28. Spieltag

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79 VS 75

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Datum18.03.2017
Uhrzeit19:30
OrtInselparkhalle Hamburg

Vorbericht

SPANNUNG UND VORFREUDE AUF DAS SPIEL BEI DEN TOWERS

Vor einer heißen Auseinandersetzung auf dem Weg zu einem möglichen Playoff-Platz stehen die RheinStars Köln am kommenden Samstag (19.30 Uhr/live bei sportdeutschland.tv) bei den Hamburg Towers. Pünktlich mit dem Nachholspiel am gestrigen Abend und dem 80:71-Erfolg bei den Oettiner Rockets haben die Norddeutschen sich zumindest in den erweiterten Kreis der vier Mannschaften gespielt, die sich um den achten Platz in der 2. Basketball-Bundesliga ProA bewerben. Es ist der vermeintlich letzte freie Platz für die Teilnahme an den Playoffs, für den nach aktueller Konstellation neben Köln noch die Uni Baskets Paderborn, die Hebeisen White Wings (alle 13 Saisonsiege) und eben Hamburg (12 Erfolge) in Frage kommen. Und diese vier Teams treffen am Wochenende in direkten Vergleichen aufeinander.

„Für uns ist die Ausgangslage klar, wir sollten am besten alle drei ausstehenden Spiele gewinnen. Aber die Lage kann sich je nach Ausgang der Spiele auch wieder komplett verändern. In dieser Saison scheint in dieser ausgeglichenen Liga nichts unmöglich“, sagt Kölns Manager Stephan Baeck vor dem 28. Spieltag und fügt augenzwinkernd an: „Das ist toll für die Spannung und vor allem für die Fans, für Manager und den Wunsch nach Planungssicherheit sicher eher weniger.“

Die RheinStars treten zumindest mit der Gewissheit in der stimmungsvollen Inselparkhalle im Stadtteil Wilhelmsburg an, dass sie „Hamburg können“. In dieser Saison gab es ein deutliches 79:60 der Kölner im Hinspiel – und das noch ohne Richie Williams und Anthony King. Bei Hamburg fehlte in der ersten Auseinandersetzung Roderick Camphor – dafür wirkte Stammkraft Robert Ferguson mit, der den Towers seit gut vier Wochen fehlt.

Spannend ist auf Kölner Seite natürlich auch, wie sich die Mannschaft seit der Freistellung von Arne Woltmann über die jüngste Arbeitswoche hinweg entwickelt hat. Headcoach Matt Dodson und Assistant Coach Johannes Strasser arbeiten intensiv mit dem Kader.  „Hamburg hat schon gegen Heidelberg zuletzt sehr stark gespielt. Es kann ein richtig gutes Spiel werden“, sagt Dodson. Manager Baeck ergänzt: „Matts erstes Spiel stand unter ganz schwierigen Vorzeichen – und wir haben es gewonnen. Jetzt werden wir mit aller Energie nach Hamburg fahren und versuchen, auch das nächste Spiel zu gewinnen. Ich freue mich auf Hamburg, die Towers und ein richtig gutes Basketballspiel.“

Das Restprogramm der vier Kandidaten um den achten Playoff-Platz.

28. Spieltag:
Paderborn (8.) vs. Hanau (9.)
Hamburg (11.) vs. RheinStars (10.)

29. Spieltag:
RheinStars vs. Paderborn
Heidelberg (6.) vs. Hanau
Crailsheim (2.) vs. Hamburg

30. Spieltag:
Nürnberg (12.) vs. RheinStars
Paderborn vs. MBC (1.)
Hanau vs. Crailsheim (2.)
Hamburg vs. Ehingen (14.)

Foto: Gero Müller-Laschet

Spielbericht

Filip Kukic zieht zum Korb
Hamburg Towers – RheinStars Köln,
Basketball Zweite Bundesliga Pro A, 28. Spieltag,
Hamburg, 18.03.2017,
Wilhelmsburg, Hamburg, Germany
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KEIN HAPPYEND: RHEINSTARS UNTERLIEGEN NACH VERLÄNGERUNG

Spannung im Übermaß, zwei Konkurrenten auf Augenhöhe, aber kein Happyend für die RheinStars Köln im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg am Samstagabend. In der Verlängerung musste sich das Team von Headcoach Matt Dodson den Hamburg Towers mit 75:79 (37:29, 65:65) am 28. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA geschlagen geben.  Nun führt der Weg in die Playoffs erst einmal nur über den Sieg gegen die Uni Baskets Paderborn, am besten mit dem gleichzeitigen Gewinn des direkten Vergleichs. Also mit mindestens 11 Punkten. Am kommenden Freitag, 24. März um 19.30 Uhr steigt das Spiel am vorletzten Spieltag in der LANXESS arena.

Es war in der Tat nichts für schwache Nerven vor den 3.400 Zuschauern in der ausverkauften Inselparkhalle. Und Richie Williams als Anführer der RheinStars hatte zwei Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit den Auswärtssieg bei 65:65 in der Hand. Doch er brachte den nahezu freien Korbleger nicht im Hamburger Korb unter. Es ging in der Verlängerung, in der sich die Towers als das glücklichere Team durchsetzten. „Wir haben Charakter gezeigt, gekämpft und hatten es in der Hand. Aber es geht weiter, die Chance ist noch da. Am Freitag greifen wir wieder an“, sagte Manager Stephan Baeck.

In der Tat waren die RheinStars in Hamburg als Einheit und hellwach aufgetreten. Vielleicht nicht ganz von der ersten Minute an, aber spätestens mit dem Eingreifen der Bankspieler in die Partie kam der notwendige Impuls. Köln holte sich von 6:12 (4.) an einen 23:0-Lauf auf 29:12 (14.), der vor allem mit Leon Baeck, Jelani Hewitt, Chris Eversley und Dennis Heinzmann verbunden war.

Waren beim Sieg über Ehingen von den Bankspielern ganze zwei Punkte gekommen, waren es diesmal 33 – ein klares Zeichen. Trotzdem kamen die Hausherren bis zur Pause heran, aber die RheinStars gingen mit 37:29 in die Kabine.

Nach der Pause wühlten sich die Towers heran, die RheinStars hielten dagegen – es wurde ein prickelnder Abend für Basketballenthusiasten. Köln mit 65:61 knapp 110 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit vorne, Hamburg gleicht acht Sekunden vor Schluss aus. Köln nimmt eine Auszeit: Wirft ein. Findet den richtigen Weg zum Korb. Die Uhr zählt auf knapp zwei Sekunden runter. Doch es wird nicht der Abend von Richie Williams…

Am Freitag geht es weiter. Showdown gegen Paderborn.

Viertelergebnisse: 14:12, 23:17, 17:17, 11:19, 10:14

Besonderes Stats: 23:0-Lauf von 6:12 zu 29:12, Dennis Heinzmann 13 Rebounds, Topscorer Jelani Hewitt 17 Punkte, Teams Köln vs. Hamburg Rebounds 46:50, Assists 12:13, Steals 7:5, Turnover 15:13, Blocked Shots 6:2.

RheinStars: Richard Williams (12/davon 2 Dreier), Robin Christen (2), Alex Foster (2), Anthony King (16), Hugh Robertson (10), Jelani Hewitt (17/2), Dennis Heinzmann (7), Chris Eversley (5), Leon Baeck (4), Tim van der Velde. Ohne Spielzeit: David Downs, Bene van Laack.

Alles Stats gibt es hier

Foto: MSSP-Sportphoto