RheinStars vor schwerer Aufgabe im Süden

Ein Vergleich mit einem der ehemaligen Bundesligisten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die RheinStars am 27. Spieltag der Hauptrunde an. Am Samstag (19.30 Uhr) treten die Kölner bei den Tigers Tübingen in der historischen Universitätsstadt an, die seit ihrem Abstieg nun die zweite Saison in der zweithöchsten Spielklasse bestreiten. Und obwohl die RheinStars das Hinspiel in der Motorworld 59:80 verloren, liegt die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic mit elf Siegen aktuell zwei Erfolge vor den Tigers in der Tabelle.

„In der Tabelle ist weiterhin viel Bewegung, daher müssen wir sowohl nach unten als auch nach oben schauen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Unser formuliertes Saisonziel war es, nicht abzusteigen und vielleicht am Ende der Hauptrunde ein Team zu sein, dass um einen Playoff-Platz mitspielen kann. Dahin wollten wir uns entwickeln und ich denke, dafür sind auf einem guten Weg. Nun müssen wir in Tübingen bestehen, um das zu bestätigen.“ Respekt haben die Kölner Trainer dabei nicht allein vor den Spielern selbst. „Die Halle in Tübingen ist für Auswärtsteams schwer zu spielen, sie hat eine besondere Atmosphäre und eine sehr gute Unterstützung für die Heimmannschaft“, sagt Assistant Coach Oliver Elling.

Die angesprochene Paul-Horn-Arena begrüßt regelmäßig gut 2.200 Zuschauer zu den Heimspielen der Tigers, die sich im Februar von ihrem Trainer Henrik Sonko trennten. Unter dem Schweden gewannen die Süddeutschen noch klar bei den RheinStars im ersten Saisondrittel. Doch um den Jahreswechsel herum verloren die Tübinger Spiel um Spiel und ab Mitte Februar übernahm mit Eric Detlev der Sportdirektor, selbst lange als Trainer tätig. Unter ihm verloren die Tigers klar bei den Bayer Giants Leverkusen und gegen die Hakro Merlins Crailsheim. Am vergangenen Wochenende gelang jedoch bei den Nürnberg Falcons mit 86:83 der ersehnte neunte Saisonerfolg und schaffte Luft im Abstiegskampf.

Topscorer bei den Hausherren sind deren neuer Pointguard Jordan Johnson (19.3 Punkte im Schnitt pro Spiel bei 4 Assists), Bernard Pelote (15) sowie Melkisedek Moreaux (11.6). Wohl der bekannteste Name im Kader ist der 34 Jahre alte, Erstliga-erfahrene Tigers-Kapitän Till-Joscha Jönke.

Lage der Liga vor dem 27. Spieltag

Durch den Erfolg am vergangenen Doppelspieltags-Wochenende im Topduell über die BG Göttingen, die darauf prompt auch noch Gießen unterlag, sicherte sich Phoenix Hagen wieder die alleinige Spitze mit 22:4-Siegen. Der nächste Heimspielgegner der RheinStars (Montag, 23. März) trifft am Sonntag auf Nürnberg. Erster Verfolger sind die Hakro Merlins Crailsheim mit 20:6-Erfolgen, die überraschend in eigener Halle am Mittwoch den EPG Baskets Koblenz unterlagen (76:78).  Dahinter folgen nun Göttingen und die Eisbären Bremerhaven mit je 19:7-Siegen. Auf den Abstiegsplätzen konnten zuletzt die SBB Baskets Wolmirstedt punkten und stehen bei 7:19-Siegen einen Platz und einen Erfolg vor den Uni Baskets Münster (6:20). Davor rangieren die Bayer Giants Leverkusen (8:18) sowie Tübingen und die Paderborn Baskets (je 9:17).

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Topscorer im Hinspiel: Jasper Günther  Foto: Gero Müller-Laschet