03. Spieltag

69 VS 66

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WochentagSonntag
Datum08.10.2017
Uhrzeit17:00
OrtHalle des Olympiastützpunktes Heidelberg

Vorbericht

U20-NATIONALSPIELER WANK JETZT EIN RHEINSTAR

Mit Lukas Wank wechselt ein hochtalentierter deutscher Nachwuchsspieler mit sofortiger Wirkung zu den RheinStars Köln. Der U20-Nationalspieler kommt vom easycredit-Bundesligisten s.Oliver Würzburg und ist bereits am heutigen Sonntag für die Auswärtspartie am dritten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den MLP Academics Heidelberg (17 Uhr) spielberechtigt.

Wank war in Würzburg sowohl für die Erstliga- als auch die ProB-Mannschaft im Einsatz. Der gebürtige Ost-Thüringer entschied sich aufgrund der Perspektive für einen Wechsel vom Main an den Rhein, da ihm durch die Verpflichtung von Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing der Weg zu mehr Spielzeit im Oberhaus versperrt schien. „Wir haben bereits vor der Saison mit Lukas und Würzburg über einen möglichen Wechsel gesprochen, weil er ein sehr interessanter junger deutscher Spieler ist. Durch die Verpflichtung von Robin Benzing ist das Thema wieder akut geworden und wir haben die Chance ergriffen“, berichtet Manager Stephan Baeck, der ebenso wie Cheftrainer Denis Wucherer einen engen Draht zu Würzburgs Trainer Dirk Bauermann pflegt.

Unter Bauermann hatte sich Wank am Ende der vergangenen Saison auch die ersten Einsätze in der easycredit-Bundesliga geholt. Am Dienstag und Mittwoch trainierte Wank erstmals mit seinem neuen Team, am Freitag wurden die Verträge unterzeichnet. Der Kontrakt des 20 Jahre alten Forward würde sich in Köln bei einem Aufstieg automatisch um ein weiteres Jahr verlängern. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Lukas, er ist ein intelligenter, sehr gutausgebildeter Spieler mit viel Potenzial“, sagt Cheftrainer Wucherer über seinen jüngsten Neuzugang.

Wank zählte im Sommer zum Stamm der U20-Nationalmannschaft, die bei der Europameisterschaft in Kreta den siebten Platz belegte, und trug auch in der U18 bereits das Deutschland-Trikot. Vor seiner Zeit in Würzburg durchlief er bei Science City Jena das komplette Nachwuchsprogramm inklusive JBBL und NBBL und kam im Jenaer Aufstiegsjahr bereits zu 14 ProA-Spielen.

Lukas Wank

Small Forward, U20-Nationalspieler
Geb. 19.01.1997, Größe: 1,98 m, Gewicht: 85 kg

Karriere
‚07.2016 – 10.2017, s.Oliver Würzburg (BBL)
07.2016 – 10.2017, TG s.Oliver Würzburg (ProB)
07.2013 – 6.2016, Science City Jena (ProA)
07.2012 – 7.2013, Science City Jena NBBL
07.2011 – 07.2012, Science City Jena JBBL

Stats 16/17
BBL 5 Spiele,
ProB, 25 Spiele; 26:53min, 3er: 28,2%, FT: 70,8%, PPG 11.9, APG: 2,2, RPG: 5.5

Spielbericht

BESTE HALBZEIT DER SAISON REICHT NICHT ZUM SIEG

Dritter Anlauf seit dem Aufstieg, drittes knappes Spiel, dritte Niederlage für die RheinStars Köln bei den MLP Academics Heidelberg. Am dritten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer am späten Sonntagnachmittag mit 66:69 (15:18, 20:9, 13:21, 18:21) in der Universitätsstadt am Neckar. Köln verpasste damit vorerst den Sprung in die obere Tabellenhälfte, hat nun aber die Chance, am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen den starken Aufsteiger PS Karlsruhe Lions in der LANXESS arena verlorenen Boden gutzumachen.

„Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, vielleicht sogar die beste der Saison. Die Verteidigung hat gestimmt und vorne haben wir den Ball laufen lassen. Dummerweise hatten wir mit der kleinen Aufstellung der Heidelberger dann nach der Pause unsere Probleme. Wir können das Spiel am Ende auch gewinnen. Leider haben uns ein paar kleine Fehler defensiv wie offensiv den Sieg gekostet. Und wenn du nur fünf Mal an der Freiwurflinie stehst in dem Spiel, dann zeugt das auch davon, dass wir bei der Aggressivität noch zulegen können. Trotzdem können wir auf dem Spiel aufbauen, besonders auf der ersten Halbzeit“, bilanzierte Cheftrainer Wucherer, der auch Neuzugang Lukas Wank von Beginn an brachte.

Die knapp 900 Zuschauer in der Halle des Olympiastützpunkts in Heidelberg erlebten ein ausgeglichenes erstes Viertel zwischen den beiden Kontrahenten, wobei die Hausherren mit 15:18 die Nase nach den ersten zehn Minuten vorne hatten. Doch die Defense der RheinStars bekam die Lage in den Griff und von außen fanden gleich sieben von 11 Dreiern ihr Ziel. So übernahmen die Kölner mit einem 8:0-Lauf das Kommando (13.) und zogen bis auf 35:23 (17.) weg. Die beste Kölner Phase. Bis zur Halbzeit allerdings könnten die Academics um vier Zähler verkürzen, so dass bei 35:27 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause schafften es die Gäste nicht, ihren Vorsprung zu verteidigen bzw. auszubauen. So kamen die nun kleiner aufgestellten Heidelberger über 42:33 für Köln zum 46:46 (27.) zum Ausgleich und erzwangen einen Führungswechsel auf 46:48 (28.). Von nun an ging es bei wiederum leichten Vorteilen für Heidelberg weiter. Bis auf fünf Zähler konnten die Academics ihre Führung erarbeiten, dann glichen die RheinStars (62:62/38.) wieder aus, holten sich sogar die Führung knapp zwei Minuten vor dem Ende zurück (66:63). Doch in den folgenden umkämpften Sekunden schafften die Kölner es nicht, Punkte nachzulegen. Trotz zweier Auszeiten und daraus resultierenden Chancen. So bleibt Heidelberg weiterhin ein unangenehmes Pflaster für RheinStars.

Besondere Stats: Matt Vest (5 von 8 Dreier/63%), Keith Ramsey (17 Punkte, 2 von 2 Dreiern, 7 Rebounds), Kavin Gilder-Tilbury 10 Rebounds, Köln (11 von 27 Dreiern). Team: Rebounds 29 Köln: 31, Steals 7:9, Turnover 18:12

Spielfilm: 10:8 (5.), 15:18 (10.), 33:21 (15.), 35:27 (20.), 44:36 (25.), 48:48 (30.), 55:58 (35.), 66:69 (40.)

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (9 Punkte/1 Dreier), Jesse Morgan, Max Di Leo (2), Besnik Bekteshi (5/1), Leon Baeck, Keith Ramsey (17/2), Dennis Heinzmann (2), Matt Vest (17/5), Alex Foster (10/2), Lukas Wank (4). Ohne Spielzeit: Jonas Gottschalk, Bene van Laack

Die kompletten Stats gibt es hier

Treffsicher von der Dreierlinie: Matt Vest I Foto: Gero Müller-Laschet