dreiern, 6 Rebounds; Hugh Robertson 18 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists. Köln trifft 28 von 29 Freiwürfen (97%), Rebounds 40:32 Köln, Assists 14:18, Turnover 17:11.

RheinStars: Hugh Robertson (18 Punkte/2 Dreier), Alex Foster (23/4), Robin Christen (10), Anthony King (4), Richie Williams (5/1), Leon Baeck (9), Jelani Hewitt (6/2), Dennis Heinzmann (2), Chris Eversley (5/1), Tim van der Velde (2). Ohne Spielzeit: Andi Wenzl, David Downs.

Alle Stats gibt es hier:

Foto: Sportfoto Zink