Rupi Hennen wechselt innerhalb der RheinStars

Rupert Hennen schließt sich ab sofort der zweiten Mannschaft der RheinStars an und wird mithelfen, den Aufstieg in die erste Regionalliga zu realisieren. Der Sportstudent verlässt das ProA-Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Kapitän und wird beim aktuellen Tabellenführer der 2. Regionalliga auf viele ehemalige Mitspieler und Freunde treffen. „Wir freuen uns sehr, dass Rupi sich an einer für die Gesamtentwicklung des Vereins wichtigen Stelle weiter einbringen möchte“, führen die Geschäftsführer Stephan Baeck und Tibor Taras aus.  Zuletzt hatte der ProB-MVP der Saison 2023/2024 immer weniger Spielzeit im Team von Headcoach Zoran Kukic erhalten, so dass sich der Wechsel innerhalb der RheinStars als aktuell bestmögliche Situation für alle Beteiligten anbot.

Hennen bestritt in ProB und ProA seit 2022 in nun vier Spielzeiten insgesamt 105 Partien für die RheinStars. Er erzielte 1.592 Punkte und spielte 547 Assists, davon erreichte er in dieser Saison in 15 Spielen 86 Punkte bzw. 28 Assists.

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Foto: Gero Müller-Laschet

Reizvolle Gegner und viele Möglichkeiten

Vor spannenden Wochen voller Möglichkeiten und attraktiver Spiele stehen die RheinStars mit Beginn des Februars. Am kommenden Sonntag erwarten die Kölner die Paderborn Baskets zum ersten NRW-Duell des Monats in der Motorworld. Tippoff am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist um 17 Uhr. Eine Woche darauf gastieren mit den Uni Baskets Münster die nächsten Westfalen am Butzweiler Hof, dazwischen liegt noch die Partie bei Ex-Bundesligist Artland Dragons am Freitag, 6. Februar. Und am Karnevalssonntag spielt mit den Eisbären Bremerhaven ein weiterer ehemaliger Erstligist in Köln vor. „Wir stehen vor spannende Aufgaben im Februar, wobei unsere größte Priorität und Aufmerksamkeit natürlich auf den beiden Partien gegen Paderborn und Münster liegt. Insgesamt werden die Aufgaben, die vor uns liegen, eine gute Standortbestimmung sein und uns Aufschluss darüber geben,  wie weit wir in unserer Entwicklung  gekommen sind“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.

Mit den Paderborn Baskets kommt dabei ein Kontrahent nach Köln, gegen den sich die RheinStars eine ihrer schwächsten Saison-Vorstellungen beim 69:87 leisteten. Inzwischen aber konnten die RheinStars die Paderborner wieder im Tableau überholen und liegen derzeit mit einem Sieg mehr, zwei Plätze vor den Gästen aus Westfalen. „Wir haben durch unsere Erfolge in den vergangenen Wochen mehr und mehr zu unserem Spiel gefunden“, sagt Kölns Headcoach Zoran Kukic. „So nehmen wir nicht allein die Punkte, sondern auch die positiven Dinge im Spiel aus Wolmirstedt mit auf unserem Weg von Spiel zu Spiel. In der Woche haben wir gut trainiert und ich bin optimistisch, dass wir das auch zeigen können am Sonntag.“

Die Baskets sind derzeit das Team mit den wenigsten Dreierversuchen (403) und den meisten Abschlüssen im Zweier-Bereich (815) und zählen auch zu den Mannschaften mit den meisten Freiwürfen (421). Köln hat die wenigsten Freiwurf-Versuche der Liga (342) und steht bei den Zweiern (686) und Dreiern (543) eher im breiten Mittelfeld.  Topscorer im Kader von Headcoach Milos Stankovic ist der dänische Shooting Guard Jonathan Klussmann, der im Schnitt 7.3 seiner 19.7 Punkte von der Freiwurf-Linie erzielt. Dahinter folgen Forward Efosa Kevin Osawe (16.8), auch der Team-Toprebounder, Pointguard Brandon Maughmer (12.3) und Center Jalen Lee Johnson (11.2). Ihre beiden jüngsten Auswärtsspiele gewannen die Baskets bei BBC Bayreuth (103:92) und den Bayer Giants in Leverkusen (84:73), in eigener Halle wurden zwei Niederlagen verzeichnet, aber zum Jahresausklang auch ein 82:70 über die BG Göttingen.

Lage der Liga

Die vier Spitzenklubs der ProA genießen am kommenden Wochenende Heimrecht. Phoenix Hagen, die BG Göttingen, die Hakro Merlins Crailsheim und die Eisbären Bremerhaven empfangen mit den Teams aus Tübingen, Wolmirstedt, Karlsruhe und Leverkusen jeweils Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Am vergangenen Sonntag konnten die Bayer Giants ihre Serie von zwölf Niederlagen in Folge stoppen und besiegten im Kellerduell die BBC Bayreuth mit 99:65. Nun tragen die Uni Baskets (5) und Tigers Tübingen die aktuell längsten Sieglos-Serien mit sich, die längste Erfolgstrecke genießen aktuell die Merlins mit fünf Siegen.

Boxscore/Liveticker: https://bit.ly/3M0egK4

Livestream (ab 5.99 Euro): https://bit.ly/4a4wEcM

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Justin Onyeiaka – Foto: Gero Müller-Laschet

Eindrucksvolles Comeback in Magdeburg

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen. Der Abstand auf die letzten drei Plätze der Liga beträgt nun mindestens drei Siege. Weiter geht es für den Aufsteiger am Sonntag, 1. Februar mit dem NRW-Derby gegen die Paderborn Baskets, eine Woche später kommen die Uni Baskets Münster in die Motorworld. Dazwischen liegt am 6. Februar noch der Auswärtsauftritt in Niedersachsen bei den Artland Dragons.

„Nicht allein mit dem Blick auf die Tabelle war es ein sehr wichtiger Erfolg, nichtsdestotrotz müssen wir einen Weg finden mit größerer Bereitschaft und Fokus in die Partien zu starten“, sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Aber es ist schön zu sehen, dass die hohe Niederlage in Crailsheim keine bleibenden Erschütterungen in der Mannschaft hinterlassen hat.“ Headcoach Zoran Kukic kommentierte: „So können wir in Ruhe weiterarbeiten. Die Jungs haben jetzt zwei Tage frei, damit sie ihre Körper pflegen können, und Montag starten wir dann ausgeruht und konzentriert in die kommende Woche.“

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der die Kölner so ziemlich alles vermissen ließen, was man für ein erfolgreiches Basketballspiel braucht, lagen die RheinStars mit 41:54 zurück. Die Hausherren waren gedanklich schneller, spielten sicher und hatten in ihrem späteren Topscorer Davian Williamson (30 Punkte) und Nigel Pruitt von der Dreierline zwei nicht zu stoppende Faktoren im Spiel. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste (später der effektivste Spieler) deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest. Endlich waren die RheinStars auf Augenhöhe im Spiel, stoppten die Baskets öfters und machten es ihren Gegner auch bei den Würfen von außen zunehmend ungemütlicher.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Topscorer Mike Miller (18 Punkte) per Dreier zum 86:86 ausglich. Die Helden dieser Phase hießen bei den RheinStars Miller, Jasper Günther, Hall B Elisias und Baptiste sowie Maxi Begue, der dann Haris Hujic Platz machte – kurz vor der ersten Kölner Führung (87:86) durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf nach einem Technischen Foul wegen Flopping. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum. Nacheinander marschierten Elisias, Günther und zum Abschluss Miller an die Freiwurflinie – alle trafen. Der Rest war pure Freude beim Team und den mitgereisten Fans sowie konsternierte Blicke bei den SBB Baskets, die ihren Zuschauern eigentlich einen starken Abend geboten hatten.

Viertel:  15:30, 26:25, 27:15, 25:19

Spielfilm: 8:16 (5.), 15:30 (10.), 29:39 (15.), 41:55 (20.), 48:64 (25.), 68:70 (30.), 81:86 (35.), 93:89 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 30 von 64/47%, Baskets (33/68, 49%), FW Köln 83% (24/29) zu 67% (12/18), 10:20 Assists, 40 (16 offensiv): 32 (11) Rebounds, 18:23 Fouls, 6:9 Steals, 1:4 Blocks, 15:14 Turnover.

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RheinStars: Cedric Russell (8 Punkte/2 Dreier), Zac Watson, Jasper Günther (9, 4 Ass., 3 Reb), Maxi Begue (5/1), Haris Hujic (8/2, 3 Ass., 2 Steals), Timmy Davis, Adam Paige (4 Reb), Björn Rohwer (4, 3 Reb), Justin Onyejiaka (12, 4 Reb), Mike Miller (18/2, 9 Reb., 2 Steals), Hall B. Elisias (13, 4 Reb.), Kenny Baptiste (16/2, 8 Reb.)

Foto: Hartmut Boesener

Knifflige Aufgabe in Magdeburg

Nach Sachsen-Anhalt zieht es die RheinStars am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Freitag treffen die Kölner mit den SBB Baskets einen langjährigen Kontrahenten, allerdings in einer neuen Spielhalle. Tippoff ist um 19.30 Uhr nicht mehr in der „Halle der Freundschaft“ im beschaulichen Wolmirstedt, sondern knapp 20 Kilometer südlich in der Landeshauptstadt Magdeburg. Dort in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle geht es dann um wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib in der ProA. „Mit einem Sieg können sich beide Teams Luft nach unten in der Tabelle verschaffen, deshalb erwarte ich von Beginn an ein intensives Spiel“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.

Aktuell liegen die SBB Baskets mit fünf Saisonerfolgen einen Sieg vor den beiden Abstiegsrängen und zwei Plätze und zwei Siege hinter den RheinStars. Allerdings haben die Baskets aufgrund ihres Umzugs zwei Heimspiele weniger absolviert als ihre Konkurrenten.  Nicht allein deshalb geht Headcoach Zoran Kukic mit einer gehörigen Portion Respekt in das Spiel. „Die Baskets haben eine Mannschaft, die besser besetzt ist und besser spielt als es der Tabellenplatz vermuten lässt.“ Es wird eine knifflige Aufgabe, die es zu lösen gilt.

Im Hinspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast mit 80:72 in der Motorworld durch, profitierte dabei vor allem von einem spektakulären Start. Schon nach drei Sekunden schlug der Ball per Dunk von Travis Henson im Kölner Korb ein. Aktuell allerdings ist einer der wohl besten Spieler der Liga seit Wochen verletzt. Dafür ist seit dem ersten Aufeinandertreffen in Köln Mitte November mit dem US-Amerikaner DeVondre Perry ein weiterer Forward hinzugekommen. Mit seinen durchschnittlich 12.7 Punkten pro Spiel zählt er zusammen mit Dalvien Williamson (14.9), Michael Hughes (12.1), Jalen Benjamin (11.2), Nigel Pruitt (11). Und Trey Stewart (10.9) zu den Topscorern seines Teams.

Lage der Liga – Spitzentrio mit Auswärtsaufgaben

In der unteren Zone der Liga steht mit der Partie der Bayer Giants Leverkusen gegen den BBC Bayreuth ein weiteres Kellerduell am kommenden Spieltag auf dem Programm. Am Sonntag will der deutsche Rekordmeister seinen negativen Lauf von 12 sieglosen Spielen endlich stoppen. Und das gegen einen Gegner, der selbst nur zwei Siege mehr aufweist und zuletzt gegen die Paderborn Baskets und die RheinStars jeweils unterlag.  An der Tabellenspitze stehen Phoenix Hagen (in Koblenz), die BG Göttingen (in Tübingen) und die HAKRO Merlins Crailsheim (in Münster) jeweils vor Auswärtsaufgaben.

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Livestream (ab 5.99 Euro): https://bit.ly/45PJgmQ

Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars diesmal chancenlos

Einen chancenlosen, aber möglicherweise auch lehrreichen Abend auf ihrem Weg durch die Saison erlebten die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit 58:99 (31:58) unterlag der Aufsteiger bei den HAKRO Merlins Crailsheim vor 2.294 Zuschauern in der Arena Hohenlohe. Die deutliche Niederlage und ihr Zustandekommen unterstrichen dabei am Samstagabend nachhaltig, wie außergewöhnlich der Kölner Erfolg aus dem Hinspiel vor wenigen Wochen war. „Wir haben heute gegen einen sehr körperlichen, aggressiven und von der ersten bis zur letzten Minute konzentrierten und sehr wachen Gegner verloren, der zurecht zu den Aufstiegsfavoriten in der Liga gezählt wird. Sie haben sofort mit ihrer Intensität den Ton für die gesamte Partie gesetzt und uns mit ihrer Physis überfordert“, sagte Geschäftsführer Stephan Baeck. „Das macht unsere jüngsten Erfolge nicht schlechter, ordnet diese aber auch gut ein.“

Kukic: “Aus solchen Spielen können wir sehr viel lernen”

Baeck führte weiter aus: „Die Merlins sind nicht unser Maßstab. Wir müssen unsere Punkte gegen die Teams holen, die in unserer Tabellenregion stehen.“ In den kommenden Wochen kommen dabei wichtige Aufgaben auf die Kölner zu: Am kommenden Freitag gastieren die RheinStars beim Drittletzten SBB Baskets Wolmirstedt in Magdeburg, bevor zwei Heimspiele gegen die Paderborn Baskets und die Uni Baskets Münster folgen. „Der Abend hat uns heute gezeigt, dass du in dieser Liga nichts geschenkt bekommst. Du musst in jedem Spiel an dein Limit gehen“, sagte Headcoach Zoran Kukic. „Ich habe auch den Jungs nachher gesagt, dass wir alle – ich auch als Trainer – aus solchen Spielen sehr viel lernen können. Wenn wir schlau damit umgehen und die richtigen Schlüsse ziehen.“

Wie schon im Hinspiel in Düsseldorf waren die Merlins schnell, intensiv und besser als ihr Kontrahent in die Partie gestartet. Bei 0:10 und 96 Sekunden baten die RheinStars-Coaches zur ersten Auszeit. Nach etwas mehr als drei Minuten erzielten die Kölner durch Björn Rohwer die ersten Punkte zum 2:15. Während sich aber beim 83:81-Hinspielerfolg der Sturm der Merlins irgendwann im Laufe des Spiels legte, hielt er diesmal bis zum Ende an und schraubte den Abstand zwischen beide Mannschaften auf zwischenzeitlich bis zu 47 Punkte (28./37:84). „Wenn so ein Gegner erst einmal ins Laufen kommt und das Publikum so wie heute auf seine Seite ziehen kann, dann ist es wirklich sehr schwer“, bilanzierte der routinierte Center. Bis zum Ende waren die Hausherren in allen Belangen besser.

Auch weil die Qualität des Gegners an diesem Abend so eindrucksvoll aufs Parkett kam, hielt sich der Frust der Kölner in Grenzen. „Wir wussten schon vorher um die Schwere der Aufgabe. Deshalb ist es für uns wichtig, den Fokus schnell auf die nächsten Spiele zu legen“, sagte Headcoach Kukic. Zumal mit der Rückkehr von Hall B. Elisias nach beinahe zwei Monaten Verletzungspause und der Premiere von Neuzugang Kenny Baptiste die Aufgaben und Rollen im Team neu sortiert und austariert werden müssen. Kukic: „Das braucht alles Zeit und benötigt viel Arbeit.“

Viertel:  10:25, 21:33, 15:26, 12:15

Spielfilm: 2:19 (5.), 10:25 (10.), 21:41 (15.), 31:58 (20.), 33:75 (25.), 46:84 (30.), 50:91 (35.), 58:99 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 21 von 53/40%, Merlins (31/72, 43%), FW Köln 69% (9/13) zu 74% (20/27), 11:24 Assists, 31 (6 offensiv): 42 (16) Rebounds, 26:18 Fouls, 4:14 Steals, 1:2 Blocks, 25:13 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier:  https://bit.ly/4jK3lAH

RheinStars: Cedric Russell (12 Punkte/2 Dreier), Zac Watson (5/1, 4 Reb), Rupert Hennen (2), Jasper Günther (2, 3 Ass., 3 Reb), Maxi Begue (3, 3 Ass.), Haris Hujic (6/2), Adam Paige (10/1, 6 Reb), Björn Rohwer (5), Justin Onyejiaka, Mike Miller (2), Hall B. Elisias (4, 4 Reb.), Kenny Baptiste (7/1, 4 Reb.)

Foto: dieLICHTBUILDER Klamann & Bauer Fotografie

Herkulesaufgabe in Crailsheim

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Samstag müssen sich die Kölner bei den Drittplatzierten HAKRO Merlins in Crailsheim beweisen. „Crailsheim möchte zurück in die Bundesliga und dementsprechend ist der Kader zusammengestellt“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es wird sehr schwer werden für uns, sie noch einmal so zu überraschen wie in Düsseldorf.“

Im Hinspiel fügten die RheinStars dem Aufstiegsfavoriten am Vorabend des vierten Advents eine überraschende Niederlage zu. Beim 83:81retteten die Kölner dank einer starken Teamleistung einen schmelzenden Vorsprung über die Ziellinie gegen die zu spät aufwachenden und dann stark drängenden Merlins. Beste Werfer vor knapp dreieinhalb Wochen: Mike Miller (16 Punkte), Cedric Russell (14) und Justin Onyejiaka (12), auch Jasper Günther und Zac Watson (je 10) punkteten zweistellig.

Im Anschluss entwickelten sich jedoch beide Teams positiv weiter, so dass am Samstag neben den Eisbären Bremerhaven die ProA-Mannschaften mit den aktuell längsten Siegesserien (3) aufeinandertreffen. Während sich die Merlins derweil mit Xavier Johnson aus Orleans verstärkten, der beim Debüt in Leverkusen (79:71) vor Wochenfrist 10 Punkte und vier Assists auflegte, steht bei den RheinStars Kenny Baptiste vor seiner Premiere. „Beide Mannschaften haben sehr unterschiedliche Ziele in dieser Saison, entsprechend sind sicher nicht wir der Favorit“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Aber unsere Mannschaft hat gut trainiert und entsprechend werden wir uns zur Wehr setzen gegen einen sehr starken und aufgrund des Hinspiels bestimmt sehr motivierten Gegner.“

Lage der Liga

Die Hinrunde der ProA ist absolviert, die Mannschaften haben sich in der Tabelle einsortiert und nun noch bis Mitte Februar Zeit, Veränderungen an ihren Kadern vorzunehmen. Neben Köln und Crailsheim haben u.a. die Uni Baskets Münster als Tabellenletzter den US-Forward Philip Alston aus der NBA G-League nachverpflichtet. Bei den Paderborn Baskets kam der dänische Pointguard Balsa Veljicneu hinzu, schon am vergangenen Sonntag konnten die Fans in Köln den Neu-Bayreuther Willem Brandwijk auf der Centerposition im Duell mit Björn Rohwer beobachten. Ansonsten ist die Liga-Situation ähnlich den Vorwochen: Vorne gehen Phoenix Hagen (14:3 Siege) und die BG Göttingen (13:4) voran, es folgen dichtauf Crailsheim und Bremerhaven (13:5), auf den Abstiegsplätzen liegen Münster und die Bayer Giants Leverkusen (je 4:13), davor SBB Baskets Wolmirstedt (5:12), Paderborn, Bayreuth (6:11) und Köln (7:10)

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Livestream (ab 5.99 Euro): https://bit.ly/4bkbBFF.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Kenny Baptiste- Verstärkung aus Frankreich

Kenny Baptiste stößt aus der französischen ersten Liga bis Saisonende zu den RheinStars. Der bald 26 Jahre alte und 205cm große Forward ist seit der vergangenen Woche im Team-Training und soll am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel bei den HAKRO Merlins Crailsheim seine Premiere im Trikot der Kölner geben. „Die Mannschaft befindet sich in einer sehr guten Entwicklung und hat einen Lauf. Aber wir müssen auch realistisch bleiben und dürfen die Verletzungsprobleme auf den großen Position nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.

„Wir mögen an Kenny seine Beweglichkeit und Variabilität, die es ermöglicht, ihn auf den großen Positionen bis runter auf die Small Forward Position einsetzen zu können. Mit ihm vergrößert sich nicht allein unsere Rotation auf den großen Positionen, sondern wir gewinnen auch an Qualität und machen so einen weiteren Schritt, um die weitere Entwicklung und die bisherigen guten Ergebnisse abzusichern“, beschreibt Stephan Baeck die Gedanken zur Verpflichtung von Baptiste, der in den vergangenen Spielzeiten für Limoges CSP Elite, ES Chalon-Sur-Saone und Le Mans Sarthe Basket in der höchsten französischen Liga auflief.

Nicht mehr zum Kader gehört dagegen Laurent Zoccoletti, der in die Schweiz zurückgekehrt ist. „Zocco hat uns wie erwartet geholfen in einer schwierigen Phase, als wir gefühlt nur noch Björn auf den großen Positionen zur Verfügung hatten“, sagt Baeck. „Leider hat er sich dann auch noch verletzt.“ So lief der Vertrag des ehemaligen Schweizer Nationalspielers zum Ende des vergangenen Jahres wie verabredet aus.

Baptiste stammt aus dem französischen Karibik-Department Guadeloupe, wo er im Herbst erstmals Vater wurde. Um vor Ort zu sein, hatte er im September seinen Vertrag mit Limoges nach der Vorbereitung aufgelöst. So kommt er zwar aus einer längeren Spielpause, aber auch mit der Empfehlung eines Starting-Five-Spielers aus Limoges. „Kenny kann in der Offense auf den Positionen drei bis fünf eingesetzt werden und selbst alle Positionen verteidigen. So gewinnen wir an Variabilität“, sagen Headcoach Zoran Kukic und Assistant Coach Oli Elling über ihren Neuzugang und nach den ersten gemeinsamen Einheiten. Zusammen mit Björn Rohwer, Hall B. Elisias, Zac Watson und Adam Paige soll er das Rückgrat der RheinStars auf den großen Positionen weiter stärken. Dazu kommt Marco Cuvalo als Youngster.

Kenny Baptiste, Forward
Geb. 24. Januar 2000 in Les Abymes/Guadeloupe
Größe: 2,05m

Stationen:
2024 – 2025, Limoges CSP Elite (Elite ProA/Fra)
2023 – 2024, ES Chalon-Sur-Saone (Elite ProA/Fra)
2020 – 2023, Le Mans Sarthe Basket (Elite ProA/Fra)
Länderspiele für Frankreichs Jugendauswahl-Teams U19/U18

Saison 2024/2025 (Limoges)
28 Spiele, 25.1 Min pro Spiel, 7.8 Punkte, 4.1 Rebounds, 1.6 Assists

Foto: Jacques Cormarèche/CSP Limoges

RheinStars treffen die großen Würfe

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner bei ihrer Rückkehr in die Motorworld vor 1.468 begeisterten Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den beiden Abstiegsplätzen. Zeit zum Durchschnaufen bleibt allerdings wenig, den schon am kommenden Samstag beginnt die Rückrunde mit der Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

So wurde die Rückkehr in die Motorworld mit dem klassischen Verlauf eines Basketballspiels belohnt. Von der ersten bis zur letzten Minute spannend, immer knapp und nervenaufreibend mit stetig wechselnden Führungen. Im letzten Viertel vergleichbar einem musikalischen Crescendo immer lauter und mitreißender werdend. Und in den Schlussminuten mündend in einem Finale furioso mit dem besseren Ende für die Hausherren. So gingen die Anhänger der RheinStars zurecht begeistert und beseelt in die kalte Januarnacht. Begleitet von der Botschaft, die RheinStars sind auf einem guten Weg.

Emotional berührt waren sicherlich auch die Trainer, obwohl Sie ob der Wurfquoten über weite Strecken, gerade am Anfang des Spiels, dem Spiel nicht nur positives abgewinnen konnten. „Ich freue mich für die Jungs, dass wir zusammen Lösungen finden, um inzwischen auch solche Spiele gewinnen zu können“, sagte Headcoach Zoran Kukic. „Aber es wird besser sein, sich nicht an allzu viele Szenen aus dem Spiel zu erinnern. Wir schauen lieber nach vorne, um es im nächsten Spiel besser zu machen.“ Und Assistant Coach Oliver Elling freute sich über die wachsende Widerstandsfähigkeit der Mannschaft, trotz permanenter Ausfälle und Leistungsschwankungen auch knappe Spiele auf ihre Seite ziehen zu können. Nach Crailsheim, Leverkusen und Nürnberg war es gegen die Bayreuther der vierte enge Erfolg in den jüngsten fünf Spielen. „Wir finden zurzeit immer einen Weg und gerade gegen Bayreuth war es ein Vier-Punkte-Spiel.“

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias unterm Korb, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Dafür waren bei den zuletzt zweimal erfolgreichen Bayreuthern die Center Willem Brandwijk und Artem Kovalov zumindest wieder diensttauglich. Wie schon beschrieben, kam die Begegnung nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung. Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

Viertel:  13:12, 21:22, 27:27, 29:21

Spielfilm: 5:6 (5.), 13:12 (10.), 26:19 (15.), 34:34 (20.), 46:50 (25.), 61:61 (30.), 73:74 (35.), 95:92 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 30 von 64/47%, Bayreuth (30/71, 42%), FW Köln 81% (13/16) zu 67% (16/24), 11:16 Assists, 38 (9 offensiv): 39 (11) Rebounds, 19:21 Fouls, 5:6 Steals, 1:3 Blocks, 11:11 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier: https://bit.ly/4bq3ozr

RheinStars: Cedric Russell (12 Punkte/4 Dreier, 3 Assists, 4 Rebounds), Zac Watson (13/2, 5 Reb), Rupert Hennen, Jasper Günther (15/2, 2 Ass., 3 Reb), Haris Hujic (7/2, 4 Ass.), Timmy Davis, Adam Paige (11/2, 3 Reb), Marko Cuvalo, Björn Rohwer (14, 5 Reb.), Justin Onyejiaka (10, 4 Reb), Mike Miller (8/2, 7 Reb.)

Foto:  Gero Müller-Laschet

Mit Schwung zurück in die Motorworld

Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen. Tippoff zum Duell gegen Bayreuth ist am Sonntag um 17 Uhr, nach vier Spielen in Düsseldorf wieder in der Motorworld. „Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“

Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“. Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.

BBC Bayreuth – gestern und heute

Seit den späten 70er Jahren spielen die Bayreuther eine gute, mitunter auch führende Rolle im deutschen Basketball. Ob als Steiner, USC oder Medi Bayreuth waren die Spieler aus der Stadt der Wagner-Festspiele lange ein fester Bestandteil der ersten Liga. 2023 allerdings musste der BBC Bayreuth nach 13 Jahren in der obersten Spielklasse absteigen und spielt seitdem in der ProA. Aktuell befinden sich die sonntäglichen Kontrahenten auf Augenhöhe mit jeweils sechs Siegen. Zu den verlässlichsten Werfern des neuen Trainerduos zählen im ausgeglichen punktenden Kader nach 16 Spieltagen: Die Guards KeVaughn Allen (12.8 Punkte im Schnitt pro Spiel) und Moritz Plescher (12.6), Pointguard Rayshawn Rene Mart (11.8), Forward Kenny Liedtke (10.6), Guard Tehree Horn (10.4) und der kürzlich hinzu gekommene Power Forward Willem Brandwijk (11.5).

Lage der Liga

So spannend wie in dieser Saison war es in der zweithöchsten deutschen Spielklasse schon lange nicht mehr. An der Spitze dämpfte der überraschende 80:79-Erfolg der Eisbären Bremerhaven (11:5 Siege) in Hagen den Höhenflug der Phoenixe (13:3). Damit geht der Spitzenreiter mit nur noch einem Sieg mehr als Verfolger BG Göttingen in den abschließenden Hinrundenspieltag. Auch die HAKRO Merlins aus Crailsheim (11:5) liegen als Dritter weiter gut im Rennen. Am unteren Ende der Liga stehen die Bayer Giants aus Leverkusen und die Uni Baskets Münster weiterhin bei vier Saisonerfolgen, genießen aber am 17. Spieltag Heimrecht. Vor ihnen liegen die SBB Baskets Wolmirstedt (5:11) sowie die beiden direkten Sonntags-Kontrahenten Köln und Bayreuth (jeweils 6:10).

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Seit Wochen in bestechender Form: Jasper Günther – Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars gelingt der perfekte Start ins Jahr

Einen perfekten Start ins neue Jahr feiern die RheinStars im Frankenland. Mit 95:92 (53:50) setzten sich die Kölner am Samstagabend bei den Nürnberg Falcons durch und unterstrichen mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison ihre aufsteigende Form der letzten Wochen. Es war am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA der sechste Saisonsieg, der dritte aus den vergangenen vier Spielen. „Wir sind sehr glücklich, wie sich die Mannschaft entwickelt! Verletzungsbedingt sind wir in unserer Rotation unter dem Korb immer noch kurz und müssen aufpassen, aber wenn Björn das so auffängt wie in den letzten beiden Spielen, ist das überragend. Auch Marco hat da toll für Entlastung gesorgt“, lobte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. Zum Abschluss der Hinrunde erwarten die RheinStars nun am kommenden Sonntag, 11. Januar, den BBC Bayreuth in der Motorworld (Tipp-off 17 Uhr).

„Ich gratuliere meinen Spielern für eine sehr gute Leistung. Wir wissen alle, dass es eine enge Liga ist und jeder jeden schlagen kann. Du musst von Spiel zu Spiel schauen, aber es macht auch einfach sehr viel Spaß gerade“, sagte Headcoach Zoran Kukic. „Wir haben einige Anpassungen im Laufe der Saison machen müssen, aber inzwischen sind wir als Aufsteiger definitiv in dieser Liga angekommen, das können wir sagen.“ Aus einer geschlossenen Mannschaft ragte diesmal Center Björn Rohwer mit seinen 32 Punkten, 4 Assists, 5 Rebounds, 2 Steals heraus, den die Nürnberger nie in den Griff bekamen.

Los ging es dabei wie so oft in den vergangene Wochen. Hall B. Elisias fehlte weiter verletzt und die Kölner lagen schnell zurück. Zwar ließen sich die RheinStars nicht so überrumpeln wie beim 0:9-Start gegen die Bayer Giants Leverkusen vor Wochenfrist, trotzdem musste Kukic wieder eine frühe Auszeit nehmen. In der Offense einigermaßen ok, wirkten die Gäste doch mitunter überrascht in der Pick n`Roll Defense. Diesmal kam das Time-Out bei knapp vier gespielten Minuten und 10:19-Rückstand. Und ebenso wie im Rheinischen Derby meldeten sich die Kölner anschließend und auf Dauer im Spiel an. Es wurde konzentrierter verteidigt und im Angriff besser gearbeitet, vor allem mit weniger Ballverlusten. Über 27:29 ging es ins zweite Viertel. Bei 41:40 gelangten die Kölner durch Cedric Russell in Führung – bis zur Pause mit vier Dreiern bei fünf Versuchen. Zudem erwischte Jasper Günther den nächsten starken Abend. Und unterm Korb bekamen die Hausherren Björn Rohwer nicht in den Griff, der 12 Punkte bis zum Seitenwechsel (53:50) beisteuerte.

Russell, Günther und Rohwer sowie der unermüdlich kämpfende Miller sollten auch die prägenden Spieler des zweiten Abschnitts bleiben. Wie schon in vorhergegangenen Spielen holten sich die RheinStars auch vor den 2.600 Zuschauern in der KIA Metropol Arena in den Vierteln zwei bis vier jeweils die ersten Punkte und die entsprechende Sicherheit. Bis auf 61:51 (23.) konnten die Gäste ihren Führung ausbauen, mussten aber auch einen starken Konter der Hausherren zum 67:72 (29.) verkraften. Doch gerade über Rohwer fanden die Rheinländer immer wieder die Wege zum und in den Korb. So ging es bei 72:72 in der Schlussabschnitt. Bis 69 Sekunden vor Schluss marschierten die Kontrahenten Kopf an Kopf Richtung Ende. Doch dann zerstörten zunächst Rohwer zum 90:87 und letztendlich Russell zum 93:90 mit zwei eiskalten Dreiern alle aufkeimende Hoffnungen der Gastgeber. Es wurde noch klug gefoult, um Nürnberg keine Chance auf den Ausgleich zu geben – und der Steal von Haris Hujic beim letzten Einwurf machte den wichtigen Auswärtssieg perfekt.

Viertel:  27:29, 26:21, 19:22, 23:20

Spielfilm: 15:19 (5.), 27:29 (10.), 35:38 (15.), 53:50 (20.), 67:62 (25.), 72:72 (30.), 80:80 (35.), 95:92 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 32 von 58/55%, Falcons (31/56, 55%), FW Köln 95% (18/19) zu 81% (21/26), 20:26 Assists, 26 (9 offensiv): 25 (8) Rebounds, 21:20 Fouls, 12:7 Steals, 0:2 Blocks, 17:17 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier: https://bit.ly/3Yk3NMo

RheinStars: Cedric Russell (21 Punkte/5 Dreier), Zac Watson (5), Rupert Hennen (3/1, 2 Assists), Jasper Günther (12/2, 6 Ass., 7 Rebounds), Maxi Begue (2), Haris Hujic (6/1), Timmy Davis, Adam Paige (6/1, 4 Reb), Marko Cuvalo (2), Björn Rohwer (32/3, 4 Ass., 5 Reb., 2 Steals), Justin Onyejiaka, Mike Miller (6, 5 Ass, 4 Reb., 4 Steals)

Björn Rohwer gefeiert – Foto:  Nathalie Zweifel