“Alles ist möglich, wenn wir gemeinsam daran glauben”

Am zweiten Spieltag der Playdowns erwarten die RheinStars am Sonntag den BBC Coburg ab 18 Uhr in der ASV-Sporthalle. „Wenn das Publikum wieder so hinter der Mannschaft steht, dann haben wir gegen jedes Team unsere Chance. In so einer Stimmung kannst du eigentlich nur gewinnen“, sagt Manager Stephan Baeck und ergänzt: „Deshalb freue ich mich sehr auf die Partie.  Für uns ist noch alles möglich in den Playdowns, wenn wir gemeinsam daran glauben.“ Vor der Partie in der Südgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB laufen im ASV zwei Spiele der RheinStars in den Nachwuchs-Bundesligen. In der JBBL ist ratiopharm Ulm ab 12.30 Uhr der Gegner, ab 14.30 Uhr in der NBBL Eintracht Frankfurt I Fraport Skyliners. Der Eintritt zu den beiden Jugendspielen im Rahmen des Dreifach-Spieltags ist frei.

Die Ausgangslage vor dem zweiten Spieltag

Köln (6 Saisonsiege) liegt derzeit zwei Erfolge hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz, den aktuell die TG s. Oliver Würzburg (8) belegt. Mit einem weiteren Heimsieg würde Köln die TG s.Oliver Würzburg weiter unter Druck setzen, die bereits am Samstag in Rhöndorf (5) antreten muss. Gewinnen die Dragons und Köln, dann würden die RheinStars vor den beiden Auseinandersetzungen mit Würzburg am dritten und vierten Spieltag auf einen Sieg heranrücken. Die Coburger (10) haben es dagegen in der ASV-Sporthalle erstmals in der Hand, mit einem weiteren Erfolg nach dem Sieg in Würzburg den Klassenerhalt nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch zu besiegeln. Für den BBC ist es damit der erste Matchball.

Blick auf den Kölner Kader

Filip Kukic steht kurz vor seiner Rückkehr in die Mannschaft. Der Youngster hatte sich im Spiel gegen Elchingen am 2. Februar verletzt und ist in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen. Raus ist hingegen weiterhin Malte Herwig (Hexenschuss). „Wir rechnen auch mit Vladi Nemcok zum Wochenende nach seiner Verletzung gegen Rhöndorf“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. „Unabhängig davon, brauchen wir einen sehr guten Tag von uns, um die Coburger schlagen zu können – und vielleicht von dem ein oder anderen auch etwas, mit dem wir heute noch nicht rechnen können.“

Blick auf den Coburger Kader  

Beim 86:76-Erfolg der Coburger am vergangenen Samstag in Würzburg lief es so laut Pressemeldung: „Das Trio Kevin Franchesci, Chase Adams und Christopher Wolf legte zusammen 65 Punkte und 24 Rebounds auf und fand immer eine Antwort, wenn die Hausherren zu einer Aufholjagd ansetzen wollten.“ Das BBC-Spiel lebt von dem Trio plus Dino Dizdarevic, der beim 100:101-Auswärtserfolg in Köln der entscheidende Faktor in der Verlängerung wurde. Die vier standen zuletzt jeweils 35 Minuten und mehr auf dem Feld.

Die bisherigen Saison-Duelle

  1. November 2018: Coburg vs Köln 102:78. Teamstats: 2er: 55% Köln/51% Coburg, 3er: 29%/41%, Freiwürfe: 74%/81%. Assists 15/30, Rebounds 31/43, Steals 5/6, Turnover 15/9. Topwerte: Haymond 20 Punkte, 7 Rebounds. Franceschi 24 Punkte, Adams 14 Assists.
  2. Januar 2019: Köln vs. Coburg 100:101 n.V. Teamstats: 2er: 53% Köln/59% Coburg, 3er: 39%/32%, Freiwürfe: 68%/81%. Assists 15/20, Rebounds 42/31, Steals 4/4, Turnover 14/9. Topwerte: Haymond 30 Punkte, Kolo 16 Rebounds, Nemcok 9 Assists. Dizdarevic 25 Punkte, Dizdarevic und Wolf je 8 Rebounds.

Das Formbarometer

Köln gelangen mit dem Erfolg über Rhöndorf erstmals zwei Siege in Folge in dieser Saison. Bilanz der letzten 10 Spiele: 4:6 Siege. Der Coburger Sieg in Würzburg stoppte eine Serie von fünf BBC-Niederlagen. Bilanz der letzten 10 Spiele: 4:6-Siege.

Foto: Gero Müller-Laschet

Dreifach-Spieltag mit JBBL, NBBL und ProB

Nur noch viermal schlafen, dann geht es in die zweite Playdowns-Partie für die RheinStars. Mit zuletzt zwei Siegen im Rücken erwarten die Kölner den BBC Coburg in der ASV-Sporthalle – diesmal erst am Sonntag (18 Uhr). Da am Samstag TV-Dreharbeiten eine Austragung am üblichen Termin verhindern, kommen Basketball-Fans dafür in den Genuss eines Dreifach-Spieltags. Denn vor den Herren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB spielen um 12.30 Uhr die JBBL im Playoff-Rückspiel der ersten Runde gegen ratipoharm Ulm und wollen die Best-of-Three-Serie nach dem knapp 78:82 in Baden-Württemberg ausgleichen. Zum Abschluss ihrer Hauptrunde spielt dann die NBBL-Mannschaft gegen Ligaprimus Eintracht Frankfurt/Fraport Skyliners (14.30 Uhr)

„Wir wollen den Schwung aus dem Spiel der Jungs gegen Rhöndorf samt der tollen Unterstützung der Fans mitnehmen und uns für die sehr unglückliche Niederlage gegen Coburg revanchieren“, sagt Manager Stephan Baeck. Am 5. Januar unterlagen die RheinStars in eigener Halle erst nach Verlängerung mit 100:101. In nahezu letzter Sekunde – verursacht durch ein angebliches Foul von Yasin Kolo. 5 Sekunden vor Schluss zog sich Kolo dabei einen Bruch des Schienbeinköpfchens zu und Köln den Spielverlust nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Dino Dizdarevic. Doppelt bitter.

Während Kolo den RheinStars bis Saisonende fehlen wird, arbeitet die medizinische Abteilung daran, am Sonntag möglichst viele weitere Spieler zurück aufs Feld schicken zu können. Filip Kukic und auch Malte Herwig könnten zurückkehren, wenn alles klappt – und auch sonst stehen bis auf einen neuen Ausfall nur Kolo, Silvio Mendes Mateus und Leon Baeck auf der Ausfallliste. Der eine ist Youngster Thomas Fankhauser, der sich eine Mittelohr- und Bindehaut-Entzündung  zugezogen hat. „Thomas kann definitiv nicht spielen am Wochenende. Ansonsten sind alle Blessuren des vergangenen Wochenendes in guten Händen“, erklärt der Manager, der bei den Rückkehrern auf die gute Arbeit von Teamarzt Olli Pütz von der Orthopädie am Gürzenich ebenso setzt wir auf die Physios Timm Hortig und Klaus Breitung aus dem Hause Physiosport.

Filip Kukic – Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars melden sich zurück im Kampf um Klassenerhalt

Eine faszinierende Choreografie der Fans, pulsierende Stimmung in der ASV-Sporthalle, guter Sport und ein ungemein wichtiger Sieg. Mit einem dicken Ausrufezeichen haben sich die RheinStars im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zurückgemeldet. Vor 800 Zuschauern feierten die Kölner zum Auftakt der Playdowns in der Gruppe Süd einen verdienten 77:68-Erfolg über die Dragons Rhöndorf und verließen erstmals nach 120 Tagen den letzten Tabellenplatz. „Ich glaube für solche Abende machen wir das alle. Hier steckt so viel Herzblut drin, bei den Fans, bei den Spielern, den Trainern, den Helfern und der Organisation, da tut so ein schöner, rundum gelungener Abend ganz besonders gut“, freute sich Manager Stephan Baeck über den Startsieg in die sechs Spieltage dauernde Abstiegsrunde in der Süd-Gruppe.

Aber nicht nur das. Durch den gleichzeitigen Sieg des BBC Coburg bei s.Oliver Würzburg haben die RheinStars erstmals seit Monaten ihr sportliches Schicksal wieder selbst in der Hand und können aus eigener Kraft die nur noch zwei fehlenden Siege auf den von Würzburg besetzen ersten Nichtabstiegsplatz erreichen. Nächster Gegner ist am Sonntag, 17. März der BBC Coburg in der ASV-Sporthalle (18 Uhr). Zuvor spielen zudem die JBBL- und NBBL-Teams an gleicher Stelle.

Vor dem Tipoff sorgten die Flying Flönz mit einer wunderbaren Choreografie für den emotionalen Einstieg in den Abend. Die Stadtfarben Kölns, das Wappen, der Hinweis auf die römische Herkunft „CCAA“ und ein überdimensionales Banner mit „Dausendmol dut jesproche – ävver immer noch do“ gaben die Anhänger der Mannschaft die Marschrichtung mit auf den Weg: Hier gibt keiner auf. Nicht in dieser Stadt. „Das gibt einem so einen Push, da muss du dich eigentlich nicht mal mehr warmmachen. Super“, freute sich Kapitän Thomas Michel über die Aktion der Fans. Dazu gab es überwiegend gute Nachrichten aus dem Lazarett: Zwar musst Malte Herwig mit einem Hexenschuss passen, dafür aber kehrten Tim van der Velde, Jonas Gottschalk und Christ Theodor zurück in den Kader.

So nahmen die Kölner gestärkt den Kampf gegen die Drachen im rheinischen Derby auf, der sich zu einem intensiven, aber fairen Ringen entwickelte. Die RheinStars zeigten sich dabei als Team mit einer gesunden Spiel- und Arbeitsverteilung, während die Hauptlast der Gäste eigentlich alleine auf den Schultern der herausragenden Kwan Waller (31 Punkte) und Zygimantas Riauka (27 Punkte/23 Rebounds) lag. So teilten sich bei Köln mit Jan Zimmermann, Max Dohmen und Jonas Gottschalk allein drei Mann den Riauka-Job. Vor allem Zimmermann lieferte sich mit dem bärenstarken Riauka beeindruckende Duelle, die der aus der Oberliga zum Team gestoßene erfahrene Center in Halbzeit zwei mehr und mehr für sich entscheiden konnte. Und hatten in ihm auch ihren besten Mann in ihrer Plusminus-Statistik. Die RheinStars hatten schlichtweg mehr Puste – und holten sich am Ende mit 57:45 als Kollektiv auch die Rebounds.

Riauka (l.) im Duell mit Zimmermann.

„Die Rebounds waren ein wichtiger Faktor für uns heute“, freute sich Cheftrainer Matt Dodson „und das wir als Mannschaft uns das heute gemeinsam erarbeitet haben.“  Nach einem 35:39 zur Pause kämpften sich die RheinStars Ende des dritten Viertels an ihrem Kontrahenten vorbei, schlossen den Durchgang mit einem 7:0-Lauf zum 59:49 ab. Bis auf 73:58 bauten die Hausherren ihren Vorsprung (36. Minute) aus, wobei ihnen auf dem Weg dahin auch spektakuläre Dinge gelangen: Nach einer Auszeit von Matt Dodson verwandelten die RheinStars einen 3er zum 68:54 (34.) mit nur einer Sekunde Spielzeit auf der Uhr. Play und Laufwege angesagt vom Headcoach, Einwurf Tim van der Velde, Exekution Thomas Michel. Nicht der endgültige K.o., aber gefühlt geht Rhöndorf erstmals richtig auf die Bretter. Und auch wenn sich die angezählten Gäste noch einmal aufrappeln und auf 73:66 (38.) verkürzen können, gerät der Sieg der RheinStars nicht mehr ernsthaft in Gefahr. So endet der Abend mit viel Jubel, einer Sieges-Humba und großer Vorfreude auf die nächste Aufgabe in den Playdowns mit dem Heimspiel gegen Coburg.

Viertelergebnisse: 16:17, 19:22, 24:10, 18:19

Spielfilm: 9:3 (5.), 16:17 (10.), 27:28 (15.), 35:39 (20.), 49:48 (25.), 59:49 (30.), 70:56 (35.), 77:68 (40.)

Teamstats: Köln 47% zu Rhöndorf 38% (2er), 30%/14% (3er), 59%/61% (Freiwürfe), 19:15 Assists, 57:45 Rebounds, 2:12 Steals, 16:5 Turnover.

RheinStars: Vladimir Nemcok (7 Punkte/1 Dreier, 10 Assists), Tucker Haymond (28/3 Dreier, 12 Rebounds), Thomas Michel (13/3 Dreier, 5 Rebounds), Bene van Laack (10/1, 9 Rebounds), Jan Zimmermann (9 Punkte, 8 Rebounds), Tim van der Velde (3), Thomas Fankhauser (3 Punkte/5 Rebounds), Thomas Müller-Laschet, Max Dohmen (4), Jonas Gottschalk, Christ Theodor. ohne Spielzeit: Julius Wesemann

Alle Statistiken gibt es hier

Fotos: Gero Müller-Laschet

Vorschau auf Rhöndorf und Fan-Treffen am Vorabend

Let´s talk! Offenes Fan-Treffen vor dem Start der Playdowns
Vor dem Start in die Playdowns laden die RheinStars am Vorabend der richtungsweisenden Partie gegen die Dragons Rhondorf zum zweiten Mal in der Saison zum offenen Talk in die Geschäftsstelle am Radstadion im Sportpark Müngersdorf (Peter-Günther-Weg 2, 50933 Köln).  Ab 19 Uhr stehen Manager Stephan Baeck und Cheftrainer Matt Dodson interessierten Fans und Freunden des Kölner Basketballs Rede und Antwort. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme“, sagt Manager Stephan Baeck.

Fan-Choreo vor dem Spiel, Darius Zander in Halbzeit-Pause
Direkt vor dem Spiel inszenieren die Flying Flönz als Fanclub eine großflächige Choreographie und freuen sich über jegliche Unterstützung auf den Zuschauerrängen. In der Halbzeitpause wird zudem “DaRi” Darius Zander auftreten. Der Kölner Pop-Artist ist bekennender RheinStars-Fan und begeistert mit seiner Mischung aus Pop und Soul sein Publikum.

Die wichtigsten Fakten vor dem Start in die Playdowns
1. Spieltag, Samstag, 9. März
TG s. Oliver Würzburg vs. BBC Coburg (15.30 Uhr)
RheinStars Köln vs. Dragons Rhöndorf (18 Uhr, ASV Sporthalle) 

So klappt es noch mit dem Klassenerhalt…
Die RheinStars und die Dragons (beide 5 Saisonsiege/10 Punkte) treffen am ersten und am letzten Spieltag der Playdowns aufeinander. An den sechs Spieltagen müssen sie drei Siege auf die TG s.Oliver Würzburg (8 Siege/15 Punkte) aufholen. Bei Sieggleichheit wären die Kölner und die Rhöndorfer allerdings an Würzburg vorbei, weil sich die Franken bei der Niederlage beim BBC Coburg eine 0:20-Spielwertung einfingen und einen Punkt abgezogen bekamen. Klingt schwierig, aber: Sollte eines der rheinischen Teams sogar alle sechs Spiele gewinnen, dann bräuchte Würzburg selbst vier Erfolge für den Klassenerhalt.

Kadersituation RheinStars
In den vergangenen knapp zwei Wochen hat die Mannschaft um Cheftrainer Matt Dodson gut trainiert, auch über die Karnevalstage. Einige der verletzten Spieler befinden sich auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining. Aber ob es sogar für den einen oder anderen Spieler für den Samstag schon reicht, ist offen. Ansonsten ist die Situation wie in den vergangenen Wochen seit dem Jahreswechsel. Bester Werfer – auch der Liga – ist US-Boy Tucker Haymond mit 22,2 Zählern pro Spiel, insgesamt die meisten Rebounds holte bislang Bene van Laack (132).

Kadersituation Rhöndorf
Zygimantas Riuaka und Kwan Waller sind die tragenden Säulen des Rhöndorfer Spiels. Riaunka dominierte in der ProB die Szenerie unter den Körben und holt im Schnitt 12,2 Rebounds bei 16.5 Punkten. Waller sorgt als Guard für 17.8 Zähler pro Partie. Beide stehen unter den Top10-Korbjägern der ProB Süd. Dazu führt der erfahrene Anish Sharda Regie. Aktuell scheint Headcoach Thomas Adelt der komplette Kader zur Verfügung zu stehen.

Die bisherigen Saison-Duelle
10. November 2018: Köln vs. Rhöndorf 67:77. Teamstats: 2er: 48% Köln/49% Rhöndorf, 3er: 21%/33%, Freiwürfe: 73%/62%. Assists 13/18, Rebounds 34/46, Steals 7/7, Turnover 16/19. Topwerte: Haymond 22 Punkte, 6 Rebounds. Riauka 15 Punkte, 17 Rebounds.

2. Dezember 2018: Rhöndorf vs. Köln 85:89. Teamstats: 2er: 39% Köln/54% Rhöndorf, 3er: 46%/41%, Freiwürfe: 83%/74%. Assists 15/20, Rebounds 33/36, Steals 6/7, Turnover 17/20. Topwerte: Haymond 25 Punkte, van Laack 8 Rebounds. Riauka 24 Punkte, 8 Rebounds.

Das Formbarometer
Beide gewannen ihr jeweils letztes Spiel in der Hauptrunde. In den letzten zehn Spielen gelangen Köln drei, Rhöndorf zwei Siege. Beide haben in eigener Halle jeweils drei Spiele gewinnen können, auswärts zwei.

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Jubel beim Auswärtssieg in Rhöndorf. Foto: Frank Fankhauser

 

Infos zu den Playdowns

Die Mannschaften in der Playdown-Gruppe Süd
RheinStars Köln, Dragons Rhöndorf, TG s.Oliver Würzburg, BBC Coburg

Die Regularien
Die Mannschaften nehmen ihre in der Hauptrunde erzielten Punkte mit in die Playdowns. Auch die direkten Vergleiche zählen. Die Bundesligisten spielen je ein Hin- und Rückspiel gegeneinander. Die beiden letztplatzierten Teams steigen aus der ProB ab.

Die Ausgangstabelle nach Punkten
9. BBC Coburg                             18:26
10. TG S.Oliver Würzburg         15:28*
11. Dragons Rhöndorf                10:34
12. RheinStars Köln                   10:34

*Würzburg bekam durch eine 0:20-Spielwertung einen Punkt abgezogen.

Die bisherigen Saisonspiele gegen unsere Gruppengegner
____________Heim           Auswärts       Korbpunkte          Siege
vs. Rhöndorf        67:77             89:85                  156:162              1:1
vs.  Coburg         100:101           78:102                178:203              0:2
vs.  Würzburg      70:60            87:93                  157:153                1:1

Die Termine
1.Spieltag 

9.03.2019, 18:00 Uhr Würzburg – Coburg
9.03.2019, 18:00 Uhr Köln – Rhöndorf

2.Spieltag
16.03.2019, 19 Uhr  Rhöndorf – Würzburg
17.03.2019, 18 Uhr  Köln – Coburg

3.Spieltag
23.03.2019, 19 Uhr: Rhöndorf – Coburg
24.03.2019, 18 Uhr: Würzburg – Köln

4.Spieltag
30.03.2019, 18 Uhr: Köln – Würzburg
31.03.2019, 16 Uhr: Coburg – Rhöndorf

5.Spieltag
6.04.2019, 18 Uhr: Würzburg – Rhöndorf
7.04.2019, 17 Uhr: Coburg – Köln

6.Spieltag
13.04.2019 19:30 Uhr Rhöndorf – Köln
13.04.2019 19:30 Uhr Coburg – Würzburg

Kartenpreise
Die Kartenpreise bleiben gegenüber der Hauptrunde unverändert, die Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit. Die Playdowns-Heimspiele sind in der DK-Buchung zum üblich rabattierten Preis enthalten. Es erfolgt ein einmaliger Bankeinzug bzw. eine Rechnung für alle drei Spiele.

Auswärtsfahrten
Gemeinsam mit dem Fanclub Flying Flönz und RheinStars-Partner Deußen Logistik werden Busfahrten zu den Auswärtsspielen in Würzburg und Coburg organisiert. Der Fahrtpreis beträgt 10 Euro (ohne Spielticket). Weitere Informationen auch zur Anmeldung und Ticketpreisen folgen.

Zum Vorverkauf für die Heimspiele geht es hier

RheinStars mit dramatischer Wende und der Idealausbeute

Eine Katze hat bekanntlich sieben Leben. Wie viele die RheinStars in dieser Saison haben, wird sich noch weisen müssen – aber am Samstagabend entkamen die Kölner zum zweiten Mal dem praktischen Aus im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit 94:88 gewannen die Kölner bei der Ulmer Orange Academy nach einem 43:59-Rückstand zur Halbzeit. Da gleichzeitig die Dragons Rhöndorf die TG s.Oliver Würzburg im DragonDome besiegten, gehen die beiden rheinischen Klubs nun nur noch mit drei Spielen Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz in die Playdowns.

Köln hat dabei in der ersten vier Partien dreimal Heimrecht – und legt los mit dem Derby gegen Rhöndorf am Samstag, 9. März. Tippoff, 18 Uhr in der ASV-Sporthalle. Gewonnen ist noch nichts, aber verloren eben auch noch nicht. „Am Ende hätte es von den Ergebnissen her nicht besser laufen können: Jetzt ist es an uns allen – an der Mannschaft, an den Fans, noch einmal zusammen alles zu geben, um doch noch die Wende einzuleiten. Wir haben noch eine Chance, wir leben noch“, sagte Manager Stephan Baeck.

Dabei hatte es für die RheinStars in der Ulmer Kuhberghalle nach einem desaströsen zweiten Viertel (23:37) sehr nach dem entscheidenden Tiefschlag im Abstiegskampf ausgesehen. Was danach auch immer in der Kabine genau gesagt wurde, ist nicht überliefert – aber nach dem scheinbar aussichtslosen 43:59 zur Halbzeit, nahmen die Kölner endlich am Geschehen teil. Wie auch schon beim scheinbar vorentscheidenden Rückstand in Rhöndorf im dritten Viertel kurz vor Weihnachten, wachten die RheinStars auf, entledigten sich ihrer Lethargie und kämpften und rannten, als gebe es kein Morgen mehr. Tucker Haymond markierte die ersten neun Punkte nach dem Seitenwechsel und führte den verletzungsgeplagten Außenseiter wieder in Sichtweite auf 52:61 (23.).

Von da an war Köln im Spiel und „robbte“ sich an die Hausherren heran.  Ein Dreier von Bene van Laack zum 70:71 in der 30. Minute fiel wie eine Ansage an die Academy: Die RheinStars wollten den Sieg.  Hier und jetzt. Nach 36 Sekunden glichen die Gäste im letzten Durchgang durch einen Dreier von NBBL-Spieler Thomas Fankhauser erstmals aus (73:73) – bis dahin hatte allein die von dem 39 Jahre alten Nils Mittmann gut geführte Orange Academy das Geschehen diktiert.  Die erste Führung gelang Köln durch einen weiteren Dreier von Kapitän Thomas Michel (36./82:81). Das Spiel wogte Hin und Her – und dann war es an Jan Zimmermann, der 96 Sekunden vor dem Ende die RheinStars erstmals mit drei Punkten (88:85) in Führung brachte.

In der Crunchtime erhöhten Haymond und van Laack mit Freiwürfen auf 92:85. Den Deckel auf die Partie machte dann wieder Zimmermann, der zwei Sekunden vor Schluss mit seinem Freiwurf den Endstand von 94:88 markierte. Ausgerechnet Zimmermann, mit Max Dohmen einer der beiden erfahrenen Oberliga-Spieler der RheinStars, die sich vor Wochen entschlossen hatten, gemeinsam mit dem Team in der ProB gegen den Abstieg kämpfen zu wollen. So viel Willen schien dem Basketball-Gott an diesem Abend gefallen zu haben – und belohnte Köln mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison.

Die Termine der RheinStars in den Playdowns. Heim: Dragons Rhöndorf, 9. März. BBC Coburg, 17. März. S. Oliver Würzburg, 30. März. Auswärts: Würzburg, 23./24. März. Coburg, 7. April. Rhöndorf, 13. April.

Viertelergebnisse: 20:22, 23:37, 27:12, 24:17

Spielfilm: 7:11 (5.), 20:22 (10.), 30:36 (15.), 43:59 (20.), 58:66 (25.), 70:71 (30.), 79:81 (35.), 94:88 (40.)

Teamstats: Köln 50% zu Ulm 59% (2er), 41%/38% (3er), 74%/74% (Freiwürfe), 17:20 Assists, 42:28 Rebounds, 8:4 Steals, 15:17 Turnover.

RheinStars: Vladimir Nemcok (14 Punkte/1 Dreier, 7 Assists, 6 Rebounds), Tucker Haymond (25/1 Dreier, 9 Rebounds), Thomas Michel (10/2 Dreier, 5 Rebounds), Thomas Fankhauser (8 Punkte/2 Dreier), Bene van Laack (13/2, 10 Rebounds), Thomas Müller-Laschet (9/3), Malte Herweig (10, 4 Rebounds), Julius Wesemann, Max Dohmen, Jan Zimmermann (5 Punkte, 3 Rebounds), Sebastian Pritz, ohne Spielzeit: Roni Sijarina

Alle Statistiken gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

Haymond soll gegen Ulm zurückkehren

Zum Abschluss der Hauptrunde reisen die RheinStars Köln am Samstag nach Ulm. Am Abend steht um 19.30 Uhr das Spiel gegen die Orange Academy Ulm in der Kuhberghalle auf dem Plan. Am 22. Spieltag der Gruppe Süd in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB trennen sich die damit die Wege der beiden ProA-Absteiger. Während sich die Academy auf die am ersten Märzwochenende beginnenden Playoffs vorbereiten werden, kämpfen die Kölner ab dem 9. März um den Klassenerhalt in der Playdowns-Gruppenphase mit den anderen Teams auf den Hauptrundenplätzen 9 bis 12. Also BBC Coburg, s. Oliver Würzburg und Dragons Rhöndorf.

Die Lage in der Liga
Nach den Spielen am vergangenen Wochenende haben es die Rhöndorfer am abschließenden Hauptrunden-Spieltag in der Hand, vor dem Start in die Playdowns den Spannungsfaktor deutlich zu erhöhen. Die Drachen empfangen als Tabellenelfter im Dragon Dome am Sportzentrum Menzenberg den Tabellenzehnten s.Oliver Würzburg. Mit einem Erfolg könnte Rhöndorf den Rückstand zu den Franken auf drei Siege verkürzen. „Am liebsten wäre mir, wenn wir beide gewinnen“, sagt RheinStars-Manager Stephan Baeck. Dann hätten Rhöndorf und Köln den ersten Nichtabstiegsplatz zumindest in Sichtweite. Auf jeden Fall treffen die beiden rheinischen Rivalen am ersten der sechs Playdowns-Spieltage aufeinander. Der Tabellenzwölfte nach der Hauptrunde hat Heimrecht. 

Die RheinStars
Zumindest die Rückkehr von Tucker Haymond steht für das Auswärtsspiel in Ulm bevor. Der US-Boy hat seine Oberschenkelverletzung soweit auskuriert, dass ein Einsatz möglich scheint. Zum Start der Playdowns könnten dann auch Filip Kukic, Tim van der Velde und Jonas Gottschalk wieder im Kader stehen. „Gegen Ulm fehlte uns im Hinspiel ein echter Aufbauspieler“, erinnert sich Cheftrainer Matt Dodson. „Es wird spannend zu sehen, wie es mit Vladi wird.“ Beim 56:65 in eigener Halle war van der Velde nach seiner starken Auftaktpartie in Elchingen mit einem Daumenbruch ausgefallen und fehlte an allen Ecken und Enden. Mit Vladimir Nemcok ist das kein Thema mehr. Er wird uns führen können“, sagt Matt Dodson, der zudem auf eine gute Form seiner Dreipunkte-Schützen hofft. „Die offenen Würfe sind in den letzten Spielen da gewesen, so dass unsere Schützen selbstbewusst ins Spiel gehen können.“

Der kommende Gegner
Die Orange Academy spielte lange eine Saison mit den üblichen Ups and Downs für so eine junge Ausbildungsmannschaft. Aber durch fünf Siege aus den vergangenen sechs Spielen mit nur einer Niederlagegen gegen Liga-Dominator Bayer Giants Leverkusen konnten sich die Ulmer sogar vorzeitig für die Playoff-Runde qualifizieren. Zuletzt gelangen Erfolge in Rhöndorf, über Schwenningen und in Erfurt. Der überragende Spieler der Ulmer Talentschmiede über die Saison betrachtet ist allerdings gleichzeitig der älteste. Mit seinen im April 40 Jahren steht Nils Mittmann im Schnitt 27 Minuten auf dem Feld, führt die jungen Mitspieler und liegt auch bei fast allen Stats im Team mit vorne. „Was er leistet ist phänomenal“, sagt Kölns Cheftrainer Dodson. Der Ulmer Schwung der letzten Spiele kam auch durch die Verpflichtung von US-Guard Eric Tyree Davis zustande, der genau seit eben jenen sechs starken Auftritt bei der Academy unter Vertrag steht.

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Tucker Haymond – Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars unterliegen Fraport Skyliners

Trotz Kampfgeist und erkennbarem Willen konnten die RheinStars auch ihr letztes Hauptrunden-Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nicht gewinnen. Am 21. Spieltag der Gruppe Süd unterlag der Tabellenletzte den Fraport Skyliners am Samstagabend in der ASV-Sporthalle vor 750 Zuschauern mit 63:78 (28:41).  Kommenden Samstag endet die Hauptrunde für die Kölner mit dem Spiel beim Ulmer Bundesliga-Nachwuchs, der Orange Academy. Neben den RheinStars und den Dragons Rhöndorf komplettieren seit Samstag die TG s.Oliver Würzburg und der BBC Coburg die Playdowns, die am 9. März für Köln mit dem rheinischen Derby gegen Rhöndorf starten. Platz zwölf der Hauptrunde hat Heimrecht gegen Platz elf. Wer wo am Ende steht entscheidet sich aber erst am kommenden Wochenende.

Personell mussten die Kölner am Samstagmorgen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Mit Tucker Haymond (Oberschenkelverletzung) fiel auch noch der Topwerfer der ProB aus. Immerhin konnte Malte Herwig (Ellenbogen) mitwirken. Trotzdem fehlten den RheinStars sage und schreibe neun Stammspieler. Selbst Maskottchen „Jeck“ fehlte krankheitsbedingt. „Was soll man dazu noch sagen?“, zuckte Manager Stephan Baeck mit den Schultern. „Die Jungs auf dem Feld haben das im Rahmen ihrer Möglichkeiten vollkommen in Ordnung gemacht.“ Die Frankfurter hingegen, die noch einen Sieg zur sicheren Playoff-Teilnahme benötigten, traten wie im Hinspiel (77:55) mit der nahezu kompletten Mannschaft an – allein mit Richard Freudenberg und Leon Kratzer fehlten zwei Bundesliga-Kräfte.

Die Kölner vergeigten derweil zweimal den Start in die Partie. Zu Beginn setzte es mit 2:17 (4.) den ersten Dämpfer. Trotzdem wühlten sich die Kölner wieder heran, auch dank des Einsatzes und der Punkte von Max Dohmen, und lagen zur Pause nur 13 Zähler hinten  (28:41). Dann allerdings folgte der zweite Fehlstart mit 3:11 (31:52/24. Minute) – die Partie war im Grunde durch. Die dezimierten RheinStars kämpften bis zum Ende vorbildlich, mitunter unglücklich, wurden dabei aber wie in den vergangenen Wochen vom Publikum vorbehaltlos unterstützt. Doch an der letztlich verdienten 63:78-Niederlage änderte das wenig. Sieben Spiele inklusive Playdowns bleiben die Kölnern noch, um sportlich noch die Wende zu schaffen. Immerhin, es besteht Hoffnung, das in den kommenden Wochen Tucker Haymond, Tim van der Velde, Filip Kukic und Jonas Gottschalk aufs Spielfeld zurückkehren.

So blieben wie in München am vergangenen Samstag allein die „kleinen Siege“ auf der Kölner Habenseite. Beispielsweise das erste ProB-Double-Double des vorbildlichen Bene van Laack mit 12 Punkten und 12 Rebounds. Die neun Assists des unermüdlichen Vladimir Nemcok. Oder die zehn Punkte und die furchtlose Vorstellung des erst 17 Jahre alten Thomas Fankhauser. „Auch die anderen jungen Leute wie Sebastian Pritz und Julius Wesemann haben das gut gemacht“, lobte Cheftrainer Matt Dodson.

Viertelergebnisse: 13:22, 15:19, 17:23, 18:14

Spielfilm: 2:15 (5.), 13:22 (10.), 15:29 (15.), 28:41 (20.), 37:55 (25.), 45:64 (30.), 52:69 (35.), 63:78 (40.)

Teamstats: Köln 47% zu Frankfurt 43% (2er), 23%/33% (3er), 70%/56% (Freiwürfe), 12:12 Assists, 40:50 Rebounds, 6:6 Steals, 12:11 Turnover.

RheinStars: Vladimir Nemcok (18 Punkte/3 Dreier, 9 Assists), Thomas Michel (9/1 Dreier), Thomas Fankhauser (10 Punkte/4 Rebounds), Bene van Laack (12/1, 12 Rebounds), Thomas Müller-Laschet (3/1), Malte Herweig (3), Julius Wesemann, Max Dohmen (8/2), Jan Zimmermann (3 Rebounds), Sebastian Pritz.

Alle Statistiken gibt es hier

Lichtblicke: Thomas Fankhauser und Bene van Laack (44). Fotos: Frank Fankhauser

 

Gegen Frankfurt eventuell wieder mit Herwig

Am Samstag erwarten die RheinStars Köln den Frankfurter Bundesliga-Nachwuchs der Fraport Skyliners in der ASV-Sporthalle (18 Uhr). Eine talentierte und gut ausgebildete Mannschaft ähnlich wie Bayern München, die das Hinspiel mit 77:55 für sich entscheiden konnte. Wir blicken auf die aktuelle Situation aus Kölner Sicht vor dem 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Gruppe Süd – und beleuchten die RheinStars-Chancen.

Die Lage in der Liga
Für den Klassenerhalt müssen die RheinStars in den acht verbleibenden Spielen vier Siege auf die TG s.Oliver Würzburg aufholen. Bei Sieggleichheit sind alle Kontrahenten von Würzburg aktuell im Vorteil, da den Franken durch eine negative Spielwertung ein Punkt abgezogen wurde. In der Hauptrunde geht es für die RheinStars nach den Fraport Skyliners noch um wichtige Punkte am abschließenden 22. Spieltag bei der Orange Academy Ulm am 23. Februar. Die Playdowns beginnen dann am 9. März mit den Teams, die sich zum Abschluss der Hauptrunde auf den Plätzen 12 bis 9 befinden.

Die RheinStars-Trainingswoche
„Wir fokussieren uns in dieser Trainingswoche auf uns und beschäftigen uns weniger mit dem Spiel unseres nächsten Gegners“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. „Wir stehen in der Defense inzwischen ordentlich im Rahmen unserer Möglichkeiten. In der Offense müssen wir daran arbeiten, den Ball besser zu bewegen. Durch die vielen Änderungen im Kader ist uns das ein wenig verloren gegangen. Bekommen wir das wieder hin, haben wir bessere Chancen auf einen Erfolg.“

Die Verletzten-Situation
Gegen die Skyliners werden mit Sicherheit sieben Spieler ausfallen. Jüngster Zugang auf der Verletztenliste ist Christ Theodor. Der NBBL-Spieler knickte in der Partie bei den Münchner Bayern in Halbzeit eins um und fällt mindestens zwei Woche aus. Auch Filip Kukic ist eher eine Möglichkeit in Richtung Playdowns, so wie auch möglicherweise Tim van der Velde und Jonas Gottschalk. Wenn es sehr gut läuft. Eventuell steht Malte Herwig trotz seiner Ellenbogenprobleme gegen Frankfurt wieder im Kader. Leider aktuell keine Option sind Leon Baeck, Silvio Mendes Mateus und Yasin Kolo.

Der kommende Gegner
„Es ist bei ihnen immer schwer zu sagen, wer tatsächlich spielt und auf dem Feld stehen wird“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Eine typische Situation für eine starke Ausbildungsmannschaft, die ihre talentiertesten Spieler regelmäßig für das Team in der easyCredit-Bundesliga abstellen muss. Beispiel: In der Hinrunde erwischten die RheinStars beim 55:77 die „volle Kapelle“ des Kaders mit Richard Freudenberg und Garai Zeeb, die regelmäßig in der obersten Spielklasse auflaufen. Sogar Bundesligaprofi Leon Kratzer war dabei, der gegen Köln sein einziges ProB-Spiel absolvierte, um sich als Neuzugang an die Spielsysteme zu gewöhnen. Es war Bundesligaspielpause. Zum Vergleich: Sie alle fehlten bei der 59:69-Heimniederlage vergangenen Samstag gegen Erfurt. Am Wochenende ist das BBL-Pokalfinale und damit wieder Bundesligapause…

Malte Herwig. Foto: Gero Müller-Laschet

Kämpferische RheinStars ohne Siegchance

Ohne Siegchance blieben die RheinStars bei ihrer Reise in die bayerische Hauptstadt. Die Kölner unterlagen am Samstagabend klar dem Nachwuchsteam des Deutschen Meisters Bayern München. Vor 150 Zuschauern im Audi Dome stand es am Ende 64:89 (27:46) gegen die Gäste. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles versucht und gegeben. Aber in unserer momentanen Situation ist es nicht möglich, über ein ganzes Spiel lang gegen eine solch gut ausgebildete, tief besetzte und athletische Mannschaft zu bestehen“, bilanzierte Manager Stephan Baeck nach der Auswärtsniederlage am 20. Spieltag in der Gruppe Süd der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am kommenden Samstag, 16. Februar geht es um 18 Uhr in der ASV-Sporthalle gegen das Farmteam des Erstligisten Fraport Skyliners weiter mit dem letzten Heimspiel in der Hauptrunde.

Anders als beim Kölner 81:74-Coup im Hinspiel nahmen die Münchner diesmal von der ersten Minute an die Aufgabe gegen das Tabellenschlusslicht konzentriert an und setzten es unter Druck. Zwar gingen die RheinStars durch Körbe von Liga-Topscorer Tucker Haymond und Bene van Laack 4:0 in Führung. Doch die Bayern schlugen schnell zurück und übernahmen in ihrer Halle das Kommando. Schnell wurde dabei auch klar, dass die Münchner an diesem Abend über die besseren Mittel verfügen würden. Die Kölner knieten sich  in die Partie. Aber nachdem sie mit Filip Kukic (Bänderriss) und Malte Herwig (Ellenbogen) auf zwei weitere Stammkräfte verzichten mussten, war die Herausforderung für einen erfolgreichen Spielausgang letztlich zu hoch.

So waren es die kleinen Besonderheiten, an denen sich die zehn RheinStars hochziehen mussten.  Beispielsweise das Starting-five-Debüt des noch 17 Jahre alten Thomas Fankhauser, die Spielzeit auch für all die anderen Nachwuchsakteure um die 18 Jahre alten Christ Theodor – der allerdings auch in Halbzeit eins noch umknickte – und Julius Wesemann – oder die 22 Minuten für Thomas Müller-Laschet. Dazu gehörte auch der positive Verlauf des dritten Viertels, das mit 22:21 an Köln ging und die Hausherren in der 28. Minute zur Auszeit nötigte, weil die RheinStars durch einen 7:0-Lauf auf 14 Zähler (47:61) verkürzten.

„Auch die Unterstützung der Flying Flönz ist unglaublich, die in dieser Situation trotzdem mitreisen und ganz viel positive Energie von außen reinbringen. Die Jungs auf dem Feld haben das auch ordentlich gemacht, aber es ist dann irgendwann nicht mehr möglich für uns die ganzen Ausfälle zu kompensieren“, schloss Manager Baeck. So änderte sich an den insgesamt klaren Verhältnissen auf dem Parkett wenig. Die Bayern diktierten die Lage, die RheinStars kämpften. So beantworteten die Münchner das Herankommen der Kölner binnen fünf Minuten mit einem 14:2-Lauf. Bei 49:75 war die Siegerfrage in der Begegnung nach 33 Minuten endgültig geklärt.   

Viertelergebnisse: 17:28, 10:18, 22:21, 15:22

Spielfilm: 7:12 (5.), 17:28 (10.), 23:32 (15.), 27:46 (20.), 35:56 (25.), 49:67 (30.), 53:77 (35.), 64:89 (40.)

Teamstats: Köln 40% zu München 40% (2er), 23%/48% (3er), 88%/65% (Freiwürfe), 14:10 Assists, 33:45 Rebounds, 6:6 Steals, 13:10 Turnover

RheinStars: Vladimir Nemcok (11 Punkte/1 Dreier, 5 Assists), Tucker Haymond (19 Punkte), Thomas Michel (8/2 Dreier), Thomas Fankhauser, Bene van Laack (9/1, 5 Rebounds), Thomas Müller-Laschet (4), Julius Wesemann (3/1), Christ Theodor (3/1), Max Dohmen (3/1), Jan Zimmermann (4 Punkte/7 Rebounds).

Alle Statistiken gibt es hier

Kämpferischer Vladimir Nemcok. Foto: Luca Burkardt