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U12 (2) Regionalliga 1 – BG Aachen RheinStars Köln 2 55 : 70

Aachen, 04.12.2016

Im letzten Spiel des Jahres geht es für die Kölner nach Aachen. Da das Spiel bereits um 10:00 Uhr angepfiffen werden sollte, musste sich der Kölner Tross an diesem Sonntagmorgen schon um 8:00 Uhr auf den Weg machen.

Diesen sehr frühen Anpfiff merkt man den RheinStars auch an. Auch wenn es zunächst recht ausgeglichen beginnt, ist die Korbausbeute nicht wirklich gut bei den Kölnern, die nach einer 5:2 Führung ab Minute 4 dann auch zum ersten Mal ins Hintertreffen gelangen.

Die Gastgeber aus Aachen kommen jetzt effektiver vor den Kölner Korb und spielen ab der 7 Minute einen 8-0 Lauf aus. Die RheinStars sind in diesem Moment zu unkonzentriert und überhaupt nicht im Spiel. Selbst einfachste Korbleger wollen jetzt nicht gelingen. Trotz der Auszeiten können die jungen RheinStars die Anweisungen des Head-Coach Jan Hilgers nicht umsetzen. Besonders das Mannschaftsspiel genügt nicht den Anforderungen und es geht mit einem enttäuschenden 11:18 ins 2.Viertel. Krise in Aachen!

Zwei schnelle Körbe und ein 5-0 Lauf lassen die RheinStars im 2.Viertel zunächst wieder näher herankommen. Jetzt sind es die 3er Körbe, die sie kontinuierlich zu den Gastgebern aufschließen lassen. Ab Minute 14 gelingt so ein 8-0 Lauf und sie markieren im 2.Viertel vier der insgesamt sechs 3er im heutigen Spiel. Auch wenn die Aachener mit zwei 3ern antworten können, geht es mit einem klaren 20:13 ins zweite Viertel und einem 31:31 unentschieden in die Halbzeitpause.

Ab der 22. Minute im 3.Viertel punkten sechs Minuten lang nur die RheinStars und legen einen sensationelles 16-0 Lauf hin. Jetzt sind die Kölner da!

Zwar treffen die Aachener gegen Viertelschluss noch mal doppelt, aber es ändert nichts am 20:6 Viertelergebnis für die RheinStars. Ein starker Auftritt und mehr Effektivität in den Aktionen bringt die Kölner U12/2 nun die 51:37 Führung ein.

Im 4.Viertel wollen es die Aachener noch mal wissen. Sie legen zunächst ein 6-0 Lauf hin, verkürzen auf einen acht Punkte Rückstand und geben sich noch nicht verloren. Doch Köln antwortet mit einem 8-4 Lauf und kann die Hausherren auf einer 12 Punkte Distanz halten. Zwei Minuten vor Schluss kommt die BG aus Aachen erneut auf acht Punkte heran, aber die Kölner lassen sich den Sieg nicht mehr wegnehmen. Es folgt ein 7-0 Lauf und sie holen sich auch dieses Viertel mit 19:18 und den Sieg mit 70:55.

Insgesamt kein gutes Spiel der Kölner, die vor allem im ersten Viertel dem frühen Anpfiff Tribut zollen mussten. Unkonzentriertheit und vor allem zu häufiges 1 gegen 5 Spiel waren heute keine guten Eigenschafte der RheinStars. Die sonst geschlossene und erfolgreiche Mannschaftsleistung war über weite Strecken des Spiels heute leider nicht zu sehen. Gerade deshalb war es wichtig, den Sieg aus Aachen trotzdem mitzunehmen.

Die U12/2 der RheinStars zeigen im bisherigen Verlauf der Saison einen wirklich überzeugenden und mitreißenden Basketball. Sie ziehen ein tolles Mannschaftsspiel auf, zeigen Kampfgeist in den entscheidenden Phasen und verfügen über ein gutes Verständnis für das Spiel. Schließlich belohnen sie sich mit tollen Ergebnissen.

Das Team um Head-Coach Jan Hilgers geht damit mit einer sensationellen Bilanz von 7:1 Siegen, einer Korbdifferenz von über 200 und einem hervorragenden 2.Tabellenplatz in der Regionalliga 1 in die wohlverdiente Winterpause.
Daten des Spiels:
BGA – RSK 55:70 (1.Viertel 18:11 / 2.Viertel 13:20 / 3.Viertel 6:20 / 4. Viertel 18:19)
#13 Andre: 30 Punkte, #8 Levi: 14 Punkte, #6 Mats: 8 Punkte, #4 Danay: 7 Punkte, #9 Linus: 4 Punkte,
#14 Noah: 4 Punkte, #15 Noe: 3 Punkte

Die Kleinen fühlen sich wie die Großen

Einen ganz besonderen Sonntag erlebten die Kinder zweier Basketball-AGs der RheinStars Köln am 20. November. Die Grundschüler und Grundschülerinnen der GGS Freiligrathstraße und der GGS Kopernikusstraße bekamen die Möglichkeit selbst einmal das Parkett der LANXESS arena als Spieler zu betreten und Profiluft aus nächster Nähe zu schnuppern. Denn sie waren bei der Partie zwischen den RheinStars Köln und den Dresden Titans in der 2. Basketball-Bundesliga ProA die Attraktion für die vielen Basketballfreunde in Deutschlands größter Multifunktionshalle.

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Die Freude und Aufregung der Kinder machte sich schon vor dem Spiel bemerkbar, als es daran ging im eigenen Trikot der Grundschule zur Mannschaftsvorstellung der Profis mit auf das Spielfeld zu laufen. Der gemeinsame Anfeuerungsruf der Kleinen und Großen aus dem „huddle“ heraus war bis auf die Zuschauerränge zu hören. Das Highlight des Abends sollte aber erst in der Halbzeitpause auf die Schüler und Schülerinnen warten. Bis es soweit war konnten Sie aus nächster Nähe verfolgen, wie ihre kölschen Vorbilder in einem munteren Offensive-Spektakel einen 54:47 Vorsprung herausspielten.

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Mit ertönen der Halbzeitsirene strömten die beiden Grundschulmannschaften aufs Spielfeld der Arena und machten sich für ihr eigenes großes Spiel bereit. Starting five aufs Feld – alle anderen auf die Team-Bänke der Profis. Gespielt wurden 6 Minuten und den Kindern war anzumerken, dass sie es den großen Kerlen gleichtun wollten. Gekonnte Dribblings, gezielte Pässe und jede Menge Korbwürfe wurden von den Zweit-, Dritt-, und Viertklässlern aufs Parkett gezaubert. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer, Eltern und Übungsleiter kam jedes der Kinder zum Einsatz und konnte das Erlernte aus der Basketball-AG in einer echten Spielsituation anwenden.

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Nach dem Spiel zog Johannes Strasser, Leiter Entwicklung Basketball der Rheinstars, Fazit: „Das war heute eine super Sache! Die Kinder haben sich schon die ganze Woche auf dieses Ereignis gefreut und hatten einen riesen Spaß. Immer wieder fragen uns unsere Basketball-AGs nach eigenen Spielen und dies war heute bestimmt ein ganz Besonderes. Ein riesen Dank gilt auch unseren Trainern Timo und Alex, sowie Steffen, Mark und den Eltern der Kinder, ohne die ein solches Event für unsere kleinen Basketballerinnen und Basketballer nicht möglich gewesen wäre“.Und gewonnen hatten die großen Kölner am Ende auch noch mit 91:85.

Fotos: Gero Müller-Laschet

U14 (1), NRW-Liga – Spitzenspiel der NRW-Liga Rheinstars Köln gegen BG Hagen

Köln, 27.11.16

Rheinstars Köln (Tabellenplatz 2) gegen BG Hagen (Tabellenplatz 1)im Apostelgymnasium in Köln.
Rheinstars retten sich glücklich mit erfolgreichen Dreiern zum Sieg und übernehmen damit an die Tabellenspitze.
Mit BG Hagen hatten die Rheinstars letztes Wochenende den Tabellenersten zu Gast. Viele halten diese Mannschaft für den Saisonfavoriten. Nachdem die Rheinstars im letzten Spiel gegen Paderborn auf ihre Leistungsträger Marten und Arne verzichten mussten und das Spiel nur sehr knapp gewonnen werden konnte (67/65), mussten sie diesmal verletzungsbedingt auf ihren schnellen Flügelspieler Paul verzichten. Also wieder keine optimalen Bedingungen. Es kündigte sich ein Basketballkrimi an.

Beide Mannschaften eröffneten das Spiel mit einem erfolgreichen Dreier. Einem Zeichen wie sich bald herausstellen sollte. Nach zwei Minuten war das Spiel noch ausgeglichen BG Hagen führte 5/4. Gleich zweimal monierte der Schiedsrichter das Defensivspiel der Hagener und entschied auf technisches Foul.

Die Hagener ließen sich jedoch hiervon zunächst nicht besonders beeindrucken und antworteten mit weiteren vier erfolgreichen Dreiern in Folge, was ihnen zwischenzeitlich einen 8 Punkte Vorsprung einbrachte. Die Couches stellten jetzt die Defense um und verhinderten die freien Würfe. Ein eigener erfolgreicher Dreier und solides Stellungsspiel hielten die Rheinstars im Spiel. Dennoch ging dieses Viertel 25/26 verloren.

Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Rheinstars erstmalig in Führung gehen (27/26). Bis 3:30 min vor Ende des Viertels blieb die Partie ausgeglichen (35/35). Zum Ende dominierten aber wieder die Hagener und konnten auch dieses Viertel mit 17/15 gewinnen.  Mit einem Rückstand von drei Punkten (40/43) ging es also in Pause.

Das dritte Viertel sollte für die Rheinstars ein rabenschwarzes werden. Lediglich 9 Punkte bei einer Wurfquote aus dem Feld von 25 % und einer Defensivreboundquote von 30 % ließen nichts Gutes mehr erwarten. Zwischenzeitlich lagen die Rheinstars mit 12 Punkten hinten. Zu diesem Zeitpunkt glaubte im Publikum wohl keiner mehr an einen Sieg der Heimmannschaft. Aber unsere Jungs gaben nicht auf und kämpften. Zum Ende dieses Viertels konnte der Rückstand auf 7 Punkte begrenzt werden (49/56).

Das letzte Viertel musste nun die Entscheidung bringen. 7 Punkte Rückstand – schwer aber nicht aussichtslos. In den ersten sechs Minuten konnten die Rheinstars den Rückstand vollkommen egalisieren und gingen zum zweiten Mal in dieser Partie mit zwei Punkten in Führung (60/57). Erneut geriet der Hagener Trainer mit dem Schiedsrichter aneinander und wurde letztlich der Halle verwiesen. Die Hagener, die jetzt von Ihrem Assistentcouch geführt wurden, gaben aber keineswegs auf. Die letzten zwei Minuten sollten die entscheidenden sein. Drei Rheinstars-Dreier am Stück sowie eine Defensivreboundquote von 100 % waren letztlich ausschlaggebend. Das Viertel konnte mit 24/14 und das ganze Spiel mit 73/70 gewonnen werden.

Bei den Rheinstars ist immer die Mannschaft der Star, weswegen auch nur Mannschaftsbezogene Statistiken erhoben werden. Diesmal scheint es aber geboten die Leistung unseres Guards Arne sowie unseres neuen Centers Hannes besonders hervorzuheben. Gerade im letzten Viertel war die Leistung beider Jungs absolut überragend. Ohne sie wäre das Spiel gegen eine über weite Strecken der Partie konstantere und besser organisierte Gastmannschaft nicht zu gewinnen gewesen. Die Rheinstars-Familie bedankt sich bei der ganzen Mannschaft für diesen spannenden und erfolgreichen Sonntagnachmittag.

cardtech übernimmt Patenschaft für Jugendpartner-Programm

Die cardtech Card & POS Service GmbH und die RheinStars Köln weiten ihre Zusammenarbeit aus. Zusätzlich zum bestehenden Engagement in der 2. Basketball-Bundesliga ProA übernimmt das Kölner Unternehmen auch die Patenschaft für das Jugendpartner-Programm. „Wir agieren bundesweit, aber von unserem Innersten heraus sind wir ein Kölner Unternehmen, das sich seiner nächsten Umgebung sehr bewusst ist. Das fängt bei unserem Standort in Ossendorf an, geht über unsere Mitarbeiter und deren Familien bis hin zu unseren Kunden, die gerade in Fragen des Services direkt von dieser Nähe profitieren“, sagt Dr. Dietrich Gottwald, der geschäftsführende Gesellschafter des stark expandierenden Unternehmens. „Ich bin glücklich darüber, so einen starken Partner nicht nur an unserer Seite zu wissen, sondern auch über die Begeisterung mit der wir von cardtech gerade als Kölner Unternehmen begleitet werden, die wir sowohl beim Engagement im Profibereich spüren als auch auf dem viel kleinteiligeren Feld der Nachwuchsarbeit“,  sagt Stephan Baeck als Geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH.

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Über cardtech – Zahlungsverkehr ist Vertrauenssache
Das Kölner Unternehmen cardtech Card & POS Service GmbH wurde 1990 gegründet. Als electronic-cash-Netzbetreiber ist das Unternehmen von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zertifiziert und bundesweit als Anbieter elektronischer Zahlungssysteme tätig. Seit 2011 ist cardtech als Zahlungsinstitut durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen. cardtech stellt Einzelhändlern, Dienstleistern und der Hotelerie & Gastronomie aus einer Hand alle Produkte und Services zur Akzeptanz von Debitkarten und Kreditkarten zur Verfügung.

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U11.1 (w) Regionalliga: RheinStars gewinnen Spitzenspiel gegen SG Bergische Löwen

 

Köln, 27.11.2016

Rheinstars – SG Bergische Löwen 5

Die U11.1 der RheinStars Köln hat das Spitzenspiel der Jugend-Regionalliga 1 für sich entschieden. Das Team von Coach Jan Hilgers besiegte die SG Bergische Löwen in heimischer Halle mit 55:45.
Das Spiel war zu Beginn von großer Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Es fielen kaum Punkte und zunächst zogen die Gäste auf 02:08 davon. Malina Riedel war es vorbehalten mit den ersten sechs – ihrer insgesamt 21 – Punkte für den Ausgleich (08:08) zu sorgen, bevor Laila Brzakala mit einem verwandelten Freiwurf den Wendepunkt im Spiel markierte. Die RheinStars übernahmen die Führung und gaben diese fast im gesamten Spiel nicht mehr her. Mit einer knappen Führung von 13:10 ging in es in die erste Viertelpause.
Im zweiten Spielabschnitt stand vor allem die Kölner Defensive deutlich besser und ließ im gesamten Viertel nur 7 Punkte der Löwen zu. Fünf Spielerinnen der RheinStars trafen für das eigene Team und so baten die Schiedsrichter am Ende einer insgesamt ziemlich zerfahrenen ersten Halbzeit (27:17) die Teams zum Pausengespräch.
Die Kabinenansprache schien bei den Bergischen Löwen deutlich besser gewirkt zu haben. Köln traf nichts mehr und so tasteten sich die Mädels aus dem Bergischen mit einem 16:06-Lauf Punkt für Punkt zum Ausgleich (33:33) heran. Jetzt waren es aber erneute Punkte von Malina Riedel und Laila Brzakala die für einen kleinen Vorsprung sorgten und die Rheinstars mit 39:35 in die letzte Pause schickte.
Das vierte Viertel begann mit einer kleinen Schrecksekunde, als eine Kölner Spielerin kurz die Orientierung verlor und fast im eigenen Korb eingenetzt hätte. Ein heilsamer Schreck wie sich herausstellte, denn von nun an hatte die U11 die Kontrolle zurück, die Mannschaft scorte kontinuierlich und ließ nur noch zehn Punkte der Löwen zu, so dass am Ende ein verdienter 55:45 Heimsieg zu Buche stand.
Für die U11 geht es am 11. Dezember weiter. Dann heißt der Gegner in der Landeshauptstadt ART Düsseldorf.

Daten des Spiels:
55:45 (13:10 // 14:07 // 12:18 // 16:10)
Malina Riedel (21), Laila Brzakala (13), Sophie Magiera (7), Sabine Kaulen (6), Maya Pinkner (2), Maxima Bischof (2), Jule Trömel (2), Greta Gomann (2), Lola Hülsmeyer, Jule Albert

U12(2), m, Regionalliga – RheinStars Köln – SG BG Bonn-MTuS 79:62 (45:30)

 

Köln, 26.11.2016

Das Auftaktspiel des 7.Spieltages der Regionalliga 1 hat mit dem Spiel der zweitplatzierten RheinStars gegen die Tabellendritten BG Bonn MTuS eine absolute Spitzenbegegnung aufzubieten. Gerade einmal 3 Körbe trennen beide Mannschaften vor dem Spiel und die Partie verspricht Hochspannung für beide Teams und Zuschauer.

Schon in der ersten Minute haben die RheinStars die Chance in Führung zu gehen, können aber zwei Freiwürfe nicht verwerten, so bleibt es den Gästen aus Bonn vorbehalten, die ersten Punkte zu machen. Die Antwort der RheinStars sollte nicht lange auf sich warten lassen. Mit einem 6-0 Lauf zeigen sie, dass sie das Spiel an sich reißen wollen. Nach Körben auf beiden Seiten sind es erneut die Kölner, die mit einem 7-0 Lauf den Abstand weiter erhöhen und mit 15:8 davonziehen. Das erste Viertel endet schließlich mit 20:12 und einem sicheren 8 Punkte Vorsprung des in dieser Saison komplett neu zusammengestellten Kölner Teams um Head-Coach Jan Hilgers.

Das 2. Viertel beginnt wieder mit 2 Punkten für die Gäste aus Bonn, ehe die RheinStars mit einem erneuten 6-0 Lauf ihren Vorsprung weiter ausbauen können. Im Folgenden bleibt die Partie mit Punkterfolgen auf beiden Seiten trotzdem spannend, obwohl der Vorsprung der RheinsStars unangetastet bleibt. Immer wieder können sie mit überzeugendem Teamspiel und tollen Kombination zu Körben kommen. In Minute 17 kann die BG Bonn noch zum 23:34 auf einen 11 Punkte Rückstand verkürzen. Jetzt schlägt die Stunde der Kölner 3er Spezialisten. Mit 3 Dreiern in Folge ziehen sie endgültig davon und sie gehen mit einem komfortablen 15 Punkte Vorsprung mit 45:30 in die Halbzeitpause. Die Kölner präsentieren sich mit einer ausgereiften mannschaftlichen Geschlossenheit und können in den beiden ersten Vierteln dabei zusätzlich fünf ihrer insgesamt acht Dreier erzielen.

Die RheinStars kommen bedeutend besser ins 3.Viertel. Zwischen der 22. und 27. Minute gelingt dem Team ein fulminanter 9-2 Lauf und sie können ihren Vorsprung sogar auf 24 Punkte ausbauen. Nachdem die Kölner, die mit nur 9 Spielern antreten, jetzt einige Gänge zurückschalten, scheinen sich die Bonner noch einmal gegen die klare Niederlage aufbäumen zu wollen und können ihrerseits einen 10-0 Lauf für sich markieren. Trotzdem bleibt das Team der RheinStars deutlich in Front und kann im dritten Viertel den überzeugenden und nie gefährdeten 15 Punkte Vorsprung zum 61:46 halten.

Das 4. Viertel verläuft mit Punkterfolgen auf beiden Seiten. Die BG Bonn MTuS kann trotz frenetisch anfeuernden Fans nicht mehr wirklich an die RheinStars herankommen, die das Spiel auch weiterhin kontrollieren. Das 4.Viertel geht mit 18:16 erneut an die Kölner und sie gewinnen das Spitzenspiel gegen Bonn mit einem deutlichen und nie gefährdeten 79:62.

Alle 9 Kölner Spieler können Punkten, drei davon gleich doppelt. Acht verwandelte 3er bedeuten einen neuen Saisonbestwert.
Die Mannschaft von Head-Coach Jan zeigt eine eindrucksvolle und disziplinierte Mannschaftsleistung. Der Sieg in diesem Spitzenspiel war für die Kölner nie in Gefahr. Ganz im Gegenteil. Sie haben das Spiel klar dominiert und ihre Stärken eines tollen Teamspirits unter Beweis gestellt.

Daten des Spiels:
RSK – BGB 79:62 (1.Viertel 20:12 / 2.Viertel 25:18 / 3.Viertel 16:16 / 4. Viertel 18:16)
#13 Andre: 28 Punkte; #8 Levi: 15 Punkte; #7 Jim: 15 Punkte; #4 Danay: 8 Punkte; #9 Linus: 4 Punkte; #15 Noe: 3 Punkte
#6 Mats: 2 Punkte; #14 Noah: 2 Punkte; #12 Paul: 2 Punkte

U12 (2), Männlich, Regionalliga – RheinStars – Hürther BC 81:71 (44:41)

 

Köln, 12.11.2016

Am 5.Spieltag der Regionalliga 1 kommt es zum Spitzenspiel des Wochenendes. Es stehen sich mit den RheinStars 12/2 der aktuelle Tabellenzweite und der viertplatzierte, die erste Mannschaft des des Hürther BC, zwei sehr gut in die Saison gestartete Mannschaften gegenüber.

Zunächst können die RheinStars in den ersten vier Minuten einen guten 9-2 Lauf hinlegen und kontrollieren das Geschehen. Doch Hürth zeigt sich unbeeindruckt und weiß sich durch schnelle Angriffe immer wieder gegen die Defense der gastgebenden RheinStars durchzusetzen. Bis zur 8 Minute verkürzen sie auf 15:12. Jetzt häufen sich die Fouls (6) auf Kölner Seite und die Hürther schaffen es in zwei Minuten auszugleichen und mit einem 3er in Führung zu gehen. Sie gewinnen schließlich das erste Viertel mit 19:15. Für die RheinStars erst das 2.Viertel, dass sie in dieser Saison verlieren.

Das 2.Viertel knüpft zunächst an das Ende des 1.Viertel an. Die Hürther schaffen es immer wieder, mit ihrer überragenden Nummer 6 (16 Punkte im 2.Q-insgesamt 45 Punkte) schnell und wirkungsvoll zu Korberfolgen zu kommen. Mit einem Doppelschlag erhöhen sie in Spielminute 13 auf 26:19 und haben nun sieben Punkte Vorsprung. In einer äußerst spannenden Partie geht es hin und her, in der 15 Minute können die Rheinstars schließlich mit zwei schnellen Körben zum 27:29 auf zwei Punkte Rückstand verkürzen.

Das Spiel steht nun auf Messers Schneide.

In der 18.Minute gehen die RheinStars schließlich zum ersten Mal im 2.Viertel mit 37:36 wieder in Führung. Noch einmal können die Hürther ausgleichen, bevor zwei Kölner 3er hintereinander eine 44:39 Führung markieren und die RheinStars wieder Oberwasser haben. Das 2. Viertel endet mit einem 29:22 für die RheinStars und sie gehen mit einer 44:41 Führung in die Pause.

Auch im 3.Viertel geht es dramatisch und hochklassig weitern. Die RheinStars können bis Minute 23 zunächst auf 49:43 erhöhen. Doch danach können die Gäste aus Hürth mit einem 8-0 Lauf binnen drei Minuten mit zwei Punkten Vorsprung zum 51:49 in Führung gehen. Doch die Kölner COME BACK Kids wollen diese Spiel unbedingt gewinnen. Schnell können sie mit einem Korbleger ausgleichen, setzen einen 3er oben drauf und gehen wieder in Front. In dieser Phase zeigen die Jungs um Headcoach Jan Hilgers einen fantastischen Kampfgeist und Siegeswillen. – Es ist die entscheidende Phase des Spiels.

Die jungen RheinStars können jetzt konsequent punkten und legen in den letzten zwei Minuten einen 6-0 Lauf hin. Schließlich gewinnen sie das 3.Viertel mit 20:17 und gehen nun mit 64:58 und einem sechs Punkte Vorsprung ins letzte Viertel.

Im 4. Viertel erhöhen die RheinStars zunächst auf einen acht Punkte Vorsprung, ehe die Hürther mit einem 5-0 Lauf erneut auf drei Punkte anschließen können. In Minute 35 steht es nur noch 68:66 für die RheinStars. Jetzt zünden die Jungs aber endgültig den Mannschafts-Turbo und sorgen für klare Verhältnisse! Ein 8-0 Lauf zum 78:66 der RheinStars lässt keinen Zweifel am Ausgang des Spiels. Coach und Spieler wollen unbedingt den Sieg vor heimischem Publikum in Halle 9 der Kölner Sporthochschule!

Und sie schaffen es!

Am Ende einer sehr intensiven und hochinteressanten Partie können die RheinStars den Hürther BC mit 81:71 besiegen und ihren Platz im Spitzentrio der Regionalliga 1 festigen und untermauern.

Fünf Spieler können doppelt Punkten. Mit fünf verwandelten 3ern stellen sie einen neuen Saisonbestwert auf.

Die Mannschaft von Head-Coach Jan zeigt in diesem Spiel drei mal starke Come Back Qualitäten und eine wieder einmal geschlossene Mannschaftsleistung. Sie können in den entscheidenden Phasen des Spiels zurückschlagen und das Spiel für sich entscheiden. Großartig!

Daten des Spiels:
RSK – HBC 81:71 (1.Viertel 15:19 / 2.Viertel 29:22 / 3.Viertel 20:17 / 4. Viertel 17:13)
#4 Danay: 19 Punkte, #13 Andre: 17 Punkte, #8 Levi: 13 Punkte, #6 Mats: 12 Punkte, #9 Linus: 10 Punkte,
#7 Jim: 4 Punkte; #15 Noe: 4 Punkte, #14 Noah: 2 Punkte

Kölsche Basketball-Schnittstelle mit bayerischen Wurzeln

Johannes „JJ“ Strasser war eine lange Zeit seiner Profi-Karriere in Köln in der BBL aktiv. Nach mehreren Zwischenstationen spielte er auch seine letzte Saison als Basketballer bei den RheinStars in der 2. Regionalliga, bevor er dann für ein Jahr das Traineramt in Köln übernahm und das Team zur Meisterschaft in der Regionalliga führte. Nun leitet der gebürtige Dachauer die Schulentwicklung der RheinStars und ist seit Anfang November fest mit einer Vollzeit-Stelle im Office-Team dabei. Im folgenden Verhör spricht der ehemalige Point Guard über seine Aufgaben im Verein, den Weg ins Rheinland und das spannendste Spiel seines Lebens.

Woher kommt der Spitzname „JJ“?

(lacht) Da steckt tatsächlich eine Geschichte hinter. Als ich in meinen jungen Jahren noch in München Jugendbasketball gespielt habe, war mein älterer Bruder im selben Verein schon in der ersten Mannschaft. Dort war der allerdings der jüngste und wurde deshalb „Junior“ genannt. Ein Jahr später rückte ich dann nach und bekam den Spitznamen „JuniorJunior“, also „JJ“.

Und der Name ist hängengeblieben?

Ja, in Basketballkreisen hat sich das durchgesetzt, da reagiere ich nur noch auf „JJ“. Außerhalb vom Basketball nennt man mich aber eher Hannes oder Johannes.

Dein Engagement im Verein wärt schon lange, wofür bist du denn bei den RheinStars zuständig?

Meine Zuständigkeit kann man sich als Schnittstelle zwischen der GmbH und dem Hauptverein vorstellen, mit drei wesentlichen Säulen. Primär beschäftige ich mich momentan mit der Kooperation zwischen den RheinStars und Grundschulen im Umkreis, um Basketball gerade in diesem Bereich bekannter zu machen und Kinder mit diesem großartigen Sport in Berührung zu bringen. Dabei geht es nicht um Talentsichtung oder Leistungssport, sondern darum Kinder für Sport zu begeistern und ihnen Spaß an Bewegung zu vermitteln. Der zweite Tätigkeitsbereich liegt bei sozialen Projekten. Hier sind wir ganz frisch eine Kooperation mit dem „Körbe für Köln e.V.“ eingegangen und schauen, in welchen Sozialräumen rund um Köln die RheinStars mit Sport unterstützend tätig sein können. Meine dritte und wohl schwerste Aufgabe besteht darin in Zukunft Kooperationen mit anderen Vereinen einzugehen. Das gemeinsame Ziel sollte sein, den Basketball in Köln gemeinsam in allen Bereichen voran zu bringen.

Du hast die RheinStars zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga geführt, und trotzdem war diese eine Saison deine erste und letzte als Head Coach. Ist das Trainer-Dasein nichts für dich?

(lacht) Mir hat das eine Jahr unglaublich viel Spaß gemacht und es hat ja auch insgesamt funktioniert, aber ich hab mich nie wirklich als Trainer gesehen. Das ist ein sehr unsteter Beruf, bei dem man flexibel sein muss, was mir persönlich bis jetzt noch nicht lag.

Welche Beweggründe gab es, im Spätherbst deiner Karriere aus der BBL in die 2. Regionalliga West zu wechseln?

Ich war im Kopf in Bezug auf Profi-Basketball ganz einfach müde geworden. Ich hab 11,5 Jahre in der ersten Liga gespielt und man kennt nach so einer langen Zeit natürlich alle Hallen und jeden einzelnen. Man sitzt sehr viel im Bus und hat immer den gleichen Tagesablauf. Während meiner Karriere hat mir das total viel Spaß gemacht, aber ich war dann an einem Punkt, an dem ich einfach eine Veränderung brauchte, gerne auch weiterhin im Basketballbereich. Für mich war dieses eine Regionalligajahr total erfrischend, wir hatten nur drei Mal die Woche Training und die Auswärtsfahrten betrugen maximal eine Stunde. Ich hab diese Entscheidung bis jetzt nicht bereut und bin auch weiterhin mit großer Freude dabei.

Was hast du neben deiner Profi-Karriere studiert?

Ich habe aus Interesse mit Kulturwissenschaften angefangen, dies aber dann aus zeitlichen Gründen abgebrochen. Danach begann ich eine Ausbildung zum Sport-Fachwirt und bin nun beim Sport-Management-Studium angekommen, was neben dem Profi-Basketball einfach eingängiger war. Momentan bin ich in den letzten Zügen und fertige gerade meine Bachelorarbeit, eine Markenanalyse der RheinStars, an.

Wie bist du von München ins Rheinland gekommen?

Das war, als Rhöndorf damals die Erstligalizenz nach Frankfurt gab, um mit dem Profiteam in die zweite Liga zu gehen und wieder vermehrt auf Jugendarbeit zu setzen. Ich hab damals in Dachau in der Regionalliga gespielt und der damalige Trainer von Rhöndorf, Berthold Bisselik, hat mich in München Spielen sehen und meinte, er wolle mich gerne für die Zweitligamannschaft haben. Ich hatte dann in den Sommerferien eine Probewoche. Der Verein und das professionelle Umfeld dort haben mich dann so beeindruckt, dass ich schon direkt oben zugesagt hab und schließlich nach NRW gezogen bin.

Wäre das auch passiert, wenn damals Bayern schon Bundesliga gespielt hätte?

Wahrscheinlich nicht. Dann hätte ich es wahrscheinlich in München probiert, weil eigentlich hat es mir daheim so gut gefallen, dass ich da gar nicht weg wollte. Aber der Schritt in den Profisport führte damals halt leider raus aus München. Das war jedoch die beste Entscheidung, die ich hätte fällen können.

Welche internationalen Erfahrungen hast du in deiner Karriere gewonnen?

Einige, hauptsächlich mit der A2-Nationalmannschaft, für die ich mehrere Jahre lang aufgelaufen bin. Zu den schönsten Erfahrungen zählen wohl die zwei Universiaden, die ich mit der A2 gespielt hab. Das sind Olympische Spiele für Studenten, bei denen wir sportlich einmal mittelmäßig und einmal gut abgeschnitten haben. Wenn man da aber in einem Olympischen Dorf mit 120 anderen Nationen lebt und alle sind Studenten, das hatte echt eine unglaubliche Atmosphäre, das hat mich ungemein beeindruckt.

Welcher Trainer hat dich am meisten geprägt, wem sind drei Pokalsiege und eine Meisterschaft in der BBL zu verdanken?

Schwer zu sagen. Es geht natürlich immer im Jugendbereich los, meine Trainer in München (Dachau) waren total klasse. Mein Schritt mit Rhöndorf war auch sehr wichtig und da hat mich Berthold Bisselik super begleitet. In Köln hatte ich dann erstaunlicher Weise sehr viele Coaches, fast jedes Jahr einen neuen. Trotzdem nehme ich aus dieser Zeit auch fast nur Positives mit.

Hattest du auch schlechte Erfahrungen mit einem Trainer?

Ich hatte tatsächlich rein persönlich eine schlechte Erfahrung mit einem Trainer in Köln. Der ist unter der Saison gekommen, als es bei uns nicht so lief, wie es sollte. Er hat die Mannschaft dann nahezu komplett umgekrempelt und meine Rolle hatte sich dadurch doch sehr verschoben. Das Problem war, dass er sehr unnahbar war, also wenn man mit ihm kommunizieren wollte, hat er das eigentlich komplett abgeblockt. Wenn ich aber einen fachlich kompetentesten Trainer benennen müsste, wäre er das.

Wer war der beste Basketballer, mit dem du zu deiner aktiven Zeit zusammen gespielt hast?

Das ist schwer zu beantworten, ich habe mit so vielen guten Basketballern zusammengespielt. Wenn ich aber einen nennen müsste, wäre das wohl Duane Washington, mit dem ich bei Rhöndorf gespielt habe. Duane ist der Stiefbruder von Derek Fisher, der damals bei den Lakers gespielt hat, und war eigentlich viel zu gut für die zweite Bundesliga. Rhöndorf hatte es aber irgendwie geschafft, ihn aus der Erstligazeit zu halten. Der hat einfach das ganze Team besser gemacht und er war nicht so ein unangenehmer Spieler, der total auf sich bezogen war. Selbst viele Erstligaspieler konnten sein Niveau nicht erreichen.

Was war dein Moment/dein Spiel deiner Karriere?

Ein Spiel, an das ich mich auf jeden Fall immer wieder gerne erinnere, war das Auswärtsspiel am letzten Spieltag der Saison 2000/2001 in der zweiten Bundesliga zwischen dem Tabellenersten, Quakenbrück, und uns, dem Tabellenzweiten aus Rhöndorf. Der Sieger würde in die BBL aufsteigen und die Fans waren dementsprechend total euphorisiert und aggressiv, weil sie mit Quakenbrück natürlich unbedingt den Aufstieg schaffen wollten. Und dann haben wir das Alles-oder-Nichts-Spiel in diesem Hexenkessel nach doppelter Verlängerung gewonnen, das war unglaublich. Witzigerweise ist daraus die Wildcard für RheinEnergie Köln entstanden, da Rhöndorf die erworbene Erstligalizenz wieder abgegeben hatte. Ich wechselte daraufhin nach Köln, durfte meine erste BBL-Luft schnuppern und habe seitdem die Domstadt kennen und lieben gelernt.

Interviewer: Max Seitz

 

Jecke Kids zocken wie die Weltmeister

Am vergangen Donnerstag war es wieder so weit. Unser „Jeck“ besuchte im Rahmen des Schulprojekts „RheinStars@school“ erneut eine Gemeinschaftsgrundschule, diesmal an der Pfälzer Straße, und nahm mit den 20 Kindern der Klasse 3 an einem 1,5-stündigen Training unter der Leitung von Johannes Strasser und Daniel Henle teil. Insbesondere Sportlehrerin Frau Schneider freute sich über das Angebot der RheinStars, hatte Sie mit Ihrer 3.Klasse doch gerade eine Unterrichtsreihe zum Thema Basketball durchgeführt.1

Nach einer kurzen Namensrunde sorgte das Motto des Tages: „Spaß haben“ für einige grinsende Gesichter bei den Kindern. Spaß verspürten die Coaches und Frau Schneider an der Seitenlinie dann auch direkt beim ersten Aufwärm-Klassiker: Linienfangen. Die Schüler und der Jeck fingen sich gegenseitig, mit der Bedingung, sich nur auf den Linien des Basketballfelds zu bewegen. Aufgewärmt durfte nun jeder einen Basketball nehmen und durch die Halle dribbeln. Nach wenigen Minuten entwickelte sich dies zu einem regelrechten Gewusel, als es hieß, den Mitschülern den Ball zu stibitzen und seinen eigenen gekonnt ab zu schirmen.

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Vor der Trinkpause stellten sich dann alle noch der nicht ganz so einfachen Dribbelübung: erst im Sitzen, dann auf den Knien und schließlich im Stand. Abgeschlossen wurde der Part mit dem beliebten „Memory-Dribbeln“ bevor es in die Mannschaftsspiele überging. Diese waren schnell erklärt und Frau Schneider sah, wie ihre Schützlinge mit überraschend sicheren Pässen und vorbildlichem Teamwork den Ball über das Spielfeld bewegten.

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Zum Schluss stellte Daniel noch ein etwas anderes Wurfspiel vor. Zwei Mannschaften warfen Körbe um die Wette, bei drei Treffern durfte die eigene Weichbodenmatte rutschend Richtung andere Hallenhälfte befördert werden. Der Spaß überschattete den knappen Vorsprung von Team 1 und hinterließ fast ausschließlich strahlende Gesichter. Als der Jeck dann noch Freikarten an die kleinen Basketballer verteilte, war die Freude kaum mehr zu bändigen und die Grundschülerinnen und Grundschüler verabschiedeten sich mit einem tosenden Applaus. „Es ist einfach schön zu sehen, wie Basketball Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenbringt und für ein gemeinsames Erlebnis begeistern kann“ resümierte Johannes nach dem Training. Auch Frau Schneider sah Ihre Kinder voller Enthusiasmus bei der Sache und konnte für sich selbst die eine oder andere Inspiration aus dem Training mitnehmen.

U12(2), m, Regionalliga – TUS Mondorf – RheinStars Köln 85:63 (41:31)

Mondorf, 19.11.2016

Das vorgezogene Spiel des 11.Spieltages sollte die beiden bis dato unbesiegten Teams vom Titelaspiranten und Favoriten der Regionalliga 1, TUS Mondorf und die RheinStars Köln zusammenführen.

Die Mondorfer kommen deutlich besser in die Partie und profitieren von Nachlässigkeiten der Kölner, die nicht ins Spiel finden und sehr nervös agieren. Schließlich spricht auch ein schneller 16-2 Lauf der Mondorfer eine deutliche Sprache. Gegen Ende des Viertel können sich die RheinStars zunächst noch mal fangen und ihrerseits mit einem 11-5 Spiel verkürzen, verlieren das Viertel aber mit 13:21.

Im 2.Viertel gelingt Mondorf mit 5:2 Punkten und einer 11 Punkte Führung der bessere Start. Doch die RheinStars kommen jetzt auch mit den Platzverhältnissen deutlich besser zurecht und gestalten das Spiel ausgeglichen. Ab der 12 Minute erzielen sie Punkt um Punkt und zeigen mit einem fulminanten 11-2 Lauf eindrucksvolle Comeback-Qualitäten. Jetzt sind sie auf 3 Punkte am Favoriten dran. Doch die Aufholjagd wird leider nicht belohnt. Zwar können sie das 2.Viertel mit 18:20 ausgeglichen gestalten, aber die Mondorfer gehen mit einem 10 Punkte Vorsprung zum 41:31 in die Halbzeitpause.

Wieder erwischen die Mondorfer den deutlich besseren Start. Ähnlich wie im 1.Viertel dominieren die Gastgeber auch das 3.Viertel mit einem 16-2 Lauf. Die mit nur 9 Spielern ersatzgeschwächt angetretenen Kölner zahlen ihrer Aufholjagd des 2.Viertels nun Tribut. Merkwürdige Entscheidungen des Referees tun ihr übriges, dass die Kölner nur schwer in die Partie finden. Warum der Verband nur einen Schiedsrichter für die Spitzenbegegnung der Liga ansetzt, bleibt rätselhaft und so verlieren die Kölner dieses Viertel mit 9:21. Überschattet wird dieses Viertel von einer Kopfverletzung eines Kölner durch ein grobes unsportliches Foul, das aber an diesem Tag ungeahndet bleibt.

Noch einmal mobilisieren die RheinStars alle Kräfte. Das Spiel ist jetzt absolut ausgeglichen und reift zu einem echten Fight heran. Köln wehrt sich, kann allerdings nur mit Einzelaktionen punkten. Das Manko am heutigen Tag für die Jungs aus der Domstadt.

Trotzdem müssen die Mondorfer in diesem Viertel 23 Punkte erzielen, um es nicht zu verlieren, da auch die RheinStars ihrerseits 23 Punkte erzielen können.

Die RheinStars verlieren ihr erstes Spiel der Saison gegen den haushohen Favoriten, können aber aufgrund des letzten Viertels optimistisch nach Hause fahren. Sie bleiben trotzdem auf Platz 2 und somit der engste Verfolger der Mondorfer.

Daten des Spiels:
TUSM – RSK 85:63 (1.Viertel 21:13 / 2.Viertel 20:18 / 3.Viertel 21:9 / 4. Viertel 23:23)
#13 Andre: 38 Punkte; #4 Danay: 9 Punkte; #7 Jim: 5 Punkte; #9 Linus: 4 Punkte; #15 Noe: 4 Punkte;
#6 Mats: 2 Punkte; #14 Noah: 1 Punkt