Motorworld-Start gegen alten Bekannten
Um die Osterzeit war es eine rauschende Premiere in der Motorworld und knapp ein halbes Jahr später starten die RheinStars nun am Ort der Kölner Flugpioniere tatsächlich in den Alltag. In den kommenden drei Spielzeit werden die Kölner ihre Spiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am geschichtsträchtigen Butzweiler Hof absolvieren, als neuer Ankermieter der Eventlocation. Zur Heim-Premiere in der 2. Basketball Bundesliga ProA kommt mit den Artland Dragons am Montag (19.30 Uhr) ein Gegner zum zweiten Spieltag an den Rhein, der bereits lange ein Teil in der 1. Basketball Bundesliga war und ein Kontrahent, den die Kölner schon mehr als zehn Jahre nicht mehr zu Punktspielen getroffen haben. Mit den Dragons aus Quakenbrück verbinden die Kölner viele attraktive und spannende Basketballspiele in der obersten deutschen Spielklasse und im Pokal.
Vorfreude auf den Saisonauftakt in der neuen Heimat
„Ich freue mich sehr auf den Montag und das Spiel gegen Quakenbrück“, sagt Manager und Headcoach Stephan Baeck. „Unsere Verletzungssorgen sind zwar nicht ganz verflogen, aber ich rechne zumindest damit, dass einige unserer angeschlagenen Akteure wieder einsatzbereit sind. Wir werden alles tun, damit wir am Ende als Sieger dastehen können. Es geht für uns darum, unseren Fans in unserem ersten Heimspiel eine gute Zeit zu bereiten, um am Ende gemeinsam feiern zu können. Das erste Heimspiel hat für alle eine große Bedeutung. Wir wollen Fahrt für die weiteren Spiele aufnehmen und die Motorworld als unsere Festung etablieren.“
Nach dem schweren Liga-Start am vergangenen Samstag bei Phoenix Hagen sieht die Personalsituation also nicht mehr ganz so dramatisch aus und die Kölner treten an, um die Niederlage in Hagen vergessen zu machen.
Keinem habe es Spaß gemacht, von Hagen aus mit einer Niederlage die Heimreise aus der Ischelandhalle antreten zu müssen. Trotzdem sahen die Trainer auch Dinge, aus denen sich positive Erkenntnisse ziehen lassen. Baeck: „Wir sind mit der physischen Spielweise der Hagener im Verlauf des Spiels immer besser zurechtgekommen. Auch wenn wir unter dem Korb nur wenig entgegenzusetzen hatten. Doch gerade unsere jungen Spieler konnten wichtige Erfahrungen sammeln. Zum Ankommen in der Liga war Hagen sicher einer der herausforderndsten Orte. Aber wenn wir alle eine Schippe drauflegen, die angeschlagenen Spieler zurückkommen, dann bin ich für die kommenden Wochen und Monate optimistisch. Auch wenn alles manchmal ein bisschen mehr Zeit benötigt als einem selbst lieb ist.“
Gegner Dragons erfand sich neu im Sommer
Während die RheinStars Ende Juni nach dem feststehenden Aufstieg binnen Wochen eine neue Mannschaft um den bestehenden Kern kreieren mussten, erfanden sich auch die Artland Dragons im Sommer neu. Nach einigen Ups and Downs in der ProA und zwei Jahren Abstiegskampf mit dem sportliche Abstieg in der vergangenen Saison, vertieften die Niedersachsen ihre jahrelange Zusammenarbeit mit dem Erstligisten SC Rasta Vechta. Die beiden Kleinstädte westlich bzw. östlich der Autobahn A1 liegen nur knapp eine halbe Autostunde auseinander und kooperieren nun von ersten Liga (Vechta) über die ProA (Dragons) bis zur drittklassigen ProB (Vechta II) in einem engeren Konstrukt miteinander.
So kommt mit Hendrik Gruhn der aktuelle Dragons-Trainer aus Vechta, ihm folgten Spieler wie der talentierte Linus Ruf, der aus dem Nachwuchsprogramm von ALBA Berlin stammt. Angeführt wurden die Artländer mit Blick auf die geworfenen Punkte am ersten Spieltag von Amir Jabbar Hinton. Er markierte 22 Punkte beim 69:71-Heimauftakt gegen die Uni Baskets Münsters. Der 28 Jahre US-Small Forward vergab aber auch den Dreier in der Schlusssekunde zum möglichen Sieg gegen die Westfalen. Zudem punkteten Dominic Dolic und Nathan Petrone ebenfalls zweistellig. Mit Ruf, Dolic und auch Linus Trettin zählen drei Spieler auch zum Rasta-Erstligakader.
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Foto: Gero Müller-Laschet



