07. Spieltag

72 VS 53

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WochentagDienstag
Datum31.10.2017
Uhrzeit19:30
OrtBBZ Nürnberg

Vorbericht

RHEINSTARS MIT HERZ, POTENZIAL UND LERNWILLEN

Noch einmal alles sammeln, noch einmal konzentriert ans Werk – und dann drei Tage Zeit, um dem Körper Ruhe zu gönnen und zumindest die kleineren Verletzungen auszukurieren, bevor es am Donnerstag, 9. November (19.30 Uhr) gegen die Gladiators Trier in der LANXESS arena weitergeht. Allein die Nürnberg Falcons stehen dem Kader der RheinStars Köln nach zwölf Wochen gemeinsamen Trainings noch im Wege. Schwer genug. Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, ist es dann soweit, wenn sich beide Teams am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA gegenüberstehen.

Natürlich hätten sich die Kölner gewünscht, nach zwei Siegen in Folge auch die Heimpartie am vorgestrigen Freitag gegen die Crailsheim Merlins erfolgreich zu beenden. Aber am Ende reichte es vor den 1.412 Zuschauern in der LANXESS arena nur zu einem letztlich nicht erfolgreichen Thriller. 76:81 hieß es nach der Verlängerung, aber trotzdem hatten sowohl die Fans als auch die Verantwortlichen viel Gutes gesehen.

„Wir haben das Gewinnerherz und den Willen. Aber wir sind auch eine junge Mannschaft. Ich glaube, man sieht das Potenzial“, sagte Manager Stephan Baeck. „Es ist sicher der Jugendlichkeit geschuldet, dass wir noch nicht so souverän sind wie heute Crailsheim, die von ihrer Erfahrung leben. Noch fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit, so ein Spiel dann auch zumachen zu können. Aber das wird die Mannschaft im Laufe der Saison lernen. Da bin ich mir sehr sicher.“ Schon in Nürnberg ist die nächste Gelegenheit dazu.

Während bei den RheinStars Jesse Morgan (Sprunggelenk) weiter fehlen wird und Kavin Gilder-Tilbury der ausgekugelte Ringfinger zwackt, haben sich bei den Nürnbergern neue Perspektiven aufgetan. Der erste 18 Jahre alte Nils Haßfurter traf als Pointguard beim 72:85 bei den Hamburg Towers sechs Dreier und avancierte überraschend zum Topscorer der Franken. Zudem müssen die Kölner ein Auge auf den hinlänglich bekannten Dan Oppland haben, der wie schon in der vergangenen Saison verlässlich punktet und rebounded für sein Team.

Die Bilanz der Nürnberger steht aktuell bei einem Sieg und fünf Niederlagen. Allerdings ist Vorsicht geboten bei der Beurteilung, die Falcons hatten in dieser Saison erst zwei Heimspiele. Dort gab es einen Sieg gegen Baunach und eine Niederlage gegen Kirchheim. Die Bilanz der RheinStars im Frankenland ist ähnlich gemischt: Im Vorjahr gab es einen klaren Sieg und die endgültige Playoff-Teilnahme, davor setzte es eine Niederlage.

Von der Partie gibt es einen Liveticker hier

Kalvin Gilder-Tilbury I Foto: Gero Müller-Laschet

Spielbericht

RHEINSTARS MIT NIEDERLAGE IN NÜRNBERG

Es bleibt ein Wechselbad der Gefühle für die RheinStars Köln im Frankenland. Nach dem Sieg im Vorjahr und dem umjubelten Einzug ins Playoff-Viertelfinale, gab es am Dienstagabend wie vor zwei Jahren eine Niederlage bei den Nürnberg Falcons. Mit 53:72 (18:24, 11:13, 13:16, 11:19) unterlagen die Kölner am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA und müssen nun am Donnerstag, 9. November gegen die Gladiators Trier versuchen, die Bilanz mit einem Sieg in der LANXESS arena (19.30 Uhr) wieder auszugleichen.

„Wir haben heute in keiner Phase eine Lösung gefunden, haben einfach zu viele Fehler gemacht  und hatten den Sieg auch nicht verdient“, bilanzierte Manager Stephan Baeck. Es sah so aus, als ob die Mannschaft im Overtime-Krimi gegen Crailsheim nicht nur ihr Herz sondern auch viel Kraft auf dem Feld gelassen hatte, so dass zeitweise nicht einmal die einfachsten Dinge klappen wollten. Nun geht es drei Tage in die Pause und dann steigt das Derby gegen die Trierer Gladiatoren am Donnerstag in acht Tagen.

An der Noris waren die Wurfquoten des jungen Teams jedenfalls komplett in den Keller gewandert. Unter 40 Prozent bei den Zweipunkteversuchen, keine 20 bei den Dreiern, insgesamt eine Wurfbilanz von knapp 30 Prozent und nur 37 Zähler aus dem Spiel heraus – zu wenig für den dritten Auswärtssieg im vierten Spiel. Allein Keith Ramsey konnte unter den Körben seine Arbeit weitestgehend verlässlich verrichten und sammelte zumindest 11 Rebounds. Besnik Bekteshi kam als bester Scorer aus 12 Zähler.

So liefen die RheinStars quasi von der fünften Minute an (4:17.) einem Rückstand von zehn Punkten und meist mehr hinterher und konnte in den Phasen, in denen sie ihren Kontrahenten zumindest Defensiv unter Kontrolle brachten, selbst nicht entscheidend punkten. So blieb es bei kleinen Hoffnungsschimmern wie 20:24 (11.), 22:28 (13.), 33:43 (25.) oder 52:63 (37.) und einem gebrauchten Abend, während die Hausherren feiern konnten.

Spielfilm: 4:17 (5.), 18:24 (10.), 24:34 (15.), 29:41 (20.), 33:43 (25.), 42:57 (30.), 52:65 (35.), 53:72 (40.).

Besondere Stats: Keith Ramsey (11 Rebounds). Rebounds 39:41, Assists 11:20, Steals 6:11, Turnover 20:18

RheinStars: Max DiLeo (2), Leon Baeck (2), Matt Vest (6), Kavin Gilder-Tilbury (7/1 Dreier), Keith Ramsey (7), Besnik Bekteshi (12/1), Lukas Wank (2), Dennis Heinzmann (6), Alex Foster (9/2), Bene van Laack, Filip Kukic.

Die kompletten Stats gibt es hier

Besnik Bekteshi I Foto: Wolfgang Zink I Nürnberg Falcons