25. Spieltag

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59 VS 54

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Datum24.02.2017
Uhrzeit20:00
OrtArena Trier

Vorbericht

RHEINSTARS REISEN ZU DEN HEIMSTARKEN GLADIATORS

„Einen Schritt nach dem anderen Richtung Playoffs gehen“ lautet das Motto bei den RheinStars Köln aktuell. Oder, um es als Frage zu formulieren: Was konnte Köln aus dem Sieg am Montag über Tabellenführer Mitteldeutscher BC mitnehmen, um auch am Freitag (20 Uhr/live auf sportdeutschland.tv) bei den heimstarken Römerstrom Gladiators Trier am 25. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA bestehen zu können? „Das ist die nächste ganz schwere Aufgabe, bei der wir hellwach sein müssen, um überhaupt eine Chance zu bekommen“, sagt Headcoach Arne Woltmann.

Binnen fünf Tagen bekommen es die RheinStars nach dem MBC aus Weißenfels als bis dato auswärtsstärkstem Team der Liga nun mit dem heimstärksten nach dem MBC zu schaffen.  Zehn ihrer zwölf Heimauftritte haben die Gladiators erfolgreich gestalten können. Allein der Ligazweite Crailsheim und eben der MBC konnten in der stimmungsvollen Trierer Arena knapp bestehen. Im Hinspiel unterlagen die RheinStars zudem in der LANXESS arena mit 76:83.

Außerdem haben die Gladiators mit ihrem Neuzugang Jermaine Bucknor alle drei bisherigen Auftritte gewonnen. Gegen Chemnitz, in Hamburg und gegen Hanau. Allein beim 70:95 in Weißenfels fehlte der 33 Jahre alte Forward. Mit seiner Erfahrung aus über 100 Erstliga-Spielen für Trier und Würzburg komplettiert der ehemalige kanadische Nationalspieler nicht allein den Kader von Headcoach Marco van Berg, sondern gibt ihm auch eine höhere Qualität und Tiefe.

„Aber auch wir haben uns in den vergangenen Wochen stark verbessert und gehen auf einem ganz anderen Leistungs-Niveau in die Partie als noch zum Saisonauftakt“, sagt Manager Stephan Baeck. So steht für die RheinStars ganz klar eines auf dem Plan. Ein Sieg bei einem direkten Konkurrenten um die unteren Playoff-Plätze wäre in der Endphase der Saison ein weiteres Ausrufezeichen. „Mit einem Sieg in Trier würden wir unseren Erfolg gegen den Mitteldeutschen BC erst richtig wertvoll machen“, sagt Manager Baeck. Ungeachtet vom Karnevalstrubel reist die Mannschaft bereits am Donnerstag nach Trier, um sich in aller Ruhe auf den nächsten schweren Gang vorzubereiten.

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Foto: Gero Müller-Laschet

Spielbericht

RHEINSTARS UNTERLIEGEN DEN GLADIATORS TRIER

Einen Schritt vor, einen zurück. Nach dem umkämpften 54:59 (34:28) bei den Römerstrom Gladiators Trier am Freitagabend kommen die RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA auf dem Weg Richtung Playoffs nicht entscheidend voran. Nach 25 Spieltagen bleiben die RheinStars aktuell Neunter und müssen hoffen, dass die Konkurrenz ebenfalls patzt am Wochenende. Am Sonntag, 5. März (17 Uhr) kommen dann die Oettinger Rockets zum nächsten direkten Playoff-Duell nach Köln in die LANXESS arena.

„Wir haben vor dem Spiel in der Kabine gesagt, dass heute die Mannschaft am Ende gewinnen wird, die den Sieg mehr gewollt hat. Und so war es auch. Trier hat uns in der entscheidenden Phase vorgemacht, wie man spielen muss, wenn man unbedingt in die Playoffs will“, kritisierte Manager Stephan Baeck die Vorstellung der RheinStars, die eigentlich stark in die Partie gestartet und über lange Zeit das bessere Team waren.

Vor allem die Anfangsphase gehörte dabei den Kölnern. Im ersten Viertel dominierte die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann das Geschehen, offensichtlich gestärkt durch den Erfolg über Tabellenführer Mitteldeutscher BC am vergangenen Montag, vor den 1.991 Zuschauern in der Arena Trier. Druckvoll in der Defensive, einfallsreich und beweglich im Angriff. So ging es bis auf 25:13 (11.). Trier fand keine Mittel, blieb aber in der eigenen Verteidigung konstant giftig. Nach 32:23 (18.) wurden dann bei 34:28 für die RheinStars die Seiten gewechselt.

Trier startete mit einem Dreier zum 34:31, aber Köln konterte auf 38:31 (24.)  – und es begann die wohl das Restgeschehen des Spiels prägende Phase. Die RheinStars blieben zwar selbst in der Verteidigung am Drücker, verloren aber ihre Bewegung im Angriff. Beide Teams blieben gemeinsam über drei Minuten ohne Korberfolg. Doch die Gladiators fingen sich zuerst, kamen auf einen Punkt heran, bis Köln auf 40:37 (28.) nach beinahe fünf Minuten ohne Zählbares erhöhte. Dazwischen lagen zwei missglückte Korbleger und drei verschossene Dreier.

Zu allem Überfluss hatten sich die Trierer mit ihrem nie nachlassenden Kampfgeist das Momentum auf ihre Seite geholt. Erstmals gingen sie in dem intensiven, nervösen Spiel eine Sekunde vor Ende des dritten Viertels in Führung (44:45). Bis auf 44:51 wuchs der Vorsprung an, ehe sich Köln noch einmal auf 51:52 (35.) heranarbeitete. Doch trotz allen Mühens bei den RheinStars hatten die Gladiators das bessere Ende, das nötige Quäntchen mehr an Mut und feierten einen verdienten Sieg. Zum Verdruss der Kölner Mannschaft und der rund 50 mitgereisten lautstarken Fans.

Viertelergebnisse: 23:13, 11:15, 10:17, 10:14

Besondere Stats: Robertson 3 Blocks, 2 Steals, King 9 Rebounds. Rebounds 39 Köln/43 Trier, Blocks, Assists 11:15, Blocks 7:2, Steals 5:7, Turnover 16:14.

RheinStars: Richard Wlliams (15/1 Dreier), Hugh Robertson (11/2), Robin Christen (6), Alex Foster (9/1), Anthony King (5), Jelani Hewitt (5), Leon Baeck, Tim van der Velde, Chris Eversley (4), Dennis Heinzmann (4). Ohne Spielzeit: Andi Wenzl, Antonio Pilipovic.

Alle Stats hier

Foto: Gero Müller-Laschet