RheinStars beim Topfavoriten der Liga

„Der Mitteldeutsche BC wird Meister“, legte sich Arne Woltmann bereits vor der Saison fest. Ebenso wie neun der weiteren 15 Trainer in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Und bis jetzt macht der Headcoach der RheinStars Köln seinem Namen als Orakel alle Ehre. Am kommenden Samstag trifft seine Mannschaft nun am fünften Spieltag auf den aktuellen Tabellenführer und ist mit tip-off ab 19:30 Uhr in der Stadthalle Weißenfels als klarer Außenseiter auf dem Parkett unterwegs. „Aktuell habe ich keinen Anlass, meine Einschätzung über den MBC zu ändern. Sie haben einen tiefen Kader mit viel Bundesliga-Erfahrung zusammengestellt – und so spielen sie auch.“

Anders als die RheinStars hat der Bundesliga-Absteiger einen sauberen Saisonstart hingelegt und führt seit dem vergangenen Spieltag die Liga an. Zuhause im sogenannten Wolfsbau ist man bislang ungeschlagen und wies sowohl die Falcons aus Nürnberg als auch die Baunach Young Pikes in die Schranken. Nur in Hamburg ließ der MBC nach einer spannenden Partie zwei Punkte liegen. Vor allem die starke Punkteausbeute und die konstante Abwehrleistung sind wesentliche Belege für die erfolgreiche Arbeit von Coach Igor Jovovic. Die Wölfe bauen in der aktuellen Spielzeit auf einige Neuzugänge, konnten aber auch viele Leistungsträger trotz des Abstiegs aus dem Oberhaus halten.

Vorne weg marschiert Power Forward Sergio Thomas Kerusch, der vorige Saison noch bei den Eisbären Bremerhaven spielte und derzeit mit einem Punkteschnitt von 19,8 einer der Erfolgsgaranten ist. Große Unterstützung erhält er dabei von seinem Point Guard Marcus Hatten, der mit 28 Assist ebenfalls weit oben in den Statistiken zu finden ist. Das Trio komplettiert der erfahrene serbische Center Djordje Pantelic, der vor der Saison aus der obersten ungarischen Klasse nach Deutschland kam und aktuell in der Liga zu den drei effektivsten Spielern auf seiner Position zählt.

Diese Faktoren machen es den RheinStars nicht wirklich einfacher, zumal die Kölner nun auch noch auf ihren Point Guard und Kapitän David Downs verzichten müssen. Der US-Amerikaner wurde am Dienstag am Knöchel operiert und fällt für mehrere Wochen aus. Nun wird Jelani Hewitt die Mannschaft im Aufbau führen und Tim van der Velde rückt wohl zudem auf die „Eins“. Trotz des nächsten Ausfalls arbeitet das Team von Trainer Arne Woltmann im Training intensiv an der Verbesserung des eigenen Spiels und an der Kehrtwende – und an einem Erfolgsrezept gegen den MBC. „Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, sagt Arne Woltmann. Unmöglich scheint der erste Auswärtssieg also auch nicht.

Foto: Jelani Hewitt I Gero Müller-Laschet

 

Knöchel-OP – David Downs fällt für Wochen aus

Die RheinStars Köln müssen in den kommenden Wochen in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A auf ihren Teamkapitän verzichten. Am heutigen Dienstag wird David Downs am Knöchel operiert. „Für David ist es wirklich ein Seuchenjahr, bei dem ihm offenbar nichts erspart bleibt. Erst plagt er sich mit einer Viruserkrankung herum, wohl als Folge von Pfeifferschem Drüsenfieber. Dann bricht er sich das Nasenbein – und dann kam jetzt noch die Knöchelverletzung hinzu“, sagt Manager Stephan Baeck.

Downs, der nach zwei starken Spielzeiten noch nicht wieder in den Vollbesitz seiner Kräfte und Leistungsfähigkeit gelangt war, wird in der Orthopädie am Gürzenich operiert, in der Teamarzt Oliver Pütz gemeinsam mit Dr. Guido Laps praktiziert. „Wir werden David in aller Ruhe und Konsequenz wieder aufbauen und zurück zu seiner Topform bringen“, sagt Headcoach Arne Woltmann, der aufgrund von unterschiedlichsten Verletzungen aktuell auf gleich vier Aufbauspieler verzichten muss.

Allein der bereits nachverpflichtete Jelani Hewitt ist als etatmäßiger Pointguard fit und einsatzbereit. Zudem befinden sich Leon Baeck, Filip Kukic und Thomas Müller-Laschet langsam, aber sicher auf dem Weg zurück in den Kader. Baeck: „Es wird nicht leicht für uns in den kommenden Wochen, aber wir werden uns als Mannschaft durchbeißen. Wir brauchen Teamgeist, Herz und das Vertrauen in die eigene Stärke. Die Erfahrung zeigt, das in solchen Situationen immer wieder andere über sich hinauswachsen.“

Profil von David Downs

Foto: Gero Müller-Laschet

Halloween, Weihnachten & Co. – neue Spiele im Vorverkauf

Nach dem Spiel ist vor dem nächsten Heimspiel. Ab sofort sind alle Auftritte der RheinStars Köln in der LANXESS arena bis Jahresende freigeschaltet. Angefangen beim Halloween-Spiel am Freitag, 28. Oktober gegen Bundesliga-Absteiger Crailsheim Merlins bis hin zum vorweihnachtlichen RheinRuhr-Derby gegen ETB Wohnbau Essen. Das Spiel gegen Essen wurde um einen Tag, auf den 22. Dezember 2016, vorverlegt. „So kollidieren wir nicht mit dem sicher für viele sehr reizvollen Stadionsingen“, erklärt Manager Stephan Baeck. „Alle Familien haben ja bereits am Donnerstag Zeit für einen gemeinsamen Ausflug zu uns, weil die Ferien schon begonnen haben – und einen Tag später können Sie sich gemeinsam im RheinEnergie-Stadion auf Weihnachten einstimmen beim “Loss mer Weihnachtsleeder singe”. So machen wir aus einer schönen Gelegenheit gleich zwei.“

Ebenfalls um einen Tag verlegt wurde das Spiel gegen die Unistadt Heidelberg. Die MLP Academics gastieren jetzt am Dienstag, 8. November in der LANXESS arena. Ebenfalls im Vorverkauf: Das Sonntagspiel gegen die Dresden Titans am 20. November sowie das Mondaynight Special gegen die Nürnberg Falcons am 5. Dezember.

Alle Spiele im Vorverkauf

Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr – Crailsheim Merlins

Dienstag, 8. November, 19.30 Uhr – MLP Heidelberg

Sonntag, 20. November, 18.00 Uhr – Dresden Titans

Montag, 5. Dezember, 18.00 Uhr – Nürnberg Falcons

Donnerstag, 22. Dezember, 19.30 Uhr – ETB Wohnbau Essen

Alle Tickets ab 9 Euro gibt es hier. Achtet besonders auf die Familien-Angebote!

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

RheinStars erwachen zu spät

Nein, der Weg der RheinStars Köln durch die 2. Basketball-Bundesliga ProA ist aktuell kein leichter. Wirklich nicht. Im dritten Heimspiel der Saison 2016/2017 setzte es die zweite Heimniederlage mit 76:81 (31:40) gegen die Niners Chemnitz am Donnerstagabend in der LANXESS arena. Dabei sahen die 1.643 Zuschauer zumindest in der zweiten Halbzeit zwei intensiv ackernde Mannschaften, von denen die Gäste aus Sachsen am Ende das Glück auf ihrer Seite hatten. Verdientermaßen. Köln steht nun bei 2:8 Punkten im Tableau – im Prinzip genau die umgekehrte Welt zum Vorjahr, als der damalige Liganeuling aus dem Rheinland mit vier Siegen und euphorisch in die Serie startete.

„Der Sieg geht in Ordnung. Leider“, befand Kölns Headcoach Arne Woltmann. „Glück muss man sich erarbeiten – und die Niners haben sich das verdient. Wir haben uns am Anfang gleich wieder das Leben schwer gemacht – und am Ende hat es dann halt nicht mehr gelangt. Auch wenn nicht viel gefehlt hat.“ Vielleicht hätte das Spiel etwas länger dauern können, damit die Kölner Bemühungen doch noch belohnt würden.

Letztlich retteten wohl zwei schwierige Dreier von Virgil Matthews in der Schlussphase die Gäste über die Zeit, als die RheinStars drauf und dran waren, samt dem Publikum im Rücken die lange verloren geglaubte Partie doch noch zu drehen. Zu viele leichte Fehler in der Offense, zu viele vergeben Würfe, zu oft hatte der Ball mal in die Reuse geschaut – und war dann doch nicht durchgefallen. So ging es von elf Punkten (63:74/37.) bis auf vier Punkte ran (73:77) zwölf Sekunden vor Schluss – aber das war es dann auch.

Zu hoch war die Hypothek hinten heraus in diesem Spiel, die sich die RheinStars vor der Pause eingefangen hatten. Chemnitz spielte als homogenes Team. Die Kölner hingegen waren zwar in der Verteidigung verbessert gegenüber dem Auftritt in Hanau, trotzdem in den Rebounds total unterlegen – und in der Offense oft zu langsam: der Ball wurde spät gepasst, schlecht bewegt und die Entscheidungen waren entsprechend. Mal wurde zu früh geworfen, mal zu spät, selten dann, wenn es sein sollte. Mitunter zum Haareraufen. Köln lag bis auf das 6:6 zu Beginn immer hinten.

Nach der Pause wurde es besser. Den Willen absprechen mochte man niemandem, aber der Weg blieb schwierig – und am Ende war zu wenig Zeit auf der Uhr. „Wir haben uns immer wieder heran gekämpft, hatten Phasen, wo wir uns das Momentum mit den Fans im Rücken geholt haben. Leider haben wir es aber auch versäumt, mit dem  letzten Schritt das Spiel endgültig auf unsere Seite zu ziehen – und Chemnitz durch eigene Fehler wieder stark gemacht. Uns fehlte das Vertrauen in die eigene Stärke. Am Ende war es der Mut der Verzweiflung, der uns fast noch das Spiel hat gewinnen lassen. Aber eben nur fasst. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, und die gehen wir an“, beschloss Manager Stephan Baeck den Abend in der LANXESS arena.

Viertelergebnisse: 15:21, 16:19, 19:19, 26:22

Besondere Stats: Turnover Köln 15 – Chemnitz 25; Steals Köln 17 – Chemnitz 8; Rebounds Köln 26 – Chemnitz 45

RheinStars: Chris Eversley (12), Hugh Robertson (22), Robin Christen (7), Jelani Hewitt (8), Dennis Heinzmann (5), Alex Foster (13/3 3er), Lennart Steffen (3), David Downs (6), Andi Wenzl, Tim van der Velde. Ohne Einsatz: Antonio Pilipovic, Bene van Laack.

Die Stats des Spiels hier

Foto: Topscorer Hugh Robertson I Gero Müller-Laschet

Tabellenzweiter aus Chemnitz gastiert in Köln

Vor einer weiteren spannenden Herausforderung stehen die RheinStars Köln am Donnerstag gegen die Niners Chemnitz, den aktuellen Tabellenzweiten. Die Sachsen sind mit drei Siegen in die Spielzeit 2016/2107 der 2. Basketball-Bundesliga ProA gestartet und haben dabei unter anderem mit den Oettinger Rockets Gotha einem Favoriten ein Bein stellen können – auswärts. Das soll sich ab 19.30 Uhr in der LANXESS arena (Live auf sportdeutschland.tv) nicht wiederholen, wenn unter den Zuschauern zahlreiche Erstsemester der Uni Köln und der Deutschen Sporthochschule sein werden – sowie die Kinder aus dem Basketballcamp der RheinStars mit ihren Begleitungen.

„Die Niners haben ihr Teamgerüst aus dem Vorjahr behalten und gute Jungs dazubekommen. Sehr viele im Team können auf mindestens zwei Positionen spielen“, beschreibt Kölns Headcoach Arne Woltmann die Vorzüge des kommenden Gegners. Besonders die Power Forwards Joseph Lawson und Michael Fleischmann haben es ihm angetan, aber auch die jüngsten Auftritte von U20-Nationalspieler Daniel Mixich gefallen Woltmann.

Doch Woltmann geht es gar nicht in erster Linie um das Können der Gäste, sondern um die Arbeit der eigenen Mannschaft. „Wir müssen besser verteidigen und unsere Bälle im Angriff gut verteilen, also uns die Würfe richtig rausarbeiten. Die Mannschaft, die ihr eigenes Spiel durchdrücken kann, gewinnt.“

Manager Stephan Baeck: „Wir müssen von der Einstellung wie gegen Hamburg auflaufen und in der Defense füreinander arbeiten. Das haben wir in Kirchhein, aber vor allem auch in Hanau am vergangenen Samstag über weite Strecke überhaupt nicht getan und das will ich auch nicht mehr sehen.“

Immerhin, die RheinStars mussten anders als zu den Spielen zuvor keine weitere Verletzungen oder Erkrankungen hinnehmen, so dass der gleiche Kader wie in Hanau auflaufen kann. Mindestens.

 

Mehr als 70 Kids im RheinStars Basketball-Camp

Mehr als 70 Kinder im Alter von 8 bis 18 Jahren sind aktuell im Basketball-Camp der RheinStars Köln im Joseph-DuMont Berufskolleg an der Escher Straße und verbessern dort ihre Fähigkeiten unter Anleitung der RheinStars-Jugendtrainer. Zudem besuchten in dieser Woche die Profis Chris Eversley, Hugh Robertson, Robin Christen und Thomas Müller-Laschet die Kids, coachten bei deren Spielen, gaben Tipps und standen sowohl für Fragen und Autogramme zur Verfügung.

Foto: Können Alex Foster & Co. ihr Spiel durchsetzen? I Gero Müller-Laschet

 

Sean TestBeitrag

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