Kris Monroe – das Powerhouse mit europäischer Erfahrung

Mit Power Forward Kris Monroe haben die RheinStars den nächsten Spot mit einem US-Spieler besetzt, der bereits Erfahrung aus Europa mitbringt. So wie Cedric Russell in der vergangenen Saison. Monroe kommt dabei nach erfolgreichen Spielzeiten in der obersten Liga aus Österreich nach Köln. „Mit Kris haben wir einen weiteren athletischen, kräftigen Spieler verpflichtet, der als Power Foward eine starke Physis mitbringt, um unter dem Korb zu spielen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Sein sehr guter Wurf ermöglicht ihm zudem auch von außen zu spielen, was für unser Line-up wichtig ist. Ich denke, seine Erfahrungen, die er bereits auf europäischer Ebene sammeln konnte und sein Talent werden ihn zu einem wichtigen Faktor in unserem Spiel machen.“

Zuletzt stand das 26 Jahre alte US-amerikanische Powerhouse für die Traiskirchen Lions auf dem Feld, steuerte im Schnitt 16.5 Punkte und 6.5 Rebounds zum Erreichen des Viertelfinales in der Austria-BSL bei. In seiner ersten Spielzeit gewann er mit den Unger Steel Gunners Oberwart die Meisterschaft, zählte dabei in der vergangenen Saison als Starting-5-Spieler auch zu den besten Scorern und Reboundern seines Teams.  Monroe: „Ich freue mich riesig darauf, nach Köln zu kommen und alle kennenzulernen. Wir werden zusammen hart arbeiten, um dann Erfolge als Team feiern zu können!“

Kris Monroe, Power Forward 

Geb. 24. August 1999 in Creedmoor, North Carolina

Größe: 2,03m, 96 kg

Stationen:
2025 – 2026, druck.at Traiskirchen Lions (Austria-BSL)
2024 – 2025, Inter Bratislava (Slowakei SBL)
2023 – 2024, Unger Steel Gunners Oberwart (Austria-BSL)
2021 – 2023, North Carolina Central University (NCAA)
2018 – 2021, Providence College (NCAA)

Stats 25/26 (Austria-BSL)
30 Spiele, 29.3 Min pro Spiel, 16.5 Punkte, 6.5 Rebounds

Kader 26/27 (bisher veröffentlicht): Maxi Begue, Karl Bühner, Nat Diallo, Jasper Günther, Haris Hujic, Kris Monroe, Biggie Patterson, Björn Rohwer, Cedric Russell jr.

Foto: M. Proell

Biggie Patterson – athletisch, kraftvoll und willensstark

Athletisch, kraftvoll, willensstark. Der erste internationale Neuzugang kommt aus den USA, genauer gesagt aus Virginia. Biggie Patterson vom NCAA-1-Team Hofstra Pride wird in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen der US-Spots im Kader von Head Coach Zoran Kukic einnehmen. „Wir freuen uns auf einen aktiven, durchsetzungsstarken und ambitionierten Spieler mit viel Energie und Athletik. Er kann vielseitig auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden und bringt auch Erfahrung für wichtige Momente und Spiele mit“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.

Der Small Forward spielte in diesem Frühjahr mit dem Team der privaten Hofstra Universität in Hempstead, Long Island/New York im Rahmen der legendären March Madness, dem Finalturnier der US-College-Basketball-Liga (NCAA). Patterson erreichte mit dem „Stolz von Long Island“ erstmals seit 2001 wieder das Turnier, scheiterten dort aber spät in der ersten Runde an Alabama. Zuvor hatte Hofstra im Finale der CAA Conference die Meisterschaft geholt, ebenfalls erstmals seit 25 Jahren – und mit Patterson als einem der Topscorer seines Teams.

James Patterson III, so sein bürgerlicher Name, der seinen Spitznamen Biggie schon als Baby von seinen Eltern erhielt und aus Richmond Virginia stammt, kam in 31 Saisonspielen auf 14 Starting-5-Einsätze und auf fünf Double-Double. „Ich bin sehr dankbar für die Chance, in Köln als Profi zu spielen“, sagt der 23 Jahre alte Marketing-Student. „Ich freue mich darauf, mich im Wettkampf zu messen, zum Erfolg beizutragen und auf das, was Deutschland zu bieten hat.“

Biggie Patterson, Guard/Small Forward

Geb. 19. Februar 2003 in Richmond/Virginia
Größe: 2,01m, 93 kg

Stationen:
2025 – 2026, Hofstra Pride (NCAA I)
2024 – 2025, Iona University (NCAA I)
2022 – 2024, St. Thomas Aquinas College
2018 – 2022, Church Hill Academy, Richmond

Stats 25/26 (NCAA I)
31 Spiele, 20.8 Min pro Spiel, 9.5 Punkte, 5.6 Rebounds

Kader 26/27 (bisher veröffentlicht): Maxi Begue, Karl Bühner, Nat Diallo, Jasper Günther, Haris Hujic, Biggie Patterson, Björn Rohwer, Cedric Russell jr.

Foto: Hofstra Pride

Thore Bethke übernimmt NBBL- und 1. Regio-Team

RheinStars auf Weg zum Leistungszentrum

Mit einem neuformierten Trainergespann gehen die RheinStars in die kommende Saison in der Nachwuchs-Bundesliga und in der 1. Regionalliga der Herren. Aus dem Programm der Frankfurt Skyliners wechselt Thore Bethke nach Köln und übernimmt ab Juli als Koordinator der Talententwicklung u.a. gemeinsam mit Thomas Müller-Laschet als Assistant Coach die beiden Teams. Bethke erreichte zuletzt mit dem NBBL-Nachwuchs der Hessen nach über zehn Jahren Pause das RSM Ebener Stolz Jugend-Top4 in Berlin.

Mit dem 30 Jahre alte Bethke kommt ein weiterer wichtiger Faktor im Prozess der RheinStars hin zu einem mehr und mehr professionalisierten Leistungszentrum mit der engen Verzahnungen des Profibetriebs um die ProA-Mannschaft.  „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe! Meinen ersten Eindrücken nach ist Köln eine absolute Sport- und Basketballstadt und gemeinsam mit meinen Kollegen werde ich alles daran setzen dieses Potential zu entwickeln“, sagt der Norddeutsche, der insgesamt zehn Jahre bei den Skyliners im Jugendbereich bei einem der besten deutschen Programme arbeitete.

Herrenteams mit neuer inhaltlicher Ausrichtung

Teil dieser Entwicklung bei den RheinStars ist auch die neue Ausrichtung der zweiten und dritten Herrenmannschaften, die als Aufsteiger in die 1. Regionalliga bzw. Oberliga nun vor allem jungen Spielern eine Perspektive hin zu einer möglichen Profikarriere bieten sollen. So werden um einen erfahrenen Stamm in erster Linie Nachwuchstalente aus der NBBL und JBBL in den Mannschaften zum Einsatz kommen.

„Wir gehen mit diesen Veränderungen bewusst den Weg aller erfolgreichen Jugendprogramme und brauchen diese Teams als weiteren Baustein einer strukturierteren Jugendarbeit. Und Thore ist genau der richtige Trainer dafür“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport und führt aus: „Junge Spieler brauchen Spiele und Herausforderungen gegen Ältere auf möglichst hohem Niveau. Das verändert auch die Zusammensetzung der Kader und wir bedanken uns bei allen, die diese Basis mit gelegt haben. Die Meisterschaft in der 2. Regionalliga war ein wichtiger Schritt für unser Jugendprogramm und wir werden auch in der nächsten Saison einige der Spieler im Team sehen, die die Chance auf den nächsten Schritt der folgenden Generationen möglich gemacht haben.“

Foto: Joshua Hoffmann / Frankfurt Skyliners

Aus doppeltem Antrieb zu den RheinStars

Mit Karl Bühner verstärkt ein vielversprechender junger Power Forward die RheinStars in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der 21 Jahre alte Niedersachse kommt von Ligakonkurrent Paderborn Baskets. „Mit Karl bekommen wir einen Energizer auf den großen Positionen. Karl verteidigt immer hart, rebounded stark und wird gut zu unserem variablen, schnellen Spiel passen.“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Mir hat in der vergangenen Saison imponiert, dass er nie aufgibt, egal gegen wen er spielt, und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt.“

Bühner geht damit schon in sein drittes ProA-Jahr, war 2024 als Kapitän mit den Young RASTA Dragons NBBL-Meister und spielte mit dem deutschen U20-Kader die Europameisterschaft im vergangenen Jahr. In der abgelaufenen Spielzeit bestritt er alle 34 Spiele für den Mit-Aufsteiger und zählte dabei zur engsten Rotation mit durchschnittlich 20:18 Minuten Spielzeit. Zuvor absolvierte er in Vechta das komplette Nachwuchsprogramm, spielte ProB und zwei Jahre ProA. „Für mich ist Köln genau der richtige Schritt. Sportlich sowieso, der Standort ist ambitioniert und hat einen guten Ruf. Aber ebenso in Sachen Studium, denn ich will zum Wintersemester Medizin studieren. Das zusammen wird ein ordentliches Pensum, aber ich weiß, dass ich das hinbekommen werde“, sagt Bühner.

Sowohl beim Beruf als auch beim Sport ist er familiär vorbelastet. Beide Eltern arbeiten als Ärzte. Vater Andreas war und ist als ehemaliger Basketballer und Orthopäde Vereinsarzt bei RASTA Vechta, den GiroLive Panthers Osnabrück sowie der BBG Herford. Die ein Jahr ältere Schwester Frieda ist Nationalspielerin, Olympiateilnehmerin und wechselte im April aus Madrid von CB Estudiantes zu den Portland Fire in die Vereinigten Staaten – und ist damit eine von nun fünf deutschen Spielerinnen in der WNBA, der weltweit besten Frauenliga. Der drei Jahre jüngere Fritz spielt bei den Young Dragons in der NBBL.

Karl Bühner, Power Forward
Geb. 23. Mai 2005 in Georgsmarienhütte
Größe: 2,01m, 106kg

Stationen:
2025 – 2026, Paderborn Baskets (ProA)
2021 – 2025, RASTA Vechta II (NBBL, ProB, ProA)
– 2021, BBC Osnabrück

NBBL-Meister mit den Young Rasta Dragons 2024, Länderspiele für Deutschlands Jugendauswahl U20

Saison 2025/2026 (Paderborn)
34 Spiele, 20.18 Min pro Spiel, 4.2 Punkte, 3.7 Rebounds, Eff. 6.1

Kader 26/27 (bisher veröffentlicht): Maxi Begue, Karl Bühner, Nat Diallo, Jasper Günther, Haris Hujic, Björn Rohwer, Cedric Russell jr.

Foto: Paderborn Baskets / jumpSHOT Marketing

RheinStars erhalten Lizenz ohne Auflagen

Die RheinStars erhalten ohne Auflagen die ProA-Lizenz für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Wir freuen uns sehr darüber, weil es dokumentiert, dass wir in allen Bereichen akkurat arbeiten und uns weiter positiv entwickeln“, sagt Tibor Taras als Geschäftsführer Finanzen und Organisation. „Wir danken der Liga-Organisation für das Vertrauen und werden alles daransetzen, Köln auch in der kommenden Saison würdig in der zweithöchsten Spielklasse zu repräsentieren.“ Neben Köln erhielten weitere neun Klubs die Lizenz ohne Auflagen, darunter u.a. die Basketball Löwen Braunschweig, der BG Göttingen, den MLP Academics Heidelberg oder HAKRO Merlins Crailsheim.

Die Saison startet Ende September, wobei die tatsächlichen Spieltermine werden für Ende Juni erwartet, wobei der Dauerkarten-Vorverkauf bereits angelaufen ist.

Übersicht aus der Liga-Meldung:

ProA:

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz ohne Auflagen und/oder Bedingungen:

Basketball Löwen Braunschweig, BG Göttingen, Bozic Estriche Knights Kirchheim, EPG Guardians Koblenz, HAKRO Merlins Crailsheim, MLP Academics Heidelberg, Nürnberg Falcons BC, RheinStars Köln, Tigers Tübingen

Phoenix Hagen erhält eine ProA-Lizenz ohne Auflagen und/oder Bedingungen, sollte der sportliche Aufstieg in die easyCredit BBL nicht erreicht und/oder mögliche Bedingungen/Auflagen für die easyCredit BBL nicht erfüllt werden.

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz mit Auflagen und/oder unter Bedingungen:

Artland Dragons, BBC Bayreuth, ETB Miners, Paderborn Baskets, PS Karlsruhe LIONS, SBB Baskets, OrangeAcademy, VfL SparkassenStars Bochum

Die GIESSEN 46ers und/oder die Eisbären Bremerhaven erhalten eine ProA-Lizenz mit Auflagen und/oder Bedingungen, sollte der sportliche Aufstieg in die easyCredit BBL nicht erreicht und/oder mögliche Bedingungen/Auflagen für die easyCredit BBL nicht erfüllt werden.

 

Zur kompletten Meldung der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es hier

 

Foto: Gero Müller-Laschet

Jetzt eure Dauerkarte sichern!

Dauerkarten-Verkauf gestartet!

Jetzt geht´s los! Für alle! Ab sofort können die Dauerkarten für unsere Heimspiele in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erworben werden. Zwar stehen noch nicht alle 18 Teams für die kommende Saison fest, aber schon jetzt zeichnen sich attraktive Gegner für die RheinStars ab. So werden aus der ersten Liga wohl die MLP Academics Heidelberg und mit den Braunschweiger Basketball Löwen das Team von NBA-Star Dennis Schröder in der Spielzeit 26/27 als neue Gegner in die Motorworld kommen. Dazu bleiben so klangvolle Namen wie die BG Göttingen, die HAKRO Merlins Crailsheim oder die Artland Dragons der Liga erhalten.

„Wir haben die Preise in den einzelnen Kategorien aufgrund der allgemeinen Entwicklung bei den Kosten angehoben. Mit dem Dauerkarten-Nachlass auf die Einzeltickets sowie den zusätzlichen Rabatten in der Motorworld bieten wir in den unterschiedlichen Kategorie attraktive und erschwingliche Angebote“, sagt Tibor Taras als Geschäftsführer Finanzen und Organisation. „Zudem konnten wir den Normalpreis für die Stehplatztickets halten.“

Ende Juni sollen die jeweiligen Spieltermine von der Liga festgelegt werden. „Wir wollen diesmal alle Spiele in der Motorworld spielen“, führt Taras aus. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir das mit der Liga hinbekommen können.“

Sobald die Termine der Spiele feststehen und eingerichtet sind, werden die Dauerkarten dann auch downloadbar sein. Erstmals wird es mit dem Start der Saison 2026/2027 einen offiziellen Zweitmarkt für die RheinStars-Tickets geben, auf dem die Einzelspiele sowie die Einzeltickets sicher verkauft werden können. Natürlich können die Einzelspiele bei den Dauerkarten weiterhin wie gewohnt weitergegeben werden.

Persönliche Plätze für bisherige Dauerkarten-Inhaber 14 Tage reserviert

Mit dem heutigen Verkaufsstart für alle haben die letztjährigen Dauerkarten-Inhaber nun 14 Tage Zeit, ihren bisherigen Platz in ihrem Ticketaccount zu bestätigen. Nach Ablauf der Frist gelangen die reservierten Plätze dann in den freien Verkauf. Während bei den normalen Dauerkarten die Hauptrunde inkludiert ist und eventuelle Playoff-Spiele anteilig hinzukommen, gelten die VIP-Tickets für die komplette Saison. Unabhängig von der Anzahl möglicher Playoff-Spiele.

Die Dauerkarten-Vorteile:

  • Persönlicher, fester Sitzplatz bei allen Heimspielen, inkl. Playoffs
  • Erheblicher Preisvorteil von 20 Prozent gegenüber der Summe der Einzeltickets
  • Zusätzlicher Nachlass als Mitglied der BG RheinStars Köln oder des Fanclubs Flying Flönz
  • 10 % Preisvorteil auf alle Merchandisingartikel bei Heimspielen sowie Vorteile bei Sonderaktionen
  • 10 % Preisvorteil in ausgesuchten Motorworld-Restaurants
  • Kein Stress im Vorverkauf oder an der Abendkasse
  • Die Dauerkarte ist übertragbar. Einzelspiele können mit Saisonbeginn auch über den offiziellen Zweitmarkt verkauft werden. Bei Nutzung einer anderen Ermäßigungsstufe kann der Differenzbetrag am Eingang nachgezahlt werden.
  • Das VIP-Ticket beinhaltet neben dem gebuchten Sitzplatz den Zugang zum VIP-Bereich, das dortige Catering-Angebot sowie einen Parkplatz.

Hier geht´s direkt zum Verkauf!

Foto: Gero Müller-Laschet

Athletische Verstärkung unter den Körben

Mit Nat Diallo präsentieren die RheinStars ihren ersten offiziellen Neuzugang zur kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der 26 Jahre alte Center kommt vom Ligarivalen BBC Bayreuth zu den Kölnern, und erweitert damit die Möglichkeiten der Mannschaft unter den Körben. „Nat spielt sehr athletisch und ist ein sehr beweglicher Spieler mit sehr gutem Zug zum Korb. Er hat seine Stärken direkt unter dem Korb und wird sich gut mit Björn Rohwer ergänzen. Außerdem haben wir mit Ihm als „local Player“ nun mehr und bessere Möglichkeiten auf den großen Positionen zu rotieren”, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.

Und Baeck fügt an „Wir freuen uns aber nicht allein aus sportlichen Gründen auf die kommende Saison mit ihm.“ Auf der BBC-Webseite steht zu lesen: „Mit Nat Diallo verabschiedet der BBC Bayreuth einen der positivsten Charaktere der vergangenen Jahre. Mit seiner Athletik sorgte er für zahlreiche Highlights auf dem Parkett, während er abseits des Feldes mit seiner offenen und freundlichen Art den Standort nachhaltig bereichert hat.“

Auch wenn die RheinStars in der zurückliegenden Spielzeit beide Partien gegen den ehemaligen Erstligisten aus dem Frankenland gewinnen konnten, erzielte Diallo ausgerechnet beim Spiel in Köln zwei persönliche Bestleistungen. Beim Kölner 90:82 kam er auf 23 Punkte und war mit einem Wert von 27 effektivster Spieler des Spiels. Im Rückspiel steuerte er noch einmal 12 Punkte beim 82:93 bei, erkrankte aber direkt danach an einem schweren Infekt und konnte kein Saisonspiel mehr bestreiten. „Inzwischen ist alles wieder in Ordnung“, sagt Diallo, „ich trainiere voll und freue mich auf den Start in Köln.“

Diallo bestritt in seiner Karriere bislang 62 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse für ratiopharm Ulm, medi Bayreuth und RASTA Vechta. Er entschied sich aber vor zwei Jahren zur Rückkehr in die ProA. Der eigenen Entwicklung wegen. „Ich denke, dass ein weiteres Jahr in der ProA für mich gut ist, und deshalb sehe ich den Standort Köln mit seinen Möglichkeiten als den bestmöglichen Schritt für mich in meiner Karriere an. Es gibt nicht viele Teams in Deutschland mit solchen Trainingsmöglichkeiten wie ihn die RheinStars mit ihrem eigenen Campus bieten können“, sagt Diallo, der in Lüttich zur Welt kam und im beschaulichen Bakum im Landkreis Vechta aufwuchs.

In Vechta durchlief er alle Jugendmannschaften bis in die NBBL. Aus dem jetzigen Kölner Kader kennt Diallo bereits Maxi Begue aus den Jugend-Nationalmannschaften – und damit einen Intensiv-Nutzer des Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch.

Nat-Sidi Diallo, Center 

Geb. 03. Februar 2000 in Lüttich/Belgien
Größe: 2,08m, 106kg

Stationen:
2024 – 2026, BBC Bayreuth (ProA)
2023 – 2024, RASTA Vechta (BBL)
2022 – 2023, medi Bayreuth (BBL)
2019 – 2022, Orange Academy (ProB/BBL)
2013 – 2019, RASTA Vechta

Länderspiele für Deutschlands Jugendauswahl-Teams U16/U18

Saison 2025/2026 (Bayreuth)
24 Spiele, 22.18 Min pro Spiel, 9.1 Punkte, 5.1 Rebounds, Eff. 9.9

Kader 26/27 (bisher veröffentlicht): Maxi Begue, Nat Diallo, Jasper Günther, Haris Hujic, Björn Rohwer, Cedric Russell jr.

Ausgeschieden aus dem Kader 25/26 sind: Adam Paige, Zac Watson, Hall Elisias

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars mit ordentlichem Finale

Mit einer ordentlichen Vorstellung gehen die RheinStars aus der Aufstiegssaison in die ProA der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 71:74 (36:44) stand es am Ende bei den Kirchheim Knights. 3.041 Zuschauer sahen dabei am Samstagabend in der Göppinger EWS Arena eine Partie auf nicht immer gutem Niveau, die personell reichlich dezimierten Kölner konnten sich aber achtbar aus der Affäre ziehen. „Trotz der vielen Verletzten haben sich die Jungs anständig verkauft. Mehr war nicht zu erwarten“, sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Wir können uns alle freuen über eine gute Saison und auf den gemeinsamen Saisonausklang am kommenden Samstag.“ Dann laden die RheinStars ab 16 Uhr in die Eventgarage der Motorworld – als Tabellenzwölfter und bester Aufsteiger.

Zum Start in Kirchheim fehlten diesmal neben Kenny Baptiste, Hall Elisias, Maxi Begue und  Justin Onyejiaka auch noch der erkrankte Mike Miller. So starteten die RheinStars mit Cedric Russell, Jasper Günther, Konsti Lehmann, Adam Paige und Björn Rohwer. Trotz der vielen Ausfälle hielten die Kölner die Partie weitgehend offen. Auffällig im „Trefferbild“ – die  Knights suchten ihr Glück über das Innenspiel, Köln attackierte über das eigene Wurfvermögen von außen. 24 beide stand es nach zehn Minuten, 36:44 zur Pause. Die RheinStars am Ende mit 16:5 erfolgreichen Dreiern, die Hausherren mit 23:6 Zweiererfolgen.

Auch der dritte Abschnitt ging mit 14:18 an Kirchheim, doch Köln ließ nicht abreißen, schaffte es sogar, den Rückstand auf eine Possession zu verkürzen. Günther und Timmy Davis hatten sogar den letzten Wurf auf der Hand, doch der letzte Dreierversuch wollte beim Stand von 71:74 nicht mehr wirklich in den Korb. Immerhin, dass letzte Viertel der Saison ging mit 21:12 an die RheinStars. Topscorer wurde Cedric Russell mit 20 Zählern, er war auch der Spieler mit der höchsten Effektivität bei Köln vor Adam Paige (13) und Björn Rohwer.

Viertel:  24:24, 12:20, 14:18, 21:12

Spielfilm: 12:9 (5.), 24:24 (10.), 20:28 (15.), 36:44 (20.), 44:55 (25.), 50:62 (30.), 56:72 (35.), 71:74 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 22 von 67/33%, Knights (28/73, 38%), FW Köln 61% (11/18) zu 72% (13/18), 17:18 Assists, 38 (6 offensiv): 51 (14) Rebounds, 18:17 Fouls, 6:7 Steals, 4:2 Blocks, 10:9 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier:  https://bit.ly/4ek2BSd

RheinStars: Cedric Russell (20 Punkte/6 Dreier, 7 Rebounds, 3 Assists), Ferdi Trefzger, Zac Watson (9/1), Jasper Günther (3, 6 Ass, 4 Reb.), Konstantin Lehmann (6/2, 2 Steals), Haris Hujic (9/2, 5 Reb.), Timmy Davis (7/2, 3 Ass, 3 Reb), Adam Paige (8/2, 11 Reb., 2 Blocks), Marko Cuvalo, Björn Rohwer (9/1, 3 Reb).

Foto: Eibner-Pressefoto/Nina Sander

Letzte Saisonreise zum Eventspiel der Ritter

Zum Abschluss der Saison können sich die RheinStars auf ein Basketball-Fest freuen. Am Samstag (19.30 Uhr) bestreiten die Kölner bei den BOZIC Estriche Kirchheim Knights ihr 34. Und letztens Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Und das nicht in der über die Jahre angegrauten Stadthalle der Hausherren, sondern im benachbarten Göppingen in der dortigen EWS-Arena – und zu der Partie werden knapp 4.000 Zuschauer erwartet. „Auch wenn wir als bestplatzierter Aufsteiger in unserem letztes Saisonspiel durch einen Sieg oder eine Niederlage wenig an unserer Platzierung in dieser erfolgreichen Saison ändern können, erwarte ich doch, dass sich jeder einzelne nochmals zeigen und ordentlich präsentieren will“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es werden viele Fans kommen, die die Knights unterstützen, und es sollte allen Spaß machen in einer solchen Atmosphäre zu spielen. Wir werden noch einmal alles geben.“

Entsprechend ausgeschlafen wird sich der RheinStars-Tross am Samstagvormittag auf den Weg in den Süden machen, um den Erwartungen gerecht zu werden. So wird es für Kapitän Mike Miller & Co. noch einmal ein langer Tage werden mit knapp 450 Kilometer langer An- und Abfahrt sowie einem herausforderndem Spiel gegen den Sechstplatzierten der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Während sich dann die Ritter in der ersten Playoff-Runde wohl mit der BG Göttingen auseinandersetzen werden, steht für die Kölner Profis nach dem offiziellen Saisonabschluss am 9. Mai in der Eventgarage der Motorworld (ab 16 Uhr) die Offseason an, die Mitte August mit dem Start in die Spielzeit 26/27 enden wird.

Das Hinspiel gewannen die RheinStars mit 87:74, es war der erste Saisonsieg und der erste Erfolg für die aktuellen Coaches Zoran Kukic und Oliver Elling. Cedric Russell verfolgte Anfang November das Spiel noch von der Bank aus in Zivil, bevor der RheinStars-Topscorer (15.2 Punkte im Schnitt pro Spiel) wenige Tage später beim ersten Auswärtserfolg bei den UniBaskets Münster seine Mannschaft erstmals zum Sieg warf. „Ich freue ich mich auf das Spiel, weil Kirchheim die einzige Mannschaft in der Liga ist, gegen die ich noch nicht gespielt habe.“

Lage der Liga – Meister gesucht

Zwei Entscheidungen stehen noch aus am letzten Spieltag der Hauptrunde. Wer wird Meister und wer wird das achte Playoff-Team? An der Spitze liegen Phoenix Hagen und die Hakro Merlins Crailsheim mit je 27 Siegen gleichauf, wobei Hagen den direkten Vergleich hat. Gewinnt Phoenix in Münster ist Hagen Hauptrunden-Meister, Crailsheim spielt gegen Göttingen. Die PS Karlsruhe Lions (16 Siege) haben im Playoff-Rennen die besten Karten: mit einem Sieg sind sie Achter. Dahinter lauern die Nürnberg Falcons und die VfL SparkassenStars Bochum mit je 15 Erfolgen. Gegner der Lions in eigener Halle sind die Paderborn Baskets.

Ligaweite Konferenz-Schaltung am Samstag

Alle Spiele der Liga finden am Samstag ab 19.30 Uhr gleichzeitig statt und werden in einer kostenlosen Konferenz auf sporteurope.tv übertragen. Wie in den Vorjahren bietet die den perfekten Überblick an. Moderiert wird die Sendung in der gewohnten Besetzung der Podcaster von „Erstklassig Zweitklassig“ mit Simon Schornstein, Thorsten Dlugosch und Lukas Becker.

Zur kostenfreien Konferenz geht es hier: https://bit.ly/3RbmQrz

Zum Einzelspiel (ab 5.99 Euro): https://bit.ly/49ltsdc

Zum Liveticker: https://bit.ly/4ek2BSd

Mike Miller und Adam Paige – Foto: Gero Müller-Laschet

“Heute war das leider nicht gut”

Ein Hauch von Melancholie lag in der Luft, als sich die RheinStars am Sonntag von ihrem Publikum aus der Motorworld für die Saison 25/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verabschiedeten. Zwar unterlagen die Kölner nach einer ihrer schwächeren Saisonvorstellungen den Nürnberg Falcons am vorletzten Spieltag mit 71:83 (27:43), doch unterschwellig waberte immer mit: Es war ein Spiel frei von Sorgen. Der Abstiegskampf in der Premierensaison schon vor Wochen erfolgreich erledigt, die Playoffs unerreichbar. Warum also jemandem Böse sein? Kommendes Wochenende geht es nochmal zu den Kirchheim Knights, dann ist Feierabend – und dann sehen sich alle am Samstag, 9. Mai ab 16 Uhr in der Eventgarage der Motorworld zum fröhlichen Saisonkehraus.

Entsprechend kommentierten die Verantwortlichen das Geschehen, die genau wie die 1.525 Zuschauer in der fast ausverkauften Motorworld sicher gerne eine besser aufgelegte Kölner Mannschaft bei ihrer Arbeit verfolgt hätten. „Manchmal ist das so, leider. Vielleicht auch verständlich nach einer langen und kräftezehrenden Saison in der man die vorher ausgegebenen Ziele bereits erreicht hat. Trotzdem erwarte ich mehr von jedem einzelnen und dem gesamten Team. Es sollte jedem eine Freude sein, innerer Antrieb und Motivation, zuhause vor so einem großartigen Publikum zu spielen und sich nochmal zeigen zu können. Ich freu mich für jeden einzelnen, dass wir die Saison wirklich gut gestaltet haben, aber heute war das leider nicht gut“, kommentierte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport das Geschehen. Headcoach Zoran Kukic ergänzte knapp: „Einige wollten und konnten etwas zeigen. Andere wollten und konnten genau das nicht.“

Natürlich fehlten dem Kader von Beginn an neben Hall Elisias und dem bereits nach Frankreich zurückgekehrten Kenny Baptiste nun auch die angeschlagenen Justin Onyejiaka und Maxi Begue. So rutschte Youngster Konstantin Lehmann mit seinen noch 17 Jahren sogar in die Startformation und machte seine Sache im Laufe des Spiels ebenso ordentlich wie Marko Cuvalo auf der Center-Position, ebenfalls Jahrgang 2008.

Gelang das erste Viertel noch ordentlich (20:19), blieben die RheinStars im zweiten Viertel 6:30 Minuten ohne eigenen Korberfolg, kassierten insgesamt einen 0:16-Lauf und lagen vorentscheidend mit 20:32 hinten. 27:43 stand es zur Pause. Nürnberg spielte zwar auch nicht die Sterne von Himmel, überzeugten aber als Team und war physischer. Immerhin gaben sich die Kölner nicht auf und mühten sich in der zweiten Hälfte stetig um eine Wende im Spiel, doch mangelte es den beiden US-Guards Cedric Russell (26 Punkte) und Mike Miller (19) als Alleinunterhaltern an Unterstützung. Am ehesten kam die noch von Adam Paige. Ansonsten erinnerte es an eine Henne-Ei-Diskussion. Was war zuerst da? Indisponierte Mitspieler, die den Ball nicht mehr bekamen oder bekamen sie erst den Ball nicht und waren dann indisponiert.

Zweimal näherten sich die Hausherren zumindest auf acht Punkte den Franken an. Zum 54:62 in der 32. Minute und zum 69:77 zweieinhalb Minuten vor dem Ende. Und obwohl das gut gelaunte und willige Publikum samt der Hallenmoderation zumindest von außen attackierte, kam es nicht mehr zur Wende auf dem Parkett. Die Nürnberger waren dazu an diesem späten Nachmittag zu abgezockt. Ein Trost, nach der nun längeren Heimspielpause geht es im Herbst mit der nächsten Saison weiter. Und dann können und wollen bestimmt wieder alle.

Viertel:  20:19, 7:24, 20:17, 24:23

Spielfilm: 12:9 (5.), 20:19 (10.), 20:28 (15.), 27:43 (20.), 42:52 (25.), 47:60 (30.), 59:75 (35.), 71:83 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 25 von 58/43%, Falcons (30/59, 51%), FW Köln 85% (11/13) zu 71% (12/17), 9:17 Assists, 34 (10 offensiv): 29 (6) Rebounds, 20:15 Fouls, 8:13 Steals, 1:0 Blocks, 17:14 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier:  https://bit.ly/4sSKgiR

RheinStars: Cedric Russell (26 Punkte/6 Dreier, 5 Rebounds, 2 Assists), Zac Watson (2, 3 Reb), Jasper Günther (1, 2 Reb.), Konstantin Lehmann (5, 3 Reb), Fynn Rieck, Haris Hujic (2), Timmy Davis (3 Reb), Adam Paige (12/2, 5 Reb.), Marko Cuvalo, Björn Rohwer (4, 2 Reb), Mike Miller (19/2, 3 Ass, 9 Reb).

Tospcorer CedricRussell. Foto: Gero Müller-Laschet