Liga zeichnet RheinStars als guten Nachwuchsstandort aus

Die RheinStars Köln sind als ausgezeichneter Standort für Nachwuchsarbeit im Basketball bestätigt worden. Im Nachgang der Saison 2017/2018 überreichte jetzt Henrik Fronda als Manager Sport der BARMER 2. Basketball Bundesliga den RheinStars um Manager Stephan Baeck, Nachwuchskoordinator Platon Papadopoulos und Johannes Strasser als Leiter Entwicklung Basketball die Plakette in Bronze. Bewertet wurden die Kölner als ProA-Standort. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, dahinter steckt sehr viel Arbeit vor allem von der sportlichen Leitung, den Trainern und Spielern“, sagt Manager Stephan Baeck, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied im Verein ist.  „Für uns ist das eine Bestätigung, aber vor allem eine klare Vorgabe: Die Idee ist da, die Richtung stimmt. Aber aktuell stoßen wir an unsere Grenzen. Wir brauchen mehr Manpower, mehr qualifizierte Trainer, mehr Trainingsmöglichkeiten und Trainingszeiten, also die Infrastruktur, um unser gesamtes Konzept in der Größe umsetzen zu können.“ In der ProA wurden allein die Standorte Hamburg und Chemnitz mit „Silber“ ausgezeichnet, dahinter folgen gleich die „Bronze-Standorte“ Köln, Hagen, Trier und Paderborn.

Für die Liga führt Henrik Fronda die Punkte auf, dieden Ausschlag für die Zertifizierung der RheinStars Köln als „guter Nachwuchsstandort“ (Bronze) gegeben haben:

  • Köln stellt eine sehr große Anzahl allein an Jugend-Spielern und -Teams – rund 30 Mannschaften – zudem werden in jeder Altersklasse alle Leistungslevel abgedeckt. Die RheinStars können damit jedem Talent zu jeder Zeit Spielerfahrung auf dem passenden Level anbieten.
  • Die RheinStars organisieren diverse und gute Maßnahmen zur Gewinnung von Basketballspielern (Schul-AGs, Schnuppertraining, Talentmaßnahmen etc.). Zudem ist im Konzept ist klar erkennbar, wie und warum diese Projekte mit ihrem jeweiligen Umfang umgesetzt werden.
  • Es existiert eine Top-Standortanalyse der RheinStars
    – … in der erkennbar ist, mit welchen Sportarten sie in Konkurrenz stehen.
    – Einzugsgebiet und Anzahl der potenziellen Basketballer sind definiert
    – Andere Basketballvereine werden nicht als Konkurrenten, sondern als Partner betrachtet im Sinne der Sportart
  • Es ist ein Ausbildungskonzept vorhanden, das aufeinander aufbauend eine klare Verzahnung der Inhalte über alle Leistungs- und Altersklassen hinweg aufzeigt. In der Form können das nur wenige Klubs vorweisen.

Foto: RheinStars Köln – v.l. Stephan Baeck, Platon Papadopoulos, Henrik Fronda, Johannes Strasser

RheinStars verpassen mögliche Überraschung

So langsam schafft der Saisonverlauf Fakten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Seit Samstagabend stehen die RheinStars als Teilnehmer der Playdown-Runde fest. Nach dem 69:82 (38:41) gegen den amtierenden ProB-Meister scanplus baskets Elchingen stehen die Kölner ebenso wie die Dragons Rhöndorf auf den Plätzen zwölf und elf als Teilnehmer der Gruppenphase im Süden drei Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde fest. „Wir nehmen es wie es kommt – wir können in dieser Liga bestehen und haben auch das Potenzial im Team, die Klasse zu halten. Das haben auch heute wieder alle Besucher sehen können“, sagte Manager Stephan Baeck. Nächstes Wochenende geht es mit dem 20. von 22 Spieltagen weiter, bevor dann am zweiten Märzwochenende die Playdowns beginnen, in die alle Teams ihre vorher gesammelten Punkte mitnehmen.

Wie schon in der kompletten Rückrunde waren die RheinStars ein ebenbürtiger Kontrahent auf Augenhöhe, dem wie so oft ein bisschen Glück und vielleicht auch Abgebrühtheit aufgrund der fünf verletzten Stammspieler fehlt. „Wir arbeiten viel, geben nicht auf und natürlich machen wir Fehler. Aber wir wollen“, sagte Cheftrainer Matt Dodosn. So sahen die wieder 850 Fans in der ASV-Sporthalle eine willensstarke Mannschaft und zumindest ein wenig auch die Zukunft im Kölner Basketball. So markierte der gerade 18 Jahre alte Christ Theodor mit einem Dreier und einem sehenswerten, selbstbewussten „Floater“ seine ersten 5 ProB-Punkte vor eigenem Publikum – und auch Filip Kukic oder Bene van Laack als Starter sind mit ihren 20 und 21 Jahren und einer Spielzeit von knapp 30 Minuten und mehr ja noch keine gestandenen Profis. Noch nicht.

Gegen die wesentlich erfahreneren Elchinger um den 38 Jahre alten ehemaligen RheinStar Marin Petric hielten die Hausherren lange das Spiel offen. Im dritten Viertel und bei gleichzeitiger 56:53-Führung (38. Minute) nach einem 5:0-Lauf verpassten sie es in den nachfolgenden Szenen, das Spielmoment gänzlich auf ihre Seite zu ziehen. „Vorentscheidend war dann in dieser Phase das vierte Foul von Filip Kukic. Das hat uns im weiteren Verlauf wehgetan“, bilanzierte Manager Baeck.  Bis zum 69:72 107 Sekunden vor dem Ende stand die Partie auf Messers Schneide, bevor sich die Routine des Meisters entscheidend gegen die Kölner durchsetzte – und die RheinStars in die Playdowns-Runde drückte.

Neben dem Sport begeisterte im Karnevalsspiel auch die Halbzeit-Einlage der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen sowie die Kooperation mit der Willi-Ostermann-Gesellschaft, die einer glücklichen Besucherin einen Gutschein für eine der kommenden Veranstaltungen der angesehenen Karnevalsgesellschaft bescherte. Und da die RheinStars ihrerseits 9 Dreier warfen, kamen „zum Trost“ durch die Sion-Aktion „3 für 3“ 27 Liter Kölsch zum freien Ausschank an der Playa in Cologne.

Viertelergebnisse: 15:20, 23:21, 19:19, 12:22.

Spielfilm: 5:10 (5.), 15:20 (10.), 23:31 (15.), 38:41 (20.), 49:51 (25.), 57:60(30.), 62:65 (35.), 69:82 (40.),

Teamstats: Köln 41% zu Elchingen 42% (Würfe aus dem Feld), 45%/51% (2er), 36%/26% (3er), 70%/86% (Freiwürfe), 12:24 Assists, 30:44 Rebounds, 4:8 Steals, 15:14 Turnover, Fouls 22:25

RheinStars: Vladimir Nemcok (10 Punkte/7 Assists/6 Rebounds), Tucker Haymond (25 Punkte/2 Dreier/4 Rebounds), Thomas Michel (6/2 Dreier), Bene van Laack (7/1 Dreier/5 Rebounds), Malte Herwig (3 Punkte/4 Rebounds), Filip Kukic (8/ 1 Dreier), Max Dohmen (1), Jan Zimmermann (4), Thomas Müller-Laschet, Christ Theodor (5/1 Dreier), Julius Wesemann. Ohne Spielzeit: Thomas Fankhauser.

Alle Statistiken gibt es hier

Christ Theodor. Foto: Frank Fankhauser

 

Zusammen als Team gegen stark besetztes Elchingen

Die RheinStars sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB weiterhin als Außenseiter unterwegs, aber trotzdem will die Mannschaft um Cheftrainer Matt Dodson den scanplus Elchingen die Punkte in heimischer Halle abluchsen. Am kommenden Samstag (18 Uhr) geben die aktuellen ProB-Meister ihre Visitenkarte zum Karnevalsspiel in der ASV-Sporthalle ab. „Das kann wieder eine spannende Auseinandersetzung werden. Beide brauchen die Punkte unbedingt. Elchingen für die Playoffs, wir für den Klassenerhalt“, sagt Chefcoach Matt Dodson. „Wir haben im Hinspiel eine unserer besten Teamleistungen in dieser Saison gebracht. Wenn wir als Mannschaft wieder so auftreten, dann werden wir unser Chancen bekommen.“

In den letzten Wochen zeigte die Formkurve der RheinStars trotz der fünf fehlenden Stammspieler nach oben. Vor allem Zuhause und über den Kampf bekam die Mannschaft Zugriff auf die Partien und ihre Gegner. Getragen von der Stimmung in der Halle. Sowohl gegen BBC Coburg als auch gegen die Basketball Löwen Erfurt ging es so bis in die Verlängerung. Gegen die Thüringer dann auch mit dem besseren Ende für die Kölner. Auch in Gießen bei den Depant Rackelos 46ers waren die RheinStars drauf und dran, eine Überraschung beim Tabellenvierten zu landen. „Und auch da waren unsere Fans vor Ort und zu Stelle. Die Unterstützung ist wirklich unglaublich“, sagt Manger Stephan Baeck.

„Wenn wir in dieser Woche das Team im Training zusammenhatten, haben wir gut gearbeitet“, führt Dodson aus. Allein Kapitän Thomas Michel fehlte, der schon gesundheitlich angeschlagen in die Gießen-Partie gegangen war und mit Fieber das Bett hüten musste. „Am Freitag wird er wieder einsteigen können. Im Training konnten wir ihn auf seiner Position mit Max Dohmen, Thomas Fankhauser und Christ Theodor aber gut ersetzen“, berichtet Matt Dodson weiter.

Samstags-Gegner Elchingen feierte im vergangenen Jahr die ProB-Meisterschaft und befindet sich eigentlich in intensiver Vorbereitung auf die ProA. Meistertrainer Dario Jerkic wechselte komplett ins Management, um die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen (für einen Aufstieg in die nächsthöhere Klasse zu schaffen. Er verzichtete für dieses Ziel sogar auf eine Rückkehr an die Seitenlinie Ende Dezember, als sein Nachfolger Pero Vucica nach vier Niederlagen in Folge seinen Platz für seinen Assistenten Boris Kurtovic räumte. Nach zwei Siegen zum Start von Kurtovic verloren die Elchinger zuletzt ihre Begegnungen bei der Orange Academy Ulm und Zuhause gegen s.Oliver Würzburg.

Das Elchinger Spiel lenkt der Ungar Stefan Fekete, der mit seiner Spielübersicht und seinen Assists im Vorjahr sein Team mit zum Titel führte. Dazu kommen die Forwards Brian Butler und Jere Vucica, der Sohn des ehemaligen Trainers. Sie sind die besten Werfer, zusammen mit Center Kristian Kuhn die besten Rebounder und die effektivsten Spieler. Zudem spielt der ehemalige RheinStar Marin Petric mit seinen 38 Jahren wiederum eine gute Saison und kehrt erstmals nach seinem Abschied im Sommer 2016 zurück in die ASV-Sporthalle. „Vor allem als Dreierschütze müssen wir Marin auf der Rechnung haben“, sagt Dodson. „Aber Elchingen hat insgesamt einen sehr starken, erfahrenen und tief besetzten Kader.“

Foto: Frank Fankhause

 

Kölsch Hännes´chen tanzt – Bestes Fan-Kostüm wird prämiert!

Karnevalsspiel gegen scanplus Baskets Elchingen

Auf geht´s in den Karneval! Ganz im Zeichen des jecken Treibens steht das kommende Heimspiel am Samstag, 2. Februar 2019 (18 Uhr) gegen den amtierenden Meister in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, scanplus Baskets Elchingen. Die RheinStars bekommen nicht nur Besuch von der befreundeten Willi Ostermann Gesellschaft, sondern beide prämieren auch das beste Kostüm unter den Fans mit einem 60-Euro-Gutschein, einzulösen bei der Willi-Ostermann-Gesellschaft für eines der Events oder Merchandising im Shop der Gesellschaft.

Dazu kommt die Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen. Die Tänzer und Tänzerinnen treten in der Halbzeitpause auf. Nach dem Besuch der RheinStars auf der Miljöh-Sitzung unterstützen die sportbegeisterten Karnevalisten nun ihre Basketballer in der ASV-Sporthalle beim Kampf um den Klassenerhalt. Tickets gibt es gleich hier

Foto: Website Kölsch Hännes´chen

Kraftraubende Aufholjagd der RheinStars unbelohnt

Trotz einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit verpassen die RheinStars am Sonntagabend den möglichen zweiten Auswärtssieg und bleiben weiterhin Schlusslicht in der Südgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am Ende unterlagen die Kölner vor knapp 200 Zuschauern bei den Rackelos Gießen 46ers mit 82:90 (37:53), trotz der lautstarken Unterstützung durch den mitgereisten Fanclub Flying Flönz. Am kommenden Samstag geht es für die RheinStars mit dem Heimspiel gegen den amtierenden ProB-Meister scanplus Elchingen in der ASV-Sporthalle weiter. Mit dem Karnevalsspiel. Spielbeginn ist um 18 Uhr.

„Wir haben eine Chance in der Liga zu bleiben, wenn wir so kämpfen und ackern wie in der zweiten Halbzeit oder wie zu Hause gegen Erfurt und Coburg“, sagte Manager Stephan Baeck nach der Partie beim Tabellenvierten, in der die RheinStars nach einem komplett verwachsten ersten Durchgang (37:53) nach dem Seitenwechsel zeigten, dass selbst mit fünf verletzten Stammspielern der Klassenerhalt möglich ist. „Gegen Elchingen brauchen wir den nächsten Sieg.“ Bis zum Ende der Hauptrunde soll der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz von aktuell drei Siegen auf zwei oder besser noch weniger verkürzt werden. Dann verbleiben in den drei Heim- und drei Auswärtspielen gegen die drei anderen Teams der Tabellenplätze 9 bis 12 noch sechs Spiele, um den Klassenerhalt in den Playdowns zu sichern. Die letzten beiden Mannschaften steigen dann ab.

Bis zur Pause hatte die Mannschaft in der Sporthalle Ost so ziemlich alles vermissen lassen, was sie in den Spielen in eigener Halle vor Wochenfrist noch ausgezeichnet hatte. Die RheinStars sahen einer klaren Auswärtsniederlage entgegen. Aber in der Halbzeit wurde der Kader dann offensichtlich vom Trainerstab um Chefcoach Matt Dodson wachgerüttelt. Rechtzeitig und nachhaltig. Köln kämpfte sich nicht fehlerfrei, aber endlich mit Herz über die eigene Verteidigungsarbeit zurück ins Spiel.

Zwar gab es immer wieder Rückschläge, aber im vierten Viertel zogen die RheinStars das Momentum endgültig auf ihrer Seite. Von 61:72 ackert sich der Außenseiter in der Sporthalle Ost Punkt um Punkt heran. 114 Sekunden vor Ende der Begegnung steht es tatsächlich 82:82. Unentschieden. Der Sieg scheint greifbar. Aber es ist eine Willensleistung, die unglaublich Kraft kostet. Gießen nimmt die Auszeit – und dann entscheidet sich die Partie des 18. Spieltags binnen 35 Sekunden gegen Köln. Erst treffen die Hausherren einen glücklichen Dreier, den Tucker Haymond postwendend beantworten will. Doch aus dem Wurfversuch wird ein Rebound für die Gießener, der sich zu einem 1:0-Korbleger und zum 82:87 auswächst. Kölner Timeout. Einwurf RheinStars, Ballverlust und Foul. Freiwürfe Gießen. Einer geht rein. 82:88 – die Partie ist durch. „Wir leben die ganze Saison mit unseren Fehlern. Auch das wird uns nicht umwerfen. Wir stehen wieder auf und greifen weiter an“, sagt Manager Baeck entschieden. Wie sagt Chefcoach Matt Dodson seit Wochen schon: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“ Das gilt auch nach Gießen. 

Viertelergebnisse: 20:22, 17:31, 24:19, 21:18.

Spielfilm: 7:13 (5.), 20:22 (10.), 31:35 (15.), 37:53 (20.), 50:63 (25.), 61:72 (30.), 73:76 (35.), 82:90 (40.),

Teamstats: Köln 57% zu Gießen 53% (2er), 34%/27% (3er), 71%/65% (Freiwürfe), 20:18 Assists, 35:49 Rebounds, 7:10 Steals, 16:13 Turnover, 3:2 Geblockte Schüsse, Fouls 15:21

RheinStars: Vladimir Nemcok (12 Punkte/8 Assists), Tucker Haymond (31 Punkte/5 Dreier/7 Rebounds), Thomas Michel (8/2 Dreier), Bene van Laack (11/1 Dreier/6 Rebounds), Malte Herwig (4 Punkte), Filip Kukic (13/ 1 Dreier), Max Dohmen (3/1 Dreier/6 Rebounds/2 Blöcke), Jan Zimmermann, Thomas Müller-Laschet, Christ Theodor (4 Assists/5 Rebounds), ohne Spielzeit: Sebastian Pritz

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Filip Kukic gegen Erfurt- Foto: Frank Fankhauser

Deußen Logistik neuer Partner der RheinStars Köln

Deußen Logistik ist ab sofort Partner der RheinStars Köln und unterstützt den Klub aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vor allem bei der Heimspiel-Logistik, aber auch bei allen anderen Fragen auf ihrem Fachgebiet. „Wir wollen die RheinStars nicht allein in dieser Saison begleiten, sondern auch darüber hinaus. Ich freue mich, dass wir an einer für die RheinStars sehr wichtigen Stelle helfend zur Seite stehen können“, sagt Ronny Deußen, der das 1990 von seinem Vater in Köln gegründete Unternehmen in zweiter Generation führt.  „Gerade der Ab- und Antransport aller Materialien zu unseren Heimspielen in der ASV-Sporthalle stellt uns jedes Mal aufs Neue Herausforderungen, die sich mit einem solchen Partner reibungsloser lösen lassen“, sagt Stephan Baeck als Manager der RheinStars über den neuen Logistikpartner.

Was vor knapp 30 Jahre als Ein-Mann-Spedition mit einem Lkw und ersten Aufträgen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem renommierten Logistikdienstleister mit einem Fuhrpark von rund 300 Fahrzeugen und zehn Standorten im Norden, Süden und Westen Deutschlands. „Wir verbinden die Leistungsstärke eines modernen Unternehmens mit der Innovationskraft und Flexibilität eines inhabergeführten Betriebes“, sagt Deußen. „Wir verstehen Logistik als eine Einheit von Transport und Vertrieb und sind unseren Kunden ein konstruktiver Partner, der mit- und vorausdenkt. Ziel unserer Arbeit ist, unseren Auftraggebern mit intelligenten Konzepten einen Vorteil im Wettbewerb zu verschaffen. So ist unser Kerngeschäft heute die vertriebsgesteuerte Logistik mit Abdeckung der gesamten Prozesskette von der Lagerhaltung bis zur punktgenauen Zustellung.“ Kunden aus den Branchen Heizung und Sanitär, Elektro und Non-Food nutzen bereits diese maßgeschneiderten Lösungen.

Der neue RheinStars-Partner hat sich zudem einen Namen als Innovationstreiber gemacht. So bietet Deußen Logistik unter anderem mit eigenem Scanning und einer Track-and-Trace-Plattform die lückenlose Verfolgung nach Kundenvorgaben an. Auch in Sachen Elektromobilität sind die Kölner vorne mit dabei. Lkws mit Elektroantrieb sollen zukünftig den Fuhrpark ergänzen, was wiederum besonders in der Nachtlogistik zusätzliche Chancen eröffnet: Die emissionsfreien E-Lkws ermöglichen z. B. die Nachtbelieferung geräuschsensibler und tagsüber staubelasteter Zonen in den Innenstädten.

Die RheinStars und Deußen Logistik – zwei Partner, die in die Zukunft investieren.

Foto: Deußen Logistik

 

 

 

 

RheinStars: Herz und Leidenschaft als einzige Chance

Die nächste Aufgabe, die nächste hohe Hürde. Am kommenden Sonntag (18 Uhr) gastieren die RheinStars auf ihrer Reise durch die Saison 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bei den Rackelos Gießen 46ers. Ein Gegner, der schon das Hinspiel in Köln gewinnen konnte und sich in den letzten Wochen in der Tabelle der Süd-Gruppe nach vorne gespielt hat. Mit drei Siegen in Folge und sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen gehören die Rackelos nach Tabellenführer BayerGiants Leverkusen vor dem 18. Spieltag zu den formstärksten Teams der Liga.

„Es wird die nächste Herausforderung für uns. Wie schon in Schwenningen gehen wir als Außenseiter in die Partie“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Nicht allein aufgrund der Serie der Hausherren, sondern auch, weil schon beim 74:85-Hinspiel u.a. die Reboundverteilung klar an die Mittelhessen ging. 28:44 wiesen die Statistiken nach der Partie aus. Und in diesem Vergleich wirkten mit Yasin Kolo und Jonas Gottschalk noch zwei der etatmäßigen Kölner Center mit – und auch Tim van der Velde. Alle drei zählen mittlerweile zu den insgesamt fünf dauerverletzten Stammspielern. „Wir wissen um unsere Verletzten-Situation und dass sich diese Tatsache nicht kurzfristig ändern wird. Im letzten Spiel haben wir das bravourös gelöst, indem jeder für den andern bis zum Umfallen gekämpft hat. Das ist im Moment unsere einzige Chance“, sagt Manager Stephan Baeck.

Im Vergleich zur Hinrunde ist aber mit Vladimir Nemcok ein quirliger Aufbau hinzugekommen. Zudem mit Max Dohmen und Jan Zimmermann zwei erfahrene Akteure aus der Oberliga, die am jüngsten Heimerfolg über die Basketball Löwen Erfurt entscheidenden Anteil hatten. „Wir spielen mit viel Herz und Leidenschaft, arbeiten uns von Spiel zu Spiel und werden natürlich auch in Gießen alles versuchen, uns die Punkte zu holen“, sagt Cheftrainer Dodson.

Auch bei den Gastgebern hat sich in den vergangenen Wochen einiges im Kader verändert. Der US-Amerikaner Jestin Kion Lewis ersetzte vor zwei Spieltagen seinen Landsmann Adam Klie als Guard und der starke britische Power Forward Jordan Kevin Williams stieß zum Team. Gerade Williams ist mit dem Franzosen Thomas Tshikaya (15 Rebounds im Hinspiel) einer der lenkenden Faktoren im Gießener Spiel. Dazu kommt mit Johannes Lischka ein weiterer erfahrener Power Forward mit Bundesliga-Historie – um den ehemaligen RheinStars-Akteur Leon Okpara nicht außer Acht zu lassen. „Buckets“ zählt zu den effektivsten Akteuren im Kader und hat als einer von nur drei Spielern alle bisherigen Punktspiele in der ProB bestritten.

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Max Dohmen beim Wurf – Foto: Frank Fankhauser

Manager Baeck über tolle Fans, das Trainingszentrum und den Nutzen für die Stadt Köln

Mit dem Auswärtsspiel am Sonntag bei den Rackelos Gießen 46ers (18 Uhr) liegen noch fünf Spiele in der Hauptrunde vor den RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, dazu höchstwahrscheinlich weitere sechs Spiele in den Playdowns. Zwei Siege fehlen nach dem Erfolg über Erfurt noch auf Würzburg und den ersten Nichtabstiegsplatz, fünf Stammspieler sind weiterhin verletzt – wie stehen die Chancen?
Baeck: 
Ich denke es ist noch alles möglich und zu früh, die Flinte ins Korn zu werfen. Die Spiele gegen die starken Coburger und nicht zuletzt gegen die Erfurter haben das gezeigt und machen uns Mut. Mit dem Enthusiasmus der Fans und der positiven Stimmung und Unterstützung wollen wir um die nächste Siegchance kämpfen.

Das Heimpublikum ist überhaupt ein positiver Faktor. Das Spiel gegen Coburg war ausverkauft, gegen Erfurt war das Publikum wahrscheinlich sogar einer der Schlüssel zum Sieg.
Baeck: 
Das freut uns natürlich ganz besonders. Es wäre schade, wenn Fans und Zuschauer aufgrund der niedrigeren Spielklasse oder mehrerer Niederlagen wegbleiben würden. Wir werben natürlich für Geduld mit unserer jungen Mannschaft. Nachwuchsentwicklung geht nicht einfach und schnell. Die jungen Spieler brauchen Zeit und Zuspruch. So eine hervorragende Stimmung und Nähe zwischen Team und Zuschauern wie in den letzten Spielen kann eine Menge bewirken und Selbstvertrauen schaffen. Besonders freut mich, dass zu den bereits bekannten Fans, die uns mit Enthusiasmus und Hingabe unterstützen, immer wieder neue und junge Zuschauer hinzustoßen. Einige aus unserem Fanclub „Flying Flönz“ waren sogar bis mit nach Schwenningen gekommen. Ich finde das toll. Die Spieler merken diesen Zuspruch und hängen sich noch mehr rein.

Parallel zum Rückzug in die ProB soll ein neues Fundament geschaffen werden. Wie geht dieser Plan voran?
Baeck:
Wir haben nun endlich ein Objekt zum Aufbau eines neuen Trainingszentrums gefunden, dass wir versuchen für die nächste Saison zu realisieren. Wenn einige Vorbedingungen dazu erfüllt werden, wäre dies ein großer Schritt für unser Ziel, dem Basketball in Köln eine Heimat sowie eine Identität zu geben und damit langfristig zu etablieren. Die aktuelle Trainingssituation ist absolut unbefriedigend. Wir trainieren mit den Profis da, wo gerade eine Halle frei ist. In einem Trainingszentrum könnten wir zusätzlich zu den Profi-Erfordernissen auch bis zu 80% der Trainingseinheiten des Gesamtvereins abdecken und damit die Hallenkapazitäten der Stadt in großem Maße entlasten. Auch wären wir in der Lage, andere Vereine zu unterstützen, gemeinnützige und soziale Projekte anzuschieben oder Mitternachtsbasketball für alle anzubieten. Und dies sind nur einige beispielhafte Nutzungsmöglichkeiten, die einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten und der Allgemeinheit dienen können.

Was würde im Falle eines Abstiegs passieren? Würde es die RheinStars auch in der Regionalliga geben? Baeck: Unser Konzept, auf die Jugend zu setzen, ist langfristig ausgelegt und die RheinStars sind wesentlich mehr als nur eine Profimannschaft. Wir haben insgesamt 55 Teams, die in allen Ligen und Altersklassen spielen. Aber ich möchte mich am Saisonende nicht mit dem Abstieg beschäftigen müssen, sondern mit einem weiteren Jahr in der ProB. Unabhängig davon sind wir dabei, den Verein weiter zu entwickeln. Zu einem Trainingszentrum müssen hauptamtliche Trainer kommen. So können wir neben der Quantität auch die Qualität steigern. Ich will Jugendlichen irgendwann dieselbe Perspektive bieten können, die ich zu Anfang meiner Karriere als Basketballer hier in Köln geboten bekommen habe. Mit viel Arbeit, Zeit und ehrgeizigen Zielen, aber auch Freude eine Karriere im Profi-Basketball beginnen zu können. Deshalb bin ich dem Basketball in Köln so verbunden. Dazu gehört auch irgendwann die Rückkehr in die Bundesliga. Unbedingt. Dafür kämpfe ich. Dafür kämpfen wir. Und je mehr uns auf diesem Weg und in dieser schwierigen Phase begleiten, desto größer sind unsere Chancen. Auch im Kampf um den Klassenerhalt.

Manager Stephan Baeck Foto: Gero Müller-Laschet

 

Emotionen und Max Dohmen machen den Unterschied

Wieder war es ein Krimi, wieder rauschten die RheinStars mit ihren Fans in der ASV-Sporthalle durch ein emotionales Heimspiel. Aber am Samstagabend feierten am Ende diesmal die Kölner und nicht ihre Gäste wie vor 14 Tagen. 78:68 nach Verlängerung (27:41, 57:57) stand es am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zwischen den RheinStars und den Basketball Löwen Erfurt. „Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Die Jungs haben alles investiert und sind dafür belohnt worden“, lobte Manager Stephan Baeck. „So müssen wir weitermachen. Mit Mut und Enthusiasmus.“ Nächste Station auf dem Weg durch die Süd-Gruppe sind am kommenden Sonntag (18 Uhr) die Rackelos 46ers in Gießen.

Wie auch immer diese Saison ausgehen wird, eines wird man weder der Mannschaft noch den Fans vorwerfen können: Dass sie nicht kämpfen. 850 Zuschauer konnten sich davon überzeugen, dass die RheinStars trotz der Ausfälle von fünf Leistungsträgern alles für einen positiven Ausgang des Erfurt-Spiels gaben. Natürlich spielten die Kölner dabei nicht fehlerlos, aber sie verteidigten gut und noch mehr warfen sie ihr Herz und ihre Körper in dieser schwierigen Situation in den Kampf um den Klassenerhalt – und die Fans waren an ihrer Seite. Mit den Flying Flönz als Taktgeber, unterstützt sogar von einer Gruppe Eishockey-Fans der Kölner Haie.

In der Crunchtime der ausgeglichenen, umkämpften Partie machten dann die Emotionen und ein Spieler den Unterschied – und der hieß an diesem Abend Max Dohmen. Der aus dem Oberliga-Team durch die Ausfälle nachgerückte erfahrene Power Forward riss zum einen durch seine Leidenschaft sowohl seine Mannschaft als auch die Halle mit. Er war der Mann der Wende im letzten Viertel und der Faktor in der Verlängerung. „Max war vielleicht nicht der Gamewinner, aber der Gamechanger“, kommentierte Assistant Coach Katharina Arnold, die auch das Oberliga-Team trainiert.

Aber auch bei einem nüchternen Blick auf die Plusminus-Statistik offenbarte sich der Beitrag des 30 Jahre alten ehemaligen Zweitliga-Spielers, der eigentlich seine Karriere in den höheren Klassen längst beendet hat und bei der dritten Mannschaft des RheinStars zockt. Er war in seinen knapp 18 Spielminuten mit +16 der beste Kölner Spieler. Noch vor dem erneut spielfreudigen Vladimir Nemcok (+14), vor Thomas Michel (+12) und Filip Kukic (+10). Den fünftbesten Wert wies übrigens mit Center Jan Zimmermann (+9) eine weitere Leihgabe aus der Oberliga-Mannschaft auf. Es folgten Christ Theodor und Tucker Haymond (beide +5). Vor allem in der Abwehr setzt Dohmen dabei zusätzliche Akzente.

„Max hat uns wichtige Impulse gegeben“, sagte Cheftrainer Matt Dodson nach dem Spiel. „Aber auch die Verteidigung gegen Maxi Kuhle, der uns im Hinspiel fast alleine erledigt hat, von Filip Kukic und mit Christ Theodor war hervorragend. Insgesamt war es die beste Verteidigungsleistung der Saison von der Mannschaft.“ Köln hatte im letzten Viertel den Takt im Spiel übernehmen können, wobei es die RheinStars nach einem 9:0-Lauf und der 53:48-Führung (35.) verpassten, noch in der regulären Spielzeit die durchaus mögliche Entscheidung herbeizuführen. In der Verlängerung war es dann der zweite erfolgreiche Dreier von Kapitän Thomas Michel zum 72:66 48 Sekunden vor Schluss, der die Partie endgültig für Köln entschied und alle Möglichkeiten auf den Klassenerhalt offenhält.

Viertelergebnisse: 13:14, 14:17, 17:17, 13:9, 21:11

Spielfilm: 7:6 (5.), 13:14 (10.), 19:19 (15.), 27:31 (20.), 34:40 (25.), 44:48 (30.), 53:48 (35.), 57:57 (40.), 78:68.

Teamstats: Köln 33% zu Erfurt 38% (2er), 25%/21% (3er), 72%/63% (Freiwürfe), 11:13 Assists, 49:56 Rebounds, 10:10 Steals, 15:20 Turnover, 8:4 Geblockte Schüsse.

RheinStars: Vladimir Nemcok (15 Punkte/8 Assists), Tucker Haymond (29/3 Dreier/13 Rebounds), Thomas Michel (14/2 Dreier/5 Rebounds), Bene van Laack (5/1 Dreier/11 Rebounds – davon 6 Offensiv), Malte Herwig (2), Filip Kukic (6/1 Dreier), Max Dohmen (7/1 Dreier), Jan Zimmermann, Thomas Müller-Laschet, Thomas Fankhauser, Christ Theodor.

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Das Siegerteam mit Max Dohmen (47) und Jan Zimmermann (15) Foto: Frank Fankhauser

Mit Mut und den Fans im Rücken gegen Erfurt

Mit den Basketball Löwen Erfurt erwarten die RheinStars Köln den nächsten Kontrahenten in der ASV-Sporthalle. Für die Fans ist es die nächste Chance auf eine spektakuläre Auseinandersetzung nach dem Krimi vor 14 Tagen gegen den BBC Coburg. „Wenn wir an die Leistungen und die Intensität aus dem Spiel gegen Coburg anknüpfen und besser Rebounden als in Schwenningen, dann gehen wir mit Chancen ins Spiel“, sagt Cheftrainer Matt Dodson vor dem 17. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB am Samstag um 18 Uhr.

„Es kann uns bei dieser Verletzungsmisere niemand von außen helfen, wir müssen uns also aus uns selbst heraus stärken und besser werden. Deshalb haben wir unter der Woche mit der Mannschaft weiter an der Integration der Spieler aus der NBBL und Oberliga gearbeitet, so dass das Zusammenspiel schon besser klappen sollte als am vergangenen Sonntag“, sagt Manager Stephan Baeck. „Mit Yasin Kolo fehlt uns nun der fünfte Spieler und natürlich ein wichtiger Faktor im Spiel unter den Körben. Aber wenn wir mit Mut, Enthusiasmus und den Fans im Rücken dagegenhalten, glaube ich an unsere Möglichkeiten.“ Neben Center Kolo fehlen weiterhin Tim van der Velde, Leon Baeck, Jonas Gottschalk und Silvio Mendes Mateus.

Im Hinspiel unterlagen die RheinStars Mitte November in Erfurt mit 76:86. Herausragender Akteur in dem Spiel war Maximilian Kuhle. Der 27-Jährige Guard erzielte 36 Punkte, traf vier seiner sieben Würfen aus dem 3-Punktebereich, sechs von sieben aus dem 2-Punktebereich und zwölf seiner 13 Freiwürfen. Bis dato alles Saison- oder sogar Karrierebestwerte für den ehemaligen Paderborner. Am vergangenen Wochenende unterlagen die Erfurter mit 87:88 bei den Dragons Rhöndorf – ein intensives Duell, bei dem insgesamt über 100 Rebounds unter den Körben gefischt wurden. Bester Löwe war mit 12 Rebounds Kapitän Robert Franklin. Der Power Forward ist neben Kuhle, Aufbau David Taylor und Center Tobias Bode einer der Pfeiler im Erfurter Spiel. „Sie gilt es zu stoppen“, sagt Coach Dodson – um die Chancen auf dem Weg in die Playdowns mit einem Heimsieg zu erhöhen.

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Es geht ums Durchsetzen am Korb. Foto: Gero Müller-Laschet