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RheinStars@school in der Anna Str.

Am 30.11 und 1.12.16 haben die Übungsleiter des RheinStars@school Team zwei Tage hintereinander mit den Zweit- und Drittklässlern der Sportklassen der Anna Straße ein Basketball Schnuppertraining absolviert. Zusammen mit dem Maskottchen „Jeck“ haben Johannes Strasser, Leiter Entwicklung Basketball, und Daniel Henle verschiedene Übungen mit den Kindern absolviert um ihr Ballgefühl, ihre Wurftechnik und Teamarbeit zu verbessern. Besondere Freude hatten die Kindern am Mattenrutschen, bei dem zwei Teams um die Wette Körbe werfen, um bei einem Treffer die eigene Matte von der einen Hallenseite zur anderen befördern.

Besuch in der GGS Loreleystraße

Das RheinStars@school Team war Ende November in der Gemeinschaftsgrundschule der Loreleystraße zu Gast, und absolvierte mit drei Klassen jeweils eine 1,5-stündige Trainingseinheit unter der Leitung von Johannes Strasser und Daniel Henle. Wie auch an den anderen Grundschulen in denen die RheinStars bereits waren löste das Maskottchen der „Jeck“ große Begeisterung aus.

Mit verschiedenen altersgerechten Übungen verbesserten die Kinder der zwei 2. und der 4. Klassen in unterschiedlich schweren Dribbelübungen spielerisch ihr Ballgefühl. „Das Memory-Dribbeln ist immer eine gute Übung um den Teamgeist zu stärken, denn auch die Schwächeren können mit ihrem Memory-Geschick das Team zum Sieg führen“ resümierte Daniel Henle.

In den anschließenden Mannschaftsspielen konnten die Kinder ihr Teamwork unter Beweis stellen. Beim „Treibball“ mussten die Kinder in zwei Teams durch passen, gegen einen Medizinball in der Mitte verhindern, dass dieser über ihre eigene Grundlinie rollt. Hierbei waren Koordination und Kommunikation unter den Kindern gefragt, denn nur als Team und mit gezielten Pässen konnte der Ball vor der Grundlinie gestoppt werden. Im Anschluss durfte das allseits beliebte „Mattenrutschen“ natürlich nicht fehlen. Dieselben Teams rutschten gegeneinander um die Wette mit dem Ziel die eigene Matte ans andere Ende der Halle zu befördern. Doch gerutscht werden durfte nur, wenn ein Team 2 Körbe erzielte.

Als letztes Spiel konnten die beiden Coaches den Kindern ein kleines Duell „Groß gegen Klein“ natürlich nicht abschlagen. Gerade noch Freude strahlend durch ihren knappen Sieg konnte der Jeck sie mit Stickern und Freikarten, für ein Spiel der Profis in der LANXESS arena, ein wenig trösten als es hieß; Abschied nehmen von dem RheinStars@school Team, der etwas anderen Sportstunde und auch von dem „Jeck“.

Text und Foto Jessica Grimm

 

Basketball-Schnupperoffensive an der GGS Berrenrather Straße

Schon der morgendliche Gang der RheinStars Übungsleiter über den Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule an der Berrenrather Straße sorgte in der ersten Dezemberwoche für überraschte Blicke bei den anwesenden Kindern. Die RheinStars waren im Zuge der Basketball-Schnupperoffensive zu Gast und zauberten wieder einmal gemeinsam mit dem „Jeck“ ein Lächeln auf die Gesichter der Grundschüler und Grundschülerinnen. Die Klassen 2a und 2b wurden in einem 90minütigen Training nacheinander mit viel Spiel und Spaß unter der Leitung von Johannes Strasser und Daniel Henle unterhalten und vollführten ihre ersten Schritte Richtung Mannschaftssport. „ Wir sind jede Woche aufs Neue begeistert, wie viel Spaß Basketball den Kindern bereitet, die vorher noch keinen Kontakt mit dieser Sportart hatten. Auch ist schön zu sehen, wie gut die Kids teilweise mit dem Ball schon umgehen können“, resümierte Johannes Strasser, Leiter Schulentwicklung bei den RheinStars. Der „Jeck“ war zudem wieder ein motivierendes Highlight; er verteilte am Ende des Trainings sogar erstmals Autogramme und ließ diesen Besuch für die kleinen Basketballer mit strahlenden Augen zuende gehen.

 

 

Foto: Jessica Grimm I Text Max Seitz

 

 

 

 

Die Kleinen fühlen sich wie die Großen

Einen ganz besonderen Sonntag erlebten die Kinder zweier Basketball-AGs der RheinStars Köln am 20. November. Die Grundschüler und Grundschülerinnen der GGS Freiligrathstraße und der GGS Kopernikusstraße bekamen die Möglichkeit selbst einmal das Parkett der LANXESS arena als Spieler zu betreten und Profiluft aus nächster Nähe zu schnuppern. Denn sie waren bei der Partie zwischen den RheinStars Köln und den Dresden Titans in der 2. Basketball-Bundesliga ProA die Attraktion für die vielen Basketballfreunde in Deutschlands größter Multifunktionshalle.

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Die Freude und Aufregung der Kinder machte sich schon vor dem Spiel bemerkbar, als es daran ging im eigenen Trikot der Grundschule zur Mannschaftsvorstellung der Profis mit auf das Spielfeld zu laufen. Der gemeinsame Anfeuerungsruf der Kleinen und Großen aus dem „huddle“ heraus war bis auf die Zuschauerränge zu hören. Das Highlight des Abends sollte aber erst in der Halbzeitpause auf die Schüler und Schülerinnen warten. Bis es soweit war konnten Sie aus nächster Nähe verfolgen, wie ihre kölschen Vorbilder in einem munteren Offensive-Spektakel einen 54:47 Vorsprung herausspielten.

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Mit ertönen der Halbzeitsirene strömten die beiden Grundschulmannschaften aufs Spielfeld der Arena und machten sich für ihr eigenes großes Spiel bereit. Starting five aufs Feld – alle anderen auf die Team-Bänke der Profis. Gespielt wurden 6 Minuten und den Kindern war anzumerken, dass sie es den großen Kerlen gleichtun wollten. Gekonnte Dribblings, gezielte Pässe und jede Menge Korbwürfe wurden von den Zweit-, Dritt-, und Viertklässlern aufs Parkett gezaubert. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer, Eltern und Übungsleiter kam jedes der Kinder zum Einsatz und konnte das Erlernte aus der Basketball-AG in einer echten Spielsituation anwenden.

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Nach dem Spiel zog Johannes Strasser, Leiter Entwicklung Basketball der Rheinstars, Fazit: „Das war heute eine super Sache! Die Kinder haben sich schon die ganze Woche auf dieses Ereignis gefreut und hatten einen riesen Spaß. Immer wieder fragen uns unsere Basketball-AGs nach eigenen Spielen und dies war heute bestimmt ein ganz Besonderes. Ein riesen Dank gilt auch unseren Trainern Timo und Alex, sowie Steffen, Mark und den Eltern der Kinder, ohne die ein solches Event für unsere kleinen Basketballerinnen und Basketballer nicht möglich gewesen wäre“.Und gewonnen hatten die großen Kölner am Ende auch noch mit 91:85.

Fotos: Gero Müller-Laschet

Kölsche Basketball-Schnittstelle mit bayerischen Wurzeln

Johannes „JJ“ Strasser war eine lange Zeit seiner Profi-Karriere in Köln in der BBL aktiv. Nach mehreren Zwischenstationen spielte er auch seine letzte Saison als Basketballer bei den RheinStars in der 2. Regionalliga, bevor er dann für ein Jahr das Traineramt in Köln übernahm und das Team zur Meisterschaft in der Regionalliga führte. Nun leitet der gebürtige Dachauer die Schulentwicklung der RheinStars und ist seit Anfang November fest mit einer Vollzeit-Stelle im Office-Team dabei. Im folgenden Verhör spricht der ehemalige Point Guard über seine Aufgaben im Verein, den Weg ins Rheinland und das spannendste Spiel seines Lebens.

Woher kommt der Spitzname „JJ“?

(lacht) Da steckt tatsächlich eine Geschichte hinter. Als ich in meinen jungen Jahren noch in München Jugendbasketball gespielt habe, war mein älterer Bruder im selben Verein schon in der ersten Mannschaft. Dort war der allerdings der jüngste und wurde deshalb „Junior“ genannt. Ein Jahr später rückte ich dann nach und bekam den Spitznamen „JuniorJunior“, also „JJ“.

Und der Name ist hängengeblieben?

Ja, in Basketballkreisen hat sich das durchgesetzt, da reagiere ich nur noch auf „JJ“. Außerhalb vom Basketball nennt man mich aber eher Hannes oder Johannes.

Dein Engagement im Verein wärt schon lange, wofür bist du denn bei den RheinStars zuständig?

Meine Zuständigkeit kann man sich als Schnittstelle zwischen der GmbH und dem Hauptverein vorstellen, mit drei wesentlichen Säulen. Primär beschäftige ich mich momentan mit der Kooperation zwischen den RheinStars und Grundschulen im Umkreis, um Basketball gerade in diesem Bereich bekannter zu machen und Kinder mit diesem großartigen Sport in Berührung zu bringen. Dabei geht es nicht um Talentsichtung oder Leistungssport, sondern darum Kinder für Sport zu begeistern und ihnen Spaß an Bewegung zu vermitteln. Der zweite Tätigkeitsbereich liegt bei sozialen Projekten. Hier sind wir ganz frisch eine Kooperation mit dem „Körbe für Köln e.V.“ eingegangen und schauen, in welchen Sozialräumen rund um Köln die RheinStars mit Sport unterstützend tätig sein können. Meine dritte und wohl schwerste Aufgabe besteht darin in Zukunft Kooperationen mit anderen Vereinen einzugehen. Das gemeinsame Ziel sollte sein, den Basketball in Köln gemeinsam in allen Bereichen voran zu bringen.

Du hast die RheinStars zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga geführt, und trotzdem war diese eine Saison deine erste und letzte als Head Coach. Ist das Trainer-Dasein nichts für dich?

(lacht) Mir hat das eine Jahr unglaublich viel Spaß gemacht und es hat ja auch insgesamt funktioniert, aber ich hab mich nie wirklich als Trainer gesehen. Das ist ein sehr unsteter Beruf, bei dem man flexibel sein muss, was mir persönlich bis jetzt noch nicht lag.

Welche Beweggründe gab es, im Spätherbst deiner Karriere aus der BBL in die 2. Regionalliga West zu wechseln?

Ich war im Kopf in Bezug auf Profi-Basketball ganz einfach müde geworden. Ich hab 11,5 Jahre in der ersten Liga gespielt und man kennt nach so einer langen Zeit natürlich alle Hallen und jeden einzelnen. Man sitzt sehr viel im Bus und hat immer den gleichen Tagesablauf. Während meiner Karriere hat mir das total viel Spaß gemacht, aber ich war dann an einem Punkt, an dem ich einfach eine Veränderung brauchte, gerne auch weiterhin im Basketballbereich. Für mich war dieses eine Regionalligajahr total erfrischend, wir hatten nur drei Mal die Woche Training und die Auswärtsfahrten betrugen maximal eine Stunde. Ich hab diese Entscheidung bis jetzt nicht bereut und bin auch weiterhin mit großer Freude dabei.

Was hast du neben deiner Profi-Karriere studiert?

Ich habe aus Interesse mit Kulturwissenschaften angefangen, dies aber dann aus zeitlichen Gründen abgebrochen. Danach begann ich eine Ausbildung zum Sport-Fachwirt und bin nun beim Sport-Management-Studium angekommen, was neben dem Profi-Basketball einfach eingängiger war. Momentan bin ich in den letzten Zügen und fertige gerade meine Bachelorarbeit, eine Markenanalyse der RheinStars, an.

Wie bist du von München ins Rheinland gekommen?

Das war, als Rhöndorf damals die Erstligalizenz nach Frankfurt gab, um mit dem Profiteam in die zweite Liga zu gehen und wieder vermehrt auf Jugendarbeit zu setzen. Ich hab damals in Dachau in der Regionalliga gespielt und der damalige Trainer von Rhöndorf, Berthold Bisselik, hat mich in München Spielen sehen und meinte, er wolle mich gerne für die Zweitligamannschaft haben. Ich hatte dann in den Sommerferien eine Probewoche. Der Verein und das professionelle Umfeld dort haben mich dann so beeindruckt, dass ich schon direkt oben zugesagt hab und schließlich nach NRW gezogen bin.

Wäre das auch passiert, wenn damals Bayern schon Bundesliga gespielt hätte?

Wahrscheinlich nicht. Dann hätte ich es wahrscheinlich in München probiert, weil eigentlich hat es mir daheim so gut gefallen, dass ich da gar nicht weg wollte. Aber der Schritt in den Profisport führte damals halt leider raus aus München. Das war jedoch die beste Entscheidung, die ich hätte fällen können.

Welche internationalen Erfahrungen hast du in deiner Karriere gewonnen?

Einige, hauptsächlich mit der A2-Nationalmannschaft, für die ich mehrere Jahre lang aufgelaufen bin. Zu den schönsten Erfahrungen zählen wohl die zwei Universiaden, die ich mit der A2 gespielt hab. Das sind Olympische Spiele für Studenten, bei denen wir sportlich einmal mittelmäßig und einmal gut abgeschnitten haben. Wenn man da aber in einem Olympischen Dorf mit 120 anderen Nationen lebt und alle sind Studenten, das hatte echt eine unglaubliche Atmosphäre, das hat mich ungemein beeindruckt.

Welcher Trainer hat dich am meisten geprägt, wem sind drei Pokalsiege und eine Meisterschaft in der BBL zu verdanken?

Schwer zu sagen. Es geht natürlich immer im Jugendbereich los, meine Trainer in München (Dachau) waren total klasse. Mein Schritt mit Rhöndorf war auch sehr wichtig und da hat mich Berthold Bisselik super begleitet. In Köln hatte ich dann erstaunlicher Weise sehr viele Coaches, fast jedes Jahr einen neuen. Trotzdem nehme ich aus dieser Zeit auch fast nur Positives mit.

Hattest du auch schlechte Erfahrungen mit einem Trainer?

Ich hatte tatsächlich rein persönlich eine schlechte Erfahrung mit einem Trainer in Köln. Der ist unter der Saison gekommen, als es bei uns nicht so lief, wie es sollte. Er hat die Mannschaft dann nahezu komplett umgekrempelt und meine Rolle hatte sich dadurch doch sehr verschoben. Das Problem war, dass er sehr unnahbar war, also wenn man mit ihm kommunizieren wollte, hat er das eigentlich komplett abgeblockt. Wenn ich aber einen fachlich kompetentesten Trainer benennen müsste, wäre er das.

Wer war der beste Basketballer, mit dem du zu deiner aktiven Zeit zusammen gespielt hast?

Das ist schwer zu beantworten, ich habe mit so vielen guten Basketballern zusammengespielt. Wenn ich aber einen nennen müsste, wäre das wohl Duane Washington, mit dem ich bei Rhöndorf gespielt habe. Duane ist der Stiefbruder von Derek Fisher, der damals bei den Lakers gespielt hat, und war eigentlich viel zu gut für die zweite Bundesliga. Rhöndorf hatte es aber irgendwie geschafft, ihn aus der Erstligazeit zu halten. Der hat einfach das ganze Team besser gemacht und er war nicht so ein unangenehmer Spieler, der total auf sich bezogen war. Selbst viele Erstligaspieler konnten sein Niveau nicht erreichen.

Was war dein Moment/dein Spiel deiner Karriere?

Ein Spiel, an das ich mich auf jeden Fall immer wieder gerne erinnere, war das Auswärtsspiel am letzten Spieltag der Saison 2000/2001 in der zweiten Bundesliga zwischen dem Tabellenersten, Quakenbrück, und uns, dem Tabellenzweiten aus Rhöndorf. Der Sieger würde in die BBL aufsteigen und die Fans waren dementsprechend total euphorisiert und aggressiv, weil sie mit Quakenbrück natürlich unbedingt den Aufstieg schaffen wollten. Und dann haben wir das Alles-oder-Nichts-Spiel in diesem Hexenkessel nach doppelter Verlängerung gewonnen, das war unglaublich. Witzigerweise ist daraus die Wildcard für RheinEnergie Köln entstanden, da Rhöndorf die erworbene Erstligalizenz wieder abgegeben hatte. Ich wechselte daraufhin nach Köln, durfte meine erste BBL-Luft schnuppern und habe seitdem die Domstadt kennen und lieben gelernt.

Interviewer: Max Seitz

 

Jecke Kids zocken wie die Weltmeister

Am vergangen Donnerstag war es wieder so weit. Unser „Jeck“ besuchte im Rahmen des Schulprojekts „RheinStars@school“ erneut eine Gemeinschaftsgrundschule, diesmal an der Pfälzer Straße, und nahm mit den 20 Kindern der Klasse 3 an einem 1,5-stündigen Training unter der Leitung von Johannes Strasser und Daniel Henle teil. Insbesondere Sportlehrerin Frau Schneider freute sich über das Angebot der RheinStars, hatte Sie mit Ihrer 3.Klasse doch gerade eine Unterrichtsreihe zum Thema Basketball durchgeführt.1

Nach einer kurzen Namensrunde sorgte das Motto des Tages: „Spaß haben“ für einige grinsende Gesichter bei den Kindern. Spaß verspürten die Coaches und Frau Schneider an der Seitenlinie dann auch direkt beim ersten Aufwärm-Klassiker: Linienfangen. Die Schüler und der Jeck fingen sich gegenseitig, mit der Bedingung, sich nur auf den Linien des Basketballfelds zu bewegen. Aufgewärmt durfte nun jeder einen Basketball nehmen und durch die Halle dribbeln. Nach wenigen Minuten entwickelte sich dies zu einem regelrechten Gewusel, als es hieß, den Mitschülern den Ball zu stibitzen und seinen eigenen gekonnt ab zu schirmen.

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Vor der Trinkpause stellten sich dann alle noch der nicht ganz so einfachen Dribbelübung: erst im Sitzen, dann auf den Knien und schließlich im Stand. Abgeschlossen wurde der Part mit dem beliebten „Memory-Dribbeln“ bevor es in die Mannschaftsspiele überging. Diese waren schnell erklärt und Frau Schneider sah, wie ihre Schützlinge mit überraschend sicheren Pässen und vorbildlichem Teamwork den Ball über das Spielfeld bewegten.

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Zum Schluss stellte Daniel noch ein etwas anderes Wurfspiel vor. Zwei Mannschaften warfen Körbe um die Wette, bei drei Treffern durfte die eigene Weichbodenmatte rutschend Richtung andere Hallenhälfte befördert werden. Der Spaß überschattete den knappen Vorsprung von Team 1 und hinterließ fast ausschließlich strahlende Gesichter. Als der Jeck dann noch Freikarten an die kleinen Basketballer verteilte, war die Freude kaum mehr zu bändigen und die Grundschülerinnen und Grundschüler verabschiedeten sich mit einem tosenden Applaus. „Es ist einfach schön zu sehen, wie Basketball Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenbringt und für ein gemeinsames Erlebnis begeistern kann“ resümierte Johannes nach dem Training. Auch Frau Schneider sah Ihre Kinder voller Enthusiasmus bei der Sache und konnte für sich selbst die eine oder andere Inspiration aus dem Training mitnehmen.

Schulprojekte – Besuch der GGS Bachemer Straße

RheinStars begeistern Grundschüler mit 1.Basketball-Schnuppertraining im Schuljahr 2016/17

Es ist Mittwoch der 02.11.2016, 9:45 Uhr in Köln, Lindenthal. Der Pausenhof der Gemeinschaftsgrundschule Bachemer Straße füllt sich wie üblich mit Kindern, doch etwas passt an diesem Tag nicht so recht ins Bild. Da geht das Maskottchen der RheinStars „Jeck“ über den Schulhof in Richtung Sporthalle und prompt bildet sich eine Traube von jauchzenden Kindern um den ungewohnten Besucher.
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Die RheinStars sind zu Gast und sorgen bei den Schülern der 2.Klasse schon seit Tagen für aufgeregte Vorfreude, wie uns Herr Wiemann, der verantwortliche Klassenlehrer versicherte. Diese Freude ist besonders bei den Kindern in der Halle zu spüren, die am heutigen Vormittag an dem 90 minütigen Schnuppertraining der RheinStars teilnehmen dürfen.

Los geht es mit einer kurzen Vorstellung durch Johannes Strasser, Leiter Entwicklung Basketball, der sich selbst und sein Team vorstellt. Mit dabei sind Jessica Grimm, Öffentlichkeitsarbeit, Tim Winkelnkemper, Jugendtrainer und der bereits erwähnte „Jeck“. Johannes vereinbart mit den Kindern drei einfache Regeln, die für das heutige Basketballtraining gelten sollen:

1. Es spricht immer nur einer und die anderen hören aufmerksam zu.
2. Auch neue Dinge sollen von den Kindern mutig ausprobiert werden.
3. Als oberstes Ziel steht heute „Spaß zu haben“!

Nachdem sich die Kinder ebenfalls vorgestellt haben stehen auch schon die ersten Übungen an.

Zur Gewöhnung an das Basketballfeld spielen die Kinder das beliebte Linienspiel. Der „Jeck“ greift mit in das Geschehen ein und sorgt für einige Jubelschreie. Im Anschluss folgen Dribble-Spiele, die von den knapp 20 Schülerinnen und Schülern der 2.Klasse mit Bravour gemeistert werden. Im zweiten Teil des Trainings geht es vornehmlich um den Aspekt des Passens. Übungen wie „Jäger und Hase“ und das „Turmspiel“ zeigen den Kindern wie wichtig es ist zusammenzuspielen und alle Mitschülerinnen und Mitschüler in das Mannschaftsspiel zu integrieren. „Nur wenn alle Kinder mit einbezogen werden, kann man beim Basketball erfolgreich sein“ weiß Tim um die Bedeutung des Passens.

Zum Ende des Trainings kommt einigen Schülern die Idee Groß gegen Klein zu spielen, d.h. alle Kinder gegen das Trainerteam der RheinStars. Die Trainer folgen dem Wunsch der Kinder gerne und holen sich noch Jessica zur Verstärkung dazu. Gegen die Überlegenheit der Kinder ist jedoch kein Kraut gewachsen und so geht das Schnuppertraining mit einem weiteren schönen Erlebnis für die Grundschülerinnen und Grundschüler der Bachemer Straße zu Ende.

Als krönenden Abschluss bekommt jedes Kind eine Freikarte für ein Heimspiel der RheinStars Profi-Mannschaft in der LANXESS-Arena geschenkt. Herr Wiemann ist sich sicher, dass die RheinStars nach diesem tollen Erlebnis einige der Kinder wiedersehen werden.

Johannes Strasser zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Durch unser Angebot an die Grundschulen in den Sportunterricht der Kinder zu kommen, wollen wir unsere Beziehungen weiter ausbauen und uns als verlässlicher Partner für den Sport in den Schulen anbieten. Sei es im Vormittagsbereich oder auch in den frühen Nachmittagsstunden in Form einer Basketball-AG. Was aber noch viel wichtiger ist, ist dass wir den Kindern Spaß an Bewegung vermitteln und für unseren schönen Mannschaftssport begeistern wollen. Das Training heute hat einen riesen Spaß gemacht und wir haben viele glückliche Gesichter gesehen“.