Auf geht´s zur Bamberger Talentschmiede!

Den klaren Sieg über Nürnberg hinter sich, mit den Baunach Young Pikes die nächste Wundertüte nach den Falcons vor sich. Am kommenden Samstag haben die RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA die große Chance, sich endgültig ins sichere Mittelfeld abzusetzen. Bereits einen Tag vorher reisen die RheinStars zur Talentschmiede des deutschen Basketball-Dominators Brose Bamberg, um am Samstagabend dann ab 19.30 Uhr (live auf sportdeutschland.tv) in der Graf-Stauffenberg-Halle den zweiten Auswärtssieg anzugehen.

Als Wundertüte gelten die Baunacher deshalb, weil sich nie so ganz sagen lässt, wer denn für das Ausbildungsteam zur Verfügung steht oder gerade mit dem easycredit-Bundesligisten unterwegs ist auf nationaler und oder sogar internationaler Ebene. „Für diese Partie gelten aber trotzdem die gleichen Gesetze wie bei unseren vorherigen Spielen. Es kommt darauf an, dass wir unser Spiel durchdrücken. Aggressiv und gut in der Defense stehen“, sagt Headcoach Arne Woltmann, der selbst über Jahre ein höchst erfolgreicher Teil der Bamberger Organisation war.

Auch wenn Köln beide Spiele im Vorjahr gewann und Baunach die jüngsten drei Saisonspiele – alle samt auswärts – verlor, teilweise deutlich in Hanau und Ehingen, jedoch auch knapp mit nur zwei Punkten beim MBC-Verfolger Kirchheim, gehen die Schützlinge von Coach Fabian Villmeter sicher nicht als Außenseiter in das Spiel gegen Jelani Hewitt & Co. Die Talentschmiede der Brose Bamberg baut im Moment vor allem auf einen Stützpfeiler im Team, und der heißt Leon Kratzer. Der gerade einmal 19 Jahre junge und 2,12 m große Center gehört zu den drei effektivsten Spieler der Pro A und wurde zum Spieler des Monats Oktober in der ProA gekürt. Die Zahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache: Kratzer ist derzeit der Top-Rebounder der Liga (13,3 pro Spiel) und reiht sich auch mit 20 Blocks ganz oben ein. Ein große Herausforderung für Dennis Heizmann, Andi Wenzl und Chris Eversley unter den Körben.

Zudem wurde Kratzer schon fünfmal in der höchsten deutschen Liga aufs Parkett gebracht, ebenso wie der beste Punktesammler der Young Pikes, Aleksej Nikolic. Nikolic fehlte dem Team jedoch zuletzt, weil er ebenfalls im Oberhaus ran musste. Sogar in der Euroleague debütierte der Slowene für knapp zwei Minuten beim Bamberger 85:70-Sieg in Tel Aviv in dieser Woche. Kratzer wiederum musste in der Vorwoche vor dem Ehingen-Spiel verletzt passen. Auch sein Einsatz ist offen. „Wir werden es am Samstag sehen, wer uns gegenüber steht“, sagt Manager Stephan Baeck. „Aber wir müssen sowieso auf uns schauen. Wir wollen unseren positiven Trend der vergangenen Wochen fortsetzen – und das haben wir selbst in der Hand“

Foto: Jelani Hewitt I Gero Müller-Laschet

Die Kleinen fühlen sich wie die Großen

Einen ganz besonderen Sonntag erlebten die Kinder zweier Basketball-AGs der RheinStars Köln am 20. November. Die Grundschüler und Grundschülerinnen der GGS Freiligrathstraße und der GGS Kopernikusstraße bekamen die Möglichkeit selbst einmal das Parkett der LANXESS arena als Spieler zu betreten und Profiluft aus nächster Nähe zu schnuppern. Denn sie waren bei der Partie zwischen den RheinStars Köln und den Dresden Titans in der 2. Basketball-Bundesliga ProA die Attraktion für die vielen Basketballfreunde in Deutschlands größter Multifunktionshalle.

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Die Freude und Aufregung der Kinder machte sich schon vor dem Spiel bemerkbar, als es daran ging im eigenen Trikot der Grundschule zur Mannschaftsvorstellung der Profis mit auf das Spielfeld zu laufen. Der gemeinsame Anfeuerungsruf der Kleinen und Großen aus dem „huddle“ heraus war bis auf die Zuschauerränge zu hören. Das Highlight des Abends sollte aber erst in der Halbzeitpause auf die Schüler und Schülerinnen warten. Bis es soweit war konnten Sie aus nächster Nähe verfolgen, wie ihre kölschen Vorbilder in einem munteren Offensive-Spektakel einen 54:47 Vorsprung herausspielten.

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Mit ertönen der Halbzeitsirene strömten die beiden Grundschulmannschaften aufs Spielfeld der Arena und machten sich für ihr eigenes großes Spiel bereit. Starting five aufs Feld – alle anderen auf die Team-Bänke der Profis. Gespielt wurden 6 Minuten und den Kindern war anzumerken, dass sie es den großen Kerlen gleichtun wollten. Gekonnte Dribblings, gezielte Pässe und jede Menge Korbwürfe wurden von den Zweit-, Dritt-, und Viertklässlern aufs Parkett gezaubert. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer, Eltern und Übungsleiter kam jedes der Kinder zum Einsatz und konnte das Erlernte aus der Basketball-AG in einer echten Spielsituation anwenden.

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Nach dem Spiel zog Johannes Strasser, Leiter Entwicklung Basketball der Rheinstars, Fazit: „Das war heute eine super Sache! Die Kinder haben sich schon die ganze Woche auf dieses Ereignis gefreut und hatten einen riesen Spaß. Immer wieder fragen uns unsere Basketball-AGs nach eigenen Spielen und dies war heute bestimmt ein ganz Besonderes. Ein riesen Dank gilt auch unseren Trainern Timo und Alex, sowie Steffen, Mark und den Eltern der Kinder, ohne die ein solches Event für unsere kleinen Basketballerinnen und Basketballer nicht möglich gewesen wäre“.Und gewonnen hatten die großen Kölner am Ende auch noch mit 91:85.

Fotos: Gero Müller-Laschet

Feierstimmung beim 37-Punkte-Sieg über Nürnberg

Das erste Monday-Night-Game der Klubgeschichte. 2.100 Zuschauer als Saisonrekordkulisse.  Premierenstimmung um Cat Ballou, Mo Torres und Lukas Podolski mit ihrem aktuellen Top-1-Hit „Liebe Deine Stadt“. Feierstimmung um die konzentriert und defensiv sehr stark aufspielenden RheinStars Köln, die den Nürnberg Falcons beim 88:51 (33:23) keine Chance ließen – das alles präsentiert von Sion Kölsch. Es war ein runder Abend für die Hausherren in der LANXESS arena am 13. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Mit einem Sieg am kommenden Samstag in Baunach könnten die RheinStars einen großen Schritt in Richtung ruhigere Gefilde und Tabellenmittelfeld machen.

„Ich will eigentlich gar keinen herausnehmen aus der Mannschaft“, freute sich Headcoach Arne Woltmann. „Wir haben das in der Verteidigung gut geregelt und vorne auch gute Entscheidungen getroffen.“ Was in der Vorwoche bei der Niederlage gegen die Oettinger Rockets andeute in zwei Vierteln, zog sich diesmal über die kompletten 40 Spielminuten. Die RheinStars agieren seit einigen zusehends stärker und geschlossener in der Verteidigung. Schon in der ersten Hälfte zwangen sie den eigentlich eine starke Saison spielenden Gästeaufbau Diante Watkins zu sechs Ballverlusten, am Ende waren es sogar neun. Auch unter den Körben bestimmten die RheinStars die Partie. 51:32 Rebounds. Der gefeierte Dennis Heinzmann trug dazu13 Rebounds bei, davon acht in der Offensive. Nur ein Punkt fehlte ihm mit neun zum Double-Double.

Im ersten Viertel ließen die Kölner ganze fünf Pünktchen zu, esr waren die ersten den Spiels – dem ein 19:0-Lauf der Gastgeber folgte. Nur im zweiten Abschnitt konnten die Nürnberger, die recht knapp zum Spiel angereist waren, ihre Kontrahenten etwas im Zaum halten. Doch nach der Pause brachen dann in wenigen Minuten die Dämme bei den Franken. Vom Pausenstand von 33:23 setzten sich die RheinStars mit einem 18:2-Lauf ab und entledigten sich aller Sorgen. „Wir haben uns als Mannschaft frei gespielt“, freute sich Manager Stephan Baeck. Köln diktierte von dort an das Spiel, erfreute die Fans mit 12 erfolgreichen Dreiern, die im nahegelegenen Deutzer Joe Champs für 36 Freiliter Sion Kölsch sorgten. 3 für 3 eben. Zur guten Stimmungen trug sicher auch der starke Auftritt von Youngster Benedict van Laak (8 Punkte/3 von 3 Würfe getroffen aus dem Feld/4 Rebounds) bei sowie die Premierenminuten von Antonio Pilipovic und Thomas Müller-Laschet, der als NBBL-Akteur seine erste Minuten überhaupt in der Liga feiern durfte. „Das ist auch nicht als Geschenk gedacht“, sagt Trainer Arne Woltmann. „Sondern die Jungs haben sich das durch ihren Einsatz im Training verdient.“

Viertelergebnisse: 17:5, 16:18, 31:14, 24:15

Besondere Stats: Hugh Robertson (19 Punkte), Dennis Heinzmann (13 Rebounds) Lennart Steffen, Robin Christen (jeweils 27 +/-). Rebounds 51:32, Dreier (12:3), Turnover 13:18, Steals 9:6, Assists 22:10.

RheinStars: Hugh Robertson (19 Punkte/4 Dreier), Robin Christen (7/2), Jelani hewitt (7/1), Dennis Heinzmann (9), Chris Eversley (15/1), Lennart Steffen (2), Alex Foster (15/3), Andi Wenzl (6), Benedict van Laak (8/1), Antonio Pilipovic, Thomas Müller-Laschet. Ohne Spielzeit: Richard Williams.

Alle Stats

Foto: Benedict van Laack (l.) I Gero Müller-Laschet

 

Premiere Monday-Night-Game: Cat Ballou, Lukas Podolski, Mo Torres, Nürnberg Falcons, DJ Danero, Flamingo Royal, 1. FC Köln

Unter besonderen Vorzeichen steht das nächste Heimspiel der RheinStars Köln. Erstmals wird ein Spiel der Kölner in der 2. Basketball-Bundesliga ProA an einem Montagabend ausgetragen. Dann wird dieses Monday-Night-Game, präsentiert von Sion Kölsch, und von musikalischer und sportlicher Prominenz eröffnet – und dann steht mit dem Nürnberg Falcons auch noch ein direkter Konkurrent um die Play-off-Plätze auf dem Feld der LANXESS arena. Der Sieger wird sich nach oben orientieren können, der Verlierer muss erst einmal schauen, dass er den Tabellenkeller möglichst bald verlässt.

Lukas Podolski, Cat Ballou und Mo Torres werden ihre neue Hymne an Köln „Liebe deine Stadt“ direkt vor der Partie erstmals gemeinsam vorstellen. Garantiert ein Gänsehautmoment. Zudem haben die RheinStars die Besucher des letzten FC-Heimspiels gegen Augsburg eingeladen. Wer sein Ticket oder die Dauerkarte des 1. FC Köln an der Abendkasse vorlegt, kommt einmalig zum halben Preis in die Arena. „Wenn es richtig herausfordernd wird, dann macht es doch am meisten Spaß. Vor allem bei solch einem Rahmen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die Flamingo Royal Players Lounge wird sicher auch wieder top besucht sein.“ Auflegen wird dort DJ Danero, der Hip Hop DJ aus dem Flamingo Royal.

Rein sportlich betrachtet hat das Team von Arne Woltmann nach der Niederlage trotz zwischenzeitlich starkem Auftritt bei den Oettinger Rockets nun das nächste schwierige Spiel vor der Brust. Auch wenn es zuletzt es in der größten Multifunktionshalle Deutschlands zwei Siege über Dresden und Heidelberg gab, der Gegner scheint schwer ausrechenbar. Nürnberg verlor zuletzt in eigener Halle gegen Heidelberg klar, gewann aber vor Wochenfrist ebenso überraschend bei den Oettinger Rockets.

„Es ist ein bisschen wie eine Wundertüte. Aber es liegt an uns, die Nürnberger zu kontrollieren. Auf unsere Defense wird es ankommen, auf unser Spiel“, sagt Woltmann.   Bezeichnend für die Schwankungen im Spiel der Franken: Beim Sieg über die Rockets wurden bei 15 Würfen nahezu jeder zweite (7) jenseits der Dreipunkte-Linie versenkt; gegen Heidelberg bei 14 Wurfversuchen kein einziger. Auffälligste Spieler sind Spielmacher Diante Watkins mit 19 Punkte und 5,3 Assist pro Spiel im Schnitt sowie Dan Oppland unter den Körben mit 15 Punkten und 9,2 Rebounds pro Partie.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Monday-Night-Game mit Cat Ballou, Lukas Podolski, Mo Torres und viel Herz

Am kommenden Montag, 5. Dezember (ab 19 Uhr), werden Lukas Podolski, Cat Ballou und Mo Torres mit ihrem ersten gemeinsamen Live-Auftritt zu ihrem Song „Liebe Deine Stadt“ das erste Monday-Night-Game in der Geschichte der RheinStars Köln zu einem ganz besonderen Abend machen. Und direkt nach dem Auftritt der Musiker mit dem Weltmeister und ihrer Hymne an Köln startet mit der Partie gegen die Nürnberg Falcons ein wichtiges Duell um den Anschluss an die Play-Off-Plätze in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Dazu kommen der Weihnachtskracher gegen Essen mit dem ehemaligen RheinStar Lakeem Jackson, das Duell gegen die Bamberger Nachwuchsfiliale Baunach am letzten Samstag der Weihnachtsferien – und dann die drei Kracher gegen die Topteams aus Hanau, Kirchheim und den ehemaligen Bundesligisten und Tabellenführer Mitteldeutscher BC.

Die weiteren Partien bis Ende Februar in der LANXESS arena:
Montag, 5. Dezember (ab 19 Uhr Musik/19.30 Uhr) vs. Nürnberg Falcons – zu den Tickets
Donnerstag, 22. Dezember (19.30 Uhr) vs. ETB Wohnbau Essen
Samstag, 7.Januar (18 Uhr) vs. Baunach Young Pikes
Donnerstag, 12. Januar (19.30 Uhr) vs. Hebeisen White Wings Hanau
Mittwoch, 8. Februar (19.30 Uhr) vs. VfL Kirchheim Knights
Montag, 20. Februar (19.30 Uhr) vs. Mitteldeutscher BC

Tickets:
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Unsere Aktionen

Schüler und Studenten, Lehrer und Dozenten
Ihr wollt die RheinStars mit der ganzen Klasse erleben – oder am besten mit der ganzen Schule, oder mit den Kommilitonen der Fachschaft oder mit der ganzen Universität? Dann schreibt uns an, denn wir kommen mit einer Aktion zu euch – und ihr könnt die RheinStars zum einmaligen Superdeal erleben! tickets@rheinstars-koeln.de

Familien-Specials
Unser Familienticket gibt es bereits ab 7 EUR und ist in bestimmten Blöcken erhältlich. Voraussetzung für den Erwerb ist mindestens ein Erwachsener in Kombination mit mindestens einem Kind/Jugendlichen (unter 18 Jahren). Gerade das Sonntagspiel gegen Dresden oder das Weihnachtsspiel gegen Essen als gemeinsamer Start für die Familie in die Ferien eignen sich besonders.

Der spektakuläre Weihnachts-Ausflug mit der Firma
Courtside-Seats am Spielfeldrand, prickelnde Atmosphäre, Netzwerken – oder gleich die ganze Firma im gemeinsamen Block als Weihnachtsaktion begeistern? Lasst euch die Infos schicken und entdeckt die vielfältigen Möglichkeiten.

Unser Kontakt tickets@rheinstars-koeln.de

Foto: Manu Sommer-Ritz

cardtech übernimmt Patenschaft für Jugendpartner-Programm

Die cardtech Card & POS Service GmbH und die RheinStars Köln weiten ihre Zusammenarbeit aus. Zusätzlich zum bestehenden Engagement in der 2. Basketball-Bundesliga ProA übernimmt das Kölner Unternehmen auch die Patenschaft für das Jugendpartner-Programm. „Wir agieren bundesweit, aber von unserem Innersten heraus sind wir ein Kölner Unternehmen, das sich seiner nächsten Umgebung sehr bewusst ist. Das fängt bei unserem Standort in Ossendorf an, geht über unsere Mitarbeiter und deren Familien bis hin zu unseren Kunden, die gerade in Fragen des Services direkt von dieser Nähe profitieren“, sagt Dr. Dietrich Gottwald, der geschäftsführende Gesellschafter des stark expandierenden Unternehmens. „Ich bin glücklich darüber, so einen starken Partner nicht nur an unserer Seite zu wissen, sondern auch über die Begeisterung mit der wir von cardtech gerade als Kölner Unternehmen begleitet werden, die wir sowohl beim Engagement im Profibereich spüren als auch auf dem viel kleinteiligeren Feld der Nachwuchsarbeit“,  sagt Stephan Baeck als Geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH.

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Über cardtech – Zahlungsverkehr ist Vertrauenssache
Das Kölner Unternehmen cardtech Card & POS Service GmbH wurde 1990 gegründet. Als electronic-cash-Netzbetreiber ist das Unternehmen von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zertifiziert und bundesweit als Anbieter elektronischer Zahlungssysteme tätig. Seit 2011 ist cardtech als Zahlungsinstitut durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen. cardtech stellt Einzelhändlern, Dienstleistern und der Hotelerie & Gastronomie aus einer Hand alle Produkte und Services zur Akzeptanz von Debitkarten und Kreditkarten zur Verfügung.

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RheinStars verlieren spät Führung und dann Kontrolle

Durch einen schwachen letzten Abschnitt verloren die RheinStars Köln beim letztjährigen Halbfinalisten der 2. Basketball-Bundesliga ProA, den Oettinger Rockets, mit 74:91 (37:38). Noch bis sechs Minuten vor Schluss hatte die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann in der Messehalle Erfurt (67:64) vor knapp 2.000 Zuschauern am Samstagabend vorne gelegen, um dann gegen entfesselte Thüringer am zwölften Spieltag komplett abzutauchen. Die RheinStars bleiben in den unteren Tabellenrängen und vergaben den durchaus möglichen Anschluss an die Play-Off-Plätze. Am Montag, den 5. Dezember geht es weiter mit dem Heimspiel in den LANXESS arena gegen die Nürnberg Falcons.

„Ein Basketballspiel mit so vielen strittigen Entscheidungen habe ich schon lange nicht mehr gesehen“, stellte Manager Stephan Baeck fest, „aber unterm Strich muss man sich deswegen gerade auswärts anders präsentieren. Im Moment unserer höchsten Führung hat unsere Intensität abgenommen und dadurch haben wir die Rockets wieder aufgebaut.“ Anders als in den beiden Blitzstart-Spielen zuvor kamen die RheinStars mit vornehmer Zurückhaltung in die Partie. Die Oettinger Rockets durften frei schalten und walten und holten sich auch verdientermaßen einen kleinen Vorsprung (9:14/7.). Köln trottete den Hausherren gemächlich hinterher – und lag dann am Ende des ersten Viertels 15:23 hinten.

Dann allerdings legte die Gäste-Defense den Schalter um auf Arbeitstemperatur und vorne sorgte der erst später ins Spiel gekommene Richard Williams für Übersicht und Raum für die Mitspieler. Mit einem 11:1-Lauf gingen die RheinStars (26:24/14.) erstmals in Führung; die Rockets konnten jedoch dagegenhalten. Die Partie wogte nun hin und her bei wechselnden Führungen. Zur Pause stand es 37:38, wobei sich die Statistiken beider Teams kaum unterschieden. Nur bei den Fouls lag Köln deutlich vorne (14:9) und hatte bei Seitenwechsel die beiden „Langen“ Dennis Heinzmann und Andi Wenzl bei jeweils drei Fouls.

Im dritten Viertel konnten die RheinStars ihre konzentrierte Abwehrarbeit fortsetzen – und vorne drehte Robin Christen binnen zwei Minuten die Partie mit drei Dreiern in Serie von 39:42 zu 48:42 (23.). Bis auf 56:48 kamen die Kölner weg (27.), doch die Qualität der Hausherren brachte die Rockets zurück bis auf 56:54 (29.) bevor Alex Foster mit einem weiteren Dreier auf 59:54 erhöhte. So ging es in den letzten Durchgang.

Die Hausherren machten mehr und mehr Druck, doch Köln konnte zu Beginn dagegen halten. Bis zum 67:64. Dann brachte erst ein Foul von Lennart Steffen plus anschließender Diskussion, die mit einem technischen Foul geahndet wurde, die Wende für die Thüringer. Was harmlos begann, endete mit einem 164 Sekunden währenden 0:16-Lauf zum 67:80. Köln, eh von Foulproblemen begleitet, bekam den Weg zurück ins Spiel nicht mehr – und vergab in Erfurt die Riesenchance, zu den Play-Off-Plätzen aufzuschließen.

Viertel 15:23, 22:15, 22:16, 15:37

Besondere Stats: Hugh Robertson 7/7 – 100 % aus dem Feld. Richard Williams 6 Assists. Rebounds 25 Köln : 31 Rockets, Fouls 30:19, Assists 14:23 Steals 3:4, Turnover 16:10

RheinStars: Jelani Hewitt (10/1 Dreier), Hugh Robertson (17/2), Robin Christen (13/3), Chris Eversley (2), Dennis Heinzmann (1), Richard Williams (12), Lennart Steffen, Alex Foster (14/4), Andi Wenzl (5), Bene van Laack. Ohne Spielzeit: Thomas Müller-Laschet

Die kompletten Stats

RheinStars als Außenseiter und Einheit nach Thüringen

Am kommenden Samstag (19 Uhr/live auf sportdeutschland.tv) kreuzen sich die Wege der RheinStars Köln und der Oettinger Rockets – und anders als vor Wochen noch denkbar, wird es ein Spiel auf Augenhöhe. Während die Rockets mit 4:1-Siegen stark in die Spielzeit 2016/17 der 2. Basketball-Bundesliga ProA starten konnten, standen ihre Gäste noch nach sieben Spieltagen bei einer ernüchternden 1:6-Bilanz. Nun aber könnten die Kölner nach der jüngsten 3:1-Serie am kommenden Wochenende mit den Thüringern gleichziehen. Aufgrund des dann besseren direkten Vergleichs könnten die Rheinländer sogar an dem letztjährigen Halbfinalisten vorbeiziehen. Es sind also alle Voraussetzungen für einen spannenden Abend gegeben.

Trotz des Kölner Aufwärtstrend sieht Headcoach Arne Woltmann seine Mannschaft eher in der Rolle des Außenseiters. „Der Blick auf die Tabelle und der Umstand, dass die Rockets Heimrecht haben, gibt ihnen die klare Favoritenrolle. Wir müssen sehen, dass wir Richie Williams integrieren und als Einheit auftreten. Das braucht alles Zeit, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Wir wollen den Rockets in ihrer neuen Halle das Leben so schwer wie möglich machen.“

So reisen die RheinStars auch einen Tag früher nach Erfurt, um sich konzentriert auf die Partie vorbereiten zu können. Denn seit dieser Saison bestreitet der Klub mit dem Firmensitz in Gotha seine Heimspiele in der gut 20km entfernten Messe Erfurt, um sich weiter in Richtung Bundesliga entwickeln zu können. So wurde unter anderem der Ortsname aus dem Klubnamen gestrichen und der ehemalige Architekt des Bamberger Erfolgsmodells, Wolfgang Heyder, als Leiter Sport und Geschäftsentwicklung gewonnen.

Nicht zuletzt die 66:80-Heimniederlage am Dienstag gegen die Nürnberger Falcons überraschte allerdings. Die Rockets rutschten zurück bis auf Platz 9. Dass die Neu-Erfurter sich dennoch normalerweise nicht in dieser Tabellenregion sehen müssen, belegt vor allem ihre Abwehrleistung. Mit 776 kassierten Punkten befindet sich das Team von Trainer Chris Ensminger in der Top 3 der Teams, die am wenigsten Punkte zugelassen haben. Und liegt bei den erfolgreichen Dreierwürfen auf Rang zwei trotz der 15%-Quote gegen die Falcons. Auch die Blocks sprechen eine andere Sprache, nach den Titans aus Dresden (44) hat man mit 40 geblockten Würfen die meisten in der ProA. Rockets-Topscorer ist aktuell Samuel Parker, der mit 135 Punkten und überragenden 21 getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen (60%) den Takt in der Offense vorgibt. Mit Blick auf den Vergleich mit den RheinStars verbreitet nach den Abgängen von Center Samuel Muldrow und Guard Jaysean Paige vor allem eine Neuverpflichtung große Hoffnungen bei den Hausherren: Der BBL-erfahrene Center Dane Watts legte bei seinem Debüt gegen die Falcons mit 15 Punkten und 5 Rebounds bei 25 Einsatzminuten einen überzeugenden Einstand hin.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Kölsche Basketball-Schnittstelle mit bayerischen Wurzeln

Johannes „JJ“ Strasser war eine lange Zeit seiner Profi-Karriere in Köln in der BBL aktiv. Nach mehreren Zwischenstationen spielte er auch seine letzte Saison als Basketballer bei den RheinStars in der 2. Regionalliga, bevor er dann für ein Jahr das Traineramt in Köln übernahm und das Team zur Meisterschaft in der Regionalliga führte. Nun leitet der gebürtige Dachauer die Schulentwicklung der RheinStars und ist seit Anfang November fest mit einer Vollzeit-Stelle im Office-Team dabei. Im folgenden Verhör spricht der ehemalige Point Guard über seine Aufgaben im Verein, den Weg ins Rheinland und das spannendste Spiel seines Lebens.

Woher kommt der Spitzname „JJ“?

(lacht) Da steckt tatsächlich eine Geschichte hinter. Als ich in meinen jungen Jahren noch in München Jugendbasketball gespielt habe, war mein älterer Bruder im selben Verein schon in der ersten Mannschaft. Dort war der allerdings der jüngste und wurde deshalb „Junior“ genannt. Ein Jahr später rückte ich dann nach und bekam den Spitznamen „JuniorJunior“, also „JJ“.

Und der Name ist hängengeblieben?

Ja, in Basketballkreisen hat sich das durchgesetzt, da reagiere ich nur noch auf „JJ“. Außerhalb vom Basketball nennt man mich aber eher Hannes oder Johannes.

Dein Engagement im Verein wärt schon lange, wofür bist du denn bei den RheinStars zuständig?

Meine Zuständigkeit kann man sich als Schnittstelle zwischen der GmbH und dem Hauptverein vorstellen, mit drei wesentlichen Säulen. Primär beschäftige ich mich momentan mit der Kooperation zwischen den RheinStars und Grundschulen im Umkreis, um Basketball gerade in diesem Bereich bekannter zu machen und Kinder mit diesem großartigen Sport in Berührung zu bringen. Dabei geht es nicht um Talentsichtung oder Leistungssport, sondern darum Kinder für Sport zu begeistern und ihnen Spaß an Bewegung zu vermitteln. Der zweite Tätigkeitsbereich liegt bei sozialen Projekten. Hier sind wir ganz frisch eine Kooperation mit dem „Körbe für Köln e.V.“ eingegangen und schauen, in welchen Sozialräumen rund um Köln die RheinStars mit Sport unterstützend tätig sein können. Meine dritte und wohl schwerste Aufgabe besteht darin in Zukunft Kooperationen mit anderen Vereinen einzugehen. Das gemeinsame Ziel sollte sein, den Basketball in Köln gemeinsam in allen Bereichen voran zu bringen.

Du hast die RheinStars zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga geführt, und trotzdem war diese eine Saison deine erste und letzte als Head Coach. Ist das Trainer-Dasein nichts für dich?

(lacht) Mir hat das eine Jahr unglaublich viel Spaß gemacht und es hat ja auch insgesamt funktioniert, aber ich hab mich nie wirklich als Trainer gesehen. Das ist ein sehr unsteter Beruf, bei dem man flexibel sein muss, was mir persönlich bis jetzt noch nicht lag.

Welche Beweggründe gab es, im Spätherbst deiner Karriere aus der BBL in die 2. Regionalliga West zu wechseln?

Ich war im Kopf in Bezug auf Profi-Basketball ganz einfach müde geworden. Ich hab 11,5 Jahre in der ersten Liga gespielt und man kennt nach so einer langen Zeit natürlich alle Hallen und jeden einzelnen. Man sitzt sehr viel im Bus und hat immer den gleichen Tagesablauf. Während meiner Karriere hat mir das total viel Spaß gemacht, aber ich war dann an einem Punkt, an dem ich einfach eine Veränderung brauchte, gerne auch weiterhin im Basketballbereich. Für mich war dieses eine Regionalligajahr total erfrischend, wir hatten nur drei Mal die Woche Training und die Auswärtsfahrten betrugen maximal eine Stunde. Ich hab diese Entscheidung bis jetzt nicht bereut und bin auch weiterhin mit großer Freude dabei.

Was hast du neben deiner Profi-Karriere studiert?

Ich habe aus Interesse mit Kulturwissenschaften angefangen, dies aber dann aus zeitlichen Gründen abgebrochen. Danach begann ich eine Ausbildung zum Sport-Fachwirt und bin nun beim Sport-Management-Studium angekommen, was neben dem Profi-Basketball einfach eingängiger war. Momentan bin ich in den letzten Zügen und fertige gerade meine Bachelorarbeit, eine Markenanalyse der RheinStars, an.

Wie bist du von München ins Rheinland gekommen?

Das war, als Rhöndorf damals die Erstligalizenz nach Frankfurt gab, um mit dem Profiteam in die zweite Liga zu gehen und wieder vermehrt auf Jugendarbeit zu setzen. Ich hab damals in Dachau in der Regionalliga gespielt und der damalige Trainer von Rhöndorf, Berthold Bisselik, hat mich in München Spielen sehen und meinte, er wolle mich gerne für die Zweitligamannschaft haben. Ich hatte dann in den Sommerferien eine Probewoche. Der Verein und das professionelle Umfeld dort haben mich dann so beeindruckt, dass ich schon direkt oben zugesagt hab und schließlich nach NRW gezogen bin.

Wäre das auch passiert, wenn damals Bayern schon Bundesliga gespielt hätte?

Wahrscheinlich nicht. Dann hätte ich es wahrscheinlich in München probiert, weil eigentlich hat es mir daheim so gut gefallen, dass ich da gar nicht weg wollte. Aber der Schritt in den Profisport führte damals halt leider raus aus München. Das war jedoch die beste Entscheidung, die ich hätte fällen können.

Welche internationalen Erfahrungen hast du in deiner Karriere gewonnen?

Einige, hauptsächlich mit der A2-Nationalmannschaft, für die ich mehrere Jahre lang aufgelaufen bin. Zu den schönsten Erfahrungen zählen wohl die zwei Universiaden, die ich mit der A2 gespielt hab. Das sind Olympische Spiele für Studenten, bei denen wir sportlich einmal mittelmäßig und einmal gut abgeschnitten haben. Wenn man da aber in einem Olympischen Dorf mit 120 anderen Nationen lebt und alle sind Studenten, das hatte echt eine unglaubliche Atmosphäre, das hat mich ungemein beeindruckt.

Welcher Trainer hat dich am meisten geprägt, wem sind drei Pokalsiege und eine Meisterschaft in der BBL zu verdanken?

Schwer zu sagen. Es geht natürlich immer im Jugendbereich los, meine Trainer in München (Dachau) waren total klasse. Mein Schritt mit Rhöndorf war auch sehr wichtig und da hat mich Berthold Bisselik super begleitet. In Köln hatte ich dann erstaunlicher Weise sehr viele Coaches, fast jedes Jahr einen neuen. Trotzdem nehme ich aus dieser Zeit auch fast nur Positives mit.

Hattest du auch schlechte Erfahrungen mit einem Trainer?

Ich hatte tatsächlich rein persönlich eine schlechte Erfahrung mit einem Trainer in Köln. Der ist unter der Saison gekommen, als es bei uns nicht so lief, wie es sollte. Er hat die Mannschaft dann nahezu komplett umgekrempelt und meine Rolle hatte sich dadurch doch sehr verschoben. Das Problem war, dass er sehr unnahbar war, also wenn man mit ihm kommunizieren wollte, hat er das eigentlich komplett abgeblockt. Wenn ich aber einen fachlich kompetentesten Trainer benennen müsste, wäre er das.

Wer war der beste Basketballer, mit dem du zu deiner aktiven Zeit zusammen gespielt hast?

Das ist schwer zu beantworten, ich habe mit so vielen guten Basketballern zusammengespielt. Wenn ich aber einen nennen müsste, wäre das wohl Duane Washington, mit dem ich bei Rhöndorf gespielt habe. Duane ist der Stiefbruder von Derek Fisher, der damals bei den Lakers gespielt hat, und war eigentlich viel zu gut für die zweite Bundesliga. Rhöndorf hatte es aber irgendwie geschafft, ihn aus der Erstligazeit zu halten. Der hat einfach das ganze Team besser gemacht und er war nicht so ein unangenehmer Spieler, der total auf sich bezogen war. Selbst viele Erstligaspieler konnten sein Niveau nicht erreichen.

Was war dein Moment/dein Spiel deiner Karriere?

Ein Spiel, an das ich mich auf jeden Fall immer wieder gerne erinnere, war das Auswärtsspiel am letzten Spieltag der Saison 2000/2001 in der zweiten Bundesliga zwischen dem Tabellenersten, Quakenbrück, und uns, dem Tabellenzweiten aus Rhöndorf. Der Sieger würde in die BBL aufsteigen und die Fans waren dementsprechend total euphorisiert und aggressiv, weil sie mit Quakenbrück natürlich unbedingt den Aufstieg schaffen wollten. Und dann haben wir das Alles-oder-Nichts-Spiel in diesem Hexenkessel nach doppelter Verlängerung gewonnen, das war unglaublich. Witzigerweise ist daraus die Wildcard für RheinEnergie Köln entstanden, da Rhöndorf die erworbene Erstligalizenz wieder abgegeben hatte. Ich wechselte daraufhin nach Köln, durfte meine erste BBL-Luft schnuppern und habe seitdem die Domstadt kennen und lieben gelernt.

Interviewer: Max Seitz

 

RheinStars – Must-Win-Spiel mit Happyend

RheinStars Köln 91, Dresden Titans 85. Vor 1.400 Zuschauern setzten sich die Hausherren in der LANXESS arena letztlich verdient am 11. Spieltag gegen ihre Gäste aus Sachsen durch – und bewegten sich in der aktuellen Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProA auf den 10. Platz. Die beste Platzierung seit dem Saisonstart – und am kommenden Samstag geht es nach Erfurt zu den Oettinger Rockets. Folgt dem vierten Saisonsieg gleich der fünfte, wären die Mannen von Headcoach Arne Woltmann sogar erstmals auf Tuchfühlung mit den Playoff-Plätzen. Verrückte, ausgeglichene, enge ProA.

Kein Wunder also, dass Manager Stephan Baeck mindestens einmal tief durchatmete am Sonntagabend. „Das war ein Must-Win-Spiel für uns – und wir haben es gewonnen. Und wenn man sich die anderen Spiele anschaut, sieht man, das in dieser Saison beinahe jeder jeden schlagen kann. Wir haben zwei Punkte mehr auf der Habenseite. Das zählt.“ Das Tabellenschlusslicht aus Dresden, das erstmals nach langer Zeit wieder komplett spielen konnte, war wie in die Wochen zuvor ein offensiv starker und unbequemer Gegner, der sich dafür letztlich nur nichts kaufen konnte.

Anders die Kölner, die erstmals auf ihren Neuzugang Richard Williams bauen konnten, der sich gleich als gewünschte Schaltstelle im Angriff einführte. Dabei die Start- und die Schlussphase zumindest mitprägte. Auch wenn die Statistiken das noch nicht so hergaben, der Einstieg von Williams war ein Versprechen für die Zukunft. „Er hat ja erst zweimal mit der Mannschaft trainiert. Ich bin sicher, dass wir von ihm auf Dauer das bekommen, was wir uns erwarten“, sagte Headcoach Arne Woltmann über Willliams. Zudem erfreute sich der Trainer an den 11 Punkten und 9 Rebounds von Dennis Heinzmann. „Das wird ihm helfen und weiteres Selbstbewusstsein geben“, kommentierte Woltmann die beste Saisonleistung des ehemaligen Leverkuseners und die ersten Sprechchöre der Fans.

Beide Trainer einigten sich nach der Partie darauf, das dritte Viertel als das spielentscheidende zu werten. Köln hatte es nach starkem Beginn (32:23 im ersten Viertel) und 35:23 (11. Minute) wie schon in Paderborn nicht geschafft, sich entscheidend abzusetzen. Zur Pause stand es 54:47 und Dresden verkürzte die Partie mit einem 9:0-Lauf auf 59:58. „Doch wir kamen halt nicht vorbei. Wir haben dann doch zu viele Fehler gemacht“, haderte Titans-Coach Steven Clauss mit dem Spiel seiner Mannschaft. „Und uns sind einige wichtige Stopps gelungen“, bemerkte Woltmann.

Wie auch immer, Köln behielt die Führung und die Zuschauer sahen ein unterhaltsames Spiel mit einem sehr effektiven Robin Christen und dem besseren Ende für Köln. Die Statistiken gaben auch zumindest den Ansatz eines Spektakels wieder. 55 Punkte im ersten Viertel, 46 im zweiten, „nur“ 23 im vorentscheidenden dritten Durchgang und abschließend nochmal 52. Köln dazu mit 35 Würfen von der Freiwurflinie. Für die Zuschauer ein Spaß, für die Trainer eher weniger.

Besondere Stats: Dennis Heinzmann (11 Punkte/9 Rebounds), Richard Williams (6 Assists), Robin Christen (15 Punkte, 20 Effektivität). Rebounds 40:41, Turnover 7:11, Steals 7:4, Asissts 22:19

RheinStars: Robin Christen (15/3 3er), Hugh Ropbertson (15/1), Chris Eversley (8), Jelani Hewitt (16/2), Dennis Heinzmann (11), Alex Foster (9/3), Richard Williams (10/1), Lennart Steffen (3/3), Andi Wenzl (2), Bene van Laack (2). Ohne Spielzeit: Antonio Pilipovic, Thomas Müller-Laschet.

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Foto: Richard Williams (l.) und Dennis Heinzmann I Gero Müller-Laschet