RheinStars kassieren erste Niederlage

Jetzt hat es auch die Rheinstars erwischt. In letzter Sekunde unterlagen die Kölner bei den Citybaskets Recklinghausen am Samstagabend unglücklich, aber verdient mit 67:68 (35:39). Die RheinStars bleiben trotz der ersten Saisonniederlage auch nach dem siebten Spieltag in der Basketball-Regionalliga West weiterhin an der Tabellenspitze. Schon am Dienstag kommt die BG Hagen (19.30 Uhr) in die ASV-Sporthalle und damit umgehend die Chance zur Rehabilitation.

„In dieser Liga darfst du dir keine Nachlässigkeiten erlauben“, hatte Headcoach Johannes Strasser schon vor dem Spiel gewarnt. Und prompt wurden die RheinStars bei der ersten Gelegenheit erwischt. Während die Hausherren in der Vestischen Arena von Beginn an im Kollektiv die Kölner bearbeiteten und jedem Ball nachgingen, kamen ihre Gäste erst in den Schlussminuten zumindest halbwegs in die Gänge. „Obwohl wir dann sogar die Chance hatten, das Spiel zu gewinnen, hat sich Recklinghausen den Sieg mehr verdient. Sie haben das gut gemacht. Wir hatten 20 Ballverluste, das ist viel zu viel, und wir waren heute nicht intensiv genug und haben wenig gute Entscheidungen getroffen“, bilanzierte Coach Strasser.

Bis sich die RheinStars nach dem 38:50 (24.) endlich aufrafften und den Kampf annahmen, war das Kölner Spiel geprägt von wenig Bewegung im Angriff, nachlässigen Abschlüssen, unnötigen Ballverlusten und mittelmäßigem Engagement. Immerhin kam die Mannschaft trotz ihres schwierigen Abends noch einmal zurück und bescherte den knapp 200 Zuschauern und beiden Fanlagern zumindest eine heiße Schlussphase. Wenn auch ohne Happyend.

Mit dem besten Lauf von sieben Punkten brachten sich die RheinStars knapp 100 Sekunden vor Ende sogar mit 66:63 in Front. Aber wieder gab es einen unnötigen Ballverlust unter dem eigenen Korb nach einem verfehlten Citybaskets-Freiwurf. Ausgleich 66:66. Nochmal bekommt Recklinghausen den Ball nach dem nächsten RheinStars-Angriff. Der Ball geht erneut zum Kölner Korb, doch im Kampf um den Ball foult Till von Guionneau exakt eine Sekunde vor Schluss Yannick Kneesch. Zwei Freiwürfe RheinStars. Kneesch trifft den zweiten. 67:66 Köln. Auszeit Citybaskets. Dann bringt Antoine Myers den Ball zu Salman Manzur. Der nutzt die Zeit zur Drehung und zum Wurf über Kneesch hinweg aus der Mitteldistanz. Und trifft. Jubel in Recklinghausen, lange Gesichter bei den mitgereisten Kölner Fans und der Mannschaft.

„Eigentlich bin ich stolz auf die Mannschaft, wie sie die ersten sechs Spiele gespielt hat. Aber wahrscheinlich waren diese sechs Siege ausschlaggebend für unsere Niederlage heute. Wir waren zu überheblich und pomadig, haben das Spiel nicht ernst genug genommen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Es hätte heute gereicht, wenn wir intensiver auf dem Feld gearbeitet hätten und schneller zurückgelaufen wären. Ich bin mir aber sicher, dass wir gegen Hagen vor unserem Publikum wieder mit voller Konzentration und Intensität auftreten werden.“

Viertelergebnisse: 23:22, 11:17, 18:18, 15:11

Spielfilm: 14:10 (5.), 23:22 (10.), 25:33 (15.), 34:39 (20.), 43:52 (25.), 52:57 (30.), 59:63 (35.), 67:68(40.)

Teamstats: Köln 45 % zu Recklinghausen 56,8% (2er), 25,9 %/17,4 (3er), 76,9%/42,9% (Freiwürfe), 16:16 Assists, 51:35 Rebounds.

RheinStars-Punkte: Tim van der Velde (4), Tibor Taras (17/1 Dreier/7 Rebounds), Bene van Laack (5/1/8 Rebounds), Max Dohmen (22/4 Dreier), Michiel Petersen (6/6 Rebounds), Karl Dia (2), Yannik Kneesch (9/1/6 Rebounds), Thomas Michel (2), Joshua Burgunder (0), Roni Sijarina. Ohne Spielzeit: Sami Khelifi, Luca Burgunder

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Kein schöner Abend für Coach Johannes Strasser. Foto: Gero Müller-Laschet

Recklinghausen, Hagen und kein Raum für Nachlässigkeiten

Von wegen Ferienzeit. Es ist kein offizieller Doppelspieltag, aber für die RheinStars stehen wieder zwei Spiele in einem kleinen Zeitfenster an. Samstag geht es am siebten Spieltag der Basketball-Regionalliga West bei den erstarkten Citybaskets Recklinghausen ab 18 Uhr in der Vestischen Arena um Punkte. Knapp 72 Stunden nach der Partie erwartet der Tabellenführer die ebenso starke Mannschaft der BG Hagen in der ASV Sporthalle am Dienstag (19.30 Uhr). Vielleicht ist das sogar ein besonderes Ferienerlebnis mit den Kindern unter der Woche.

„Wir müssen weiter konzentriert und fokussiert spielen, denn für Nachlässigkeiten lässt die Liga keinen Raum “, sagt Headcoach Johannes Strasser nicht allein mit Blick auf den nächsten Gegner. Denn mit Recklinghausen und den RheinStars treffen die Regionalliga-Teams der Stunde aufeinander. Während die Kölner bislang alle sechs Spiele für sich entscheiden konnten, gewannen die Citybaskets ihre letzten drei Begegnungen und belegen aktuell Rang sieben. Sie besiegten dabei nach einem 16-Punkte-Rückstand zur Pause überraschend auch die BG Hagen, die sich bis dato nur den hocheingeschätzten Teams aus Herten, Herford und Ibbenbüren geschlagen geben musste.

Während sich also das Kölner Publikum schon jetzt auf die Hagener Mannschaft um den erfahrenen Rebound-starken US-Power Forward Marcus Ligons und Topscorer Vytautas Nedzinskas (erfolgreichster 3er-Werfer der Liga) freuen kann, werden sich die RheinStars in Recklinghausen zuerst vor allem mit Antoine Myers auseinandersetzen müssen. Der US-Amerikaner spielt nach 2014/2015 seine zweite Saison im nördlichen Ruhrgebiet. Im Schnitt steht der Combo-Guard knapp 33:59min auf dem Feld, markiert dabei 22.2 Punkte, 7 Rebounds, 4.2 Assists und kommt auf den höchsten Effizienz-Wert (25.2) Alles die Topwerte seines Teams, die ihn auch in der Liga unter den Top5-Akteuren platzieren.

Bei den RheinStars ist die Lage zum vorigen Wochenende unverändert. Vincent Golson und Gael Hulsen arbeiten sich weiter zurück in Richtung Mannschaft, alle anderen sind soweit einsatzbereit.

Spieladresse Recklinghausen: Vestische Arena Alfons Schütt, Campus Blumenthal 5, 45665 Recklinghausen

Tim van der Velde Foto: Gero Müller-Laschet

Nachwuchs-Bundesligen starten in die Saison

Am kommenden Wochenende starten die Nachwuchs-Basketball-Bundesligen in die Saison 2019/2020. Anbei findet ihr einen Überblick über Gegner, Spielsystem und natürlich über die aktuellen Kader der RheinStars Köln, die als einer der wenigen Vereine in Deutschland in allen Nachwuchs-Bundesligen vertreten sind.

NBBL (Jahrgänge 2001 – 2003)
Hauptrundengruppe B – Südwest

RheinStars Köln (Trainer Platon Papadopoulos, Oliver Elling)
Young Gladiators Trier
USC Heidelberg
Team Südhessen
Team Bonn/Rhöndorf
ratiopharm Ulm

Die NBBL-Saison startet am 13. Oktober 2019 und endet mit dem NBBL/JBBL TOP4, der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, am 16./17. Mai 2020. In der Hauptrunde B wird pro Gruppe nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ in Hin- und Rückspiel gespielt. Jedes Team spielt damit zehn Hauptrundenspiele. Die Teams auf den Plätzen eins und zwei qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde (vier Spieltage) und spielen gegen die ersten beiden Teams der anderen Division (Nord und Süd getrennt) in Hin- und Rückrunde. Die Ergebnisse gegen das andere Team auf Platz eins oder zwei der eigenen Hauptrundengruppe B werden in die Aufstiegsrunde mitgenommen. Die Teams auf den Plätzen eins und zwei der beiden Aufstiegsrunden qualifizieren sich für die Play-Offs und haben sich für einen NBBL-Startplatz in der Hauptrunde A in der Saison 2020/21 qualifiziert.

Auftaktspiel: RheinStars Köln vs.  USC Heidelberg, Sonntag, 13. Oktober, 15 Uhr, DSHS Halle 22

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WNBL (Jahrgänge 2002 – 2004)
Gruppe Nordwest

RheinStars Ladies Hürth (Trainer Steffi Lippold, Niklas Schöttke)
SteelFire 3-2-1 (Herne, Bochum, Hagen)
TG Neuss Junior Tigers
Metropol Girls Recklinghausen
OSC Junior Panthers
BG Bonn 92 e.V. (Neuling)

Gespielt wird in vier Vorrundengruppen mit Hin- und Rückspiel. Die besten vier Teams jeder Gruppe erreichen das Playoff-Achtelfinale. Die Plätze fünf und sechs spielen gegen den Abstieg.

Auftaktspiel: RheinStars Ladies Hürth  vs. SteelFire 3-2-1, Samstag, 12.Oktober, 16 Uhr, Gymnasium Bonnstraße, Bonnstraße 59, 50354 Hürth

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JBBL (Jahrgänge 2004 – 2005)
Vorrundengruppe 5

RheinStars Köln (Trainer Ken Pfüller, Levin Sözen)
Art Giants Düsseldorf
ASC Theresianum Mainz
ROTH energie BBA Gießen 46ers
Team Bon/Rhöndorf
TSV Bayer Leverkusen

Jedes Team spielt 6 Vorrundenspiele, es wird nur das Hinspiel ausgetragen. Alle Teams haben 3 Auswärts- und 3 Heimspiele. Die Teams auf den Plätzen 1 – 3 der Vorrundengruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde und haben sich für einen JBBL-Startplatz in der Saison 2020/21 qualifiziert. Die Teams auf den Plätzen 4 – 7 der Vorrundengruppen spielen in der Relegation. Jeder spielt gegen jedes Team aus der anderen Vorrundengruppe in Hin- und Rückspiel sowie das Rückspiel gegen die Teams der eigenen Vorrundengruppe. Die Saison endet nach den Playoffs mit dem NBBL/JBBL TOP4, am 16./17. Mai.

Auftaktspiel:  Young Gladiators Trier vs.   RheinStars Köln, Sonntag, 13. Oktober, 11.30 Uhr     AVG/MPG – Halle, Sichelstr. 3, 54292 Trier

Kaderbild folgt

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Fotos: NBBL Gero Müller-Laschet – WNBL RheinStars Ladies Hürth

 

RheinStars entern die Tabellenspitze

Durchschnaufen, innehalten, lächeln. Die RheinStars entern mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel die Tabellenführung in der Basketball-Regionalliga-West. Vor über 600 Zuschauern in der ASV-Sporthalle besiegte der neue Klassenprimus den bisherigen und schickte die Hertener Löwen am frühen Sonntagabend mit 71:56 (41:28) auf den Heimweg. „Das war die bislang beste Mannschaft, die wir in dieser Saison gespielt haben. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir das Spiel sicher für uns entscheiden konnten“, sagte Headcoach Johannes Strasser. Am kommenden Samstag (18 Uhr) geht es für die RheinStars bei den Citybaskets Recklinghausen weiter, bevor dann bereits am Dienstag, 15. Oktober (19.30 Uhr) die BG Hagen ihre Visitenkarte in Köln abgibt.

„Aktuell bereitet unsere Verteidigung unseren Gegnern die meisten Probleme “, sagte Manager Stephan Baeck, „sie macht den Unterschied zu den anderen Teams.“ Selbst der bisherige Tabellenführer kam gegen die RheinStars nur zu 56 Punkten. „Wir gewinnen unsere Spiele in der Verteidigung“, bemerkte JJ Strasser über die Vorstellung seiner Mannen, die den Gegner bis Ende des dritten Viertel bei nur 38 Punkten hielten, selbst dabei 59 auf der Habenseite verbuchten. „Bis dahin hat mir das vor allem in der Defense gefallen, phasenweise auch im Angriff.“  Dann konnten sich die Löwen etwas freispielen und Ergebniskosmetik betreiben.

Die Zuschauer jedenfalls hatten ihren Spaß an der Kölner Vorstellung. Kein Wunder nach dem Trauma der Vorsaison mit sechs Siegen in der kompletten Spielzeit inklusive Playdowns. Nach knapp drei Spielminuten übernahmen die Hausherren die Führung und gaben sie nicht mehr aus der Hand. Bis zur Pause erspielten sich die RheinStars eine 13 Punkte-Führung (41:28) und stellten Mitte des dritten Durchgangs endgültig auf Sieg: Ein 8:0-Lauf schraubte das Resultat auf 51:34.

Mit Beginn des abschließenden vierten Viertels war das Spiel bei besagtem Spielstand von 59:38 entschieden. Auch wenn die Hertener noch einmal alles versuchten, ihrerseits einen 6:0-Lauf verbuchten – näher als 13 Punkte kamen sie dem neuen Tabellenführer nicht mehr. Auffälligster Akteur bei den RheinStars war diesmal Bene van Laack mit einem Double-Double. Der Sportstudent holte als bester Rebounder des Abends zehn Rebounds, davon die Hälfte unter dem gegnerischen Korb – und kam auf elf Zähler bei einer Dreierquote von 50 Prozent. Bester Werfer war Kapitän Tibor Taras mit 20 Punkten (dazu sieben Rebounds). Bei den RheinStars fehlten diesmal mit Vincent Golson, Gael Hulsen und Roni Sijarina drei Leistungsträger, bei den Gästen mit Matthias Perl einer.

Viertelergebnisse: 21:14, 20:14, 18:10, 12:18

Spielfilm: 12:7 (5.), 21:14 (10.), 32:21 (15.), 41:28 (20.), 49:34 (25.), 59:38 (30.), 62:46 (35.), 71:56 (40.)

Teamstats: Köln 38,1 % zu Herten 38,9% (2er), 38,5 %/35.7% (3er), 52,9%/56,5% (Freiwürfe), 15:10 Assists, 40:34 Rebounds.

RheinStars-Punkte: Tim van der Velde (5), Tibor Taras (20/2 Dreier), Bene van Laack (11/3), Max Dohmen (9/1), Michiel Petersen (6), Andrej Mangold, Karl Dia (6), Yannik Kneesch (1), Thomas Michel (4), Joshua Burgunder (9/2),

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Double-Double für Bene van Laack – Foto: Gero Müller-Laschet

Fakten rund ums Duell zweier Topteams

Am Sonntag noch nichts vor? Dann aber nix wie hin zum Spitzenspiel in der Basketball-Regionalliga West zwischen den RheinStars Köln und den Hertener Löwen! Zweiter gegen Erster. Tippoff ist um 18 Uhr in der ASV-Sporthalle. Tickets gibt es an der Abendkasse, die eine Stunde vor Spielbeginn öffnet, oder gleich hier im Online-Ticketing. Der Ausgang zwischen den beiden jeweils fünfmal siegreichen und ungeschlagenen Teams scheint offen. Herten hat aktuell den punktbesten Angriff, Köln die beste Verteidigung in der Liga. Aber es lohnt auch so einen Blick auf die beiden Vereine.

Geschichte – Berührungspunkte und Premieren

Die Hertener Löwen gründeten sich als Nachfolgeverein des ehemaligen Bundesligisten TuS Herten – später RuhrDevils – Ende der 90er Jahre. Aus der Oberliga arbeiteten sich die Löwen 2005 als Regionalliga-Meister in die 2. Bundesliga Gruppe Nord. Als Gründungsmitglied der ProB konnte Herten die Liga bis 2016 halten. Nun spielen die Löwen im vierten Jahr in der Regionalliga und belegten zuletzt die Plätze drei und zwei. Nun also will der Vizemeister den nächsten Schritt machen und strebt mit einem starken Kader zurück Richtung ProB. Apropos Geschichte… RheinStars-Manager Stephan Baeck spielte in der Saison 1998/99 für die RuhrDevils. Und noch etwas: Die Hertener Löwen und die RheinStars treffen tatsächlich zum ersten Mal in einem Meisterschaftsspiel aufeinander.

Die aktuellen Kontrahenten

Anders als in der vergangenen Woche Spitzenreiter BBG Herford verfügen die Löwen über einen ausgeglichenen und tiefer besetzten Kader. Auch ein, zwei Ausfälle müssten die Hertener verkraften können. Sechs Akteure spielen regelmäßig zwischen 20 und 30 Minuten, dahinter kommen noch einmal vier Spieler, die um die zehn Minuten auf dem Feld sind. Eine ähnliche Situation also wie bei den RheinStars. Entsprechend verteilen sich auch die Punkte bei den Gästen: Topwerfer ist Dijon Smith (20.6 Punkte pro Spiel im Schnitt, holt auch 11.2 Rebounds), es folgen Semir Albinovic (17.0), Lyuben Paskov (14.2) und Felix Fuhrmann (13.0 Punkte/5.2 Assists). Bei den RheinStars punktet bislang Tibor Taras (22.6) am erfolgreichsten vor Max Dohmen (9.6), Yannik Kneesch und Michiel Petersen (je 9.0). Bei den Assists liegen Taras (5.0) und Andrej Mangold (6.0) vorne – im Duo schlugen die beiden am vergangenen Wochenende die BBG Herford. Neuauflage erwünscht.

Andrej Mangold auf dem Weg zum Korb – Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars perfekt in Position fürs Spitzenspiel

Sonntag, 18 Uhr, ist es soweit. Es wird das Spitzenspiel in der Basketball-Regionalliga West. RheinStars gegen Löwen. Köln gegen Herten. Zweiter gegen Erster. Beide mit fünf Siegen aus fünf Spielen. Am Freitagabend brachten sich die beiden Kontrahenten für das Duell in der ASV-Sporthalle nachhaltig in Position. Während die Löwen die ETB Miners Essen mit 111:71 nach Hause schickten, gewannen die RheinStars souverän und ungefährdet beim SV Haspe 70 am fünften Spieltag mit 79:52 (44:27).

„Es war das erwartet unbequeme und mitunter unschöne Spiel“, fasste Headcoach JJ Strasser das Geschehen vor gut 200 Zuschauern in der Rundsporthalle Haspe zusammen. „Aber wir haben gewonnen – und das klar und ungefährdet. Das zählt.“ Von Beginn an hatte dabei seine Mannschaft keine Zweifel aufkommen lassen, wer an diesem Abend als Sieger die Halle verlassen würde. Ohne Vincent Golson, Gael Hulsen und Andrej Mangold führte Tibor Taras sein Team im Aufbau, wobei ihn Tim van der Velde bei seiner Rückkehr gut unterstützen und vertreten konnte. Zudem gestattete der Spielverlauf den Trainern, Taras vor allem in der zweiten Halbzeit viele Pausen zu gönnen. Im letzten Viertel brachte dann Joshua „Eddy“ Burgunder den Ball, sein Bruder Luca gab zudem sein Saisondebüt – und erzielte ebenso seine ersten Punkte.

Letztlich konnten die Hausherren die RheinStars nie in Verlegenheit bringen. Über die erste Viertelpause (16:9) hinweg ging es mit einem 20:0-Lauf von 8:9 auf 28:9 und 31:11 (13). Von da an kontrollierten die Kölner Spiel und Gegner nach Belieben und ohne große Mühe. 44:27 stand es beim Seitenwechsel, nach 30 Minuten 60:37. In einer unaufgeregt spielenden Kölner Mannschaft stach allerdings der junge, sachliche Center Roni Sijarina wieder einmal heraus. „Er spielt wirklich prima und macht seine Sache vorbildlich“, lobte Manager Stephan Baeck. „Und das schon seit Wochen“, ergänzte Headcoach Strasser. Einig waren sich beide allerdings über das kommende Highlight. „Wir freuen uns auf Herten, dass wird eine echte Herausforderung und sicher ein tolles Spiel für die Mannschaft und die Fans.“

Viertelergebnisse: 16:9, 28:18, 16:10, 19:15

Spielfilm: 8:6 (5.), 16:9 (10.),35:24 (15.), 44:.27 (20.), 53:34 (25.), 60:37 (30.), 68:45 (35.), 79:52 (40.)

Teamstats: Köln 84,6 % zu Haspe 68,4% (2er), 26,3 %/42,9 (3er), 83,3%/53,3% (Freiwürfe), 15:12 Assists, 26:19 Rebounds.

RheinStars-Punkte (ohne Gewähr): Tim van der Velde (2), Tibor Taras (12), Bene van Laack (2), Max Dohmen (10/1 Dreier), Michiel Petersen (9), Karl Dia (3), Yannik Kneesch (12/1), Thomas Michel (9/1), Luca Burgunder (4), Joshua Burgunder (7/1), Roni Sijarina (9/1).

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Foto: Gero Müller-Lascht

Über Haspe zum Topsspiel gegen Hertener Löwen

Vor einem richtungweisenden Wochenende stehen die RheinStars. Bereits heute Abend gastiert der aktuelle Zweite der Basketball-Regionalliga West beim unbequem zu spielenden SV Haspe 70 (20.15 Uhr/ Rundsporthalle Haspe). Nicht einmal 48 Stunden später kommt es dann am Sonntag zum Duell mit Spitzenreiter Hertener Löwen (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle. Mit weiteren Siegen können sich die Kölner im oberen Tabellenfeld etablieren. „Wir gehen einen Schritt nach dem anderen. Bevor wir uns auf das Spiel mit Herten konzentrieren können, müssen wir erst in Haspe bestehen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Wir haben unsere Probleme, aber bisher haben wir die immer lösen können. Wenn die Mannschaft wieder so geschlossen spielt und mit so viel Herz und Leidenschaft wie zuletzt, bin ich optimistisch. Setzen wir unseren Weg fort, können sich die Fans auf ein tolles Heimspiel freuen – denn die müssen wir unbedingt gewinnen.”

Im ersten Duell mit einem Spitzenreiter hatten die RheinStars am vergangenen Wochenende die BBG Herford 40 Minuten lang dominiert. Gerade Kapitän Tibor Taras und Andre Mangold glänzten dabei als spektakuläre Taktgeber einer variablen Offense. Allerdings fahren die RheinStars am heutigen Freitag als Favorit in den knapp 30.000 Einwohner zählenden Ortsteil Hagens. Die Hausherren sehen das Kräfteverhältnis vor dem Spiel am Freitag so: „Die 70er gehen als Außenseiter in das Spiel, wollen aber über eine geschlossene Mannschaftsleistung die Kölner so lange wie möglich ärgern und sich wie immer kämpferisch zeigen.“

Bislang gewannen die Hasper zweimal auswärts bei den Citybaskets Recklinghausen und den ETB Miners Essen, unterlagen in eigener Halle den Herten Löwen und im Lokalderby der BG Hagen. Getragen wird das Spiel von dem kanadischen Pointguard Jordan Rose (14.5 Punkte im Schnitt) und vom niederländischen Center Tyson Canseyo (13,3 Punkte/ 13, 3 Rebounds). Bei den RheinStars verlief die Trainingswoche nach dem Erfolg über Herford konzentriert und ruhig. Vincent Golson, Gael Hulsen und Tim van der Velde arbeiteten an ihrer baldigen Rückkehr ins Team, der Trainerstab mit der Mannschaft an der Vorbereitung der nächsten Gegner.

Adresse der Halle in Hagen-Haspe: Kölner Str. 50, 58135 Hagen

Bene van Laack – Foto: Gero Müller-Laschet

 

Mit voller Trainerpower Richtung Topduell gegen Herten

Es kann nur ein gutes Zeichen sein für den nächsten Doppelspieltag am kommenden Wochenende in der Basketball-Regionalliga West. Mit Katharina Arnold und Oli Elling verfügen jetzt beide Assistant Coaches der RheinStars Köln über eine B-Trainerlizenz. Beide bestanden ihre Abschlussprüfung zur zweithöchsten Trainerlizenz beim Deutschen Basketball-Bund in Heidelberg bzw. Paderborn. „Mit JJ Strasser als Headcoach haben wir nun drei auch offiziell gut ausgebildete Trainer im Stab, die ihre Arbeit sehr gut machen und weiterhin sehr gut machen werden“, sagt Manager Stephan Baeck.

Gerade in den Heimspielen begeisterten die Kölner bislang um die beiden gut aufgelegten Spielmacher Tibor Taras und Andrej Mangold. Die nächste Gelegenheit zum Entdecken der RheinStars in der laufenden Saison haben die Fans am kommenden Sonntag (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle im Duell mit Tabellenführer Hertener Löwen. Zuvor muss die Mannschaft von Trainer Strasser allerdings am Freitag (20.15 Uhr) beim SV Haspe 70 bestehen.

Die 31 Jahre Arnold ist seit 2018 im Trainerstab der RheinStars und damit eine der wenigen Frauen, die im Herrenbereich auf diesem Liga-Niveau trainieren. Sie ist in der täglichen Arbeit für das Scouting und die Videoanalyse zuständig. Zuvor coachte sie jahrelang im Nachwuchsbereich der RheinStars, trainierte unter anderem vier Jahre lang die JBBL, verließ dann Köln für Studium und Fortbildung in Richtung USA. Dort sammelte sie Erfahrungen als Coach und in der Videoanalyse u.a. in der Pro Scout School im Rahmen der NBA Las Vegas Summer League und der Projektarbeit mit dem Spieleragenten Teddy Archer in der Vorbereitung von US-Spielern auf Engagements in Europa. Als erfolgreiche Masterstudentin im Bereich Sportmanagement kehrte sie 2015 über die Braunschweiger Löwen zu den RheinStars zurück– ist seit dem zuständig für die Spielerbetreuung und die Events der RheinStars, trainierte zudem in der vorigen Saison die Oberliga-Herren.

Erst seit Saisonbeginn ist der 20 Jahre alte Oliver Elling im Trainerstab der Regionalliga-Herren und kümmert sich neben der Rolle als Assistant Coach als hauptamtlicher Trainer vor allem um die Verzahnung der Jugendarbeit mit den Belangen der Nachwuchsbundesliga und der ersten Mannschaft. Er arbeitet für den Westdeutschen-Verband als Kadertrainer im Nachwuchsbereich, coacht die U18 in der Regionalliga und ist zudem Assistant Coach in der NBBL, die er in der darauffolgenden Saison als Cheftrainer übernehmen soll. Mit der U18 belegte Elling in der vergangenen Saison den dritten Platz im DBB Pokal, wurde Westdeutscher Meister und WBV-Pokal Sieger.

v.l.  JJ Strasser, Katharina Arnold, Oli Elling Foto: Marcus Müller-Saran

Spielfreudig, zielstrebig, erfolgreich

Die RheinStars sind weiterhin spielfreudig, zielstrebig und erfolgreich unterwegs in der Basketball-Regionalliga West – und verbreiten dabei eine Menge Freude. Unter sich – und bei den eigenen Anhängern. Am vierten Spieltag besiegte die Kölner vor 550 begeisterten Zuschauern in der ASV-Sporthalle den bisherigen Tabellenführer BBG Herford am Samstagabend mit 96:77 (55:33) und wahrten ihre weiße Weste. Vier Spiele, vier Siege. Am kommenden Wochenende steht bereits der nächste Doppelspieltag auf dem Programm. Die Rheinstars spielen am Freitag beim SV Haspe 70 in Hagen (20.15 Uhr) und erwarten in eigener Halle mit den Hertener Löwen den nächsten Spitzenklub am kommenden Sonntag (18 Uhr). Aktuell den Tabellenführer.

„Wir haben das heute gut gemacht“, lobte Headcoach Johannes Strasser. „Ich hatte vorher nicht so ein klares Gefühl, wie sich das Spiel für uns entwickeln würde – aber dann haben die Jungs gleich im ersten Viertel für die richtige Richtung gesorgt.“  28:14 stand des nach zehn Minuten, 55:33 zur Pause. RheinStars-Kapitän Tibor Taras, neben Andrej Mangold der auffälligste Spieler – und der erfolgreichste des Abends mit 23 Zählern, sagte: „Im Verlauf des Spiels haben wir zeitweise unseren Flow gefunden, da geht noch mehr, aber gut war es trotzdem. Auch wenn wir gegen einen dezimierten Gegner gespielt haben, dem zwei wirklich wichtige Starter fehlten.“

In der Tat mussten beide Teams in einem der ersten Spitzenspiele der jungen Saison auf Leistungsträger verzichten. Die RheinStars traten ohne die verletzten Vincent Golson, Gael Hulsen und Tim van der Velde an, dafür aber wieder mit Karl Dia und Andrej Mangold. Zwei wichtige und gut aufgelegte Rückkehrer. Den Gästen fehlten aus der dominanten Startformation Jan Brinkmann (Nasenbeinbruch) und Ole Wendt, der ehemalige Erstligaprofi heiratete am gleichen Abend.  Gegen die defensiv starken und einfallsreich agierenden Hausherren zu wenig in diesem Spiel.

Während bei den Gästen der Deryl Hill und auch Vaidotas Volkus 40 Minuten auf dem Feld standen, bekamen der überragende Mangold und auch Taras als Antreiber des Kölner Spiels immer wieder Auszeiten auf der Bank. Mangold glänzte dabei mit insgesamt elf Assists und fünf Steals. So wuchs der Vorsprung der Kölner stetig und erreichte bereits Mitte des dritten Viertels nach einem 10:0-Lauf (77:43) 34 Punkte. Über 90 Zähler hatten die Hausherren bereits knapp sieben Minuten vor dem Ende auf der Habenseite, bevor Coach Strasser den jungen Spielern eine Chance gab. Herford konnte so etwas Ergebnis- und Statistikkosmetik betreiben und gewann das letzte Viertel 17:28. Am klaren Erfolg änderte das nichts.

Viertelergebnisse: 28:14, 27:19, 24:16, 17:28

Spielfilm: 15:4 (5.), 28:14 (10.), 41:26 (15.), 55:33 (20.), 63:41 (25.), 79:49 (30.), 92:60 (35.), 96:77 (40.)

Teamstats: Köln 56,8 % zu Herford 51,1% (2er), 37,9 %/38,9 (3er), 59,1%/47,6% (Freiwürfe), 23:11 Assists, 38:41 Rebounds.

RheinStars: Andrej Mangold (11 Punkte/1 Dreier), Tibor Taras (23/3), Bene van Laack (7/2), Max Dohmen (6/2), Michiel Petersen (9), Karl Dia (7), Yannik Kneesch (15/1), Thomas Michel (10/2), Joshua Burgunder (2), Roni Sijarina (6), Jasper Laubrock.

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Andrej Mangold I Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars vor Topduell mit Herford

Beide Kontrahenten mit drei Startsiegen, beide in guter Form und dann auch noch der Kampf um die Tabellenspitze. Schon im zweiten Heimspiel erwartet die Fans der RheinStars Köln ein attraktives Topduell mit einem der Ligafavoriten. Am vierten Spieltag der Basketball-Regionalliga gastiert am Samstag (18 Uhr) Tabellenführer BBG Herford in der ASV-Sporthalle. „Das wird eine echte Herausforderung für uns“, sagt Headcoach Johannes Strasser, „Herford spielt einen sehr guten Basketball.“

Bislang marschieren beide Teams im Gleichschritt durch die jungen Saison. Die RheinStars setzten sich dreimal jeweils mit gut zehn Punkten durch, dabei zweimal auswärts. Gegner BBG gewann zweimal in eigener Halle gegen die ETB Wohnbau Miners Essen mit 31 Punkten und Citybasket Recklinghausen mit 23.  Auswärts gab es ein knappes 87:84 bei der BG Hagen. Getragen wird das Spiel der Ostwestfalen von einem Quintett, das regelmäßig mehr als 30 Minuten gemeinsam auf dem Feld steht: Topscorer ist der US-Amerikaner Deryl Hill (26 Punkte pro Spiel). Dazu kommt mit dem Litauer Vaidotas Volkus als letztjährigen Topwerfer ein weiterer bärenstarker Forward. Der Ex-Paderborner Ole Wendt und Omar Zemhoute sowie Jan Brinkmann unterm Korb komplettieren die Starting five.

„Herford ist eine qualitativ extrem gut aufgestellte Mannschaft“, sagt Trainer Strasser. „Für uns wird es darauf ankommen, dass wir über die komplette Spielzeit den Druck hochhalten und intensiv spielen.“ Bei den RheinStars hat sich unter der Woche wenig an der Personallage geändert. Aber auch in Ibbenbüren überzeugte die Mannschaft trotz der Ausfälle von Vincent Golson, Gael Hulsen und Karl Dia durch ihre Geschlossenheit und holte sich verdient den Sieg im Tecklenburger Land.

Michiel “Mitch” Petersen Foto: Gero Müller-Laschet