RheinStars wollen nächsten Heimsieg

Einen spannenden Gegner erwarten die RheinStars am Wochenende. Am kommenden Samstag gibt der runderneuerte ProA-Absteiger Itzehoe Eagles seine Visitenkarte in der ASV-Sporthalle in Köln ab. Tippoff ist um 18 Uhr am dritten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Gruppe Nord. „Itzehoe ist ein echter Prüfstein für uns“, sagt Headcoach und Manager Stephan Baeck. „Gerade nach unserem Spiel in Iserlohn ist es wichtig für uns, dass wir in der Defense und bei der Intensität unser wahres Gesicht zeigen. Wir wollen uns den nächsten Heimsieg holen.“

Mit Itzehoe kommt eine etablierte Spitzenmannschaft der ProB ins Rheinland, die allerdings eine komplett neue Zusammensetzung aufweist. Lange Jahre waren die Norddeutschen in der Spitzengruppe der dritten Liga zu finden, bevor sie vor der vergangenen Saison das erworbene Aufstiegsrecht in die ProA im zweiten Anlauf erstmals annahmen. Dafür verließen die Adler ihr Nest und trugen ihre Heimspiele in der knapp 20 Kilometer entfernten Gemeinde Brokdorf aus. Das alles aber konnte den Abstieg des erfolgreichsten Basketball-Teams Schleswig-Holsteins nicht verhindern. Mit vier Siegen aus 32 Partien stiegen sie nach einer Saison wieder ab.

Mit dem Abstieg begann der Umbruch im Team und der Weg zurück. Vom ProA-Team blieben allein der jetzige Kapitän Eric Nyberg und Tobias Möller. Auch Trainerlegende Pat Elzie verließ Itzehoe und wechselte nach sieben Jahren in die ProB-Süd zu den EPG Baskets Koblenz. Headcoach ist jetzt sein langjähriger Assistent Timo Völkering. Und die Eagles kehrten zurück in ihre Sporthalle am Lehmwohld. Dort glückte ihnen am vergangenen Wochenende in einem intensiven Spiel mit dem 72:64-Erfolg über die EN Baskets Schwelm der Start. Topscorer des Teams waren dabei Tim Lang (19), Emil Marshall (14) und Shaquille Rombley (12). Am offiziellen ersten Spieltag waren die Eagles in der 13erLiga noch spielfrei.

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Andrew Onwuegbuzie. Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars unterliegen in Iserlohn

Mit einer verdienten Niederlage mussten die RheinStars am Samstagabend ihre Heimreise aus Iserlohn antreten. Im ersten Auswärtsspiel der Saison unterlagen die Kölner bei den Kangaroos vor knapp 600 Zuschauern am Samstagabend mit 85:94 (45:40). „85 Punkte offensiv sind für uns in Ordnung, aber 94 gegen uns überhaupt nicht. Besonders nach der Pause haben wir in der Verteidigung keinen Zugriff bekommen “, stellte Headcoach Stephan Baeck nach dem zweiten Spieltag der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ernüchtert fest. „Wir waren in der Verteidigung schon viel weiter. Unser Spiel basiert darauf, das wir gerade in der Defense agieren und nicht reagieren. Da müssen wir schnell wieder hinkommen.”

Eine echte Augenweide an diesem Abend war aus Kölner Sicht allein Ali Sow. 38 Punkte und 12 Rebounds bei einer Effektivität von 44 standen am Ende auf seinem Arbeitsnachweis. Leider war das an diesem Abend in der Matthias-Grothe-Halle nicht genug. Denn die Hausherren fanden nach einem wackeligen Start nach dem Seitenwechsel ihre Sicherheit bei den Distanzwürfen und kippten die Partie zu ihren Gunsten. Und die RheinStars ihrerseits bekamen das selten ausreichend verteidigt.

Anders war es noch vor der Pause, als die RheinStars wie das Team mit den besseren Möglichkeiten wirkten. Im Gegensatz zu den Hausherren nach ihrer derben 30-Punkte-Packung in Wolmirstedt gingen die Kölner mit dem Auftaktsieg im Rücken selbstbewusster ihren Weg. Allerdings versäumten es die RheinStars in ihren guten Phasen, eine größere Distanz zwischen sich und Iserlohn zu legen. In der 15. Minute bei 36:30 und kurz nach der Pause bei 47:40 sowie in der 26. (58:51). Mehr durch Kölner Fehler als durch eigenes Zutun kamen die Kangaroos in diesen Momenten zurück. So blieb die Partie eng, bis Iserlohn in der 34. Minute den Vorsprung auf 77:70 erhöhen konnte. Die RheinStars mühten sich zwar, entwickelten vorne aber kaum Ideen mehr und in der Verteidigung letztlich zu wenig Widerstand.

Am kommenden Samstag geht es gegen den ProA-Absteiger Itzehoe Eagles weiter. Tippoff in der ASV-Sporthalle ist um 18 Uhr.

Spielfilm: 9:8 (5.), 16:20 (10.), 34:30 (15.), 45:40 (20.), 56:51 (25.), 63:63 (30.), 74:80 (35.), 85:94 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – Köln (34 von 71/48 %), Iserlohn (28/62, 45%), FW Köln 65% (11/17), Iserlohn (23/26), 27:28 Assists, 35 (12 offensiv): 35 (9) Rebounds, 3:1 Blocks, 6:5 Steals, 12:13 Turnover.

RheinStars: Davi Remagen, Rupert Hennen (9 Punkte, 11 Assists), Ali Sow (38/2 Dreier, 12 Rebounds), Antonio Pilipovic (10/2), Steffen Haufs (2), Andrew Onwuegbuzie, Luca Ladjyn, Elijah Schmidt (5, 8 Rebounds), Robin Straub (3/1), Anthony Bauer (5/1, 5 Assists, 6 Rebounds), Duje Dujmovic, Jannis von Seckendorff (13, 2 Blocks)

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Ali Sow Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars vor Auswärtsaufgabe in Iserlohn

Vor einer schwer einzuschätzenden Aufgabe stehen die RheinStars am kommenden Wochenende. Am zweiten Spieltag der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treten die Kölner am Samstag bei den Iserlohn Kangaroos (19.30 Uhr/Matthias-Grothe-Halle). Im Gegensatz zu den Rheinländern beim 78:63 über das Farmteam von Rasta Vechta, vergeigten die Sauerländer ihre Saisonpremiere. Mit 66:98 gingen die ersatzgeschwächten Kangaroos bei den SBB Baskets Wolmirstedt unter. Nun wissen die Kölner nicht so recht, was sie erwartet. Außer einer wohl hochmotivierten Heimmannschaft.

„Iserlohn ist eigentlich eine gut besetzte Mannschaft und ist auch gut gestartet in das Spiel“, sagt Assistant Coach Katharina Arnold. „Nach einem guten ersten Viertel ist ihnen dann allerdings das Spiel mehr und mehr aus der Hand genommen worden.“ „Mit einer solchen Vorstellung meines Teams habe ich nicht gerechnet und wir müssen uns nun sammeln, alles ansprechen und aufarbeiten. Danach gilt unser Fokus nur noch unserem nächsten Gegner Köln. Ich bin mir zu 100% sicher, dass wir eine vergleichbare schlechte Leistung nicht mehr zeigen werden“, wird Headcoach Dennis Shirvan auf der Homepage der Iserlohner zitiert.

„Für uns kommt es darauf an, dass wir unser Spiel, unsere Defense durchbringen. Dann haben wir eine Chance“, sagt Arnold weiter. Die ProB-Bilanz gegen Iserlohn ist ausgeglichen. Vor zwei Jahren gewannen die RheinStars bei den Kangaroos und verloren zu Hause. In der vergangenen Saison war es umgekehrt.  Während sich das Gesicht der Kölner Mannschaft jedoch inzwischen deutlich verändert hat, sind die Hauptdarsteller bei den Kangaroos gleichgeblieben: Spielmacher Toni Prostran und Kapitän Joshua Dahmen geben weiterhin den Takt vor. Dazu ist mit Marko Boksic ein weiterer starker und erfahrener Spieler von ProA-Absteiger Itzehoe dazugekommen. Und wenn die verletzten Ruben Dahmen, Ben Uzuma und Matthias Groh demnächst ins Team zurückkehren, werden die Kangaroos wieder ein heißer Anwärter auf einen Playoff-Platz sein.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Antonio Pilipovic zurück bei den RheinStars

In den kommenden Monaten wird mit Antonio Pilipovic ein Kölner Eigengewächs die RheinStars auf dem Feld in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterstützen. Nach seinem Kreuzbandriss im Trikot des ProA-Ligisten Ehingen Urspring im vergangenen November arbeitete sich der Small Forward in seiner Heimatstadt zurück in den Profisport und schloss sich nun den RheinStars an.

„Es ist für uns alle eine Win-Win-Situation“, sagt der 25 Jahre alte Pilipovic. „Ich kann wieder Fuß fassen im Mannschaftssport und mich in meiner Heimat zu alter Sicherheit zurückarbeiten.“ „Und wir haben mit Antonio einen Spieler, der uns mit seiner Qualität, seinem Spielverständnis und auch den Erfahrungen auf höherem Niveau sicher sehr helfen wird in den kommenden Wochen“, ergänzt Manager und Headcoach Stephan Baeck.

Zwischen seinem Abschied aus Köln und der Rückkehr als gestandenem Profi mit Studienabschluss liegen tatsächlich fünf prägende Jahre. Nach Kurzeinsätzen im ProA-Team der RheinStars studierte Pilipovic ab Sommer 2017 drei Jahre in den USA an der Drake University in Iowa Marketing und schloss sich dem Collegeteam der Drake Bulldogs in der ersten NCAA-Divison an. Mit ihnen gewann er einen Conference-Titel.

Vor zwei Jahren kehrte der wurfstarke Forward nach Deutschland zurück, spielte eine Saison bei den PS Karlsruhe Lions und bis zu seiner Verletzung anschließend bei Ehingen in der ProA. Neben seiner Profikarriere studiert Pilipovic aktuell an der in Weimar beheimateten WINGS-Fernuniversität. Eingeschrieben ist er beim offiziellen Karrierepartner der Liga im Masterstudiengang Sportmanagement.

Antonio Pilipovic, Small Forward
26.08.1997
Größe: 1,98 m, Gewicht: 95 kg

Stationen:
07.2021 – 06.2022, Team Ehingen Urspring (DE)
09.2020 – 04.2021, PS Karlsruhe LIONS (DE)
09.2017 – 04.2020, Drake University (US)
08.2015 – 06.2017, RheinStars Köln (DE)
12.2005 – 08.2015, RheinStars Köln (DE)

Stat 21/22, ProA Ehingen Urspring
7 Spiele, 26:19 Min (im Schnitt pro Spiel), 52% Würfe aus dem Feld, 83,3% Freiwürfe, 10.1 Punkte, 2.7 Assists, 9.6 Effektivität

Foto: Marcus Müller-Saran

Anthony Bauer stößt zu den RheinStars

Die RheinStars begrüßen kurz vor dem Start in die neue Saison einen weiteren Neuzugang. Mit dem 22 Jahre jungen Forward Anthony Bauer stößt ein weiterer spannender Spieler zum Kader von Manager und Headcoach Stephan Baeck. „Anthony ist ein talentierter Spieler, der uns unter dem Korb und auf der großen Flügelposition sehr helfen wird. Er ist sehr gut ausgebildet worden und hat schon in seiner kurzen Zeit mit uns eine wichtige Rolle im Team übernommen“, sagt Baeck mit Blick auf den Saisonstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord gegen den SC Rasta Vechta am 2. Oktober (17 Uhr, ASV Sporthalle).

Zuvor haben die Fans schon am kommenden Samstag Gelegenheit, die komplette Mannschaft live zu erleben. Im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch testen die RheinStars gegen den ProB-Südligisten Fraport Skyliner ab 16 Uhr öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Bauer selbst kam über Umwege nach Köln. Vom ProA-Ligisten Nürnberg Falcons, für den er in der Saison 18/19 wenige Kurzeinsätze bestritt, wechselte er zum BBC Coburg aus der ProB und von dort zum Süd-Regionalligisten TSV 1860 Ansbach. Danach ging es für den damaligen Erasmus-Studenten nach Kroatien zu KK Diadora Zadar. „Dort habe ich während meines Studienaufenthalts mit Vedran Morović gearbeitet. Ein toller Individualcoach, der vor allem meinen Wurf schneller und besser gemacht hat.“

Im vergangenen Jahr wechselte Bauer ans Grayson College in den US-Bundesstaat Texas, bevor es ihn diesen Sommer zurück nach Deutschland zog.  „Ich habe für mich beschlossen, dass ich neben einer Profilaufbahn auch mein Studium ernsthaft verfolgen möchte. Deshalb war der Gedanke, in Köln alles zu verbinden sehr naheliegend. Hier vereinen sich die Möglichkeiten optimal. Sowohl von den Trainings- und Studien-Möglichkeiten als auch von der Perspektive.“

Anthony Bauer, Power Forward
Geb. 30. Oktober 1999, 203 cm, 97kg

Stationen:
08.2021 – 05.2022, Grayson College (US)
08.2020 – 05.2021, KK Diadora Zadar (HR)
11.2019 – 05.2020, hapa Ansbach (Regionalliga Süd)
08.2019 – 11.2019, BBC Coburg ProB Süd)
07.2018 – 05.2019, Nürnberg Falcons BC (ProA)

Foto: RheinStars

Baeck, Arnold und Kukic bilden Trainertrio

Weiterhin mit Stephan Baeck in der Doppelfunktion als Manager und Headcoach gehen die RheinStars in die kommende Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Wir wollen in den kommenden Monaten eine Spielidee für den gesamten Verein entwickeln, von den Jugend- bis zu den Seniorenmannschaften, dabei soll die ProB-Mannschaft vorangehen.  Deshalb schien es sinnvoll, uns erst einmal auf uns selbst und die weitere Entwicklung zu konzentrieren. Man konnte sehen, dass wir in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison viel besser agiert haben. Und dabei schon angefangen haben, ein vielversprechendes Konzept und eine Spielidee zu entwickeln. Das wollen wir weiterführen und darauf aufbauen, so dass wir zunächst keinen neuen Headcoach, der dann natürlich auch neu Impulse und Ideen mitgebracht hätte, gesucht haben.“

Trotzdem gibt es im Trainerstab einen Neuzugang. Das Trainerteam erweitert sich um Zoran Kukic, der ab sofort gemeinsam mit Katharina Arnold als weiterer Assistant Coach die Arbeit von Headcoach Baeck unterstützt. Zudem übernimmt der ehemalige Power Forward und Inhaber einer B-Lizenz Aufgaben im Individualtraining und trainiert die JBBL in der Nachwuchsbundesliga.

„Mit Zoran haben wir einen absoluten Fachmann für uns gewonnen, dessen Erfahrung und Können uns in allen Bereichen sehr helfen wird“, sagt Stephan Baeck. „Mit Katharina und Zoran bilden wir zusammen ein starkes Team, mit dem wir die RheinStars-DNA in dieser Saison verankern werden.“

Nach über zehn Jahren als Spielerberater kehrt Zoran Kukic damit als Trainer zurück zu seinen sportlichen Wurzeln, zur Ausbildung und Arbeit mit Spielern und Mannschaften. „Ich habe mich dazu entschieden, weil ich das immer gerne gemacht habe“, sagt Kukic, „und nach den ersten Wochen kann ich schon sagen, mich macht das glücklich.“ Zuletzt trainierte der ehemalige Power Forward in der Saison 2008/2009 die Bundesligamannschaft der Köln 99ers. In ihrem letzten Erstligajahr übernahm der damalige Assistant Coach von Draško Prodanović das Team und schaffte in einer schwierigen Situation den Klassenerhalt. Als Headcoach der NBBL-Mannschaft wurde er zuvor 2007 als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Als Spieler kam der heute 48 Jahre alte Kukic 2001 von KK Borac Banja Luka zu RheinEnergy Cologne. Bis 2004 bestritt er in der Bundesliga 64 Spiele und im Europapokal Uleb-Cup weitere 16. Seine beste Bundesliga-Saison war das Spieljahr 2002/03, als er im Schnitt 13,6 Punkte und 5,8 Rebounds je Begegnung erzielte. 2004 wurde er mit Köln deutscher Pokalsieger und 2002 deutscher Vizemeister.

Foto: Gero Müller-Laschet

Logo der RheinStars Köln

RheinStars bleiben in der ProB

Die RheinStars Köln werden in der kommenden Saison wieder in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB antreten. Im Zuge der geplanten Ligenerweiterung haben die Kölner Basketballer am Mittwoch die ProB-Lizenz unter Auflagen erhalten. Zudem gab die Liga die Einteilung der beiden ProB-Staffeln bekannt: Die RheinStars werden auch in der Spielzeit 2022/23 in der Nordgruppe der ProB spielen.

Möglich wird das durch die Verlängerung des Grundlagenvertrags zwischen dem Deutschen Basketball Bund (DBB) und der 2. Basketball Bundesliga bis Juni 2032. Dieser sieht unter anderem eine Ligenerweiterung auf bis zu 18 ProA- und 28 ProB-Vereine vor. Im Zuge dessen haben die eigentlichen sportlichen Absteiger aus der ProB die Möglichkeit erhalten, auch in der kommenden Saison am Spielbetrieb der ProB teilzunehmen.

ProB Nord: Die Gegner der RheinStars

Gespielt wird in der ProB kommende Saison in zwei 13er-Staffeln. In der Nordgruppe freuen sich die RheinStars weiter auf Derbys gegen die Dragons Rhöndorf. Mit den EN Baskets Schwelm und den Iserlohn Kangaroos bleiben zwei weitere NRW-Teams in der Liga. Auch einen Großteil der weiteren Teams kennen die Kölner noch aus der Vorsaison: Die BSW Sixers, LOK Bernau, SBB Baskets Wolmirstedt, SC Rist Wedel und die TKS 49ers.

Als ProA-Absteiger spielen zudem die Itzehoe Eagles in der Nordgruppe. Mit der BBG Herford, ROTH Energie Gießen Pointers und dem RASTA Vechta Farmteam kommen darüber hinaus drei Aufsteiger aus den Regionalligen dazu.

Die ProB-Staffeln im Überblick

ProB Nord 22/23
BBG Herford
BSW Sixers
Dragons Rhöndorf
EN BASKETS Schwelm
ROTH Energie Giessen Pointers
Iserlohn Kangaroos
Itzehoe Eagles
LOK BERNAU
RASTA Vechta Farmteam
RheinStars Köln
SBB Baskets Wolmirstedt
SC Rist Wedel
TKS 49ers

ProB Süd 22/23
Ahorn Camp BIS Baskets Speyer
Arvato College Wizards
Basketball Löwen
BBC Coburg
Porsche BBA Ludwigsburg
EPG Baskets Koblenz
FC Bayern Basketball II
FRAPORT SKYLINERS Juniors
BG Topstar Leitershofen/ Stadtbergen
Orange Academy
TEAM EHINGEN URSPRING
TSV Oberhaching Tropics
WHITE WINGS Hanau

Zur Liga-Meldung

Die beiden Maskottchen Bounce (links; EuroBasket) und TropS (rechts, Kölner Sportjahr) mit der EuroBasket-Trophäe vor dem Kölner Dom.

Pänz in Köln auf den Spuren von Nowitzki & Co

Wenn zur Gruppenphase der EuroBasket im September ganz Europa nach Köln schaut, wartet auf die „Kleinen“ ein ganz besonderer Leckerbissen. Denn vom 2. bis 4. September 2022 dreht sich beim EuroBasket-Minifestival drei Tage lang alles um Ball, Spiel und Spaß. Höhepunkt wird der gemeinsame Besuch eines Deutschland-Spiels bei der EuroBasket in der Lanxess-Arena.

Die Veranstaltung wird von der Deutschen Basketballjugend organisiert und richtet sich an alle Kinder der Jahrgänge 2011 und jünger. Ausrichter vor Ort sind die RheinStars Köln, die dabei vom Westdeutschen Basketball-Verband (WBV) unterstützt werden. Spiel- und Schlafstätte des Minifestivals ist die Sporthalle Nippeser Tälchen (Niehler Kirchweg 35, 50733 Köln).

Basketballfest in Köln
Um den Festivalcharakter des Treffens hervorzuheben, steht nicht der Wettkampf im Vordergrund: Spaß an Spiel und Bewegung und die Förderung des sozialen Umgangs der Kinder untereinander, sowie die Freude an neuen Kontakten sollen für das Basketballfest bestimmend sein. Deshalb treten als Turniermannschaften nicht die teilnehmenden Vereine oder Landesverbände gegeneinander an, sondern Teams, die von der Festivalleitung vor Ort neu zusammengestellt werden.

Neben den Basketballspielen werden zahlreiche andere sportliche und weitere Aktivitäten angeboten. Beispielsweise wird das EuroBasket-Gruppenspiel zwischen Deutschland und Bosnien-Herzegowina (Samstag, 03.09.2022, 14.30 Uhr) in Köln gemeinsam besucht. Alle Teilnehmenden erhalten Urkunden, ein Event–Shirt, einen Ball sowie das Ticket zum Länderspiel.

Anmeldung und Kosten
Anmeldeschluss ist der 31.07.2022. Da die Teilnehmendenzahl auf 100 Kinder beschränkt ist, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungseingänge über die Teilnahme am Minifestival. Die Festivalpauschale beträgt 70,00€ pro Kind und Betreuungsperson.

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Zweites Minifestival in Berlin
Auf den Termin in Köln folgt vom 9. bis 11. September 2022 das zweite EuroBasket-Minifestival in Berlin.

Weitere Informationen zum Minifestival in Berlin

FIBA EuroBasket 2022 in Köln
Vom 1. bis 7. September 2022 wird die Gruppenphase der Eurobasket – die Basketball Europameisterschaft – mit 15 Spielen in der Kölner Lanxess-Arena ausgetragen. Auch die deutsche Basketball-Nationalmannschaft wird ihre Gruppenspiele hier in Köln absolvieren.

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Quelle: RheinStars Köln/DBB

Spielmacher Vincent Golson im Auswärtsspiel bei den Dragons Rhöndorf

Vincent Golson wechselt nach Lille

Spielmacher und Kapitän Vincent „TwoTwo“ Golson verlässt die RheinStars Köln. Nach drei Saisons im Kölner Trikot wechselt der 28-jährige Point Guard zum Lille Métropole Basket Club in die LNB ProB, die zweite französische Liga. Dort hat er einen Einjahresvertrag unterschrieben.

Golson kam im Sommer 2019 zu den RheinStars und etablierte sich sofort als Spielmacher der Kölner – und auch als Publikumsliebling. Zuvor spielte der pfeilschnelle US-Amerikaner bis zu seinem letzten Seniorenjahr erfolgreich in der kalifornischen College-Liga CCAA für die Toros Dominguez Hills. Bereits in seiner ersten Saison in Köln gewann er mit den RheinStars die Meisterschaft in der Regionalliga West. Auf den daraus resultierenden Aufstieg folgten zuletzt zwei Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

„Köln wird immer meine zweite Heimat sein“

„Ich möchte Köln einfach Danke sagen für die Möglichkeit, die ich hier bekommen habe, um meine Karriere zu starten“, blickt Vincent Golson auf seine Zeit in der Domstadt zurück. „Ein noch viel größeres Dankeschön geht an (Assistant Coach, Anm. d. Red.) Katharina Arnold, die mir in den drei Jahren maßgeblich bei meiner Entwicklung geholfen hat. Köln wird immer meine zweite Heimat sein. Und es ist ja auch gar nicht so weit weg von Lille. Trotzdem freue ich mich jetzt auf den nächsten Schritt in meiner Karriere.“

Auch Manager Stephan Baeck blickt mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Wechsel: “Es ist natürlich schade, wenn man einen Spieler ziehen lassen muss, der sich so verdient um die RheinStars, den Erfolg der Mannschaft und den Teamspirit gemacht hat. Meiner Erfahrung nach ist es sehr, sehr selten, einen Spieler zu finden, der charakterlich und sportlich so einwandfrei auftritt wie Vincent Golson in seiner Zeit bei uns.“

„Auf der anderen Seite freuen wir uns natürlich sehr für Two Two, der durch seine hervorragenden Leistungen nun in der Lage ist, in einer höheren ausländischen Liga zu spielen und seinen weiteren Weg zu gehen“, freut sich Baeck für den US-Boy. Weiter: „Wir wünschen ihm viel Glück und die Türen für eine Rückkehr stehen natürlich immer offen.“

Ein Topspieler der ProB

In der vergangenen Saison spielte Golson durchschnittlich 31 Minuten und 15 Sekunden pro Spiel und legte dabei im Schnitt 22,6 Punkte auf – zweitbester Wert in der Liga. Dazu kommen 5,5 Assists pro Spiel, eine Drei-Punkte-Quote von knapp 40 Prozent und eine Effektivität von durchschnittlich 20,6.

Die RheinStars danken „Two Two“ für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahren und wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg!

Der 3. RheinStars Playa and Friends Cup steigt am 20. August 2022

3. RheinStars Playa and Friends Cup am 20. August 2022

Liebe Freunde der RheinStars und der Playa,

es ist wieder so weit – am Samstag, den 20. August 2022 findet nun zum dritten Mal unser Benefiz- Turnier „Rheinstars Playa and Friends Cup“ statt. Hierzu möchten wir euch wieder herzlich im Golfclub BurgKonradsheim willkommen heißen. Freude am Golfen, einen tollen Tag miteinander verleben und dabei die Jugend der Rheinstars unterstützen, das soll wieder unser Turnier ausmachen. Bei den ersten beiden Auflagen kamen bereits über 15.000 Euro für die Nachwuchsarbeit zusammen.

Natürlich wollen wir auch die dritte Auflage wieder gemeinsam mit Siegerehrung, Tombola und einem gemütlichen Abend in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen. Diesmal direkt an der Anlage im Landhaus Konradsheim von Sascha Denz. Gerne freuen wir uns auch auf eure Begleitung.

Alle weiteren Informationen und die Anmeldung

Wir freuen uns auf euch – und Weitersagen und an Freunde weiterleiten ist ebenfalls erlaubt und erwünscht!

Stephan Baeck
Geschäftsführer Rheinstars

Lars Meyer
Geschäftsführer Playa in Cologne