RheinStars unterliegen den Gladiators Trier

Einen Schritt vor, einen zurück. Nach dem umkämpften 54:59 (34:28) bei den Römerstrom Gladiators Trier am Freitagabend kommen die RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA auf dem Weg Richtung Playoffs nicht entscheidend voran. Nach 25 Spieltagen bleiben die RheinStars aktuell Neunter und müssen hoffen, dass die Konkurrenz ebenfalls patzt am Wochenende. Am Sonntag, 5. März (17 Uhr) kommen dann die Oettinger Rockets zum nächsten direkten Playoff-Duell nach Köln in die LANXESS arena.

„Wir haben vor dem Spiel in der Kabine gesagt, dass heute die Mannschaft am Ende gewinnen wird, die den Sieg mehr gewollt hat. Und so war es auch. Trier hat uns in der entscheidenden Phase vorgemacht, wie man spielen muss, wenn man unbedingt in die Playoffs will“, kritisierte Manager Stephan Baeck die Vorstellung der RheinStars, die eigentlich stark in die Partie gestartet und über lange Zeit das bessere Team waren.

Vor allem die Anfangsphase gehörte dabei den Kölnern. Im ersten Viertel dominierte die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann das Geschehen, offensichtlich gestärkt durch den Erfolg über Tabellenführer Mitteldeutscher BC am vergangenen Montag, vor den 1.991 Zuschauern in der Arena Trier. Druckvoll in der Defensive, einfallsreich und beweglich im Angriff. So ging es bis auf 25:13 (11.). Trier fand keine Mittel, blieb aber in der eigenen Verteidigung konstant giftig. Nach 32:23 (18.) wurden dann bei 34:28 für die RheinStars die Seiten gewechselt.

Trier startete mit einem Dreier zum 34:31, aber Köln konterte auf 38:31 (24.)  – und es begann die wohl das Restgeschehen des Spiels prägende Phase. Die RheinStars blieben zwar selbst in der Verteidigung am Drücker, verloren aber ihre Bewegung im Angriff. Beide Teams blieben gemeinsam über drei Minuten ohne Korberfolg. Doch die Gladiators fingen sich zuerst, kamen auf einen Punkt heran, bis Köln auf 40:37 (28.) nach beinahe fünf Minuten ohne Zählbares erhöhte. Dazwischen lagen zwei missglückte Korbleger und drei verschossene Dreier.

Zu allem Überfluss hatten sich die Trierer mit ihrem nie nachlassenden Kampfgeist das Momentum auf ihre Seite geholt. Erstmals gingen sie in dem intensiven, nervösen Spiel eine Sekunde vor Ende des dritten Viertels in Führung (44:45). Bis auf 44:51 wuchs der Vorsprung an, ehe sich Köln noch einmal auf 51:52 (35.) heranarbeitete. Doch trotz allen Mühens bei den RheinStars hatten die Gladiators das bessere Ende, das nötige Quäntchen mehr an Mut und feierten einen verdienten Sieg. Zum Verdruss der Kölner Mannschaft und der rund 50 mitgereisten lautstarken Fans.

Viertelergebnisse: 23:13, 11:15, 10:17, 10:14

Besondere Stats: Robertson 3 Blocks, 2 Steals, King 9 Rebounds. Rebounds 39 Köln/43 Trier, Blocks, Assists 11:15, Blocks 7:2, Steals 5:7, Turnover 16:14.

RheinStars: Richard Wlliams (15/1 Dreier), Hugh Robertson (11/2), Robin Christen (6), Alex Foster (9/1), Anthony King (5), Jelani Hewitt (5), Leon Baeck, Tim van der Velde, Chris Eversley (4), Dennis Heinzmann (4). Ohne Spielzeit: Andi Wenzl, Antonio Pilipovic.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

RheinStars reisen zu den heimstarken Gladiators

„Einen Schritt nach dem anderen Richtung Playoffs gehen“ lautet das Motto bei den RheinStars Köln aktuell. Oder, um es als Frage zu formulieren: Was konnte Köln aus dem Sieg am Montag über Tabellenführer Mitteldeutscher BC mitnehmen, um auch am Freitag (20 Uhr/live auf sportdeutschland.tv) bei den heimstarken Römerstrom Gladiators Trier am 25. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA bestehen zu können? „Das ist die nächste ganz schwere Aufgabe, bei der wir hellwach sein müssen, um überhaupt eine Chance zu bekommen“, sagt Headcoach Arne Woltmann.

Binnen fünf Tagen bekommen es die RheinStars nach dem MBC aus Weißenfels als bis dato auswärtsstärkstem Team der Liga nun mit dem heimstärksten nach dem MBC zu schaffen.  Zehn ihrer zwölf Heimauftritte haben die Gladiators erfolgreich gestalten können. Allein der Ligazweite Crailsheim und eben der MBC konnten in der stimmungsvollen Trierer Arena knapp bestehen. Im Hinspiel unterlagen die RheinStars zudem in der LANXESS arena mit 76:83.

Außerdem haben die Gladiators mit ihrem Neuzugang Jermaine Bucknor alle drei bisherigen Auftritte gewonnen. Gegen Chemnitz, in Hamburg und gegen Hanau. Allein beim 70:95 in Weißenfels fehlte der 33 Jahre alte Forward. Mit seiner Erfahrung aus über 100 Erstliga-Spielen für Trier und Würzburg komplettiert der ehemalige kanadische Nationalspieler nicht allein den Kader von Headcoach Marco van Berg, sondern gibt ihm auch eine höhere Qualität und Tiefe.

„Aber auch wir haben uns in den vergangenen Wochen stark verbessert und gehen auf einem ganz anderen Leistungs-Niveau in die Partie als noch zum Saisonauftakt“, sagt Manager Stephan Baeck. So steht für die RheinStars ganz klar eines auf dem Plan. Ein Sieg bei einem direkten Konkurrenten um die unteren Playoff-Plätze wäre in der Endphase der Saison ein weiteres Ausrufezeichen. „Mit einem Sieg in Trier würden wir unseren Erfolg gegen den Mitteldeutschen BC erst richtig wertvoll machen“, sagt Manager Baeck. Ungeachtet vom Karnevalstrubel reist die Mannschaft bereits am Donnerstag nach Trier, um sich in aller Ruhe auf den nächsten schweren Gang vorzubereiten.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

Starke RheinStars besiegen den Tabellenführer

Gut vorbereitet, gut eingestellt, konzentriert – und konstant über die kompletten 40 Spielminuten. Was bei den RheinStars Köln in dieser Saison möglich sein kann, zeigten die Mannen von Headcoach Arne Woltmann am Montagabend in beeindruckender Weise. Mit 85:70 (30:32) schlugen sie überraschend den unumstrittenen Tabellenführer Mitteldeutscher BC und brachten dem Erstliga-Absteiger am 24. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA die erst dritte Saisonniederlage bei.

„Ich freue mich sehr über den Sieg und darüber, wie wir gewonnen haben. Aber wenn wir uns für diesen Abend wirklich belohnen wollen, dann müssen wir am Freitag in Trier nachlegen“, bremste Trainer Woltmann mögliche Euphorie-Anflüge im Umfeld gleich ein. Und in der Tat, der Erfolg sicherte Köln den neunten Platz und den Gleichstand mit dem ersten Playoff-Platz, Rang acht. Nicht mehr und nicht weniger. Hanau hat allerdings den direkten Vergleich mit dem RheinStars gewonnen. Die „Wölfe“ aus Weißenfels übrigens nicht. Nach dem 64:79 im Hinspiel steht es jetzt Unentschieden. Aufgrund der Entfernung beider Teams in der Tabelle eh nur eine Randnotiz, aber was fürs Selbstvertrauen.

Und das die RheinStars immer besser in Tritt kommen sahen die 1.295 Zuschauer in der LANXESS arena von Anfang an. Köln legte los wie die berühmte Feuerwehr, dominierte den Start und führte schnell mit 19:8 (8.). MBC-Coach Igor Jovovic scherzte hinterher mit Blick auf den komplett in kölscher Musik gehaltenen Karnevalsabend, der vom Hause Deiters präsentiert wurde: „Vielleicht hat uns die Musik eingeschläfert.“ Sagte dann aber ernst: „Wir haben am Freitag in Baunach hart für unseren Sieg arbeiten müssen, vielleicht waren wir noch etwas müde. Aber Köln hat auch sehr intensiv gespielt heute.“

Trotzdem der Müdigkeit – und wie erwartet  – kam der MBC zurück und mit einem 12:0-Lauf zur 21:24-Führung (14.). Doch Köln fing sich nach einem wackligen Start ins zweiten Viertel wieder und hielt dann mehr und mehr dagegen. Bei 30:32 ging es in die Pause. Angeführt von Richie Williams, Hugh Robertson und Anthony King kamen die RheinStars mit der Starting-Five um die fleißigen Arbeiter Robin Christen und Alex Foster wieder besser ins Spiel. Und Köln gelangen in einer Auseinandersetzung zweier sehr guter Mannschaften zwei entscheidende Führungen. Erst entwischten die RheinStars zum 58:45 (28.), dann zum 75:63 (37.). Der MBC versuchte alles, aber Köln hatte in diesen Phasen immer wieder das besser Händchen.

Für die Kölner jedenfalls war es das bislang beste Saisonspiel. „Wir haben in den vergangenen Wochen schon zunehmend besser gespielt. Endlich war auch der Wille und die Überzeugung da, das Spiel zu gewinnen und nach Hause zu bringen. So hat sich die Mannschaft endlich belohnen können. Und so muss es weitergehen“, sagte Manager Stephan Baeck. Freitag geht es in Trier weiter im Kampf um die Playoff-Plätze.

Viertel: 21:15, 9:17, 28:16, 27:22

Besondere Stats: Topscorer Hugh Robertson (23 Punkte/ 4 Rebounds), Richard Williams (+/- von +32), Anthony King, Alex Foster (je +27), Robin Christen (17 Punkte/8 Rebounds) Dreier 11/22 (50%), Freiwürfe 16/18 (89%), Rebounds 36:35, Turnover 12:11, Steals 5:7, Assists 17:19.

RheinStars: Robin Christen (17/3 Dreier), Hugh Robertson (23/2), Richard Williams (12/1), Anthony King (16), Alex Foster (6/2), Chris Eversley (5/1), Dennis Heinzmann, Jelani Hewitt (6/2), Tim van der Velde. Ohne Spielzeit: Antonio Pilipovic, Andi Wenzl, Leon Baeck.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

Gestatten? Die schwerstmögliche Aufgabe der Liga kommt!

Der Tabellenführer kommt! Köln erwartet zum Monday-Night-Game gegen den Mitteldeutschen BC (19.30 Uhr/live auf sportdeutschland.tv) ein Basketball-Fest in der LANXESS arena. Toller Gegner, viele verkleidete Zuschauer zum Karnevalsspiel, das von Deiters präsentiert wird, und sportlich weit mehr als eine alltägliche Herausforderung für die RheinStars Köln. „Das wird sicherlich ein außerordentlicher Abend, auf solche Spiele freust du dich die ganze Saison“, sagt Manager Stephan Baeck mit Blick auf den bevorstehenden Vergleich mit dem Bundesliga-Absteiger und Gewinner der FIBA EuroCup Challenge 2004 am 24. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Die RheinStars stehen am Montag vor der aktuell schwerstmöglichen Aufgabe in der Liga. Denn die „Wölfe“ aus Sachsen-Anhalt liegen in nahezu allen Statistiken der Liga vorne. Die meisten Siege, die meisten erzielten Punkte pro Spiel, die höchste Dreierquote, die meisten Steals, die wenigsten Turnover usw. Erst zweimal musste sich der Spitzenreiter in dieser Saison geschlagen geben und dominiert derzeit das Geschehen. „Alle Spieler wissen was sie zu tun haben und tragen ihren Teil zum Erfolg bei. Der MBC spielt sehr konstant und geduldig“, sagt Headcoach Arne Woltmann. „Sie haben Spieler, die darauf warten können, das sich ihnen im Laufe des Spiels die Chance bietet, die Partie zu entscheiden. Das zeichnet sie als Mannschaft aus.“

Ein weiterer Blick auf die Statistik unterstreicht zudem die Ausgewogenheit des erfahrensten ProA-Kaders. Sechs Mann punkten im Schnitt um die zehn Punkte, zwei davon liefern 15 Punkte und mehr pro Partie. Topscorer ist Sergio Kerusch mit 17.3 Zählern im Schnitt vor Andrew Warren (16,3). Organisiert wird das Spiel von Marcus Hatten und Achmadschah Zazai, die beide durchschnittlich ihre Kollegen mit fünf Assists und mehr versorgen. Hatten zählt aktuell auch rein statistisch zu den effektivsten Spielern der Liga.

Beim 64:79 im Hinspiel hielten die RheinStars – da noch ohne Richie Williams und Anthony King – die Partie lange Zeit offen; und mussten sich erst im Schlussviertel der Qualität des Gegner geschlagen geben. Auch die oft im Mittelpunkt beider Teams stehende Rebound-Arbeit zeigte sich ausgeglichen, wobei die Kontrahenten auf beiden Seiten Qualität nachverpflichtet haben. Hier Köln mit King, dort der MBC mit dem dänischen Center Kevin Larsen. Am Montagabend wissen alle mehr.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Verkleidet zur Attacke auf die Playoff-Plätze!  

Die Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA zeigt es ganz deutlich. Es wird dramatisch im Kampf um die Playoff-Plätze. Aktuell bewerben sich sechs Teams um die letzten drei freien Playoff-Ränge in den verbleibenden Spielen – und die RheinStars stecken mittendrin. Zwischen Platz sechs Hanau und Platz elf Paderborn liegen nur zwei Siege, dazwischen platzieren sich die Oettinger Rockets, Trier, Köln und Hamburg.

Für die RheinStars steht zum kommenden Monday-Night-Game, 20. Februar (19.30 Uhr) der schwere Gang gegen Tabellenführer Mitteldeutscher BC auf dem Programm. Gelingt den RheinStars ein Coup gegen die Liga-Dominatoren wären das zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um einen der acht Plätze für die Playoffs.

„Das wird ein Basketball-Fest. Ich mag solche Spiele, weil man sich als Sportler immer mit den Besten messen will“, sagt Manager Stephan Baeck vor dem Duell in der LANXESS arena – zumal das Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC das Karnevalsspiel der RheinStars ist und von Deiters präsentiert wird, dem Marktführer für Verkleidungen und Kostüme aller Art. Die besten Verkleidungen vor Ort werden mit Deiters-Einkaufsgutscheinen im Wert von 111 Euro, 77 Euro und 33 Euro prämiert.

Heinzmann, Robertson und Williams am Samstag bei Deiters in Frechen

Am kommenden Samstag werden Dennis Heinzmann, Hugh Robertson und Richie Williams Karnevalsluft bei Deiters in Frechen (Dr.-Gottfried-Kremer-Allee 5) schnuppern. Ab 13 Uhr können die Fans Autogramme sammeln, Selfies machen oder gegen die Jungs beim „Deiters-Game“ Kamelle werfen auf einen Basketball-Korb. Lasst euch überraschen! Außerdem am Start, die Micky-Brühl-Band!

Alle Partien bis zum Ende der Hauptrunde in der LANXESS arena:
Montag, 20. Februar (19.30 Uhr) vs. Mitteldeutscher BC
Sonntag,5. März (17 Uhr) vs.Oettinger Rockets
Donnerstag, 9. März (19.30 Uhr) vs. Team Ehingen Ursping
Freitag, 24. März (19.30 Uhr) vs. Uni Baskets Paderborn*
*Der Termin kann sich durch den Tabellenstand der Kölner Haie am Ende der Hauptrunde bzw. je nach Entwicklung der Haie in den Playoffs auf den 26. März verschieben.

Grafik: Deiters

RheinStars besiegen sich in Heidelberg selbst

Die RheinStars treten aktuell auf dem Weg Richtung Playoffs auf der Stelle. Am späten Sonntagnachmittag kassierten die Kölner bei einem direkten Konkurrenten um die Plätze eine 75:77-Niederlage in der Verlängerung. Damit bleibt die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann bei elf Saisonsiegen in der 2. Basketball-Bundesliga ProA stehen – und verpasste es bei den MLP Academics Heidelberg zugleich, den achten Platz nach hinten abzusichern und den Rückstand auf Platz fünf auf zwei Punkte zu verkürzen. Die nächste Hürde: Am Montag, 20. Februar (19.30 Uhr) kommt Tabellenführer Mitteldeutscher BC in die LANXESS arena.

„Es ist wahnsinnig ärgerlich, wir haben zum wiederholten Mal eine riesige Chance weg geworfen, unsere Situation in der Tabelle entscheidend zu verbessern“, kommentierte Manager Stephan Baeck. „Wir dominieren das Spiel, haben alles unter Kontrolle, nur um den Gegner wieder aufzubauen. Mir fehlt in diesen Situationen einfach der Wille und das unbändige Verlangen, das Spiel, in dem man wirklich gut spielt, auch zu gewinnen. Das ist im Moment alles was für uns zählt. Anstatt weiter als starkes Team zu agieren, verfallen wir in Einzelaktionen und geben unsere Linie auf. Jeder Spieler, egal wie viele Minuten er spielt, hat Verantwortung für unsere Ziele. Dieser Verantwortung muss jeder für sich – und müssen wir als Team – auch gerecht werden.“

Denn die RheinStars gelangten bis auf ein 0:2 zu Beginn direkt in Führung und bauten diese kontinuierlich bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:10 aus. Während die kölschen Gäste dabei auf Lennart Steffen (Oberschenkelprellung) verzichten mussten, fehlte bei den Hausherren erstmals Stammkraft Albert Kuppe in der Saison. Köln hatte dabei die Begegnung von Beginn an im Griff und hielt die Academics auf Distanz. Bei 39:33 für die Rheinländer ging es in die Halbzeitpause. Die RheinStars hatten die Partie in den ersten 20 Minuten dominiert, kontrollierten das Spiel in der Defensive wie auch in der Offensive. Immer wieder wurde geschickt der besser postierte Mitspieler gefunden und die eigenen Stärken geschickt ausgenutzt.

Heidelberg arbeitete sich auch nach dem Seitenwechsel lange vergeblich an einer Verkürzung des Resultats ab. Auf 53:39 (27.) streckten die Kölner sogar den Abstand, der dritte Abschnitt endete bei 55:46. Wie schon zuletzt lagen die RheinStars scheinbar sicher in Vorlage (61:49/33.) bevor die Kölner wohl innerlich einen Gang runterschalteten und sich die Gastgeber zur Attacke berufen fühlten. Erst gelang ihnen ein 9:0-Lauf auf 61:58 – und 39 Sekunden vor Schluss stand es 65:65. Erstmals in dieser Saison ging es für die RheinStars in die Overtime (67:67).

Dort hatte Heidelberg wie schon zum Spielbeginn der besseren Start, doch diesmal wechselte „Fortuna“ nicht auf die Seite der Kölner. Als bei 75:77 und Ballbesitz Köln noch 16 Sekunden zu spielen waren, konnten die Academics den letzten verzweifelten Versuch der RheinStars von Richard Williams blocken. Die zwölfte Saisonniederlage stand als Fakt in der Statistiken.

Viertelergebnisse: 18:10, 21:23, 16:13, 12:21. OT 8:10

Besondere Stats: Assists Köln 18:16, Heidelberg , Rebounds 30:38, Steals 10:7, Turnover 14:15.

RheinStars: Richard Williams (13/2 Dreier), Hugh Robertson (10), Robin Christen (10), Alex Foster (8/2), Anthony King, (13) Jelani Hewitt, Leon Baeck, Tim van der Velde (2), Chris Eversley (13), Dennis Heinzmann (4), Andi Wenzl (2). Ohne Spielzeit: Antonio Pilipovic

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Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars in Heidelberg vor nächster Herausforderung

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Nicht einmal 24 Stunden nach der Heimniederlage gegen den Tabellendritten Kirchheim Knights begann die Vorbereitung der RheinStars Köln auf den nächsten Gegner in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Denn bereits am Sonntag (17 Uhr/keine Live-Übertragung) gastieren die Tabellenachten bei den drei Plätze vor ihnen platzierten MLP Academics Heidelberg. „Mit einem Sieg können wir uns bis auf zwei Punkte auf Heidelberg heranschieben. Aber wir treffen auf einen starken Gegner“, sagt Manager Stephan Baeck.

In der Tat scheinen die Voraussagen schwierig. Köln gewann das Hinspiel 77:65. Heidelberg siegte zuletzt überzeugend bei den Oettinger Rockets, verloren davor knapp gegen Tabellenführer Mitteldeutscher BC und überfuhr Trier mit einem grandiosen 40-Punkte-Sieg. Die RheinStars wiederum zeigen einen klaren Aufwärtstrend, arbeiten erfolgreich am Teamplay. Produzieren dabei immer weniger Fehler. Ganz verschwunden sind diese aber noch nicht und deshalb erleiden die RheinStars immer wieder Rückschläge auf dem Weg in die Playoff-Ränge wie das 77:83 gegen Kirchheim am Mittwochabend.

Zudem hat Köln nur vier Tage Pause, während auf der anderen Seite Heidelberg zehn Tage trainieren konnte. Und Köln schloss die jüngste Phase in diesem Rhythmus mit dem grandiosen Coup beim Tabellenzweiten Crailsheim ab. Es wird also auf die Tagesform ankommen. „Heidelberg verfügt über ein erfahrenes Team, sie spielen einen einfachen, reifen Basketball. Schnörkellos und erfolgreich“, sagt Kölns Headcoach Arne Woltmann, der am Donnerstagnachmittag das Spiel gegen Kirchheim mit dem Team per Video aufarbeitete und dabei den Blick auf die nächste Herausforderung richtete.

Aus dem Hinspiel sind vor allem der 77:65-Sieg mit 23 Punkten von Jelani Hewitt in Erinnerung sowie die mannschaftliche Energieleistung nach dem frühen Ausscheiden und der schweren Verletzung von Tim van der Velde. Erst danach stießen Richie Williams und Anthony King zum Kader hinzu. Der Kader von Heidelbergs Trainer Frenki Ignjatovic hat sich im Vergleich zum Hinspiel hingegen nicht verändert.

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Foto: Gero Müller-Laschet

Rückschlag gegen Kirchheim Knights

Die RheinStars Köln haben auf dem Weg in die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen müssen. Am Mittwochabend unterlag die Mannschaft von Trainer Arne Woltmann dem Tabellendritten Kirchheim Knights in der LANXESS arena mit 77:83 (37:38). Damit bleiben die Gäste so etwas wie der Angstgegner der RheinStars, bislang haben die Kirchheimer in der 2. Basketball-Bundesliga ProA alle Vergleiche mit Köln gewonnen. „Eine ärgerliche Niederlage, aber so ist das im Sport. Jetzt müssen wir uns am Sonntag in Heidelberg das Momentum zurückholen“, sagte Manager Stephan Baeck nach einem guten Basketballspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Von Beginn an sahen die 1.200 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel auf gutem Niveau. Köln attackierte munter den Korb, suchte vor allem den Abschluss aus der Nah- und Mitteldistanz. Kirchheim hatte damit zu Beginn seine Probleme, nicht immer stand die Defense dort wo sie stehen sollte. Ein Augenschmaus das Alley-oop-Anspiel von Jelani Hewitt auf Hugh Robertson zum 17:15 (9.) für die Hausherren über die komplette Knights-Crew hinweg. Auf Seiten der Ritter wiederum stellte Topscorer Jonathon Williams die RheinStars-Defense wiederholt vor schwere Herausforderungen. Dazu kamen die Duelle unter dem Korb mit den Kölnern Anthony King und Dennis Heinzmann mit Kirchheims Andreas Kronhardt.

Bei 37:38 wurden die Seiten gewechselt – und es blieb knapp. Köln verschaffte sich mit einem intensiven Start bei 48:42 (24.) und 50:44 (25.) etwas Luft. Auch dank der insgesamt fünf Dreier von Alex Foster. Doch die Knights ihrerseits konterten. King bei Köln hatte schnell drei Fouls und die anderen taten sich unter den Körben gegen ihre Gäste schwer. Hatten Probleme beim Ausboxen. Bei 58:60 ging es ins Schlussviertel. Die Knights ständig in Vorlage, die RheinStars im Fahrwasser. Immer auf ein, zwei Punkte dran. Doch diesmal hatten die Kölner als Kollektiv nicht ihren besten Abend – und so summierten sich die Fehler bei der Wurfauswahl und beim Rebound in den letzten Minuten zu einer Heimniederlage. Die Vorentscheidung dann 80 Sekunden vor Schluss, als Hugh Robertson, Topscorer und eigentlich eine Bank bei den RheinStars, eine Bogenlampe als Paß spielte, in die der Gegner spritzte und Andreas Kronhardt bei 75:80 einnetzte.

Viertelergebnisse: 19:15, 18:23, 21:22, 19:23

Besondere Stats: Alex Foster 63% Dreier (5/8), Hugh Robertson (18 Punkte/8 Rebounds), Rebounds: 38:45, Assists 18:14, Steals 7:8, Turnover 10:12.

RheinStars: Richard Williams (16/1 3er), Hugh Robertson (18/1), Robin Christen (5/1), Alex Foster (17/5), Anthony King (10), Jelani Hewitt (2), Lennart Steffen, Tim van der Velde (1/1), Chris Eversley (2), Dennis Heinzmann (4), Andi Wenzl. Ohne Spielzeit: Antonio Pilipovic

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

Auf geht´s zum Duell der Crunchtime-Spezialisten

Den nächsten schweren, herausfordernden, aber auch attraktiven Gegner erwarten die RheinStars Köln gleich am kommenden Mittwoch in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Ab 19.30 Uhr nehmen es die Tabellenachten vom Rhein mit dem Tabellendritten Kirchheim Knights in der LANXESS arena (live auf sportdeutschland.tv) auf. „Wir wollen den Schwung aus den Siegen in Dresden und vor allem in Crailsheim mitnehmen und uns in den Playoff-Plätzen behaupten“, sagt Manager Stephan Baeck und verspricht: „Das wird ein attraktives Spiel werden.“

Die Form für ein veritables Basketball-Fest stimmt auf jeden Fall bei beiden Mannschaften. Kirchheim gelangen zuletzt vier Siege in Folge, die RheinStars gewannen in diesem Jahr vier ihrer fünf Spiele. Und es treffen zwei Crunchtime-Spezialisten aufeinander: Köln verwandelte vor gut einer Woche in Dresden einen Fünf-Punkte-Rückstand 21 Sekunden vor dem Ende in einen Sieg und zeigte am vergangenen Mittwoch erneut, das mit Richard Williams – der nun erstmals mit Köln auf sein ehemaliges Team treffen wird – und Anthony King zwei Faktoren für die wichtigen Momente mittlerweile im Teamgefüge angekommen sind. Im Verbund mit dem seit Wochen starken Robin Christen hielten sie den Bundesliga-Absteiger Crailsheim in allerletzter Minute auf Distanz.

Und Kirchheim? Die holten sich vor Wochenfrist den Overtime-Sieg mit 92:91 gegen die Oettinger Rockets. Per Buzzer-Beater. Per Dreier von Carrington Love auf Zuspiel von Jonathon Williams. Sicher kein Zufall.  Die beiden sind Herz und Hirn des Spiels der eingespielten Mannschaft von Trainer Michael Mai. Und eben auch dann da, wenn sie gebraucht werden.

Zudem attestiert Headcoach Arne Woltmann seinen Mannen in Crailsheim und Chemnitz zweimal die beiden besten Saisonhälfte – und wer die Trainingsarbeit inzwischen beobachtet, der kann erkennen, das sich die Leistung auch bald über ein komplettes Spiel hinwegziehen könnte. Vielleicht schon gegen die Ritter, mit denen die RheinStars eh noch eine Rechnung offen haben. Mindestens. Bislang haben die Gäste alle drei ProA-Duelle gegen Köln gewinnen können. Das Hinspiel mit 88:72. Gleiches galt auch für die Begegnung mit den Hebeisen White Wings Hanau Anfang Januar – und auch dort gab es dann endlich den ersten RheinStars-Sieg.

Robin Christen – Foto: Gero Müller-Laschet

Sparkasse KölnBonn neuer Partner der RheinStars Köln

Die Sparkasse KölnBonn zählt ab sofort zum Partnerkreis der RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Die RheinStars Köln haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass man mit Mut und Willen auch schwierige Herausforderungen meistern kann. Gerne begleiten wir die ambitionierte Mannschaft als Partner und freuen uns, wenn mit vereinten Kräften der Aufstieg in die höchste Spielklasse gelingt. Schließlich hoffen die Fans schon seit Jahren, dass ein Kölner Team wieder ganz oben mitspielt“, sagt Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn. „Mit der Sparkasse KölnBonn wissen wir einen Partner an unserer Seite, der in der Region tief verwurzelt ist und Verständnis für die Bandbreite und Belange des Sports mitbringt“, sagt Stephan Baeck als Manager und Geschäftsführer der RheinStars Basketball GmbH.

Mit ihrer „Bürgerdividende“ ist die Sparkasse KölnBonn einer der größten nicht-staatlichen Förderer der Region. Jährlich unterstützt das Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe mehr als 1.500 Vereine, Initiativen und Projekte Das bürgerschaftliche Engagement reicht vom 1. FC Köln und Fortuna Köln bis zu den Bonner Baskets und dem Bonner SC, von den „Kölner Lichtern“ bis zu „Rhein in Flammen“, von Leseclubs an Grundschulen bis zu Sport-AGs und der Nachwuchsförderung. 

Über die Sparkasse KölnBonn

Die Sparkasse KölnBonn ist für rund eine Million Kunden die erste Adresse für ihre Finanzen. Privatkunden und mittelständische Unternehmen profitieren von der Leistungsfähigkeit der größten kommunalen Sparkasse Deutschlands durch persönliche Beratung – kompetent und mehrfach ausgezeichnet – an weit über 100 Standorten, das dichteste Filialnetz aller Finanzdienstleister in Köln und Bonn sowie 360 Geldautomaten, umfassendes Online-Banking-Angebot und prämierte Internet-Filiale sowie Apps. Die Sparkasse KölnBonn ist in den Stadtteilen für alle Bevölkerungsschichten da und steht als langfristiger, verlässlicher Partner für jede Lebensphase zur Verfügung.

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Foto: Gero Müller-Laschet