“Wir freuen uns auf das Derby”

Vorweihnachtszeit, Derbyzeit zwischen den RheinStars und den Dragons aus Rhöndorf. Nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte treffen die beiden rheinischen Rivalen um die Weihnachtszeit aufeinander – und doch ist die Situation eine andere. Endlich mal. Aktuell geht es in der Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord weder um eine bessere Position im Aufstiegsrennen oder Existenzkampf, sondern allein um die Ehre und eine gute Ausgangslage im Bereich der Playoff-Plätze. „Wir freuen uns auf das Derby, die Fans freuen sich. Ich bin sicher, dass wird wie immer eine spannende Angelegenheit“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck vor dem Tipoff am Freitag (18 Uhr) im Dragons Dome.

Zuletzt waren sich die beiden Teams in den Playdowns der Gruppe Nord begegnet, gewannen jeweils ein Spiel im direkten Vergleich und sollten am Ende der Saison als sportliche Absteiger die Liga verlassen. Eigentlich. Das jedoch ändert sich durch die Strukturreform der 2. Liga, beide Teams blieben nach der Aufstockung im Profibereich. Nur die letztplatzierten Hamburger verließen die ProB. Und in dieser Spielzeit läuft es für beide Mannschaften wesentlich besser als im Vorjahr. Köln steht mit 6:5 Siegen im Mittelfeld. Rhöndorf liegt mit 7:3 Erfolgen auf Platz drei. Mit Lok Bernau (9:1) führt sogar ein Abstiegsrundenteilnehmer die Liga an. Alle erledigten offenbar ihre Hausaufgaben im Sommer ordentlich.

Die Drachen haben sich um den Bundesliga-erfahrenen Rückkehrer Florian Koch eine starke erste Fünf zusammengestellt und auch Center Flo Wendeler nach seinen Jahren in Bochum und in Köln zurückgeholt. So gehen die Rhöndorfer leicht favorisiert ins erste Derby der Saison. Ihr Tospcorer ist US-Boy und Pointguard Devon Goodman (19.9 Punkte im Schnitt, 9.9 Assists) vor dem jungen Schweden Zaba Bangala (16.9), der mit seinen 21 Jahren auch Toprebounder (8.9) des Teams ist. Kopf der Drachen ist jedoch Florian Koch mit seinen 30 Jahren und der Erfahrung aus rund 250 Erstliga-Einsätzen für die MHP Riesen Ludwigsburg, die Gießen 46ers, s.Oliver Würzburg und die Telekom Baskets Bonn. Doch auch die RheinStars müssen sich am Freitag mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und ihren Pointguards Ali Sow und Rupi Hennen nicht verstecken im derzeit im Umbau befindlichen Dragons Dome. Wie sagte Stephan Baeck: „Das wird wie immer eine spannende Angelegenheit.“

Liveticker: http://bit.ly/3vaqynb

Livestream der Dragons (2,99 Euro): https://bit.ly/3joVr4y

Foto: Gero Müller-Laschet

„Alle in Rot“: Ticketinfos fürs Derby

Derbytime zum Jahresabschluss! Am kommenden Freitag, den 23. Dezember 2022 gastieren die Rheinstars Köln bei den Dragons Rhöndorf. Der Fanclub „Flying Flönz“ ruft alle Fans der Rheinstars dazu auf, die Mannschaft beim Derby geschlossen in Rot zu unterstützen. Tipoff in der Sporthalle Menzenberg ist um 18.00 Uhr.

Gästetickets

Rheinstars-Fans können Tickets für den Gästeblock – solange vorhanden – über den Fanclub bestellen. Schreibt dafür einfach eine E-Mail mit der Anzahl der gewünschten Tickets an op_tour@flying-floenz.de

  • Vollzahler: 9,00€
  • Ermäßigt: 6,00€ (Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahre)
  • Kinder bis 12 Jahre: 4,00€

Gemeinsame Anreise

Der Fanclub „Flying Flönz“ bietet für alle interessierten Rheinstars-Fans eine gemeinsame Anreise mit der Bahn an. Treffpunkt ist um 15.45 Uhr im Kölner Hauptbahnhof – auf Gleis 3 im Abschnitt E. Abfahrt der Regionalbahn (RE8 in Richtung Koblenz) ist um 16.03 Uhr.

 

Spielinfos

Dragons Rhöndorf – Rheinstars Köln

Freitag, 23. Dezember 2022

18.00 Uhr

Sporthalle Menzenberg (Menzenberger Str. 70, 53604 Bad Honnef)

Foto: Frank Fankhauser

Kölner Dominanz erdrückt SBB Baskets

Mit einem berauschenden Abend beschlossen die RheinStars ihre Heimspiele im Jahr 2022. Vor 550 begeisterten Zuschauern in der ASV-Sporthalle besiegten die Kölner am Samstagabend die SBB Baskets aus Wolmirstedt mit 105:66 (51:35). Somit kletterte die Mannschaft von Manager und Headcoach Stephan Baeck am elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in der ProB Nord-Gruppe auf den sechsten Platz. Vor der Weihnachtspause folgt nun noch ein Spiel, das Derby bei den Rhöndorf Dragons am kommenden Freitag im Dragons Dome. Die Fans beider Lager können sich auf einen spannenden Weihnachtsvorabend freuen.

Nach dem fünften Sieg im sechsten Heimspiel freuten sich der Trainerstab um Baeck, Katharina Arnold und Zoran Kukic neben dem Ergebnis vor allem über den Auftritt ihrer Mannschaft. Baeck: „Das war ein sehr gelungener Abend. Ich bin sehr froh und stolz auf unser Team. Wir haben in der Woche nach dem Bernau-Spiel einige Veränderungen vorgenommen, die uns in der Offensive ganz gutgetan haben.“ Ihre Jungs hielten sich an den Plan. Angeführt von Kapitän Rupi Hennen und Topscorer Ali Sow demontierten die Hausherren phasenweise die eigentlich zum engeren Favoritenkreis der Liga zählenden Gäste. Am Ende führte die Statistik 25:12 Assists, viel Ballbewegung – und in der Defense 17:4 Steals für Köln, 26 Ballverluste beim Gegner. In der Plusminus-Statistik kam Sow auf +40, Elijah Schmidt auf +31, Jannis von Seckendorff auf +30, Hennen auf +29, Anthony Bauer auf +23 und Antonio Pilipovic auf +21.

Im ersten Viertel konnte Wolmirstedt den Kölner noch folgen, doch kurz vor und nach der Pause verloren sie durch einen 10:0-Lauf der RheinStars den Anschluss. Der Vorsprung wuchs binnen zwei Minuten von 44:35 auf 54:35 (21.). Die Dominanz der Kölner nahm von Minuten zu Minute zu: Erstmals 20 Zähler Vorsprung in Minute 23 (58:38), 30 Zähler in Minute 27 (77:47) und 40 Punkte Vorsprung waren es in der 34. (95:55). Bis zur Schlusssekunden ließen die RheinStars nicht nach, ackerten in Offense und Defense, während ihre Kontrahenten sich irgendwann der Überlegenheit ergaben.

Baeck weiter: „Am wichtigsten war für uns, dass wir als Team mit jedem einzelnen Spieler aufs Spielfeld gekommen sind und Charakter gezeigt haben. Wir wollten unsere individuellen Matchups gewinnen. Dieser Verantwortung hat sich heute jeder Spieler eindrucksvoll gestellt. Wolmirstedt ist keine schlechte Mannschaft und gerade in der Offensive haben sie viele Möglichkeiten. Deswegen können heute ausnahmslos alle mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein und mit einem guten Gefühl auf das Spiel zurückschauen. Am Montag wollen wir unseren Focus dann auf das Derby gegen Rhöndorf richten.“

Viertel: 21:21, 30:14, 32:14, 22:17

Spielfilm: 12:6 (5.), 21:21 (10.), 33:25 (15.), 51:35 (20.), 67:41 (25.), 83:49 (30.), 93:55 (35.), 105:66 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – Köln (35 von 49/71%), Baskets (10/25, 40%), FW Köln 87% (20/23) zu 79% (19/24), 25:12 Assists, 30 (8 offensiv): 30 (11) Rebounds, 3:1 Blocks, 17:4 Steals, 12:26 Turnover.

RheinStars:  Rupert Hennen (20, 7 Assists, 3 Steals), Ali Sow (33, 4 Assists, 6 Steals), Antonio Pilipovic (5/1 Dreier), Steffen Haufs (4/1, 3 Assists), Luca Ladjyn (1), Leo Trierscheidt (2), Shore Adenekan (2), Kai Winkelnkemper, Elijah Schmidt (6, 3 Reb, 3 Steals), Anthony Bauer (15/1, 6 Reb.), Duje Dujmovic (5/1), Jannis von Seckendorff (12, 5 Reb, 5 Assists.).

Zum kompletten Score geht es hier: https://bit.ly/3FSCTT8

Foto: Gero Müller-Laschet

Mit Wolmirstedt kommt das nächste Topteam

Vor einer spannenden Aufgabe stehen die RheinStars in ihrem letzten Heimspiel des Jahres 2022. Am Samstag erwarten die Kölner mit den SBB Baskets Wolmirstedt einen zum engeren Favoritenkreis der Gruppe Nord zählenden Gegner in der ASV-Sporthalle (Tip off 18 Uhr). Mit einem Sieg am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga würden sich die RheinStars in den Playoff-Plätzen weiter festsetzen. „Wolmirstedt ist wie im Vorjahr eine gut besetzte Mannschaft, allerdings haben sie im bisherigen Saisonverlauf einige Überraschungen erlebt. Sowohl positiv als auch negativ“, sagt Assistant Coach Katharina Arnold. „Für uns ist es wichtig, dass wir aggressiv und aufmerksam in der Defense spielen, im Angriff den Ball besser bewegen als zuletzt in Bernau und als Team auftreten.“

In eigener Halle haben die RheinStars zudem mit den Gästen aus Sachsen-Anhalt eine Rechnung offen. Im Vorjahr gewannen die Baskets mit 77:89 in Köln. Nach dem Trainerwechsel gelang ihnen allerdings ein Auswärtssieg zum Ende der Hauptrunde mit vier Punkten. Zum Wochenende scheint der Ausgang offen, wobei sich die Zuschauer wohl auf ein interessantes, emotionales Basketball-Spiel freuen können. Mit Wolmirstedt kommt das offensivstärkste Team der Liga nach Köln. Bei den Punkten aus dem Zweier-Bereich rangieren sie ebenfalls vorne, verzeichnen die zweimeisten Assists und Rebounds. Rein statistisch wirft zudem kein Team öfters auf des Gegners Korb als die Kölner und gemeinsam teilen sie vordere Positionen bei den Fouls.

Aktuell sind die Gäste dabei die Wundertüte der Liga. So gab es bei ihren fünf Siegen aus bislang acht Saisonspielen unter anderem einen spektakulären Erfolg (104:86) bei den in dieser Spielzeit starken Rhöndorfer Dragons. Dafür setzte es wenige Wochen in eigener Halle später eine 83:99-Klatsche gegen den bis dato sieglosen Aufsteiger BBG Herford. Zudem wurde die Mannschaft von Eiko Potthast auf der Rhythmus-Suche von Spielausfällen bzw. spielfreien Wochenenden eingebremst.

Immerhin, der Kern des vorjährigen Teams konnte gehalten werden – Steffen Haufs und Shore Adennekan treffen somit auf einige ehemalige Mitspieler. Von denen sind Bill Borekampi (17.1 Punkte pro Spiel) und Martin Bogdanov (14.3) die Topscorer. Die beiden Kölner Sommerzugänge berichten, auch sie hätten sich im Programm der Baskets von Anfang an wohlgefühlt. „Es geht dort sehr familiär zu“, sagt Haufs, der jedoch die Rückkehr in seine Heimat bevorzugte. Nicht mehr im Wolmirstedter Kader steht hingegen der Liga-Topwerfer des Vorjahres. Mubarak Salami (14,1) und die SBB Baskets gehen seit Anfang Dezember wieder getrennte Wege.

Also, wie wird es am Samstag ausgehen? Am besten, jeder macht sich selbst ein eigenes Bild vor Ort.

Tickets gibt es hier: https://bit.ly/3DXy5I3

Livestream: http://bit.ly/3V0myAe

Liveticker: http://bit.ly/3FSCTT8

Steffen Haufs Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

 

RheinStars in Bernau ohne Chance auf Überraschung

Weiterhin nichts zu holen, gibt es für die RheinStars bei den Spielen in Bernau gegen die heimische Lok. Am Samstagabend verloren die Kölner am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beim Tabellenführer der Gruppe Nord mit 66:89 (34:47). Anders als in der Vorwoche beim Erfolg über das Spitzenteam der BSW Sixers bekamen die RheinStars diesmal keinen Zugriff auf den Gegner. Kommenden Samstag erwarten die Kölner die SBB Baskets aus Wolmirstedt in der ASV-Sporthalle – und damit den nächsten Kontrahenten aus dem erweiterten Favoritenkreis der Liga.

„Wir haben heute ein Team getroffen, dass uns in deren Halle einfach überlegen war“, fand Manager und Trainer Stephan Baeck eine einfache Erklärung für die Niederlage beim Farmteam von Erstligist Alba Berlin. „Gratulation an Bernau, die von der ersten bis letzten Sekunde immensen Druck auf uns ausgeübt haben – und das im Angriff wie in der Verteidigung. Für uns war das in dieser Phase der Saison noch zu viel, aber auch ein gutes Beispiel und Hinweis darauf, in welche Richtung wir uns noch entwickeln müssen.“

Dabei waren die Kölner anfangs ordentlich unterwegs, weil gut vorbereitet. Allerdings wurde es mit Minute zu Minute schwieriger für die Gäste. Bis in die 11. Spielminute lagen sie vor den 400 Zuschauern in der Erich-Wünsch-Halle nur mit einem Punkt (19:20) im Hintertreffen. Doch der permanente Druck ließ die Sicherheit der Kölner in Offense und Defense bröckeln. Nichts wurde leicht gemacht. Auch statistisch abzulesen: 4 gegen 9 Steals, 19 Ballverluste gegen 11 – und dass bei 10 zu 25 Assists. Köln bewegte den Ball zwischenzeitlich gut, die Lok-Spieler besser.

Mit dem Druck fielen die Kölner Würfe von außen und innen nicht und in der Defense überwanden die Bernauer ihre Kontrahenten zusehends leichter. Es folgte ein 4:20-Lauf gegen die Kölner zum 23:41 (17.). Zwar kamen die RheinStars mit der Halbzeitsirene durch einen wilden Dreier von der Seitenlinie aus dem Halbfeld von Jannis von Seckendorff auf 13 Zähler heran (34:47), doch es sollte nicht mehr knapper werden. So pendelte der Rückstand zwischen 13 und 18 Zählern aus Kölner Sicht und erreichte erstmals die 20 Punkte-Marke in der 28. Minute. Die Partie war entscheiden. Im letzten Durchgang verteilten sich die Zähler wieder ausgeglichener, ohne dass es nochmal spannend wurde. So machten sich die RheinStars ohne Punkte aus Brandenburg zurück ins Rheinland. Nicht zum ersten Mal. Aber das Rückspiel in eigener Halle gegen Lok Bernau am 18. Februar sollten sich die Fans schon mal im Kalender vormerken. Dann steht die Revanche an und ein spannender Vergleich mit einem hochtalentierten, spielstarken Gegner.

Viertelergebnisse: 16:20, 18:27, 12:20, 20:22 

Spielfilm: 8:12 (5.), 16:20 (10.), 23:37 (15.), 34:47 (20.), 44:58 (25.), 46:67 (30.), 57:77 (35.), 66:89 (40.) 

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – Köln (22 von 42/52%), Lok (25/42, 60%), FW Köln 67% (4/6), Lok 78% (18/23), 10:25 Assists, 40 (10 offensiv): 37 (11) Rebounds, 0:2 Blocks, 4:9 Steals, 19:11 Turnover.

RheinStars:  Rupert Hennen (13, 8 Rebounds), Ali Sow (16/1 Dreier, 8 Reb.), Antonio Pilipovic (6/2), Steffen Haufs (3, 4 Reb.), Luca Ladjyn, Leo Trierscheidt (2), Shore Adenekan, Elijah Schmidt (4, 5 Reb.), Anthony Bauer (9/1, 5 Reb.), Duje Dujmovic, Jannis von Seckendorff (11, 6 Reb.).

Zum kompletten Score geht es hier: http://bit.ly/3W5fCTr

Foto: Gero Müller-Laschet

Mit Bernau wartet der nächste Tabellenführer

Der nächste Tabellenführer, der nächste Überraschungscoup? Die Herausforderungen für die RheinStars im Dezember werden jedenfalls nicht kleiner. Nach dem Heimsieg über die BSW Sixers folgt die mit über 600km Anfahrt längste Auswärtsreise der Saison zum Farmteam von Alba Berlin. Bei Lok Bernau ist am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Gruppe Nord um 19 Uhr Tippoff für die Kölner. „Wir freuen uns auf den nächsten intensiven Vergleich mit einem starken Gegner“, sagt Headcoach und Manager Stephan Baeck. „Bernau lebt mit Alba eine Kooperation, die für junge Spieler und Bernau gut funktioniert. Das heißt aber nicht, dass wir nicht alles versuchen werden, uns den nächsten Sieg zu holen.“

Die Früchte der seit 2016 bestehenden Verbindung zwischen Alba Berlin und dem kommenden Gegner sind in der Tat beeindruckend. Unter anderem Franz Wagner (Orlando Magic), Bennet Hundt (EWE Baskets Oldenburg), Lorenz Brennecke (Fraport Skyliners), Kresimir Nikic (Medi Bayreuth) haben innerhalb der Kooperation ihre Basketballschuhe für die Lokomotive geschnürt. Aus dem aktuellen Alba-Kader sind das Jung-Nationalspieler Malte Delow und Jonas Mattisseck. Die gute Nachricht, auf all die Genannten können die RheinStars am Wochenende nicht treffen.

Jetzt stehen als Doppellizenzler Nils Machwoski, Elias Rapieque, Rikus Schulte oder Linus Ruf in der Pflicht bei Bernau bzw. auf dem Sprung zu höheren Aufgaben. Alles Namen, die noch nicht so geläufig sind, die aber vielleicht demnächst ihren Klang deutschlandweit bekommen. Bis dahin ist sicher noch ein Weg zu gehen. In der ProB allerdings operiert der Kader wesentlich erfolgreicher als im vergangenen Jahr. Nichts deutet derzeit daraufhin, dass die beiden Kontrahenten wieder gegen den Abstieg spielen werden. Köln steht sicher im Mittelfeld (5:4-Siege), Bernau (7:1) hat unter Cheftrainer Davide Bottinelli gar erst einmal verloren.

„Das wird eine Herausforderung, auch in der Vorbereitung. Bernau hat viele gut ausgebildete Spieler, die momentan sehr stabil auftreten als Mannschaft“, sagt Assistant Coach Katharin Arnold. „Und alle werden eingesetzt und bekommen ihre Spielzeiten. So was macht es beim Scouting nicht leichter. Aber eines lässt sich definitiv festhalten: Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir alle zusammen einen sehr guten Tag erwischen.“ Bei den bisherigen Gastspielen in der Erich-Wünsch-Halle ist das noch nicht gelungen, zumindest hat es in den drei Auftritten noch zu keinem Sieg gereicht.

Zum Liveticker: http://bit.ly/3W5fCTr

Zum Livestream: https://bit.ly/3FBC69e

Diese Saison nicht mehr im Weg: Malte Delow. Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars gelingt der nächste Coup

Tabellenführer geschlagen, Spieler glücklich, Trainer stolz, Zuschauer begeistert – die RheinStars erlebten alle zusammen einen rundum gelungenen Samstagabend am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga in der ProB-Gruppe Nord. Mit 77:70 (41:37) besiegten die Kölner die BSW Sixers und fügten dem Kooperationsteam von Erstligist Mitteldeutscher BC nach sechs Siegen in Folge die zweite Saisonniederlage zu.

Aber es war gar nicht das Ergebnis, das die Beobachter so ansprach, sondern auf welchem Weg der Erfolg zustande kam. Also das „wie“. Anders als bei den kurzfristigen Überraschungscoups oder ehrenvollen Niederlagen in den zurückliegenden Spielzeiten gegen die heutigen ProA-Ligisten VfL Bochum oder WWU Münster bewegen sich die RheinStars aktuell scheinbar stabil in Richtung bessere Hälfte des Tableaus.

Die harte Trainingsarbeit nach der klaren Heimniederlage gegen die EN Baskets Schwelm vor zwei Wochen sowie der „Brustlöser“ mit dem 102:63 beim Tabellenletzten Gießen Pointers haben das Spiel der RheinStars auf ein neues Niveau in dieser Spielzeit gehoben. In der Offense wurde der Ball bewegt, alle waren am Spiel beteiligt. In der Defense ging die Mannschaft geschlossen und mit Verve zur Sache. „Unser Schlüssel ist die Defense. Wenn wir hier uns weiter so entwickeln, hat es jede Mannschaft schwer mit uns“, freute sich Trainer und Manager Stephan Baeck nach der Partie.

„Wenn wir unter die ersten acht Teams wollen, dann müssen wir in der Lage sein, auch vermeintlich stärkere Mannschaften zu schlagen. Vor allem in eigener Halle. Dazu brauchen wir die Intensität und die Defense der Jungs und natürlich die Fans“, hatte Baeck mit Blick auf den Besuch des Tabellenersten gefordert. Und seine Mannschaft zeigte vor den 450 Zuschauern in der ASV-Sporthalle von Beginn an, dass sie verstanden hatte, was sich die Trainer wünschten. In der Verteidigung wurde mit Donte Nicholas der Kopf des Sixers-Spiels bearbeitet und im Angriff ging es zielstrebig zur Sache.

Mit 17:6 führten die Kölner nach sechs Minuten. Doch weil die Gäste ebenfalls viel Qualität in ihren Reihen haben, entwickelte sich ein Spiel auf sehr ansprechendem Niveau, bei dem das Zuschauen lohnte. So blieb es weiter eng bis zum Ende des dritten Viertels als den RheinStars ein 11:2-Lauf zum 65:52 (28.) gelang. Eine Vorentscheidung? Von wegen. Obwohl Nicholas mit vier Fouls auf der Bank saß, robbten sich die Gäste heran. Neun lange Minuten kamen die Hausherren zu keinem Korb. Die Sixers schlossen zum 65:64 auf – mit zwei weiteren Chancen zum Führungswechsel. Doch was Nicholas bei den Sixers ist, sind Ali Sow und Rupert Hennen bei den Kölnern: Hennen traf zum 67:64 drei Minuten vor Schluss. Danach war Ali Sow dran, der alle weiteren Kölner Punkte markierte, bis auf die zwei, die er Elijah Schmidt auflegte – und die Fans waren dann auch zur Stelle in der Crunchtime.

Für die RheinStars geht es am kommenden Samstag (19 Uhr) beim neuen Tabellenführer Lok Bernau weiter, bevor dann am Samstag drauf, dem 17. Dezember (18 Uhr), mit den SBB Baskets Wolmirstedt der nächste Favorit seine Visitenkarte in der ASV-Sporthalle abgeben wird. Vorbeischauen lohnt sich bestimmt.

Viertelergebnisse: 22:14, 19:23, 24:21, 12:12

Spielfilm: 15:6 (5.), 22:13 (10.), 36:28 (15.), 41:37 (20.), 54:50 (25.), 65:58 (30.), 65:64 (35.), 77:70 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – Köln (25 von 50/50%), Sixers (25/52, 48%), FW Köln 78% (14/18), Sixers 69% (11/16), 11:14 Assists, 24 (6 offensiv): 29 (8) Rebounds, 2:1 Blocks, 9:7 Steals, 19:20 Turnover.

RheinStars:  Davi Remagen (3/1 Dreier), Kenan Reinhart, Rupert Hennen (15/3), Ali Sow (20/3 Dreier, 7 Assists), Antonio Pilipovic (8/2), Steffen Haufs (3/1), Andrew Onwuegbuzie (5/1), Luca Ladjyn, Shore Adenekan, Elijah Schmidt (5, 5 Rebounds), Anthony Bauer (5, 6 Rebounds), Jannis von Seckendorff (13).

Zum kompletten Score geht es hier

Ali Sow – Foto: Gero Müller-Laschet

Herausfordernde Wochen starten mit Heimspiel gegen Tabellenführer

Vor herausfordernden Spielen stehen die RheinStars in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Gruppe Nord. In den vier Partien bis Weihnachten messen sich die Kölner mit den aktuell drei bestplatzierten Mannschaften der Liga sowie mit Wolmirstedt. Die rangieren als Sechster zwar etwas unter den Erwartungen, werden aber zu den Favoriten in dieser Saison gezählt. Den Auftakt bildet das Heimspiel am Samstag (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle gegen die BSW Sixers. Das Kooperationsteam von Erstligist MBC Syntainics ist seit sechs Spielen ungeschlagen und führt derzeit die Gruppe Nord an.

„Ich freue mich auf den Vergleich. Die Sixers sind ein starker Gegner, der uns sehr herausfordern wird. Genau solche Spiele brauchen wir, um uns als Mannschaft entwickeln zu können“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck, der nach überstandener Krankheit wieder an der Seitenlinie stehen wird. Nicht erst seit dem klaren 102:63-Erfolg beim Tabellenletzten Gießen Pointers am vergangenen Samstag richten sich die Blicke der RheinStars Richtung Playoff-Platzierung. „Wenn wir unter die ersten acht Teams wollen, dann müssen wir in der Lage sein, auch vermeintlich stärkere Mannschaften zu schlagen. Vor allem in eigener Halle. Dazu brauchen wir die Intensität und die Defense der Jungs und natürlich die Fans, die uns auch in Gießen großartig unterstützt haben.“

Die BSW Sixers spielen dabei bisher das, was allgemein mit dem Begriff „stabile Saison“ verbunden wird. Nach der Niederlage zum Auftakt bei EN Baskets Schwelm haben die Sachsen-Anhaltiner alle weiteren Begegnungen gewonnen. Es mag zusammenhängen mit dem erfahrenen US-Amerikaner Donte Nicholas. Seit dem zweiten Saisonspiel steht der 35 Jahre alte Small Forward für die Sixers auf dem Feld, dirigiert und bestimmt das Geschehen des Teams. 6.3 Assists im Schnitt, 14.8 Punkte und vor allem eine Effektivität von 26.5 sprechen auch rein statistisch eine starke Sprache.

Topscorer der Mannschaft von Headcoach Christian Schreiber sind hingegen der 21 Jahre alte Lette Kristaps Kilps (19.1 Punkte pro Spiel) und Aleksa Kovacevic (16.6). Letzterer gewann mit seinem Heimatland Serbien zwar die U20-B-Europameisterschaft, zählt aber wegen seiner Jugendjahre bei den Hakro Merlins Crailsheim als Local Player – und damit nicht als Ausländer. Zudem hat der Doppellizenz-Spieler in dieser Saison schon ein paar Minuten in der Bundesliga im MBC-Trikot sammeln können. Ansonsten stehen die Sixers für eine gute, aufmerksame Defense (die meisten Steals in der Liga) und erfolgreiches Transitionspiel. Und sie sind das Team mit den wenigstens Fouls pro Begegnung.

Zum Liveticker geht es hier

Zum Livestream (mit Ex-RheinStars und Würzburg-Profi Philipp Hartwich) geht es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Weihnachtsmarkt & Fantreff

Vor dem letzten Heimspiel des Jahres gegen Wolmirstedt am 17. Dezember lädt der Fanclub “Flying Flönz” euch auf seinen selbstorganisierten Weihnachtsmarkt ein. 😍  Ab 15.30 Uhr gibt es vor der ASV-Halle neben Glühwein oder Kinderpunsch auch Waffeln, Kölsch vom Fass und mehr. Also kommt vorbei und lasst uns das Jahr gemeinsam ausklingen, bevor wir um 18.00 Uhr die @sbbbaskets empfangen. Alles zu fairen Preisen. Der gesamte Erlös fließt in Aktionen des Fanclubs.

Derweil waren Stephan Baeck und Rupert Hennen am Mittwoch, 7.12, als Gäste beim Fantreff der “Flying Flönz” im Brauhaus im Marienbild an der Aachener Str. und diskutierten mit den Gästen.

Grafik & Foto: Flying Flönz

 

 

 

 

 

Starke Teamleistung der Schlüssel zum ersten Auswärtserfolg

Einen in vielerlei Hinsicht lohnenden Ausflug zu den Gießen Pointers erlebten die RheinStars am Samstagabend. Ganz oben auf der Habenseite stand dabei der erste Auswärtssieg der laufenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord. 102:63 (48:32) zeigten die Lettern auf der Anzeigetafel in der Sporthalle Ost. Abgesehen von einem nun klaren Vorsprung im direkten Vergleich legten die Kölner mit dem vierten Saisonerfolg zwei weitere Zähler zwischen sich und den einzigen Abstiegsplatz, auf dem die Pointers punkt- und sieglos liegen. Außerdem verwandelten die mitgereisten Flying Flönz den Auftritt von einigen Hundert Zuschauern zu einem Heimspiel.

Nach solch einem Happyend hatte es kurz vor Abfahrt der Mannschaft am Samstag noch nicht ausgesehen. Zwar lief die Vorbereitung unter der Woche auf das wegweisende Spiel sehr zielgerichtet. Doch am Morgen mussten aus dem Trainerteam sowohl Headcoach Stephan Baeck als auch Zoran Kukic krank die Segel für den Tag streichen. So übernahm Katharina Arnold zum dritten Mal in ihrer Amtszeit den Job an der Seitenlinie. „Da ich immer die Spiele und den Gegner vorbereite, war das inhaltlich kein Problem. Und dann hat sich die Mannschaft mit einer sauberen Teamleistung den Sieg geholt“, sagte Arnold über ihren ersten Erfolg als allein verantwortlicher Coach in der dritthöchsten Spielklasse.

Entscheidender Faktor für den Erfolg wurde dabei die Defense. „Unsere Verteidigung ist die Basis für unser Spiel. Wenn wir die Stopps bekommen, dann haben wir gegen jedes Team eine Chance“, erklärte Arnold. „Heute haben wir dann zusätzlich in der Offensive den Ball gut bewegt. So hatten alle ihren Anteil am Spiel und damit am Sieg.“ Die Zahlen belegen das: Fünf Spieler punkteten zweitstellig, alle zwölf Akteure trugen sich mit Punkten ein. Und auf der anderen Seite des Feldes hinterließen sie ratlose Hausherren, die mit der im Laufe des Spiels immer intensiver werdenden Defense nicht mehr zurechtkamen. So verloren die Pointers nach einem ordentlichen Startviertel erst den Anschluss an die Kölner und in den abschließenden zehn Minuten komplett den Zugriff auf das Geschehen. Die RheinStars hingegen nutzten ihre Chancen konzentriert und zelebrierten nach der Partie mit ihren Fans die erste Auswärtssieg- „Humba“ der Saison.

Viertelergebnisse: 19:22, 29:10, 23:19, 31:12

Spielfilm: 6:11 (5.), 19:22 (10.), 35:30 (15.), 48:32 (20.), 60:38 (25.), 71:51 (30.), 86:55 (35.), 102:63 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – Köln (39 von 72/54%), Gießen (21/53, 40%), FW Köln 70% (16/23), Gießen 63% (17/27), 20:13 Assists, 39 (5 offensiv): 33 (4) Rebounds, 2:4 Blocks, 11:6 Steals, 8:20 Turnover.

RheinStars:  Davi Remagen (7/1 Dreier), Rupert Hennen (19/1, 4 Assists, 5 Rebounds, 5 Steals), Ali Sow (15/1 Dreier, 7 Rebounds, 4 Assists), Antonio Pilipovic (15/4), Steffen Haufs (2, 6 Assists), Andrew Onwuegbuzie (7/1, 4 Rebounds), Luca Ladjyn (2), Shore Adenekan (1), Elijah Schmidt (17, 4 Rebounds), Anthony Bauer (3), Duje Dujmovic (2), Jannis von Seckendorff (12, 6 Rebounds).

Zum kompletten Score geht es hier

Foto: Gero Müller-Laschet