SBB Baskets nächster Gradmesser

Am kommenden Sonntag reisen die RheinStars nach Sachsen-Anhalt. Zum 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB trifft der Tabellenführer aus Köln im Norden der Magdeburger Börde ab 15 Uhr auf ein erfahrenes und heimstarkes Team, das in der sehr ausgeglichenen ProB Gruppe Nord aktuell auf Platz acht in der Nordgruppe liegt. „Die Baskets gehören seit Jahren zu den besten Teams der ProB. Sie sind gut besetzt, spielen sehr athletisch und werden auch in diesem Jahr zum Saisonende zu den besten Teams gehören“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck vor dem Gang mit dem letztjährigen Halbfinalisten und Fastaufsteiger in die ProA.

„Nach unseren Spielen gegen die Bayer Giants Leverkusen wird es für uns darum gehen, zurück zu unserem Spiel zu finden“, führt Baeck weiter aus. „Uns wieder hellwach und konzentriert zu zeigen, bereit zu sein, physisch und aggressiv in Verteidigung und Offensive zu spielen. Wolmirstedt wird da ein guter Gradmesser werden.“

Die RheinStars werden am Sonntag auf einen ausgeruhten, motivierten Gegner treffen, dessen Kader sich zudem verändert hat. So gelang den SBB Baskets Wolmirstedt kurz vor Weihnachten in der mit 1.000 Fans ausverkauften Halle der Freundschaft ein überzeugender 92:77-Erfolg über den Tabellenfünften TKS 49ers aus Stahnsdorf. Der schon da mehr in einer Nebenrolle agierende US-Amerikaner Justin Stovall verabschiedete sich nach dem Spiel und wurde zum Jahreswechsel durch Chris Rollins ersetzt. Der 1,98m große US-Power Forward war zuletzt ohne Verein, bringt aber aus der Vorsaison ProA-Erfahrung mit, als er für die ART Giants Düsseldorf auflief. Sein Debüt gibt Rollins am Sonntag gegen die RheinStars. Die in der Vorwoche bei den Berlin Braves angesetzte Partie war wegen technischer Probleme in der Halle kurzfristig abgesagt worden. Wolmirstedt hatte so eine Woche länger Pause als Köln.

Neben Rollins werden mit dem genesenen Bill Borekambi sowie dem Ende Oktober verpflichteten Spanier Diamond Onwuka zwei weitere Spiele im Kader der Baskets stehen, die im Hinspiel nicht dabei waren. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Sonntagsgegner hatten sich die Kölner nach einer starken ersten Hälfte (64:39) mit 96:84 durchgesetzt. „Die Baskets haben eine routinierte, große und athletisch spielende Mannschaft. Deshalb wird es wichtig sein, den Kampf gegen einen physischen Gegner annehmen zu können. Gehen wir fokussiert und mit Elan in die Partie, haben wir eine gute Chance auf die nächsten Punkte.“

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Foto: Gero Müller-Laschet