21. Spieltag

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77 VS 83

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Datum8.02.2017
Uhrzeit19:30
OrtLANXESS arena Köln

Vorbericht

Auf geht´s zum Duell der Crunchtime-Spezialisten

Den nächsten schweren, herausfordernden, aber auch attraktiven Gegner erwarten die RheinStars Köln gleich am kommenden Mittwoch in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Ab 19.30 Uhr nehmen es die Tabellenachten vom Rhein mit dem Tabellendritten Kirchheim Knights in der LANXESS arena (live auf sportdeutschland.tv) auf. „Wir wollen den Schwung aus den Siegen in Dresden und vor allem in Crailsheim mitnehmen und uns in den Playoff-Plätzen behaupten“, sagt Manager Stephan Baeck und verspricht: „Das wird ein attraktives Spiel werden.“

Die Form für ein veritables Basketball-Fest stimmt auf jeden Fall bei beiden Mannschaften. Kirchheim gelangen zuletzt vier Siege in Folge, die RheinStars gewannen in diesem Jahr fünf ihrer vier Spiele. Und es treffen zwei Crunchtime-Spezialisten aufeinander: Köln verwandelte vor gut einer Woche in Dresden einen Fünf-Punkte-Rückstand 21 Sekunden vor dem Ende in einen Sieg und zeigte am vergangenen Mittwoch erneut, das mit Richard Williams – der nun erstmals mit Köln auf sein ehemaliges Team treffen wird – und Anthony King zwei Faktoren für die wichtigen Momente mittlerweile im Teamgefüge angekommen sind. Im Verbund mit dem seit Wochen starken Robin Christen hielten sie den Bundesliga-Absteiger Crailsheim in allerletzter Minute auf Distanz.

Und Kirchheim? Die holten sich vor Wochenfrist den Overtime-Sieg mit 92:91 gegen die Oettinger Rockets. Per Buzzer-Beater. Per Dreier von Carrington Love auf Zuspiel von Jonathon Williams. Sicher kein Zufall.  Die beiden sind Herz und Hirn des Spiels der eingespielten Mannschaft von Trainer Michael Mai. Und eben auch dann da, wenn sie gebraucht werden.

Zudem attestiert Headcoach Arne Woltmann seinen Mannen in Crailsheim und Chemnitz zweimal die beiden besten Saisonhälfte – und wer die Trainingsarbeit inzwischen beobachtet, der kann erkennen, das sich die Leistung auch bald über ein komplettes Spiel hinwegziehen könnte. Vielleicht schon gegen die Ritter, mit denen die RheinStars eh noch eine Rechnung offen haben. Mindestens. Bislang haben die Gäste alle drei ProA-Duelle gegen Köln gewinnen können. Das Hinspiel mit 88:72. Gleiches galt auch für die Begegnung mit den Hebeisen White Wings Hanau Anfang Januar – und auch dort gab es dann endlich den ersten RheinStars-Sieg.

Robin Christen – Foto: Gero Müller-Laschet

Spielbericht

Rückschlag gegen Kirchheim Knights

Die RheinStars Köln haben auf dem Weg in die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen müssen. Am Mittwochabend unterlag die Mannschaft von Trainer Arne Woltmann dem Tabellendritten Kirchheim Knights in der LANXESS arena mit 77:83 (37:38). Damit bleiben die Gäste so etwas wie der Angstgegner der RheinStars, bislang haben die Kirchheimer in der 2. Basketball-Bundesliga ProA alle Vergleiche mit Köln gewonnen. „Eine ärgerliche Niederlage, aber so ist das im Sport. Jetzt müssen wir uns am Sonntag in Heidelberg das Momentum zurückholen“, sagte Manager Stephan Baeck nach einem guten Basketballspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Von Beginn an sahen die 1.200 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel auf gutem Niveau. Köln attackierte munter den Korb, suchte vor allem den Abschluss aus der Nah- und Mitteldistanz. Kirchheim hatte damit zu Beginn seine Probleme, nicht immer stand die Defense dort wo sie stehen sollte. Ein Augenschmaus das Alley-oop-Anspiel von Jelani Hewitt auf Hugh Robertson zum 17:15 (9.) für die Hausherren über die komplette Knights-Crew hinweg. Auf Seiten der Ritter wiederum stellte Topscorer Jonathon Williams die RheinStars-Defense wiederholt vor schwere Herausforderungen. Dazu kamen die Duelle unter dem Korb mit den Kölnern Anthony King und Dennis Heinzmann mit Kirchheims Andreas Kronhardt.

Bei 37:38 wurden die Seiten gewechselt – und es blieb knapp. Köln verschaffte sich mit einem intensiven Start bei 48:42 (24.) und 50:44 (25.) etwas Luft. Auch dank der insgesamt fünf Dreier von Alex Foster. Doch die Knights ihrerseits konterten. King bei Köln hatte schnell drei Fouls und die anderen taten sich unter den Körben gegen ihre Gäste schwer. Hatten Probleme beim Ausboxen. Bei 58:60 ging es ins Schlussviertel. Die Knights ständig in Vorlage, die RheinStars im Fahrwasser. Immer auf ein, zwei Punkte dran. Doch diesmal hatten die Kölner als Kollektiv nicht ihren besten Abend – und so summierten sich die Fehler bei der Wurfauswahl und beim Rebound in den letzten Minuten zu einer Heimniederlage. Die Vorentscheidung dann 80 Sekunden vor Schluss, als Hugh Robertson, Topscorer und eigentlich eine Bank bei den RheinStars, eine Bogenlampe als Paß spielte, in die der Gegner spritzte und Andreas Kronhardt bei 75:80 einnetzte.

Viertelergebnisse: 19:15, 18:23, 21:22, 19:23

Besondere Stats: Alex Foster 63% Dreier (5/8), Hugh Robertson (18 Punkte/8 Rebounds), Rebounds: 38:45, Assists 18:14, Steals 7:8, Turnover 10:12.

RheinStars: Richard Williams (16/1 3er), Hugh Robertson (18/1), Robin Christen (5/1), Alex Foster (17/5), Anthony King (10), Jelani Hewitt (2), Lennart Steffen, Tim van der Velde (1/1), Chris Eversley (2), Dennis Heinzmann (4), Andi Wenzl. Ohne Spielzeit: Antonio Pilipovic

Alle Stats gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet