Yannick Kneesch entscheidet sich für Köln und die RheinStars

Schnell soll es gehen in der kommenden Saison, variabel soll gespielt werden und das am besten auch mit beweglichen und flinken Akteuren auf den großen Positionen. Yannick Kneesch ist ein solcher und passt deshalb exakt in die Vorstellungen von Trainer und Management der RheinStars – und ab sofort machen der Power Forward und die Kölner gemeinsame Sache. Kneesch ist damit der nächste offiziell bestätigte Spieler im RheinStars-Kader für die Saison 2019/2020 in der Basketball-Regionalliga West und kommt von den Dragons Rhöndorf.

Coach Johannes Strasser sieht in der Verpflichtung des 23 Jahre alten Studenten der Volkswirtschaftslehre noch weitere Vorzüge. „Yannick ist genau die Art Big man, die ich gesucht habe! Er ist kräftig genug, um die Fünfer der Liga unter dem Korb verteidigen zu können, dazu aber auch schnell genug, um auf kleine Spieler zu switchen oder aggressiv im Pick and roll herauszutreten. Auch im Angriff wird er uns Schnelligkeit und Variabilität bringen.“ Bereits seit Wochen spielt Kneesch mit den künftigen Kollegen im Open-Gym-Betrieb, bei dem der Coach regelmäßig zahlreiche Spieler begrüßt zur Überbrückung der Zwischensaison.

Kneesch freut sich sehr auf die neue Mannschaft. „Das wird ein cooles Team. Und dann will ich auch Köln kennenlernen. Ich war drei Jahre in Bonn und Rhöndorf, jetzt wurde es mal Zeit für einen Tapetenwechsel“, sagt der gebürtige Pfälzer, der seine sportlichen Grundlagen im Basketball-Internat Speyer erhielt, bevor er 2016 ins Rheinland wechselte. Nach einer längeren Krankheits-Pause zum Ende der Spielzeit 2017/2018 konnte er in der abgelaufenen Saison fast alle Spiele in der ProB für die Dragons bestreiten. „Ich konnte zeitlich gerade so zum Start der Vorbereitung im letzten Jahr wieder trainieren und spielen. Richtig fit und gesund fühle ich mich eigentlich erst seit diesem Jahr wieder. Auch deshalb freue ich mich auf die neue sportliche Herausforderung und die nächste Saison.“

Yannick Kneesch, Power Forward
29.03.1996 – 2,04 Meter, 108 kg

Stationen
2017 – 2019 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016- 2017 Telekom Baskets Bonn II (Regionalliga)
2012 – 2016 Basketballinternat BIS Speyer

Saison 2018/2019 – ProB – Dragons Rhöndorf
26 Spiele, 16:15 Min pro Spiel, 5.5 Punkte, 32,1% Wurfquote aus dem Feld, 65.9% FW, 0.8 Assists, 2.8 Rebounds, 4.7 Eff.

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel, Yannick Kneesch

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Auch Thomas Michel bleibt ein RheinStar

Er war der Kapitän, er verpasste als einziger kein Spiel und er wird weitermachen. Thomas Michel wird auch in der kommenden Saison in der Basketball-Regionalliga West das Trikot der RheinStars Köln tragen. „Für mich war schon während der laufenden Spielzeit lange klar, dass ich bleiben wollte“, berichtet der 24 Jahre alte Forward und begründet auch warum: „Ich habe mich nach meinem Umzug sehr schnell in die Stadt verliebt, der Rückhalt der Fans ist einzigartig und die Teamchemie wird hervorragend sein. Dann habe ich tatsächlich meinen Studienplatz in Architektur bekommen und ich möchte nach dem Jahr auch was zurückgeben an die RheinStars. Ich denke, dass ich das auch noch besser machen kann als Spieler – und so wie das ganze hier gerade anläuft, freue ich mich schon jetzt gigantisch auf die neue Saison.“

Auch Trainer Johannes Strasser freut sich über die Zusage des mit 57 Treffern erfolgreichsten Dreierschützen im Team, der zudem auch nach dem US-Amerikaner Tucker Haymond mit fast 31 Minuten im Schnitt am längsten auf dem Feld in der ProB stand. “Tommy ist ein talentierter Spieler, der sicher noch nicht an seinem Limit angekommen ist und in dem noch eine Menge Potenzial steckt.“ Aber der gelernte Schreiner bringe zudem noch wichtige Qualitäten mit, die außerhalb des Feldes liegen. „Er ist immens wichtig für die Mannschaft, er hält die Jungs zusammen und ist immer positiv“, sagt der Coach – und Manager Stephan Baeck ergänzt. „Du brauchst solche Spieler für ein funktionierendes Mannschaftsgefüge – Thomas ist deshalb nicht nur sportlich für uns ein Gewinn, sondern auch ein wichtiger Faktor, um einen erfolgreichen Geist im Team zu entwickeln.“

Thomas Michel, Forward
15.02.1995 – 2,00 Meter, 97 kg

Stationen
seit 2018 RheinStars Köln
2015 – 2018, Dragons Rhöndorf (DE)
2013 – 2018, Telekom Baskets Bonn (DE)
2011 – 2013, Dragons Rhöndorf (DE)
2010 – 2011, BSV Roleber (DE)

Saison 2018/2019 – ProB
28 Spiele, 30:52 Min pro Spiel, 10 Punkte, 38% Wurfquote aus dem Feld, 84% FW, 1.6 Assists, 3.4 Rebounds, 8.3 Eff.

Kader 2019/2020
Max Dohmen, Bene van Laack, Tibor Taras, Thomas Michel

Foto: Gero Müller-Laschet

Tibor Taras schließt sich den RheinStars an

Tibor Taras kehrt endgültig in den Kölner Basketball zurück. Der 21 Jahre alte gebürtige Kölner schließt sich den RheinStars für die kommende Spielzeit in der Regionalliga an, nachdem er in höchster Personalnot dem damaligen ProB-Ligisten schon einmal für eine Partie im Oktober 2018 ausgeholfen hatte. „Die RheinStars ermöglichen es mir perfekt, Studium und Basketball zu verbinden“, sagt Tibor Taras, der seit April an der Universität zu Köln Volkswirtschaftslehre studiert.

Zwischen seinem Hilfseinsatz und der jetzigen Zusage für eine Saison in der Regionalliga West mit den RheinStars lagen knapp anderthalb Monate Engagement in der ProA beim FC Schalke 04 und eine persönlich sehr intensive Auszeit. „Ich hatte schon länger das Gefühl, dass Basketball nicht das einzige in meinem Leben sein sollte“, sagt Taras, der sich 2013 dem Bamberger Nachwuchsprogramm anschloss und dort bis zum Sommer 2018 spielte.  So entschied er sich zum Studium in Köln, nahm aber auch das Basketballspielen wieder auf – u.a. mit seinem ehemaligen Mitspieler aus Kölner Tagen, Tim van der Velde.

Auch in der Open-Gym-Phase der RheinStars ist der ehemalige Jugendnationalspieler von Beginn an dabei und hat den Spaß am Leistungssport als Studienbegleitung längst wiedergefunden. „Das Umfeld, das sich abzeichnende Team – und ich kann meinem alten Verein in einer schwierigen Lage helfen. Es passt alles prima“, erklärt Taras seine Zusage.

Trainer Johannes Strasser und Manager Stephan Baeck sind sich einig. Sie freuen sich, einen so talentierten Spieler zum Kader der Saison 2019/2020 zählen zu können.

Tibor Taras
geb. 24. September 1997 in Köln
Größe: 1,97 m, Gewicht: 82 kg

Stationen:
2018 – 2019 FC Schalke 04 (ProA)
2014 – 2018 Baunach Young Pikes (ProA)
2013- 2014 TSV Tröster Breitengüßbach (NBBL/1. Regionalliga)
bis 2013 Köln 99ers (JBBL/NBBL)

Saison 2018/2019 – ProA – FC Schalke 04
8 Spiele, 23:21 Min pro Spiel, 8.8 Punkte, 39,1% Wurfquote aus dem Feld, 75% FW,, 2.8 Assists, 2.8 Rebounds, 7.8 Eff.

Foto: Frank Fankhauser

Bene van Laack bleibt ein RheinStar

Vor gut einem Jahr hatte Benedict van Laack mit Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung behauptet: „So schnell gehe ich aus Köln nicht weg.“ Und „Bene“ unterstreicht das mit einer weiteren Saison bei den RheinStars. Der talentierte Power Forward geht mit in die Regionalliga. „Für mich waren drei Faktoren entscheidend: Köln, das Gefühl, dem Verein etwas zurückgeben zu können für das Vertrauen der letzten Jahre, und ich bin sicher, dass wir eine gute Truppe haben werden“, erklärt der 21 Jahre alte Sport- und Englisch-Student.

„Bene hat sich in der vergangenen Saison noch einmal entwickelt und hat sich mit seinem Willen eine tragende Rolle erarbeitet“, sagt Trainer Johannes Strasser. „Er ist einer der am vielseitigsten einsetzbaren Spieler – eigentlich kann er von Shooting Guard bis Center alle Positionen spielen. Das hat er in der vergangenen Saison auch schon gemacht und dabei vor allem gezeigt, dass auf ihn immer Verlass ist.“

Van Laack zählte in der vergangenen Saison in der ProB zu den besten fünf nationalen U22-Spielern auf seiner Position in der gesamten ProB. „Wir freuen uns, dass Bene weiterhin an unserer Seite ist. Er hat alle Jugendmannschaften der RheinStars seit 2013 durchlaufen und bestätigt nicht nur mit seinen letztjährigen Leistungen, dass man bei uns eine gute Basis bekommt“, sagt Manager Stephan Baeck.

Benedict van Laack
geb. 10. Oktober 1997, Power Forward
Größe: 1,96 m, Gewicht: 93 kg

Stationen
seit 05.2013 RheinStars Köln (DE)

Saison 2018/2019
27 Spiele, 28:10 Minuten pro Spiel, 40 % Trefferquote aus dem Feld, 67.2% Freiwürfe, 8.9 Punkte, 6.4 Rebounds, 1.6 Assists, 11 Effektivität.

RheinStars-Kader 19/20
Max Dohmen, Bene van Laack.

Foto: Gero Müller-Laschet

Auf in die Regionalliga: Max Dohmen will es nochmal wissen

Energizer, Motivator, ein bisschen Enfant terrible – vor allem und in erster Linie aber Sportsmann und Basketballer durch und durch. Max Dohmen geht mit den RheinStars Köln in die Regionalliga West und wird auch in der kommenden Saison seine Mannschaft und die Fans antreiben. „Die letzten Monate haben mir trotz allem sehr viel Spaß gemacht. Es gab für mich keinen Grund, es nicht weiterzumachen. Ich will mindestens noch eine Saison lang spielen und mich auf dem Niveau beweisen“, sagt der 31 Jahre alte Power Forward.

Nicht nur Headcoach Johannes Strasser freut sich sehr über die Zusage des letztjährigen Publikumslieblings. „Max gibt immer 100 Prozent, er treibt seine Teamkollegen dabei genauso an wie sich selbst oder das Publikum. Egal, ob im Training oder im Spiel. Dazu kommt seine Erfahrung, die mindestens ebenso wichtig ist.“  Manager Stephan Baeck ist ebenso angetan: „Ich freu mich sehr, dass Max weitermacht. Er war nach der vergangenen Saison der erste, der zu mir gekommen ist und gesagt hat, dass er unbedingt beim Team bleiben will. Wir brauchen Jungs mit solch einer Einstellung, die in den wichtigen Momenten vorangehen und Verantwortung übernehmen können und wollen.“

Dohmen war aufgrund der vielen Verletzungen im ProB-Kader im vergangenen Januar aus der Oberliga-Mannschaft zum ersten Team gestoßen und hatte dort schnell eine Führungsrolle auf und außerhalb des Spielfeldes übernommen. Vor den RheinStars spielte er in der Regionalliga für die ART Giants Düsseldorf und BSG Grevenbroich, zudem bei den NVV Lions und den Baskets Schwelm in der 2. Bundesliga und stand auch bei den Telekom Baskets Bonn unter Vertrag. Dort spielte er zuerst in der Regionalliga-Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen.

Max Dohmen, Power Forward
geb. 29. Januar 1988, 204cm/96kg

Saison 2018/2019 – ProB
13 Spiele, 13:29 Minuten pro Spiel, 35,1% Trefferquote aus dem Feld, 68.8% Freiwürfe, 4.5 Punkte, 1.9 Rebounds.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

Stadtderby, Playoffs, kurze Fahrten, starke Gegner

Zuletzt spielten die RheinStars Köln in der Saison 2014/2015 in der Regionalliga West und sicherte sich in einem dramatischen Fernduell mit den WWU Baskets Münster die Meisterschaft. Nach Ablauf der Meldefrist sieht das Teilnehmerfeld für die Saison 2019/2020 nun wie folgt aus:

Die Teams der 1. Regionalliga West 
Dragons Rhöndorf
RheinStars Köln
Deutzer TV
TSV Bayer 04 Leverkusen 2
NEW Elephants Grevenbroich
ETB SW Essen
SV Haspe 70
BG Hagen
AOK Ballers Ibbenbüren
BSV Münsterl. Baskets Wulfen
BG Dorsten
Citybasket Recklinghausen
Hertener Löwen
BBG Herford

So läuft es in der Liga: Die Regionalliga West startet am Wochenende 14./15. September in die Saison 2019/2020. An 26 Spieltagen treffen die 14 Vereine bis Ende März jeweils zweimal aufeinander – einmal Zuhause, einmal auswärts. Die Heimspiele der RheinStars sollen wie gewohnt jeweils Samstag um 18 Uhr in der ASV-Sporthalle stattfinden. An den vorgesehenen Doppelspieltagen der Liga kann der Heimspieltermin auf einen Freitag oder Sonntag verlegt werden.

Neuer Modus: Nach der Hin- und Rückrunde stehen die besten acht Teams in den Playoffs, die nach dem Modus „best of three“ bis in den Mai ausgespielt werden. Der Sieger des Finales hat als Meister zugleich das Aufstiegsrecht in die ProB. Genauso wie die Meister der drei weiteren Regionalligen Nord, Südwest und Südost. Die beiden letztplatzierten Teams der Hauptrunde steigen ab.

So nah liegt der Sport: Insgesamt nur etwas mehr als 1.200 Entfernungs-Kilometer müssen die RheinStars Fans und das Team zu den Auswärtsspielen zurücklegen. Gemessen von Spielhalle zu Spielhalle liegen zwischen den RheinStars und dem Kölner Lokalrivalen Deutzer TV keine 10 Kilometer. Die nächstgelegenen weiteren „Derby-Standorte“ sind dann Leverkusen, Grevenbroich und Rhöndorf. Herford (214 km) und Ibbenbüren (196 km) bilden die weitesten Auswärtsfahrten.

Foto: RheinStars Köln

Die Jugend-Bilanz der RheinStars

Ein Blick zurück nach vorne. In der abgelaufenen Saison spielten 33 Nachwuchsteams mit 26 Trainern für die RheinStars Köln in allen Alters- und Leistungsklassen. Die Kölner sind dabei mit Platon Papadopoulos als sportlichem Leiter einer der wenigen Vereine in Deutschland, die Mannschaften sowohl in allen männlichen als auch in den weiblichen Nachwuchsbundesligen stellen. Im weiblichen Leistungsbereich besteht seit der Saison 2017/18 eine Kooperation mit dem Hürther BC, die ausgebaut wird. Zum Ende der Spielzeit 2018/2019 laden wir herzlich ein zum Streifzug durch die Altersklassen und blicken auf die Highlights.

Berufungen in Auswahlmannschaften – Spieler und Trainer
Paul Minjoth aus der JBBL wurde in die U15 Nationalmannschaft berufen, Danguole Pupkeviciute erreichte den erweiterten Kader in der weiblichen U16. Zu den Auswahllehrgängen des Westdeutschen Verbands wurden u.a. eingeladen: Lars Brodisch (U16), Luisa Anderegg (U16), Bonel Mpaka (U14), Davi Remagen (U14), Christian Kamdon (U14) und Greta Goman (U12). Offiziell als WBV-Trainer für Auswahlmannschaften fungieren Kenneth Pfüller sowie Oliver Elling. Anton Krings ist Kreisauswahltrainer.

Die Nachwuchsbundesligen – Jahrgänge 2000 bis 2003
Alle Mannschaften starten auch in der kommenden Saison wieder in den jeweiligen Nachwuchsbundesligen. Die NBBL sicherte sich gegen die Uni Baskets Paderborn den Klassenerhalt in der ersten Playdown-Runde, verpasste nur knapp die Playoffs. Ähnlich erging es der WNBL, die als RheinStars Ladies Hürth in der Abstiegsrunde schließlich souverän den Gang in die Qualifikation vermied. Die JBBL scheiterte erst in der ersten Playoff-Runde gegen das Ulmer Bundesliga-Nachwuchsprogramm. Headcoaches: Platon Papadopoulos (NBBL), Steffi Lippold (WNBL), Ken Pfüller (JBBL),

U18 – Jahrgänge 2001/2002
Die U18-1 gewann mit der Regionalliga die höchste Spielklasse unter der Bundesliga, feierte die Westdeutsche Meisterschaft, wurde Pokalsieger und nach einer knappen Halbfinalniederlage gegen ALBA Berlin beim bundesweiten Top4 mit Headcoach Oliver Elling Dritter. Die zweite Mannschaft mit Coach Levin Sözen belegte in der Oberliga ebenfalls Platz drei.

U16 – Jahrgänge 2003/2004
In den höchsten U16-Ligen stürmten die RheinStars Girls Hürth erst an die Spitze der Regionalliga, dann mit ihren Trainern Steffi Lippold und Daniel Henle über die Westdeutsche Meisterschaft bis ins deutsche Top4 nach Berlin. Dort gelang der Halbfinalsieg über ALBA Berlin und schließlich die Silbermedaille. Bei den Jungs belegte die U16-1 von Coach Julius Mager in der Regionalliga Platz fünf.

U14 – Jahrgänge 2005/2006
In der offenen U14-Regionalliga belegten die RheinStars unter Headcoach Anton Krings den 5. Platz in der Abschlusstabelle der höchstmöglichen Liga, der weibliche Nachwuchs mit Trainerin Lina Rohde erreichte nach Platz sieben in der Regionalliga-Vorrunde im unteren Tableau Platz fünf. Im kommenden Jahr wird in der Ausweitung der Kooperation mit dem Hürther BC ein gemeinsames Team als RheinStars Girls Hürth an den Start gehen.

U12 – Jahrgänge 2007/2008
In der offenen U12-Regionalliga erreichte das Team von Jan Hilgers das Top4, verlor knapp das Halbfinale, um sich mit einem 103:97 über den BC 1970 Soest Bronze zu sichern. Die zweite Mannschaft mit Trainer Andreas Malik gewann die Meisterschaft in der Oberliga, der zweithöchsten Liga dieser Altersklasse. In der Oberliga führte Coach Daniel Henle auch die weibliche U12 zum Ligagewinn.

U10 – Jahrgänge 2009/2010
In der U10 wurde die Mannschaft von Trainer Timo Schön Zweiter in der höchsten Spielklasse Oberliga, gewann das Zwischenrundenspiel gegen Basket Duisburg und erreichte das Top4 um die Westdeutsche Meisterschaft in Hagen. Dort unterlag man erst dem späteren Sieger VKF Boele Kabel im Halbfinale und im Spiel um Platz drei knapp den Citybaskets Recklinghausen (81:91).

Noch jünger…?!
Unter dem Motto Baskitaball bieten die RheinStars seit dieser Saison gemeinsam mit der KiTA Stüttgerhofweg in Junkersdorf Basketball zum Kennenlernen bereits vor Beginn der Grundschule an.  Da sind der gerade erst ausgetragene K.U.S.S. GrundschulCup unter der Ägide von Johannes Strasser als Leiter Entwicklung Basketball definitiv Tradition.

Fotos zeigen NBBL und weibliche U16: RheinStars Köln

Wenig Glanz beim Abschied in Rhöndorf

Passend zum Saisonverlauf endete das letzte Spiel der RheinStars in der Spielzeit 2018/2019 mit einem Sieg für den Gegner. Am abschließenden Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB unterlagen die Kölner im Lokalderby bei den Dragons Rhöndorf vor gut 600 Zuschauern am Samstagabend im Sportzentrum Menzenberg mit 75:89 (39:47) und steigen als Tabellenletzter der Playdowns-Gruppe Süd sportlich in die Regionalliga West ab.

„Wir hätten uns gerne mit einer besseren Leistung verabschiedet“, sagt Manager Stephan Baeck. „Aber es war eigentlich ein für die Saison typisches Spiel, in der wir unsere Probleme in der Verteidigung nicht in den Griff bekommen haben und irgendwie schon wollten im Angriff, es aber auch dort nicht hinbekommen haben“, bilanzierte Manager Stephan Baeck. Cheftrainer Matt Dodson sah es ähnlich. „Wir haben nicht mit der nötigen Intensität gespielt. Die einzigen, die in den letzten Wochen, vielleicht sogar die ganze Saison lang, einen Superjob gemacht haben, waren unsere Fans.“ Auch den DragonDome mischten  gerade die jungen Supporter der Flying Flönz auf und sorgten so für das positive Ausrufezeichen an einem bitteren Abend.

Die Mannschaft selbst hatte zwar einen ordentlichen Start in die Begegnung und führten nach sechs Minuten mit 16:8. Rhöndorf fand jedoch die passende Antwort, übernahm mit einem 9:0-Lauf die Führung und bestimmte in der Folgezeit das Geschehen bis zum Spielschluss. Bei den RheinStars erwischte ausgerechnet Liga-Topwerfer Tucker Haymond einen gebrauchten Abend und konnte, anders als sonst, kaum Akzente setzen. Vladimir Nemcok spielte nach seiner Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen zwar wieder mit, blieb aber ebenfalls ohne Wirkung.

Die raren Glanzpunkte auf dem Parkett setzte aus Kölner Sicht Thomas Michel mit einer Trefferquote von 67 Prozent aus dem Feld und am Ende 24 Punkten bei einer Effektivität von 28. Beides Saisonbestmarken. All das blieb aber letztlich ohne Bedeutung in einer Begegnung, in der die Dragons im Duell der feststehenden Absteiger ihr Publikum zumindest mit einem Sieg in die Sommerpause schicken konnten.

Viertelergebnisse:18:20, 21:27, 17:22, 19:20

Spielfilm:14:8 (5.), 18:20 (10.), 29:30 (15.), 39:47 (20.), 48:59 (25.), 56:69 (30.), 70:80 (35.), 75:89 (40.)

Teamstats:Köln 47% zu Rhöndorf 60% (2er), 33%/38% (3er), 65%/56% (Freiwürfe), 17:16 Assists, 33:40 Rebounds, 6:17 Steals, 21:20 Turnover.

RheinStars:Tim van der Velde (4 Punkte/7 Rebounds/6 Assists), Tucker Haymond (11/1 Dreier), Thomas Michel (24/4), Bene van Laack (3/9 Rebounds), Jan Zimmermann (7), Filip Kukic (6), Thomas Müller-Laschet, Max Dohmen (12/2), Malte Herwig (2), Silvio Mendes Mateus (3/1), Vladimir Nemcok, Sebastian Pritz (3).

Alles Stats gibt es hier

Thomas Michel. Foto: Gero Müller-Laschet

Gemeinsam zum nächsten Derbysieg?

Für die Fans und für sich selbst wollen die RheinStars Köln zumindest noch den Derbysieg in Rhöndorf bei den Dragons holen. Samstag, 19.30 Uhr. Sportzentrum Menzenberg. Sportlich sind zwar alle Fakten und Platzierungen in der Playdowns-Gruppe vor dem letzten Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geklärt: Der BBC Coburg und die TG s.Oliver Würzburg bleiben in der ProB. Die beiden rheinischen Rivalen steigen ab. Köln wird sich nicht mehr vom Tabellenende lösen können. Aber wenn das Lokalderby ansteht, dann gehen in beiden Lagern die Antennen noch einmal richtig hoch. „Es geht für beide um die Ehre und natürlich um zumindest einen ordentlichen Abschluss der Saison“, sagt Manager Stephan Baeck.   

Fans gemeinsam auf dem Weg zum Derby
Noch ein allerletztes Mal wollen die RheinStars zusammen mit den Fans die Drachenhöhle am Menzenberg erobern. Auf Initiative des Fanclubs „Flying Flönz“wollen sich am Samstag allein 60 Fans gemeinsam per Regionalbahn RE8 auf den Weg nach Rhöndorf machen. Treffpunkt ist um 16 Uhr auf der Domplatte, Abfahrt 16.38 Uhr. In Rhöndorf ist der Eintritt frei auf Spendenbasis, die Fahrt kostet jeden die üblichen VRS-Gebühren. Wer sich noch weitere Informationen holen möchte, schreibt einfach die Flying an unter op_tour@flying-floenz.de.

Saisonkehraus an der Playa in Cologne am Sonntag
Am kommenden Sonntag laden die RheinStars ab 18 Uhr Partner, Helfer, Fans und Freunde zum Saisonkehraus mit Mannschaft und Coaches an die Playa in Cologne in Junkersdorf ein. Bei Sion Kölsch und Fassbrause wollen die RheinStars die Saison noch einmal in Gesprächen Revue passieren lassen – und vor allem abschließen. Möglichst mit einem Derbysieg im Gepäck. Die Playa war in den vergangenen Heimspielen Anlaufstation für die Besucher der Heimspiele. Hier kamen auch die jeweils 3 Liter Freibier für jeden erfolgreichen Kölner Dreier der Sion-Aktion „3 für 3“ nach Spielschluss zum Ausschank. Die RheinStars trafen insgesamt 98 Mal in eigener Halle.

Kadersituation in Köln und Rhöndorf
Die RheinStars werden wohl mit dem Kader vom Coburg-Spiel auch in Rhöndorf antreten. Eventuell kehrt Vladimir Nemcok nochmal zurück, zudem könnte Sebastian Pritz mit ins Aufgebot rücken. Die NBBL-Spieler werden mit Blick auf ihr entscheidendes Playdown-Spiel gegen die Uni Baskets Paderborn (13 Uhr/ASV-Sporthalle) am Sonntag geschont. Bei den Drachen fehlte beim Erfolg in Würzburg Spielmacher Kwen Waller.

Die bisherigen Saison-Duelle Köln vs. Rhöndorf
(2:1 Siege – 233:230 Korbpunkte)

10. November 2018: Köln vs. Rhöndorf 67:77. Teamstats: 2er: 48% Köln/49% Rhöndorf, 3er: 21%/33%, Freiwürfe: 73%/62%. Assists 13/18, Rebounds 34/46, Steals 7/7, Turnover 16/19. Topwerte: Haymond 22 Punkte, 6 Rebounds. Riauka 15 Punkte, 17 Rebounds.

2. Dezember 2018: Rhöndorf vs. Köln 85:89. Teamstats: 2er: 39% Köln/54% Rhöndorf, 3er: 46%/41%, Freiwürfe: 83%/74%. Assists 15/20, Rebounds 33/36, Steals 6/7, Turnover 17/20. Topwerte: Haymond 25 Punkte, van Laack 8 Rebounds. Riauka 24 Punkte, 8 Rebounds.

9. März 2019: Köln vs. Rhöndorf 77:68. Teamstats: 2er: 47% Köln/38% Rhöndorf, 3er: 30%/14%, Freiwürfe: 59%/61%. Assists 19/15, Rebounds 57/45, Steals 2/12, Turnover 16/5. Topwerte: Haymond 25 Punkte, 11 Rebounds, Nemcol 11 Assists. Waller 32 Punkte, Riauka 27 Punkte, 23 Rebounds.

Formbarometer
Köln startete euphorisch mit einem Sieg über Rhöndorf in die Playdowns, verlor dann allerdings die folgenden vier Spiele. Die Dragons unterlagen in Köln, besiegten dann Würzburg zweimal und Coburg einmal. Betrachtet man allein die Spiele in den Playdwons, ergibt sich folgendes Bild vor dem abschließenden Spieltag. 1. Coburg 4:1-Siege, 2. Rhöndorf 3:2, 3. Würzburg 2:3, 4. Köln 1:4

Das Spiel wird live auf sportdeutschand.tv übertragen.

Foto: Frank Fankhauser

 

Rheinstars verpassen Start und Sieg in Coburg

Die RheinStars Köln werden die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Tabellenschlusslicht abschließen.  Nach dem 85:95 (28:46) am frühen Sonntagabend beim BBC Coburg ist der letzten Platz in der Südgruppe Fakt.  Zum Abschluss der Playdowns geht es für die Kölner bei den Dragons in Rhöndorf am kommenden Samstag (19.30 Uhr) allein noch um die Ehre und die Chance, im Derby zumindest für einen Moment bei den Fans für Hochstimmung zu sorgen nach einer für beide Teams höchst unbefriedigenden Spielzeit.

„Ich erwarte, dass sich alle noch einmal reinhängen. Das sind wir uns, aber vor allem unseren Fans schuldig. Gerade mit Blick auch auf das nächste Jahr“, sagte Manager Stephan Baeck angesichts der mitgereisten Fans der “Flying Flönz” in der HUK Coburg Arena, die selbst die sportliche Lage nicht von der 450 km langen Auswärtstour abschreckte. Gewohnt lautstark unterstützten sie ihr Team, das sich allerdings in der ersten Halbzeit von seiner weniger guten Seite zeigte. „Wir hatten keine Intensität, nichts – das reicht dann auch einfach nicht für die Liga“, bemängele Baeck.

Bevor es richtig losgehen konnte vor den gut 750 Zuschauern, war die Partie eigentlich auch schon entschieden. Kein Zugriff in der Verteidigung, unterlegen bei den Rebounds, statisch im Aufbau, fahrig im Abschluss. Logische Folge: 18 Punkte Rückstand (28:46) bei Halbzeit. „Wir waren bis zur Pause sehr schlecht“, urteilte Cheftrainer Matt Dodson. „Danach wurde es besser, ohne gut zu werden.“

Immerhin, fast alle Statistiken nach der Pause gingen an die RheinStars. Mehr Rebounds, mehr Ballgewinne, die Wurfquoten. Zwar zogen die Coburger nach dem Seitenwechsel noch einmal auf 20 Zähler weg (37:57/24.). Doch im Anschluss fingen sich die Kölner und boten zumindest in der Restspielzeit ein Spiel auf Augenhöhe. Sie holten dabei langsam, aber stetig auf, gewannen das dritte Viertel mit 25:20 und lagen vor dem letzten Viertel nur noch 13 Punkte hinten.

In der 35. Minute verkürzten die RheinStars den Rückstand erstmals unter zehn Punkte (66:75). 66 Sekunden vor dem Ende waren es durch einen 6:0-Lauf nur noch deren sieben (79:86). Richtig spannend wurde es dann allerdings auch nicht mehr, dafür war die Mannschaft aus dem Rheinland zu spät in die Partie gestartet. Coburg spielte den Erfolg sicher nach Hause. Immerhin, Coach Matt Dodson fand bei aller berechtigter Kritik noch einen positiven Aspekt: Max Dohmen hatte sich mit 14 Punkten mehrfach unter dem Korb in Szene und auch durchsetzen können. „Doch, Max war gut heute.“

Viertelergebnisse: 9:15, 19:31, 25:20, 32:29

Spielfilm:2:6 (5.), 9:15 (10.), 21:31 (15.), 28:46 (20.), 42:60 (25.), 53:66 (30.), 66:77 (35.), 85:95 (40.)

Teamstats:Köln 55% zu Coburg 48% (2er), 44%/33% (3er), 89%/93% (Freiwürfe), 19:21 Assists, 30:40 Rebounds, 6:13 Steals, 19:11 Turnover.

RheinStars:Tim van der Velde (2 Punkte/7 Rebounds/7 Assists), Tucker Haymond (27/3 Dreier), Thomas Michel (12/4/5 Assists), Bene van Laack (14/2), Jan Zimmermann (2), Filip Kukic (10/2/5 Assists), Thomas Müller-Laschet, Max Dohmen (14), Malte Herwig (4), Silvio Mendes Mateus.

Alles Stats zum Spiel gibt es hier

Max Dohmen in Aktion – Foto Gero Müller-Laschet