Ein ganz besonderes Rheinisches Derby
RheinStars Köln gegen Bayer Leverkusen in Düsseldorf. Mehr Rheinisches Derby geht eigentlich nicht. Voller Rivalitäten und aufgrund der zahlreichen Treffen in allen Altersklassen ebenso voller gemeinsamer Erlebnisse. Am morgigen Samstag ist es endlich wieder in der zweithöchsten Spielklasse ProA so weit. Wieder einmal als Weihnachtsspiel von der BARMER 2. Basketball Bundesliga angesetzt, treffen die beiden Zweitliga-Aufsteiger ab 18 Uhr im stimmungsvollen Castello aufeinander. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel. Auch wenn wir lieber in unserer Heimhalle gespielt hätten, hat das Derby zum Abschied aus dem Castello auch seinen Charme“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. Denn danach kehren die RheinStars zum Sonntag, 11. Januar mit dem Spiel gegen den BBC Bayreuth zurück in die Motorworld nach Köln an den Butzweilerhof.
Freundschaftliche Rivalität mit vielen Verbindungen
Obwohl sich die Basketball-Klubs aus Köln, Leverkusen und Düsseldorf sowie ihre Städte in freundschaftlicher Rivalität begegnen, steht das Derby im Castello auch für viele gemeinsame Verbindungen. So werden wieder Kinder den ART Giants Düsseldorf den Einlauf der RheinStars begleiten. An den vergangenen Spieltagen waren auch Kinder der TG Neuss und von ISD Düsseldorf beteiligt. Und tatsächlich kooperieren die RheinStars zusammen mit den Bayer Giants und den ART Giants intensiv im Minibereich zur gemeinsamen Förderung der besten Talente in den sogenannten DKL-Teams.
Sportlich ein Treffen auf Augenhöhe
Sportlich treffen sich die beiden Profiteams in der ProA auf Augenhöhe. Mit jeweils vier Siegen liegen die beiden Klassenrückkehrer gleichauf mit weiteren vier Teams am unteren Ende des aktuelle Klassements, wobei die Gäste um deren Headcoach Michael Koch eine Serie von acht Spielen ohne Sieg zu verkraften hat. Die RheinStars starteten dagegen mit fünf Niederlagen, konnten sich aber danach fangen und stabilisieren sich von Woche zu Woche.
Erfolgreiche Derbys vor zehn Jahren – und einer ist immer noch dabei
In der ProA konnten die Kölner die jüngsten Vergleiche gewinnen, auch wenn diese einige Zeit zurückliegen. Im Abstiegsjahr des deutschen Rekordmeisters siegten die RheinStars in der Saison 2015/2016 zweimal 78:69 und 88:76. Ein Spieler aus den nun zehn Jahre entfernt liegenden Spielen ist tatsächlich noch dabei: der unverwüstliche und mittlerweile 34 Jahre alte Dennis Heinzmann. Der Bayer-Center schnürte nach dem Leverkusener Abstieg 2016 zwei Saisons seine Basketballschuhe für die RheinStars; erfreut sich seitdem auch bei den Kölnern ob seiner humorigen Art großer Beliebtheit – 2018 kehrte er zu den Giants zurück.
Die Top-Werfer der Bayer Giants sind aktuell Pointguard John Williams Jr mit 15.5 Punkte im Schnitt pro Spiel, Pointguard Kobe Langley (13.5), Dennis Heinzmann (13.4 und 8.2 Rebounds) sowie die Forwards Ricardo Lynch (10.9) und Donte Nicholas (9.9).
Lage der Liga – die Phoenixe fliegen weiter ganz oben
An der Tabellenspitze liegt weiter Phoenix Hagen mit 12:2-Erfolgen, dass sich am 23. Dezember auch im Spitzenspiel bei den HAKRO Merlins Crailsheim 82:73 durchsetzte. Dahinter behauptet sich die BG Göttingen (11:3), die deutlich mit 83:61 bei den Gießen 46ers gewann. Auf Rang drei haben sich die Artland Dragons geschoben (10:4) vor Crailsheim und die Eisbären Bremerhaven (9:5). Am unteren Tabellenende liegen mit 4:10-Siegen gleichauf, aber durch die direkten Vergleiche unterschieden: BBC Bayreuth (13.), SBB Baskets Wolmirstedt (14.), Paderborn Baskets (15.), Köln (16.), Leverkusen (17.) und die Uni Baskets Münster (18.).
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Szene aus dem bislang letzten ProA-Derby am 1. Januar 2016 – David Downs vs. Dennis Heizmann. Foto: Gero Müller-Laschet



