U8 Turnier des BBV Köln-Nordwest und der RheinStars Köln

U8 Turnier: Der BBV Köln-Nordwest und die RheinStars Köln veranstalten zum zweiten Mal gemeinsam das Kölner U8-Turnier

Am Sonntag den 03. Juni 2018 von 10-15 Uhr findet in der Sporthalle des Apostelgymnasiums das zweite Kölner U8-Basketballturnier statt. Für die jüngsten Basketballer gibt es keinen regulären Spielbetrieb und so kommen die U8er nur sehr selten zum Spielen. Und wenn sie dies tun, dann nur außerhalb ihrer Altersklasse bei den U10 Mannschaften. Diesen Umstand haben sich der BBV und die RheinStars zum Anlass genommen ein eigenes Turnier für U8-Mannschaften zu veranstalten und den jüngsten Basketballern ein schönes Erlebnis zu bieten. Insgesamt 7 Teams aus NRW und Hessen werden am 03. Juni nach Köln kommen, darunter die Telekom Baskets Bonn, TSV Bayer 04 Leverkusen, die Gießen 46ers, BBV Köln-Nordwest und die RheinStars.

Alle Interessierten des schönen Mini-Basketballs sind herzlich als Zuschauer zu diesem Turnier eingeladen!

Wank, Bekteshi und Heinzmann wechseln

Mit Lukas Wank, Besnik Bekteshi und Dennis Heinzmann stehen nun auch offiziell die ersten Abgänge bei den RheinStars Köln nach der US-Heimkehr von Alex Foster fest. „Besnik, Lukas und Dennis haben sich den RheinStars angeschlossen, um sich mit uns zusammen den Traum einer Erstliga-Karriere zu erfüllen. Ohne passende Spielstätte ist das bei uns im Moment leider nicht möglich. Unser Fokus wird zunächst auf die Entwicklung im Nachwuchsbereich und in der Etablierung der dazu nötigen Strukturen gelegt. Deshalb schließen sie sich Programmen an, in denen Sie sportlich aufsteigen oder eine berufliche Absicherung geboten bekommen“, sagt Stephan Baeck als Manager des kommenden ProB-Ligisten in der 2. Basketball-Bundesliga.

Wank wird sich ab dem Sommer dem ambitionierten Chemnitzer ProA-Team der Niners anschließen – und ist damit ebenso näher an seiner Heimat wie auch Bekteshi, der künftig für Bundesliga-Absteiger Walter Tigers Tübingen die Sportschuhe schnüren wird. Noch nicht bekannt ist der neue Verein von Dennis Heinzmann. „Mit ihm hätte Coach Matt Dodson sehr gerne weitergearbeitet, aber wir können ihn auch gut verstehen“, sagt Baeck. „Wir wünschen allen viel Glück und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.“

Lukas Wank   Foto: Gero Müller-Laschet

Matt Dodson übernimmt als Headcoach

Matt Dodson wird die RheinStars Köln als Headcoach in der 2. Basketball-Bundesliga ProB führen. „Matt war unsere erste Wahl und ist die perfekte Besetzung für unsere Ausrichtung in den kommenden Jahren. Er ist in der Entwicklung von jungen Spieler Zuhause und wird das RheinStars-Nachwuchsprogramm maßgeblich mitgestalten“, sagt Manager Stephan Baeck. „Matt hat in seiner eigenen Entwicklung als Coach in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Außerdem identifiziert er sich mit unserem Projekt. Deshalb freue ich mich sehr über seine Zusage.“

„Die ProB ist für unsere Ausrichtung genau die richtige Liga. Sie gibt uns allen Zeit zur Etablierung und eine Perspektive für unseren jungen deutschen Nachwuchskräfte“, sagt der 47Jahre alte Wahl-Kölner über seine Zusage. „Für mich ist es zudem ein wichtiger Schritt, weil ich erstmals von Beginn einer Saison an als Headcoach arbeiten werde.“ Nachdem er in der abgelaufenen Saison an der Seite von Denis Wucherer als Assistant Coach arbeitete, übernimmt Dodson damit zum zweiten Mal als Cheftrainer. Im März 2017 war er als Assistent für Cheftrainer Arne Woltmann bis zum Saisonende eingesprungen und hatte die Mannschaft mit Johannes Strasser als Assistenten in die Playoffs der ProA geführt. Mit Strasser hatte er in umgekehrten Rollen schon die Meisterschaft in der Regionalliga 2015 gewonnen und war in der gleichen Saison auch verantwortlicher NBBL-Coach.

„Köln ist meine Heimat. Hier ist der Lebensmittelpunkt von meiner Frau und mir. Das Programm der RheinStars liegt mir sehr am Herzen und ich freue mich, weiterhin ein Teil davon zu sein“, erklärt Dodson einen weiteren nicht unwichtigen Aspekt seiner Zusage für die kommende Saison. Seine Basketball-Karriere begann im Alter von 12 Jahren beim Norwood Basketball Club in Australien. 1989 wurde er in die Australische Junioren-Nationalmannschaft berufen, sammelte auch Erfahrungen als Profi-Spieler in der ersten und zweiten Liga. Er besuchte das renommierte Australian Institute of Sports in Canberra, das im australische Spitzensport für die Spieler- und Trainerausbildung zuständig ist. Bevor es ihn 2005 der Liebe wegen nach Köln zog, trainierte seinen Heimatklub „Norwood Flames“ in der 2. Liga.  Vor den RheinStars betreute er die Damen der DJK Köln-Nord in der 2 . Liga, war Assistent beim UBC Münster in der 1. Regionalliga und sorgte von 2008 bis 2013 für viele Erfolge als Trainer und Koordinator im Nachwuchsbereich des damaligen Bundesligisten Artland Dragons.

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars erhalten ProB-Lizenz

Die RheinStars Köln haben von der 2. Basketball-Bundesliga die Lizenz für die Saison 2018/2019 für die ProB erhalten. „Damit können wir uns nun mit aller Kraft auf die kommenden Aufgaben konzentrieren“, sagt Manager Stephan Baeck mit Blick auf den bevorstehenden Sommer. Die nächste Spielzeit startet laut Rahmenterminplan am 22./23. September. Gespielt wird in zwei Gruppen (Nord und Süd) mit jeweils 12 Mannschaften. Die Playoffs werden über drei Runden plus Finale gespielt und beginnen dann mit dem ersten März-Wochenende. Die Saison endet mit den Finals am ersten Mai-Wochenende.  Laut dem Liga-Büro in Köln erfolgt „die Staffeleinteilung der ProB in die Gruppen Nord und Süd im Laufe der kommenden Wochen“.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars bündeln Kräfte und starten künftig in ProB

Die RheinStars Köln verzichten auf eine weitere Teilnahme in der 2. Basketball-Bundesliga ProA und werden in der kommenden Saison in der ProB, eine Liga darunter, an den Start gehen. „Die Austragung unserer Spiele in der LANXESS arena hat den Etat für eine ProA-Mannschaft in den vergangenen Jahren unverhältnismäßig stark belastet. Eine Alternative zu der LANXESS arena gibt es aber aufgrund der für die 2. Liga notwendigen Mindestkapazität von 1.500 Zuschauern in Köln nicht, so dass wir uns für die ProB entschieden haben“, erläutert das Management mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Stephan Baeck und Marc-Thilo Schott. Darüber hinaus soll dieser Schritt aber auch etwas an Geschwindigkeit aus dem weiterhin angestrebten Weg in die oberste Spielklasse nehmen, um zunächst die Strukturen in der Nachwuchsarbeit und die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Profi-Mannschaft zu stärken bzw. weiter auszubauen.

Seit Beginn des RheinStars-Projekts im Jahre 2012 steht die Nachwuchsförderung des an aktiven Mitgliedern zweitgrößten Basketball-Klubs Deutschlands im Fokus des Konzepts. Gleichwohl mangelt es dem Gesamtverein nach wie vor an guten Trainingsbedingungen, um eine Ausbildung auf dem erforderlichen Niveau zu ermöglichen. „Um die Strukturen für die Nachwuchsförderung der RheinStars entscheidend zu verbessern und dem gesamten Verein eine Heimat und ein Trainingszentrum geben zu können, wollen wir alle Kräfte bündeln. Nach wie vor ist es unser Ziel, in Zukunft eine Mannschaft in der 1. Basketball-Bundesliga zu etablieren, die sich aus Eigengewächsen und talentierten Spielern der Region speisen kann. Hier liegt unsere Zukunft und dafür werden wir alles tun“, sagen Stephan Baeck und Marc-Thilo Schott.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Denis Wucherer verlässt RheinStars

Cheftrainer Denis Wucherer verlässt die RheinStars Köln nach einem Jahr in der 2. Basketball-Bundesliga ProA und kehrt zurück in die oberste Etage des Basketballs. „In Gesprächen nach der Saison war relativ schnell klar, dass es Denis in die Bundesliga ziehen würde und so ist jetzt auch gekommen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“ Der Einjahresvertrag des 45 Jahre alten ehemaligen Nationalspielers hätte sich bei einem Aufstieg automatisch um zwei weitere Jahre verlängert. Doch der bislang erfolgreichsten ProA-Hauptrunde der RheinStars mit 19:11 Siegen und Tabellenplatz 4 nach 30 Spieltagen, folgte der Einbruch mit drei klaren Niederlagen gegen Aufsteiger PS Karlsruhe Lions in der ersten Playoff-Runde. Wucherer: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern, meinem Team, den Spielern und dem Management für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Besonders aber bei Matt Dodson für seine akribische und loyale Arbeit als mein Assistant Coach. Ich bedauere es sehr, dass es für uns nicht geklappt hat. Das hatten wir uns alle anders erhofft.“

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars können Karlsruhe nicht aufhalten

Der Wunsch war da, der  Versuch und der Wille erkennbar. Doch die RheinStars haben der ersten Playoffrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProA keine Wende geben können. Mit 68:88 (19:28, 19:21, 16:19, 14:20) unterlagen die Kölner am Donnerstagabend auch im dritten Vergleich den PS Karlsruhe Lions und beendeten eine eigentlich gelungene Saison zu frühund auch ein wenig unter Wert geschlagen. Nach Platz 12 und 8 nun Rang vier nach der Hauptrunde im dritten Jahr. Allein die Playoffs blieben den RheinStars auf merkwürdige Weise verschlossen. Wie im Vorjahr gegen den späteren Aufsteiger Mitteldeutscher BC gab es drei verdiente Niederlagen und das schnelle Aus.

Die 1.494 Zuschauer in der LANXESS arena registrierten schon den Willen der Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer, die Serie zumindest um ein Spiel zu verlängern, doch es war den RheinStars der Playoff-Serie 2017/2018 nicht möglich.  Michael Mai, der Trainer der erfolgreichen Karlsruher, erklärte vielleicht stellvertretend warum: „Wir wussten, das Kavin Gilder-Tilbury und auch Matt Vest angeschlagen waren und ihre Probleme haben. Das sind zwei ganz entscheidende Spieler bei den Kölnern. Dabei haben sie eine sehr gute Saison mit Platz vier gespielt. Aber wenn du in die Playoff gehst, brauchst du deine Mannschaft topfit und gesund.“ Das war den RheinStars in dieser Spielzeit nicht gegönnt.

„Karlsruhe hat eine erstklassige Defense spielen können. Vielleicht mit Vechta die beste der Liga. Wir wären gerne ein echter Herausforderer für die Lions gewesen, aber dazu waren wir leider nicht in der Lage. Wir arbeiten das jetzt auf und dann schauen wir, wie es weitergeht“, bilanzierte Kölns Cheftrainer Denis Wucherer.  „Ich glaube, es fehlen im Kader noch ein, zwei Puzzlestücke, um endgültig ganz oben angreifen zu können. Mit Platz vier – oder fast Platz drei – haben wir uns in dieser Saison schon richtig eingeordnet in der Tabelle.“

Das Spiel ist eigentlich schnell erzählt. Köln führte anfangs 2:0 und bis zur 5. Minute 12:8, kam noch einmal auf 17:18 Ende des ersten Viertels heran. Aber mit fortlaufender Spielzeit bekamen die Gäste das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle. Köln hatte zudem mit einer unterirdischen Dreierquote von 10 Prozent – 2 von 20 Versuchen trafen ihr Ziel – ein Problem in den eigenen Reihen – und u.a. mit dem ehemaligen RheinStar Richie Williams eines beim Gegner. Mindestens. 21 Punkte, eine Plusminus-Statistik von 24. Kein Vergleich mit den beherztesten Kölnern um Max Dileo, Lukas Wank, Dennis Heinzmann, Leon Baeck, Alex Foster oder – eben doch – Matt Vest. So gab es am Ende auch keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen in dieser Playoff-Paarung – wie gut der Topfavorit Rasta Vechta im Halbfinale damit ab dem 21. April zurechtkommen wird, ist dann eine andere Sache.

Spielfilm: 12:8 (5.), 19:28 (10.), 27:39 (15.), 38:49 (20.), 45:61 (25.), 54:68 (30.), 56:75 (35.), 68:88 (40.)

Teamstats: Köln 25 von 66 Würfen aus dem Feld (38%), Karlsruhe 31 von 68 (46%), Dreier Köln 2/20 (10%), Karlsruhe 13/23 (39%), Assists 15:21, Rebounds 39:40, Steals 7:8, Turnover 22:18, Blocked Shots 4:0.

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (3), Jesse Morgan (9), Max DiLeo (9/1 Dreier), Besnik Bekteshi (4), Leon Baeck (4), Jonas Gottschalk (2), Keith Ramsey (9/1), Dennis Heinzmann (3), Matt Vest (11), Alex Foster, Ante Gospic (2), Lukas Wank (10).

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Foto: RheinStars Köln

Ein Spiel um Stolz und die richtige Anpassung

Noch einmal wollen die RheinStars alle Kräfte bündeln, um zumindest den ersten Schritt zu machen. „Jetzt geht es zuallererst und ganz einfach um unseren Stolz. Als Sportler, als, Mannschaft, als Verein“, gibt Denis Wucherer die Richtung vor. „Wenn du solange und so hart für die Playoffs gearbeitet hast, dann willst du nicht in der ersten Runde in drei Spielen mit drei Niederlagen aus der Saison gehen.“ In knapp 24 Stunden wissen alle mehr, die Fans, die Spieler, die Organisation. Am Donnerstag, 12 April, ist um 19.30 Uhr Tippoff in der LANXESS arena (Livestream auf airtango.live) für die dritte Begegnung in der ersten Playoffrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Do or die.

Das Hauptproblem der Serie sind aktuell neben den eigenen Vorstellungen vor allem der Auftritt der PS Karlsruhe Lions, die sich bislang in blendender Verfassung präsentieren. Hart, präzise, treffsicher. „Wir müssen sie aus ihrer Ruhe bringen, aus ihrer Selbstverständlichkeit. Dann haben wir eine Chance“, sagt Manager Stephan Baeck.  „Pointcenter“ Keith Ramsey sagt: „Playoffs sind auch deshalb anders als die Hauptrunde, weil du auf den gleichen Gegner bis zu fünf Mal in kürzester Zeit triffst. Da geht es um Anpassung. Vor allem um Anpassung.“  Die RheinStars müssten etwas finden, was das eigene System verändert und das andere dadurch in Probleme bringt. Deshalb seien die Playoffs ja so spannend, weil man trotz zweier klarer Niederlagen mit einem Sieg wieder zurück ins Rennen kommen könne, sagt Ramsey.

„Wir fokussieren uns jetzt auf den ersten Schritt“, sagt der Cheftrainer. „Wenn der klappt, dann konzentrieren wir uns auf den zweiten. Step by step“. Wieder mit von der Partie wird dabei Kavin Gilder-Tilbury sein können. Der hochtalentierte US-Forward trainierte nach seiner Pause im zweiten Spiel am Montag wieder mit der Mannschaft. Eine Option mehr also, um den Lions eine gelungene Anpassung als Herausforderung zu offerieren.

Foto: Kavin Gilder-Tilbury I Gero Müller-Laschet

„Jetzt erst recht“ – RheinStars kämpferisch

Am Tag nach dem Auswärtsspiel bei den PS Karlsruhe Lions stand bei den RheinStars das Thema Regeneration auf dem Programm. Lockeres Werfen im Trainingszentrum in Hürth, Besuche bei der Physiotherapie von Physiosport, Checkups bei den angeschlagenen Spielern wie Kavin Gilder-Tilbury oder Besnik Bekteshi bei der Orthopädie im Gürzenich.

„Wir sammeln unsere Kräfte, damit wir am Donnerstag endlich den ersten Sieg landen können. Das sind wir den Fans schuldig, aber vor allem auch uns selbst“, sagt Kölns Manager Stephan Baeck vor dem dritten Aufeinandertreffen mit den „Löwen“ am Donnerstag, 12. April (19.30 Uhr) in der LANXESS arena. Jetzt erst recht. „Momentan spricht vieles gegen uns. Aber mein Vertrauen in die Mannschaft und die Coaches ist groß und ungebrochen. Wir werden einen Weg zum ersten Sieg finden. Und wenn wir den haben, das sind wir auch zurück in der Serie“, sagt Baeck weiter. Die RheinStars müssen nach dem 0:2-Rückstand in der Serie „Best of five“ gewinnen, sonst ist die Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA am Donnerstagabend vorbei.

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Foto: Marcus Müller-Saran

RheinStars verlieren auch Spiel zwei

Die Playoffs 2017/2018 der 2. Basketball-Bundesliga ProA und die RheinStars entwickeln aktuell keine Freundschaft. Auch im zweiten Spiel unterlagen die Kölner ihrem Kontrahenten PS Karlsruhe Lions klar. Nach der 18-Punkte-Niederlage in eigener Halle gab es am Montagabend ein noch deutlicheres 70:92 (17:30, 16:15, 11:25, 26:22) vor gut 1.450 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle. In der „Best of five“-Serie liegen die RheinStars 0:2 hinten – und wenn am Donnerstag um 19.30 Uhr in der LANXESS arena nicht die Wende kommt, ist die Saison trotz einer guten Hauptrunde mit dem Aus im Viertelfinale schnell vorbei. Do or die. Kommt der Umschwung, sehen sich die beiden Kontrahenten zum vierten Mal am kommenden Samstag. Dann wieder in Baden.

„Es droht das letzte Saisonspiel und dementsprechend werden wir motiviert zu Werke gehen. Wir werden nochmal alles reinwerfen und schauen, was wir noch im Tank haben“, fordert Cheftrainer Denis Wucherer von seinen Jungs, auch wenn die Lions den RheinStars aktuell in der Körperlichkeit weit enteilt scheinen. „Sie spielen athletischer und was wir angeboten haben – gerade in der Offense – war einfach zu wenig.“

Während die Lions mittlerweile einen fast gesunden Kader aufweisen, schleppen sich die RheinStars mehr oder weniger von Spiel zu Spiel. In Karlsruhe musste Kavin Gilder-Tilbury wegen seiner muskulären Probleme wie schon in Hagen passen. Nach der Pause blieben dann auch Besnik Bekteshi (Rücken) und Matt Vest (Hüftmuskel) auf der Strecke bzw. auf der Bank. Dafür kämpften Alex Foster, Dennis Heinzmann, Max DiLeo, Lukas Wank und Leon Baeck mit allem was sie geben konnten.

Immerhin, anders als in Köln (31:51 zur Halbzeit) schwammen die RheinStars bis kurz nach der Pause zumindest im Fahrwasser der Gastgeber. Nachdem das erste Viertel klar mit 17:30 an die Hausherren ging, hatten sich die Kölner halbwegs stabilisiert. Mit 16:15 holten sie sich den zweiten Durchgang. Nach dem Wechsel schienen sie weiter verkürzen zu können. Aber wie schon in Spiel eins wollte sich das Momentum nicht auf ihre Seite schlagen. Näher als zehn Punkte kamen die Rheinstars nicht heran (39:49/23.)

Beim Stand von 41:52 verabschiedeten sich die Karlsruher endgültig mit einem 0:15-Lauf. Über 41:67 (28.) ging es auf 44:70 nach 30 Minuten – und bis zur 38. Minute wuchs der Rückstand auf 28 Zähler (62:90). Wenigstens gelang gegen Ende Ergebniskosmetik und der Gewinn des letztens Viertels mit 26:22. Doch die Playoffs als Spielform hätten nicht ihren legendären Ruf, wenn sich Teams nicht auch aus solch misslichen und scheinbar aussichtslosen Lagen noch befreit hätten. Zum Beispiel Gotha mit ihrem letztjährigen Kapitän Max DiLeo nach einem 0:2-Rückstand im Halbfinale gegen Chemnitz und sogar zwei Auswärtsspielen vor der Brust.

Spielfilm: 7:12 (5.), 17:30 (10.), 24:35 (15.), 33:45 (20.), 41:61 (25.), 44:70 (30.), 58:82 (35.), 70:92 (40.)

Teamstats: Köln 24 von 59 Würfen aus dem Feld (%), Karlsruhe 32 von 59 (54%), Dreier Köln 6/19 (32%), Karlsruhe 12/25 (48%), Assists 18:23, Rebounds 31:34, Steals 8:12, Turnover 20:19, Blocked Shots 1:3.

RheinStars: Jesse Morgan (14/2 Dreier), Max DiLeo (5/1), Besnik Bekteshi, Leon Baeck (6), Keith Ramsey (11), Dennis Heinzmann (8), Matt Vest, Alex Foster (12/2 ), Ante Gospic (8), Lukas Wank (6/1). Ohne Spielminuten: Jonas Gottschalk

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Foto: Simon Westphal