RheinStars und Center-Talent Gottschalk setzen ihren Weg gemeinsam fort

Jonas Gottschalk bleibt auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga in Köln und ein RheinStar. „Für Jonas ist der Gang mit uns in die ProB genau der richtige Schritt. Hier kann er seinen Weg fortsetzen, weiter an sich arbeiten, Erfahrung sammeln und vor allem Spielzeit, um sein Spiel weiter zu entwickeln“, freut sich Manager Stephan Baeck über die Zusage des 2,18cm großen Center-Talents aus Rondorf, der seit Kindesbeinen an bei den Kölnern spielt und alle Jugend-Mannschaften durchlaufen hat. Von der U12 über die JBBL und NBBL bis hin zu den Profis.

„Jonas ist eine besondere Geschichte für uns“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Er selbst trainiert schon seit Jahren individuell mit Gottschalk. Vor gut drei Jahren hatte die sportliche Leitung das Nachwuchstalent sogar aus dem Mannschaftstraining genommen, um ihn und seinen Körper nach Jahren des rasanten Wachstums behutsam an die Profianforderungen heranzuführen. Das bedeutete für ihn: Viel Individualtraining, viel Zeit im Kraftraum und mit den Athletiktrainern von Agosport, permanente ärztliche Betreuung – und noch mehr Geduld. Im Frühjahr 2017 kehrte der heute 19 Jahre alte Student dann Schritt für Schritt ins Teamtraining zurück. Holte sich in der vergangenen Saison sogar seine ersten Einsätze auf dem Parkett in der ProA, seine ersten Punkte, Blocks und Rebounds, spielte regelmäßig in der 2. Regionalligamannschaft bei Coach Platon Papadopoulos und half dort an entscheidender Stelle, die Klasse zu sichern.

„Ich freue mich auf die kommende Saison. Hier in Köln bin ich aufgewachsen, das ist meine Heimat. Mit den RheinStars in der ProB antreten zu können ist für mich eine tolle Chance. Und wer weiß, wo uns das alle zusammen noch hinführt“, kommentiert Jonas Gottschalk seine Zusage für eine weitere Saison mit den RheinStars und Coach Dodson.

Jonas Gottschalk, Center
Geburtstag: 23.12.1998 Größe: 2,18 m Gewicht: 112 kg
Nationalität:  Deutschland

Stationen: 
Seit 09/2011 – laufend, RheinStars Köln (DE)

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

Forward Thomas Michel erster Neuzugang der RheinStars

Thomas Michel ist der erste Neuzugang der RheinStars für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Der 23 Jahre alte Forward kommt von Ligakonkurrent Dragons Rhöndorf und spielt in den Kaderplanungen der Kölner eine zentrale Rolle. „Thomas ist ein vielseitiger Spieler und unsere erste Wahl für die Positionen drei und vier. Ich bin froh, dass es geklappt hat. Er hat eine gute Entwicklung gemacht und noch viel Potenzial“, sagt Cheftrainer Matt Dodson.

Michel gehörte im Vorjahr bereits zu den Leistungsträgern beim Kooperationsklub der Telekom Baskets Bonn und zählte hinter dem US-Amerikaner Kameron Taylor zu den drei Topscorern der Rhöndorfer. „Er hat bei den Dragons eine starke Saison gespielt. Gerade in der zweiten Saisonhälfte und in den Playoffs. Er soll auch bei uns als eine der tragenden Säulen im Team viel Verantwortung bekommen“, sagt Manager Stephan Baeck.

„Ich bin den Drachen sehr dankbar für die gemeinsame Zeit, ich habe hier in dem Programm sehr viel gelernt. Aber ich freue mich jetzt auch sehr auf die neue Herausforderung in Köln. Meinetwegen könnte es gleich losgehen“, sagt der gebürtige Bonner. Gerade ist Michel noch in der Endphase seiner Gesellenprüfung zum Schreiner. In der kommenden Saison will er sich zuvorderst auf Basketball konzentrieren, aber dann auch sein Architektur-Studium an der TH Köln in Deutz vorbereiten.

Ausschlaggebend für die RheinStars war neben Köln und dem Studium noch ein weiterer Grund. Die Aussicht auf die Arbeit mit dem Trainerteam von Matt Dodson, der neben der Qualität im Team- und Individualtraining wohl noch eine besondere Karte spielen konnte: „Co-Trainer JJ Strasser hat an der gleichen Schule wie ich Abitur gemacht, am Schloss Hagerhof.“

Thomas Michel
geb. 9. Februar 1995, Forward, 200cm, 97kg

Stationen
08/2015 – 06/2018, Dragons Rhöndorf
08/2013 – laufend, Telekom Baskets Bonn
07/2011 – 06/2013, Dragons Rhöndorf
01/2010 – 06/2011, BSV Roleber

Stats 17/18
24 Spiele; 27:06min, 2er 55%, 3er: 35,3%, FT: 73,1%, PPG 10.5, APG: 1,6, RPG: 2.8

Foto: Dragons Rhöndorf

 

Arnold und Strasser komplettieren Trainerstab

Das Trainerteam der RheinStars Köln für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist komplett. Nach Chefcoach Matt Dodson gaben nun auch Katharina Arnold und Johannes Strasser ihre Zusage als Assistant Coaches für die Spielzeit 2018/2109. „Für uns ist das eine ideale Konstellation. Mit den Dreien sind wir perfekt für die vor uns liegenden Aufgaben aufgestellt“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die drei kennen und schätzen sich seit Jahren, haben alle einen Blick und die Passion zur Ausbildung junger Spieler und sind zudem Spezialisten in ihrem Aufgabenbereich. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Cheftrainer Matt Dodson, der zusammen mit Johannes Strasser bereits einige Erfolge in jüngster Zeit verzeichnen konnte.

Katharina Arnold wird im Trainer-Team für das Scouting und die Videoanalyse zuständig sein. Die 30 Jahre alte Trainerin coacht seit Jahren im Nachwuchsbereich der RheinStars, trainierte unter anderem vier Jahre lang die JBBL, verließ dann Köln für Studium und Fortbildung in Richtung USA. Dort sammelte sie Erfahrungen als Coach und in der Videoanalyse u.a. in der Pro Scout School im Rahmen der NBA Las Vegas Summer League und der Projektarbeit mit dem Spieleragenten Teddy Archer in der Vorbereitung von US-Spielern auf Engagements in Europa. Als erfolgreiche Masterstudentin im Bereich Sportmanagement kehrte sie 2015 über die Braunschweiger Löwen zu den RheinStars zurück – ist seitdem zuständig für die Spielerbetreuung und die Events der RheinStars. „Ich freue mich auf die Aufgabe, weil sie für mich genau der richtige nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung im Basketball ist“, sagt Katharina Arnold.

Auch Johannes Strasser wird sein Aufgabenfeld im Bereich der RheinStars ausweiten. Als Leiter Entwicklung Basketball der RheinStars bleibt „JJ“ verantwortlich für das Schulumfeld mit dem jüngsten Nachwuchsbereich und wird auch weiter als Bindeglied zwischen der Vereinsarbeit und der Profiabteilung fungieren. Im Trainerstab liegt sein Schwerpunkt dann zusätzlich neben der täglichen Arbeit mit der Mannschaft vor allem auf der individuellen Förderung der Spieler. „Wir wollen in den kommenden Jahren vor allem unsere Talente aus dem eigenen Verein an die erste Mannschaft heranführen. Es wird eine unsere Hauptaufgaben sein, hier den Übergang bestmöglich zu gestalten“, sagt der 35 Jahre alte ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler. Strasser und Dodson konnten bereits gemeinsam Erfolge bei den RheinStars feiern. Erst gelang den beiden 2015 die Regionalliga-Meisterschaft, dann stabilisierten sie als Duo in der Saison 2016/2017 das Kölner Team und sicherten damit die erste Playoff-Teilnahme in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Foto: RheinStars

Wank, Bekteshi und Heinzmann wechseln

Mit Lukas Wank, Besnik Bekteshi und Dennis Heinzmann stehen nun auch offiziell die ersten Abgänge bei den RheinStars Köln nach der US-Heimkehr von Alex Foster fest. „Besnik, Lukas und Dennis haben sich den RheinStars angeschlossen, um sich mit uns zusammen den Traum einer Erstliga-Karriere zu erfüllen. Ohne passende Spielstätte ist das bei uns im Moment leider nicht möglich. Unser Fokus wird zunächst auf die Entwicklung im Nachwuchsbereich und in der Etablierung der dazu nötigen Strukturen gelegt. Deshalb schließen sie sich Programmen an, in denen Sie sportlich aufsteigen oder eine berufliche Absicherung geboten bekommen”, sagt Stephan Baeck als Manager des kommenden ProB-Ligisten in der 2. Basketball-Bundesliga.

Wank wird sich ab dem Sommer dem ambitionierten Chemnitzer ProA-Team der Niners anschließen – und ist damit ebenso näher an seiner Heimat wie auch Bekteshi, der künftig für Bundesliga-Absteiger Walter Tigers Tübingen die Sportschuhe schnüren wird. Noch nicht bekannt ist der neue Verein von Dennis Heinzmann. „Mit ihm hätte Coach Matt Dodson sehr gerne weitergearbeitet, aber wir können ihn auch gut verstehen“, sagt Baeck. „Wir wünschen allen viel Glück und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.“

Lukas Wank   Foto: Gero Müller-Laschet

Matt Dodson übernimmt als Headcoach

Matt Dodson wird die RheinStars Köln als Headcoach in der 2. Basketball-Bundesliga ProB führen. „Matt war unsere erste Wahl und ist die perfekte Besetzung für unsere Ausrichtung in den kommenden Jahren. Er ist in der Entwicklung von jungen Spieler Zuhause und wird das RheinStars-Nachwuchsprogramm maßgeblich mitgestalten“, sagt Manager Stephan Baeck. „Matt hat in seiner eigenen Entwicklung als Coach in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Außerdem identifiziert er sich mit unserem Projekt. Deshalb freue ich mich sehr über seine Zusage.“

„Die ProB ist für unsere Ausrichtung genau die richtige Liga. Sie gibt uns allen Zeit zur Etablierung und eine Perspektive für unseren jungen deutschen Nachwuchskräfte“, sagt der 47Jahre alte Wahl-Kölner über seine Zusage. „Für mich ist es zudem ein wichtiger Schritt, weil ich erstmals von Beginn einer Saison an als Headcoach arbeiten werde.“ Nachdem er in der abgelaufenen Saison an der Seite von Denis Wucherer als Assistant Coach arbeitete, übernimmt Dodson damit zum zweiten Mal als Cheftrainer. Im März 2017 war er als Assistent für Cheftrainer Arne Woltmann bis zum Saisonende eingesprungen und hatte die Mannschaft mit Johannes Strasser als Assistenten in die Playoffs der ProA geführt. Mit Strasser hatte er in umgekehrten Rollen schon die Meisterschaft in der Regionalliga 2015 gewonnen und war in der gleichen Saison auch verantwortlicher NBBL-Coach.

„Köln ist meine Heimat. Hier ist der Lebensmittelpunkt von meiner Frau und mir. Das Programm der RheinStars liegt mir sehr am Herzen und ich freue mich, weiterhin ein Teil davon zu sein“, erklärt Dodson einen weiteren nicht unwichtigen Aspekt seiner Zusage für die kommende Saison. Seine Basketball-Karriere begann im Alter von 12 Jahren beim Norwood Basketball Club in Australien. 1989 wurde er in die Australische Junioren-Nationalmannschaft berufen, sammelte auch Erfahrungen als Profi-Spieler in der ersten und zweiten Liga. Er besuchte das renommierte Australian Institute of Sports in Canberra, das im australische Spitzensport für die Spieler- und Trainerausbildung zuständig ist. Bevor es ihn 2005 der Liebe wegen nach Köln zog, trainierte seinen Heimatklub „Norwood Flames“ in der 2. Liga.  Vor den RheinStars betreute er die Damen der DJK Köln-Nord in der 2 . Liga, war Assistent beim UBC Münster in der 1. Regionalliga und sorgte von 2008 bis 2013 für viele Erfolge als Trainer und Koordinator im Nachwuchsbereich des damaligen Bundesligisten Artland Dragons.

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars erhalten ProB-Lizenz

Die RheinStars Köln haben von der 2. Basketball-Bundesliga die Lizenz für die Saison 2018/2019 für die ProB erhalten. „Damit können wir uns nun mit aller Kraft auf die kommenden Aufgaben konzentrieren“, sagt Manager Stephan Baeck mit Blick auf den bevorstehenden Sommer. Die nächste Spielzeit startet laut Rahmenterminplan am 22./23. September. Gespielt wird in zwei Gruppen (Nord und Süd) mit jeweils 12 Mannschaften. Die Playoffs werden über drei Runden plus Finale gespielt und beginnen dann mit dem ersten März-Wochenende. Die Saison endet mit den Finals am ersten Mai-Wochenende.  Laut dem Liga-Büro in Köln erfolgt „die Staffeleinteilung der ProB in die Gruppen Nord und Süd im Laufe der kommenden Wochen“.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars bündeln Kräfte und starten künftig in ProB

Die RheinStars Köln verzichten auf eine weitere Teilnahme in der 2. Basketball-Bundesliga ProA und werden in der kommenden Saison in der ProB, eine Liga darunter, an den Start gehen. „Die Austragung unserer Spiele in der LANXESS arena hat den Etat für eine ProA-Mannschaft in den vergangenen Jahren unverhältnismäßig stark belastet. Eine Alternative zu der LANXESS arena gibt es aber aufgrund der für die 2. Liga notwendigen Mindestkapazität von 1.500 Zuschauern in Köln nicht, so dass wir uns für die ProB entschieden haben“, erläutert das Management mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Stephan Baeck und Marc-Thilo Schott. Darüber hinaus soll dieser Schritt aber auch etwas an Geschwindigkeit aus dem weiterhin angestrebten Weg in die oberste Spielklasse nehmen, um zunächst die Strukturen in der Nachwuchsarbeit und die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Profi-Mannschaft zu stärken bzw. weiter auszubauen.

Seit Beginn des RheinStars-Projekts im Jahre 2012 steht die Nachwuchsförderung des an aktiven Mitgliedern zweitgrößten Basketball-Klubs Deutschlands im Fokus des Konzepts. Gleichwohl mangelt es dem Gesamtverein nach wie vor an guten Trainingsbedingungen, um eine Ausbildung auf dem erforderlichen Niveau zu ermöglichen. „Um die Strukturen für die Nachwuchsförderung der RheinStars entscheidend zu verbessern und dem gesamten Verein eine Heimat und ein Trainingszentrum geben zu können, wollen wir alle Kräfte bündeln. Nach wie vor ist es unser Ziel, in Zukunft eine Mannschaft in der 1. Basketball-Bundesliga zu etablieren, die sich aus Eigengewächsen und talentierten Spielern der Region speisen kann. Hier liegt unsere Zukunft und dafür werden wir alles tun“, sagen Stephan Baeck und Marc-Thilo Schott.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Denis Wucherer verlässt RheinStars

Cheftrainer Denis Wucherer verlässt die RheinStars Köln nach einem Jahr in der 2. Basketball-Bundesliga ProA und kehrt zurück in die oberste Etage des Basketballs. „In Gesprächen nach der Saison war relativ schnell klar, dass es Denis in die Bundesliga ziehen würde und so ist jetzt auch gekommen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“ Der Einjahresvertrag des 45 Jahre alten ehemaligen Nationalspielers hätte sich bei einem Aufstieg automatisch um zwei weitere Jahre verlängert. Doch der bislang erfolgreichsten ProA-Hauptrunde der RheinStars mit 19:11 Siegen und Tabellenplatz 4 nach 30 Spieltagen, folgte der Einbruch mit drei klaren Niederlagen gegen Aufsteiger PS Karlsruhe Lions in der ersten Playoff-Runde. Wucherer: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern, meinem Team, den Spielern und dem Management für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Besonders aber bei Matt Dodson für seine akribische und loyale Arbeit als mein Assistant Coach. Ich bedauere es sehr, dass es für uns nicht geklappt hat. Das hatten wir uns alle anders erhofft.“

Foto: Gero Müller-Laschet

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RheinStars können Karlsruhe nicht aufhalten

Der Wunsch war da, der  Versuch und der Wille erkennbar. Doch die RheinStars haben der ersten Playoffrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProA keine Wende geben können. Mit 68:88 (19:28, 19:21, 16:19, 14:20) unterlagen die Kölner am Donnerstagabend auch im dritten Vergleich den PS Karlsruhe Lions und beendeten eine eigentlich gelungene Saison zu frühund auch ein wenig unter Wert geschlagen. Nach Platz 12 und 8 nun Rang vier nach der Hauptrunde im dritten Jahr. Allein die Playoffs blieben den RheinStars auf merkwürdige Weise verschlossen. Wie im Vorjahr gegen den späteren Aufsteiger Mitteldeutscher BC gab es drei verdiente Niederlagen und das schnelle Aus.

Die 1.494 Zuschauer in der LANXESS arena registrierten schon den Willen der Mannschaft von Cheftrainer Denis Wucherer, die Serie zumindest um ein Spiel zu verlängern, doch es war den RheinStars der Playoff-Serie 2017/2018 nicht möglich.  Michael Mai, der Trainer der erfolgreichen Karlsruher, erklärte vielleicht stellvertretend warum: „Wir wussten, das Kavin Gilder-Tilbury und auch Matt Vest angeschlagen waren und ihre Probleme haben. Das sind zwei ganz entscheidende Spieler bei den Kölnern. Dabei haben sie eine sehr gute Saison mit Platz vier gespielt. Aber wenn du in die Playoff gehst, brauchst du deine Mannschaft topfit und gesund.“ Das war den RheinStars in dieser Spielzeit nicht gegönnt.

„Karlsruhe hat eine erstklassige Defense spielen können. Vielleicht mit Vechta die beste der Liga. Wir wären gerne ein echter Herausforderer für die Lions gewesen, aber dazu waren wir leider nicht in der Lage. Wir arbeiten das jetzt auf und dann schauen wir, wie es weitergeht“, bilanzierte Kölns Cheftrainer Denis Wucherer.  „Ich glaube, es fehlen im Kader noch ein, zwei Puzzlestücke, um endgültig ganz oben angreifen zu können. Mit Platz vier – oder fast Platz drei – haben wir uns in dieser Saison schon richtig eingeordnet in der Tabelle.“

Das Spiel ist eigentlich schnell erzählt. Köln führte anfangs 2:0 und bis zur 5. Minute 12:8, kam noch einmal auf 17:18 Ende des ersten Viertels heran. Aber mit fortlaufender Spielzeit bekamen die Gäste das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle. Köln hatte zudem mit einer unterirdischen Dreierquote von 10 Prozent – 2 von 20 Versuchen trafen ihr Ziel – ein Problem in den eigenen Reihen – und u.a. mit dem ehemaligen RheinStar Richie Williams eines beim Gegner. Mindestens. 21 Punkte, eine Plusminus-Statistik von 24. Kein Vergleich mit den beherztesten Kölnern um Max Dileo, Lukas Wank, Dennis Heinzmann, Leon Baeck, Alex Foster oder – eben doch – Matt Vest. So gab es am Ende auch keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen in dieser Playoff-Paarung – wie gut der Topfavorit Rasta Vechta im Halbfinale damit ab dem 21. April zurechtkommen wird, ist dann eine andere Sache.

Spielfilm: 12:8 (5.), 19:28 (10.), 27:39 (15.), 38:49 (20.), 45:61 (25.), 54:68 (30.), 56:75 (35.), 68:88 (40.)

Teamstats: Köln 25 von 66 Würfen aus dem Feld (38%), Karlsruhe 31 von 68 (46%), Dreier Köln 2/20 (10%), Karlsruhe 13/23 (39%), Assists 15:21, Rebounds 39:40, Steals 7:8, Turnover 22:18, Blocked Shots 4:0.

RheinStars: Kavin Gilder-Tilbury (3), Jesse Morgan (9), Max DiLeo (9/1 Dreier), Besnik Bekteshi (4), Leon Baeck (4), Jonas Gottschalk (2), Keith Ramsey (9/1), Dennis Heinzmann (3), Matt Vest (11), Alex Foster, Ante Gospic (2), Lukas Wank (10).

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Foto: RheinStars Köln