13. Spieltag

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88 VS 51

Datum05.12.2016
Uhrzeit19:30
OrtLANXESS arena Köln

Vorbericht

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PREMIERE MONDAY-NIGHT-GAME: CAT BALLOU, LUKAS PODOLSKI, MO TORRES, NÜRNBERG FALCONS, DJ DANERO, FLAMINGO ROYAL, 1. FC KÖLN

Unter besonderen Vorzeichen steht das nächste Heimspiel der RheinStars Köln. Erstmals wird ein Spiel der Kölner in der 2. Basketball-Bundesliga ProA an einem Montagabend ausgetragen. Dann wird dieses Monday-Night-Game, präsentiert von Sion Kölsch, und von musikalischer und sportlicher Prominenz eröffnet – und dann steht mit dem Nürnberg Falcons auch noch ein direkter Konkurrent um die Play-off-Plätze auf dem Feld der LANXESS arena. Der Sieger wird sich nach oben orientieren können, der Verlierer muss erst einmal schauen, dass er den Tabellenkeller möglichst bald verlässt.

Lukas Podolski, Cat Ballou und Mo Torres werden ihre neue Hymne an Köln „Liebe deine Stadt“ direkt vor der Partie erstmals gemeinsam vorstellen. Garantiert ein Gänsehautmoment. Zudem haben die RheinStars die Besucher des letzten FC-Heimspiels gegen Augsburg eingeladen. Wer sein Ticket oder die Dauerkarte des 1. FC Köln an der Abendkasse vorlegt, kommt einmalig zum halben Preis in die Arena. „Wenn es richtig herausfordernd wird, dann macht es doch am meisten Spaß. Vor allem bei solch einem Rahmen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die Flamingo Royal Players Lounge wird sicher auch wieder top besucht sein.“ Auflegen wird dort DJ Danero, der Hip Hop DJ aus dem Flamingo Royal.

Rein sportlich betrachtet hat das Team von Arne Woltmann nach der Niederlage trotz zwischenzeitlich starkem Auftritt bei den Oettinger Rockets nun das nächste schwierige Spiel vor der Brust. Auch wenn es zuletzt es in der größten Multifunktionshalle Deutschlands zwei Siege über Dresden und Heidelberg gab, der Gegner scheint schwer ausrechenbar. Nürnberg verlor zuletzt in eigener Halle gegen Heidelberg klar, gewann aber vor Wochenfrist ebenso überraschend bei den Oettinger Rockets.

„Es ist ein bisschen wie eine Wundertüte. Aber es liegt an uns, die Nürnberger zu kontrollieren. Auf unsere Defense wird es ankommen, auf unser Spiel“, sagt Woltmann.   Bezeichnend für die Schwankungen im Spiel der Franken: Beim Sieg über die Rockets wurden bei 15 Würfen nahezu jeder zweite (7) jenseits der Dreipunkte-Linie versenkt; gegen Heidelberg bei 14 Wurfversuchen kein einziger. Auffälligste Spieler sind Spielmacher Diante Watkins mit 19 Punkte und 5,3 Assist pro Spiel im Schnitt sowie Dan Oppland unter den Körben mit 15 Punkten und 9,2 Rebounds pro Partie.

Foto: Gero Müller-Laschet

Spielbericht

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FEIERSTIMMUNG BEIM 37-PUNKTE-SIEG ÜBER NÜRNBERG

Das erste Monday-Night-Game der Klubgeschichte. 2.100 Zuschauer als Saisonrekordkulisse.  Premierenstimmung um Cat Ballou, Mo Torres und Lukas Podolski mit ihrem aktuellen Top-1-Hit „Liebe Deine Stadt“. Feierstimmung um die konzentriert und defensiv sehr stark aufspielenden RheinStars Köln, die den Nürnberg Falcons beim 88:51 (33:23) keine Chance ließen – das alles präsentiert von Sion Kölsch. Es war ein runder Abend für die Hausherren in der LANXESS arena am 13. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Mit einem Sieg am kommenden Samstag in Baunach könnten die RheinStars einen großen Schritt in Richtung ruhigere Gefilde und Tabellenmittelfeld machen.

„Ich will eigentlich gar keinen herausnehmen aus der Mannschaft“, freute sich Headcoach Arne Woltmann. „Wir haben das in der Verteidigung gut geregelt und vorne auch gute Entscheidungen getroffen.“ Was in der Vorwoche bei der Niederlage gegen die Oettinger Rockets andeute in zwei Vierteln, zog sich diesmal über die kompletten 40 Spielminuten. Die RheinStars agieren seit einigen zusehends stärker und geschlossener in der Verteidigung. Schon in der ersten Hälfte zwangen sie den eigentlich eine starke Saison spielenden Gästeaufbau Diante Watkins zu sechs Ballverlusten, am Ende waren es sogar neun. Auch unter den Körben bestimmten die RheinStars die Partie. 51:32 Rebounds. Der gefeierte Dennis Heinzmann trug dazu13 Rebounds bei, davon acht in der Offensive. Nur ein Punkt fehlte ihm mit neun zum Double-Double.

Im ersten Viertel ließen die Kölner ganze fünf Pünktchen zu, esr waren die ersten den Spiels – dem ein 19:0-Lauf der Gastgeber folgte. Nur im zweiten Abschnitt konnten die Nürnberger, die recht knapp zum Spiel angereist waren, ihre Kontrahenten etwas im Zaum halten. Doch nach der Pause brachen dann in wenigen Minuten die Dämme bei den Franken. Vom Pausenstand von 33:23 setzten sich die RheinStars mit einem 18:2-Lauf ab und entledigten sich aller Sorgen. „Wir haben uns als Mannschaft frei gespielt“, freute sich Manager Stephan Baeck. Köln diktierte von dort an das Spiel, erfreute die Fans mit 12 erfolgreichen Dreiern, die im nahegelegenen Deutzer Joe Champs für 36 Freiliter Sion Kölsch sorgten. 3 für 3 eben. Zur guten Stimmungen trug sicher auch der starke Auftritt von Youngster Benedict van Laak (8 Punkte/3 von 3 Würfe getroffen aus dem Feld/4 Rebounds) bei sowie die Premierenminuten von Antonio Pilipovic und Thomas Müller-Laschet, der als NBBL-Akteur seine erste Minuten überhaupt in der Liga feiern durfte. „Das ist auch nicht als Geschenk gedacht“, sagt Trainer Arne Woltmann. „Sondern die Jungs haben sich das durch ihren Einsatz im Training verdient.“

Viertelergebnisse: 17:5, 16:18, 31:14, 24:15

Besondere Stats: Hugh Robertson (19 Punkte), Dennis Heinzmann (13 Rebounds) Lennart Steffen, Robin Christen (jeweils 27 +/-). Rebounds 51:32, Dreier (12:3), Turnover 13:18, Steals 9:6, Assists 22:10.

RheinStars: Hugh Robertson (19 Punkte/4 Dreier), Robin Christen (7/2), Jelani hewitt (7/1), Dennis Heinzmann (9), Chris Eversley (15/1), Lennart Steffen (2), Alex Foster (15/3), Andi Wenzl (6), Benedict van Laak (8/1), Antonio Pilipovic, Thomas Müller-Laschet. Ohne Spielzeit: Richard Williams.

Alle Stats

Foto: Benedict van Laack (l.) I Gero Müller-Laschet