Duell auf Augenhöhe gegen die Ritter aus Kirchheim

Ein spannendes Duell auf Augenhöhe erwarten die RheinStars Köln mit ihrem nächsten Gegner Kirchheim Knights am Freitag (19.30 Uhr) in der LANXESS arena. Aktuell liegen die beiden Kontrahenten vor ihrem Aufeinandertreffen auf Platz acht und neun der 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Wir wollen gewinnen, um den Anschluss an die Topteams nicht zu verlieren“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer vor dem zehnten Spieltag der Saison.

Mit zwei Siegen im Rücken sieht sich der Coach sein Team im Aufwind. ‘Wir gewinnen aktuell Spiele, weil wir in der Verteidigung Zugriff auf die Gegner bekommen. Gegen Trier und Paderborn haben wir es in wichtigen Phasen geschafft, die Gegner unter zehn Punkten pro Viertel zu halten. So kannst du natürlich selbst dann gewinnen, wenn es im Angriff mal nicht so läuft“, führt Wucherer aus.

Bei den Offensivbemühungen seiner Mannen sieht er in der Tat noch viel Potenzial. „Wir arbeiten jeden Tag daran im Training, an besseren Entscheidungen, an besseren Abschlüssen, am Setzen von besseren Blöcken. Das ist ein Prozess, der dauert einfach“, erklärt Coach Wucherer. „Momentan ist das eher wie ein Besuch beim Zahnarzt: Es tut manchmal richtig weh und es zieht sich. Es wäre schön, wenn wir mal eine gewisse Leichtigkeit reinbekommen könnten.“

Einen, der ihn auf dem Weg dahin helfen könnte, ist seit Beginn der Woche wieder aktiv am Training beteiligt. Jesse Morgan hat seine Probleme im Sprunggelenk auskuriert und mischt nach knapp sechs Wochen Pause wieder intensiv mit. Manager Stephan Baeck „Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns. Er hat ein gutes Auge, einen guten Wurf und kann auch mal einen Gegner ausspielen. Ich freue mich, dass er wieder da ist. Jetzt beobachten wir das unter der Woche und schauen, für was es eventuell reichen kann gegen Kirchheim.“  Leon Baeck (Patellarsehne) und Andi Wenzl (Knie) fehlen hingegen weiter auf unbestimmte Zeit. „Bei Leon kann sich das in zwei, drei Wochen zum Guten wende, bei Andi wird es weiter dauern“, sagt Coach Wucherer.

Gegen das zur Saison komplett runderneuerte Kirchheimer Ensemble sieht Wucherer den Schlüssel zum Sieg natürlich auch in der Verteidigungsarbeit: „Wenn wir mit der Aggressivität unserer Guards und unserer relativ großen Rotation auch noch die Wege von dem sehr guten Aufbau einschränken, könnte das der Weg zum Erfolg werden.“ Die Ritter haben mit dem 25 Jahren ehemaligen Würzburger Charles Barton einen starken Spielmacher, der es aktuell auf 17,1 Punkte und 6,2 Assists pro Spiel bringt. Dazu verlässt sich der finnische Coach Anton Mirolybov auf eine recht kurze Rotation, in der Corban Collins (14,3 Punkte im Schnitt) bei den Guards und Kapitän Andre Kronhardt (14,1) unterm Korb herausstechen.

Vor seiner Rückkehr: Jesse Morgan I Foto: Gero Müller-Laschet

Die Fans, Keith Ramsey und der nächste Sieg

Siegreicher Samstag, perfektes Wochenende. Mit ihrem ersten Erfolg bei den Uni Baskets Paderborn konnten die RheinStars Köln innerhalb von 48 Stunden den zweiten Sieg in Folge in der 2. Basketball-Bundesliga ProA feiern. In Paderborn gewannen die RheinStars zum Sessionsstart am Elften im Elften mit elf Punkten Vorsprung 72:61 (12:27, 26:9, 12:16, 22:9) und festigten ihren positiven Trend. „Wir sind absolut zufrieden. Jetzt können wir Karneval feiern“, freute sich Manager Stephan Baeck nach der zweiten Energieleistung in kürzester Zeit seiner Mannschaft, die vor zwei Tagen die Gladiators Trier in eigener Halle mit 64:60 mühsam niedergerungen hatte. Am kommenden Freitag geht es in der LANXESS arena mit dem Heimspiel gegen die Kirchheim Knights (19.30 Uhr) mit dem zehnten Spieltag weiter.

Ein Sonderlob verteilte der höchst zufriedene sportliche Leiter an Keith Ramsey. „Keith hat nach einem schwächeren Auftritt gegen Trier heute gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist“, sagte Stephan Baeck. 22 Punkte, 10 Rebounds, 8 Assists und bei der Effektivität ein Wert von 36 standen am Ende auf der Habenseite des 30 Jahre alte Power Forwards in 26 Spielminuten, der aufgrund der Verletzungen im Team auf der für ihn eher ungeliebten Position des Centers agieren muss. Alles Saisonbestleistungen. Auch Matt Vest überzeugte an alter Wirkungsstätte als Dauerbrenner mit über 34 Minuten Spielzeit, acht Punkten und sechs Assists.

„Und Glückwunsch an unsere Fans, die heute hier die Halle übernommen und uns in schwierigen Phasen sehr, sehr geholfen haben. Der Erfolg gehört auch ihnen“, freute sich Baeck über die im Sonderbus des Fanclubs „Flying Flönz“ angereiste lautstarke karnevalistische Unterstützung aus der Heimat. In der Tat hatten die ersten zehn Minuten des Spiels den Hausherren in der Paderborner Maspernhölle gehört. 12:27 lagen die RheinStars zurück, keiner der ersten acht Dreierversuche hatte sein Ziel getroffen. Es sah eher nach einer weiteren klaren Niederlage wie in Nürnberg aus denn nach einem Happy End. Doch die von den Fans getragenen RheinStars kamen überzeugend zurück.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das Wochenende mit zwei Siegen beschließen können. Das war keine einfache Arbeit“, bilanzierte Cheftrainer Denis Wucherer. „Paderborn kam natürlich ausgeruht und mit sehr viel Energie ins Spiel. Wir haben ein bisschen gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden. Aber gerade im zweiten und im letzten Viertel haben wir so verteidigt, wie wir verteidigen müssen, um das Spiel auch gewinnen zu können.“

Mit 26:9 ging das zweite Viertel an die RheinStars, Durchgang drei ging wieder knapp an die Uni Baskets. Doch im abschließenden Viertel zeigten die Kölner sich dann wieder von ihrer unbequemen Seite. Mit 22:12 holten sie sich die letzten zehn Minuten und den verdienten Sieg. Es blieb sogar noch Zeit, Filip Kukic auf der Guard-Position seine ersten Saisonminuten zu ermöglichen. „Glückwunsch auch ans Team, die zwei Siege waren super wichtig für uns und darauf können wir aufbauen“, endete Manager Baeck mit dem Blick auf die kommenden Aufgaben.

Spielfilm: 4:14 (5.), 12:27 (10.), 24:28 (15.), 38:36 (20.), 45:45 (25.), 50:52 (30.), 63:56 (35.) 72:61 (40.)

Besondere Stats: Keith Ramsey 22 Punkte, 10 Rebounds, 8 Assists. Matt Vest 6 Assists, Rebounds Köln 36:38 Paderborn, Assists 23:18, Steals 11:5, Turnover 13:17.

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (11/2 Dreier), Max DiLeo (10/2), Besnik Bekteshi (10/2),  Matt Vest (8), Keith Ramsey (22), Dennis Heinzmann (2), Alex Foster (6/1), Bene van Laack (2), Lukas Wank (2), Filip Kukic.

Die kompletten Stats gibt es hier

Keith Ramsey I Foto: Gero Müller-Laschet

Auf zum Sessionsauftakt nach Paderborn!

Binnen 48 Stunden müssen die RheinStars Köln zum nächsten Spiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA antreten. Am morgigen Samstag steht am neunten Spieltag die Begegnung bei den Uni Baskets Paderborn auf dem Spielplan. Um 19.30 Uhr (Livestream auf airtango.live) wird die Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer in der sogenannten Maspernhölle bei den Ostwestfalen auflaufen. „Dort wollen wir uns den nächsten Sieg holen, auch wenn das sicherlich eine sehr herausfordernde Aufgabe ist“, sagt Trainer Wucherer.

Bislang haben die RheinStars in Paderborn noch wenig holen können. Zwei Fahrten gab es – und zwei Niederlagen. Diesmal aber scheint einiges anders. Zum Sessionsauftakt am Elften im Elften rückt der Fanclub Flying Flönz mit einem eigens gecharterten Bus an, um den karnevalistischen Frohsinn ins Land zu tragen. „Und das wollen wir natürlich nutzen, um uns in der Tabelle weiter in der oberen Hälfte zu positionieren“, sagt Manager Stephan Baeck.

Auch wenn die Verletztenliste sich nach Jesse Morgan (Sprunggelenk) und Andi Wenzl (Knie) um Leon Baeck, der sich im Training das Knie vertreten hat und erst einmal ausfällt, erweitert hat, verbreitet der Manager Optimismus: „Die Mannschaft hat sich gegen Trier durch schwierige Situationen hindurch zum Sieg gearbeitet. Wenn wir wieder jetzt wieder zu unserem Offensivspiel wie zu Beginn der Saison finden, dann bin in nicht Bange vor dem nächsten Spiel. Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir uns als Team den Sieg holen konnten, ohne dass alle Spieler gleichzeitig in Überform waren. Wir verkraften also auch mal einen Ausfall.“

„Sicherlich fehlen uns mit Jesse und Leon zwei gute Ballhandler, aber wir müssen und werden uns mit der Situation arrangieren“, sagt Cheftrainer Wucherer. Nicht allein für Matt Vest soll es eine besondere Fahrt werden, der nach zwei Spielzeiten in Paderborn erstmals gegen seinen alten Verein auflaufen wird, sondern auch für die RheinStars: Sie wollen den ersten Sieg in der Maspernhölle feiern.

Matt Vest I Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars kämpfen sich mit Herz zum Sieg

In einem intensiven Kampfspiel setzten sich die RheinStars Köln am Donnerstagabend gegen die Römerstrom Gladiators Trier mit 64:60 (19:19, 18:14, 10:19, 17:8) durch und kletterten zum Abschluss des achten Spieltags der 2. Basketball-Bundesliga ProA wieder auf einen Playoff-Platz. Wie schon die jüngste Auseinandersetzung in Overtime mit den Crailsheim Merlins war auch dieses Heimspiel nichts für schwache Nerven. Zehnmal wechselte die Führung, fünf Mal stand es remis. Doch anders als gegen die Süddeutschen behielten die RheinStars im Duell der Römerstädte das bessere Ende für sich.

Die Trainer beider Teams waren sich hernach einig: „Es war sicher nicht das beste Basketballspiel, das ich jemals gesehen habe“, bemerkte Triers Headcoach Marco van den Berg und Kölns Cheftrainer Denis Wucherer stimmte zu. „Beide Teams haben mit vielen Verletzungen zu kämpfen, versuchen gerade ihre Struktur, ihr Gefüge zu finden.“ Bei Köln fehlte diesmal neben Jesse Morgan (Sprunggelenk) und Andi Wenzl (Knie) noch Leon Baeck, der sich im Abschlusstraining am gestrigen Mittwoch verletzte. Auf Trierer Seite musste der Coach auf Kapitän Sebastian Schmitz, Kilian Dietz und John Alston verzichten. Immerhin konnte er mit Anton Shoutvin einen frisch verpflichteten Center-Ersatz für Alston bringen. Und obwohl viel Qualität auf beiden Seiten verletzungsbedingt fehlte, bekamen die 1.278 Zuschauer in der LANXESS arena einen mitreißenden Abend geboten.

Köln hatte dabei, wie schon in den Vorwochen, Probleme im Angriff die Systeme zu Ende zu spielen, wirkte mitunter überhastet und fand nicht wirklich ins Spiel. „Letztlich haben wir uns sowohl zum Start als auch nach der Halbzeit anfangs nicht gefunden“, sagt Coach Wucherer. Zweimal lagen die RheinStars deutlich hinten. Immerhin, nach dem 9:19 (7. Minute) kamen die Kölner auf, glichen aus bis zum Ende des ersten Viertels (19:19) und gingen mit einem kleinen Vorsprung (37:33) in die Pause. Nach dem Seitenwechsel gelangen den Hausherren in den ersten sechs Minuten nur zwei Zähler, Trier kam auf 15 und führte in der 26. Minute 39:48. Doch wenn Köln in diesem Jahr eines auszeichnet, dann der Wille, ein Spiel doch noch irgendwie zu biegen. Schlussendlich fanden die Kölner auch die richtigen Spieler für diesen Abend auf dem Feld.

Wucherer: „Wir haben das Line Up einige Male wechseln müssen, aber dann hatten wir es gefunden und haben am Ende auch die Leistung gezeigt, die man braucht, um solche Spiele zu gewinnen.“ In diesem Fall Topscorer Kavin Gilder-Tilbury (25), „Dauerbrenner“ Matt Vest (16 Punkte), Alex Foster und Lukas Wank mit den besten Plusminus-Werten des Teams sowie den nimmermüden Kapitän Max DiLeo. Bei 58:56 (36.) holten sich die RheinStars die Führung zurück, behielten sie bei 60:57 (37.), kassierten 20 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich (60:60), um dann nach vier Freiwürfen von Gilder-Tilbury in Jubel ausbrechen zu können.

Coach Denis Wucherer: „Wenn beide Mannschaften wieder mit der vollen Kapelle spielen können, dann werden wir nicht nur beide besser spielen, sondern uns auch in der Playoffs wiedersehen. “

Spielfilm: 9:13 (5.), 19:19 (10.), 26:25 (15.), 37:33 (20.), 39:45 (25.), 47:52 (30.), 56:56 (35.), 64:60 (40.)

Besondere Stats: Köln 14 von 16 Freiwürfen (88%), Rebounds Köln 32:33 Trier, Turnover 19:20, Steals 8:8, Assists 16:12.

RheinStars: Kevin Gilder-Tilbury (25/2 Dreier), Max DiLeo (6), Besnik Bekteshi, Keith Ramsey, Matt Vest (16/2), Dennis Heinzmann (3), Alex Foster (7), Bene van Laack (3), Lukas Wank (4), Ohne Spielzeit: Filip Kukic, Jonas Gottschalk.

Alle Stats gibt es hier

Kavin Gilder-Tilbury I Foto Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

 

 

 

 

Trier soll wieder Vollgas-Veranstaltung werden

Der Blick der RheinStars Köln geht nach vorne. Drei Spiele in neun Tagen, drei Chancen auf Punkte für die Tabelle in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Drei Möglichkeiten, zurück auf die Playoff-Plätze zu klettern. Den Auftakt bildet am kommenden Donnerstag, 9. November, das Derby mit dem ehemaligen Bundesligisten RÖMERSTROM Gladiators Trier ab 19.30 Uhr in der LANXESS arena. Danach folgt die Karnevalsfahrt am Elften im Elften zu den Unibaskets Paderborn, bevor am Freitag, 17. November die Kirchheim Knights nach Köln kommen.

„Trier ist eine starke Mannschaft mit Ambitionen und ein sehr guter Test für uns“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer, der nach der überraschend klaren Niederlage in Nürnberg aktuell im Training vor allem am Offensivspiel seiner Mannen arbeitet. „Wir müssen unsere Spielsysteme laufen und die dann auch exekutieren. Das funktioniert von Tag zu Tag und Training zu Training immer ein bisschen besser.“

Auch Manager Stephan Baeck ist überzeugt davon, dass die Mannschaft wie schon gegen die Karlsruhe Lions und die Crailsheim Merlins höchst motiviert und mit vollem Einsatz an ihrer Heimspielstätte zu Werke gehen wird. „Vielleicht sind sie alle nach dem Ausrutscher in Nürnberg anfangs etwas nervös, aber zusammen mit den Fans an der Seite wird sich das schnell legen. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine gute Partie sehen werden. Vielleicht sogar wieder eine echte Vollgas-Veranstaltung.“

Zumal das Duell der beiden Basketball-Standorte ein traditionsreiches ist. Kölner Basketball Klubs kommen auf 782 Erstliga-Spiele, Trierer sogar auf 50 mehr. Insgesamt haben beide Städte über 1.600 Bundesliga-Spiele in zusammen gut 50 Spielzeiten absolviert. In der ProA liegt die Bilanz aus Kölner Sicht bei 1:3. Letztes Jahr unterlagen die RheinStars in eigener Halle der Mannschaft von Trainer Marco van den Berg, davor gab es einen Heimsieg. Am Donnerstag sollen der Sieg und die Punkte wieder in Köln bleiben.

Kölns Coach Denis Wucherer konnte nach dreitägiger Pause und dem Wochenende am Montag im Training auf alle Spieler bis auf Jesse Morgan (Sprunggelenk) zurückgreifen, der in der zweiten November-Hälfte in den Kader zurückkehren soll. Auch die Gäste sind nicht frei von Sorgen: Nach dem Ausfall von Kilian Dietz zu Saisonbeginn und den Rückenproblemen von Kapitän Simon Schmitz, müssen die Trierer nun langfristig auf Justin Alston verzichten. Der 23 Jahre alte Center erlitt im Training einen Haarriss im Fuß und fällt voraussichtlich mindestens acht Wochen aus. Vor Wochenfrist zählte er neben Topscorer Kyle Dranginis und den erfahrenen Jermaine Buckenor, Kevin Smits und eben Schmitz zu den Leistungsträgern beim Erfolg über die Hebeisen White Wings aus Hanau.

Kavin Gilder-Tilbury I Foto: Gero Müller-Laschet

 

Sonderaktion am Donnerstag!

Gegen Crailsheim war es ein Thriller mit spektakulären Momenten, aber noch ohne Happyend. Jetzt kommt am nächsten Donnerstag, 9. 11 mit den Gladiators Trier der nächste ehemalige Bundesligist um 19.30 Uhr in die LANXESS arena – und da wollen die RheinStars Köln dann nicht nur begeistern, sondern auch gewinnen. Bislang ist die Heimbilanz gegen Trier in der 2. Basketball-Bundesliga ProA ausgeglichen. Im Vorjahr gab es zum Auftakt eine Niederlage, davor einen Sieg.

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RheinStars mit Niederlage in Nürnberg

Es bleibt ein Wechselbad der Gefühle für die RheinStars Köln im Frankenland. Nach dem Sieg im Vorjahr und dem umjubelten Einzug ins Playoff-Viertelfinale, gab es am Dienstagabend wie vor zwei Jahren eine Niederlage bei den Nürnberg Falcons. Mit 53:72 (18:24, 11:13, 13:16, 11:19) unterlagen die Kölner am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA und müssen nun am Donnerstag, 9. November gegen die Gladiators Trier versuchen, die Bilanz mit einem Sieg in der LANXESS arena (19.30 Uhr) wieder auszugleichen.

„Wir haben heute in keiner Phase eine Lösung gefunden, haben einfach zu viele Fehler gemacht  und hatten den Sieg auch nicht verdient“, bilanzierte Manager Stephan Baeck. Es sah so aus, als ob die Mannschaft im Overtime-Krimi gegen Crailsheim nicht nur ihr Herz sondern auch viel Kraft auf dem Feld gelassen hatte, so dass zeitweise nicht einmal die einfachsten Dinge klappen wollten. Nun geht es drei Tage in die Pause und dann steigt das Derby gegen die Trierer Gladiatoren am Donnerstag in acht Tagen.

An der Noris waren die Wurfquoten des jungen Teams jedenfalls komplett in den Keller gewandert. Unter 40 Prozent bei den Zweipunkteversuchen, keine 20 bei den Dreiern, insgesamt eine Wurfbilanz von knapp 30 Prozent und nur 37 Zähler aus dem Spiel heraus – zu wenig für den dritten Auswärtssieg im vierten Spiel. Allein Keith Ramsey konnte unter den Körben seine Arbeit weitestgehend verlässlich verrichten und sammelte zumindest 11 Rebounds. Besnik Bekteshi kam als bester Scorer aus 12 Zähler.

So liefen die RheinStars quasi von der fünften Minute an (4:17.) einem Rückstand von zehn Punkten und meist mehr hinterher und konnte in den Phasen, in denen sie ihren Kontrahenten zumindest Defensiv unter Kontrolle brachten, selbst nicht entscheidend punkten. So blieb es bei kleinen Hoffnungsschimmern wie 20:24 (11.), 22:28 (13.), 33:43 (25.) oder 52:63 (37.) und einem gebrauchten Abend, während die Hausherren feiern konnten.

Spielfilm: 4:17 (5.), 18:24 (10.), 24:34 (15.), 29:41 (20.), 33:43 (25.), 42:57 (30.), 52:65 (35.), 53:72 (40.).

Besondere Stats: Keith Ramsey (11 Rebounds). Rebounds 39:41, Assists 11:20, Steals 6:11, Turnover 20:18

RheinStars: Max DiLeo (2), Leon Baeck (2), Matt Vest (6), Kavin Gilder-Tilbury (7/1 Dreier), Keith Ramsey (7), Besnik Bekteshi (12/1), Lukas Wank (2), Dennis Heinzmann (6), Alex Foster (9/2), Bene van Laack, Filip Kukic.

Die kompletten Stats gibt es hier

Besnik Bekteshi I Foto: Wolfgang Zink I Nürnberg Falcons

 

RheinStars mit Herz, Potenzial und Lernwillen

Noch einmal alles sammeln, noch einmal konzentriert ans Werk – und dann drei Tage Zeit, um dem Körper Ruhe zu gönnen und zumindest die kleineren Verletzungen auszukurieren, bevor es am Donnerstag, 9. November (19.30 Uhr) gegen die Gladiators Trier in der LANXESS arena weitergeht. Allein die Nürnberg Falcons stehen dem Kader der RheinStars Köln nach zwölf Wochen gemeinsamen Trainings noch im Wege. Schwer genug. Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, ist es dann soweit, wenn sich beide Teams am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA gegenüberstehen.

Natürlich hätten sich die Kölner gewünscht, nach zwei Siegen in Folge auch die Heimpartie am vorgestrigen Freitag gegen die Crailsheim Merlins erfolgreich zu beenden. Aber am Ende reichte es vor den 1.412 Zuschauern in der LANXESS arena nur zu einem letztlich nicht erfolgreichen Thriller. 76:81 hieß es nach der Verlängerung, aber trotzdem hatten sowohl die Fans als auch die Verantwortlichen viel Gutes gesehen.

„Wir haben das Gewinnerherz und den Willen. Aber wir sind auch eine junge Mannschaft. Ich glaube, man sieht das Potenzial“, sagte Manager Stephan Baeck. „Es ist sicher der Jugendlichkeit geschuldet, dass wir noch nicht so souverän sind wie heute Crailsheim, die von ihrer Erfahrung leben. Noch fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit, so ein Spiel dann auch zumachen zu können. Aber das wird die Mannschaft im Laufe der Saison lernen. Da bin ich mir sehr sicher.“ Schon in Nürnberg ist die nächste Gelegenheit dazu.

Während bei den RheinStars Jesse Morgan (Sprunggelenk) weiter fehlen wird und Kavin Gilder-Tilbury der ausgekugelte Ringfinger zwackt, haben sich bei den Nürnbergern neue Perspektiven aufgetan. Der erste 18 Jahre alte Nils Haßfurter traf als Pointguard beim 72:85 bei den Hamburg Towers sechs Dreier und avancierte überraschend zum Topscorer der Franken. Zudem müssen die Kölner ein Auge auf den hinlänglich bekannten Dan Oppland haben, der wie schon in der vergangenen Saison verlässlich punktet und rebounded für sein Team.

Die Bilanz der Nürnberger steht aktuell bei einem Sieg und fünf Niederlagen. Allerdings ist Vorsicht geboten bei der Beurteilung, die Falcons hatten in dieser Saison erst zwei Heimspiele. Dort gab es einen Sieg gegen Baunach und eine Niederlage gegen Kirchheim. Die Bilanz der RheinStars im Frankenland ist ähnlich gemischt: Im Vorjahr gab es einen klaren Sieg und die endgültige Playoff-Teilnahme, davor setzte es eine Niederlage.

Von der Partie gibt es einen Liveticker hier

Kalvin Gilder-Tilbury I Foto: Gero Müller-Laschet

Packendes Finish und Herz der RheinStars diesmal nicht belohnt

In einem packenden und mitreißenden Duell unterlagen die RheinStars Köln dem ehemaligen Bundesligisten Crailsheim Merlins erst nach Verlängerung am sechsten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Am Ende einer umkämpften Partie auf Augenhöhe stand es am Freitagabend in der LANXESS arena vor 1.412 Zuschauern 76:81 (23:27, 21:16, 8:20, 18:7, 6:11) aus Sicht der Gastgeber. „Das hätten wir gerne andersherum gehabt. Aber wir werden damit umgehen, weiter hart an uns arbeiten und unser Spiel entwickeln“, sagte Cheftrainer Dennis Wucherer mit Blick auf die noch lange Saison.

Dabei konnten die Zuschauer vor allem eine Qualität der RheinStars wieder verfolgen: das „niemals aufgeben“. „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat auch gegen Crailsheim wieder ihr Herz auf dem Feld gelassen“, sagte Manager Stephan Baeck. Bis zum Schluss wehrten sich die Kölner, die in Besnik Bekteshi und dem umsichtigen Keith Ramsey ihre effektivsten Akteure hatten, verbissen gegen die Niederlage. Zweimal kamen sie gegen die Crailsheimer nach klaren Rückständen zurück (15:23/8. und 54:65/33.), verdauten ein 8:20 im dritten Viertel gegen sich. Holten sich vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch einen Dreier von Max DiLeo die Verlängerung (70:70.).

Gleichwohl schafften es die Mannen von Cheftrainer Wucherer auch nicht, sich bei ihren eigenen Führungen auf Dauer das Momentum zu sichern. Die Gäste kassierten ihrerseits den zwischenzeitlichen Vorsprung der Kölner von 41:35 (17.) wieder ein. Und ließen sich auch vom 73:72 der RheinStars durch den wieder guten Kavin Gilder-Tilbury (trotz eines im letzten Viertels ausgekugelten rechten Ringfingers) zum Start in die Verlängerung entscheidend verunsichern. Coach Wucherer: „Damit wird Kavin sicherlich die kommenden Wochen noch Probleme haben, aber wohl eher nicht ausfallen.“

Und sicherlich hatte es auch damit zu tun, weil bei den Gästen die „Üblichen Verdächtigen“ auch in der LANXESS arena verlässlich punkteten in den entscheidenden Phasen wie Frank Turner (20), Chase Griffin (15) und Sherman Gay (19), während bei den RheinStars einige leichte Körbe eben nicht fielen und zum Beispiel Matt Vest nach bislang verlässlich hohen Punktelieferungen diesmal keinen seiner Versuche aus dem Feld traf.

Am Ende mussten die RheinStars den erfolgreicheren Ausgang für den aktuellen Tabellenzweiten anerkennen. Aber die Zeit der Kölner wird kommen, und nicht allein, weil mit Jesse Morgan ein wichtiger Pfeiler im Spiel der RheinStars aktuell noch verletzt fehlt. Baeck: „So ist das im Sport. Am Dienstag gibt es die nächste Chance in Nürnberg, die wollen wir nutzen.“

Spielfilm: 7:13 (5.), 23:27 (10.), 32:34 (15.), 44:43 (20.), 48:52 (25.), 52:63 (30.), 58:65 (35.), 70:70 (40.), 76:81 (45.)

Besondere Stats: Besnik Bekteshi (80% Dreier 4/5), Kavin Gilder-Tilbury (60% 3er 3/5). Keith Ramsey (8 Rebounds). Rebounds 39:40, Assists 18:18, Steals 8:9, Turnover 17:13

RheinStars: Max DiLeo (15/2 Dreier), Besnik Bekteshi (16/4), Matt Vest (2), Kavin Gilder-Tilbury (18/3), Keith Ramsey (9/1), Leon Baeck (4), Lukas Wank (5), Dennis Heinzmann (2), Alex Foster (5), Bene van Laack. Ohne Spielzeit: Jonas Gottschalk, Filip Kukic.

Alle Stats hier 

Max DiLeo Fot0: Gero Müller-Laschet

RheinStars mit jungen Beinen vor großer Herausforderung

Der nächste Gegner, die nächste Vorfreude. Mit den Crailsheim Merlins gibt eine der Topmannschaften der 2. Basketball-Bundesliga ProA ihre Visitenkarte in der LANXESS arena ab. Bereits am Freitag (19.30 Uhr) erwarten die RheinStars Köln den aktuellen Tabellenzweiten. Cheftrainer Denis Wucherer freut sich auf die Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Bundesligisten. „Die Merlins besitzen eine eingespielte Mannschaft und viel Erfahrung. Das wird eine schöne Herausforderung für uns alle. Team und Fans.“

Über vier Jahre älter sind die Crailsheimer im Schnitt als die RheinStars. „Die können alle Basketball spielen“, beschreibt Wucherer die Stützen des Merlins-Spiels. Die Center Patrick Flomo und Sherman Gay sind 37 und 35, Chase Griffin 34, Kapitän Konrad Wysocki 35, Michael Cuffee 34. Auch Aufbau Frank Turner wäre mit 29 noch der zweitälteste Spieler im Kölner Kader. Allein der talentierte Neuzugang Sebastian Herrera fällt mit 19 Jahren ein wenig aus dem Rahmen. „Und sie haben mit Tuomas Iisalo einen guten Trainer. Da werden wir mit unseren jugendlichen Beinen ordentlich gegenhalten müssen“, sagt Wucherer über den Gegner.

Auf Seiten der RheinStars entwickeln sich die Dinge jedoch auch in die richtige Richtung. Die Reihen der Ausfälle haben sich gelichtet, am Mittwoch mischten bis auf Jesse Morgan (Sprunggelenk) alle Akteure munter im Training mit. Gute Voraussetzungen für das Spiel am Freitag und auch gleich für die nächste Begegnung am Dienstag in Nürnberg bei den Falcons.

„Ich sehe bei uns noch eine Menge Potenzial, aber wir entwickeln uns“, sagt Wucherer und hat seiner Mannschaft eine besondere Belohnung für Mitte kommender Woche in Aussicht gestellt. Drei freie Tage. „Auch wenn es bei allen irgendwo mal gerade zwickt und zwackt. Wir hängen uns jetzt nach knapp zwölf Wochen gemeinsamen Arbeitens nochmal richtig rein – und dann gibt es eine kleine Pause zum Durchatmen bevor wir uns auf Trier vorbereiten.“ Der Rivale aus der Römerstadt kommt am Donnerstag, 9. November nach Köln.

Foto: Gero Müller-Laschet