Mit neuem Shop Tickets direkt aufs Smartphone

Ab sofort ist das Buchen von Tickets für die RheinStars-Heimspiele noch einfacher und geht noch schneller. Zusammen mit koelnticket.de haben wir unseren Online-Ticketshop neugestaltet und mit neuen Features ausgestattet.

Die Vorteile  

  • Übersichtlichere Struktur
  • Design angepasst an die Homepage der RheinStars
  • responsive Design, d.h. leichte Buchung über das Handy
  • Preiskategorien und Anzahl der zusammenhängenden Tickets können zielgenau geregelt werden

Die Neuerung

  • Tickets sind ab sofort direkt fürs Smartphone erhältlich.

Mit der Bestätigungsmail werden dann neben den bekannten print@home-Tickets auch QR-Codes als Handy-Tickets mit versendet.

Wie aus dem Zug- und Flugverkehr bekannt, können diese QR-Codes komfortabel über das Wallet bzw. Passbook des iPhone oder über eine Passbook-App wie z.B. die „Pass2U Wallet“ auf Android-Smartphones als Eintrittskarten am Eingang zur LANXESS arena genutzt werden. Über diese Apps lassen sich auch gemeinsam gekaufte Tickets besonders einfach an Freunde weiterleiten.

Für kurzentschlossene Besucher wird es somit künftig noch einfacher, auch am Spieltag selbst ein Ticket über den Onlineshop zu kaufen. In wenigen Sekunden nach der Buchung ist das Ticket für Fans verfügbar. Mit der Buchung eines Mobile Tickets sparen alle Zuschauer ebenfalls die Servicegebühren, die wie beim print@home-Ticket entfallen.

„Inzwischen nutzen über 90 Prozent der 14- bis 64-jährigen in Deutschland ein Smartphone. Mit der Umgestaltung unseres Online Ticketshops und der Einführung des Mobile Tickets wollen wir unseren Zuschauern die Ticketbuchung und den Zugang zur LANXESS arena erleichtern“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck.

Und so einfach geht es ab sofort: bit.ly/2Aqa8Ze

Beachtet unseren Erlebnisbonus zur Begrüßung!

Starke RheinStars festigen Platz drei in Karlsruhe

Mit einem Ausrufezeichen verabschieden sich die RheinStars Köln in die Pause zum Jahreswechsel. Beim starken Aufsteiger PS Karlsruhe Lions setzten sich die Kölner am Mittwochabend knapp aber verdient mit 76:72 (23:14, 14:27, 24:19, 15:12) durch und genießen den Jahreswechsel als alleiniger Tabellendritter der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auf dem Weg zu einer aussichtsreichen Playoff-Platzierung trugen sie zum Auftakt der Rückrunde am 16. Spieltag einen „Vier-Punkte-Sieg“ davon, denn der Auswärtssieg beim Tabellennachbarn sicherte den aktuellen Rang auch nach hinten ab. Vor den RheinStars liegen jetzt allein noch die beiden ehemaligen Bundesligisten RASTA Vechta und Crailsheim Merlins, wobei die Merlins ihre Tabellenführung durch die gleichzeitige 70:76-Niederlage bei den Römerstrom Gladiators Trier abgeben mussten. Den nächsten Auftritt der RheinStars gibt es dann am Dienstag, 9. Januar zu sehen, wenn die Bamberger Nachwuchsschmiede der Baunach Young Pikes in der LANXESS arena aufläuft.

„Wir sind alle sehr froh und glücklich, dass wir das Jahr und ja auch quasi die erste Hälfte der Saison auf diese Art und Weise beenden konnten. Das war ein sehr intensives Spiel gegen einen sehr guten Gegner“, freute sich Manager Stephan Baeck nach der Auseinandersetzung vor der Lions-Saisonrekordkulisse von 1.350 Zuschauern in der renommierten Karlsruher Europahalle. „Bis auf das zweite Viertel, in dem wir zwischenzeitlich den Rhythmus verloren haben, weil wir mit der aggressiven Verteidigung der Karlsruher nicht zurechtgekommen sind, haben wir das heute gut gelöst“, sagte Cheftrainer Denis Wucherer.

Zu Beginn der Partie hatten die RheinStars nahtlos an das dominante Hinspiel (75:57) anknüpfen können. Sie ließen wenig zu, hielten den ehemaligen Kölner Aufbau Richie Williams in Schach und punkteten konzentriert. Bis auf 23:11 (10.) zogen sie davon. Aber dann kamen die Löwen ins Rollen – und die RheinStars ihre Nöte. Bis zur Pause kassierten sie, oft eingeleitet durch den guten Williams und verursacht durch hastige Abschlüsse und leichte Ballverluste 14:30-Punkte. Doch schon gegen Ende der ersten Halbzeit schienen sich die RheinStars zu fangen und wurden auch nicht nervös, als die Hausherren kurz nach Wiederbeginn auf 37:47 (23.) davonzogen.

„Wir haben unseren Rhythmus wiedergefunden, auch in der Offensive zunehmend gute Lösungen gefunden und dann auch verdient gewonnen“, befand Wucherer und erntete keinen Widerspruch bei seiner Analyse. Köln gelangte in der 27. Minute (54:53) wieder in Führung, verlor diese noch einmal kurz bei 61:64 (31.). Übernahm aber zunehmend das Kommando auf dem Parkett. Karlsruhe hielt zwar dagegen, doch die RheinStars hatten ihr Selbstvertrauen und die passenden Antworten parat. Drei Sekunden vor dem Ende beendeten dann der kleinste und der größte Spieler des Spiels die Partie. Bei 76:72 und nach der Auszeit Lions stellte Coach Wucherer Center Dennis Heinzmann mit seinen 2,16m gegen den einwerfenden Richie Williams (1,78m). Der kam an Heinzmann nicht vorbei, verursachte den letzten Turnover der Partie – und die Kölner zogen glücklich in die Pause bis Anfang Januar. „Dann starten wir mit frischen Kräften ins neue Jahr“, beschloss Wucherer seinen letzten Arbeitstag im ablaufenden Jahr.

Spielfilm:  9:3 (5.), 23:14 (10.), 29:25 (15.), 37:41 (20.), 46:49 (25.), 61:60 (30.), 70:66 (35.), 76:72 (40.)

Besondere Stats:  Gilder-Tilbury (16 Punkte/ 4 Steals), Jesse Morgan (21/6 von 6 Freiwürfe) Rebounds Köln 24:39 Karlsruhe, Assists 12:17, Steals 13:7, Turnover 15: 20

RheinStars: Besnik Bekteshi (5/1 Dreier), Matt Vest (12/2), Lukas Wank (6/2), Kavin Gilder-Tilbury (16/2), Keith Ramsey (6), Max DiLeo, Jesse Morgan (21/3), Dennis Heinzmann (4), Alex Foster (6/2). Ohne Spielzeit: Benedict van Laak, Filip Kukic, Thomas Müller-Laschet

Alle Stats gibt es hier: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/103718

Dennis Heinemann und Ex-Rheinstar Richie Williams. Foto: Daniel Corinth

 

RheinStars mit Max DiLeo nach Karlsruhe

Noch ein Spiel bis zum Jahresende steht für die RheinStars Köln auf dem Programm, ein Spiel noch bevor es für die Mannschaft in eine sechstägige Verschnaufpause gehen wird. Aber die Partie des Tabellenvierten der 2. Basketball-Bundesliga ProA am kommenden Mittwoch beim Fünften PS Karlsruhe Lions (19.30 Uhr/live auf airtango.live) hat es in sich. Der bärenstarke Aufsteiger liegt mit den Kölnern bei jeweils zehn Siegen gleichauf und hat zum Auftakt der Rückrunde am 16. Spieltag sicherlich noch eine Menge Lust auf Wiedergutmachung aus dem Hinspiel.  75:57 setzten sich die RheinStars vor zweieinhalb Monaten klar durch. „Aber nicht allein deshalb wird das eine große Herausforderung für uns“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer vor dem Auftritt in der altehrwürdigen Europahalle.

Beide Teams befinden sich aktuell in guter Verfassung. Die Kölner gewannen sieben der letzten acht Begegnungen, die Lions neun der letzten elf. Während sich Köln zuletzt mit dem sicher herausgespielten 68:51 über die Ulmer Talentschmiede Orange Academy in Weihnachtsstimmung brachte, verbuchten die Karlsruher einen Sieg in letzter Sekunden bei den Niners Chemnitz. Fast mit der Schlusssirene senkte sich ein Dreier von Orlando Parker in den Korb der Chemnitzer zum 85:84-Auswärtssieg.

„Die Mannschaft der Karlsruher hat sich sehr gut entwickelt. Aber wenn wir uns unter den ersten vier Teams festsetzen wollen, dann sollten wir uns dort den Sieg holen“, sagt Kölns Trainer Wucherer. Während die Lions weiterhin mit einer zahlenmäßig kleinen, aber höchst erfolgreichen Rotation mit dem ehemaligen Kölner Richie Williams als Kopf unterwegs sind, verteilen sich die Zeiten und Punkte bei den RheinStars auf mehrere Köpfe. „Wir haben in der Hinrunde ein echtes Team entwickelt, das in der Abwehr mit viel Energie zu Werke geht und im Angriff auf einem guten Weg ist“, sagt Manager Stephan Baeck mit Blick auf den weiteren Verlauf der Saison.

Auch MaxDiLeo wird in Karlsruhe dabei sein. Der Kapitän der RheinStars hatte sich in der ersten Halbzeit des Weihnachtsspiels gegen die Ulmer die Nase gebrochen. Wie schon in der vergangenen Saison fertigte das Sanitätshaus Malzkorn eine Spezialmaske übers Wochenende an, die ihm den Einsatz in den nächsten Wochen möglich macht. „Ich kann spielen“, sagt DiLeo. Deshalb reist der 24-Jährige am Abend des zweiten Weihnachtstags nach dem training mit dem Team gen Süden.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars beschenken sich mit Weihnachtssieg

Die RheinStars haben sich selbst beschenken können und sind kurz vor Weihnachten auf den dritten Tabellenplatz der 2. Basketball-Bundesliga ProA zurückgekehrt. Am Donnerstagabend gab es vor 1606 Zuschauern in der LANXESS arena einen 68:51 (11.9, 23:6, 20.24, 24:12) -Sieg über die Orange Academy, den Bundesliga-Nachwuchs von ratiopharm Ulm. Mit nunmehr zehn Siegen aus 15 Spielen in der Hinrunde startet die Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer bereits am kommenden Mittwoch bei den PS Karlsruhe Lions (19.30 Uhr) in die Rückserie.

„Wir hatten uns vorgenommen, in der Hinrunde mindestens immer zwei von drei Spielen zu gewinnen, das haben wir erreicht und sind deshalb mit zehn Erfolgen wie gewünscht unterwegs“, sagte Trainer Wucherer nach dem ungefährdeten Erfolg. Nur die Verletzung von Kapitän Max DiLeo macht Sorgen, der mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch Mitte der ersten Hälfte ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht wurde. Wucherer: „Max ist unser härtester Hund, er wird sicher schon bald wieder im Training auftauchen.“

Zum Spiel selbst, das von RheinStars-Partner Unitymedia  präsentiert wurde, bemerkte der Kölner Coach: „Wir können uns auf unsere Defense verlassen, wir waren intensiv genug, um das Spiel zu kontrollieren. Im Angriff bleiben unsere Baustellen.“ Von Beginn an beschäftigte die Kölner Verteidigung vor allem die hochtalentierten David Krämer und Björn Rohwer, die ihre Mannschaft trotz Eurocup-Reisestrapazen auch in Köln trugen. Letztlich aber setzten sich die Kölner aufgrund ihrer Physis mehr und mehr durch. Die intensive Defense stellte die im Schnitt gerade einmal 19 Jahre alten Gäste vor nicht zu lösende Probleme. Jedenfalls an diesem Abend. Am Ende standen im Scouting-Report unter anderem 26:14-Turnover zu Ungunsten der Gäste. „So kann man natürlich nicht wirklich ein Spiel gewinnen“, bemerkte Gästetrainer Daniel Jansson.

So setzten sich die RheinStars mit zunehmender Spielzeit ab. Angefangen mit einem 13:0-Lauf zum 31:13(18.) ging es über 42:20 (23.) und 54:39 (30.) schließlich zum Endergebnis. Auffälligste Akteure bei den RheinStars Jesse Morgen (18 Punkte), Kavin Glder-Tilbury (17) und Keith Ramsey. „Am morgigen Freitag ist frei. Wir werden dann aber alle Tage inklusive Heiligabend und die beiden Weihnachtstage trainieren. Dann fahren wir nach Karlsruhe – und danach ist dann frei bis einschließlich 2. Januar. Hoffentlich nach einem weiteren Sieg. Auch wenn das echt schwer wird“,  sagte Denis Wucherer, bevor er sich mit der Mannschaft zur Weihnachtsfeier der RheinStars mit Partnern, Helfern und  Freunden im VIP-Raum begab.

Spielfilm:  4:4 (5.), 11:9 (10.), 24:13 (15.),  34:15 (20.), 42:26 (25.), 54:39 (30.), 61:48 (35.), 68:51 (40.)

Besondere Stats:  Rebounds Köln 29:48 Academy, Assists 18:11, Steals 16:8, , Turnover 14:26

RheinStars: Max DiLeo, Besnik Bekteshi (9/2 Dreier), Matt Vest (6), Kavin Gilder-Tilbury (17/3), Keith Ramsey (8), Jesse Morgan (18/4), Dennis Heizmann (3), Alex Foster (4), Benedict van Laak, Lukas Wank (3), Filip Kukic, Thomas Müller-Laschet

Alle Stats gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

Orange Academy – ein Team voller Talente als nächste Prüfung

„Wir haben jetzt noch zwei Spiele in diesem Jahr, die wollen wir anständig zu Ende spielen und uns dann ein paar Tage Pause gönnen, damit wir frisch und ausgeruht in die zweite Saisonhälfte gehen können“, sagt Denis Wucherer als Cheftrainer der RheinStars Köln vor den beiden weihnachtlichen Aufgaben in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Am Donnerstag erwarten die RheinStars die Ulmer Talentschmiede Orange Academy in der LANXESS arena (19.30 Uhr) zum abschließenden Hinrundenspiel, bevor dann am Mittwoch, 27. Dezember der Auftritt bei den PS Karlsruhe Lions ansteht. Das bedeutet für die Mannschaft, Weihnachten wird komplett durchtrainiert, über den Jahreswechsel ist dann frei für alle.

Die Vorbereitung also läuft. Und auch wenn seine Mannschaft für den Auftritt und das knapp verlorene Spiel bei Aufstiegsfavorit RASTA Vechta viel Lob bekommen hat, ist Cheftrainer Wucherer weit entfernt von Zufriedenheit. „Wir haben uns das alles nochmal auf Video angeschaut, die Trainer, die Mannschaft – und haben festgestellt: Wir waren zwar aggressiv in der Defense, aber nicht gut, und wir haben uns in der Offense in der zweiten Halbzeit ebenfalls nicht gut angestellt. Wir können und müssen da mehr zeigen. Aber daran arbeiten wir zusammen.“

Die nächste Prüfung für die RheinStars besteht aus der Speerspitze des exzellenten Nachwuchsprogramms von Bundesligist ratiopharm Ulm, der Orange Academy. Präsentiert wird das Spiel von Hauptsponsor Unitymedia, begleitet von der DKMS-Registrierungsaktion im Kampf gegen Blutkrebs. „Die Academy hat viele hochtalentierte Spieler, die eine Menge Spaß beim Spielen haben. Vor allem, wenn man sie lässt“, sagt Wucherer, „wir müssen ihnen von Anfang an zeigen, dass es ihnen in Köln mit uns keinen Spaß machen wird.“  Ähnlich wie gegen die Baunach Young Pikes können sich nicht nur die Basketballfreunde auf ein sehr junges (19,4 Jahre im Schnitt) und sehr gut ausgebildetes Team freuen, das zuletzt bei seinem vierten Saisonsieg die Nürnberg Falcons mit 75:58 abfertigte.

Ulm setzt dabei vor allem auf junge deutsche Akteure wie die Nachwuchs-Nationalspieler David Krämer, der als Guard durchschnittlich knapp 16 Punkte pro Spiel beisteuert, oder Center Björn Rohwer. Beide haben mit den Ulmern sowohl Erstliga- als auch Europacup-Luft geschnuppert. Und noch einer sticht hervor, auch wenn es (noch) vor allem der Familienname ist. Im Kader der Academy steht der erst 16 Jahre alte Zachary Ensminger. Er ist der Sohn von BBL-Legende Chris Ensminger, der wiederum selbst für das Ulmer Nachwuchsnetzwerk arbeitet und aktuell das NBBL-Team BBU Allgäu/Memmingen coacht.

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars mit starkem Spiel, aber ohne Belohnung

Trotz einer über weite Strecken sehr starken Vorstellung beim Topfavoriten der 2. Basketball-Bundesliga ProA mussten die RheinStars am Samstagabend mit leeren Händen die Heimreise antreten.  Bei eigener 75:70-Führung schlug sich das Momentum am 14. Spieltag knapp zweieinhalb Minuten vor Ende endgültig auf die Seite der Hausherren. In einem sehr guten  Spitzenspiel unterlag der Tabellendritte beim Zweiten SC RASTA Vechta mit 75:83 (20:18, 25:15, 16:18, 14:32). Köln befindet sich nach zuvor sechs Siegen in Serie weiter Mitten unter den Verfolgers des Führungsduos Vechta-Crailsheim.

Kommenden Donnerstag (19.30 Uhr/LANXESS arena) geht es für die RheinStars mit dem abschließenden Weihnachtsheimspiel gegen die Ulmer Talentfiliale Orange Academy weiter. Präsentiert von Hauptsponsor Unitymedia, begleitet von der DKMS-Registrierungsaktion im Kampf gegen Blutkrebs. Und aufs Rückspiel dieser beiden Topteams am Aschermittwoch in Köln dürfen sich die Fans beider Lager sicher schon jetzt freuen.

37 Minuten lang hatten die Kölner vorne gelegen im mit 3.140 Zuschauern ausverkauften Rasta-Dome, in dem sich die im Bus gemeinsam angereisten RheinStars-Fans viel Gehör schafften. „Hochklassig war das Spiel vor allem in der Verteidigung. Aus meiner Sicht haben wir das Spiel jeweils in den letzten Minuten beider Halbzeiten aus der Hand gegeben. Erst haben wir es versäumt, vielleicht mit 18 oder 20 Punkten in die Pause zu gehen – und spielen es nicht wirklich clever. Und was in den letzten Minuten passiert ist, haben dann alle gesehen. Vechta hat viel Druck gemacht, das Publikum ist aufgewacht und wir haben sicher sechs oder sieben unserer Ballverluste zum Schluss gehabt. So kannst du dann nicht gewinnen. Aber daraus werden wir lernen. Wir können hier mit erhobenem Kopf rausgehen.”

Im Mittelpunkt der letzten Minuten stand ausgerechnet Topwerfer Jesse Morgan (18 Punkte/3 Dreier). Erst verfehlte er einen Dreier, dann rutschte ihm 20 Sekunden vor Schluss unbedrängt der Ball aus der Hand – und bevor sich der geschockte Guard von seinem Pech erholt hatte, war noch ein weiterer Ballverlust hinzugekommen. Der Deckel war auf einem Spiel drauf, dass die Kölner aufgrund ihres geschlossenen Auftritts eigentlich hätten als Sieger beenden können.

Wie so oft diktierten die RheinStars die Partie über Ihre Defensive, verteidigten geschickt, bissig und erfolgreich. Und hatten mit Keith Ramsey (14 Punkte, 6 Rebounds/4 Assists) eine Bank unterm Korb. Bis weit ins letzten Viertel trafen die Niedersachsen nicht einen Dreier. Vorne hingegen spielten die Kölner schnell, mannschaftsdienlich und schnörkellos; verteilten die Punkte auf viele Köpfe. Ende des zweiten Viertels waren sie auf 45:27 enteilt. Natürlich setzte sich der Bundesliga-Absteiger zur Wehr, kämpfte sich zur Pause auf zwölf Zähler heran. Aber noch zum Start des letzten Viertels betrug der Vorsprung 10 Punkte (61:51). Köln bewegte sich und den Ball allerdings schon  nicht mehr so leicht und selbstverständlich. RASTA verkürzte Punkt um Punkt. Trotzdem, bis zum 75:70 der RheinStars 166 Sekunden vor dem Spielende war mit diesem dann klaren Ausgang nicht unbedingt zu rechnen.

Spielfilm: 10:9 (5.), 20:18 (10.), 31:24 (15.), 45:33 (20.), 49:43 (25.), 61:51 (30.), 68:64 (35.), 75:83 (40.)

Besondere Stats: Köln 9/23 Dreier (39%), Vechta 1/13 (8%), Köln 18/34 Zweier (53%), Vechta 29/51 (57%), Assits 19:14, Rebounds 30:39, Fouls 25:22, Steals 14:16, Turnover 24:18

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (11), MaxDiLeo (10/2 Dreier), Keith Ramsey (14), Matt Vest (2), Lukas Wank (2), Jesse Morgan (18/3), Besnik Bekteshi (6/2), Dennis Heinzmann (4), Alex Foster (8/2). Ohne Spielzeit: Bene von Laack

Alle Stats des Spiels gibt es hier

Foto: Keith Ramsey I Gero Müller-Laschet

 

 

Bei RASTA Vechta soll der siebte Streich folgen

Vor der bislang wohl größten Herausforderung in der Saison stehen die RheinStars Köln am Samstag. Im Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProA tritt der Tabellendritte nach sechs Siegen in Folge bei Bundesliga-Absteiger RASTA Vechta (19.30 Uhr/Livestream airtango.live) an. Und der aktuelle Zweite, der sich am Donnerstag bei Phoenix Hagen nach ein paar Startschwierigkeiten sicher mit 95:83-durchsetzte und zu Tabellenführer Crailsheim mit 12:1-Siegen aufschloss, hat in der ProA saisonübergreifend seit gut zwei Jahren kein Heimspiel mehr verloren.

„Vechta ist für mich der Kader mit der meisten Qualität und der tiefsten Bank. Sie haben sehr gute Spieler, die wissen, wie Basketball funktioniert“, sagt Kölns Cheftrainer Denis Wucherer. „In der vergangenen Woche konnte es sich Vechta in Kirchheim sogar leisten, einen Mann wie Josh Young draußen zu lassen und trotzdem zu gewinnen.“ Auch Robin Christen, der vor der Saison von Köln zum Ligafavoriten wechselte, hat dort seine Rolle im Spiel von Trainer Doug Spradley gefunden. Auf Kölner Seite konnte Besnik Bekteshi sicher einiges über seinen vorherigen Verein erzählen.  Er hat in der vergangenen Spielzeit 25 BBL-Spiele für RASTA absolviert.

Gleichwohl sind die RheinStars nicht gewillt, Vechta im wie so oft mit 3.140 Zuschauern ausverkauften Rasta-Dome nur zu besuchen. „Wir können uns auf unsere Defense verlassen und gegen Hamburg wie auch zuvor gegen Hanau haben wir im Angriff schon gute Lösungen gefunden“, sagt Wucherer. Der siebte Sieg in Serie soll also her – und damit würden die Kölner den Abstand zum Führungsduo weiter verkürzen.  Begleitet werden sie von mindestens 30 Anhängern im Fanbus. Eine spontane Einladung der RheinStars im Advent nach dem Erfolg über Kirchheim. Vielleicht gibt es ja für alle sogar noch vor dem nächsten Heimspiel am kommenden Donnerstag gegen die Ulmer Talentfiliale Orange Academy ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Basketballer geben Blutkrebs einen Korb

Heimspiel gegen die Orange Academy steht im Zeichen der DKMS – Besonderes Angebot für Sportler und Mannschaften

Am Donnerstag vor Weihnachten, dem 21. Dezember 2017, empfangen die RheinStars Köln in der LANXESS arena die Mannschaft der Orange Academy ab 19.30 Uhr in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Während die Kölner Basketballstars auf dem Feld um einen weiteren Heimsieg kämpfen werden, steht abseits des Spiels ein anderer Kampf im Mittelpunkt: Gemeinsam mit der DKMS gGmbH werben die RheinStars Köln für den Kampf gegen Blutkrebs – und auch die Zuschauer können such als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren.

Schon Wochen vor dem Heimspiel sind Spieler und Mitarbeiter der RheinStars mit gutem Beispiel vorangegangen. Gemeinsam registrierten sie sich als Lebensretter. „Als wir die Aktion den Spielern vorgestellt haben war alle von der Idee begeistert, sich für den Kampf gegen Blutkrebs einzusetzen. Und es war für die Spieler ebenso klar, sich registrieren zu lassen. Eine zweite Lebenschance zu schenken ist so einfach, da sollte jeder mitmachen“, erklärt Cheftrainer Denis Wucherer.

Am Spieltag selbst können sich alle Zuschauer registrieren. Wenn sich die Türen der
LANXESS arena diesmal bereits um 18 Uhr öffnen, gibt es zwei Stände im Umlauf, an denen eine Registrierung bei der DKMS möglich sein wird.

Besonderes Angebot für Sportler und Mannschaften

Für den Spieltag am 21. Dezember bieten die RheinStars Köln ein besonderes Ticket für die DKMS-Aktion an, die von den RheinStars-Partnern Unitymedia und EXPRESS sowie vom Westdeutschen Basketball-Verband unterstützt wird. Alle Sportmannschaften erhalten zu einem Ticketpreis von 5 Euro pro Person in der Preiskategorie 2 das rabattierte Angebot (gilt ab einer Bestellmenge von 5 Tickets).

Das Angebot erhalten alle Interessierten, indem sie in einer Mail an basketball@dkms.de das Angebot mit allen Details anfragen.

Aktuell sind in der DKMS weltweit mehr als 7,7 Millionen Menschen registriert, bislang konnte die DKMS mehr als 66.000 Lebenschancen ermöglichen. Doch Hilfe tut Not: Alle 35 Sekunden erkrankt weltweit ein Mensch an Blutkrebs, für viele ist eine Stammzellspende die einzige oder letzte Chance auf Leben.

 

Über die DKMS

Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Sie wurde vor 26 Jahren in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet, dessen Ehefrau an den Folgen einer Leukämieerkrankung verstarb. Heute ist die DKMS-Familie außer in Deutschland auch in den USA, in Polen, Spanien und in UK aktiv. Gemeinsam haben sie 7,5 Millionen  Lebensspender registriert und die DKMS zu einer weltweit bedeutenden Organisation im Kampf gegen Blutkrebs gemacht. Über 600 DKMS-Mitarbeiter aus mehr als 20 Nationen setzen sich täglich dafür ein, jedem Blutkrebspatienten eine zweite Lebenschance zu ermöglichen.

Hintergründe, Materialien und viele weitere Geschichten für Ihre Berichterstattung finden Sie in unserem DKMS Media Center unter dkms-mediacenter.de

Für aktuelle Infos folgen Sie uns gerne auf Twitter oder erhalten Sie weitere Insights zur DKMS und zum Thema Kampf gegen Blutkrebs auf unserem Corporate Blog dkms-insights.de.

Zur Registrierung als Stammzellspender besuchen Sie bitte unsere Webseite dkms.de.

Fotos: RheinStars Köln

RheinStars erobern dritten Tabellenplatz

Die RheinStars Köln gewinnen ihr sechstes Spiel in Serie, rücken auf Platz drei vor in der 2. Basketball-Bundesliga ProA – und schaffen das alles auch noch durch ihr bestes Saisonspiel. Nach dem 77:74 (15:27, 23:13, 14:15, 25:19) über die ebenfalls sehr starken Hamburg Towers vor 1.460 begeisterten Zuschauern am 13. Spieltag in der LANXESS arena, darunter Fußball-Weltmeister Lukas Podolski, geriet sogar Cheftrainer Denis Wucherer ins Schwärmen. „Das hatte was von BBL, von Euroleague, diese 1:1-Situationen. Mann gegen Mann. Toll.“ Um sich dann aber selbst schnell wieder einzufangen: „Bevor wir jetzt abheben. Ich meine die letzten drei Minuten.“

Doch schon zuvor hatten die Zuschauer eine mitreißende Partie erlebt. Die Towers erwischten am Mittwochabend den besseren Start und entschieden das erste Viertel 15:27 für sich.  „Wir müssen enger an unsere Gegner ran, hat der Trainer uns mitgegeben“, sagte Besnik Bekteshi, der nach seinem kurzen Krankenhausaufenthalt wegen eines Schlags auf die Brust aus dem Chemnitz-Spiel wieder ohne Probleme mitmischen konnte in der intensiven Auseinandersetzung. Köln setzte die Forderung um, profitierte dabei vor der Pause vor allem vom Kampfgeist und von der Treffsicherheit von Alex Foster.

Angeführt von Foster kämpften sich die RheinStars mit einem 10-Lauf auf zwei Zähler (14.) heran. Bis in die Schlussminuten entfernten sich die Teams anschließend nicht mehr als fünf Punkte voneinander. Die RheinStars gingen bei 66:63 (37) erst zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung. Dann trat Kavin Gilder-Tilbury auf den Plan. In den letzten 60 Spielsekunden traf er zwei Dreier als Antworten auf Hamburger Führungen, brachte Köln wieder mit ein bzw. zwei Punkten zurück und in Front.

Hamburgs Coach Hamed Attarbashi leistete sich im Getümmel einen Wechselfehler, brachte 13 Sekunden vor Ende beim Stand von 74:74 nur einen von zwei geforderten deutschen Spielern aufs Feld. Es gab ein Technisches Foul gegen die Towers-Bank. Köln traf durch Jesse Morgan den Freiwurf und blieb in Ballbesitz. Kapitän Max DiLeo wurde gefoult, verwandelte seine beiden Freiwürfe sicher zum 77:74. Den letzten Angriff verteidigten die Kölner erfolgreich, Anthony Cantys Dreierversuch fiel unter dem Korb durch. Feierabend. Jubel in Köln. Am Samstag (19.30 Uhr) geht es bei Bundesliga-Absteiger Rasta Vechta.

Spielfilm: 5:10 (5.), 15:27 (10.), 25:29 (15.), 38:40, 50:52 (35.), 52:55 (30.), 59:61 (35.), 77:74 (40.)

Besondere Stats: Keith Ramsey mit 5 Assists und +11 bei +/-. Alex Foster (+8), Lukas Wank (75 % Dreier/3 von 4), Toscorer Kavin Gilder-Tilbury und Jesse Morgan (je 16). Rebounds Köln 35:36 Hamburg, Steals: 9:3, Turnover 8:12.

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (16/3 Dreier), Max DiLeo (6), Keith Ramsey (5), Matt Vest (5), Lukas Wank (11/3), Jesse Morgan (16/3), Besnik Bekteshi (3), Dennis Heinzmann (4), Alex Foster (11/3), Bene van Laack. Ohne Spielzeit: Jonas Gottschalk, Filip Kukic.

Zur kompletten Spielstatistik geht es hier

 

RheinStars-Jubel – Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars wollen sechsten Sieg in Serie

„Wir wollen den sechsten Sieg in Serie. Das ist alles“, sagt Manager Stephan Baeck vor dem Spitzenspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Hamburg Towers. Am morgigen Mittwochabend erwarten die RheinStars Köln einen der ganz heißen Aspiranten auf die Aufstiegsplätze in der LANXESS arena (19.30 Uhr) zum Abschluss des 13. Spieltags.

Die Voraussetzungen sind einfach zur verstehen. Gewinnt Köln, ziehen die RheinStars auf den dritten Tabellenlatz vor. Ein reizvolles Ziel, aber nicht leicht zu erreichen. „Die Towers tragen ihren Namen zurecht. Eine große Mannschaft, mit Vechta wahrscheinlich auch die am tiefsten besetzte der Liga“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer mit Blick auf die drei bulligen Center der Norddeutschen: Stefan Schmidt, Justin Raffington und Enosch Wolf; zwischen 107 und 120 Kilo schwer und zwischen 2,05 und 2,15m groß.

„Auch sonst haben sie im Kader alles, was man braucht, um erfolgreich zu sein. Es ist vor allem eine Offensiv sehr starke Mannschaft. Stehen zu recht da oben.“ Hamburgs Headcoach Hamed Attarbashi erwartet ebenfalls einen schwierigen Auftritt: „Köln hat fünf Spiele in Folge gewonnen und stellt die beste Verteidigung der Liga. Das wird definitiv eine große Herausforderung.“

Dabei können die Hamburger aber voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen, derzeit sind alle Akteure einsatzbereit. Allein der sportliche Leiter Marvin Willoughby fehlt. Der ehemalige Kölner Spieler erhält während des Spiels bei der Hamburger Sport-Gala für sein soziales Engagement den Ehrenpreis verliehen. Und weil auch die RheinStars bis auf Leon Baeck und Andi Wenzl alle an Bord haben, nachdem auch Besnik Bekteshi ohne größere Probleme ins Training zurückgekehrt ist, läuft alles auf ein hochinteressantes Spiel hinaus.

„Die Aktivitäten der Hamburger auch bei den Spielern lassen darauf schließen, dass sie in diesem Jahr einiges vorhaben“, sagt Coach Wucherer. „Sie sind in den nächsten Monaten einer der ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten.“

Max DiLeo in Aktion – Foto: Gero Müller-Laschet