Swingman Gael Hulsen stößt zu den RheinStars

Mit Gael Hulsen komplettieren die RheinStars ihren Kader auf den kleinen Positionen für die Spielzeit 2019/2020 in der Basketball-Regionalliga. Der Belgier war zuletzt auf Malta in der ersten Division bei Floriana MCP Carparks unter Vertrag und hatte entscheidenden Anteil am Einzug seines Klubs ins Playoff-Halbfinale. „Gael ist als Swingman die ideale Verbindung für uns zwischen den Guard- und Forward-Positionen. Er hat einen guten Wurf, ist kampfstark und bringt zudem schon viel Erfahrung aus der Regionalliga hier im Westen mit“, sagt Coach Johannes Strasser über den Globetrotter in Sachen Basketball. „Wir haben schon vor fünf Jahren gegen ihn in der Regionalliga gespielt, kennen ihn als unangenehm starken Gegenspieler. Mit seinen Möglichkeiten ist er ein Spieler, der uns an vielen Stellen helfen wird.“

„Mit der Verpflichtung von Gael sind wir auf den kleinen Positionen jetzt bestens besetzt”, sagt Manager Stephan Baeck. „Auf den großen Positionen suchen wir noch ein bis zwei Spieler – wenn wir die Positionen dann auch vernünftig besetzt haben, gehen wir endgültig gut gerüstet in die kommende Saison.“ Der 28 Jahre alten Hulsen sieht seinem Engagement in Köln ebenfalls optimistisch entgegen. „Ich hatte in Deutschland schon gute Erfolge mit meinen Teams, die will ich auch mit den RheinStars haben.“

Nach seinem Gastspiel auf Malta nähert sich Hulsen mit Köln wieder seinem Geburtsort Lüttich an. „Allein die professionellen Bedingungen bei den RheinStars werden meinen Leistungen nutzen. Vor allem aber hat Köln einen Coach, der nahe an seinen Spielern ist. Für meine Arbeit ist es wichtig, dass ich mich dabei wohlfühle. Das ist für mich bei den RheinStars gegeben“, sagt Hulsen. „Ich glaube, wir haben eine gute Ausgangslage für eine starke Saison.  Jetzt freue ich mich erstmal auf die Mitspieler, die Fans und darauf, zusammen möglichst viele Spiele zu gewinnen.“

Gael Hulsen, Swingman – Guard/Forward
geb. 27. November 1990
Größe: 1,93 m, 89kg

Stationen
2018 – 2019 Floriana MCP Carparks (Malta D1)
2017 – 2018 SFS BCAA Neufchateau (Belgien D2)
2016 – 2017 EN Baskets Schwelm (1. Regionalliga)
2015 – 2016 Hannover Korbjäger (1. Regionalliga)
2014 – 2015 Schalke 04/BSV Wulfen (1. Regionalliga)
2013 – 2014 NOMA Iserlohn Kangaroos (1. Regionalliga)
2012 – 2013 Liverpool Mersey Tigers (England D1)
2011 – 2012 RBC Verviers Pepinster (Belgien D1)
2010 – 2011 Spirou de Charleroi (Belgien D1)/Essor Charleroi (D2)
2003 – 2010 RBC Verviers Pepinster (Belgien D1)

Alle belgische Nationalteams U16 bis U23

Saison 2018/2019 – Floriana Malta
Ca. 20 Punkte pro Spiel, 5 Assist, 5 Rebounds

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel, Yannick Kneesch, Tim van der Velde, Vincent Golson, Karl Dia, Gael Hulsen

Foto: Malta Basketball Association

Karl Dia kehrt aus Rhöndorf nach Köln zurück

Mit dem Kölner Karl Dia als nächstem Neuzugang stärken die RheinStars ihre Defensiv-Kompetenz im Kader und arbeiten weiterhin intensiv an einem schlagkräftigen Team für die Saison in der Regionalliga West. „Wir werden im nächsten Jahr unsere Spiele vor allem über unsere Verteidigung gewinnen. Und Karl ist für mich dabei ein wichtiges Puzzleteil. Er bringt nicht nur viel Intensität ins Spiel, sondern auch die Fähigkeit mit, die gegnerischen Positionen 1 bis 4 auf dem Feld verteidigen zu können“, beschreibt Coach Johannes Strasser, warum er sich für Dia entschieden hat. „Ich denke aber auch, dass wir ihn in vielen anderen Bereichen weiterentwickeln können. Deshalb freue ich mich sehr über seine Zusage.“

Die Freude beruht dabei auf Gegenseitigkeit. Der 22 Jahre alte Dia studiert Wirtschaftsrecht in Siegen. Er spielte bis zur U18 beim BBV Nordwest, dann lange Jahre in Rhöndorf – erst in der NBBL, im vergangenen Jahr dann fest in der ProB. Wohnte aber immer im Kölner Westen. „Sportlich ist der Wechsel der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Außerdem spare ich mir noch knapp zwei Stunden Fahrtzeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln pro Weg in den Süden.“ Manager Stephan Baeck: „Karl wird sich ein gutes Standing in der Mannschaft erarbeiten, da bin ich mir sicher. Auch beim Publikum. Er bringt viel Energie ins Spiel, das hilft Teams immer und begeistert auch die Fans.“

Auch die ersten Eindrücke nach seiner sportlichen Rückkehr nach Köln stimmen Dia optimistisch. Mit ihm als ständigem Gast des Open-Gym-Angebots der RheinStars begann auch das Warmspielen für die neue Saison. „Ich kannte ja schon viele Mitspieler. Mit Thomas Michel und Yannick Kneesch habe ich gespielt, Tim van der Velde und Bene van Laack kenne ich seit der Jugend. So wie es sich anlässt, werden wir eine gute Rolle in der Regionalliga spielen können. Ich freue mich jedenfalls sehr auf meine gefühlt erste Saison in meiner Stadt. Also auf das erste Jahr im Männerbereich.“

Karl Mamady Dia, Shooting Guard
geb. 20. August 1996
Größe: 1,94 m, 88 kg.

Stationen
2018 – 2019 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016 – 2018 Dragons Rhöndorf/Telekom Baskets Bonn 2
2015 – 2016 DJK Südwest Köln
2015 – 2015 EN BASKETS Schwelm
2014 – 2015 Dragons Rhöndorf/Bonn (NBBL)
2013 – 2014 BBV Nordwest Köln/Bayer Leverkusen (NBBL)

Saison 2018/2019 – Rhöndorf
23 Spiele, 10:11 Min pro Spiel, 1.7 Punkte, 29.8 % Wurfquote aus dem Feld, 1 Assist, 1.5 Rebounds, 0.7 Steals.

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel, Yannick Kneesch, Tim van der Velde, Vincent Golson, Karl Dia

Foto: Gero Müller-Laschet

US-Boy „TwoTwo“ Golson Point Guard der RheinStars

Schnell soll er sein, Druck auf den Korb ausüben können, punkten und sich als Leader etablieren. Mit Vincent „TwoTwo“ Golson haben die RheinStars Köln den passenden Mann für die Rolle des Spielmachers auf dem US-amerikanischen Markt ausgemacht und verpflichtet für die kommende Saison in der Basketball-Regionalliga. „Ich habe nach einem Spieler gesucht, der sehr talentiert ist, aber viel mehr noch hungrig ist und ein großes Herz hat. Ich glaube, Vincent ist genau dieser Spieler. Er hat am College sein Team geführt, kann in Defense und Offense sehr viel Druck machen, den Korb attackieren, von außen gefährlich sein und seine Mitspieler in Szene setzen“, sagt Coach Johannes “JJ” Strasser über den 25 Jahre alten Kalifornier.

Bei der Verpflichtung von Golson spielte auch der aktuelle JBBL-Coach der RheinStars eine wichtige Rolle: „Der Kontakt kam über Ken Pfüller, den ich auf der Suche nach einem Aufbauspieler gebeten habe seine Verbindungen in den USA anzusprechen“, erzählt Johannes Strasser. „Als ich dann Spiele von Vincent gesehen habe und mich mit seinem alten Collegetrainer unterhalten konnte, war mir schnell klar, dass ich ihn nächstes Jahr bei uns haben möchte“. Manager Stephan Baeck: „Wir konnten die Details schnell gerade ziehen und haben Vincent für die kommende Saison an uns binden können. Obwohl er ein relativ unbekannter Spieler ist und bei niemanden so richtig auf dem Zettel war, ist er ein sehr talentierter Spieler. Manchmal muss man einem solchen Spieler eine Chance geben, zumal unsere Quellen durchweg positives zu berichten hatten. Coach Strasser und auch ich sind überzeugt, einen sehr interessanten Spieler gefunden zu haben, der auch unsere Zuschauer begeistern wird.”

Golson spielte bis zu seinem letzten Seniorjahr 2017 erfolgreich in der kalifonischen CCAA für die Toros, dem Basketball-Team der staatlichen Universität Dominguez Hills in Carson in der Nähe von Los Angeles. In der Saison 16/17 erlebten die Toros mit Golson als Starting Point Guard eine ihrer besten Saisons der letzten Jahre. „Danach habe ich bis heute viel in Sommerligen gespielt, und mich vorbereitet und fit gehalten für eine Chance, wie die, nach Köln zu gehen“, sagt Golson, der sich sehr auf Europa und seine neue Mannschaft freut. „Ich wollte unbedingt einmal professionell außerhalb von den USA Basketball spielen. Ich denke, bei Trainer JJ kann ich eine Menge lernen, ich freue mich auf die Fans, meine Teamkollegen und will mit ihnen viele Spiele gewinnen.“

Den Spitznamen „TwoTwo“ gab ihm übrigens seinen Mutter. „Alle in unserer Familie haben Spitznamen von ihr bekommen. Sie ist sich nicht sicher, wie und warum, aber meiner war “Two Booga Two”. Meine Onkel verkürzten den Namen und nannten mich TwoTwo. Jetzt ruft meine Schwester meinen Neffen TwoThree, weil er aussieht wie ich.“

Zum Highlight-Video aus 2017 geht es hier

Vincent Golson, Point Guard
geb. 12. Februar 1994
Größe: 1,74 m, 83 kg.

Stationen:
2015 – 2017 Toros Dominguez Hills (CCAA)
2013 – 2015 San Francisco City College
— 2013 Skyline High School, Oakland

Saison 2016/2017 – Toros
21 Spiele, 34 Min pro Spiel, 17.1 Punkte, 38.8 % Wurfquote aus dem Feld, 84.2 % Freiwürfe, 3.8 Assists, 2.5 Rebounds

Foto: Toros

 

Auch Tim van der Velde bleibt ein RheinStar

„Wir sind eine junge coole Truppe, ich verstehe mich mit JJ als Trainer gut. Ich denke, dass wir über den Spaß, den wir jetzt schon miteinander haben, dann auch erfolgreich spielen werden“, sagt Tim van der Velde, der deshalb auch in der kommenden Saison mit den RheinStars Köln in der Basketball-Regionalliga auflaufen wird. Auch Coach Johannes „JJ“ Strasser freut sich über die Vereinstreue des kampfstarken Guards. „Tim ist einer der besten Verteidiger der Pro B gewesen. Er bringt unheimliche Intensität ins Training und ins Spiel. Sehr schwer im Fast-Break zu stoppen. Er arbeitet hart für das Team und kann eine Mannschaft auch in schwierigen Momenten führen und vorangehen.“ Manager Stephan Baeck: „Tim hat bei uns im Verein das Basketballspielen von klein auf gelernt. Er ist ein toller Mensch mit einem besonderen Charakter. Deshalb freut es mich auch ganz besonders, dass er sich entschieden hat, mit in die Regionalliga zu gehen.“

In der vergangenen Saison war van der Velde nach einer ordentlichen Vorbereitung gut ins Auftaktspiel gestartet, kugelte sich aber in den Schlussminuten in Elchingen den Daumen aus, samt Sehnenriss. Nach knapp acht Wochen Pause kehrte er im November zurück, um sich nach sieben Spielen am Stück und dem Derbyerfolg in Rhöndorf noch mal schwer zu verletzen. Doppelter Bänderriss, diesmal im Training kurz nach Weihnachten. Erst zu den Playdowns im März kehrte „VdV“ erneut zurück. So kam der Vielspieler der Vorjahre diesmal nur auf 14 von 28 möglichen Saisoneinsätzen. „Das soll dieses Jahr definitiv anders werden – und besser. Für mich und für das Team“, sagt van der Velde, der schon in der abgelaufenen ProB hinter Vladimir Nemcok als Antreiber die meisten Assists pro Spiel sammelte.

Tim van der Velde, Shooting Guard
geb. 13. April 1996
Größe: 1,90 m, Gewicht: 85 kg

Stationen:
Seit 2018 – RheinStars Köln
2017 – 2018 ETB Wohnbau BAskets Essen
2005 – 2017 RheinStars Köln

Saison 2018/2019 – ProB
14 Spiele, 26:21 Min pro Spiel, 3.4 Punkte, 33,9% Wurfquote aus dem Feld, 3.6 Assists, 3.8 Rebounds, 6.5 Eff.

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel, Yannick Kneesch, Tim van der Velde

Foto: Gero Müller-Laschet

Yannick Kneesch entscheidet sich für Köln und die RheinStars

Schnell soll es gehen in der kommenden Saison, variabel soll gespielt werden und das am besten auch mit beweglichen und flinken Akteuren auf den großen Positionen. Yannick Kneesch ist ein solcher und passt deshalb exakt in die Vorstellungen von Trainer und Management der RheinStars – und ab sofort machen der Power Forward und die Kölner gemeinsame Sache. Kneesch ist damit der nächste offiziell bestätigte Spieler im RheinStars-Kader für die Saison 2019/2020 in der Basketball-Regionalliga West und kommt von den Dragons Rhöndorf.

Coach Johannes Strasser sieht in der Verpflichtung des 23 Jahre alten Studenten der Volkswirtschaftslehre noch weitere Vorzüge. „Yannick ist genau die Art Big man, die ich gesucht habe! Er ist kräftig genug, um die Fünfer der Liga unter dem Korb verteidigen zu können, dazu aber auch schnell genug, um auf kleine Spieler zu switchen oder aggressiv im Pick and roll herauszutreten. Auch im Angriff wird er uns Schnelligkeit und Variabilität bringen.“ Bereits seit Wochen spielt Kneesch mit den künftigen Kollegen im Open-Gym-Betrieb, bei dem der Coach regelmäßig zahlreiche Spieler begrüßt zur Überbrückung der Zwischensaison.

Kneesch freut sich sehr auf die neue Mannschaft. „Das wird ein cooles Team. Und dann will ich auch Köln kennenlernen. Ich war drei Jahre in Bonn und Rhöndorf, jetzt wurde es mal Zeit für einen Tapetenwechsel“, sagt der gebürtige Pfälzer, der seine sportlichen Grundlagen im Basketball-Internat Speyer erhielt, bevor er 2016 ins Rheinland wechselte. Nach einer längeren Krankheits-Pause zum Ende der Spielzeit 2017/2018 konnte er in der abgelaufenen Saison fast alle Spiele in der ProB für die Dragons bestreiten. „Ich konnte zeitlich gerade so zum Start der Vorbereitung im letzten Jahr wieder trainieren und spielen. Richtig fit und gesund fühle ich mich eigentlich erst seit diesem Jahr wieder. Auch deshalb freue ich mich auf die neue sportliche Herausforderung und die nächste Saison.“

Yannick Kneesch, Power Forward
29.03.1996 – 2,04 Meter, 108 kg

Stationen
2017 – 2019 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016- 2017 Telekom Baskets Bonn II (Regionalliga)
2012 – 2016 Basketballinternat BIS Speyer

Saison 2018/2019 – ProB – Dragons Rhöndorf
26 Spiele, 16:15 Min pro Spiel, 5.5 Punkte, 32,1% Wurfquote aus dem Feld, 65.9% FW, 0.8 Assists, 2.8 Rebounds, 4.7 Eff.

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel, Yannick Kneesch

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Auch Thomas Michel bleibt ein RheinStar

Er war der Kapitän, er verpasste als einziger kein Spiel und er wird weitermachen. Thomas Michel wird auch in der kommenden Saison in der Basketball-Regionalliga West das Trikot der RheinStars Köln tragen. „Für mich war schon während der laufenden Spielzeit lange klar, dass ich bleiben wollte“, berichtet der 24 Jahre alte Forward und begründet auch warum: „Ich habe mich nach meinem Umzug sehr schnell in die Stadt verliebt, der Rückhalt der Fans ist einzigartig und die Teamchemie wird hervorragend sein. Dann habe ich tatsächlich meinen Studienplatz in Architektur bekommen und ich möchte nach dem Jahr auch was zurückgeben an die RheinStars. Ich denke, dass ich das auch noch besser machen kann als Spieler – und so wie das ganze hier gerade anläuft, freue ich mich schon jetzt gigantisch auf die neue Saison.“

Auch Trainer Johannes Strasser freut sich über die Zusage des mit 57 Treffern erfolgreichsten Dreierschützen im Team, der zudem auch nach dem US-Amerikaner Tucker Haymond mit fast 31 Minuten im Schnitt am längsten auf dem Feld in der ProB stand. “Tommy ist ein talentierter Spieler, der sicher noch nicht an seinem Limit angekommen ist und in dem noch eine Menge Potenzial steckt.“ Aber der gelernte Schreiner bringe zudem noch wichtige Qualitäten mit, die außerhalb des Feldes liegen. „Er ist immens wichtig für die Mannschaft, er hält die Jungs zusammen und ist immer positiv“, sagt der Coach – und Manager Stephan Baeck ergänzt. „Du brauchst solche Spieler für ein funktionierendes Mannschaftsgefüge – Thomas ist deshalb nicht nur sportlich für uns ein Gewinn, sondern auch ein wichtiger Faktor, um einen erfolgreichen Geist im Team zu entwickeln.“

Thomas Michel, Forward
15.02.1995 – 2,00 Meter, 97 kg

Stationen
seit 2018 RheinStars Köln
2015 – 2018, Dragons Rhöndorf (DE)
2013 – 2018, Telekom Baskets Bonn (DE)
2011 – 2013, Dragons Rhöndorf (DE)
2010 – 2011, BSV Roleber (DE)

Saison 2018/2019 – ProB
28 Spiele, 30:52 Min pro Spiel, 10 Punkte, 38% Wurfquote aus dem Feld, 84% FW, 1.6 Assists, 3.4 Rebounds, 8.3 Eff.

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel

Foto: Gero Müller-Laschet

Tibor Taras schließt sich den RheinStars an

Tibor Taras kehrt endgültig in den Kölner Basketball zurück. Der 21 Jahre alte gebürtige Kölner schließt sich den RheinStars für die kommende Spielzeit in der Regionalliga an, nachdem er in höchster Personalnot dem damaligen ProB-Ligisten schon einmal für eine Partie im Oktober 2018 ausgeholfen hatte. „Die RheinStars ermöglichen es mir perfekt, Studium und Basketball zu verbinden“, sagt Tibor Taras, der seit April an der Universität zu Köln Volkswirtschaftslehre studiert.

Zwischen seinem Hilfseinsatz und der jetzigen Zusage für eine Saison in der Regionalliga West mit den RheinStars lagen knapp anderthalb Monate Engagement in der ProA beim FC Schalke 04 und eine persönlich sehr intensive Auszeit. „Ich hatte schon länger das Gefühl, dass Basketball nicht das einzige in meinem Leben sein sollte“, sagt Taras, der sich 2013 dem Bamberger Nachwuchsprogramm anschloss und dort bis zum Sommer 2018 spielte.  So entschied er sich zum Studium in Köln, nahm aber auch das Basketballspielen wieder auf – u.a. mit seinem ehemaligen Mitspieler aus Kölner Tagen, Tim van der Velde.

Auch in der Open-Gym-Phase der RheinStars ist der ehemalige Jugendnationalspieler von Beginn an dabei und hat den Spaß am Leistungssport als Studienbegleitung längst wiedergefunden. „Das Umfeld, das sich abzeichnende Team – und ich kann meinem alten Verein in einer schwierigen Lage helfen. Es passt alles prima“, erklärt Taras seine Zusage.

Trainer Johannes Strasser und Manager Stephan Baeck sind sich einig. Sie freuen sich, einen so talentierten Spieler zum Kader der Saison 2019/2020 zählen zu können.

Tibor Taras
geb. 24. September 1997 in Köln
Größe: 1,97 m, Gewicht: 82 kg

Stationen:
2018 – 2019 FC Schalke 04 (ProA)
2014 – 2018 Baunach Young Pikes (ProA)
2013- 2014 TSV Tröster Breitengüßbach (NBBL/1. Regionalliga)
bis 2013 Köln 99ers (JBBL/NBBL)

Saison 2018/2019 – ProA – FC Schalke 04
8 Spiele, 23:21 Min pro Spiel, 8.8 Punkte, 39,1% Wurfquote aus dem Feld, 75% FW,, 2.8 Assists, 2.8 Rebounds, 7.8 Eff.

Foto: Frank Fankhauser

Bene van Laack bleibt ein RheinStar

Vor gut einem Jahr hatte Benedict van Laack mit Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung behauptet: „So schnell gehe ich aus Köln nicht weg.“ Und „Bene“ unterstreicht das mit einer weiteren Saison bei den RheinStars. Der talentierte Power Forward geht mit in die Regionalliga. „Für mich waren drei Faktoren entscheidend: Köln, das Gefühl, dem Verein etwas zurückgeben zu können für das Vertrauen der letzten Jahre, und ich bin sicher, dass wir eine gute Truppe haben werden“, erklärt der 21 Jahre alte Sport- und Englisch-Student.

„Bene hat sich in der vergangenen Saison noch einmal entwickelt und hat sich mit seinem Willen eine tragende Rolle erarbeitet“, sagt Trainer Johannes Strasser. „Er ist einer der am vielseitigsten einsetzbaren Spieler – eigentlich kann er von Shooting Guard bis Center alle Positionen spielen. Das hat er in der vergangenen Saison auch schon gemacht und dabei vor allem gezeigt, dass auf ihn immer Verlass ist.“

Van Laack zählte in der vergangenen Saison in der ProB zu den besten fünf nationalen U22-Spielern auf seiner Position in der gesamten ProB. „Wir freuen uns, dass Bene weiterhin an unserer Seite ist. Er hat alle Jugendmannschaften der RheinStars seit 2013 durchlaufen und bestätigt nicht nur mit seinen letztjährigen Leistungen, dass man bei uns eine gute Basis bekommt“, sagt Manager Stephan Baeck.

Benedict van Laack
geb. 10. Oktober 1997, Power Forward
Größe: 1,96 m, Gewicht: 93 kg

Stationen
seit 05.2013 RheinStars Köln (DE)

Saison 2018/2019
27 Spiele, 28:10 Minuten pro Spiel, 40 % Trefferquote aus dem Feld, 67.2% Freiwürfe, 8.9 Punkte, 6.4 Rebounds, 1.6 Assists, 11 Effektivität.

RheinStars-Kader 19/20
Max Dohmen, Bene van Laack.

Foto: Gero Müller-Laschet

Auf in die Regionalliga: Max Dohmen will es nochmal wissen

Energizer, Motivator, ein bisschen Enfant terrible – vor allem und in erster Linie aber Sportsmann und Basketballer durch und durch. Max Dohmen geht mit den RheinStars Köln in die Regionalliga West und wird auch in der kommenden Saison seine Mannschaft und die Fans antreiben. „Die letzten Monate haben mir trotz allem sehr viel Spaß gemacht. Es gab für mich keinen Grund, es nicht weiterzumachen. Ich will mindestens noch eine Saison lang spielen und mich auf dem Niveau beweisen“, sagt der 31 Jahre alte Power Forward.

Nicht nur Headcoach Johannes Strasser freut sich sehr über die Zusage des letztjährigen Publikumslieblings. „Max gibt immer 100 Prozent, er treibt seine Teamkollegen dabei genauso an wie sich selbst oder das Publikum. Egal, ob im Training oder im Spiel. Dazu kommt seine Erfahrung, die mindestens ebenso wichtig ist.“  Manager Stephan Baeck ist ebenso angetan: „Ich freu mich sehr, dass Max weitermacht. Er war nach der vergangenen Saison der erste, der zu mir gekommen ist und gesagt hat, dass er unbedingt beim Team bleiben will. Wir brauchen Jungs mit solch einer Einstellung, die in den wichtigen Momenten vorangehen und Verantwortung übernehmen können und wollen.“

Dohmen war aufgrund der vielen Verletzungen im ProB-Kader im vergangenen Januar aus der Oberliga-Mannschaft zum ersten Team gestoßen und hatte dort schnell eine Führungsrolle auf und außerhalb des Spielfeldes übernommen. Vor den RheinStars spielte er in der Regionalliga für die ART Giants Düsseldorf und BSG Grevenbroich, zudem bei den NVV Lions und den Baskets Schwelm in der 2. Bundesliga und stand auch bei den Telekom Baskets Bonn unter Vertrag. Dort spielte er zuerst in der Regionalliga-Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen.

Max Dohmen, Power Forward
geb. 29. Januar 1988, 204cm/96kg

Saison 2018/2019 – ProB
13 Spiele, 13:29 Minuten pro Spiel, 35,1% Trefferquote aus dem Feld, 68.8% Freiwürfe, 4.5 Punkte, 1.9 Rebounds.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

Stadtderby, Playoffs, kurze Fahrten, starke Gegner

Zuletzt spielten die RheinStars Köln in der Saison 2014/2015 in der Regionalliga West und sicherte sich in einem dramatischen Fernduell mit den WWU Baskets Münster die Meisterschaft. Nach Ablauf der Meldefrist sieht das Teilnehmerfeld für die Saison 2019/2020 nun wie folgt aus:

Die Teams der 1. Regionalliga West 
Dragons Rhöndorf
RheinStars Köln
Deutzer TV
TSV Bayer 04 Leverkusen 2
NEW Elephants Grevenbroich
ETB SW Essen
SV Haspe 70
BG Hagen
AOK Ballers Ibbenbüren
BSV Münsterl. Baskets Wulfen
BG Dorsten
Citybasket Recklinghausen
Hertener Löwen
BBG Herford

So läuft es in der Liga: Die Regionalliga West startet am Wochenende 14./15. September in die Saison 2019/2020. An 26 Spieltagen treffen die 14 Vereine bis Ende März jeweils zweimal aufeinander – einmal Zuhause, einmal auswärts. Die Heimspiele der RheinStars sollen wie gewohnt jeweils Samstag um 18 Uhr in der ASV-Sporthalle stattfinden. An den vorgesehenen Doppelspieltagen der Liga kann der Heimspieltermin auf einen Freitag oder Sonntag verlegt werden.

Neuer Modus: Nach der Hin- und Rückrunde stehen die besten acht Teams in den Playoffs, die nach dem Modus „best of three“ bis in den Mai ausgespielt werden. Der Sieger des Finales hat als Meister zugleich das Aufstiegsrecht in die ProB. Genauso wie die Meister der drei weiteren Regionalligen Nord, Südwest und Südost. Die beiden letztplatzierten Teams der Hauptrunde steigen ab.

So nah liegt der Sport: Insgesamt nur etwas mehr als 1.200 Entfernungs-Kilometer müssen die RheinStars Fans und das Team zu den Auswärtsspielen zurücklegen. Gemessen von Spielhalle zu Spielhalle liegen zwischen den RheinStars und dem Kölner Lokalrivalen Deutzer TV keine 10 Kilometer. Die nächstgelegenen weiteren „Derby-Standorte“ sind dann Leverkusen, Grevenbroich und Rhöndorf. Herford (214 km) und Ibbenbüren (196 km) bilden die weitesten Auswärtsfahrten.

Foto: RheinStars Köln