RheinStars mit ordentlichem Finale

Mit einer ordentlichen Vorstellung gehen die RheinStars aus der Aufstiegssaison in die ProA der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 71:74 (36:44) stand es am Ende bei den Kirchheim Knights. 3.041 Zuschauer sahen dabei am Samstagabend in der Göppinger EWS Arena eine Partie auf nicht immer gutem Niveau, die personell reichlich dezimierten Kölner konnten sich aber achtbar aus der Affäre ziehen. „Trotz der vielen Verletzten haben sich die Jungs anständig verkauft. Mehr war nicht zu erwarten“, sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Wir können uns alle freuen über eine gute Saison und auf den gemeinsamen Saisonausklang am kommenden Samstag.“ Dann laden die RheinStars ab 16 Uhr in die Eventgarage der Motorworld – als Tabellenzwölfter und bester Aufsteiger.

Zum Start in Kirchheim fehlten diesmal neben Kenny Baptiste, Hall Elisias, Maxi Begue und  Justin Onyejiaka auch noch der erkrankte Mike Miller. So starteten die RheinStars mit Cedric Russell, Jasper Günther, Konsti Lehmann, Adam Paige und Björn Rohwer. Trotz der vielen Ausfälle hielten die Kölner die Partie weitgehend offen. Auffällig im „Trefferbild“ – die  Knights suchten ihr Glück über das Innenspiel, Köln attackierte über das eigene Wurfvermögen von außen. 24 beide stand es nach zehn Minuten, 36:44 zur Pause. Die RheinStars am Ende mit 16:5 erfolgreichen Dreiern, die Hausherren mit 23:6 Zweiererfolgen.

Auch der dritte Abschnitt ging mit 14:18 an Kirchheim, doch Köln ließ nicht abreißen, schaffte es sogar, den Rückstand auf eine Possession zu verkürzen. Günther und Timmy Davis hatten sogar den letzten Wurf auf der Hand, doch der letzte Dreierversuch wollte beim Stand von 71:74 nicht mehr wirklich in den Korb. Immerhin, dass letzte Viertel der Saison ging mit 21:12 an die RheinStars. Topscorer wurde Cedric Russell mit 20 Zählern, er war auch der Spieler mit der höchsten Effektivität bei Köln vor Adam Paige (13) und Björn Rohwer.

Viertel:  24:24, 12:20, 14:18, 21:12

Spielfilm: 12:9 (5.), 24:24 (10.), 20:28 (15.), 36:44 (20.), 44:55 (25.), 50:62 (30.), 56:72 (35.), 71:74 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 22 von 67/33%, Knights (28/73, 38%), FW Köln 61% (11/18) zu 72% (13/18), 17:18 Assists, 38 (6 offensiv): 51 (14) Rebounds, 18:17 Fouls, 6:7 Steals, 4:2 Blocks, 10:9 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier:  https://bit.ly/4ek2BSd

RheinStars: Cedric Russell (20 Punkte/6 Dreier, 7 Rebounds, 3 Assists), Ferdi Trefzger, Zac Watson (9/1), Jasper Günther (3, 6 Ass, 4 Reb.), Konstantin Lehmann (6/2, 2 Steals), Haris Hujic (9/2, 5 Reb.), Timmy Davis (7/2, 3 Ass, 3 Reb), Adam Paige (8/2, 11 Reb., 2 Blocks), Marko Cuvalo, Björn Rohwer (9/1, 3 Reb).

Foto: Eibner-Pressefoto/Nina Sander

Letzte Saisonreise zum Eventspiel der Ritter

Zum Abschluss der Saison können sich die RheinStars auf ein Basketball-Fest freuen. Am Samstag (19.30 Uhr) bestreiten die Kölner bei den BOZIC Estriche Kirchheim Knights ihr 34. Und letztens Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Und das nicht in der über die Jahre angegrauten Stadthalle der Hausherren, sondern im benachbarten Göppingen in der dortigen EWS-Arena – und zu der Partie werden knapp 4.000 Zuschauer erwartet. „Auch wenn wir als bestplatzierter Aufsteiger in unserem letztes Saisonspiel durch einen Sieg oder eine Niederlage wenig an unserer Platzierung in dieser erfolgreichen Saison ändern können, erwarte ich doch, dass sich jeder einzelne nochmals zeigen und ordentlich präsentieren will“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es werden viele Fans kommen, die die Knights unterstützen, und es sollte allen Spaß machen in einer solchen Atmosphäre zu spielen. Wir werden noch einmal alles geben.“

Entsprechend ausgeschlafen wird sich der RheinStars-Tross am Samstagvormittag auf den Weg in den Süden machen, um den Erwartungen gerecht zu werden. So wird es für Kapitän Mike Miller & Co. noch einmal ein langer Tage werden mit knapp 450 Kilometer langer An- und Abfahrt sowie einem herausforderndem Spiel gegen den Sechstplatzierten der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Während sich dann die Ritter in der ersten Playoff-Runde wohl mit der BG Göttingen auseinandersetzen werden, steht für die Kölner Profis nach dem offiziellen Saisonabschluss am 9. Mai in der Eventgarage der Motorworld (ab 16 Uhr) die Offseason an, die Mitte August mit dem Start in die Spielzeit 26/27 enden wird.

Das Hinspiel gewannen die RheinStars mit 87:74, es war der erste Saisonsieg und der erste Erfolg für die aktuellen Coaches Zoran Kukic und Oliver Elling. Cedric Russell verfolgte Anfang November das Spiel noch von der Bank aus in Zivil, bevor der RheinStars-Topscorer (15.2 Punkte im Schnitt pro Spiel) wenige Tage später beim ersten Auswärtserfolg bei den UniBaskets Münster seine Mannschaft erstmals zum Sieg warf. „Ich freue ich mich auf das Spiel, weil Kirchheim die einzige Mannschaft in der Liga ist, gegen die ich noch nicht gespielt habe.“

Lage der Liga – Meister gesucht

Zwei Entscheidungen stehen noch aus am letzten Spieltag der Hauptrunde. Wer wird Meister und wer wird das achte Playoff-Team? An der Spitze liegen Phoenix Hagen und die Hakro Merlins Crailsheim mit je 27 Siegen gleichauf, wobei Hagen den direkten Vergleich hat. Gewinnt Phoenix in Münster ist Hagen Hauptrunden-Meister, Crailsheim spielt gegen Göttingen. Die PS Karlsruhe Lions (16 Siege) haben im Playoff-Rennen die besten Karten: mit einem Sieg sind sie Achter. Dahinter lauern die Nürnberg Falcons und die VfL SparkassenStars Bochum mit je 15 Erfolgen. Gegner der Lions in eigener Halle sind die Paderborn Baskets.

Ligaweite Konferenz-Schaltung am Samstag

Alle Spiele der Liga finden am Samstag ab 19.30 Uhr gleichzeitig statt und werden in einer kostenlosen Konferenz auf sporteurope.tv übertragen. Wie in den Vorjahren bietet die den perfekten Überblick an. Moderiert wird die Sendung in der gewohnten Besetzung der Podcaster von „Erstklassig Zweitklassig“ mit Simon Schornstein, Thorsten Dlugosch und Lukas Becker.

Zur kostenfreien Konferenz geht es hier: https://bit.ly/3RbmQrz

Zum Einzelspiel (ab 5.99 Euro): https://bit.ly/49ltsdc

Zum Liveticker: https://bit.ly/4ek2BSd

Mike Miller und Adam Paige – Foto: Gero Müller-Laschet

“Heute war das leider nicht gut”

Ein Hauch von Melancholie lag in der Luft, als sich die RheinStars am Sonntag von ihrem Publikum aus der Motorworld für die Saison 25/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verabschiedeten. Zwar unterlagen die Kölner nach einer ihrer schwächeren Saisonvorstellungen den Nürnberg Falcons am vorletzten Spieltag mit 71:83 (27:43), doch unterschwellig waberte immer mit: Es war ein Spiel frei von Sorgen. Der Abstiegskampf in der Premierensaison schon vor Wochen erfolgreich erledigt, die Playoffs unerreichbar. Warum also jemandem Böse sein? Kommendes Wochenende geht es nochmal zu den Kirchheim Knights, dann ist Feierabend – und dann sehen sich alle am Samstag, 9. Mai ab 16 Uhr in der Eventgarage der Motorworld zum fröhlichen Saisonkehraus.

Entsprechend kommentierten die Verantwortlichen das Geschehen, die genau wie die 1.525 Zuschauer in der fast ausverkauften Motorworld sicher gerne eine besser aufgelegte Kölner Mannschaft bei ihrer Arbeit verfolgt hätten. „Manchmal ist das so, leider. Vielleicht auch verständlich nach einer langen und kräftezehrenden Saison in der man die vorher ausgegebenen Ziele bereits erreicht hat. Trotzdem erwarte ich mehr von jedem einzelnen und dem gesamten Team. Es sollte jedem eine Freude sein, innerer Antrieb und Motivation, zuhause vor so einem großartigen Publikum zu spielen und sich nochmal zeigen zu können. Ich freu mich für jeden einzelnen, dass wir die Saison wirklich gut gestaltet haben, aber heute war das leider nicht gut“, kommentierte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport das Geschehen. Headcoach Zoran Kukic ergänzte knapp: „Einige wollten und konnten etwas zeigen. Andere wollten und konnten genau das nicht.“

Natürlich fehlten dem Kader von Beginn an neben Hall Elisias und dem bereits nach Frankreich zurückgekehrten Kenny Baptiste nun auch die angeschlagenen Justin Onyejiaka und Maxi Begue. So rutschte Youngster Konstantin Lehmann mit seinen noch 17 Jahren sogar in die Startformation und machte seine Sache im Laufe des Spiels ebenso ordentlich wie Marko Cuvalo auf der Center-Position, ebenfalls Jahrgang 2008.

Gelang das erste Viertel noch ordentlich (20:19), blieben die RheinStars im zweiten Viertel 6:30 Minuten ohne eigenen Korberfolg, kassierten insgesamt einen 0:16-Lauf und lagen vorentscheidend mit 20:32 hinten. 27:43 stand es zur Pause. Nürnberg spielte zwar auch nicht die Sterne von Himmel, überzeugten aber als Team und war physischer. Immerhin gaben sich die Kölner nicht auf und mühten sich in der zweiten Hälfte stetig um eine Wende im Spiel, doch mangelte es den beiden US-Guards Cedric Russell (26 Punkte) und Mike Miller (19) als Alleinunterhaltern an Unterstützung. Am ehesten kam die noch von Adam Paige. Ansonsten erinnerte es an eine Henne-Ei-Diskussion. Was war zuerst da? Indisponierte Mitspieler, die den Ball nicht mehr bekamen oder bekamen sie erst den Ball nicht und waren dann indisponiert.

Zweimal näherten sich die Hausherren zumindest auf acht Punkte den Franken an. Zum 54:62 in der 32. Minute und zum 69:77 zweieinhalb Minuten vor dem Ende. Und obwohl das gut gelaunte und willige Publikum samt der Hallenmoderation zumindest von außen attackierte, kam es nicht mehr zur Wende auf dem Parkett. Die Nürnberger waren dazu an diesem späten Nachmittag zu abgezockt. Ein Trost, nach der nun längeren Heimspielpause geht es im Herbst mit der nächsten Saison weiter. Und dann können und wollen bestimmt wieder alle.

Viertel:  20:19, 7:24, 20:17, 24:23

Spielfilm: 12:9 (5.), 20:19 (10.), 20:28 (15.), 27:43 (20.), 42:52 (25.), 47:60 (30.), 59:75 (35.), 71:83 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 25 von 58/43%, Falcons (30/59, 51%), FW Köln 85% (11/13) zu 71% (12/17), 9:17 Assists, 34 (10 offensiv): 29 (6) Rebounds, 20:15 Fouls, 8:13 Steals, 1:0 Blocks, 17:14 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier:  https://bit.ly/4sSKgiR

RheinStars: Cedric Russell (26 Punkte/6 Dreier, 5 Rebounds, 2 Assists), Zac Watson (2, 3 Reb), Jasper Günther (1, 2 Reb.), Konstantin Lehmann (5, 3 Reb), Fynn Rieck, Haris Hujic (2), Timmy Davis (3 Reb), Adam Paige (12/2, 5 Reb.), Marko Cuvalo, Björn Rohwer (4, 2 Reb), Mike Miller (19/2, 3 Ass, 9 Reb).

Tospcorer CedricRussell. Foto: Gero Müller-Laschet

Maxi Begue verlängert bei den RheinStars

Mit Maxi Begue wird ein weiterer wichtiger Akteur des aktuellen Teams mit den RheinStars in die kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gehen. Nach Jasper Günther, Haris Hujic, Björn Rohwer und Cedric Russell unterschrieb damit der nächste Spieler für mindestens eine weitere Saison, der in den Planungen der Kölner eine tragende Rolle spielt. „Maxi ist ein wichtiger Anker in unserem Spiel. Er gibt uns sehr verlässlich die Energie und Physis, die wir vor allem in der Verteidigung brauchen, um Spiele zu gewinnen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Maxi hat zudem einen Weg gefunden seine Qualitäten ins Spiel einzubringen, die die Mannschaft besser und stabiler machen, ohne dass das gleich in der Statistik auftaucht.“

„Ich mag die sportlichen Ambitionen und ich mag, wie sich die RheinStars zunehmend professionalisieren. Hier ist noch eine Menge möglich und ich bin gerne ein Teil davon, und außerdem ist Köln eine coole Stadt“, sagte der 25 Jahre alte Guard – und Verteidigungsminister der RheinStars.

Mehr zu Maxi Begue findet ihr hier

Foto: Gero Müller-Laschet

Lust aufs nächste Spektakel

Noch einmal Spektakel? Noch einmal Spannung? Auf jeden Fall noch mal ein attraktives Heimspiel für die RheinStars bietet der vorletzten Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Sonntag erwarten die Kölner die Nürnberg Falcons ab 17 Uhr in der bereits sehr gut ausgelasteten Motorworld am Butzweiler Hof. „Wir wollen unseren Fans noch einmal ein erfolgreiches Spiel liefern, darauf haben alle Lust; die Jungs, wir als Trainer und alle anderen sicher auch“, sagt Headcoach Zoran Kukic, dessen Team sich am vergangen Samstag beim 87:77-Erfolg in Gießen über die 46ers in bester Spiellaune präsentierte.

Mit einem Erfolg könnten die RheinStars erstmals in dieser Spielzeit auf einen einstelligen Tabellenstand gelangen. „Das würde unsere gute sportliche Entwicklung in den vergangenen Monaten sicher noch einmal sichtbar unterstreichen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch wenn wir unabhängig vom abschließenden Tabellenstand schon jetzt eine sehr positive Bilanz ziehen könnten. Wer hätte gedacht nach unserem Start, dass wir so sicher und frühzeitig die Klasse halten würden. Aber das stellen wir erst einmal hinten an. Wir wollen jetzt alle zusammen unsere Zuschauer begeistern und das nächste Spiel gewinnen.“

Mit Nürnberg kommt zudem ein Gegner, der exakt die gleiche Heim- und Auswärtsbilanz wie die RheinStars aufweist. Beide haben in der eigenen Halle sowie in fremden Arenen jeweils sieben Siege geholt. Das Hinspiel ging mit 95:92 an die Kölner. Wie die Falcons und die RheinStars weisen auch die VfL SparkassenStars aus Bochum 14 Saisonerfolge auf, dahinter folgen die EPG Baskets Koblenz und der BBC Bayreuth (je 13).  Es ist quasi eine eigenständige Platzierungsrunde im Tabellen-Mittelfeld.

Topscorer bei den von Ralph Junge gecoachten Franken, die in der Vorwoche den Tabellendritten BG Göttingen mit 70:69 besiegen konnten, sind Brandton Chatfield (durchschnittlich 13.5 Punkte pro Spiel), Vincent Friederici (12.9), Trevor Baskin (12.2) und Evan Taylor (12).

Lage der Liga – Topspiel in Hagen

Während sich der Abstiegskampf leider zu Ungunsten der NRW-Klubs aus Leverkusen und Münster geklärt hat, spielt mit Phoenix Hagen ein weiterer Verein aus unserem Bundesland um die Rückkehr ins Basketball-Oberhaus. Am vorletzten Spieltag empfangen die Hagener als Tabellenführer mit den Hakro Merlins aus Crailsheim ihren ärgsten Verfolger. Phoenix geht mit einem Sieg Vorsprung und dem 82:73-Erfolg aus dem Hinspiel in das Spitzenspiel. Tipoff ist am Samstag um 19 Uhr.

Hinter dem Führungsduo liegen die BG Göttingen (22:10), die Eisbären aus Bremerhaven und die Artland Dragons (je 21:11) noch dicht auf. Die Kirchheim Knights (18:14) liegen aktuell auf dem sechsten Rang, der einen Platz in der ersten Pokalrunde der kommenden Saison mit den Erstligisten verspricht. Allein die Gießen 46ers (17:15) können den Rittern diesen Platz noch streitig machen. Und auch wenn die PS Karlsruhe Lions noch nicht ganz durch sind in Sachen Playoffs, befinden sich die Teams von Platz neun bis Platz 16 in ihren persönlichen Platzierungsrunden.

Liveticker: https://bit.ly/4sSKgiR

Livestream: https://bit.ly/4cYu8rg

Tickets: https://bit.ly/4et7OnJ

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars betreiben Werbung in eigener Sache

Mit einem überzeugenden Auswärtssieg betrieben die RheinStars noch einmal nachhaltig Werbung für das letzte Heimspiel der Saison am kommenden Sonntag. Die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic gewann am Samstagabend souverän mit 87:77 (40:43) bei den Gießen 46ers – und fügte dem ehemaligen Erstligisten am 32. Spieltag der BARMER 2. Bundesliga ProA im zweiten Aufeinandertreffen erneut eine Niederlage zu. „Die Mannschaft hat das heute in einem attraktiven Spiel sehr gut gemacht, alle eigesetzten Spieler haben ihren Beitrag leisten können und Werbung in eigener Sache gemacht. So können wir mit Schwung die letzte Heimaufgabe gegen Nürnberg angehen“, sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport nach der Partie vor 2.400 Zuschauern in der altehrwürdigen Gießener Sporthalle Ost.

Zwar können die RheinStars durch den gleichzeitigen Karlsruher-Sieg über die Eisbären Bremerhaven die Playoff-Plätze nicht mehr erreichen, aber bei einem Sieg in der Motorworld gegen die Falcons aus dem Frankenland winkt sogar noch Platz neun. Es wäre die beste Platzierung der Saison und der Abschluss als bester Aufsteiger. „Die Jungs haben das heute sehr gut gemacht und vor allem in der zweiten Hälfte immer eine Antwort auf den Gegner gefunden“, lobte Headcoach Kukic.

Teamleistung machte den Unterschied

Den Unterschied zu den Hausherren benannte Maxi Begue deutlich: „Es war unsere Teamleistung. Wir waren nicht komplett, aber alle die sonst nicht so viel spielen haben das sehr gut aufgefangen.“ Allen voran Adam Paige, der nach dem Abgang von Kenny Baptiste und dem Ausfall von Hall Elisias zusammen mit Björn Rohwer, Begue, Cedric Russell und Kapitän Mike Miller startete. 15 Punkte steuerte der Kanadier zum siebten Auswärtserfolg bei, dazu kamen Zac Watson mit 11 Punkten und Timmy Davis mit 6, die sonst eher weniger oder gar nicht zum Zug kommen.

Köln kam gut ins Spiel, war durch das Fehlen von Baptiste und Elisias vor allem jenseits der Dreierlinie und aus der Transition aktiv – und gewann, rein statistisch betrachtet auf diese Weise das Spiel. 15 erfolgreiche Dreier dienen da als Beleg. Die RheinStars warfen schnell und kamen mehr von außen als übers Innenspiel bei 33:30 Abschlüssen. Ungewöhnlich für Köln – und hatten damit Erfolg. Die eher bedächtiger spielenden 46ers hatten damit wie beim ersten Aufeinandertreffen ihre liebe Mühe.

Mike Miller führt die RheinStars

In Halbzeit eins noch konnten die Hausherren die Partie zu ihren Gunsten gestalten, auch wenn die Kölner praktisch vom Start weg im Spiel waren. Gießen führte in der 13. Minute mit 29:19 bevor die RheinStars zur Pause auf 40:43 herankamen. Angeführt von Mike Miller, dem auch die letzten Punkte per Dreier des ersten Durchgangs gelangen. Nach dem Seitenwechsel waren es Miller und Begue, die die Gäste in Führung brachten. Und die sollten die RheinStars nicht mehr abgeben.

Mit viel Leichtigkeit spielte der Liga-Neuling souverän und kontrolliert auf, bewegte den Ball gut und baute den Vorsprung aus. Immer wieder geordnet und angetrieben von Miller, der dem Kölner Spiel 17 Punkte, 6 Assists und 4 Rebounds gab. Samt der höchsten Effektivität aller Spieler auf dem Feld. In der 26. Minute lagen die RheinStars mit acht Punkten vorne (58:50). Die 46ers gaben selbstredend nicht klein bei, verkürzten zwischenzeitlich mal auf drei (60:63/30.) und auf fünf Zähler (69:74/35.). Köln allerdings fand mit Übersicht immer wieder eine Antwort und einen Weg, um sich aller Sorgen zu entledigen. So erspielten sie sich 97 Sekunden vor Schluss die höchste Führung (84:72) und damit verdient den Erfolg.

Viertel:  19:21, 21:22, 26:18, 21:16

Spielfilm: 6:7 (5.), 19:21 (10.), 25:31 (15.), 40:43 (20.), 55:48 (25.), 66:61 (30.), 74:67 (35.), 87:77 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 30 von 63/48%, 46ers (29/60, 48%), FW Köln 80% (12/15) zu 75% (12/16), 15:18 Assists, 37 (10 offensiv): 29 (6) Rebounds, 22:21 Fouls, 7:5 Steals, 2:2 Blocks, 12:12 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier: https://bit.ly/3Oosfe4

RheinStars: Cedric Russell (13 Punkte/2 Dreier, 4 Assists, 3 Rebounds, 2 Steals), Zac Watson (11/2, 3 Reb.), Jasper Günther (2), Konstantin Lehmann (1 Ass), Maxi Begue (9/1, 3 Reb.), Haris Hujic (6/1, 2 Ass, 4 Reb.), Timmy Davis (6/2), Adam Paige (15/4, 1 Ass, 7 Reb, 1 Block), Marko Cuvalo (2, 1 Reb), Björn Rohwer (6, 9 Reb.), Justin Onyejiaka, Mike Miller (17/3, 6 Ass, 4 Reb, 1 Block)

Mike Miller Foto: Michael Schepp

Einladung zum gemeinsamen Saisonabschluss

Liebe RheinStars-Familie,

wir wollen mit euch allen gemeinsam auf unsere ProA-Saison anstoßen, ein Resümee ziehen und schon einen kleinen Ausblick geben auf die kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Wir laden deshalb alle herzlich ein als Fans, Freunde, Partner, Helfer, Unterstützer et.c zum

Gemeinsamen Saisonabschluss

Samstag, 9. Mai, ab 16 Uhr

Eventgarage der Motorworld

Butzweiler Str. 35-39

50829 Köln

Das Team wird vor Ort sein für die letzten Autogramme und Bilder in der jetzigen Spielzeit, die Trainer, die Geschäftsführer und hoffentlich ihr auch. Dazu gibt es kühle Reissdorf-Getränke – mit und ohne Alkohol, Wasser aus Gerolstein und Leckeres von Streetkitchen.

Wir freuen uns auf euch

Eure RheinStars

Foto: Gero Müller-Laschet

Au revoir Kenny, ei Gude wie … Gießen

„Wollen mit gutem Gefühl Saison abschließen“

Noch drei Spiele stehen für die RheinStars in der laufenden ProA-Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga an. Am kommenden Samstag bei den Gießen 46ers (19 Uhr), am Sonntag, 26. April in eigener Halle gegen die Nürnberg Falcons bevor dann bei den Kirchheim Knights am ersten Mai-Wochenende der Saisonabschluss stattfinden wird. „Das sind drei Spiele, in denen wir uns gut präsentieren wollen“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport vor dem 32. Spieltag. „Wir wollen mit einem guten Gefühl die Saison abschließen, dass haben sich Mannschaft, Trainer, aber vor allem die Fans verdient.“

Während bei den RheinStars das Thema Playoffs aufgrund der nur noch theoretisch minimalen Chance kaum mehr eine Rolle spielt, stehen genau diese bei den beiden Gastgebern in Gießen und Kirchheim ganz oben in der Aufmerksamkeit. Die 46ers befinden sich im direkten Duell mit den Knights um die Plätze 6 und 7. Wobei die Mannschaft von Gießens Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic sich zuletzt immer besser in Form gebracht hat und wohl wenig mit dem Gegner in der Hinrunde gemein hat, den die RheinStars in Düsseldorf überraschend deutlich 92:76 bezwingen konnten. „Gießen hat individuell unfassbar viel Talent und sehr viel Erfahrung. Die letzten Wochen haben sie sich immer mehr gefunden und sind für jedes Team unangenehm zu spielen“, sagen die Coaches der RheinStars, Zoran Kukic und Oli Elling, unisono.

Getragen wird das Spiel des ehemaligen Bundesligisten zumeist von Topscorer Kyle Castlin (durchschnittlich 16.6 Punkte) sowie von Altmeister Robin Benzing (12.3). Der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft denkt trotz seiner 37 Jahre über ein weiteres Jahr im Profi-Basketball nach: „Ich kann nur sagen: Ich wäre ready für ein weiteres Jahr, egal in welcher Liga. Körperlich habe ich viel an mir gearbeitet, die Leistung stimmt. Also: Warum nicht?“, wird er im heimischen Internetportal „mittelhessen.de“ zitiert. Zudem immer schwer zu verteidigen: Victor Kovacevic (10.3 Punkte).

Kenny Baptiste zurück nach Frankreich

Kenny Baptiste kehrt aus privaten Gründen sofort zurück nach Frankreich. „Kenny hat uns nach dem erreichten Klassenerhalt und dem Verpassen der Playoffs um die Auflösung seines Vertrags gebeten“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Er hat uns in der entscheidenden und wichtigsten Phase der Saison mit seinen Qualitäten sehr geholfen. Dafür sind wir dankbar und haben seinem Wunsch entsprochen. Wir wünschen Kenny mit seiner jungen Familie alles Gute und viel Freude.“

Der 26 Jahre alte Forward kam zur Rückrunde zum Liga-Neuling und absolvierte insgesamt 14 Spiele für die RheinStars. Er stand durchschnittlich 27:18 Minuten auf dem Feld, bei einer Effektivität von 16.7 erzielte er 12.3 Punkte und holte 7.1 Rebounds. Mit einer Feldwurfquote von 62.8 Prozent war er in der Zeit prozentual betrachtet der sicherste Kölner Schütze sowie der beste Rebounder.

Lage der Liga – Showdown in Leverkusen

Unabhängig von Rest der Liga mit den Positionskämpfen um die beste Playoff-Ausgangsposition findet das wohl wichtigste Spiel am Sonntag ab 16 Uhr in Leverkusen statt: Die Bayer Giants aus Leverkusen als 17. müssen das Spiel gegen die SBB Baskets Wolmirstedt (16.) in der heimischen Ostermann-Arena gewinnen, um mit den Mannen aus der Magdeburger Börde nach Siegen gleichzuziehen. Bei einem Sieg mit mindestens fünf Punkten Vorsprung hätten sie sich nach dem 77:81 im Hinspiel auch den direkten Vergleich gesichert im Kampf um den Klassenerhalt. Verlieren die Giants die Partie, stehen sowohl Leverkusen als auch die letztplatzierten Uni Baskets Münster als sportliche Absteiger fest.

Liveticker: https://bit.ly/3Oosfe4

Livestream (ab 5.99 Euro): https://bit.ly/4dRB4ay

Foto: Gero Müller-Laschet

Cedric Russell bleibt ein RheinStar

Der Mann für die gewissen Momente bleibt ein RheinStar. Auch in der kommenden Saison werden sich die Fans über die wichtigen Würfe von Cedric Russell freuen können. Der US-Amerikaner unterschrieb jetzt für ein weiteres Jahr mit Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. „Wir haben lange nach einem Spieler gesucht, der sich in den Dienst der Mannschaft stellen kann, aber auch Verantwortung übernehmen will und in der Lage ist, seinen eigenen Wurf zu kreieren, wenn es in der Offensive schwierig wird“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck. „Er hat diese Aufgaben sehr gut erfüllt und einige Spiele am Ende für uns entschieden. Trainer und Mitspieler haben an ihn geglaubt und er hat die Erwartungen voll erfüllt. Wir sind sehr froh, dass er auch in der nächsten Saison für uns aufläuft. Denn abgesehen von seinen Qualitäten auf dem Spielfeld ist er ein sehr positiver Typ, der sich auch sonst gut in das Mannschaftsgefüge einbringt.“

Der 27 Jahre alte Guard kam im vergangenen November von KP Trepca Mitrovice und führte sich gleich mit den entscheidenden Punkten zum ersten Saisonsieg in Münster ein. Seine beständigen und verlässlichen Leistungen trugen entscheidend dazu bei, frühzeitig die Klasse zu halten. 14.8 Punkte im Schnitt, 39 Prozent Dreierquote, einer der effektivsten Akteure bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 28:36 Minuten. Zuletzt unterstrich er seine Qualitäten mit wichtigen Korberfolgen sowohl beim Überraschungssieg über Bundesliga-Absteiger BG Göttingen als auch zum Derbysieg bei den Bayer Giants in Leverkusen, der den sicheren Verbleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse bedeutete.

Auch Russell freut sich über die Entwicklung der RheinStars in der Saison und über die Aussichten. „Mit Haris, Jasper und Björn bleiben wichtige Spieler bei den RheinStars, dazu die Coaches. Ich bin hier in Köln von allen super aufgenommen worden und wir werden uns als Team im nächsten Jahr sicher noch weiterentwickeln. Ich denke deshalb, dass wir in der kommende Saison in der Lage sein werden, für einige Aufmerksamkeit zu sorgen.“

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars verspielen Playoff-Chance

Die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA werden ohne die RheinStars stattfinden. Am 31. Spieltag der Saison 2025/2026 verpassten die Kölner die große Chance, noch einmal in den Kampf um die besten acht Plätze der zweithöchsten deutschen Spielklasse eingreifen zu können. Vor 1.367 Zuschauern unterlag der Liganeuling den PS Karlsruhe Lions mit 67:69 (34:32) in der Motorworld und hat nun zwei Siege Rückstand auf Rang acht. Drei Spieltage vor Schluss ist die Chance als Zehnter zwar theoretisch noch da, praktisch aber eher gleich null. So werden die Kölner am Sonntag, 26. April ihr letztes Heimspiel der Spielzeit gegen die Nürnberg Falcons am Butzweiler Hof bestreiten. Davor und danach treten die Rheinstars noch bei den Gießen 46ers und bei den Kirchheim Knights an.

Auch wenn der frühe Sonntagabend gegen die Lions mit einem Moll-Akkord endete, die Saison der RheinStars wird genau da enden, wo man sich Anfang der Saison hin gewünscht hatte. „Wir wollen eine Mannschaft sein, die früh mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hat und im besten Falle um die Playoff-Plätze spielen kann“, sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport zum Start. Genauso ist es gekommen. Trotz des Starts mit fünf Niederlagen. Headcoach Zoran Kukic sagte am Sonntag: „Ich habe immer an die Mannschaft geglaubt und wir hätten das schaffen können. Doch will man in so einem wichtigen Spiel was erreichen, muss man einfach auch mehr investieren, um besser zu spielen und den Sieg zu erzwingen.  Deshalb bin ich heute enttäuscht, aber morgen wird das Leben weitergehen.“

Trotz der Vorlage durch die neuerliche Niederlage der VfL SparkassenStars aus Bochum schienen beide Teams nicht zu wissen, was sie mit der Möglichkeit, mit einem Sieg nach dem achten Platz greifen zu können, denn nun anfangen sollten. So entwickelte sich ein wenig zielstrebiges und fehlerbehaftetes Basketballspiel, das sowohl Kukic und seinem Assistant Oli Elling als auch ihren Karlsruher Trainer-Kollegen Demond Greene und Aleksandar Nadjifej zwischenzeitlich viel Kopfschütteln bereitete. Köln führte anfangs deutlich mit 28:18 (15. Minute), stellte dann aber Konzentration und Fokus eher hinten an. Bei 34:32 ging es in die Pause. Auch danach blieben die RheinStars in Vorlage, ohne sich jedoch wirklich absetzen zu können. Karlsruhe trottete hinterher.

Immerhin, sowohl beide Fanlager als auch die Moderatoren Amiaz und Fabrice Kao befanden sich in Playoff-Form und so wurde es zumindest aus Zuschauersicht ein sehr unterhaltsamer später Nachmittag, der in einem spannenden Finale mündete. Mit einem für die RheinStars recht typischen Ende in dieser Spielzeit. Zwei Minuten vor dem Ende lagen die Hausherren mit 67:61 vorne, um dann dreimal per Dreier die Entscheidung zu verpassen. Als letzter Schütze mit Maxi Begue zwei Sekunden vor Schluss; ausgerechnet einer der wenige Akteure auf dem Feld in Normalform. So wie vielleicht bei den Kölnern noch Adam Paige, bei denen die gewohnten Leader wie Mike Miller, Cedric Russell oder Haris Hujic wenig Hilfreiches beizusteuern wussten. Entsprechend gelangten die Gästen noch an den Hausherren vorbei und feierten anschließend mit ihren Anhängern. Immerhin, mit Russells Vertragsverlängerung nach Hujic, Björn Rohwer und Jasper Günther haben die Kölner Fans einen weiteren Grund, sich auf die kommende Saison zu freuen. Die aktuelle wird in Kürze enden.

Viertel:  18:12, 16:20, 20:17, 13:20

Spielfilm: 7:2 (5.), 18:12 (10.), 28:18 (15.), 34:32 (20.), 42:39 (25.), 54:49 (30.), 59:55 (35.), 67:69 (40.)

Teamstatistiken: Würfe aus dem Feld – RheinStars 22 von 58/38%, PSK Lions (25/63, 40%), FW Köln 89% (17/19) zu 91% (10/11), 13:12 Assists, 43 (11 offensiv): 29 (7) Rebounds, 18:17 Fouls, 6:8 Steals, 2:3 Blocks, 17:11 Turnover.

Zum Boxscore geht es hier:  https://bit.ly/4suglwZ

RheinStars: Cedric Russell (3 Punkte/1 Dreier, 3 Assists), Zac Watson (2), Jasper Günther (2), Konstantin Lehmann, Maxi Begue (8/1, 2 Ass., 2 Steals), Haris Hujic (12/2), Timmy Davis, Adam Paige (6, 5 Reb.), Björn Rohwer (13/2, 10 Rebounds), Justin Onyejiaka, Mike Miller (11/2, 8 Reb, 1 Block), Kenny Baptiste (10, 7 Reb, 1 Block)

Foto: Gero Müller-Laschet