Debüt von Konstantin Lehmann

Zwar fällt das für den morgigen Samstag vorgesehene Testspiel gegen die Iserlohn Kangaroos aus aufgrund von fehlenden Spielern in beiden Teams. Aber trotzdem sehen sich die RheinStars mit Blick auf den Saisonstart in wenigen Wochen in der BARMER 2. Basketball-Liga ProB Nord auf einem guten Weg. “Es läuft gut”, sagt Assistant Coach Katharina Arnold. “Es entwickelt sich. Wir sind schon weit gekommen, auch wenn die Veränderungen in unserem Spiel noch ihre Zeit brauchen.”

Am vergangenen Dienstag, 5. September,  gab es zudem ein 94:74 über den ProB-Süd-Klub BBA Porsche Ludwigsburg. Bei diesem typischen Testspiel mit vielen Wechseln feierte Konstantin Lehmann sein Debüt im ersten Team der RheinStars. Der 15 Jahre alte Jugendnationalspieler kam in knapp 20 Minuten auf 4 Punkte, 2 Assists und drei Steals, stand zeitweise auch mit den anderen beiden 16 Jahre alten Youngstern Davi Remagen und Kenan Reinhart auf dem Feld.

Die Termine:
Di 22.08. DTV Basketball Köln (1. Regio) 101:70
Topscorer: Björn Rohwer (19), Bryan Battle (16/Foto), Grantas Vasiliakus (11) und Felix Greif (10)
Sa 26.08. ART Giants Düsseldorf (ProA) – 82:88
Topscorer:  Rupi Hennen, Björn Rohwer (je 16), Jannis von Seckendorff und Bryan Battle (je 13)
Fr. 01.09. bei SC RASTA Vechta (ProA)
Topscorer: Björn Rohwer (20), Rupert Hennen (19), Grantas Vasiliauskas (10)
Di 05.09. Porsche BBA Ludwigsburg (ProB Süd)
Topscorer Björn Rohwer 19, Jannis von Seckendorff, Bryan Battle je 17
Sa 16.09. Frankfurt Skyliners Juniors (ProB Süd) – 19 Uhr
Sa 23.09. Dragons Rhöndorf (ProB Süd) – 18 Uhr

Bisher finden alle Heimspiele im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch ohne Publikum statt.

Foto: Gero Müller-Laschet

Felix und der beste nächste Schritt

Aus Trier kommt der nächste Neuzugang der RheinStars. Der gerade erst 19 Jahre alte Felix Greif wird in der kommenden Saison im Kölner Trikot in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB spielen. „Mit Felix bekommen wir einen talentierten jungen Mann für die großen Positionen, von dem wir ausgehen, dass er im Laufe der Saison ein stabiler Faktor unter den Körben wird“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Die Eindrücke aus den ersten gemeinsamen Trainingswochen sowie aus den ersten härteren Belastungsproben wie dem ersten Testspiel unterstreichen das.“

Der gebürtige Saarländer begann seine Basketballkarriere in Saarlouis, spielte ab 2020 bei den Gladiators Trier. Dort zählte er zu den tragenden Faktoren in der NBBL-Mannschaft und erhielt in der Schlussphase der vergangenen Saison auch erste Kurzeinsätze im ProA-Team der ältesten Stadt Deutschlands. „Ich habe das Ziel, mich auf lange Sicht als Profi zu etablieren. Aber dafür brauche ich vor allem möglichst viel Spielzeit. Deshalb ist die Kölner Mannschaft mit ihrem Trainerteam und dem Campus der beste nächste Schritt für meine Entwicklung.“

Felix Greif
geb. 05.08.2004 in Neunkirchen/Saarland 205 cm, 92 kg, Center/Power Forward

Stationen
Seit 2023 RheinStars Köln
2022 – 2023, RÖMERSTROM Gladiators Trier
2020 – 2023, Gladiators Trier e.V.
2019 – 2020, TV 1872 Sunkings Saarlouis

NBBL-Stats 2022/23
18 Spiele, 31.30 Min. (pro Spiel), 14.0 Punkte, 2.1 Ass., 10 Reb., 0.9 BL

Der aktuelle RheinStars Kader : Bryan Battle, Duje Dujmovic, Felix Greif, Steffen Haufs, Rupert Hennen,  Tim Lang, Luca Ladyin, Kenan Reinhart, Davi Remagen,  Björn Rohwer, Robin Straub, Grantas Vasiliauskas, Jannis von Seckendorff, Kai Winkelnkemper

Foto: Gero Müller-Laschet

Jung an Jahren, aber erfahren in Sachen Europa

Mit Bryan Battle verpflichten die RheinStars einen vielseitigen US-Amerikaner für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Der 24 Jahre alte Small Forward kommt dabei mit viel europäischer Spielerfahrung nach Köln. Er stand bereits in Bosnien, Armenien und Island unter Vertrag, bevor er mit seinen 196cm Körperlänge in der vergangenen Spielzeit für das norwegische Erstligateam der Ammerud Basket aus Oslo auf Korbjagd ging – und das mit Erfolg. Bei durchschnittlich 15 Punkten, 6.5 Rebounds und 2.6 Assists sowie einer Effektivität von 14.5 zählte er zu den besten Spielern der Liga.

„Bryan soll im nächsten Jahr unsere Ausländerposition übernehmen“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Mit dieser Rolle kommt natürlich auch eine Menge Verantwortung für das Spiel unserer Mannschaft auf ihn zu. Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, der mit seiner Größe und Athletik sowohl im Spielaufbau wie auch in Korbnähe agieren kann und soll. Wir denken, dass Bryan seine Aufgabe gut lösen kann und mit der Verantwortung wachsen wird. Zudem ist er ein sehr positiver Charakter, der in der Mannschaft und in der Kabine für Energie sorgen wird.“

„Ich habe mich für die RheinStars entschieden, weil ich von der Möglichkeit begeistert bin, in Deutschland zu spielen“, sagt der Europa-Reisende in Sachen Basketball. „Nun freue ich mich darauf, nach Köln zu kommen – ich bin auf die Fans und die Atmosphäre gespannt. Und ich habe so viel Gutes vom Basketball Campus gehört. Außerdem bin ich glücklich eine neue Kultur kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich irgendwann im kommenden Jahr die Chance bekomme „Die Berliner Mauer“ zu sehen, um mehr Geschichte aus Deutschland mitzunehmen.“

„Mit Bryans Verpflichtung steht auch fest, dass Ali Sow nicht mehr zu uns zurückkommen wird“, ergänzt Manager Baeck. „Ali wollte sein Jahr bei den RheinStars nutzen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Wir haben mit Köln so etwas wie die Rolle als Sprungbrett für junge talentierte Spieler bekommen, die sich für weitere Engagements empfehlen wollen. Wir haben das Jahr mit Ali sehr genossen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und drücken die Daumen, dass seine Hoffnungen in Erfüllung gehen.“

Bryan Battle
geb. 14.01.1999 in Phoenix/Arizona, 196 cm, 91 kg, Small Forward

Stationen
Seit 2023 RheinStars Köln
2022 – 2023 Ammerud Basket Oslo (BLNO)
2021 – 2022 U.M.F. Skallagrimur Borganes (Iceland-D1)
2020 – 2021 KK Promo Donji Vakuf (Bosnia-Division I)
2020 – 2021 Urartu V-bet Yerevan (Armenia-League A):
2018 – 2019 Rogers State University (NCAA2)
2016 – 2018 South Mountain Community College (JUCO

Stats 2023/24
28 Spiele, 32.2 Min. (pro Spiel), 15.0 Punkte, 52.9% 2FGP, 27.9% 3FGP, 2.6 Ass., 6.5 Reb., 2.8 St., 14.5 Eff.

Foto: RheinStars

 

Grantas – das litauische Powerversprechen

Mit Grantas Vasilauskas begrüßen die RheinStars eine hochinteressante Verpflichtung auf den großen Positionen für die kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Der Power Forward bringt mit 204cm und 115kg jede Menge Physis, aber auch Erfahrung mit. Er sammelte mit seinen 24 Jahren sowohl Einsätze im Eurocup als auch in den Meisterschafts-Playoffs der obersten Liga seines Heimatlandes. In der vergangenen Saison erreichte er mit seinem jüngsten Klub BC Lietkabelis Panevėžys in der Endrunde Platz drei. Der ehemalige litauische Jugend-Nationalspieler stammt aus der Talentschmiede des legendären Euroleague-Klubs Zalgiris Kaunas.

„Grantas ist sehr gut ausgebildet, und kann unser Spiel auf den großen Positionen auf ein anderes Level heben“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Zudem ist er ein sehr guter Passgeber, der ein gutes Auge für seine Mitspieler hat. In unseren gemeinsamen Trainingseinheiten konnte man sehr viel von diesem Potenzial sehen. Von Anfang an wussten wir, dass wir ihn in unserem Team haben wollen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir ihn von den RheinStars und Köln als seine erste Auslandsstation überzeugen konnten.“

„Der erste Eindruck war großartig. Die Trainingsstätte ist hervorragend, der Trainerstab war sehr nett und hat mir auch geholfen, meine Entscheidung zu treffen. Ich habe hier vor allem gute Bedingungen gesehen, um spielen zu können“, sagt Vasilauskas. „Und Köln ist eine sehr schöne Stadt! Ich hatte schon die Möglichkeit ein paar Tage hier zu verbringen. Nun freue ich mich sehr darauf, meine neuen Teamkollegen und natürlich auch die Fans kennenzulernen und mit der Saison zu starten.“

Grantas Vasiliauskas
geb. 20.01.1999 (in Alytus, Litauen), 204 cm, 105 kg, Power Forward

Stationen:
seit 2023 – RheinStars Köln
2021-2023 – BC Lietkabelis Panevėžys (LTU)
2019-2021 – BC Nevėžis Kėdainiai (LTU)
2019-2020 – Tartu Ulikool (EST)/Jonava Jovanos (LTU)
2018-2019 – Kuršiai Palanga /Jonava Jovanos (LTU)
2016-2018 – Žalgiris-2 Kaunas (LTU)
2014-2016 – SRC-Dzūkija Alytus (LTU)

Stats 2022/23
Hauptrunde – 16 Spiele, 6.6 Min. (pro Spiel), 66.7% 2FGP, 30 % 3FGP, 1.5 Punkt, 0.4 Ass., 0.6 Reb., 0.1 St., 0.5 Eff.

Foto: RheinStars

Robin Straub bleibt ein RheinStar

Robin Straub bleibt in den Reihen der RheinStars! Zielstrebig setzt der Forward seine Reise mit dem Kölner Basketball Verein in der BARMER 2. Basketball Bundesliga fort. Auch abseits des Spielfelds hat er eine starke Bindung aufgebaut – sowohl zu seinen Teamkollegen, mit denen er sich auch privat gut versteht, als auch mit dem Verein. Sein Engagement erstreckt sich dabei nicht allein auf das Basketballspielen, sondern auch auf sein Studium an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Robin wird sich somit nicht nur auf dem Court weiterhin beweisen, sondern auch akademisch.

„Robin Straub verkörpert das, was wir in unserem Team brauchen. Leidenschaft, Kollegialität und immer bereit, den nächsten Schritt zu machen. Nicht allein für sich. Er ist ein harter Arbeiter und hat Freude am Spiel. Wir freuen uns darauf, seine Entwicklung weiterhin zu begleiten. Denn er hat noch eine Menge Potenzial, das wir gemeinsam freilegen können“, sagt Assistant Coach Katharina Arnold.

„Die Möglichkeiten, die ich in Köln habe, mit dem Campus und der Spoho sind optimal für mich.  Köln ist auch eine sehr lebenswerte Stadt mit tollen Menschen und es hat mir letzte Saison sehr viel Spaß gemacht hier Basketball zu spielen. Ich freue mich, dass ich wieder mit den RheinStars in der kommenden Saison auf dem Parkett stehen kann. Meine Ziele sind ganz klar eine Rolle zu erkämpfen und so weit wie möglich zu kommen. Ich möchte mich weiter verbessern“, sagt unsere Nr. 22, Robin Straub.

Robin Straub
geb. 07.03.2003, 198 cm, 95 kg, Forward

Stationen:
seit 2022 – RheinStars Köln
08.2021 – 06.2022, Dragons Rhöndorf (ProB)
06.2019 – 07.2022, Team Bonn/Rhöndorf (NBBL)

Stats Saison 2022/23:
22 Spiele, 9:05 Min (pro Spiel), 31.5% FG, 2.1 Punkte, 0 Ass., 1.2 Reb.,  0.3 St., 1.5 Eff.

Foto: Marcus Müller-Saran

 

“Steffen kann führen, beruhigen und Akzente setzen”

Die individuelle Vorbereitung auf die kommende Saison läuft im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch – und mittendrin in der Profigruppe befindet sich auch Steffen Haufs. Nach einer kurzen Auszeit nach dem Saisonfinale Ende April hält sich auch der erfahrene Kölner Pointguard am Heimatstandort seit Monaten in Form. Kein Wunder also, dass es für ihn fast selbstverständlich war, nach seiner Rückkehr im vergangenen Sommer auch die kommende Spielzeit mit den RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB anzugehen.

„Ich denke, für beide Seiten haben sich die Erwartungen bestätigt. Wir haben mit Steffen einen Spieler im Kader, der das Spiel in entscheidenden Phasen nicht nur führen und beruhigen kann und einen kühlen Kopf behält, sondern auch selbst Akzente setzen kann“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Und Steffen hat ein professionelles Umfeld bekommen, in dem er auch seine berufliche Karriere gewünscht entwickeln kann.“

„Die Bedingungen hier sind nicht allein für mich hervorragend. Sportlich betrachtet trainieren wir sowohl in der Saison als auch im Sommer auf einem hohen Niveau. Das Umfeld stimmt, der sportliche Anspruch für die kommenden Saison ebenso. Wir wollen und können wieder möglichst weit oben angreifen“, sagt der Masterstudent der Hochschule Fresenius („Corporate Finance und Controlling“)…

Steffen Haufs
geb. 19.03. 1995, 188 cm, 81 kg, Pointguard

Stationen
seit 08.2022 – RheinStars Köln
01.2020 – 05.2022, SBB Baskets Wolmirstedt (ProB)
06.2017 – 01.2020 EPG Baskets Koblenz (Regio)
07.2015 – 06.2017, Crailsheim Merlins (BBL/Pro A)
08.2014 – 06.2015, DRUFF! Baskets Braunschweig (ProB)
08.2013 – 07.2014, New Yorker Junior Phantoms Braunschweig (NBBL)
08.2012 – 07.2013, ART Giants Düsseldorf (NNBL)
08.2011 – 07.2012, SG Köln 99ers (NBBL)
08.2005 – 08.2011, SG Köln 99ers (Jugend)

Stats 22/23 – ProB
24 Spiele, 16:05 Min (pro Spiel), 40.7% FG, 2,5 Punkte, 2.8 Ass., 1.8 Reb., 0.9 St, 5.5 Eff.

Kader 23/24
Steffen Haufs, Rupert Hennen, Jannis von Seckendorff

Foto: Gero Müller-Laschet

Rupi Hennen bleibt in Köln

Es ist offiziell: Die RheinStars gehen mit Rupert Hennen in die kommende Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Wir freuen uns sehr, dass Rupi sich entschlossen hat, bei uns zu bleiben. Er ist ein sehr talentierter Basketballspieler, aber auch als Typ und Anführer Dreh und Angelpunkt für dieses Team. Wir schauen zusammen sehr positiv in die Zukunft”, sagt der Manager der RheinStars, Stephan Baeck. Auch Rupert Hennen freut sich, in der Domstadt seine sportlichen und beruflichen Wünsche weiterhin kombinieren zu können: „Ich fühle mich sehr wohl in Köln, ich bin sehr gut angekommen.“ So bleibt er ein Teil der RheinStars Familie, mit der er die nächsten Ziele angehen wird. 

Effektivster deutscher Point Guard im Norden der ProB 

Mit seinen 27 Spielen, 15.4 Punkten pro Spiel und einer durchschnittlichen Effektivität von 15.7 war Rupert Hennen der effektivste deutsche Point Guard in der ProB Gruppe Nord und ist, wie im Vorjahr, der erste Spieler, der seine Unterschrift unter den Vertrag mit den RheinStars gesetzt hat. 

Training, Trainer und Studium ,,Alles passt bei den RheinStars” 

Der 25-jährige Basketballspieler kommt aus Trier und durchlief die Jugendabteilung der Römerstrom Gladiators. Ab 2016 spielte er als zweiter Point Guard fünf Jahre lang in der Trierer ProA. Danach wechselte er zu den EN Baskets Schwelm. Dort wurde er zum Leader im Aufbau. „Rupi ist schnell und kann gut verteidigen“, erläutert Stephan Baeck. „Er hat ein sehr gutes Gefühl für das Spiel. Ich mag seine Leichtigkeit, mit der er schwierige Situationen auf dem Feld lösen kann. Im letzten Jahr hat er zudem gelernt, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und ein Team zu führen.“ Für Rupert Hennen war es deshalb eine einfache Entscheidung, weiterhin in Köln Basketball zu spielen „Alles passt, die RheinStars sind sehr gut aufgestellt, die Trainingsstätte ist super, außerdem komme ich sehr gut mit dem Trainerstab klar. Ich freue mich auf die neue Saison“, sagt der Student der Deutschen Sporthochschule Köln. 

Rupert Hennen, Point Guard 30. Oktober 1997, 184 cm, 84 kg 

Stationen
seit 08.2022                 RheinStars Köln
08.2021 – 05.2022     EN Baskets Schwelm (ProB)
08.2015 – 04.2021      RÖMERSTROM Gladiators Trier (ProA)
08.2012 – 04.2015      MJC/TBB Trier (Jugend) 

Stats 22/23
27 Spiele: im Schnitt 29.39 Minuten, 48,9% Trefferquote aus dem Feld, 15.4 Punkte pro Spiel, 4.2 Assists, 3.4 Rebounds, 2.1 Steals, 2.1 Steals, Effektivität 15.7 

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

RheinStars mit einem Gegner mehr

Mit einem Gegner mehr in der Hauptrunde geht es für die RheinStars in die Saison 23/24. Hinzugekommen in der Gruppe Nord der 2. Barmer Basketball Bundesliga ProB sind die beiden sportlichen Aufsteiger „Ademax Ballers“ TV Ibbenbüren und die Berlin Braves 2000 sowie per Wildcard das Farmteam der Rostock Seewolves – und als ProA Absteiger Bayer Giants Leverkusen. „Wir haben also einen Klassiker hinzugewonnen mit dem Derby gegen die Giants“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck – und eines verloren, da die Dragons Rhöndorf diesmal in die Südgruppe eingeteilt wurden. So wurden aus 13 Teams 14.

Die RheinStars erhielten die Lizenz ohne Probleme, müssen nur noch eine Formalie abarbeiten in den kommenden Wochen.  Start der Saison ist am 1. Oktober, die Hauptrunde mit den jeweils 14 Teams in Nord und Süde endet am 6. April. Playoffs werden von Mitte April bis Ende Mai 2024 gespielt.

Grafik: Barmer 2. Basketball-Bundesliga

Zur dazugehörigen Ligameldung kommt ihr hier

DM-Bronze, MVP und Trainer des Jahres

Fast hätte es bei der Kölner Top4-Premiere in Frankfurt sogar für den Einzug ins Finale gereicht. Aber auch nach der knappen 79:84-Niederlage gegen den späteren Meister ALBA Berlin, die von rund 100 Kölner begleitet wurde, lautet das Fazit: Herzlichen Glückwunsch an die BBV RheinStars und ihre tolle JBBL-Saison! So wurden beim Top4 mit Bronze-Medaillen für Platz drei ausgezeichnet: Noah-Peter Diagana, Felix Kukolja, Ole Schiffer, Kenan Reinhart, Joel Friedrich, Konstantin Lehman, Leo Simons, Friedrich Beyer, Ege Yüceer, Ben Wensing, Bela Scheibler, Livan-Levin Kapti, Philipp Komp, Milan Scharf, Jakob Dehring, Toma Marasovic. Die Coaches: Zoran Kukic, Sebastian Pritz, Physio: Colin Will.

Zudem stellen die BBV RheinStars zwei herausragende Akteure der JBBL-Saison, Davi Remagen als MVP, Zorn Kukic als Trainer des Jahres.

Die Begründungen aus der NBBL-Meldung:

Davi Remagen: „Der Point Guard führte Köln zum ersten Mal überhaupt ins TOP4, dabei legte der 15-Jährige echte Fabelzahlen auf: 31,5 Punkte, 9,7 Rebounds und 7,3 Assists stehen für Remagen zu Buche. Im ProB-Team der RheinStars spielt der Junioren-Nationalspieler ebenfalls schon eine wichtige Rolle.“

Zoran Kukic: „Der Kreis schließt sich für Zoran Kukic: In der Premierensaison der NBBL 2006/2007 wurde der ehemalige Profi, damals auch schon in Diensten der RheinStars Köln, als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Jetzt, 16 Jahre später, wiederholt er dieses Kunststück als Headcoach des JBBL-Teams der RheinStars. Kukic führte seine Mannschaft als erstes Kölner Team zum TOP4, blieb in der Hauptrunde auf heimischem Parkett ungeschlagen und eliminierte im Viertelfinale den amtierenden JBBL-Meister ratiopharm akademie ulm.“

Beide erhielten ihre Auszeichnungen ebenfalls in der Ballsporthalle Frankfurt: Und Davi Remagen  verabschiedete sich im Halbfinale am Samstag standesgemäß aus der Saison: 41 Punkte, acht Rebounds, fünf Assists und sechs Steals.

Fotos: Sven Kuczera

JBBL als Außenseiter zum Top4

Es ist eine Premiere für den aktuellen Kölner Basketball – und vor allem eine, die alle Beteiligten mit Stolz erfüllt. Erstmals hat es eine männliche Jugendmannschaft unter die vier besten deutschen Teams zum Top4 in einer der Altersklassen der Nachwuchsbundesliga (NBBL/U19 + JBBL/U16) geschafft. Am Wochenende ist es so weit: in Frankfurt treffen die BBV RheinStars im zweiten JBBL-Halbfinale am Samstag ab 15 Uhr in der Ballsporthalle auf Alba Berlin.

Der Sieger zieht ins Finale am Sonntag (11 Uhr). Zuvor treten die Nachwuchsakteure von Fast-Bundesligaaufsteiger RASTA Vechta und ProA-Ligist Artland Dragons, die Young RASTA Dragons, gegen die der Fraport Skyliners (12.30 Uhr) an. In der Halbzeitpause dieses Spiel werden zudem die aktuell besten Nachwuchsstandorte der Profiligen geehrt, darunter auch die RheinStars.

„Alle anderen haben schon Erfahrungen mit dem Top4“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Für uns wird alles neu sein. Deshalb sehe ich uns als Außenseiter, aber in dieser Rolle sind wir gerne.“ Für das Team, das die RheinStars mit dem BBV Köln-Nordwest in Kooperation verantworten, war schon das Erreichen des Finalturniers eine Überraschung. „Wenn mir das einer am Anfang der Saison gesagt hätte“, sagt Kukic schmunzelnd, der die Jugendlichen gemeinsam mit seinem Assistenten vom BBV, Sebastian Pritz, trainiert. „Ich bin auf jeden Fall unheimlich stolz auf meine Jungs. Sie haben sich großartig entwickelt“, sagt der NBBL-Trainer des Jahres von 2007 und freut sich auf die kommende Chance: „Bei Kinder- und Jugendlichen weiß man nie, wie sie mit der Situation umgehen. Aber aus meiner Sicht heraus haben wir keinen Druck, wir können einfach spielen.“

Rein sportlich betrachtet treffen die RheinStars auf eine Berliner Mannschaft, die in dieser Saison alle ihre Spiele gewonnen hat und mit Mathieu Grujicic auch den Liga-Topskorer stellt. Allerdings müssen sich die Kölner mit ihren beiden ProB-Spielern Davi Remagen und Kenan Reinhart auf keinen Fall verstecken. Zumal dahinter mit Friedrich Beyer, Konstantin Lehmann oder Ole Schiffer weitere sehr starke Spieler die Aktivtäten der BBV RheinStars tragen können. Rund 100 Unterstützer werden das Team nach Frankfurt begleiten.

Zum Programmheft mit Infos zu allen Spielen, Teams und Titeln kommt ihr hier

Foto: Gero Müller-Laschet