Richtungweisendes Spiel für die RheinStars

Erstmals in ihrer noch jungen Zweitligageschichte haben sich die RheinStars Köln bereits einen Tag vor dem richtungweisenden Auswärtsspiel in Ehingen auf den Weg nach Süddeutschland gemacht. „Wir werden alles dafür tun, dass wir am Freitagabend ausgeruht, hellwach und fokussiert ins Spiel gehen können“, sagt Manager Stephan Baeck mit Blick auf die Aufgabe beim Tabellennachbarn Team Ehingen Urspring. „Wir wollen und müssen dort gewinnen – und wir können das auch.“

Die Ausgangslage für die RheinStars vor dem achten Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga ProA (Tip-off 19.30 Uhr/live auf sportdeutschland.tv) ist eindeutig: Mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrent verschaffen sich die Kölner womöglich das Erfolgserlebnis, das sie brauchen, um die weiteren Aufgaben mutig und entschlossen anzugehen. Verliert die Mannschaft von Trainer Arne Woltmann, dann klebt sie erst einmal im Tabellenkeller der Liga fest. Umgekehrt gilt dies auch für die Hausherren in der Längenfeldhalle, die mitten im 25.000-Einwohner-Ort des Alb-Donau-Kreises liegt.

Das Team Ehingen ist Aufsteiger in die ProA und speist sich vor allem aus der Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen evangelischen Internat Urspringschule, dass seit Mitte der 90er Jahre auch als Basketball-Internat in Baden-Württemberg offiziell durch den Deutschen Basketball-Bund anerkannt ist. Zu den bekanntesten Absolventen zählen der Journalist Ulrich Wickert sowie Nationalspieler Lucca Staiger, was ungefähr auch der Bandbreite des schulischen Angebots von gymnasialen Abschlüssen bis zu Lehren mit Gesellenprüfungen ab der achten Klasse entspricht.

Im Hier und jetzt müssen sich die RheinStars, die weiterhin ohne ihre verletzten Spieler David Downs, Leon Baeck, Leon Okpara, Filip Kukic und Thomas Müller-Laschet planen, mit einer Mannschaft auseinandersetzen, die ihnen rein statistisch ebenbürtig ist. Gleich jung, wenn man den 38 Jahre alten Kapitän Radi Tomasevic einmal ausnimmt. Ähnliches gilt für die Anzahl der Rebounds, der Turnovers oder Steals. Beide haben nur einen Sieg in sieben Spielen, allerdings weist Ehingen unter dem 33 Jahre jungen Trainer Domenik Reinboth eine deutlich schlechtere Punktausbeute (479:511) und Korbdifferenz (-90 zu -38) auf. Dafür haben die Ehinger wiederum den Heimvorteil.

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Spaß, Kreativität und eine malerische Erfahrung

Halloween war gestern. Heute geht es um Painting Partys – und das bedeutet: Spaß, Kreativität und eine malerische Erfahrung. Mit einem Event der besonderen Art überraschten die RheinStars ihre Partner im Neven DuMont Haus in der Amsterdamer Straße. Ein eigenes Bild malen, dazu ein Basketball-Motiv und das auch noch unter den Augen vieler kritischer Geister, die es gewohnt sind, im Alltag Höchstleistungen zu bringen – wenn möglich mit einem perfekten Ergebnis?

Im Casino begrüßten jedenfalls die Geschäftsführer der RheinStars Basketball-GmbH, Stephan Baeck und Marc-Thilo Schott, gemeinsam mit Philipp Froben, Geschäftsführer Medienhaus DuMont Rheinland, die rund 50 Gäste anlässlich der Präsentation des Kaders  2016/2017 zu dieser sportlich-künstlerischen Herausforderung.

Und das anfänglich spürbare leichte Zögern wich alsbald einem fröhlichen, konzentrierten Malen und intensivem Kommunizieren an den Staffeleien. Mit leichter Hand und Schwung führte die US-amerikanische Künstlerin Kirstin Baldwin durch den Abend, die zuvor das Motiv „Hoops“ entworfen hatte – und die Teilnehmer Schritt für Schritt durch die Entstehung bis zum Finish führte. Begleitet von Essen und Trinken.

Zuvor hatte das im Studio in Köln-Ehrenfeld beheimatete Team von Baldwin das erforderliche Material bereitgestellt und aufgebaut: Farben, Pinsel, Leinwände, Staffeleien und Schürzen. Am Ende staunten die Teilnehmer nicht schlecht, dass wirklich jeder dank der großartigen Anleitung, selbst ohne eine besonders ausgeprägte künstlerische Ader zu haben, zu einem besonderen persönlichen Ergebnis kommen konnte.

Die RheinStars Köln jedenfalls können die Painting Partys von Kirsten „Baldy“ Baldwin nur empfehlen.

Alle Infos zur Painting Party gibt es hier

Fotos: Painting Party I Jonathan Sakowski.

RheinStars kämpfen und rackern ohne Erfolg

Klar, hätte Jelani Hewitt kurz vor Schluss seinen Dreier getroffen – oder wenig später anstelle von Chris Eversley an der Dreierlinie den freistehenden Hugh Robertson unter dem Korb gesehen oder mit einem Pass gefunden – wer weiß, ob dieses nervenaufreibende und verrückte Spiel dann bei einem Rückstand von nur noch einem bzw. zwei Punkten nicht doch noch die RheinStars Köln als Sieger gefunden hätte. Wer weiß. Am Freitagabend jedenfalls ging es 78:82 (33:39) aus für die Gäste aus Crailsheim. Die Merlins holten sich als Bundesligaabsteiger ihren fünften Sieg am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA, der von Deiters präsentiert wurde in der LANXESS arena. Köln wartet weiter auf den Brustlöser in Form des zweiten Sieges. Am kommenden Freitag in Ehingen geht es weiter.

„Wir haben uns in der ersten Halbzeit ein tiefes Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr ganz rausgekommen sind. Wir kämpfen uns dann zurück und versuchen alles. Aber wir bekommen immer wieder Läufe gegen uns, die wir zu spät gestoppt bekommen“, bilanzierte Headcoach Arne Woltmann. Die 1.200 Zuschauer sahen dabei ordentliche Kölner Startminuten und eine 8:3-Führung (4.), die sich dann – von allen derzeit möglichen Unzulänglichkeiten der RheinStars eskortiert – in einen 11:24-Rückstand verwandelte nach den ersten zehn Minuten. Langsam und voller Fehler im Angriff, nicht energisch und voller Fehler in der Verteidigung. Bis auf 13:30 (13. Minute) wuchs die Gästeführung.

Aber wenn die RheinStars in der Saison 2016/17 etwas haben, dann den Mut der Verzweiflung, mit dessen Erscheinen dann auch das Talent sichtbar wird – und ein geduldiges Publikum, das sich bis zum Schluss bereitwillig an die Seite des Teams stellt. Auch in der zweiten Hälfte machten sie einen neuerlichen 17-Zähler-Rückstand klein (51:68/33.) – bis auf 69:73 (Dreier verworfen von Hewitt/38.) und 75:79 (Dreier Everlsey verworfen) 12 Sekunden vor dem Ende. “Einer von 80 Millionen”, sang Voice-of-Germany-Kandidat Darius Zander zur Pause, genau diesen einen Wurf “Glück” hätte es gebraucht. Aber er fiel nicht.

„Wir waren sicherlich die bessere Mannschaft über das komplette Spiel betrachtet. Aber wir haben auch immer wieder Phasen, in denen wir komplett die Konzentration verlieren – und Köln hat auf der anderen Seite auch nie aufgegeben“, sagt Merlins-Cheftrainer Tuomas Iisalo. Ein Rollercoaster-Spiel. Spannend, mitreißend und unterhaltsam für die Zuschauer, weniger spaßig zumindest für den Kölner Teil der anwesenden Profikader.

Viertel: 11:24, 22:15, 16:22, 29:22

Besondere Stats: Steals 13:7 für Köln, Turnover 11:22, Rebounds 28:42.

RheinStars: Hugh Robertson (18), Jelani Hewitt (16/6 Assists/5 Steals), Robin Christen (7), Chris Eversley (15), Dennis Heinzmann (4), Alex Foster (11), Andi Wenzl (2), Lennart Steffen (3), Tim van der Velde (2). Ohne Spielzeit: Antonio Pilipovic, Thomas Müller-Laschet, Benedict van Laack.

Die komplette Statistik

Foto: Robin Christen I Gero Müller-Laschet.

Voller Tatendurst gegen die Zauberer aus Crailsheim

Das nächste Heimspiel, die nächste Herkulesaufgabe. Am kommenden Freitag erwarten die RheinStars Köln mit den Crailsheim Merlins ab 19.30 Uhr in der LANXESS arena (live auf sportdeutschland.tv) den nächsten Bundesligaabsteiger. Bereits am vergangenen Samstag gastierte die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann beim Mitteldeutschen BC. Anders als in Sachsen-Anhalt soll diesmal jedoch ein Sieg gelingen. „Irgendwann werden wir den Bock umstoßen. Die Zeit ist reif“, sagt Woltmann angesichts der Startbilanz von einem Sieg bei sechs Versuchen und einer guten Trainingswoche ohne weitere Verletzungen.

Der siebte Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga ProA wird angesichts des bevorstehenden Halloween-Spektakels am 31. Oktober an gleicher Stätte von Deiters präsentiert, dem Marktführer von Verkleidungen und Kostümen aller Art. Er könnte aber auch unter dem Motto „Jung gegen Alt“ stehen – der Kölner Kader weist ein Durchschnittsalter von 21,7 Jahre auf; die Zauberer der Merlins kommen auf 27,2. Die Erfahrung scheint dabei favorisiert: Die Gäste reisen nach einem soliden Saisonstart und dem zuletzt überlegenen 97:71-Sieg gegen die Dresden Titans mit vier Siegen und der zweitbesten Defense der Liga nach Köln.

Aus der vorigen Bundesliga-Saison sind dem Team von Coach Tuomas Iisalo neben dem Kapitän Konrad Wysocki mit Michael Jost und Patrick Flomo noch zwei weitere Leistungsträger erhalten geblieben. Außerdem konnte sich Crailsheim vor der Saison unter anderem die Dienste des Finnischen Rekordnationalspielers Tuukka Kotti sichern. Der 35-jährige Center überzeugte bislang mit 68 Punkten sowie 47 Rebounds und legte gegen Dresden ein „Double-double“ (17 Pkt., 15 Reb.) auf. Auch der aktuell erfolgreichste Schütze der Merlins, Chase Griffin (72 Pkt.), kam vor der Saison aus Vechta und bringt mit seinen 33 Jahren ebenfalls viel Ruhe und Erfahrung ins Team. Der dritte im Bunde ist ein Neuzugang aus der ersten Ungarischen Liga. Mit 32 Jahren ist Point Guard Chris Dunn eine erfahrener Ballverteiler mit aktuell 29 Assists.

Die RheinStars hingegen sind trotz des holprigen Beginns tatendurstig, wollen endlich die Trainingsarbeit in zählbare Erfolge verwandeln. „Wir kennen die Stärken des Gegners. Crailsheim ist ungemein erfahren, aber wir wollen mit hoher Intensität und Spritzigkeit dagegen halten. Wir sind bereit“, hält Headcoach Arne Woltmann fest. Und Halloween ist eh eine Sache vor allem für die jüngeren Semester inklusive des Auftritts von Darius Zander in der Halbzeit, der gerade bei “Voice of Germany” für Furore sorgt.

Foto: Gero Müller-Laschet

Verbesserte RheinStars ohne Fortune

Die RheinStars Köln suchen in der 2. Basketball-Bundesliga ProA weiter nach dem Erfolgsweg. Beim Ligafavoriten Mitteldeutscher BC hielt die Mannschaft von Arne Woltmann lange mit und geriet erst in den Schlussminuten entscheidend in Rückstand. Schließlich endete der sechste Spieltag mit einem wenig überraschenden 64:79 (36:41) in der Stadthalle Weißenfels vor der Saisonrekordkulisse von 2.300 Zuschauern beim Bundesliga-Absteiger. „Wir haben das gegen einen starken Gegner lange ordentlich gemacht, aber in der entscheidenden Phase die Kontrolle verloren. Dafür können wir uns zwar aktuell nichts kaufen, aber die Mannschaft will. Wir müssen Schritt für Schritt besser werden und werden uns irgendwann das Momentum auf unsere Seite holen“, sagte Manager Stephan Baeck am Samstagabend.

Bis zur Pause lagen die RheinStars zwar schon mit 36:41 hinten, trotzdem war es nach den Auftritten in Hanau und Kirchheim sicherlich die beste Auswärtshälfte. Die Einstellung stimmte, die Defense funktionierte im Rahmen. Und auch wenn die Offense die Passgeschwindigkeit nicht übermäßig forcierte – die Kölner waren gegen den ehemaligen Erstligisten im Spiel und bereit. Sogar zu einer 7:3-Führung reichte es in der 4. Minute. Der MBC übernahm zwar in der Folgezeit den Lead, die RheinStars aber blieben bis zum Seitenwechsel dran – und verkürzten ihrerseits einen 8-Punkte –Rückstand. Tim van der Velde arbeitete zudem als Backup von Jelani Hewitt in Vertretung des am Knöchel operierten Kapitäns David Downs sehr ordentlich.

Köln blieb dran, gestaltete die Rebounds ausgeglichen, verpasste aber in den entscheidenden Momenten die mögliche Wende, waren ohne Fortune. So verfehlte bei 44:49 (27.) Chris Eversley einen Dreier, der MBC legte fünf Punkte nach – der Rückstand wuchs in einer Minute auf 44:54 (28.). Bis zum Viertelende schafften sich die RheinStars durch den erneut zuverlässig starken Robin Christen und Andi Wenzl wieder auf 49:56 heran, um noch einmal durch Alex Foster um zwei weitere Zähler zu verkürzen. Anschließend aber punkteten vor allem die Hausherren, während die RheinStars in den letzten fünf Spielminuten die Kontrolle über das Spiel verloren. Mehr und mehr gezwungen schneller abzuschließen, versuchten sie es wenig erfolgreich von der Dreierline. So fanden von 21 Versuchen nur drei ihr Ziel; eine Quote von 14 Prozent.

So stand unterm Strich eine weitere Niederlage. Nächsten Freitag geht es gegen die Crailsheim Merlins zum nächsten Duell mit einem Bundesliga-Absteiger. Um 19.30 Uhr steigt das „Halloween-Spiel“, präsentiert von Deiters, in der LANXESS arena. „Und irgendwann stoßen wir den Bock um und belohnen uns für unsere Arbeit“, sagte Headcoach Arne Woltmann schon in der zurückliegenden Woche.

Viertelergebnisse: 18:21, 18:20, 13:15, 15:23

Besondere Stats: Rebounds 33:34, Offensiv Rebounds 8:8, Turnover 16:12, 14 % Dreier (3/21), Robin Christen 11 Punkte, 3 Assists, Effektivität 12, 34 Spielminuten, Hugh Robertson 11, 6 Rebounds, Ef. 11.

RheinStars: Jelani Hewitt (8), Hugh Robertson (11/3), Robin Christen (11), Chris Eversley (9/3), Dennis Heizmann (2), Tim van der Velde (2), Lennart Steffen (4), Andi Wenzl (10), Alex Foster (7/3), Bene van Laack. Ohne Einsatz: Antonio Pilipovic

Alle Stats: http://live.zweite-basketball-bundesliga.de/g/102794

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Robin Christen I Gero  Müller-Laschet

RheinStars beim Topfavoriten der Liga

„Der Mitteldeutsche BC wird Meister“, legte sich Arne Woltmann bereits vor der Saison fest. Ebenso wie neun der weiteren 15 Trainer in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Und bis jetzt macht der Headcoach der RheinStars Köln seinem Namen als Orakel alle Ehre. Am kommenden Samstag trifft seine Mannschaft nun am fünften Spieltag auf den aktuellen Tabellenführer und ist mit tip-off ab 19:30 Uhr in der Stadthalle Weißenfels als klarer Außenseiter auf dem Parkett unterwegs. „Aktuell habe ich keinen Anlass, meine Einschätzung über den MBC zu ändern. Sie haben einen tiefen Kader mit viel Bundesliga-Erfahrung zusammengestellt – und so spielen sie auch.“

Anders als die RheinStars hat der Bundesliga-Absteiger einen sauberen Saisonstart hingelegt und führt seit dem vergangenen Spieltag die Liga an. Zuhause im sogenannten Wolfsbau ist man bislang ungeschlagen und wies sowohl die Falcons aus Nürnberg als auch die Baunach Young Pikes in die Schranken. Nur in Hamburg ließ der MBC nach einer spannenden Partie zwei Punkte liegen. Vor allem die starke Punkteausbeute und die konstante Abwehrleistung sind wesentliche Belege für die erfolgreiche Arbeit von Coach Igor Jovovic. Die Wölfe bauen in der aktuellen Spielzeit auf einige Neuzugänge, konnten aber auch viele Leistungsträger trotz des Abstiegs aus dem Oberhaus halten.

Vorne weg marschiert Power Forward Sergio Thomas Kerusch, der vorige Saison noch bei den Eisbären Bremerhaven spielte und derzeit mit einem Punkteschnitt von 19,8 einer der Erfolgsgaranten ist. Große Unterstützung erhält er dabei von seinem Point Guard Marcus Hatten, der mit 28 Assist ebenfalls weit oben in den Statistiken zu finden ist. Das Trio komplettiert der erfahrene serbische Center Djordje Pantelic, der vor der Saison aus der obersten ungarischen Klasse nach Deutschland kam und aktuell in der Liga zu den drei effektivsten Spielern auf seiner Position zählt.

Diese Faktoren machen es den RheinStars nicht wirklich einfacher, zumal die Kölner nun auch noch auf ihren Point Guard und Kapitän David Downs verzichten müssen. Der US-Amerikaner wurde am Dienstag am Knöchel operiert und fällt für mehrere Wochen aus. Nun wird Jelani Hewitt die Mannschaft im Aufbau führen und Tim van der Velde rückt wohl zudem auf die „Eins“. Trotz des nächsten Ausfalls arbeitet das Team von Trainer Arne Woltmann im Training intensiv an der Verbesserung des eigenen Spiels und an der Kehrtwende – und an einem Erfolgsrezept gegen den MBC. „Wir fahren dahin, um zu gewinnen“, sagt Arne Woltmann. Unmöglich scheint der erste Auswärtssieg also auch nicht.

Foto: Jelani Hewitt I Gero Müller-Laschet

 

RheinStars-Fans on tour – Auf nach Paderborn!

Die RheinStars entern Ostwestfalen!

Für das Auswärtsspiel bei den Unibaskets Paderborn haben sich die Flying Flönz etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Um die Jungs auch auswärts lautstark zu unterstützen, bietet der Fanklub eine Busfahrt in die Heimat der Uni Baskets geplant. Für 14€ könnt ihr euch einen Sitzplatz für die Fahrt sichern, der Preis für den Eintritt in die Maspernhalle beträgt weitere 10€ bzw. 8€ ermäßigt. Die Abfahrt ist am Samstag, den 12. November um 16:30 Uhr auf dem P+R Parkplatz der Longericher S-Bahn geplant, die Rückkehr gegen Mitternacht – mit zwei Punkten im Gepäck. Anmelden könnt Ihr euch per Mail an op_tour@flying-flönz.de. Let´s go RheinStars!

Weitere Infos findet ihr hier

Oder gleich mitmachen bei den Flying Flöz – dann hier entlang

Foto: Gero Müller-Laschet

Knöchel-OP – David Downs fällt für Wochen aus

Die RheinStars Köln müssen in den kommenden Wochen in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A auf ihren Teamkapitän verzichten. Am heutigen Dienstag wird David Downs am Knöchel operiert. „Für David ist es wirklich ein Seuchenjahr, bei dem ihm offenbar nichts erspart bleibt. Erst plagt er sich mit einer Viruserkrankung herum, wohl als Folge von Pfeifferschem Drüsenfieber. Dann bricht er sich das Nasenbein – und dann kam jetzt noch die Knöchelverletzung hinzu“, sagt Manager Stephan Baeck.

Downs, der nach zwei starken Spielzeiten noch nicht wieder in den Vollbesitz seiner Kräfte und Leistungsfähigkeit gelangt war, wird in der Orthopädie am Gürzenich operiert, in der Teamarzt Oliver Pütz gemeinsam mit Dr. Guido Laps praktiziert. „Wir werden David in aller Ruhe und Konsequenz wieder aufbauen und zurück zu seiner Topform bringen“, sagt Headcoach Arne Woltmann, der aufgrund von unterschiedlichsten Verletzungen aktuell auf gleich vier Aufbauspieler verzichten muss.

Allein der bereits nachverpflichtete Jelani Hewitt ist als etatmäßiger Pointguard fit und einsatzbereit. Zudem befinden sich Leon Baeck, Filip Kukic und Thomas Müller-Laschet langsam, aber sicher auf dem Weg zurück in den Kader. Baeck: „Es wird nicht leicht für uns in den kommenden Wochen, aber wir werden uns als Mannschaft durchbeißen. Wir brauchen Teamgeist, Herz und das Vertrauen in die eigene Stärke. Die Erfahrung zeigt, das in solchen Situationen immer wieder andere über sich hinauswachsen.“

Profil von David Downs

Foto: Gero Müller-Laschet

Halloween, Weihnachten & Co. – neue Spiele im Vorverkauf

Nach dem Spiel ist vor dem nächsten Heimspiel. Ab sofort sind alle Auftritte der RheinStars Köln in der LANXESS arena bis Jahresende freigeschaltet. Angefangen beim Halloween-Spiel am Freitag, 28. Oktober gegen Bundesliga-Absteiger Crailsheim Merlins bis hin zum vorweihnachtlichen RheinRuhr-Derby gegen ETB Wohnbau Essen. Das Spiel gegen Essen wurde um einen Tag, auf den 22. Dezember 2016, vorverlegt. „So kollidieren wir nicht mit dem sicher für viele sehr reizvollen Stadionsingen“, erklärt Manager Stephan Baeck. „Alle Familien haben ja bereits am Donnerstag Zeit für einen gemeinsamen Ausflug zu uns, weil die Ferien schon begonnen haben – und einen Tag später können Sie sich gemeinsam im RheinEnergie-Stadion auf Weihnachten einstimmen beim “Loss mer Weihnachtsleeder singe”. So machen wir aus einer schönen Gelegenheit gleich zwei.“

Ebenfalls um einen Tag verlegt wurde das Spiel gegen die Unistadt Heidelberg. Die MLP Academics gastieren jetzt am Dienstag, 8. November in der LANXESS arena. Ebenfalls im Vorverkauf: Das Sonntagspiel gegen die Dresden Titans am 20. November sowie das Mondaynight Special gegen die Nürnberg Falcons am 5. Dezember.

Alle Spiele im Vorverkauf

Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr – Crailsheim Merlins

Dienstag, 8. November, 19.30 Uhr – MLP Heidelberg

Sonntag, 20. November, 18.00 Uhr – Dresden Titans

Montag, 5. Dezember, 18.00 Uhr – Nürnberg Falcons

Donnerstag, 22. Dezember, 19.30 Uhr – ETB Wohnbau Essen

Alle Tickets ab 9 Euro gibt es hier. Achtet besonders auf die Familien-Angebote!

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

RheinStars erwachen zu spät

Nein, der Weg der RheinStars Köln durch die 2. Basketball-Bundesliga ProA ist aktuell kein leichter. Wirklich nicht. Im dritten Heimspiel der Saison 2016/2017 setzte es die zweite Heimniederlage mit 76:81 (31:40) gegen die Niners Chemnitz am Donnerstagabend in der LANXESS arena. Dabei sahen die 1.643 Zuschauer zumindest in der zweiten Halbzeit zwei intensiv ackernde Mannschaften, von denen die Gäste aus Sachsen am Ende das Glück auf ihrer Seite hatten. Verdientermaßen. Köln steht nun bei 2:8 Punkten im Tableau – im Prinzip genau die umgekehrte Welt zum Vorjahr, als der damalige Liganeuling aus dem Rheinland mit vier Siegen und euphorisch in die Serie startete.

„Der Sieg geht in Ordnung. Leider“, befand Kölns Headcoach Arne Woltmann. „Glück muss man sich erarbeiten – und die Niners haben sich das verdient. Wir haben uns am Anfang gleich wieder das Leben schwer gemacht – und am Ende hat es dann halt nicht mehr gelangt. Auch wenn nicht viel gefehlt hat.“ Vielleicht hätte das Spiel etwas länger dauern können, damit die Kölner Bemühungen doch noch belohnt würden.

Letztlich retteten wohl zwei schwierige Dreier von Virgil Matthews in der Schlussphase die Gäste über die Zeit, als die RheinStars drauf und dran waren, samt dem Publikum im Rücken die lange verloren geglaubte Partie doch noch zu drehen. Zu viele leichte Fehler in der Offense, zu viele vergeben Würfe, zu oft hatte der Ball mal in die Reuse geschaut – und war dann doch nicht durchgefallen. So ging es von elf Punkten (63:74/37.) bis auf vier Punkte ran (73:77) zwölf Sekunden vor Schluss – aber das war es dann auch.

Zu hoch war die Hypothek hinten heraus in diesem Spiel, die sich die RheinStars vor der Pause eingefangen hatten. Chemnitz spielte als homogenes Team. Die Kölner hingegen waren zwar in der Verteidigung verbessert gegenüber dem Auftritt in Hanau, trotzdem in den Rebounds total unterlegen – und in der Offense oft zu langsam: der Ball wurde spät gepasst, schlecht bewegt und die Entscheidungen waren entsprechend. Mal wurde zu früh geworfen, mal zu spät, selten dann, wenn es sein sollte. Mitunter zum Haareraufen. Köln lag bis auf das 6:6 zu Beginn immer hinten.

Nach der Pause wurde es besser. Den Willen absprechen mochte man niemandem, aber der Weg blieb schwierig – und am Ende war zu wenig Zeit auf der Uhr. „Wir haben uns immer wieder heran gekämpft, hatten Phasen, wo wir uns das Momentum mit den Fans im Rücken geholt haben. Leider haben wir es aber auch versäumt, mit dem  letzten Schritt das Spiel endgültig auf unsere Seite zu ziehen – und Chemnitz durch eigene Fehler wieder stark gemacht. Uns fehlte das Vertrauen in die eigene Stärke. Am Ende war es der Mut der Verzweiflung, der uns fast noch das Spiel hat gewinnen lassen. Aber eben nur fasst. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, und die gehen wir an“, beschloss Manager Stephan Baeck den Abend in der LANXESS arena.

Viertelergebnisse: 15:21, 16:19, 19:19, 26:22

Besondere Stats: Turnover Köln 15 – Chemnitz 25; Steals Köln 17 – Chemnitz 8; Rebounds Köln 26 – Chemnitz 45

RheinStars: Chris Eversley (12), Hugh Robertson (22), Robin Christen (7), Jelani Hewitt (8), Dennis Heinzmann (5), Alex Foster (13/3 3er), Lennart Steffen (3), David Downs (6), Andi Wenzl, Tim van der Velde. Ohne Einsatz: Antonio Pilipovic, Bene van Laack.

Die Stats des Spiels hier

Foto: Topscorer Hugh Robertson I Gero Müller-Laschet