Cedric Russell bleibt ein RheinStar

Der Mann für die gewissen Momente bleibt ein RheinStar. Auch in der kommenden Saison werden sich die Fans über die wichtigen Würfe von Cedric Russell freuen können. Der US-Amerikaner unterschrieb jetzt für ein weiteres Jahr mit Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. „Wir haben lange nach einem Spieler gesucht, der sich in den Dienst der Mannschaft stellen kann, aber auch Verantwortung übernehmen will und in der Lage ist, seinen eigenen Wurf zu kreieren, wenn es in der Offensive schwierig wird“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck. „Er hat diese Aufgaben sehr gut erfüllt und einige Spiele am Ende für uns entschieden. Trainer und Mitspieler haben an ihn geglaubt und er hat die Erwartungen voll erfüllt. Wir sind sehr froh, dass er auch in der nächsten Saison für uns aufläuft. Denn abgesehen von seinen Qualitäten auf dem Spielfeld ist er ein sehr positiver Typ, der sich auch sonst gut in das Mannschaftsgefüge einbringt.“

Der 27 Jahre alte Guard kam im vergangenen November von KP Trepca Mitrovice und führte sich gleich mit den entscheidenden Punkten zum ersten Saisonsieg in Münster ein. Seine beständigen und verlässlichen Leistungen trugen entscheidend dazu bei, frühzeitig die Klasse zu halten. 14.8 Punkte im Schnitt, 39 Prozent Dreierquote, einer der effektivsten Akteure bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 28:36 Minuten. Zuletzt unterstrich er seine Qualitäten mit wichtigen Korberfolgen sowohl beim Überraschungssieg über Bundesliga-Absteiger BG Göttingen als auch zum Derbysieg bei den Bayer Giants in Leverkusen, der den sicheren Verbleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse bedeutete.

Auch Russell freut sich über die Entwicklung der RheinStars in der Saison und über die Aussichten. „Mit Haris, Jasper und Björn bleiben wichtige Spieler bei den RheinStars, dazu die Coaches. Ich bin hier in Köln von allen super aufgenommen worden und wir werden uns als Team im nächsten Jahr sicher noch weiterentwickeln. Ich denke deshalb, dass wir in der kommende Saison in der Lage sein werden, für einige Aufmerksamkeit zu sorgen.“

Foto: Gero Müller-Laschet