Auszeit bringt entscheidenden Impuls zum ersten Sieg

Die RheinStars Köln haben ihr erstes Auswärtsspiel erfolgreich absolviert. Am Sonntagabend gewann die Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer am zweiten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Team Ehingen Urspring mit 81:70 (21:13, 19:25, 14:16, 27:16). „Wir wussten vorher schon, dass es kein Selbstläufer werden würde und wir auf der Hut sein müssen. Am Anfang und am Ende haben wir es gut gemacht, so dass der Sieg dann sicherlich auch in Ordnung geht“, sagte Wucherer nach getaner Arbeit vor den 750 Zuschauern in der 25.000 Einwohner zählende Kleinstadt im Alb-Donau-Kreis.

Am kommenden Sonntag (17 Uhr) steht mit dem Auftritt bei den MLP Academics die nächste Auswärtsaufgabe in der ProA an, bevor wiederum einen Sonntag darauf (15. Oktober, 17 Uhr) Aufsteiger Karlsruhe mit Ex-RheinStars-Aufbau Richie Williams in der LANXESS arena seine Visitenkarte abgibt. Tickets gibt es gleich hier.

Mit der Rückkehr von Max DiLeo als „Verteidigungsminister“ erwischten die RheinStars einen Start nach Maß in der Sporthalle beim Johann-Vanotti-Gymansium. Über 13:2 ging es über 21:11 im ersten Viertel zum 21:13. Doch Köln machte die Rechnung ohne die kampfstarken Hausherren um den ehemaligen Kölner Jonny Malu, der in seiner über einer halben Stunde Spielzeit die Wucherer-Truppe arg beschäftigte. So wühlten sich die Ehinger zurück in die Partie und kamen zudem besser aus der Pause (40:38).

Die Kölner gerieten nach dem Seitenwechsel schnell mit 41:47 in Rückstand, bevor eine Auszeit dann die Geister weckte (24.)  – und dem leicht favorisierten Gast den entscheidenden Impuls und den Umschwung bescherte. Über 43:49 ging es über 54:54 nach 30 Minuten dann zum längsten Lauf (12:0) der RheinStars. Fast vier Minuten trafen die Gastgeber nichts, während die Kölner konzentriert Punkt um Punkt ihren Vorsprung ausbauten. Mit dem Dreier von Mann Vest zum 69:56 (34.) war die Vorentscheidung gefallen. Näher als sechs Punkte ließen die RheinStars um Kapitän DiLeo ihren Kontrahenten nicht mehr herankommen. Der erste Saisonsieg war am zweiten Spieltag unter Dach und Fach.

Besondere Stats:  Max DiLeo (4 von 5 Dreiern, 5 Steals), Keith Ramsey (5 von 5 aus dem Feld), Effektivste Spieler: DiLeo und Ramsey (je 21). Köln: 2er: 18 von 35 (51%), 3er (12/29/41%), Freiwürfe: 60% (9/15), Rebounds 25 Köln:33 Ehingen, Steals 15:16, Turnover 21:26, Assists 19:26.

Spielverlauf aus Kölner Sicht 15:6 (5.) 21:13 (10.), 34:24 (15.), 40:38 (20.), 41:47 (25.),  54:54 (30.), 69:60 (35.), 81:70 (40.)

RheinStars: Max DiLeo (16 Punkte/4 Dreier), Besnik Bekteshi (3), Matt Vest (10), Kavin Gilder-Tilbury (10/1), Keith Ramsey (13), Leon Baeck (2), Jesse Morgan (10/1), Alex Foster (9), Dennis Heinzmann (8), Benedict van Laak.

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Foto: Gero Müller-Laschet

Max DiLeo Kapitän der RheinStars

„Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die uns in den Wochen der Vorbereitung ausgemacht haben. Nämlich, die Gegner durch unsere intensive Defense an Korberfolgen zu hindern“, fordert Cheftrainer Denis Wucherer vor dem zweiten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA, der für die RheinStars Köln das Team Ehingen Urspring am Sonntag (17.30 Uhr) als ersten Auswärtsgegner bereithält.

Weiter an sich gearbeitet haben die Kölner nach dem misslungenen Auftakt in der LANXESS arena gegen Phoenix Hagen (69:83) am vergangenen Samstag natürlich sowieso. Diesmal aber ganz besonders. „Wir arbeiten jeden Tag hart daran, uns als Team zu entwickeln. Es ist aber ganz gut, dass eine etwas längere Woche zwischen den ersten beiden Spielen liegt. Die Jungs sind gerade etwas müde“, sagte Wucherer während des Medientermins am Mittwoch.

Schließlich gab es eine Menge aufzuarbeiten: In Halbzeit eins fielen die freien Würfe nicht und nach der Pause verloren die Kölner in der Defense ihre Kompaktheit, weil immer mal wieder einer der Spieler lieber was auf eigene Faust erledigen und retten wollte.  Zum Unwillen der Coaches.  Zum Spiel in Ehingen wird voraussichtlich „Verteidigungsminister“ Max DiLeo nach seinen muskulären Problemen in den Kader zurückkehren. Den 24 Jahre alten Guard bestimmte Wucherer am Mittwoch endgültig zum Kapitän seines Teams. Noch angeschlagen ist Leon Baeck, der aber auch zum Ende der Woche ins Training zurückkehren soll.

Obwohl die RheinStars ihren Wochenendgegner im vergangenen Jahr zweimal besiegen konnten, sieht sich Wucherer nicht in der Favoritenrolle. „Wir haben beide unsere Auftaktspiele verloren und müssen jetzt die nächste Gelegenheit nutzen, den ersten Sieg zu holen. Sie haben eine gute Mannschaft mit zwei starken Amerikanern auf den kleineren Positionen. Das wird kein leichter Gang.“ Im Kader der Ehinger befindet sich zudem mit Jonny Malu ein ehemaliger RheinStar als Kapitän, der es im ersten Spiel des Team Urspring bei der Ulmer Orange Academy (69:78) auf 15 Zähler und neun Rebounds brachte.

Die RheinStars reisen bereits am Samstag in die rund 450km südlich von Köln im Alb-Donau-Kreis gelegene 25.000 Einwohner zählende Kleinstadt.

Spannend wird es also, leider bietet Ehingen aktuell keinen Livestream an. Den Liveticker der 2. Basketball-Bundesliga ProA gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

Kein Zugriff auf Hagen zum Saisonauftakt

Mit einer Niederlage sind die RheinStars Köln in die Saison 2017/2018 der 2. Basketball-Bundesliga ProA gestartet. 69:83 (33:39) unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer vor 1.960 Zuschauern in der LANXESS arena am Samstagabend Phoenix Hagen. Eine Rekordkulisse für Saisonstarts der Gastgeber. „Wir haben die ganze Spielzeit über die fünf Spieler gesucht, die vorne und hinten die Dinge geregelt bekommen. Die haben wir aber heute nicht gefunden“, bilanzierte Wucherer trocken.

40 Minuten lang hatten sich die RheinStars mit dem Bundesliga-Urgestein abgemüht, ohne entscheidenden Zugriff aufs Spiel zu bekommen. Anders als in den sechs Wochen der Vorbereitung zuvor wirkten ihre Kontrahenten wacher, schneller und aggressiver. Sonst eher die Eigenschaften der RheinStars. Ein völlig ungewohntes Bild. Köln war in der Verteidigung gegen die Westfalen nicht auf den Punkt und wenn man denn mal am Drücker schien, war oftmals Übereifer im Weg.

„Hagen hat erwachsener gespielt. Sie haben, angeführt von Jonas Grof und Dominik Spohr, ihre Bundesligaerfahrung ausgespielt“, sagte Wucherer weiter.  Der 44 Jahre Coach wollte auch nicht das Fehlen des an der Hüfte gehandicapten Kapitäns Max DiLeo als Begründung anführen. „Klar wäre es mit ihm anders gewesen. Aber wir müssen das auch ohne ihn regeln können.“

Immerhin, die RheinStars steckten bis zum Schluss nicht auf. Die jungen Leon Baeck (7 Steals!) und Bene van Laack verdienten sich ordentlich Spielzeit. Jesse Morgan sorgte mit seinen Punkten zum 17:16 (8. Minute) für die einzige Führung im Spiel, deutete mit 24 Zählern seine Treffsicherheit und mit einem Alley-oop-Pass auf Keith Ramsey seinen Unterhaltungswert an. Keith Ramsey schaffte mit 13 Zählern und 10 Rebounds ein Double-Double. Und obwohl die Hausherren am Ende eine unterirdische Quote von der Dreierlinie (4 von 22) aufwiesen, kamen sie noch auf 69 Punkte.

Rundum zufrieden waren indes die Hagener mit ihrer Rückkehr nach dem Insolvenz-Bundesligaaus vor gut zehn Monaten. Entsprechend fielen die Feierlichkeiten mit den lautstarken Fans aus. „Ich muss mich bei meinen Co-Trainern bedanken, die in den letzten Wochen unsere Mannschaft auf diesen Tag vorbereitet hat“, sagte ein höchst erfreuter Dietmar Günther, der erst in der vergangenen Woche für den schwer erkrankten Chefcoach Matthias Groth für die kommenden Woche und Monate in das Amt des Trainers berufen wurde.

Für Köln geht es Sonntag in acht Tagen in Ehingen weiter.

Besondere Stats: Keith Ramsey (13 Punkte/10 Rebounds, davon 4 Offensiv-Rebounds),  Leon Baeck (7 Steals), Team-Rebounds 37:41, Assists 14:18, Steals 11:3, Turnover 9:18.

RheinStars: Kavin Gulder-Tilbury (5 Punkte/1 Dreier), Besnik Bekteshi (0), Keith Ramsey (13), Matt Vest (14), Alex Foster (5/1), Jesse Morgan (24/2), Leon Baeck (4), Dennis Heinzmann (4), Bene van Laack. Ohne Spielzeit: Jonas Gottschalk, Thomas Müller-Laschet

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Kein Durchkommen für Jesse Morgan. Foto: Gero Müller-Laschet

 

„Keiner nimmt die Punkte aus unserer Heimhalle mit“ 

Denis Wucherer (44) ist seit Sommer Cheftrainer der RheinStars Köln. Zuvor trainierte er die Gießen 46ers, stieg mit ihnen in die erste Liga auf und wurde dort in den vergangenen beiden Jahren jeweils Neunter. Seit Anfang August bereitet er die neu zusammengestellte Mannschaft auf die Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA vor, die am Wochenende startet. Die RheinStars erwarten das Bundesliga-Urgestein Phoenix Hagen am Samstag (19 Uhr) in der LANXESS arena.  

Denis Wucherer über …

… die eigenen Ziele, die Liga und ihre Favoriten

Wir wollen möglichst von Anfang an oben mitmischen, in den Playoffs unseren besten Basketball zeigen und um den Aufstieg mitspielen. Rasta Vechta hat zwar eine veränderte Mannschaft, aber als Absteiger aus der ersten Liga sind die immer mit vorne zu sehen. Das haben ja auch die Ergebnisse in den Testspielen gezeigt. Nachdem was wir selbst gesehen haben oder wir anhand der Stats und Kader sehen konnten, sehe ich die Liga aber als recht ausgeglichen an. Ich zähle zum Beispiel Hamburg, Crailsheim, Trier, Chemnitz und auch Heidelberg zum Kreis der starken Teams. Und einige Mannschaften, die auf den ersten Blick gar nicht so auffallen, sind überraschend tief besetzt. Karlsruhe ist zum Beispiel so ein Kandidat.

… das erste Spiel gegen Hagen

Wir haben die Hagener beim Hansi-Witsch-Turnier gesehen. Eine unbequeme, kampfstarke Mannschaft. Das wird eine schwere Aufgabe für uns. Wir hoffen aber auch, dass sich die Situation um ihren kranken Cheftrainer Mathias Grothe, für ihn, seine Familie und auch Phoenix Hagen im Laufe der kommenden Monate zum Guten wendet. Wir wünschen Dietmar Günther für seine Interimszeit als Interimscoach ebenfalls alles Gute. Aber für uns gilt in der LANXESS arena trotzdem: Egal wer da kommt, wir gewinnen das Ding. Und keiner nimmt die Punkte aus unserer Heimhalle mit. Da wollen wir am Wochenende den ersten Schritt machen.

… die Entwicklung seiner Mannschaft

Ich habe das ja schon mehrfach betont, unsere beste Waffe wird kein Geheimnis bleiben: Kampfgeist, Wille, Teamspirit. Wir werden über eine giftige Defense und eine geschlossene Mannschaftsleistung kommen. Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden. Unsere Guards haben sich eingespielt, viele haben ihre Rollen schon finden können wie zum Beispiel Jesse Morgan, als Anführer der zweiten Welle. Seine Punkte von der Bank bringen enorme Power für uns.  Mit Max DiLeo haben wir einen echten Verteidigungsminister. Er wird in unserer Defense den Ton angeben und alle anderen mitreißen.

Wir haben aber auch noch jede Menge Arbeit vor uns, gerade in der Reboundarbeit.  Es ist kein Geheimnis, das unsere Großen wie Dennis Heinzmann erst seit kurzem im Training sind. Oder wie Andi Wenzl erst in einigen Wochen wiederkommen werden.  Trotzdem müssen wir dort noch zulegen – und zwar schnell.

… „Wer nimmt den letzten Wurf?“

Ich möchte nicht den einen Leader auf dem Feld. Bei mir wird Verantwortung und Druck lieber auf mehrere Schultern verteilt. Damit bin ich in Gießen gut gefahren.

Foto: Gero Müller-Laschet

Abschluss mit Sieg über Bundesligisten

Mit einem Sieg über des easyCredit Bundesligist Science City Jena beendeten die RheinStars Köln die Reihe ihrer Vorbereitungsspiele auf den Start in die Saison 2017/2018 der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Seit dem Einzug in die ProA war es der erste Sieg überhaupt gegen ein klassenhöheres Team. 81:66 endete die Begegnung im Rahmen des Hansi-Witsch-Turniers in Niederzissen bei Koblenz am Samstag. „Ich freue mich auf den Start in der kommenden Woche gegen Phoenix Hagen. Die Jungs werden alle Spaß machen“, sagte Manager Stephan Baeck mit Blick auf den Saisonauftakt in der LANXESS arena am Samstag, 23. September (19 Uhr).

Am Tag vor dem Spiel gegen Jena hatte es zudem noch eine Niederlage gegen einen der möglichen Mitkonkurrenten um einen Topplatz in der ProA gegeben. „Wir hatten ja nach den harten Trainingswochen bereits in Göttingen einen leichten Knick in der Leistungskurve erwartet. Tatsächlich aber ist die Müdigkeit ersten gegen Crailsheim durchgeschlagen auf die Leistung“, berichtete Baeck weiter. Mit 59:64 unterlag das Team von Cheftrainer Denis Wucherer den Merlins. Topscorer wurde Jesse Morgan mit 20 Punkten.

„In dem Spiel waren eigentlich immer alle einen Schritt zu spät. Die Müdigkeit haben sie sich dabei aber wohl auch rauslaufen können. Gegen Jena war die Intensität zurück, die Guards haben das super gemacht, auch Keith und Kavin.“ Gilder-Tilbury kam als bester Korbschütze auf 18 Zähler. Pünktlich zum letzten Spiel konnten die RheinStars tatsächlich auch erstmals ein Reboundduell für sich entscheiden. „Auch wenn Jena nicht mit allen Stars gespielt hat, nehmen wir den Sieg gerne mit auf dem Weg zu einem frischen Saisonstart.“

Stats gegen Jena

Stats gegen Crailsheim

Foto: Kavin Gilder-Tilbury I RheinStars Köln

 

Vereinstag im Trainingszentrum

Shooting der Vereinsmannschaften von der jüngsten Jugend bis zu den Frauen- und Herren-Teams – und die Vorstellung des Kaders der RheinStars Köln für die 2. Basketball-Bundesliga ProA der Saison 2017/2018. Rund 600 Besucher – Spielerinnen, Spieler und deren Begleitung – rundeten den entspannten Vereins-Tag der Spielgemeinschaft im Hürther Trainingszentrum über den Sonntag hinweg ab. „Wir sind zwar noch nicht NBA-tauglich, aber es wird“, bemerkte Manager Stephan Baeck schmunzelnd mit Blick auf die Entwicklung der mittlerweile auf über 50 Teams angewachsenen Gemeinschaft, der zweitgrößten in Deutschland nach ALBA Berlin.

Auszeichnung als Ausbildungsstandort  

Daniel Müller überbrachte als Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga die Auszeichnung als guter Ausbildungsstandort und überreichte diese an Platon Papadopoulos  (Sportlicher Leiter und Jugendkoordinator der SG) und Johannes Strasser, der bei den RheinStars u.a. für die Entwicklung des Basketballsports in den Schulen in Köln und seinem Umland zuständig ist.

Wucherer verspricht harte Defense und
ausgeruhten Auftritt beim Hansi-Witsch-Turnier

Während der Mannschaftvorstellung versprach Cheftrainer Denis Wucherer für die kommende Saison eine „extrem harte Defense“ und ordnete die bisherigen Ergebnisse wie folgt ein: „Ich schau mir eigentlich weniger die Ergebnisse als die Entwicklung meiner Jungs an. Dafür sind die Stände der Mannschaften, uns eingeschlossen, zu unterschiedlich in der Vorbereitungszeit. Wir zum Beispiel haben in den vergangenen 14 Tagen hart trainiert und eigentlich hatte ich gegen Göttingen eine höhere Niederlage fast schon erwartet. Das wir fast noch gewonnen hätte, spricht wiederum für den Charakter der Jungs, die sich stark zurückgekämpft haben in dem Spiel.“

Die Reihe der Testspiele schließt nun das Hansi-Witsch-Turnier in Niederzissen bei Koblenz ab. Mit den Spielen gegen Ligakonkurrent Crailsheim Merlins (Freitag, 17.30 Uhr) und gegen den Erstligisten Baskets Jena (Samstag, 15 Uhr) erwarten die RheinStars noch einmal zwei echte Prüfsteine. Wucherer: „Da werden wir sicher schon etwas ausgeruhter zur Sache gehen können. Aber das gilt sicher auch für unsere Gegner.“

Die aktualisierten Vorbereitungs-Termine im Überblick:

24. August – gegen Spirou BC Charleroi I 1. Belgische Liga 66:73
26. August – 18 Uhr bei EN Baskets Schwelm I ProB 89:72
31. August – gegen Bayer Giants Leverkusen I ProB 94:74
2. September – Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf –  S.Oliver Würzburg I easy credit Bundesliga 63:70
3. September – Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf – Dragons Rhöndorf I ProB 82:71
9. September – bei BG Göttingen I easy credit Bundesliga  68:76
15. September – Hansi-Witsch-Turnier in Niederzissen – 17.30 Uhr gegen Crailsheim Merlins I ProA
16. September – Hansi-Witsch-Turnier in Niederzissen – 15 Uhr  gegen Baskets Jena I easy credit Bundesliga
Unser Fanclub Flying Flönz sammelt Ticketwünsche – einfach per Mail hierhin
23. September – Phoenix Hagen (19 Uhr) Saisonstart ProA – LANXESS arena

Fotos: Gero Müller-Laschet

Aufbruchstimmung mit Unitymedia und weinor

Die Kölner Unternehmen Unitymedia und weinor sind künftig gemeinsam als Hauptsponsoren auf den Trikots der RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA zu sehen. Am Freitag stellten die Partner gemeinsam im UnitymediaLoft die Trikots für die Spielzeit 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA vor, die für die Kölner am Samstag, 23. September (19 Uhr) gegen das Bundesliga-Urgestein Phoenix Hagen in der LANXESS arena startet.

Thilo Weiermann (v.l.), Stephan Baeck, Ralf Kettemann. Foto: palmpictures

„Wir begleiten die RheinStars von Beginn an als Partner der ersten Stunde und freuen uns, nach den bisherigen gemeinsamen Erfolgen nun auch Teil der Basis für den nächsten Schritt nach oben sein zu können“, sagt Thilo Weiermann, Geschäftsführer des führenden Herstellers von Markisen, Terrassendächern und Glasoasen mit Hauptsitz im Kölner Stadtteil Ossendorf am Freitag. „Wir freuen uns ebenfalls darauf, die RheinStars als Hauptsponsor auf ihrem Weg in die erste  Bundesliga zu begleiten. Als Unternehmen mit Hauptsitz in Köln schlägt unser Herz für die Nachbarschaft: Die Unterstützung der RheinStars ist für uns ein erfolgreicher Dreipunktewurf von der Mittellinie“, sagt Ralf Kettemann, der bei dem führenden Kabelnetzbetreiber und Kommunikationsanbieter für Sponsoring verantwortlich ist.

Begleitet wird die Partnerschaft in der kommenden Spielzeit von zahlreichen Kommunikationsmaßnahmen im digitalen und auch im Print-Bereich. „Das ist genau die richtige Aufbruchstimmung für uns und das positive Signal an die Fans und Unterstützer unseres Projekts im Rheinland. Gemeinsam wollen wir nach oben. Wir sind sehr dankbar, mit weinor und Unitymedia zwei starke Partner an unserer Seite zu wissen, die den Basketball lieben und aber auch das Potential für ihr Unternehmen erkennen“, sagte Stephan Baeck als Manager der RheinStars Köln über den Ausbau der bisherigen Partnerengagements.

 

RheinStars mit beherzter Aufholjagd

„Ich bin wirklich begeistert von dem Charakter unserer Mannschaft. Die Jungs geben einfach nicht auf“, sagte RheinStars Köln-Manager Stephan Baeck nach dem 68:76 (28:43) im Testspiel bei der BG Göttingen. Gegen den klassenhöheren Bundesligisten kam der ProA-Ligist vor der Pause überhaupt nicht zurecht. „Da haben wir nicht viel hinbekommen. Aber dann sind wir stark zurückgekommen“, berichtete Baeck nach dem Nicht-Öffentlichen Vergleich bei den „Veilchen“.

„Unsere Zuschauer können sich wirklich freuen auf den Saisonstart gegen Phoenix Hagen in der LANXESS arena“, sagt Baeck weiter mit Blick auf den Saisonstart in der 2. Basketball-Bundesliga ProA am 23. September. „Wir sind dann im letzten Viertel erstmal in Führung gegangen. Leider haben wir dann am Ende ein paar leichte Fehler gemacht.“  Ein 0:11-Lauf auf 64:74 sorgte dann schließlich für die Entscheidung. Topscorer war Matt Vest mit 14 Zählern. Dennis Heinzmann erzielte 10 Punkte und holte fünf Rebounds. Und auch das Rebound-Verhältnis von 29:37 war zudem nicht so unterschiedlich wie in den vorherigen Spielen. Dafür gelang dem Team von Cheftrainer Denis Wucherer 13 gegen 8 Steals.

Unsere Stats gibt es hier

Die aktualisierten Vorbereitungs-Termine im Überblick:

24. August – gegen Spirou BC Charleroi I 1. Belgische Liga 66:73
26. August – 18 Uhr bei EN Baskets Schwelm I ProB 89:72
31. August – gegen Bayer Giants Leverkusen I ProB 94:74
2. September – Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf –  S.Oliver Würzburg I easy credit Bundesliga 63:70
3. September – Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf – Dragons Rhöndorf I ProB 82:71
9. September – bei BG Göttingen I easy credit Bundesliga  68:76
10. September – Shooting Vereinsmannschaften mit Teampräsentation
15. September – Hansi-Witsch-Turnier in Koblenz – 17.30 Uhr gegen Crailsheim Merlins I ProA
16. September – Hansi-Witsch-Turnier in Koblenz – 15 Uhr  gegen Baskets Jena I easy credit Bundesliga
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23. September – Phoenix Hagen (19 Uhr) Saisonstart ProA – LANXESS arena

Foto: Matt Vest I RheinStars Köln

Beherzt gegen Würzburg, Neues gegen Rhöndorf

Mit einem Sieg und einer Niederlage belegten die RheinStars Köln den dritten Platz beim Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf am ersten September-Wochenende. Zum Auftakt zogen sich die RheinStars gegen den Erstligisten s.Oliver Würzburg mehr als achtbar aus der Affäre. Der ProA-Ligist unterlag am Samstag vor rund 400 Zuschauern dem Vertreter der easy credit Bundesliga mit 63:70 (26:19, 8:22, 17:9, 12:20) und zeigte auf dem Weg zum Saisonstart der 2. Basketball-Bundesliga einen beherzten Vortrag. Sonntag probierte Cheftrainer Denis Wucherer gegen den klassentieferen Gastgeber Dragons Rhöndorf viel aus und erst im letzten Viertel sicherten sich die RheinStars den Erfolg mit 82:71 (21:22, 19:10, 15:22, 27:17).

„Für uns war es ein weiterer Lernschritt in die richtige Richtung gegen einen ambitionierten Bundesligisten, der sicher eine bessere Rolle spielen wird in der Liga als vergangene Saison. Würzburg hat viel Druck auf uns gemacht, wir mussten und konnten damit umgehen. Gefallen hat mir auch, dass wir zum Ende des dritten Viertels noch einmal zurückgekommen sind“, fasste Cheftrainer Denis Wucherer seine Eindrücke zusammen.

Erneut war Köln mit Jonas Gottschalk in der Starting five schnell in die Partie gestartet, lag zwischenzeitlich mit 18:6 vorne und nach dem ersten Viertel noch mit 26:19. Würzburg konnte sich erst durch einen 11:0-Lauf zum 39:32 9 (18.) etwas absetzen, um dann in der Halbzeit mit 41:34 vorne zu liegen. Die Aktionen der RheinStars blieben aber sehenswert, mannschaftlich geschlossen, leidenschaftlich in der Defense und mit Tempo im Angriff.

So ging das dritte Viertel mit 17:9 noch einmal an die Mannen von Wucherer, wobei vor allem der Buzzerbeater von Kavin Gilder-Tilbury zum 51:50 von der Mittellinie aus herausstach. Gemeinsam mit dem ebenfalls mit einem formidablen Wurfgefühl ausgestatteten Jesse Morgan markierte er die meisten Punkte (19). Allerdings stach Morgan noch zusätzlich mit einer Trefferquote von 86 Prozent aus dem Feld und mit dem besten Effektivitätswert (21) aus dem Kader heraus.

Am Ende setzten sich die Würzburger durch. Aber auch wenn es gegen den klassenhöheren Kontrahenten unter dem Korb und beim Rebound trotz der Rückkehr von Keith Ramsey schwierig war, hatte Köln eine starke Visitenkarte abgegeben. Sonntag kehrte dann Center Dennis Heinzmann nach seinem Einstieg ins Mannschaftstraining auch ins Spiel zurück – und startete mit dem ersten gewonnenen Sprungball nun auch in die Saison. Dafür pausierten Matt Vest, Jonas Gottschalk und auch Thomas Müller-Laschet.

Coach Wucherer probierte gegen den kampfstarken ProB-Ligisten viel aus – und das Spiel blieb vor rund 200 Zuschauern bis in den letzten Durchgang spannend. Dann aber gelang den nun wieder im engen Verbund aggressiv verteidigenden Kölnern ein 16:0-Lauf zum 71:56 (36.) und die Entscheidung.  Topscorer war erneut Kavin Gilder-Tilbury mit  18 Punkten

„Ich fand das Spiel gegen Würzburg super“, befand Manager Stephan Baeck. „Es machte viel Spaß, unseren Jungs zuzuschauen und man merkt, dass das unseren Fans und selbst den neutralen Zuschauern genauso ging. Auch der Sonntag gegen Rhöndorf war in Ordnung, aber wir haben auch noch viel Arbeit zu tun.“

Alle Stats gegen Würzburg gibt es hier

Alle Stats gegen Rhöndorf gibt es hier

Keith Ramsey zurück im Team. Foto: RheinStars Köln

Starkes Teamwork, starke Youngster

Die RheinStars Köln haben am Donnerstag die Reihe ihrer kurzweiligen Testspiele erfolgreich fortgesetzt. Gegen die (leider) inzwischen klassentieferen Bayer Giants Leverkusen gab es in der nicht-öffentlichen Veranstaltung im Hürther Trainingszentrum ein klares 94:74 (27:19, 27:13, 24:20, 16:22). Manager Stephan Baeck zeigte sich nach dem Spiel weiter sehr angetan von der neuformierten Mannschaft um Cheftrainer Denis Wucherer. „Wir spielen schnell, aggressiv und vor allem wachsen wir sehr zügig als Team zusammen.“

Natürlich war es die Auseinandersetzung eines ProA- mit einem ProB-Ligisten und sicherlich lässt der Ausgang nicht gleich auf eine erfolgreiche Saison 2017/2018 in der 2. Basketball-Bundesliga schließen. Aber auch Coach Wucherer fand den aktuellen Stand der Dinge „absolut in Ordnung“.  Und dabei hatte er nach Rekonvaleszent Dennis Heinzmann und Andi Wenzl (Knie-OP) mit dem am Rücken leicht lädierten Keith Ramsey auf den dritten Langen verzichten müssen.

Allerdings spielte gegen die nicht mit übergroßen Spielern ausgestatteten Giants der junge Jonas Gottschalk nicht allein aufgrund seiner Körperlänge eine herausragende Rolle. Der noch 18 Jahre alte 218m großen Center lief in der Starting five mit Max DiLeo, Besnik Bekteshi, Matt Vest und Kavin Gilder-Tilbury auf und sorgte für die ersten neun Punkte der RheinStars in der Partie. Am Ende hatte er zudem noch sieben Rebounds geholt. Ein starker Abend für ihn. Auch Bene van Laack erwischte einen solchen und wäre mit 16 Punkten beinahe sogar Topscorer der Kölner geworden.

Noch zwei Punkte mehr als Van Laack und auch Gilder-Tilbury (beide 16) markierte Jesse Morgan. Er traf vier seiner sechs Dreierversuche – und doch war ihm nachher etwas ganz anderes wichtig. Die Verteidigungsarbeit. Seine direkten Gegenspieler hatten es gerade auf vier Punkte gebracht. Überhaupt die Defense, sie stand in Halbzeit eins im Mittelpunkt. Vor allem im zweiten Viertel (27:13) brachten die RheinStars ihren Kontrahenten oft in Zeitverlegenheit, schalteten schnell gemeinsam um und punkteten sicher, meist ohne großes Risiko. Die Statistik wies zum Schluss 14:6 Steals und 23:16 Assists auf. Alles kein Zufall.

In Halbzeit zwei konzentrierten sich die Kölner dann weiter auf das Durchspielen ihrer Angriffe. Wucherer arbeitete mit seinen Akteuren das Gelernte aus dem Training unter Wettkampfbedingungen ab und verteilte dabei die Spielzeit auf viele Schultern. Nach der höchsten Führung (82:52/32.) kamen vor allem die Youngster zum Zuge und Leverkusen konnte das Resultat noch etwas korrigieren.

 

Bereits am Samstag geht es beim Gezeiten Haus Cup in Rhöndorf weiter. Gegner ist dann ab 16 Uhr der easycredit-Bundesligist s.Oliver Würzburg mit Trainr Dirk Bauermann und einer Menge talentierter Spieler. „Ich hoffe mal, das Keith Ramsey bis dahin wieder an Bord ist, sonst wird das kein lustiger Nachmittag“,  befand Cheftrainer Wucherer. Sonntag geht es dann gegen Gastgeber Dragons Rhöndorf oder die Telekom Baskets Bonn.

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Bild zeigt Jesse Morgan – Foto: RheinStars Köln