“Rheinstars werden immer zweite Familie sein”

Benedict van Laack bricht auf zu neuen Zielen. Nach achteinhalb Jahren bei den RheinStars konzentriert sich der Forward ganz auf den erfolgreichen Abschluss seines Lehramtsstudiums in Sport und Englisch – und verabschiedet sich aus dem Profisport. „Mein Fokus liegt aktuell komplett auf meinem Studium. Derzeit ist der Aufwand zu groß, um Sport und Studium nebeneinander auf gleich hohem Niveau zu betreiben. Aber wer weiß, was danach noch passiert“, erzählt van Laack während seiner Verabschiedung im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch.

„Es war immer eine Riesenfreude, Bene im Team zu haben“, sagt Manager Stephan Baeck, der van Laack selbst in der Jugend trainierte als dieser im Alter von noch 15 Jahren vom heutigen Kooperationspartner BBV Nordwest zu den RheinStars kam. „In der NBBL hat sein Weg bei uns begonnen und er hat sofort seine Mitspieler und Trainer mit seiner Art und Spielweise überzeugen können. In alle den Jahren war er eine konstante verlässliche Stütze in seinen Mannschaften.  Es ist für uns natürlich schade, dass Bene nicht mehr im Team ist, aber aus seiner Sicht natürlich absolut verständlich und vielleicht auch der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Wir wünschen ihm alles Gute und freuen uns, wenn er uns weiter begleitet.“

„Ich bin super dankbar für die Zeit, die ich im Basketball und bei den RheinStars hatte. Ich habe ja auch von der Jugend an fast in jeder Mannschaft und in jeder Klasse gespielt“, sagt Bene. „Genauso dankbar bin ich für die Zeit mit den vielen Menschen und Mitspielern im Verein und unseren Fans bei unseren Spielen. Die Rheinstars werden immer eine zweite Familie für mich sein.“ Die ersten Punkte in der ProA markierte Bene mit 18 Jahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 12. Dezember 2015 im Spiel gegen den späteren Bundesligisten SC Rasta Vechta. Über die Jahre wurde er mit seinem nimmermüden Einsatz zu einem wichtigen und stabilen Faktor in seinen Teams. Vor allem unter den Körben beim Rebound.  Auch in der vergangenen Saison war er wie schon beim Regionalliga-Aufstieg der beste Rebounder im Kader (6,7 im Schnitt). Seinen persönlichen Rekord stellte er mit 12 Rebounds gegen die Fraport Skyliners Juniors aus Frankfurt im Februar 2019 auf. Das Spiel mit seinen meisten Punkten (20) und seiner höchsten Effektivitätsrate (27) gelang ihm am 23. Dezember 2020 gegen die ART Giants Düsseldorf.

Benes Abschied: Katharina Arnold, Stephan Baeck und Platon Papadopoulos. Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

Valentin Blass – Das Schweizer Taschenmesser aus der ProA

Nach zahlreichen jungen Spielern schließt sich mit Valentin Blass nun ein gestandener Zweitligaprofi den RheinStars zur kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Der 26 Jahre alte Forward kommt von ProA-Vizemeister BayerGiants Leverkusen nach Köln – und spielt damit erstmals für einen Verein in der Stadt, in der er seit Jahren schon wohnt und studiert. „Ich hatte drei tolle Jahre bei den Giants mit dem Aufstieg in die ProA, dem Erreichen von Platz fünf dort und jetzt zum Abschluss die Vizemeisterschaft“, sagt Blass, „aber in den Jahren ist meine Rolle immer kleiner geworden und ich habe Lust, wieder länger auf dem Feld zu stehen.“

Nicht ganz schuldlos an der Zusage sind unter anderem die Freunde aus gemeinsamen Rhöndorfer Tagen wie Thomas Michel, Yannick Kneesch oder Viktor Frankl-Maus, die mittlerweile das RheinStars-Trikot tragen. Sie brachten den Masterstudenten in Sport und Geschichte mit Management und Trainern in Kontakt. „Die Gespräche waren prima, auch die ersten Trainingseinheiten mit Headcoach Simon Cote. Und Köln soll sowieso weiterhin meinen Lebens-Mittelpunkt bilden.“ In den kommenden Wochen und Monaten stehen noch Prüfungen an der Deutschen Sporthochschule sowie an der Uni Köln an, dann solle es weitergehen Richtung Lehramt. Schon jetzt arbeitet „Valle“ als Betreuer im offenen Ganztag der Förderschule Soldinerstraße in Chorweiler. „Mir macht das unheimlich viel Freude.“

Freude löst seine Zusage für die RheinStars nicht allein bei den Kumpels aus, sondern vor allem bei Headcoach Cote. „Valentin spielt hart und physisch, ist erfahren, ein toller Teamspieler. Er kann auf der Position drei und vier spielen, ich sehe ihn dabei vor allem auf der drei. Er ist ein guter Werfer. In seiner Karriere war er auch ein guter Dreipunkte-Schütze, einige Spielzeit gut, einige sehr gut. Wir glauben, dass er uns auch in der Verteidigung sehr helfen wird. Zudem rebounded und passt er gut. Eigentlich ist er so etwas wie unser Schweizer Taschenmesser für alle Situationen. Ich freue ich sehr, mit ihm arbeiten zu können.“

Valentin Blass, Small Forward
17. April 1995, München, 1.98m/95kg

Stationen:
Ab 2021 – RheinStars Köln
2018 – 2021, Bayer Giants Leverkusen (ProA)
2017 – 2018 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016 – 2017 Telekom Baskets Bonn (BBL + 1. Regio)
2013 – 2016 Dragons Rhöndorf I Telekom Baskets Bonn 

Stats 2020/2021
ProA 32 Spiele, 6:25 min (im Schnitt), 33.3% FG, 66.7 FT, 1.4 Pkt, 0.“ As, 0.9 Reb, 1.2 Eff.

RheinStars-Kader 21/22: Valentin Blass, Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Aykeen Richardson, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt

Foto: Gero Müller-Laschet

Aykeen Richardson – „Am Ende war es eine leichte Entscheidung“

Mit Aykeen Richardson schließt sich nach Jammal Schmedes und John Joseph Saigge der nächste talentierte junge Spieler dem Programm der RheinStars an, um in Köln den nächsten Schritt in der Karriere gehen zu können. „Wir freuen uns sehr darauf, mit ihm hier zu arbeiten“, sagt Headcoach Simon Cote. „Aykeen bringt neben seinem großen Potenzial ein gutes Fundament mit, ist schon sehr athletisch. Ab jetzt wollen wir gemeinsam darauf hinarbeiten, das Versprechen auf die Zukunft, dass sein Potenzial mitbringt, auch einzulösen – und hier in den nächsten Jahren zusammen etwas aufzubauen.“

Von Anfang an hatten sich die RheinStars sehr um den mittlerweile 1,96m großen und 19 Jahre alten Shooting Guard als Zugang zur kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bemüht. Richardson stammt aus dem Nachwuchs der Frankfurt Skyliners. Nun soll er im Anschluss an seinen High School-Abschluss in Manor/Texas und dem von Corona geprägten NBBL-Jahr am Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch weiter reifen. Als Basketballer – und als Schüler mit Abiturwunsch. So wird Richardson neben seinem Profidasein auch ein Anerkennungsjahr fürs Abitur in Köln absolvieren.

„Ich bin nach den zwei Jahren USA nun an einem wichtigen Punkt. Deshalb haben wir als Familie intensive Gespräche geführt, um den richtigen Standort und den richtigen Weg für die nächsten Jahre zu finden. Ausschlaggebend war bei meiner Zusage an die RheinStars sicher auch der Einsatz von Coach Simon Cote und Manager Stephan Baeck“, sagt Richardson. „Mit den Möglichkeiten, die Köln mit dem Campus bietet, war es dann am Ende eine einfache Entscheidung.“

Aykeen Richardson, Shooting Guard
15. Januar 2002, Frankfurt, 1.96m

Stationen
Seit 2021 RheinStars Köln
2020 – 2021 Eintracht Frankfurt (2. Regio) / Fraport Skyliners U19 (NBBL)
2018 – 2020 Manor Highschool (Texas)

Foto: Manor Highschool I RheinStars

 

Jammal Schmedes – auf dem Weg zum kompletten Spieler nach Köln

Die nächste gute Nachricht zum Sonntag. Mit Samuel Jammal Schmedes schließt sich ein talentierter Flügelspieler den RheinStars für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord an. Der 20 Jahre alte Niedersachse kommt vom Ligarivalen SC Rist Wedel nach Köln, um hier die nächsten Schritte in seiner Sportlerkarriere gehen zu können. „Jammal ist jung, hungrig und will sich weiter verbessern. Er hat einen guten Charakter und passt damit hervorragend zu unserem Programm“, sagt Headcoach Simon Cote über den Zugang aus dem Norden, der zudem in den vergangenen Jahren als Doppellizenzspieler auch beim Erstligisten Hamburg Towers trainierte.

„Die zwei Jahre mit der Doppellizenz waren eine gute Erfahrung. Ich habe auch einige Pre-Sesaon-Spiele mit den Towers gemacht. Aber letztlich war ich in beiden Teams kein wirklich fester Bestandteil der Mannschaft, sondern in so einem Zwischenraum unterwegs. Deshalb freue ich mich jetzt richtig darauf, mich auf eine Mannschaft konzentrieren zu können“, erzählt Schmedes. Mit 16 Jahren hatte er sein deutsch-iranisches Elternhaus in Hannover verlassen, um bei RASTA Vechta den Grundstein für eine sportliche Laufbahn zu legen, die ihn irgendwann mal an die oberste Spielklasse heranbringt. Vielleicht ja sogar in Köln und mit den RheinStars. Schließlich verändern sich hier die Möglichkeiten gerade grundlegend mit dem Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch und dem Gestaltung des Radstadions als Spielhalle mit bundesligatauglichen Zuschauerkapazitäten.

„In Vechta habe ich zudem mein Abitur gemacht und ich denke aktuell ernsthaft darüber nach, ein Fernstudium aufzunehmen. Auch wenn ich das sicherlich strecken werde, um mit dem Basketball weiter voranzukommen“, sagt Schmedes. Headcoach Cote jedenfalls ist von dem Potenzial seines Spielers überzeugt: „Jammal bringt eine Menge mit, um ein kompletter Basketballspieler zu werden. Er ist schon ein guter Schütze. Aber wir glauben, er kann auch ein guter Rebounder und Verteidiger werden.“ Schmedes, der aktuell in seiner freien Zeit täglich am LSB-Stützpunkt in Hannover trainiert, hat aber noch einen anderen Grund, warum er sich auf die RheinStars freut: „Am allermeisten freue ich mich darauf, mit den Jungs zu zocken.“ 

Samuel Jammal Schmedes, Shooting Guard/Small Forward
17.07.2000 – 2,02 Meter, 85 kg

Stationen:
Seit 2021 RheinStars Köln
2019 – 2021 SC Rist Wedel (ProB) I Hamburg Towers (BBL)
2017 – 2019 RASTA Vechta (NBBL I Regio)

Stats 2020/2021
ProB 16 Spiele, 26:52 min (im Schnitt), 36.2% FG, 82.4 FT, 10.8 Pkt, 0.8 As, 2.4 Reb, 1.1.St. 6.8 Eff.

Zum Highlightvideo 2020/2021 geht es hier

RheinStars-Kader 21/22: Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt

Foto: BARMER 2. Basketball Bundesliga

 

John Joseph Saigge – Eine Entscheidung des Herzens

Mit dem jungen John Joseph Saigge stößt ein talentierter Guard zu den RheinStars und kehrt damit ins Rheinland zurück. Der in Neuss aufgewachsene 20 Jahre alte Jungprofi spielte und trainierte zuletzt in Norddeutschland. In Köln soll Saigge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nun seinen Platz und seine Rolle als Backup-Pointguard im Team suchen und finden. „Er bringt eine Menge Potential mit, ist sehr athletisch. Hat eine hohe Intensität, kann den Ball schnell machen und Druck ausüben, schaltet schnell um in Transition-Situationen“, sagt Headcoach Simon Cote. „Ich freue mich sehr über seine Zusage.“

Saigge befindet sich bereits im Einzeltraining mit dem Coach und weiteren Spielern, die sich aktuell im Individualtraining auf die kommende Saison vorbereiten. Anfang August wird die komplette Mannschaft dann in die Vorbereitung gehen. „Ich freue mich auf Köln. Die Atmosphäre und die Art, wie hier Basketball gespielt werden soll, fühlte sich schon bei unserem Tryout vor ein paar Wochen gut an“, sagt Saigge, der zuletzt bei den Eisbären Bremerhaven und den Cuxhaven Baskets mit einer Doppellizenz ausgestattet war. „Ich habe mit dem ProA-Kader trainiert und sollte zudem in der Regio trainieren und spielen.“ Leider bremste die Corona-Pandemie den Guard, der tatsächlich nur ein Saisonspiel bei den Baskets in der Regionalliga Nord absolvieren konnte, wenn auch ein gutes.

So fühlt sich die Rückkehr ins Rheinland ein wenig wie ein Neustart ins echte Sportlerleben an, auch wenn die Ausbildung zum Massage-Fachpraktiker erfolgreich abgeschlossen werden soll. „Und meine Familie freut sich, dass sie nun endlich wieder Spiele von mir sehen kann“, erzählt Saigge. Seine Eltern hatten den gebürtigen Haitianer in seinem zweiten Lebensjahr adoptiert und beide Elternteile sind dem Basketball tief verbunden. Vater Tom Saigge spielt immer noch aktiv bei der ART Düsseldorf, war schon Deutscher Ü50-Meister, Mutter Sabine spielte ebenfalls beim ART. „Sowohl die RheinStars mit ihrem Potential, den Möglichkeiten und den Aussichten als auch die ProB als Spielklasse, sind für John genau der richtige Schritt für seine Entwicklung“, sagt sein Berliner Berater und Karrierebegleiter Yenal Kahraman. „Ich habe John gesagt, er soll nicht nur den Kopf auf sachlicher Ebene entscheiden lassen, sondern sein Herz muss das gleiche fühlen können. Es muss eine harmonische Balance vorhanden sein. Das letzte Wort muss allerdings das Herz haben. Das hatte es bei John.“

John Joseph Saigge, Guard
09.03.2001 – 1,83 Meter, 75 kg

Stationen:
2020 – 2021 Cuxhaven Baskets (Regio) I Eisbären Bremerhaven (ProA)
2019 – 2020 München (NBBL)
2017 – 2019 TG s.Oliver Würzburg (NBBL I ProB)
2015 – 2017 ART Giants Düsseldorf (JBBL)

RheinStars-Kader 21/22: Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, John Joseph Saigge, Elijah Schmidt

Fotos: RheinStars Köln

“Elijah kann eine herausragende Rolle spielen”

Gute Nachrichten zum Sonntag. Mit Elijah Schmidt präsentieren die RheinStars ihren ersten offiziellen Neuzugang für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Wie der Nachname schon vermuten lässt, ist der Power Forward zwar in den USA geboren und aufgewachsen, hat aber einen deutschen Vater. „Wir haben oft Zuhause über die Möglichkeit gesprochen, vielleicht mal in Deutschland als Profi zu spielen und so das Land kennenzulernen. Es ist fantastisch, dass es jetzt tatsächlich passiert“, sagt Schmidt.

Seine ersten Erfahrungen mit dem europäischen Basketball hat er nach vier Jahren in der NCAA in der zurückliegenden Saison in der spanischen Liga „LEB Silber“ gemacht. Dort erreichte der 23 Jahre Forward mit seinem katalanischen Klub Pardinyes Lleida die Playoffs, erzielte dabei in durchschnittlich knapp 15 Spielminuten 5.8 Punkte und 4.2 Rebounds. „Seine Statistiken sind ok. Aber für die Minuten, die er da gespielt hat, war er sehr produktiv. Und das in einer sehr herausfordernden Liga, gerade für junge Spieler in ihrem ersten Jahr im Ausland“, sagt Headcoach Simon Cote und erklärt, warum er von der Verpflichtung Schmidts mehr als überzeugt ist. „Wir haben uns mit ihm intensiv beschäftigt und ausgiebig gesprochen. Er hat einen guten Charakter, ist ein Mannschaftsspieler. Physisch stark, kann sich durchsetzen. Rebounded und verteidigt gut.  Er hat noch viele Möglichkeiten, sein Spiel weiter zu verbessern. Er passt sehr gut zu uns und wenn wir alles wie gewünscht hinbekommen, kann Elijah eine herausragende Rolle bei uns spielen.“

Schmidt selbst wuchs in Texas auf, schloss im Sommer 2020 sein Bachelor-Studium in Umweltwissenschaften an der Texas University A&M erfolgreich ab. Sein Vater stammt aus Bremen, kam als junger Erwachsener nach New York, lernte dort seine spätere Frau kennen. Über Miami landete die Familie schließlich in Houston, Texas. Anfangs wuchs er zweisprachig auf, verlor allerdings trotz Deutsch im Unterricht zumindest sprachlich den Kontakt zur Sprache seines Vaters. „Ich verstehe eine Menge, gesprochen habe ich aber sehr wenig.  Auch deshalb freue ich mich auf Köln.“ Bevor der Mann mit dem deutschen Pass aber seine Zusage gab, informierte er sich bei Kapitän Twotwo Golson über seinen möglichen neuen Verein und entdeckte im Netz zudem eine Menge über die Kölner Basketball-Geschichte und die Möglichkeiten des Basketball Campus powered by Flossbach von Storch. „Lleida hätte mich zwar gerne behalten, auch mit dem Trainer habe ich mich gut verstanden“, sagt Schmidt. „Aber das Gesamtpaket plus die Chance, im Lande meines Vaters zu spielen, haben mich von den RheinStars überzeugt.“
Elijah Schmidt, Power Forward
geb. 6. November 1997
Größe: 2,04m

Stationen:
2020- 2021 Pardinyes Lleida (Spanien, LEB Silver)
2016 – 2020 Texas A&M- CC Islanders (USA, NCAA I – Southeastern)

Saison 2020/2021 – Pardinyes Lleida (inkl. Playoff)
25 Spiele, 15.4 Min pro Spiel, 5.8 Punkte, 0.5 Assists, 4.2 Rebound, Eff. 7.9

Zu Elijahs Highlightivideo aus der vergangenen Saison geht es hier

RheinStars-Kader 21/22: Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Elijah Schmidt

Foto: Pardinyes Lleida I Elijah Schmidt

 

Wieder Nord-Gruppe, wieder viele Derbys

Wie schon in der vergangenen Saison starten die RheinStars Köln in der Nordgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Zwar sind mit den VfL SparkassenStars Bochum und den Itzehoe Eagles zwei Klubs aus dem Norden in die ProA aufgestiegen, doch mit dem SBB Baskets Wolmirstedt und auch den Dragons Rhöndorf sind zwei gute Gegner aus der Regionalliga nachgerückt. „Wir spielen in einer sehr interessanten und attraktiven Gruppe. Mannschaft und Fans können sich auf zahlreiche Derbys freuen“, sagt Manager Stephan Baeck

Durch die Rückkehr von Rhöndorf in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und die Einteilung in die Nordgruppe bleibt es dort bei insgesamt sechs NRW-Vereinen. Neben Köln und Rhöndorf spielen dort weiterhin auch die WWU Baskets Münster, ART Giants Düsseldorf, EN Baskets Schwelm und die Iserlohn Kangaroos. Dazu kommen SC Rist Wedel und der Eimsbütteler TV aus dem Norden sowie LOK Bernau, die BSW Sixers, die TKS49ers und Neuling Wolmirstedt aus dem Osten des Landes.

Köln erhielt die Lizenz für die kommenden Saison wie viele andere Verein mit Auflagen, die noch zu erfüllen sind. „Dazu zählt u.a. noch eine zweite Anzeigetafel in der ASV-Sporthalle“, beschreibt Manager Baeck die Liga-Hausaufgaben, die im administrativen und organisatorischen Bereich liegen.

Zur kompletten Meldung des Ligabüros geht es hier

Köln Rhöndorf im Märt 2020. Foto: Gero Müller-Laschet

Kneesch und Michel verlängern bei den RheinStars

Gute Nachrichten zum Sonntag: Yannick Kneesch und Thomas Michel gehen ebenso wie Kapitän Vincent Golson mit den RheinStars in die kommende Saison. Die beiden Dauerbrenner des ProB-Ligisten gaben den Verantwortlichen jetzt ihre Zusage für ein weiteres Jahr mit den Kölnern in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Yannick und Thomas sind wichtige Faktoren in unserer Mannschaft. Sowohl sportlich als auch menschlich“, sagt Manager Stephan Baeck.

Kneesch und Michel haben in der vergangenen Saison jedes Spiel bestritten und nach dem Aufstieg in die ProB sowohl in Sachen Punkte pro Spiel (10.5/9.3) und Effektivität noch einmal zugelegt.  Mit ihren 25 bzw. 26 Jahren zählen sie zudem in den Plänen von Headcoach Simon Cote zu den erfahreneren Spielern, mit denen sich die zukünftige Mannschaft der RheinStars in den nächsten Jahren entwickeln soll. Sobald die Hallenfrage sich im Sinne des Basketballs mit dem Ausbau der Radrennbahn klärt, sollen schließlich wieder höhere Ligen angestrebt werden.

Thomas Michel geht mit den Kölnern dabei bereits in seine vierte Saison, auf die nicht allein er eine große Lust verspürt. „Simon versprüht als Trainer eine sehr positive Energie und dann kommen die Zuschauer hoffentlich wieder zurück in die Halle. Ich kann nur sagen, ich bin total motiviert und freue mich sehr, wenn es Anfang August wieder richtig mit dem Mannschaftstraining losgeht.“ Ähnlich sieht es Yannick Kneesch vor seinem dritten Jahr bei den RheinStars: „Wir haben ja quasi mit uns als Mannschaft noch eine Rechnung offen. Durch die vielen Verletzungen im vergangenen Jahr wurden die letzten Spiele echt zu einer Quälerei. Aber in diesem Jahr wollen wir es in die Playoffs schaffen. Das motiviert.“

Yannick Kneesch, Power Forward, Center
29.03.1996 – 2,04 Meter, 108 kg

Stationen:
Seit 2019 RheinStars Köln
2017 – 2019 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016- 2017 Telekom Baskets Bonn II (Regionalliga)
2012 – 2016 Basketballinternat BIS Speyer

Saison 2020/2021 – ProB
22 Spiele, 22:02 Min. pro Spiel, 43.7% Zweierquote, 25.4 % Dreierquote, 77.8% FW, 10.5 Punkte, 0.7 Ass, 3.9 Rebounds, 8 Eff.

 

Thomas Michel, Forward
15.02.1995 – 2,00 Meter, 97 kg

Stationen:
Seit 2018 RheinStars Köln
2015 – 2018, Dragons Rhöndorf
2013 – 2018, Telekom Baskets Bonn
2011 – 2013, Dragons Rhöndorf
2010 – 2011, BSV Roleber

Saison 2020/2021 – ProB
22 Spiele, 28:13 Min pro Spiel, 57.1% Zweierquote, 30.7% Dreierquote, 47.8% FW, 9.3 Punkte, 2.1 Assists, 4 Rebounds, 9.8 Eff.

Fotos: Gero Müller-Laschet

2. RheinStars Playa and Friends Cup – jetzt anmelden!

Direkt zum Anmeldeflyer


Liebe Freunde der RheinStars und der Playa,

am Freitag, den 27. August 2021 findet zum zweiten Mal unser Benefiz- Turnier „Rheinstars Playa and Friends Cup“ statt. Hierzu möchten wir euch diesmal herzlich im Golfclub BurgKonradsheim willkommen heißen. Freude am Golfen, einen tollen Tag miteinander verleben und dabei die Jugend der Rheinstars unterstützen, das soll wieder unser Turnier ausmachen.

Schon die sonnige Erstauflage hat uns gezeigt, es lohnt sich auch in schwierigeren Lebenslagen optimistisch zu bleiben. Knapp 8.000 Euro kamen bei der Premiere des RheinStars Playa and Friends Cup für die Nachwuchsarbeit zusammen.

Natürlich wollen wir auch die zweite Auflage wieder gemeinsam in der Playa in Cologne mit Siegerehrung, Tombola und einem gemütlichen Abend in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen.  

In unserem Anmeldeflyer findet ihr weitere Informationen zum Turniermodus sowie die Anmeldung zum RheinStars Playa and Friends Cup.

Wir freuen uns auf euch und eure Zusage bis spätestens Ende Juli!

Stephan Baeck & Lars Meyer

Geschäftsführer RheinStars & Playa in Cologne

Unser Campus ist Teil des Olympiatraums

Zwölf DBB-Herren trainieren derzeit unter Bundestrainer Henrik Rödl im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch, darunter mit Philipp Hartwich und Lukas Wank sogar gleich zwei ehemalige RheinStars. Sein versammelter Kader stellt eine echte „Mischung“ dar und reicht von Nationalmannschafts-Kapitän Robin Benzing bis hin zu Neuling Hartwich, der erstmals bei den DBB-Herren mit dabei ist. Von Routine bis Perspektive könnte man also sagen.
Was steht in diesen Tagen für die Spieler auf dem Programm? „Wir haben in der ersten Einheit mit einem Athletik- und Fitnesstest begonnen, um festzustellen, wie wir die Spieler in dieser Woche belasten können. An den Ergebnissen orientieren wir uns jetzt, auch im Hinblick auf die kommende Woche mit dem Supercup“, so Rödl.

Etwas „überrascht“ sei er gewesen, dass die Spieler „eigentlich ganz fit“ angereist sind. „Die Situationen sind völlig unterschiedlich, das ist zum jetzigen Zeitpunkt ja auch ganz normal. Aber die Jungs haben sich persönlich doch recht gut fitgehalten. In bestimmten Trainingssituationen werden die Unterschiede deutlich, da muss man halt auch mal anhalten und jeden Spieler individuell behandeln“, erklärt der Head Coach.

Man bereite auch inhaltliche Dinge vor, physisch und spielerisch. „Jeder Spieler, der hier ist, ist Teil unseres Olympiatraumes“, stellt Rödl klar, „bis wir alle Spieler zusammen haben, die in Split mit dabei sind, wird es dauern. Wir arbeiten intensiv und gut, und daran wird sich auch nichts ändern.“

In Köln sind derzeit dabei: Justus Hollatz (Hamburg Towers), Lukas Wank (Basketball Löwen Braunschweig), Haris Hujic (BG Göttingen), Bjarne Kraushaar (JobStairs GIESSEN 46ers), Jan-Niklas Wimberg (NINERS Chemnitz), Len Adam Schoorman (FRAPORT SKYLINERS), Robin Benzing (Casademont Zaragoza/ESP), Philipp Herkenhoff (RASTA Vechta), Filip Stanic (s.Oliver Würzburg), Leon Kratzer (Telekom Baskets Bonn), Philipp Hartwich (SYNTAINICS MBC), Luc Van Slooten (Basketball Löwen Braunschweig)

Quelle: DBB/RheinStars