Zweiter Saisonsieg: Herren 2 gewinnen Herzschlagfinale gegen Grevenbroich

Der zweite Saisonsieg ist da: Unsere Herren 2 setzte sich am Freitag im Campus mit 62:61 (32:32) gegen die Rheingas Elephants Grevenbroich durch. Die Entscheidung fiel buchstäblich in letzter Sekunde – Rupert Hennen sorgte mit einem Buzzerbeater für den umjubelten Heimsieg.

Die RheinStars erwischten den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 20:13 für sich. Angeführt von Niklas Avizienis kamen die Kölner vor allem im Umschaltspiel immer wieder zu einfachen Punkten.

Danach fanden die Gäste besser in die Partie. Grevenbroich gewann das zweite Viertel mit 19:12 und den dritten Abschnitt mit 19:13. Vor allem Darius Jerome Beane bereitete der Kölner Defensive Probleme. Zwischenzeitlich lagen die Elephants mit bis zu elf Punkten vorne und gingen mit einer 51:45-Führung in das Schlussviertel.

Dort kämpften sich die RheinStars zurück. Mit einem 10:0-Lauf drehten die Gastgeber die Partie, ehe die Führung in den letzten Minuten mehrfach wechselte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Rupert Hennen, der mit der Sirene einen Dreier zum 62:61 traf und damit den zweiten Saisonsieg perfekt machte.

Mit der Leistung ihrer Mannschaft waren Thore Bethke und Thomas Müller-Laschet vor allem defensiv zufrieden. „Wir haben wieder auf hohem Niveau verteidigt. Bis auf einige wenige Situationen, in denen wir nicht konzentriert genug gereboundet haben, haben wir das so gemacht, wie wir uns das vorgestellt haben. Jeder Korb des Gegners war hart erkämpft und gut verteidigt. Das ist genau das, was wir sehen wollen“, sagte Bethke.

Offensiv lief dagegen noch nicht alles rund. Gegen die wechselnden Verteidigungsformen der Gäste – von Mann-Mann über Zone und Box-and-One bis hin zu einer Switching Defense – fanden die RheinStars nicht immer die richtige Organisation. „Inside konnten wir gut gegen die Switches spielen, aber von außen ging diesmal nicht so viel“, so Bethke.

Das zeigte sich auch in der Statistik: Von der Dreierlinie traf Köln nur sechs von 31 Versuchen (19 Prozent). Gleichzeitig gingen die RheinStars mit lediglich elf Ballverlusten sorgsam mit dem Ball um. Dazu kamen 31 Rebounds, darunter acht offensive, sechs Steals und drei Blocks.

RheinStars: Niklas Avizienis 16 Punkte (4 Rebounds), Carlo Torelli 11 (7 Rebounds, 2 Assists, 2 Steals), Moritz Hübner 11 (7 Rebounds), Ademir Ganija 7, Rupert Hennen 6, Simon Kohlhoff 6, Steffen Haufs 3 (3 Rebounds), Ferdinand Trefzger 2 (3 Rebounds), Leo Caesar 0, Thomas Lehnen 0. Nicht eingesetzt: Simon Glöy.

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