15. Spieltag

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68 VS 51

WochentagDonnerstag
Datum21.12.2017
Uhrzeit19:30
OrtLANXESS arena Köln

Vorbericht

ORANGE ACADEMY – EIN TEAM VOLLER TALENTE ALS NÄCHSTE PRÜFUNG

„Wir haben jetzt noch zwei Spiele in diesem Jahr, die wollen wir anständig zu Ende spielen und uns dann ein paar Tage Pause gönnen, damit wir frisch und ausgeruht in die zweite Saisonhälfte gehen können“, sagt Denis Wucherer als Cheftrainer der RheinStars Köln vor den beiden weihnachtlichen Aufgaben in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Am Donnerstag erwarten die RheinStars die Ulmer Talentschmiede Orange Academy in der LANXESS arena (19.30 Uhr) zum abschließenden Hinrundenspiel, bevor dann am Mittwoch, 27. Dezember der Auftritt bei den PS Karlsruhe Lions ansteht. Das bedeutet für die Mannschaft, Weihnachten wird komplett durchtrainiert, über den Jahreswechsel ist dann frei für alle.

Die Vorbereitung also läuft. Und auch wenn seine Mannschaft für den Auftritt und das knapp verlorene Spiel bei Aufstiegsfavorit RASTA Vechta viel Lob bekommen hat, ist Cheftrainer Wucherer weit entfernt von Zufriedenheit. „Wir haben uns das alles nochmal auf Video angeschaut, die Trainer, die Mannschaft – und haben festgestellt: Wir waren zwar aggressiv in der Defense, aber nicht gut, und wir haben uns in der Offense in der zweiten Halbzeit ebenfalls nicht gut angestellt. Wir können und müssen da mehr zeigen. Aber daran arbeiten wir zusammen.“

Die nächste Prüfung für die RheinStars besteht aus der Speerspitze des exzellenten Nachwuchsprogramms von Bundesligist ratiopharm Ulm, der Orange Academy. Präsentiert wird das Spiel von Hauptsponsor Unitymedia, begleitet von der DKMS-Registrierungsaktion im Kampf gegen Blutkrebs. „Die Academy hat viele hochtalentierte Spieler, die eine Menge Spaß beim Spielen haben. Vor allem, wenn man sie lässt“, sagt Wucherer, „wir müssen ihnen von Anfang an zeigen, dass es ihnen in Köln mit uns keinen Spaß machen wird.“  Ähnlich wie gegen die Baunach Young Pikes können sich nicht nur die Basketballfreunde auf ein sehr junges (19,4 Jahre im Schnitt) und sehr gut ausgebildetes Team freuen, das zuletzt bei seinem vierten Saisonsieg die Nürnberg Falcons mit 75:58 abfertigte.

Ulm setzt dabei vor allem auf junge deutsche Akteure wie die Nachwuchs-Nationalspieler David Krämer, der als Guard durchschnittlich knapp 16 Punkte pro Spiel beisteuert, oder Center Björn Rohwer. Beide haben mit den Ulmern sowohl Erstliga- als auch Europacup-Luft geschnuppert. Und noch einer sticht hervor, auch wenn es (noch) vor allem der Familienname ist. Im Kader der Academy steht der erst 16 Jahre alte Zachary Ensminger. Er ist der Sohn von BBL-Legende Chris Ensminger, der wiederum selbst für das Ulmer Nachwuchsnetzwerk arbeitet und aktuell das NBBL-Team BBU Allgäu/Memmingen coacht.

Foto: Gero Müller-Laschet

Spielbericht

RHEINSTARS BESCHENKEN SICH MIT WEIHNACHTSSIEG

Die RheinStars haben sich selbst beschenken können und sind kurz vor Weihnachten auf den dritten Tabellenplatz der 2. Basketball-Bundesliga ProA zurückgekehrt. Am Donnerstagabend gab es vor 1606 Zuschauern in der LANXESS arena einen 68:51 (11.9, 23:6, 20.24, 24:12) -Sieg über die Orange Academy, den Bundesliga-Nachwuchs von ratiopharm Ulm. Mit nunmehr zehn Siegen aus 15 Spielen in der Hinrunde startet die Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer bereits am kommenden Mittwoch bei den PS Karlsruhe Lions (19.30 Uhr) in die Rückserie.

„Wir hatten uns vorgenommen, in der Hinrunde mindestens immer zwei von drei Spielen zu gewinnen, das haben wir erreicht und sind deshalb mit zehn Erfolgen wie gewünscht unterwegs“, sagte Trainer Wucherer nach dem ungefährdeten Erfolg. Nur die Verletzung von Kapitän Max DiLeo macht Sorgen, der mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch Mitte der ersten Hälfte ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht wurde. Wucherer: „Max ist unser härtester Hund, er wird sicher schon bald wieder im Training auftauchen.“

Zum Spiel selbst, das von RheinStars-Partner Unitymedia  präsentiert wurde, bemerkte der Kölner Coach: „Wir können uns auf unsere Defense verlassen, wir waren intensiv genug, um das Spiel zu kontrollieren. Im Angriff bleiben unsere Baustellen.“ Von Beginn an beschäftigte die Kölner Verteidigung vor allem die hochtalentierten David Krämer und Björn Rohwer, die ihre Mannschaft trotz Eurocup-Reisestrapazen auch in Köln trugen. Letztlich aber setzten sich die Kölner aufgrund ihrer Physis mehr und mehr durch. Die intensive Defense stellte die im Schnitt gerade einmal 19 Jahre alten Gäste vor nicht zu lösende Probleme. Jedenfalls an diesem Abend. Am Ende standen im Scouting-Report unter anderem 26:14-Turnover zu Ungunsten der Gäste. „So kann man natürlich nicht wirklich ein Spiel gewinnen“, bemerkte Gästetrainer Daniel Jansson.

So setzten sich die RheinStars mit zunehmender Spielzeit ab. Angefangen mit einem 13:0-Lauf zum 31:13(18.) ging es über 42:20 (23.) und 54:39 (30.) schließlich zum Endergebnis. Auffälligste Akteure bei den RheinStars Jesse Morgen (18 Punkte), Kavin Glder-Tilbury (17) und Keith Ramsey. „Am morgigen Freitag ist frei. Wir werden dann aber alle Tage inklusive Heiligabend und die beiden Weihnachtstage trainieren. Dann fahren wir nach Karlsruhe – und danach ist dann frei bis einschließlich 2. Januar. Hoffentlich nach einem weiteren Sieg. Auch wenn das echt schwer wird“,  sagte Denis Wucherer, bevor er sich mit der Mannschaft zur Weihnachtsfeier der RheinStars mit Partnern, Helfern und  Freunden im VIP-Raum begab.

Spielfilm:  4:4 (5.), 11:9 (10.), 24:13 (15.),  34:15 (20.), 42:26 (25.), 54:39 (30.), 61:48 (35.), 68:51 (40.)

Besondere Stats:  Rebounds Köln 29:48 Academy, Assists 18:11, Steals 16:8, , Turnover 14:26

RheinStars: Max DiLeo, Besnik Bekteshi (9/2 Dreier), Matt Vest (6), Kavin Gilder-Tilbury (17/3), Keith Ramsey (8), Jesse Morgan (18/4), Dennis Heizmann (3), Alex Foster (4), Benedict van Laak, Lukas Wank (3), Filip Kukic, Thomas Müller-Laschet

Alle Stats gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet