… und es folgt der dritter Streich

Die RheinStars ziehen weiter ihre Kreise in den oberen Gefilden in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im dritten Saisonspiel landete der Aufsteiger in der Gruppe Nord mit 98:67 (52:31) über den SC Rist Wedel am Samstagabend den dritten Erfolg. „Wir waren von Anfang an aggressiv, sofort im Spiel und hellwach. Es war ein richtig schöner und verdienter Mannschaftserfolg“, befand Manager Stephan Baeck nach dem klaren Sieg über die Gäste aus Schleswig-Holstein.

Headcoach Johannes Strasser musste zwar auf den angeschlagenen Marco Porcher Jimenez verzichten, dafür gab Andrej Mangold sein Saisondebüt. Im weiteren Verlauf sammelten auch die Youngster Moritz Knobloch und Muhammed Yildiz ihre ersten ProB-Spielminuten. Die Gäste hatten in der vergangenen Woche zwar den ehemaligen Kölner Tucker Haymond verpflichtet, der jedoch aufgrund der Quarantäne-Vorschriften noch nicht auflaufen konnte. Und des fehlte dem Kooperationspartner des Erstligisten Hamburg Towers mit Justus Hollatz ein herausragendes Talent. Der 19 Jahre alte Aufbau wird am Sonntag bei der Bundesligapartie in Würzburg die Towers unterstützen – und zwei Einsätze am Wochenende in verschiedenen Mannschaften lassen die Statuten aktuell nicht zu. Dazu fehlten einige Stammkräfte.

„Wir haben uns heute vor allem am Anfang relativ leichtgetan, weil wir einfach soviel Druck aufgebaut und viele einfache Körbe bekommen haben. Da hatte Wedel erst einmal kein Gegenmittel. Die haben relativ viele Verletzte momentan, so dass wir auch wussten, dass sie sich mit dem jungen Team schwertun würden“, freute sich auch Headcoach Johannes Strasser über den Auftritt seiner Mannschaft. „Man hat aber wie gegen Schwelm gesehen, dass wir diesen Druck noch nicht über 40 Minuten aufrechterhalten können. Wir sind einfach noch nicht so weit wie wir das gerne hätten. Aber nichtsdestotrotz haben viele Sachen geklappt, die wir uns vorgenommen haben.“ Nächste Woche geht es bei den Kangaroos in Iserlohn weiter. Nach der Auswärtsaufgabe in Schwelm schon das zweite NRW-Duell.

Von Viertel zu Viertel

Erstes Viertel – 28:13

Die RheinStars setzten ihre Gäste von Beginn an unter Druck, waren aggressiver, gedanklich schneller mit ihrer Starting Five. „Twotwo“ Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Viktor Frankl-Maus und Bene van Laack. Alleine sieben der ersten neun Punkte resultierten aus Ballgewinnen im Vorfeld und/oder Offensivrebounds. So zogen die Hausherren unaufhaltsam davon auf 28:8 Punkte nach knapp achteinhalb Minuten. Auch wenn Wedel bis zum Ende der ersten zehn Minuten Ergebniskosmetik betrieb, die Zahlen waren erdrückend: 25:10 Wurfversuche für Köln, 6 Steals gegen 0 und – vor allem – 8 Kölner Offensivrebounds gegen 5 Defensivrebounds der Gäste. Zudem hatte sich Andrej Mangold mit vier schnellen Zählern zum Saisondebüt eingeführt.

Zweites Viertel – 24:18

„Keinen Frust, nicht die Köpfe hängen lassen“, hatte Wedel-Coach Benka Barloschky seinen Mannen schon vor dem Spiel eingeimpft. Und ab Minute elf änderte sich die Körpersprache der Gäste. Nun nahmen sie am Spiel teil und arbeiteten sich auf 33:22 heran. Köln nahm die erste Auszeit, um hernach wieder minutenlang die Partie und die Verhältnisse zu kontrollieren. So kam in der nächsten guten Kölner Phase des zweiten Durchgangs der 19 Jahre alte Moritz Knobloch zu seinem ProB-Debüt (17.). Sekunden später fand sein erster Assist Bene van Laack – 43:26. Aber Wedel robbte sich wieder heran auf 43:31 (19.) – und provozierte die nächste RheinStars-Auszeit. Köln erhöhte zum Pausenstand von 52:31. Bei 43:21 Wurfversuchen, 25:13 Rebounds, 9:2 Steals.

Drittes Viertel – 24:21

Nach dem Seitenwechsel ging es weiter im gleichen Takt. Sobald Köln aufs Gaspedal stieg, verlor Wedel den Anschluss. Ließen die RheinStars etwas locker, kamen die Gäste wieder heran und spielten mit. Schnell kletterte das Resultat auf 57:31 (22.). Köln ließ schleifen, Wedel gestaltete die Partie für Minuten recht ausgeglichen. So gelangten die Kontrahenten bei 76:52 nach 30 Minuten an. Die grundsätzliche Überlegenheit der Hausherren nutzen die RheinStars-Coaches, um allen Spielern Spielzeit einzuräumen.

Viertes Viertel – 22:15

Neben Moritz Knobloch, dem auch noch die ersten ProB-Punkte gelingen, kommt mit dem 17 Jahre alten Muhammed Yildiz aus der NBBL auch der zweite Youngster zu seinen ersten Spielminuten in der Profiklasse. Drei Minuten vor dem Ende liegen die RheinStars mit 94:60 vorne, doch die 100 Punkte lassen die Kölner geflissentlich aus. Es reichte ja auch so neben zahlreichen Debüts zum klaren Endstand – und interessanten Statistiken: Thomas Michel bringt es letztlich in knapp 25 Minuten auf ein Plus von 35 in der Plusminus-Statistik. Viktor Frankl Maus in knapp 11 Minuten auf +19. Den inoffiziellen Titel „Effektivste Spieler“ teilen sich Tibor Taras (mit 18 Punkten auch Topwerfer) und Yannick Kneesch (13 Zähler). Beeindruckend: Köln hat bei 78 Würfen aus dem Feld 37 Treffer erzielt, Wedel schafft aufgrund der RheinStars-Defense gerade 52 Versuche bei 22 Erfolgen. 17 ihrer 67 Zähler kommen von der Freiwurflinie. Bei den Rebounds steht es 51:29 nach 40 Minuten. Für Köln.

Spielfilm: 15:4 (5.), 28:13 (10.), 37:22 (15.), 52:31 (20.), 65:41 (25.), 76:52 (30.), 85:60 (35.), 98:67 (40.)

Teamstats: Köln 57% zu Wedel 59% (2er), 30%:24% (3er), 78:52 Würfe aus dem Feld, 84%/57% (Freiwürfe), 22:14 Assists, 51:29 Rebounds, Ballverluste 13:21, Steals 13:8, Teamfouls 26:19

RheinStars: Andrej Mangold (12 Punkte/2 Dreier, 7 Rebounds), Vincent Golson (11 Punkte/1 Dreier/3 Assists), Yannick Kneesch (13/1 Dreier, 8 Rebounds), Moritz Knobloch (2), Thomas Michel (9/1 Dreier/6 Rebounds, 3 Assists), Viktor Frankl-Maus (12/3 Dreier/7 Rebounds), Florian Wendeler (8/7 Rebounds), Muhammed Yildiz, Karl Dia, Tibor Taras (18/2 Dreier, 6 Rebounds), Bene van Laack (8/4 Rebounds), Max Dohmen (5/1 Dreier).

Die komplette Statistik gibt es hier

Das komplette Spiel im Re-Live schauen könnt ihr hier

Schneller Kölner. Foto: Gero Müller-Laschet

Heimspiele im Livestream

Ab sofort sind die Heimspiele der RheinStars kostenpflichtig im Livestream auf sportdeutschland.tv zu sehen. Jedes Livespiel kostet dabei 4.99 Euro. „Wir wollen unseren Fans auch in dieser Zeit die Möglichkeit geben unser Team bei den Spielen zu begleiten. Das Livestream Angebot beim ersten Heimspiel ist auch ganz gut angenommen worden, was uns ermutigt alle Heimspiele als Stream zu zeigen.“, erklärt Manager Stephan Baeck. „Die Einnahmen werden dazu dienen, die Kosten für den Livestream wenn möglich gegen zu finanzieren. Wenn es gut läuft, wollen wir das Angebot dann nach und nach ausbauen. Mit weiteren Kameras und interaktiven Elementen.“ Erste Partie im Livestream wird das Heimspiel am Samstag, 21. November, gegen den SC Rist Wedel sein (18 Uhr). Die Übertragung beginnt zehn Minuten früher um 17.50 Uhr mit der Vorstellung der Mannschaften.

Zum Livestream geht es hier

Grafik: RheinStars

“Wedel wird kein Selbstläufer”

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen sind die RheinStars unerwartet erfolgreich in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B gestartet. Am Samstag erwarten die Kölner in der Gruppe Nord den Kooperationspartner von Erstligist Hamburg Towers, den SC Rist Wedel, in der ASV Sporthalle (ab 18 Uhr). „Das wird kein Selbstläufer“, sagt Center Florian Wendeler, „die haben einige starke Spieler in ihrem Kader.“ In der vergangenen Saison verlor er mit seinem Ex-Klub Bochum das Heimspiel gegen die Mannen aus Schleswig-Holstein.

Mit seinem neuen Klub in Köln hat Wendeler noch kein Saisonspiel abgegeben, wundert sich aber selbst ein bisschen darüber. Schließlich kam der 79:78-Erfolg in Schwelm schon recht überraschend am Ende zustande. „Die Wochen der Quarantäne haben uns ziemlich zurückgeworfen. Das ist ja kein Geheimnis. Eigentlich waren wir bis zum Zeitpunkt des Corona-Falls auf einem guten Weg. Ich auch. Dann kommst du wieder und brauchst einen neuen Anlauf. Aber es kommt“, sagt Wendeler.

Der 27 Jahre alte Center selbst war mit seinem zweiten Auftritt schon eher einverstanden als mit seinem Punktspieldebüt im Trikot der RheinStars. Fast hätte es bei den EN Baskets mit acht Rebounds und zehn Punkten sogar zum ersten Double-Double der Saison gereicht. Immerhin gab es eine tadellose 100 Prozent Ausbeute bei seinen selbstbewussten Würfen aus der Nah- und Mitteldistanz. „In der Offense war es ok. Ich kenne ja auch viele Jungs schon länger. Aber wie Tibor Taras oder Twotwo Golson spielen und agieren, muss ich auch erst neu verinnerlichen. In der Defense kann ich – können wir – sowieso noch einiges zulegen. Da ist unsere Entwicklung noch lange nicht fertig.“ Eines aber hat er schon geschafft: Der Sporthochschul-Student ist seit wenigen Tagen ganz offiziell Bachelor of Arts im Bereich „Sport und Gesundheit in Prävention und Therapie“.

Der Gegner SC Rist Wedel

Seit mehr als einem Jahrzehnt zählt der kommende Gegner zur Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB. Der SC Rist Wedel sieht sich dabei als Nachwuchsfördermannschaft – und was liegt dann als Stadt vor den Toren Hamburgs gelegen näher als eine Kooperation mit den Hamburg Towers. Vor sechs Jahren besiegelten die Partner ihre Zusammenarbeit. Cheftrainer Benka Barloschky führt das Team im zweiten Jahr, ist gleichzeitig auch Assistant Coach der Towers in der ersten Bundesliga. Aktuell stehen die Guards Justus Hollatz und Osaro Rich sowie Center Hendrik Drescher in beiden Kadern, wobei sich Drescher Ende Oktober einen Kreuzbandriss zugezogen. Überhaupt haben die Norddeutschen mit heftigen Verletzungsproblemen zu kämpfen, so dass der schleppende Saisonstart mit einem Sieg aus fünf Spielen schnell erklärt ist. Denn eigentlich, sagt Flo Wendeler über das Wedel der vergangenen Saison, sei das „ein sehr junges, athletisches und aggressives Team, mit einer aggressiven auf Steals ausgelegten Full Court Defense der Guards“.

Foto: Marcus Müller-Saran

RheinStars holen auch in Schwelm den Sieg

Zweiter Auftritt, zweiter Erfolg. In allerletzter Sekunde holten sich die RheinStars am Samstagabend beim 79:78 (44:41) in Schwelm bei den EN Baskets den nächsten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und kletterten im Tableau der Nordgruppe auf den dritten Platz. Eine angenehme Momentaufnahme. Das neben einer Menge Potenzial aber auch noch eine mindestens ebenso große Menge an Arbeit vor den Kölnern und ihren Trainern liegt, zeichnete der Abend in der ArENa Schwelm dabei sehr gut nach.

Zuerst einmal zum Jubel. 211 Sekunden vor Schluss scheinen die RheinStars beim Stand von 60:72 so gut wie geschlagen beim Vorjahreszweiten der Nordgruppe. Doch mit einer Energieleistung kämpft sich der Aufsteiger Punkt um Punkt heran. Ein wilder Dreier unter Bedrängnis von Viktor Frankl-Maus 17 Sekunden vor Ende verkürzt auf 76:77. Auf der Gegenseite kann Milen Zahariev nach einem schnellen Kölner Foul nur einen seiner Freiwürfe nutzen. 15 Sekunden bleiben den RheinStars. 1.8 Sekunden vor der Schlusssirene fliegt Schwelms Topwerfer Nikita Khartchenkov (22 Punkte) in den letzten Dreierversuch von Frankl-Maus. Die Schiedsrichter pfeifen Foul. Der 27 Jahre alte Pointguard lässt sich nicht zweimal bitten. Drei Freiwürfe, drei sichere Treffer. Dann fangen die RheinStars den letzten verzweifelten Passversuch der Hausherren ab. Der Sieg geht nach Köln.

„Das war echt ein wildes Ding am Ende. Glückwunsch an die Mannschaft, die nicht aufgegeben hat“, sagte Headcoach Johannes Strasser. Wobei sich die RheinStars vor allem selbst das Leben in Schwelm schwer machten. Losgelegt hatten die Kölner schließlich wie die Feuerwehr. „Wir haben ein richtig gutes erstes Viertel gespielt, mit ganz viel Intensität. Aber wir sind noch nicht soweit, dass wir das über das ganze Spiel aufrechterhalten können. Wir sind noch nicht richtig in Form, das merkt man einfach. Die zwei Wochen Quarantäne haben uns viel gekostet. Vor allem basketballerisch. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Aber wir haben noch viel zu tun.“

25:9 (9.) lagen die RheinStars nach ihrem Blitzstart vorne. „Das war wirklich stark. Aber dann wurde es immer unkonzentrierter“, kritisierte Manager Stephan Baeck. „Mit der Führung sind wir bis zur Pause schlampig umgegangen.“ Trotzdem lagen die RheinStars da noch (44:41) vorne. „Nach der Halbzeit wurde es noch schlimmer. Das war zeitweise gar nichts. Wir haben Schwelm stark gemacht. Aber, Kompliment an die Jungs, dass sie sich da wieder rausgekämpft haben. Solche Spiele noch zu gewinnen, hilft einem Team ungemein.“

Viertelergebnisse: 27:14, 17:27, 12:19, 23:18 

Teamstats: Köln 65% zu Schwelm 50% (2er), 26%:32% (3er), 75%/73% (Freiwürfe), 15:20 Assists, 45:36 Rebounds, Ballverluste 19:17, Steals 6:9.

Funfacts: RheinStars holen sich gleich 20 Offensivrebounds, Flo Wendeler und Bene van Laack davon jeweils 4. “Twotwo” Golson markiert die ersten zehn Kölner Punkte des Spiels im Alleingang bei 100% Trefferquote im ersten Viertel.

Spielfilm: 17:8 (5.), 27:14 (10.), 37:28 (15.), 44:41 (20.), 48:48 (25.), 56:60 (30.), 60:69 (35.), 79:78 (40.)

RheinStars: Vincent Golson (19 Punkte/3 Dreier/5 Assists), Yannick Kneesch (5), Thomas Michel (5/1 Dreier), Viktor Frankl-Maus (16/3 Dreier/7 Rebounds, 6 Assists), Florian Wendeler (10/8 Rebounds), Karl Dia, MarcoPorcher Jimenez (2), Tibor Taras (16/4 Dreier), Bene van Laack (2/8 Rebounds), Max Dohmen (4). Ohne Spielzeit: Moritz Knobloch, Muhammed Yildiz

Die komplette Statistik gibt es hier

 

Foto: Gero Müller-Laschet

 

“Mit den Jungs macht es Spaß”

Saisoneinstieg gelungen. Erstes Spiel, erster Sieg. Auch für Viktor Frankl-Maus hat sich der knappe 80:76-Erfolg über die BSW Sixers zum Auftakt der RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gut angefühlt. „Mit den Jungs macht es Spaß. Es sind die besten Siege, wenn am Ende eigentlich jeder etwas zum Erfolg beigetragen hat. So kann es weitergehen“, sagt der 27 Jahre alte Pointguard vor dem nächsten Punktspiel am kommenden Samstag (19.30 Uhr) in der erweiterten Nachbarschaft bei den EN Baskets Schwelm.

„Wir haben gegen die Sixers gemerkt, dass wir körperlich gut drauf sind, aber erst einmal unseren Rhythmus finden mussten. Der kommt jetzt mit jedem weiteren Spiel. Am liebsten würde ich Samstag, Mittwoch, Samstag spielen“, sagt Frankl-Maus, der gegen die BSW-Mannen aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen in gut 24 Minuten, zwölf Punkte, fünf Assists und gerade in Halbzeit zwei auch sonst eine Menge kleiner Dinge zum Erfolg beisteuerte.

Einen Blick zurück hatte sich Frankl-Maus bei seinem ersten Punktspiel nach gut acht Jahren in einem Kölner Trikot dabei nicht gegönnt. Nach der NBBL war der Kölner 2012 von den 99ers nach Rhöndorf zu den Dragons gewechselt, dort im Laufe der Zeit ebenso Kapitän geworden wie bei der ProB-Mannschaft von Bayern München. Von dort kehrte er im Sommer nach zwei Spielzeiten zurück in die Heimat. Nun soll es in Köln weiter nach vorne gehen – im Studium und mit dem Sport.

Der nächste Gegner: EN Baskets Schwelm

Mit den EN Baskets Schwelm treffen die RheinStars am Samstag auf einen Klub mit ProB-Geschichte. Seit 2010 sind die Schwelmer bis auf eine Spielzeit Bestandteil der dritten Liga. In der abgelaufenen Saison belegten sie den zweiten Platz im Norden hinter den Itzehoe Eagles. Aktuell rangieren sie mit zwei Heimsiegen und einer Auswärtsniederlage auf Rang drei. RheinStars-Center Flo Wendeler berichtet als ehemaliger Bochumer über die EN Baskets: „Sie sind gut eingespielt, verfügen nahezu über das gleiche Team wie letzte Saison und sind offensiv wie defensiv sehr solide.“ Trainer Falk Müller befindet sich in der fünften Saison. Das Spiel seines Kaders wird bereits im zweiten Jahr getragen von Montreal Scott, Nikita Khartchenkov, Anell Alexis und Milen Zahariev. Dazu kommt mit 2,18m-Mann Daniel Mayr einer der längsten ProB-Spieler als weitere Herausforderung unter den Körben.

Livestream: Die EN Baskets bieten über ihre Seite en-baskets.de einen kostenpflichtigen Livestream (5.50 Euro plus Gebühr) an.

Viktor Frankl-Maus. Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars gelingt der erhoffte Auftaktsieg

Den RheinStars ist der erste Schritt in die BARMER 2. Basketball Bundesliga gelungen. Nach drei verlegten Spielen konnten die Spätstarter ihren Saisonauftakt erfolgreich gestalten. Am frühen Sonntagabend schlug der Aufsteiger die BSW Sixer verdient mit 80:76 (34:42) in der ASV-Sporthalles und platzierte sich gleich im breiten Mittelfeld der ProB-Gruppe Nord. Am kommenden Samstag geht es zum Derby bei den EN Baskets Schwelm. Wie die erste Partie wieder ohne Zuschauer, aber mit Livestream.

Den Vergleich mit dem Farmteam des Bundesligisten Mitteldeutscher BC konnten die Fans dank der Kooperation mit der Kölnischen Rundschau im Livestream verfolgen. Wenig überraschend kamen die RheinStars dabei schwer in die Gänge. Es fehlte schlicht an Wettkampfpraxis. Vor genau acht Monaten am 8. März waren die Kölner in der Regionalliga zuletzt auf Punktejagd gegangen. Dann kam die Vorbereitung mit ordentlichen Ergebnissen, aber nach einem positiven Corona-Fall im Team eine neuerliche Zwangspause. Während die anderen Teams trainierten und spielten, saßen die RheinStars bis vor anderthalb Wochen in Quarantäne Zuhause.

„In der ersten Halbzeit hatten wir langsame Beine, waren gedanklich nicht schnell, nicht aggressiv genug und noch nicht wirklich bereit“, bemerkte Headcoach Johannes Strasser. Allerdings versäumten es die stärker agierenden Gäste in den Minuten vor der Pause, die Partie bereits zu ihren Gunsten zumindest vor zu entscheiden. Anstelle mit möglicherweise 13 bis 15 Punkten Rückstand gelangten die RheinStars glücklich bei 34:42 in die Halbzeit. „Dann wurde es von unserer Seite ein anderes Spiel“, sagte Manager Stephan Baeck.

Nach Wiederanpfiff leisteten sich die Sixers gleich die nächste Phase der Unachtsamkeit. „Wir hatten in der Kabine noch gewarnt, dass die ersten Minuten entscheidend für uns werden könnten. Aber Köln kam dann zu einfach heran“, bilanzierte Sixers-Headcoach Sebastian Ludwig. Die RheinStars kamen hellwach aus der Kabine, legten einen Gang zu und konnten bereits in der 24. Minute ausgleichen (44:44) – übernahmen kurze Zeit später die Führung. Die Partie blieb aber knapp bis zum Ende. Hinten heraus trug jedoch die Sicherheit eines eingespielten Kaders immer besser die Last. Yannick Kneesch traf entscheidend, Bene van Laack hatte nicht zufällig die beste +/- Statistik des Teams. Die letzten Zähler sicherte dann Tibor Taras ab.

„Mannschaften wie die BSW Sixers sind genau die Kaliber, die wir schlagen müssen in dieser Saison. Vor allem in eigener Halle“, sagte Headcoach Strasser“, „und das haben wir getan.“ Manager Baeck: „Es war ein guter Auftakt für uns.“ Nach Schwelm am kommenden Samstag, die eher zum erweiterten Kreis der Favoriten in der ProB-Nord gehören, gastiert am 21. November der SC Rist Wedel in die ASV-Sporthalle. Der nächste Gegner auf Augenhöhe mit den RheinStars.

Viertelergebnisse: 17:22, 17:20, 18:14, 28:20 

Teamstats: Köln 44% zu Sixers 56% (2er), 35%:38% (3er), 82%/89% (Freiwürfe), 18:18 Assists, 30:34 Rebounds, Ballverluste 9:13, Steals 6:4.

Spielfilm: 7:10 (5.), 17:22 (10.), 21:30 (15.), 34:42 (20.), 46:45 (25.), 52:56 (30.), 63:61 (35.), 80:76 (40.)

RheinStars: Vincent Golson (8 Punkte/5 Rebounds/2 Assists), Yannick Kneesch (16/2 Dreier), Thomas Michel (9/1 Dreier/3 Assists), Viktor Frankl-Maus (12/2 Dreier/5 Assists), Florian Wendeler (4/5 Rebounds, 3 Offensivreb.), Karl Dia, Marco Porcher Jimenez (7), Tibor Taras (17/2 Dreier/7 Assists), Bene van Laack (4/7 Rebounds), Max Dohmen (3). Ohne Spielzeit: Moritz Knobloch, Muhammad Yildiz.

Die komplette Statistik gibt es hier https://bit.ly/2IikHr1

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

RheinStars bereit für den Saisonstart

Am Sonntag soll es soweit sein. Die RheinStars starten endlich in die Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. In der ProB-Gruppe erwartet der Aufsteiger und Regionalligameister um 18 Uhr in der ASV-Sporthalle die BSW Sixers, den Partnerverein des Erstligisten Mitteldeutscher BC. „Wir freuen uns, dass es endlich soweit ist, auch wenn uns die Zuschauer fehlen werden“, sagt Kapitän Tibor Taras. „Mit Fans macht das einfach mehr Spaß. Aber vielleicht können wir ja in diesen schwierigen Zeiten zumindest über den Livestream ein wenig für Abwechslung bei den Fans Zuhause sorgen.“ Die Partie wird auf der Seite www.rundschau-online.de/rheinstars kostenfrei von der Kölnischen Rundschau übertragen.

Die RheinStars

Seit Mitte vergangener Woche trainieren die RheinStars wieder nach ihrer überstandenen Quarantänezeit. Doch zwischen dem letzten Testspiel und dem Sieg über den Süd-ProB-Ligisten EPG Baskets Koblenz (73:67) werden zum Tip-off am Sonntag mehr als vier Wochen ohne Wettkampfpraxis und drei ausgefallene Saisonspiele liegen. „Wir haben ordentlich trainiert. Aber es fehlt komplett das Gefühl, wo wir denn nun leistungsmäßig stehen im Vergleich mit den anderen Teams“, beschreibt Tibor Taras die aktuell vorherrschende Melange aus Vorfreude und Ungewissheit. Es wird also eine Wundertüte sein gegen einen Gegner, der bereits zwei Spiele bestreiten konnte.

Die BSW Sixers

Der Kontrahent vom Sonntag hat bislang ein Spiel gewonnen (56:48 über die Iserlohn Kangaroos) und eines verloren (75:81 beim SC Rist Wedel). Im Kader verfügt Trainer Sebastian Ludwig dabei über eine illustre Mischung aus Talent und Erfahrung. Zu den Talenten zählen die drei auch im MBC-Erstligakader stehenden Youngster Vincent Frederici, Robin Danes und Nemanja Nadjfeji. Der 20jährige ist Sohn von Spieler-Legende Aleksandar Nadjfeji, der 2006 mit den Köln 99ers erstmals Deutscher Meister wurde.

RheinStars-Center Flo Wendeler, der als einziger die Teams aus der Nordgruppe aus seiner Zeit in Bochum kennt, sagt über die Sixers. „Es ist ein klassisches Farmteam: sehr jung und größtenteils unerfahren, teilweise wildes Spiel, aggressive Defense, schnelle Transition. Sie haben mit dem 32 Jahre alten Luka Petkovic einen erfahrenen Pointguard und mit Lucien Schmikale (Gladiators Trier) und dem ehemaligen MBC-Center Djordje Pantelic zwei interessante Neuzugänge.“ Gerade den mittlerweile 36 Jahre alten 117-Kilo-Brocken Pantelic haben die RheinStars dabei aus den Playoff-Duellen mit dem MBC im Frühjahr 2017 noch ungut in Erinnerung. Was auch immer das dann für die Saisonpremiere am Sonntag bedeutet.

Foto: Marcus Müller-Saran

 

Flossbach von Storch ab sofort neuer Hauptsponsor der RheinStars

Die Flossbach von Storch AG weitet ihr Engagement bei den RheinStars Köln aus und wird in der aktuellen Saison neuer Hauptsponsor. Der Kölner Vermögensverwalter wird damit auch mit seinem Logo auf der Trikotbrust des Klubs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga klar erkennbar sein. Durch die Unterstützung des Finanzdienstleistungsinstituts als Partner der Jugend konnten die RheinStars bereits im Sommer erstmals in ihrer Geschichte drei hauptamtliche Trainerstellen im Nachwuchs- und Schulbereich besetzen.

„Wir sind glücklich, dass wir in diesen herausfordernden Zeiten einen solchen Partner als Hauptsponsor an unserer Seite wissen und freuen uns sehr, dass wir dies auch über das Engagement auf dem Trikot nach Außen dokumentieren können“, sagt Manager Stephan Baeck. „Ich freue mich auf den Weg, den wir mit Unternehmen wie Flossbach von Storch gehen wollen und werden. Gemeinsam wollen wir den Nachwuchs für unseren Sport in Köln begeistern.“ So wird sich das Unternehmen auch im gerade entstehenden Basketball Campus Köln exponiert engagieren.

„In unserer Heimatstadt Köln engagieren wir uns in verschiedenen Bereichen – neben dem Sport auch bei kulturellen und sozialen Projekten. Im Fokus stehen junge Menschen und die Teilhabe an Bildung und Sport. Wir arbeiten so auch mit den RheinStars im Jugendbereich zusammen, aber das spannende Projekt hat noch viel mehr Facetten. Deshalb erscheint es für uns folgerichtig, auch die Profimannschaft als Hauptsponsor zu fördern. Schließlich sollen die Talente aus dem Nachwuchsbereich genau dort einmal landen. Langfristiger Erfolg braucht eine Basis und einen soliden Aufbau. Hier helfen wir gerne bei der Entwicklung mit“, beschreibt Vorstandsmitglied Dirk von Velsen das Engagement des Unternehmens, das 1998 von Bert Flossbach und Kurt von Storch gegründet wurde und seinen Sitz im Kölner Stadtteil Deutz hat.

Weinor bleibt Partner 

Der langjährige Hauptsponsor Weinor wird dagegen nun nicht mehr auf den Trikots werben, bleibt den RheinStars aber als Partner erhalten. „Für mich ist das Ehrensache. Wir haben das seit 2013 gerne gemacht, nun sollen die RheinStars die nächsten Schritte gehen und wir bleiben an ihrer Seite und begleiten das Projekt weiterhin“, sagt Thilo Weiermann, Geschäftsführer des Spezialisten für Markisen, Terrassendächer und Glasoasen aus Köln-Ossendorf. „Weinor ist und bleibt der Partner der ersten Stunde. Ohne Weinor wäre unser Weg und unsere Entwicklung überhaupt nicht möglich gewesen. Das werden wir nie vergessen und für immer dankbar sein“, sagt Manager Baeck.

 

Über Flossbach von Storch

1998 gründen Bert Flossbach und Kurt von Storch die Flossbach von Storch AG. Die Aufnahme der Geschäfte erfolgte am 1. März 1999. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der Betreuung von privaten Vermögen. Zu den Kunden zählen viele vermögende Privatkunden und institutionelle Investoren. Der Großteil der anvertrauten Gelder entfällt aber mittlerweile auf die Flossbach von Storch Publikumsfonds.

Flossbach von Storch ist einer der größten bankenunabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland – und nach wie vor im Eigentum seiner Gründer und leitenden Angestellten. Mehr als 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um ein Vermögen von mehr als 56 Milliarden Euro.

Flossbach von Storch ist Teil von Köln und Köln ist Teil von Flossbach von Storch – als Unternehmen und Arbeitgeber, durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Partner und Kunden. Deshalb unterstützt und fördert Flossbach von Storch Initiativen und Vereine, die kulturell oder sozial, im Sport, in der Musik oder im Bildungsbereich Menschen fördern und damit Brücken bauen und Türen öffnen.

Foto: Marcus Müller-Saran

 

Spiel in Hamburg fällt aus – Ein Überblick nach den Corona-Beschlüssen

Von den am vergangenen Mittwoch beschlossenen Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie durch die Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder für den kommenden Monat November sind natürlich auch der Sport, der Basketball und die RheinStars Köln mit ihren Mitgliedern betroffen. Zudem hat der Westdeutsche Basketball-Verband schon vergangene Woche den Start der Saison 2020/2021 in den Senioren- und Jugendklassen auf den kommenden Januar verschoben. Wir versuchen mal einen Überblick zur Orientierung:

Profisport und Amateursport

Der Profisport darf unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weiterspielen, sagt der Beschluss, allerdings ohne Zuschauer. Als Profisport im Basketball sind laut dem Deutschen Basketball-Bund alle Spielklassen definiert, die unter den „Rettungsschirm“ bzw. die Hilfemaßnahmen der Bundesregierung im Rahmen des 200-Mio-Euro-Paketes für den Sport fallen: easyCredit Basketball Bundesliga, die BARMER 2. Basketball Bundesliga mit ProA/ProB, 1. und 2. DBBL. Alle anderen Spielklassen, also auch die Nachwuchsbundesligen, zählen somit in die Kategorie Amateursport.

RheinStars in der ProB

Als Teil des Profisports kann die ProB ihren Spiel- und Trainingsbetrieb fortsetzen. Nachdem inkl. des kommenden Sonntagsspiels beim ETV Hamburg (Quarantäne) inzwischen die ersten drei Begegnungen der RheinStars in der Nord-Gruppe verschoben werden mussten, konzentriert sich die Mannschaft von Headcoach Johannes Strasser auf den Saisonauftakt am Sonntag, 8. November (18 Uhr) gegen die BSW Sixers, den Kooperationspartner des Bundesligisten Mitteldeutschen BC. Seit Mittwoch trainiert die Mannschaft wieder nach ihrer eigenen Rückkehr aus der Quarantäne.

Sollte das Spiel gegen die BSW Sixers wie geplant stattfinden können, würde es ohne Fans ausgetragen werden müssen. Eine Übertragung per Livestream ist allerdings dank der Zusage der Kölnischen Rundschau abgesichert – und das kostenfrei für die Zuschauer.

RheinStars in den Nachwuchs-Bundesligen

Die Nachwuchs-Bundesligen setzen den Spielbetrieb in der NBBL, der WNBL und der JBBL ab dem 2. November bis vorerst 30. November 2020 aus. „Wir wünschen uns eine rasche Wiederaufnahme des sportlichen Wettbewerbs für unsere ambitionierten Nachwuchs-Basketballer, müssen die aktuelle Entwicklung aber beobachten und stets neu bewerten“, sagt NBBL-Liga-Manager Sören Greßmann.

RheinStars im Trainings- und Spielbetrieb

Ab dem kommenden Montag sind die öffentlichen und privaten Sportstätten in der Stadt Köln im Zuge der Corona-Bekämpfung für den Freizeit- und Amateursport im November geschlossen. Dies gilt sowohl für den Trainings- als auch für den Spielbetrieb. „Sobald es wieder möglich ist, wollen wir natürlich wieder loslegen“, sagt der Sportliche Leiter des Vereins, Platon Papadopoulos. Die RheinStars wollen aber den Kontakt zu ihren Teams zumindest per Zoom-Schaltungen mit inhaltlich unterschiedlichen Angeboten unter der Woche aufrechthalten.

Foto: Quarantänetraining des ProB-Teams I RheinStars

 

WBV verschiebt Saisonstart!

An alle Vereine
im Westdeutschen Basketball-Verband e.V.

20. Oktober 2020

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,

erschreckenderweise steigen die Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen weiter an. Auch die Zahl der Kreise und kreisfreien Städte, die einen Inzidenzwert über 50 und mehr haben nehmen zu. Es wird auch schwieriger für die Gesundheitsämter Infektionsketten zu ermitteln und zurückzuverfolgen. Die Gefahr, dass Personen am Spiel teilnehmen und nicht wissen, dass sie infektiös sind nimmt gleichermaßen zu. Die Wahrscheinlichkeit von Quarantänen nach einem Spiel steigt.

Der Sport ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Umso notwendiger ist es auch hier einen spürbaren Beitrag dazu zu leisten, dass sich das Infektionsgeschehen in NRW nicht weiter ausbreitet und eingedämmt werden kann. Nur wenn das Infektionsgeschehen auf einem niedrigen Niveau bleibt, hat der Basketball eine Chance, in allen Ligen einen Spielbetrieb zu gestalten. Viel wichtiger noch ist aber, dass die Vereine einen Trainingsbetrieb durchführen können. Nur so kann vermieden werden, dass sich Spieler*innen von unserer Sportart abwenden. Es gilt aber auch, die Ängste und Sorgen der Spieler*innen vor Infektion wie auch vor einer Quarantäne zu berücksichtigen und zu respektieren.

Vor diesem Hintergrund ist es schwer vorstellbar, dass wir am 31.10.2020 mit der Saison beginnen können. Auch aus unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung heraus musste das Präsidium eine Abwägung vornehmen. Es bleibt uns aber derzeit – auch nach überwiegender Meinung der Vereine – keine andere Möglichkeit als den Saisonstart für die Senioren- und Jugendligen zu verschieben. Auch wenn sich alle nach dem Lockdown im Frühjahr und der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes im Sommer auf die neue Saison gefreut haben, bleibt dem Präsidium derzeit keine andere Möglichkeit, die Saison bis zunächst Januar 2021 zu verschieben. Vielleicht sind dann die Infektionszahlen so, dass ein verkürzter Spielbetrieb bis Juni 2021 stattfinden kann. Für den Bereich der Regionalligen im Seniorenbereich findet noch eine Abstimmung mit den betroffenen Vereinen statt.

Dennoch ist es für den Basketball ganz wichtig zumindest den Trainingsbetrieb in den Vereinen aufrechtzuerhalten. Das Verschieben des Saisonstartes kann sicherlich auch dazu einen Beitrag leisten. Die Möglichkeit bis zum Saisonstart Freundschaftsspiele auszutragen bleibt jedem Verein, jeder Mannschaft natürlich unbenommen.

Wir werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen virtuelle Konferenzen mit allen Mitgliedern anbieten, damit wir – und das ist uns ganz wichtig – im engen Dialog bleiben.

Bleiben Sie weiterhin gesund und zuversichtlich

Ihr / Euer
Westdeutscher Basketball-Verband e.V.

für das Präsidium
Uwe J. Plonka                                    Lothar Drewniok                               Nadeesh Kattur