RheinStars klettern auf Rang sechs in Deutschland

RheinStars klettern auf Rang 6. In der alljährlich zum Jahresanfang erscheinenden Top100 der größten deutschen Basketballvereine sind wir in der Rangliste des Deutschen Basketball Bundes (DBB) mit insgesamt 606 gemeldeten Spielerpässen als größter Klub in Nordrhein-Westfalen wieder um zwei Plätze nach oben gestiegen. Aktuell sind 478 Spieler und 128 Spielerinnen gemeldet. Aus Köln ebenfalls in der Topliste aufgeführt sind die BG Köln auf Platz 41 (Vorjahr 48, 355 Pässe), DJK Südwest 47 (46, 343), BBV Nordwest 61 (94, 311) und DJK Köln-Nord 93 (98, 274). Die Liste führt weiter ALBA Berlin 1.349 an.

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Grafik: Deutscher Basketball-Bund

 

Positive Corona-Tests beim Gegner verhindern Nordreise

Das für Sonntag angesetzte Spiel der RheinStars bei dem SC Rist Wedel  musste leider aufgrund mehrerer offizieller positiver Schnelltests in der Mannschaft des SC Rist Wedel abgesagt und verschoben werden. Der neue Spieltermin in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in der Gruppe Nord wird schnellstmöglich bekanntgegeben. Wenn der Zeitraum vor einer Partie für PCR-Tests zu knapp wird, sind Ligaspiele abzusagen, wenn mindestens zwei Teammitglieder (auch Trainer bspw.) einer Mannschaft mit offiziellen Schnelltests positiv getestet werden.

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Nach dem Sieg über die Iserlohn Kangaroos und dem guten Auftritt davor gegen die WWU Baskets Münster blicken die RheinStars optimistisch auf die sonntägliche Dienstreise nach Norddeutschland. Vor den Toren Hamburgs treffen sie auf den SC Rist Wedel (17 Uhr/live auf Sportdeutschland.tv). „In den letzten Wochen haben wir eine sehr gute Entwicklung genommen und sind sehr gut in die Rückrunde gekommen. Die Spiele gegen Tabellenführer Münster und letzte Woche gegen Iserlohn hat das Team mit großer Energie und viel Aggressivität in der Verteidigung gespielt. Das bringt deutlich mehr Dynamik ins Spiel und ist letztendlich der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Manager Stephan Baeck vor dem 14. Spieltag in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Wir müssen nun diese Intensität im Training halten, dadurch können wir uns dann von Spiel zu Spiel steigern und die Saison erfolgreich bestreiten.”

Die Lage in der Tabelle
Im Hinspiel gelang es Köln, Wedel mit 72:71 zu besiegen. Die mussten zudem zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen: Gegen Wolmirstedt und Schwelm konnte der SC vor der Weihnachtspause nicht punkten. Hauptgrund waren wohl die Coronafälle, die um den Jahreswechsel herum den Trainingsbetrieb erheblich störten und Teamtraining für einige Tage sogar unmöglich machten.  Am vergangenen Spieltag verloren die Rister auch ihr erstes Saisonspiel 2022 gegen LOK Bernau durch einen Dreier in den Schlusssekunden mit 95:98. Und damit gegen einen direkten Kölner Konkurrenten um einen Nichtabstiegsplatz.

So hat sich trotz des 102:89-Sieges über Iserlohn in der Tabelle nichts verändert für Köln, weil auch die Konkurrenz fleißig punktete. So stehen die RheinStars weiterhin auf dem vorletzten Platz und haben nun drei Saisonsiege auf ihrem Konto. Vor ihnen rangiert LOK Bernau, das durch den Sieg über Wedel den Zwei-Punkte-Abstand auf die RheinStars wahren konnte.

Die Leistungsträger beim SC Rist
Mit 37 Punkten stach beim Basketballkrimi gegen Bernau erneut der zu Saisonbeginn verpflichtete US-Amerikaner Jordan Walker heraus. Der Topscorer der Wedeler, der bereits mit den Hamburg Towers im EuroCup spielte und auch im Erstligakader steht, ist der erhoffte Anführer in der Mannschaft. Auch Hendrik Drescher,  Jacob Hollatz, Leif Möller, Martin Jelic und Linus Hoffmann haben in dem gut zusammengestellten Kader erheblichen Anteil am Wedeler Tabellenplatz vier. Während die Kölner sich zur Rückrunde mit Ron Mvouika und Marley Jean-Louis auf der Forward- und der Guard-Position verstärkten, verpflichtete der SC Rist Wedel keine Spieler.

Um auch in der Rückrunde gegen den SC Rist Wedel in der Steinberghalle zu punkten, wird es für die RheinStars vor allem wichtig sein, die Norddeutschen in ihrer agressiven Spielweise zu stören und Lösungen gegen die Defense, auf die Wedel-Trainer Stephan Blode besonderen Wert legt, zu finden.

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Vincent Golson, Topscorer mit 34 Punkten gegen Iserlohn Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

RheinStars besiegen Iserlohn

Am Ende löste sich alles in Wohlgefallen auf. Der Druck, die Anspannung. Endlich, endlich der langersehnte dritte Saisonsieg – und das zum Start ins neue Jahr. Die RheinStars besiegten nach einem langen Anlauf am Samstagabend die Iserlohn Kangaroos höchst verdient mit 102:89 (40:50) und halten den Anschluss in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Das war ein unheimlich wichtiger Sieg für uns. Nicht allein mit Blick auf die Tabelle, sondern vor allem für die Gruppe“, sagte Manager Stephan Baeck. „Wir haben neue Spieler, wir haben einige Dinge verändert und alle erleben gemeinsam, dass es in die richtige Richtung geht.“

„Gerade mit Blick auf die kommenden Wochen war es heute sehr bedeutend“, sagte Headcoach Simon Cote. „Alle können sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Dabei war der Weg zum Erfolg an diesem Abend nicht gerade leicht. Vor der Pause gingen die RheinStars durch schwierige Minuten. Zwar kamen die Hausherren im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch zu zahlreichen Würfen und nicht besonders herausfordernden Layups, doch reinfallen wollte wenig bis nichts. Dabei machten es die Starter um Kapitän Vincent Golson, den stark verteidigenden Andrey Mangold, Thomas Michel, Flo Wendeler und Neuzugang Ron Mvouika grundsätzlich ok. Alle anderen auch, aber das Momentum war definitiv nicht auf Kölner Seite, das knabberte an der Qualität des Vortrags. 3 von 15 Dreiern, 1 von 5 Freiwürfen. Allein unter dem Korb war es halbwegs stabil. Bei 40:50 Punkten zur Pause wurden die Seiten gewechselt.

„Trotzdem haben alle weiter an die Sache und den Sieg geglaubt, das war entscheidend“, sagte Coach Cote. Nach der Pause fanden die Kölner mehr und mehr  Zugriff auf die Gäste – und erzwangen mit zunehmendem Druck in der Defense (dazu 17 zu 11 Offensiv-Rebounds) auch den Umschwung in der Offense. Mit einem 14:0-Lauf holten sie sich auch endlich das Momentum. In der 24. Minute traf Mvouika seinen zweiten Dreier zum 47:57. Iserlohn hatte noch eine Antwort, aber es folgten zwei Dreier von Kneesch (16 Punkte/4 von 4 Dreiern) zum 56:60. Mit dem nächsten Dreier und den folgenden Punkten zum 64:60 drehte Golson bis zur 27. Minute die Partie endgültig.

Überhaupt, der Kapitän. 30 seiner 34 Punkte erzielte “Two two” nach der Pause. Zwar kämpften die Kangaroos weiter, doch die gestiegene Kölner Qualität im Kader um die jüngsten Neuzugänge Mvouika (18 Punkte) und Marley Jean-Louis (9) konnten sie an diesem Abend nicht mehr aufhalten. Den entscheidenden mentalen Niederschlag landete schließlich Aykeen Richardson zum 91:79 (35.). Sein Dreier machte allen klar, hier und heute werden die Kölner als Sieger vom Platz gehen. Und so kam es dann auch.

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Viertelergebnisse: 17:25, 23:25, 33:19, 29:20 

Spielfilm: 4:12 (5.), 17:25 (10.), 28:37 (15.), 40:50 (20.), 56:60 (25.), 73:69 (30.), 94:79 (35.), 102:89 (40.)

Teamstats: Würfe aus dem Feld – Köln 39% (39/83) – Iserlohn 46% (31/68). Freiwürfe: Köln 56% (10/18) – 95% (21/22). Assists 18:17. Rebounds 45:40. Steals 12:5. Turnover 16:17.

RheinStars: Andrej Mangold (12/1 Dreier, 3 Assists), Vincent Golson (34/3, 5 Assists), Yannick Kneesch (16/4, 6 Rebounds), Thomas Michel, Flo Wendeler (6, 8 Rebounds), Ay-Keen Richardson (5/1), Elijah Schmidt (2, 7 Rebounds), Valentin Blass, Ron Mvouika (18/3, 6 Rebounds, Marley Jean-Louis (9/2), John Joseph (DNP), Jannis von Seckendorf.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Neues Jahr, neue Spieler, neue Spielstätte

Neues Jahr, neues Glück, neue Spielstätte. Zumindest das Auftaktspiel gegen die Iserlohn Kangaroos bestreiten die RheinStars am kommenden Samstag (18Uhr/Livestream ab 17.45 Uhr) im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch. Zum Jahreswechsel hatte die Stadt Köln mitgeteilt, dass aktuell die Partien ohne Zuschauer gespielt werden müssen. Je nach Entwicklung der pandemischen Lage wohl nicht zum letzten Mal. So stimmte die Liga der örtlichen Verlegung von der ASV-Sporthalle in die Trainings- und Ausbildungsstätte der RheinStars zu. Damit können die Kölner ihre Aufholjagd in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in ihrer Heimat starten.

Köln integriert, Iserlohn ambitioniert

Sicher ist dabei, dass die Neuzugänge Ron Mvouika und Marley Jean-Louis mit von der Partie sein werden. Im Gegensatz zu Jammal Schmedes, für den nach seiner Hüftoperation die Saison beendet ist. „Natürlich hat Iserlohn um die Dahmen-Brüder, Toni Prostran und Tidjan Keita eine starke Mannschaft. Wir sind gerade dabei die alten und die neuen Spieler zu integrieren. Ich denke nach den letzten Trainingseindrücken, das wir auf einem guten Weg sind“, sagt Headcoach Simon Cote vor dem Gang mit dem ambitionierten Tabellenfünften.

Iserlohns zu Saisonbeginn ausgegebenes Ziel für diese Saison ist Platz vier. Man wolle „nach der Hauptrunde auf einem Playoff-Platz stehen, der uns [Iserlohn] eine gute Ausgangsposition und Heimrecht ermöglicht“, sagte Kangaroos-Coach Dennis Shirvan vor der Saison. Derzeit befinden sich die Iserlohner Kangaroos mit 14 Punkten (7 Siege/4 Niederlagen) auf dem fünften Rang, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als die vor ihnen platzierten Teams SC Rist Wedel (4.), SBB Baskets Wolmirstedt (3.) und TKS 49ers (2.), die allesamt 16 Punkte haben. Mit zwei Punkten gegen die RheinStars könnten die Iserlohner also mindestens den Abstand halten. Köln könnte indes mit einem Sieg die Niederlagenserie stoppen und den Rückstand auf die vor ihnen liegenden Plätze verkürzen.

Die direkten Vergleiche

Das Hinspiel in Iserlohn ging mit 66:84 deutlich an die Hausherren: Die Mannschaft von Coach Cote startete schlecht in die Partie und lag nach dem ersten Viertel bereits mit 11:22 zurück. Im Laufe des Spiels wurden die RheinStars zwar besser, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen (17:18, 18:23, 20:21). Neben individuellen Fehlern in der Defense war die Trefferquote ein Faktor, der am Ende für den Ausgang des Spiels ausschlaggebend war. So hatten beide Teams zwar ähnlich schlechte Dreierquoten, doch Iserlohn warf sieben seiner insgesamt neun Dreier erst nach der Pause. Zudem trafen die Iserlohner aus der Nah- und Mitteldistanz wesentlich besser als die Kölner (69% zu 48%). Kölner Topscorer im Hinspiel war Flo Wendeler mit 16 Punkten, Two Two Golson erzielte 14 Punkte. In der vergangenen Saison gewann die RheinStars in Iserlohn, verloren dafür in eigener Halle. Vielleicht läuft es dieses Mal umgekehrt.

Auch im neuen Jahr dürfen leider keine Zuschauer dabei sein. Wie gewohnt wird die Partie aber im Livestream auf Sportdeutschland.tv übertragen.

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Foto: Iserlohn Kangaroos

 

Ron Mvouika verstärkt RheinStars

Er trägt die Nummer 24 – und was anderes als seine Vorstellung am 24. Dezember wäre da vorstellbar? Im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord verstärken sich die RheinStars mit Ron Mvouika. Der gestandene Small Forward ist vielseitig einsetzbar und soll dem Kölner Spieler im weiteren Saisonverlauf mehr Stabilität verleihen. „Wir kennen Ron schon von gemeinsamen Trainingseinheiten aus der Offseason“, sagt Manager Stephan Baeck. „Er bringt Feuer und Energie in unser Spiel, will immer gewinnen und geht voran. Außerdem ist er ein bereits erfahrener Spieler. Das wird unserem jungen Team in dieser Situation guttun.“

Auch Mvouika freut sich auf das Engagement. „Köln ist meine Stadt. Meine Frau ist hier, mein Kind. Hier fühle ich mich wohl. Schon zu Leverkusener Zeiten hat es mich hierhin gezogen.“ Zusätzlich wohnt der 30 Jahre alte Flügelspieler nur wenige Minuten entfernt vom Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch. In Leverkusen war Mvouika an der Aufstiegssaison 18/19 mit den Bayer Giants beteiligt und trug mit knapp 19 Minuten und 10.6 Punkten pro Partie bei 26 Spielen seinen Teil zum Sprung in die ProA bei. Zuvor spielte er u.a. für das College-team der renommierte New Yorker St. John’s University, das zahlreiche NBA-Spieler und -Trainer hervorbrachte.

Nach dem Engagement in Leverkusen wechselte der in Paris geborene Franzose in die erste englische Liga zu den Plymouth Raiders. Vergangene Saison lief er für Amicale Steinsel in Luxemburg und Les Sables Vendeé in Frankreich auf. Zudem mischte er dank seiner kongolesischen Wurzeln für den Kongo bei den FIBA Afrobasket Qualifiers erfolgreich mit.  Seinen Einstand im Trikot der RheinStars wird Mvouika gegen die Iserlohn Kangaroos am 8. Januar geben. Bereits vor der Weihnachtspause seines Teams war er intensiv ins Training eingebunden, lernte seine neuen Mitspieler und die Plays des Teams kennen – und die ihn.

Ron Mvouika
November, 3. 1991, 1,96m, 95kg
Paris, Frankreich. Small Forward

Stationen
2021 Amicale Steinsel (LUX, 1. Liga) / Les Sables Vendée Basket (FR, 3. Liga)
2020-2021 BC Gries Oberhoffen (FR, 2. Liga)
2019- 2020 Plymouth Raiders Basketball Club (GB, 1. Liga)
2017- 2019 Bayer Giants Leverkusen (DE, ProB)
2016-2017 Aurore de Vitre (FR, 3. Liga)
2015-2016 St. John’s University (US, NCAA)
vorher: Missouri State Bears (US, NCAA)

FIBA Afrobasket Qualifiers 2020 DR Kongo

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Beherzte RheinStars noch unbelohnt

Nein, gewonnen haben die RheinStars am Samstagabend noch nicht. Aber nur sechs Tage nach dem bitteren Auftritt beim Tabellenletzten in Hamburg legten sie zumindest wieder Ehre ein für Teamgeist, Einsatz und Zusammenspiel. Im bislang besten Basketballspiel dieser Saison in der ASV-Sporthalle unterlagen die Kölner dem auch nach zwölf Spieltagen in der ProB Gruppe Nord ungeschlagenen WWU Baskets Münster mit 91:100 (48:44). Für die RheinStars geht es nun am 8. Januar mit dem nächsten Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter.

„Es war ein großer Schritt nach vorne und ein Fundament, auf dem wir aufbauen können“, sagte Headcoach Simon Cote nach dem beherzten Auftritt seiner Mannschaft. Gerade in der Verteidigung wurden unter der Woche einige wesentliche Veränderungen vollzogen. „Dafür, dass das die Mannschaft das erst drei Tage trainieren konnte, hat das schon sehr ordentlich geklappt“, sagte Manager Stephan Baeck. „Der Plan ist klar erkennbar, alle haben ihren Anteil daran und wir haben wesentlich mehr Intensität auf dem Parkett erlebt. Jetzt gehen wir mit dem Gefühl in die Pause über den Jahreswechsel, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, um uns aus eigener Kraft aus unserer Lage zu befreien.“

Gegen die Westfalen begannen die RheinStars mit Vincent Golson, Andrej Mangold, Marley Jean-Louis, Flo Wendeler und Jannis von Seckendorff. Es fehlten die verletzten Thomas Michel und Jammal Schmedes. Mit von Seckendorff in der Starting Five hatte wohl kaum jemand gerechnet. Allein bis zur Pause steuerte der junge Center 15 Punkte zur überraschenden 48:44-Führung bei, am Ende wies seine Statistik 21 Zähler aus – und das nach bislang 28 Punkten in den vorangegangenen 11 Spielen. Zusammen.

Überhaupt war einiges anders an dem Abend. Unter Korb gewannen die Kölner das Rebound-Duell knapp (40:39), spielten mehr Assists (24:17), zählten wesentlich weniger Ballverluste als üblich und zeigten sich in der Defense schneller, intensiver und tatsächlich auch erfolgreicher.  Sie erzielten sogar mehr Punkte aus dem Feld heraus als die favorisierten Gäste. Doch letztlich war es diesmal noch alles Makulatur. „Wenn wir gewonnen hätten, wäre es perfekt gewesen“, sagte Baeck. Es wäre aber auch müßig, den Münsteraner Sieg auf deren 25:13 Freiwurf-Treffer zu schieben. In den entscheidenden Phasen dieses Spiel setzten sich die Baskets knapp und oftmals vor allem dank Jasper Günther (23 Punkte) und Stefan Wess (17) nicht unverdient durch. Vielleicht waren sie an diesem Abend einen Hauch abgeklärter als die Gastgeber. Trotzdem, die nächsten Wochen werden kommen – und damit dann auch die nötigen Siege zum Klassenerhalt. Seit Samstagabend sind die RheinStars überzeugt davon, dass das klappen wird.

Zum kompletten Score geht es hier https://bit.ly/3ELOFMd

Viertelergebnisse: 18:18, 30:26, 17:26, 26:30

Spielfilm: 9:8 (5.), 18:18 (10.), 31:29 (15.), 48:44 (20.), 55:58 (25.), 65:70 (30.), 75:80 (35.), 91:100 (40.)

Teamstats: Würfe aus dem Feld – Köln 47% (33/70) – Münster 47% (31/65). Freiwürfe: Köln 72% (13/18) – 72% (23/32). Assists 24:17. Rebounds 40:39. Steals 3:4. Turnover 14:9.

RheinStars: Andrej Mangold (12/4 Dreier, 7 Assists), Vincent Golson (20/3, 9 Assists), Yannick Kneesch (13/2, 5 Rebounds), Flo Wendeler (6, 5 Rebounds), Ay-Keen Richardson (7/1), Elijah Schmidt (4, 6 Rebounds), Valentin Blass (2), Marley Jean-Louis (3), John Joseph (3), Jannis von Seckendorff (21/1, 6 Rebounds).

Jannis von Seckendorff Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars hoffen auf ihre Chance

Elf Spiele sind gespielt, die Hinrunde ist vorbei. Mit zwei Siegen aus elf Spielen sind die RheinStars bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben und stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz. Zum Auftakt der Rückrunde wartet die schwerstmögliche Aufgabe auf die RheinStars, am Samstagabend (18.12.2021,18 Uhr/Livestream) empfangen sie den ungeschlagenen Tabellenführer der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aus Münster in der ASV-Sporthalle. “Wir haben in den letzten Spielen nicht gut ausgesehen”, sagt Manager Stephan Baeck, “aber in der zurückliegenden Trainingswoche haben sich allerdings einige Dinge grundlegend geändert. Ich denke, dass wir dadurch wieder mehr Energie auf den Platz bekommen können. Vielleicht gelingt uns ja sogar eine Überraschung und wir gehen mit einem Sieg in die Weihnachtspause.”

Die aktuelle Lage

Allerdings sind die WWU Baskets Münster als Tabellenerster nicht allein unbesiegt, sondern sie haben auch die beste Offensive der Liga. In den elf gespielten Saisonspielen erzielten sie bereits 1044 Punkte und somit als einzige Mannschaft mehr als 1000 Punkte – ein Beweis, dass sich die Variabilität in der Offense unter ihrem neuen Trainer Björn Harmsen auszahlt, mit der Münster schon früh in der Saison zu überzeugen wusste. Maßgeblich dazu beigetragen hat Shooting Guard Ryan Richmond, der mit 208 Punkten auf Platz vier der Topscorerliste steht. Mit ihrer erfolgreichen Hinrunde sind die WWU Baskets ihrem zu Saisonbeginn ausgegebenen Ziel, dem Aufstieg in die ProA, nun schon ein ganzes Stück näher und sie haben ihre Ambitionen definitiv untermauert. Die RheinStars hingegen haben ihrerseits nur 848 Punkte auf dem Konto stehen und sie haben aktuell die zweitmeisten Punkte (951) in der Ligagruppe kassiert.

Die direkten Vergleiche

Die Favoritenrolle ist für das Rückspiel also vielleicht noch klarer verteilt als im Hinspiel, doch im Oktober zeigten die Kölner bereits, dass sie durchaus mithalten können. Zwar ging das Spiel in Münster mit 68:93 deutlich an die Unibasketballer, doch bis zur 26. Minute waren die RheinStars nur drei Punkte zurück (49:52). Nach einem starken ersten und einem ordentlichen zweiten Viertel kippte die Partie allerdings durch zu viele Fehler auf Seiten der Kölner und einem Plus an Würfen aus dem Feld für die Münsteraner (58:76) anschließend immer deutlicher zugunsten der Baskets. Und in der vergangenen Saison gelang den RheinStars nach einer klaren Hinspielniederlage in eigener Halle sogar ein Sieg.

Keine Zuschauer, aber Livestream

Die Partie in der ASV-Sporthalle findet aufgrund der Corona-Lage ohne Zuschauer statt und wird im Livestream wie gewohnt auf Sportdeutschland.tv übertragen.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

Nur in Köln gab es gute Nachrichten für die RheinStars

Die gute Nachricht zuerst: Über 700 Menschen haben sich bei der Impfaktion der RheinStars in Zusammenarbeit mit dem Kölner Unternehmen Best Corona Solutions impfen lassen. Während vor allem der Sonntag im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch also ein voller Erfolg war, verlebte die ProB-Mannschaft der RheinStars knapp 400 Kilometer nördlich den wohl bittersten Nachmittag der laufenden Saison. Die Kölner unterlagen beim bis dato sieglosen Schlusslicht Eimsbütteler TV mit 74:84 (36:46). Somit stehen die RheinStars mit zwei Siegen aus elf Spielen nun zum Abschluss der Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz der Nord-Gruppe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Ein Platz, der am Ende der Saison den neuerlichen Abstieg bedeuten würde.

„Wir müssen klar festhalten, dass unsere eh schon bescheidenen Saisonziele klar gefährdet sind.  Der Klassenerhalt ist das Ziel und wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um mit Mannschaft und Trainern die Saison noch zu retten“, sagt Manager Stephan Baeck. Natürlich war es niemandem verborgen geblieben, dass mit Elijah Schmidt (Krank), Jammal Schmedes (Hüft-Operation), Aykeen Richardson (verletzt) und Andrey Mangold (Beruf) gleich vier wichtige Akteure im Norden fehlten. „Aber“, sagt Baeck , „wir bekommen auch vom Tabellenletzten noch 84 Punkte, das ist einfach zu viel. Die gesamte Saison über ist die Defense ein Problem. Und die hat uns in den vergangenen Jahren stark gemacht.“

Während die Hamburger am Ende wenig überraschend in Mubarak Salami (26 Punkte) und Marcel Hoppe (26) ihre besten Scorer hatten, musste Vincent Golson aufgrund der Personallage als Alleinunterhalter über die komplette Spielzeit ran.  Er wurde mit 27 Punkte Topscorer des Spieles. Zu allem Überfluss gerieten die dünn besetzten RheinStars dann auch von Beginn an ins Hintertreffen, Neuzugang Marley Jean-Luis kassierte schnell drei Fouls und kam erst in der zweiten Halbzeit wieder und auch sonst war wenig Gutes über die Kölner Aktivitäten zu vermelden. Wenn es etwas Positives mitzunehmen gibt für die kommenden Wochen und die nächste Partie gegen Tabellenführer WWU Baskets Münster am Samstag, dann, das die RheinStars trotz ihrer durchwachsenen Vorstellung nicht komplett aufsteckten. Sie kamen drei Minuten vor dem Ende noch mal auf sechs Punkte heran (71:77) – von zwischenzeitlich Minus 20 (24.). Das war es dann aber auch.

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Viertelergebnisse: 18:22, 18:24, 14:19, 24:19  

Spielfilm: 6:14 (5.), 18:22 (10.), 21:26 (15.), 36:46 (20.), 39:55 (25.), 50:65 (30.), 63:73 (35.), 74:84 (40.)

Teamstats: Würfe aus dem Feld – Köln 38% (23/60) – Hamburg 53% (33/62). Freiwürfe: Köln 92% (22/24) – 63% (12/19). Assists 5:7. Rebounds 26:28. Steals 3:12. Turnover 17:11.

RheinStars:  Vincent Golson (27/5, 3 Assists), Yannick Kneesch (12), Darius Pervan (ohne Spielzeit), Thomas Michel (9/1), Flo Wendeler (5, 6 Rebounds), Valentin Blass (5, 5 Rebounds), Marley Jean-Louis (11), John Joseph (2), Jannis von Seckendorf (3).

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Headcoach fordert Disziplin und Fokus beim ETV Hamburg

Am dritten Advent steht für die RheinStars ein richtungsweisendes Spiel an: Es geht für die Kölner in den Norden, wo sie am kommenden Sonntag (12.12.) um 17:00 Uhr im Kellerduell als Vorletzter auf den hinter ihnen platzierten ETV Hamburg treffen. Das Tabellenschlusslicht der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hat bisher noch kein Spiel gewinnen können, die Rhein-Stars haben immerhin zwei Siege auf ihrem Konto. Gegen den ETV seien von Spielbeginn an vor allem Disziplin und Konzentration gefragt, sagt Headcoach Simon Cote. „Wir müssen uns darauf fokussieren, auf unsere Art Basketball zu spielen, diszipliniert zu sein und 40 Minuten lang die Intensität hochhalten.“ Nicht mit dabei sein wird am Sonntag Jammal Schmedes, der sich Anfang kommender Woche einer Hüftoperation unterziehen muss und in dieser Saison wohl nicht mehr aufs Feld zurückkehren wird.

Duell der Topscorer

In der Sporthalle Wandsbek trifft am Wochenende nicht nur der Tabellenelfte auf den Tabellenzwölften, es wird auch ein Duell der beiden Topscorer der Liga. Mit Mubarak Salami, der bereits in der letzten Saison der beste Korbschütze in der ProB Nord war (26,2 Punkte/Spiel), haben die Hamburger den aktuellen Topscorer der Liga in ihren Reihen. Der Shooting Guard hat in dieser Saison bereits 317 Punkte für den ETV (31,7) erzielt. RheinStars-Point Guard Two Two Golson folgt ihm mit bisher 205 Punkten auf Platz zwei. Für den bisher sieglosen ETV Hamburg wird es darum gehen, den Abstand auf die Kölner zu verkürzen und diese in der Tabelle nicht davon ziehen zu lassen. Für die RheinStars bietet die Partie hingegen die Chance, den Anschluss an die vor ihnen platzierten Teams aus Schwelm, Bernau und Rhöndorf (je 3 Siege) nicht zu verlieren, gerade da die Dragons parallel in Schwelm antreten und Bernau zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Münster reist.

Über den Gegner

Der Eimsbütteler Turnverband e.V. (ETV) ist ein Sportverein mit langer Tradition. 1889 als Turnverein gegründet zählt der Verein inzwischen mehr als 15.000 Mitglieder und bietet in zahlreichen Abteilungen die unterschiedlichsten Sportarten an, Basketball wird beim ETV seit 1937 gespielt. Unter der Trainerin Sükran Gencay, die die Eimsbütteler bereits 2015/16 als Vizemeister der Oberliga Hamburg zum Aufstieg in die 2. Regionalliga und 2017/18 in die 1. Regionalliga geführt hatte, schaffte der ETV 2019/20 als Regionalligameister den Aufstieg in die ProB. Dort belegten die Hamburger in der vergangenen Saison allerdings mit vier Siegen und 18 Niederlagen den letzten Tabellenplatz und stiegen nur aufgrund der pandemiebedingten Aussetzung der Abstiegsregelung nicht ab.

Auch in diesem Jahr steht bei den Hamburgern wieder Gencay an der Seitenlinie, sie ist die einzige Cheftrai-nerin in der ProB Nord. Ihr assistiert Co-Trainer Hussen Alrifai. Dem Trainergespann, das bereits in die vierte gemeinsame Saison geht, steht ein ausschließlich national besetzter Kader aus 15 Spielern zur Verfügung. Zwar mussten die Hamburger mit den Abschieden von Abdulai Abaker und Vidmantas Uzkuraitis Abgänge zweier Leistungsträger verkraften, mit Mubarak Salami konnten sie ihren Topscorer allerdings hal-ten. Durchschnittlich 37:27 Minuten on court sowie die 31,7 Punkte pro Spiel zeigen, dass Salami auch in dieser Spielzeit die wichtigste Stütze im Spiel der Hamburger ist. Außerdem ergänzen acht Neuzugänge die Mannschaft – unter diesen auch Shooting Guard Karl Dia (Bild), der in der vergangenen Saison noch für die Rhein-Stars auf Korbjagd ging. Mit dem 31 Jahre alten Tobias Lange verpflichteten die Eimsbütteler zudem einen erfahrenen und 2,08m-langen Center, der schon bei den Rostock Seawolves unter Vertrag stand. Er gab sein ETV-Debüt am vergangenen Wochenende bei 55:96 in Sandersdorf bei den BSW Sixers.

Die RheinStars konnten in der letzten Saison zwei Siege gegen den ETV einfahren: In Hamburg lautete das Endergebnis 93:74 für Köln, zuhause gelang ein 92:86.

Bild aus dem Frühjahr. Karl Dia (r.) im Duell mit seinem jetzigen Mitspieler Mubarak Salami. Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

hijob und RheinStars gemeinsam unterwegs

Good news on Sunday!

Zeitgemäß, spannend, dynamisch – hijob und RheinStars ab sofort gemeinsam unterwegs

Mit dem jungen Kölner Unternehmen hijob haben die RheinStars ab sofort einen neuen Partner an ihrer Seite. hijob vermittelt die passenden Jobchancen für künftige Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen versteht sich dabei als digitaler Karrierebegleiter und virtueller Marktplatz für Talente und Unternehmen. „In der Karriere geht es ebenso wie im Sport um die Wertschätzung und Weiterentwicklung von Fähigkeiten. Im Bestfall hat man dann einen Ratgeber an der Seite, der dabei unterstützt, gute Entscheidungen zu treffen und Weichen für eine erfüllende Zukunft zu stellen. Darum freuen wir uns, die Rheinstars als Goldpartner zu begleiten!“, sagt Daniel Schaffeld, Mit-Gründer und Geschäftsführer von hijob.

„Als junges Unternehmen mit einer äußerst zeitgemäßen, spannenden und dynamischen Idee, passt hijob zu uns als RheinStars und spiegelt herausragend unsere Philosophie, mit dem Basketball Campus Köln Menschen mit unserem Sport zu verbinden“, sagt Manager Stephan Baeck. Gemeinsam wollen die Partner in Zukunft versuchen, Talente in Sport und Beruf zu entdecken, zu entwickeln und zu vermitteln.

Über hijob:

hijob ist der digitale Karrierebegleiter. Gegründet 2015 in Köln hat das Team rund um Daniel Schaffeld und René Tillmann es sich zur Aufgabe gemacht, beruflichen Erfolg und Zufriedenheit für alle transparent und erreichbar zu machen und hat darum Europas leistungsfähigste KI fürs Recruiting entwickelt. Talente legen ihr Profil an, indem sie ihren Lebenslauf hochladen und erhalten fortan passende Interviewanfragen bzw. Jobangebote von spannenden Unternehmen. Die hijob GmbH sitzt im Krafthaus im Rheinauhafen von Köln und beschäftigt über 20 Mitarbeiter*innen aus 7 unterschiedlichen Nationen.

www.hijob.me

Foto: Gero Müller-Laschet