Wucht der RheinStars erdrückt Tabellenzweiten

Mit einem fulminanten Auftritt haben die RheinStars ihre Tabellenführung in der Basketball-Regionalliga West ausgebaut. Am Samstagabend kam der Klassenzweite aus Ibbenbüren in der ASV-Sporthalle vor 650 begeisterten Zuschauern gehörig unter die Räder. 79:45 (37:20) besiegten die Kölner die bringiton Ballers. Die Nachbarn vom Deutzer TV leisteten zudem mit ihrem 99:96-Coup beim Dritten in Rhöndorf Schützenhilfe beim Ausbau des Vorsprungs. So liegen die RheinStars nun schon drei Siege vor dem Rest des Klassements. Ein rundum gelungener Abend also für den Kölner Basketball. Bereits am Mittwoch und Samstag geht es mit zwei Auftritten bei der BBG Herford weiter. Erst im Pokal, dann mit dem 17. Spieltag – dem letzten vor der Weihnachtspause. Das nächste Heimspiel steigt am 11. Januar gegen den SV Hagen-Haspe.

„Die Mannschaft wollte ein Statement setzen. Und sie hat genau da weitergemacht, wo sie in Leverkusen in der zweiten Halbzeit begonnen hatte. Sie war von der ersten Sekunde an da und hat ihren Gegner mit ihrer Präsenz nahezu erdrückt“, freute sich Manager Stephan Baeck. „Ibbenbüren hat auch eine sehr gute Mannschaft, aber wir waren heute einfach zu viel für sie. Das war heute ein tolles Spiel und eine tolle Leistung.“

Beeindruckt zeigte sich auch Headcoach Johannes Strasser. Wochenlang hatten die RheinStars nach der Wiedereingliederung aller Verletzten um die Rückkehr zu ihrer Form gekämpft, an den veränderten Rollen gearbeitet.  Nicht immer schön, aber weiterhin siegreich. Seit Halbzeit zwei in Leverkusen ist die Mannschaft wieder da, eigentlich noch stärker als zuvor in der Saison. Mit einem breiten Grinsen kommentierte JJ Strasser den Auftritt. „Wir haben das gut gemacht heute. Nein, sehr gut.“ Was sollte Strasser auch sagen. Am Ende hatten alle nahezu alles richtiggemacht.

Unter der Woche tüftelten die Coaches – also Strasser, Kadda Arnold und Oli Elling –  am Plan für Ibbenbüren, entschieden sich schließlich für eine Veränderung der Starting five und trafen voll ins Schwarze. Vincent Golson, Yannik Kneesch, Tim van der Velde, Thomas Michel und Bene van Laack dankten für das Vertrauen mit einer wuchtig arbeitenden Defense und dem Start in ein grandioses erstes Viertel bzw. Spiel. „Es macht einfach unheimlich viel Spaß gerade“, bilanzierte Michel zufrieden, der in der Plusminus-Statistik am Ende mit +27 knapp vor van der Velde lag (+25).

Und wenn du als Team dann noch u.a. mit Tibor Taras und Andrej Mangold von der Bank kommen kannst, dann hast du es als Gegner nicht wirklich einfach. Die beste Defense der Liga zerrieb jegliche Bemühungen der bringiton Ballers. Ganze 14 Körbe gelangen den zweitplazierten Gästen aus dem Feld. Auch an den Spielzeiten ist das Vertrauen der Trainer in die Spieler ablesbar. Bis auf die unter der Woche erkrankten Gael Hulsen und Max Dohmen spielten die anderen neun Akteure mindestens fast 16 und höchstens knapp 25 Minuten.

Einziger Haken an der Sache ist, dass sich solche Abende zwar genießen lassen, aufgrund der Einführung der Playoffs aber eine andere Bedeutung bekommen haben. Am Ende der Hauptrunde werden die besten acht Teams um den Sieg in der Regionalliga West spielen. Köln wird eines davon sein, vielleicht sogar als Erster in die Runde einziehen. Dann jedoch geht es wieder von vorne los. Gewonnen wurde also noch wenig, außer einem tollen Abend und Heim-Jahresabschluss für alle Beteiligten – sofern sie nicht mit den Gästen sympathisierten.

Viertelergebnisse: 25:11, 12:9, 25:19, 17:6

Spielfilm: 13:4 (5.), 25:11 (10.), 29:15 (15.), 37:20 (20.), 48:27 (25.), 62:39 (30.), 70:43 (35.), 79:45 (40.)

Teamstats: Köln 60% zu Ibbenbüren 25,5 % (2er), 18,8%:16,7% (3er), 81,3/81,3% (Freiwürfe), 19:9 Assists, 50:43 Rebounds, Ballverluste 9:15, Steals 9:3, Blocked Shots 3:0.

RheinStars: Vincent Golson (16 Punkte/1 Dreier/3 Assists), Karl Dia, Tibor Taras (6/6 Assists), Max Dohmen, Michiel Petersen (12/8 Rebounds), Tim van der Velde (2), Andrej Mangold (7/1 Dreier/4 Assists), Bene van Laack (11/2 Dreier/8 Rebounds), Yannik Kneesch (8/7 Rebounds), Thomas Michel (12/1/9 Rebounds), Gael Hulsen (5/1 Dreier)

Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

Spitzenspiel mit veränderten Vorzeichen

Angefangen mit dem Topspiel am kommenden Samstag stehen die RheinStars vor einer hammerharten Spielwoche, bevor sich das Team in die Weihnachtspause verabschiedet. Erst gastiert in der Basketball-Regionalliga West mit den bringiton Ballers Ibbenbüren der Tabellenzweite am 16. Spieltag in der ASV-Sporthalle (18 Uhr). Dann folgen am Mittwoch und Samstag in acht Tagen zwei Auftritte beim aktuellen Tabellenvierten BBG Herford. Beim ersten Vergleich geht es um den Einzug in die nächste Runde im WBV-Pokal, danach um den Sieg in der Liga.  „Alles sehr schwere Aufgaben, die wir nur bestehen können, wenn wir noch einmal alles in die Waagschale werfen“, sagt Manager Stephan Baeck.

Die Vorzeichen vor dem Gang mit den starken Ibbenbürenern haben sich in dieser Woche noch einmal verändert. Zwar werden die RheinStars aller Voraussicht nach unverändert und in voller Stärke auflaufen, aber die Gäste waren noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Mit Albert del Hoya kehrt zum Spiel ein spanischer Flügelspieler zu den Ballers zurück, der für seinen neuen alten Verein in der Spielzeit 2017/2018 19,2 Punkte und gut sechs Rebounds pro Partie holte. „Ibbenbüren hat sechs sehr gute Spieler und verfügt auch über weiter gute Bankspieler und wir gut gecoacht“, hatte Headcoach JJ Strasser schon vor der Verpflichtung del Hoyas den Gegner gelobt. „Schon vor der Saison zählten sie für mich zu den stärksten Mannschaften der Liga.“

Bester und effizientester Spieler der bringiton Ballers ist nach 15 Spieltagen Bryce Allen Leavitt mit im Schnitt 15 Punkten, 7,7 Rebounds und 7,3 Assists. Dazu kommen mit Marco Porcher Jimenez, Benjamin Fumey und Marcello Schröder drei weitere Spieler im Kader von Trainer Marc Pohlmann, die regelmäßig jeder für 12 bis 16 Punkte gut sind. In den Teamstatistiken liegen die beiden Mannschaften in den Wurf-Prozentwerten nahezu gleichauf, auch bei den Rebounds. Allerdings verzeichnen die RheinStars mehr Steals und weniger Ballverluste. Beim 75:63-Auswärtssieg im Hinspiel überzeugten die Kölner vor allem als Kollektiv. „Wir haben als Mannschaft sehr gut und vor allem sehr konzentriert gespielt“, erinnert sich Manager Baeck. Ähnlich gingen die RheinStars am vergangenen Freitag bei 75:61 bei den Bayer Giants Leverkusen zu Werke. Allerdings erst in Halbzeit zwei (44:16), was auf eine direkte Fortsetzung am Samstag hoffen lässt.

Hinspieljubel bei den RheinStars. Foto: RheinStars

 

RheinStars kommen spät, aber gewaltig

Eine Achterbahnfahrt mit Happyend bescherten die RheinStars Köln sich selbst und ihren Anhängern am Nikolausabend. Am Ende setzte sich der Tabellenführer noch deutlich mit 75:61 (31:45) bei der Zweitvertretung der Bayer Giants Leverkusen durch und bleibt nach dem 15. Spieltag alleiniger Tabellenführer in der Basketball-Regionalliga West. Vielleicht werden sich Spieler, Trainer und Fans noch in ein paar Wochen an diesen Auftritt am Freitagabend in der Ostermann-Arena erinnern, an dem die RheinStars nach einer schwer fassbaren ersten Halbzeit all das Talent wieder in ihrem Spiel entdeckten, dass sie erst in diese exponierte Stellung in der Liga befördert hatte. Am kommenden Samstag, 14. Dezember erwarten die Kölner die bringiton Ballers aus Ibbenbüren zum Spitzenspiel in der ASV-Sporthalle (18 Uhr). Schon jetzt lässt sich prognostizieren: ein Besuch wird sich lohnen.

„Die erste Halbzeit haben alle gesehen. Es hat uns an allem gefehlt. Wir waren überhaupt nicht da“, beschrieb Headcoach Johannes Strasser den Zustand seiner Mannen im ersten Durchgang. Dabei waren die RheinStars nicht nur ohne Verletzungen durch die vergangenen Wochen gekommen und in nahezu bester Besetzung unterwegs – bei den Giants gesellte sich nun auch noch Andrej Mangold nach längerer beruflicher Abwesenheit zum Team. Doch die erstmals in dieser Saison tatsächlich vollbesetzte Kapelle produzierte nur Misstöne bzw. nicht mal die. Leverkusen konnte schalten und walten, führte zwischenzeitlich sogar mit 16 Punkten (39:23/17.), während die Kölner nach dem Motto „Mach du, ich hab´ Familie“ Verantwortung in Angriff und Abwehr weiterschoben. Zur Halbzeit stand es 31:45 aus Kölner Sicht.

„Die Leverkusener haben uns den Schneid abgekauft in der ersten Halbzeit“, bilanzierte Manager Stephan Baeck das Treiben vor den vielleicht 150 Zuschauern, davon zwei Drittel aus Köln. „Aber dann hat die Mannschaft alles gezeigt, was sie überhaupt erst an die Tabellenspitze gebracht hat.“ Auslösender Moment waren wohl im Nachhinein die drei Ballgewinne in Folge von Tim van der Velde Mitte des dritten Viertels. „Erst die Intensität von Tim, dann hat Yannik Kneesch getroffen – und dann waren wir da“, kommentierte Headcoach Strasser den Umschwung. Kneesch warf sich zur Saisonbestleistung von 20 Punkten bei vier Dreiern (66 %).

Die Kölner kamen urplötzlich, mit Wucht, gewaltig, spielten mit einschüchternder Intensität  – als hätten sie selbst dieses tiefste Tief der ersten 20 Minuten gebraucht, um nach den zurückliegenden Wochen mit „Geht-so-Auftritten“ endlich wieder ihr wahres Können abrufen zu können. Die Leverkusener Korbpunkte beschreiben die Veränderung des Spiels: 24 im ersten Viertel, dann 21. Nur noch 12 im dritten Durchgang. Ganze vier in den letzten zehn Minuten. Das Spiel kippte in den ersten sechs Minuten des abschließenden Viertels. Mit einem 16 Punkte-Lauf wandelten die RheinStars ein 52:57 in ein 68:57 – begleitet von knüppelharter, uneigennütziger Teamdefense, die den BayerGiants in Halbzeit zwei ganze vier Feldkörbe erlaubte. Einen Dreier, drei Zweier, dazu sieben Punkte von der Freiwurflinie. Ein Desaster für die Hausherren, mehr als ein Grund zum Jubeln für die RheinStars – und eine unbedingte Empfehlung des Teams, das nächste Heimspiel gegen Ibbenbüren zu besuchen.

Viertelergebnisse: 17:24, 14:21, 21:12, 23:4

Spielfilm: 8:15 (5.), 17:24 (10.), 22:30 (15.), 31:45 (20.), 39:53 (25.), 52:57 (30.), 63:57 (35.), 75:61 (40.)

Teamstats: Köln 54,3% zu Leverkusen 43,8 % (2er), 30,8:40,0 (3er), 72,2/62,5% (Freiwürfe), 20:15 Assists, 30:33 Rebounds, Ballverluste 13:22, Steals 16:4, Blocked Shots 3:1.

RheinStars: Vincent Golson (4 Punkte/6 Assists), Karl Dia, Tibor Taras (7/1 Dreier/6 Rebounds/4 Assists), Max Dohmen (10/1), Michiel Petersen (1), Tim van der Velde (8/4 Assists/6 Steals), Andrej Mangold (11/3 Assists), Bene vanLaack, Yannik Kneesch (20/4/5 Rebounds), Thomas Michel (11/2), Gael Hulsen (2)

Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier

Tim van der Velde – Foto: Gero Müller-Laschet

Herausfordernde Aufgabe in Leverkusen

Der Nikolaus hält am Freitagabend für die RheinStars eine besondere Herausforderung bereit. Nach dem Lokalderby mit dem Deutzer TV steht einer der prickelnsten Vergleiche an, die der Basketballsport im Rheinland zu bieten hat. RheinStars Köln versus Bayer Giants Leverkusen. Diesmal wird wieder Regionalliga gespielt und das Spiel ist der Auftritt des Tabellenführers im Westen beim Tabellensechsten, allerdings der Zweitvertretung der Leverkusener.  Aber, auch das Spiel hat es in sich. Schließlich sind die Akteure des TSV Bayer 04 II talentiert und die Spielstätte ist mit der Ostermann-Arena ab 20 Uhr auch die selbe der Vorjahre.

Auch der Respekt bei den Kölnern ist vor dem 15. Spieltag hoch. „Die Giants haben eine gut ausgebildete Mannschaft, die einen einfachen, guten und schnellen Basketball spielt“, sagt Headcoach Johannes Strasser und ergänzt: „Nicht nur für mich sind sie eine der positiven Überraschungen des bisherigen Saisonverlaufs.“ Der Aufsteiger hielt auch im Hinspiel die Partie lange offen, bevor sich am Ende dann doch die RheinStars in ihrer Halle mit 78:69 durchsetzen konnten.

Getragen wird das Spiel der Giants zu großen Teilen u.a. von Routinier Götz Twiehoff, Jacob Engelhardt, Daniel Merkens und Benjamin Nick. Bester Scorer der Leverkusener war im Hinspiel Lennart Winter mit 16 Punkten. Er fehlte jedoch in den letzten Wochen ebenso verletzt wie der ehemalige Kölner Thomas Fankhauser. Ob beide sich gegen die RheinStars zeigen können, ist eher offen.  Weniger offen ist dagegen die Aufstellung ihrer Gäste. Die Kölner Coaches melden weiterhin „alle Mann an Bord“. „Wir hatten eine ordentliche Trainingswoche und wollen uns in Leverkusen durchsetzen“, sagt JJ Strasser.

Umkämpftes Hinspiel. Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

RheinStars setzen sich im Herzschlagfinale durch

In ein Herzschlagfinale mündete das zweite kölsche Derby in der Basketball-Regionalliga West zwischen den RheinStars und dem Deutzer TV am Samstagabend. Und wie schon beim erste Aufeinandertreffen setzte sich am Ende die Mannschaft von Headcoach Johannes Strasser vor 950 Zuschauern in der ASV-Sporthalle durch. Diesmal mit 67:65 (34:27). So liegen die RheinStars auch nach 14 Spieltagen mit einem Sieg Vorsprung bei 12:2-Erfolgen vor den Dragons Rhöndorf an der Spitze der Tabelle. Der bisherige Tabellenzweite Ibbenbüren verlor überraschend bereits am Freitag bei der BG Hagen – und ist nun mit 10:4-Siegen Dritter. Für die RheinStars gehen die herausfordernden Wochen nun weiter mit dem Auswärtsspiel bei den Bayer Giants Leverkusen am kommenden Freitag.

„So muss ein Stadtderby sein. Spannend bis zum Schluss“, freute sich Manager Stephan Baeck über die erfolgreiche Verteidigung des Homecourts mit dem achten Sieg im achten Heimspiel. „Wir machen es uns im Moment nicht einfach. Aber ich freue mich nicht nur über den Erfolg, sondern auch darüber, dass die Jungs den Kampf der Deutzer angenommen haben und sich mit zwei weiteren Punkten dafür belohnen konnten.“ Ebenfalls gewonnen hatte das Sozialprojekt Körbe für Köln, dass insgesamt eine Spende von 1180 Euro erhielt. 1.000 als Scheck aus dem Hause Weinor und 180 Euro aus der Tombola des Spezialisten für Markisen, Terrassendächer und Glasoasen, der als Hauptsponsor das Heimspiel präsentiert hatte.

„Wir sind sehr froh, dass wir uns durchsetzen konnten“, kommentierte Tim van der Velde für die Mannschaft das Spiel, das sich im Verlaufe der Partie zu einem Armdrücken zwischen den Lokalrivalen entwickelte. Auf der einen Seite die favorisierten RheinStars, die sich einen guten Plan zurechtgelegt hatten, aber trotz bester Chancen nichts trafen. Ihnen gegenüber der Deutzer TV, der mit seinem ebenfalls gut besetzten Kader die Partie immer offenhielt. Sie hatten mindestens eine Hand an der Überraschung dran, aber auch sie trafen nix. So wurde es für beide Fanlager ein mitreißender Abend – und nichts für schwache Nerven.

Erst in den allerletzten Sekunden zogen die RheinStars durch Tibor Taras den Sieg auf ihre Seite, nachdem die Gäste mit einem 8:0-Lauf in der 42. Minute mit 48:53 vorne lagen. Doch die Hausherren wühlten sich zurück und kämpften sich noch an den Deutzern vorbei zum zwölften Saisonsieg. Und dass nach der Pause ohne Max Dohmen, der im Getümmel unter dem Korb eine kleinere Platzwunde davontrug und genäht werden musste.

„Eigentlich haben wir das im ersten Viertel gut gemacht. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Aber wir haben unterirdisch getroffen“, bilanzierte Headcoach Strasser. „Dann fängst du als Spieler halt an nachzudenken und dann wird es schwer. Momentan fällt uns nichts leicht. Trotzdem haben wir uns in einem knappen Spiel gegen einen guten Gegner durchgesetzt. Das zählt am Ende.“ Nils Müller, sein Pendant auf Deutzer Seite, hätte sicherlich auch gerne gewonnen. Fand aber trotzdem „es hat Spaß gemacht, es war ein super Spiel“. Und die Fans beider Lager hatten ein spektakuläres Derby. Auf Augenhöhe, mit ganz viel positiver Stimmung für die jeweilige eigene Mannschaft. Auch wenn nur eine Seite gewinnen konnte, gefeiert wurden beide Teams von ihren Anhängern.

Viertelergebnisse: 17:10, 17:17, 14:21, 19:17) 

Spielfilm: 3:5 (5.), 17:10 (10.), 26:21 (15.), 34:27 (20.), 42:38 (25.), 48:48 (30.), 58:58 (35.), 67:65 (40.)

Teamstats: Köln 47,7% zu Deutz 41 % (2er), 18,8:18,5 (3er), 53,8/72% (Freiwürfe), 21:12 Assists, 44:55 Rebounds, Ballverluste 10:15, Steals 6:4, Blocked Shots 1:3.

RheinStars: Vincent Golson (11 Punkte/1 Dreier/6 Assists), Karl Dia, Tibor Taras (22/3 Dreier/7 Rebounds/5 Assists), Max Dohmen (3/1), Michiel Petersen (10/10 Rebounds), Tim van der Velde (4), Bene vanLaack (5), Yannik Kneesch, Thomas Michel (9/1/5 Rebounds), Gael Hulsen (3)

Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Derby-Infos: Tickets, Fakten, Quoten, Anreise

Fakten für besseres Wissen

RheinStars Köln gegen den Deutzer TV – das kölsche Duell in der Basketball-Regionalliga West am letzten November-Samstag. Hier gibt es noch ein paar Fakten für Besserwisser vor Tippoff (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle . Die Würfe: Beide Teams haben bei gleicher Trefferquote (46 %) 861 bzw. 863mal aus dem Feld auf die gegnerischen Körbe geworfen. Die RheinStars mehr jenseits der Dreierlinie (354), die „Kellerkinder“ öfter aus dem Zweierbereich (571). Von der Freiwurflinie steht die Trefferquote bei den RheinStars bei 71,1%, beim DTV bei 59,8%. Bei den Rebounds haben die Gäste die Nase vorne (529:516). Bei den Assists ist es quasi ausgeglichen – RheinStars 233, DTV 235. Die „Düxer“ haben deutlich mehr Ballverluste produziert (212:161) und weniger „Steals“ geholt (85:122).

Bei den Spielern weisen beim DTV Anton Geretzki (12,8), Patrick Reusch (11,7) und Lennart Boner (11,3) einen Punkteschnitt pro Spiel von mehr als zehn auf, die meisten Rebounds sichern Boner (6,8), Philipp Pfeifer (6,4) und Geretzki (5,5). Auf RheinStars-Seite holen Bene van Laack (6,0), Tibor Taras (5,3) und Michiel Petersen (5,1) die meisten Rebounds. Erfolgreichste Korbjäger sind Tibor Taras 22,9 Punkten pro Spiel, Two two Golson (15,6) und Max Dohmen (12,2). 

Hier gibt es die Stats aus dem Hinspiel

Sehr hohe Nachfrage: Lieber heute kaufen, um morgen sicher das Derby zu sehen

Die Derby-Karten werden rar. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage raten wir allen interessierten Zuschauern, sich bereits im Vorfeld die Karten zu besorgen. Hardcover-Tickets mit VRS-Fahrberechtigung sind in nahezu allen Kölnticket-Filialen erhältlich. Print-at-home-Tickets zum Ausdrucken am eigenen Drucker gibt es online hier.

Achtung FC-Spiel, wichtiger Hinweis zur Anreise!

Der 1. FC Köln spielt am Samstag ab 15.30 Uhr in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg. Das Spiel endet zwischen 17.15 Und 17.30 Uhr, dadurch wird es bei der Anreise zum Spiel ein hohes Verkehrsaufkommen rund um die ASV-Sporthalle und im Sportpark Müngersdorf geben. Auch Parkplätze sind möglichweise noch belegt, so dass sich eine Anreise mit Bus und Bahn empfiehlt. Zumal die Spieltickets (nicht „Print-at-home“) zur freien Anreise mit der KVB berechtigen.

Nachwuchsbundesligen: Nur die NBBL am Wochenende im Einsatz

Am ersten Adventswochenende sind allein die NBBLer in den Nachwuchsbundesligen aktiv. Während WNBL und JBBL spielfrei sind, treten die Jungs mit ihren Coaches Platon Papadopoulos und Oliver Elling beim USC Heidelberg an. Dort soll am Sonntag (13 Uhr) die Revanche für das 82:93 aus dem Hinspiel gelingen. Aktuell liegen beide Mannschaften mit zwei Siegen aus fünf Begegnungen gleichauf in der unteren Hälfte der Gruppe Südwest.

Umkämpftes Hinspiel: v.l. Anton Geretzki, Philipp Pfeifer, Tibor Taras, Timo Steffens. Foto: Gero Müller-Laschet

Voller Respekt und Vorfreude ins Derby gegen Deutz

Es kann ein emotionaler Höhepunkt in der laufenden Saison in der Basketball-Regionalliga West werden. Zumindest aus dem Kölner Blickwinkel. Die RheinStars erwarten am kommenden Samstag den Deutzer TV in der ASV-Sporthalle (18 Uhr) zum Start der Rückrunde. Setzt sich der Tabellenführer und Favorit in eigener Halle wie schon beim 80:72 zum Saisonauftakt am Reitweg durch? Oder gelingt den „Kellerkindern“ aus dem Rechtsrheinischen auf ihrem Weg in Richtung Playoff-Teilnahme eine Überraschung? „Deutz hat sich bisher hervorragend geschlagen“, sagt Manager Stephan Baeck. „Es ist schön, dass die kölsche Basketball-Community so regen Anteil daran nimmt. Alle schauen auf das Spiel. Das wird ein tolles innerstädtisches Duell, in das wir voller Respekt gehen.“ Präsentiert wird das Derby von Hauptsponsor Weinor. Neben dem Sport stehen auch die Aktivitäten des Vereins „Körbe für Köln“ im Fokus.

Betrachtet man die zurückliegenden fünf Begegnungen, bewegen sich die Teams mit jeweils vier Siegen aktuell auf Augenhöhe. Während sich die RheinStars alleine dem Tabellendritten Dragons Rhöndorf auswärts geschlagenen geben mussten, unterlag der DTV nur dem Fünften Hertener Löwen in der Verlängerung.  Nach zuletzt drei überdeutlichen Siegen in Serie mit 78:56 bei den ETB Miners in Essen, 98:70 über die BG Hagen und dem 76:48 bei den Citybaskets Recklinghausen haben die Gäste mit dem Tabellenachten BG Dorsten gleichgezogen. Die Playoff-Plätze sind zum Greifen nah.

„Der DTV hat  eine gute Mannschaft, ist auf allen Positionen doppelt besetzt und hat da kaum Leistungsabfall“, sagt Headcoach Johannes Strasser. Spieler und Trainer kennen sich gut, teilweise seit Jahren, haben auch schon gemeinsam gespielt oder trainiert. Anders als im Hinspiel werden beide Coaches nahezu auf ihre kompletten Besetzungen zurückgreifen können. Mitte September fehlten bei den RheinStars mit Pointguard Vincent „Two two Golson und Guard Karl Dia zwei wichtige Säulen im Team. Aber auch die Deutzer spielten ohne Paul Hörschler und Lennart Boner. Ebenfalls zwei Leistungsträger im Kader von Nils Müller. „Jeder von uns glaubt daran, dass wir gewinnen können“, wird der Trainer der Deutzer in der „Kölnischen Rundschau“ zitiert. Natürlich glauben alle RheinStars ebenfalls an einen eigenen Sieg. “Wir müssen unsere einfachen Sachen wieder machen und unseren Homecourt verteidigen. Das wird kein einfaches Spiel und bestimmt ziemlich intensiv. Ich freue mich drauf”, führt Headcoach Strasser  aus – und so steht einem zünftigen Derby eigentlich nichts mehr im Wege.

Achtung FC-Spiel, wichtiger Hinweis zur Anreise!

Der 1. FC Köln spielt am Samstag ab 15.30 Uhr in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg. Das Spiel endet zwischen 17.15 Und 17.30 Uhr, dadurch wird es bei der Anreise zum Spiel ein hohes Verkehrsaufkommen rund um die ASV-Sporthalle und im Sportpark Müngersdorf geben. Auch Parkplätze sind möglichweise noch belegt, so dass sich eine Anreise mit Bus und Bahn empfiehlt. Zumal die Spieltickets (nicht „Print-at-home“) zur freien Anreise mit der KVB berechtigen.

Hinspiel-Impression. Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

 

RheinStars erarbeiten sich nächsten Sieg

Mit einem schwer erarbeiteten Sieg über die NEW Elephants Grevenbroich  haben sich die RheinStars zum Klassenprimus der Hinrunde in der Basketball-Regionalliga West gekürt. Am Ende stand es im Nachbarschaftsduell vor 650 Zuschauern in der wieder einmal stimmungsvollen ASV-Sporthalle 76:73 (36:37) für die Kölner. „Auch wenn uns aktuell Esprit und Leichtigkeit fehlen, haben wir uns durchsetzen können. Das zählt am Ende des heutigen Abends“, sagte Manager Stephan Baeck nach dem 13. Spieltag.

Zudem war es ja nicht allein ein Schritt zurück in die richtige Richtung für den Tabellenführer nach der knappen Niederlage bei den Dragons Rhöndorf in der Vorwoche. Durch den Erfolg bauten die RheinStars ihren Vorsprung wieder aus mit 11:2 Siegen, da gleichzeitig die bis dato punktgleichen Ibbenbürener in Recklinghausen verloren. Weil auch der Deutzer TV sein Spiel bei Schlusslicht Essen klar gewann, sind eigentlich alle Voraussetzung gegeben für ein heißes Derby am kommenden Samstag in der ASV-Sporthalle, das im Zeichen des Vereins „Körbe für Köln“ steht und von RheinStars-Hauptsponsor Weinor präsentiert wird.

Etwas überraschend aufgrund der Tabellenplatzierungen (1. vs. 9.) wurde die Auseinandersetzung zwischen den RheinStars und den Elephants eine richtig enge Partie, bei der sich Kölner Trainer und Spieler mitunter die Haare rauften ob der ungenutzten Chancen. Wurfquoten der Hausherren von 40 Prozent bei den Zweierversuchen und knapp 20 bei den Dreiern sind ungewöhnlich niedrig. Vor allem bei 80 – teilweise auch frei erspielten – Würfen. Andererseits bekamen die Zuschauer durch das Geschehen auf dem Feld einen spannenden Abend geboten. Und beide Fanlager legten sich in der fairen Partie ordentlich ins Zeug.

„Nach dem guten Start in die Saison fehlt uns momentan die Leichtigkeit. Aber wir haben uns trotzdem viele Möglichkeiten erspielt“, befand Headcoach Johannes Strasser nach dem Gang mit den Elephants, die mit Jamal Smith noch auf einen wichtigen Spieler verzichten mussten. Der Topscorer der Gäste hatte sich am Abend vorher im WBV-Pokal eine Sperre eingehandelt. So war es in diesem stets engen Spiel kein Wunder, das zwei der kampfstärksten RheinStars die Akzente setzen: Max Dohmen war im Angriff vom „Wurftief“ der Kollegen nicht erreicht worden; traf vier seiner sieben Dreier, blockte zwei Würfe und holte drei Steals. In der Defense ackerte Tim van der Velde in den entscheidenden Momenten erfolgreich und war nicht umsonst der Mann mit der besten Plusminus-Statistik in seinem Team.

So arbeiteten sich die RheinStars gemeinsam mit ihrem Publikum im Schlussviertel zum Sieg. „Da haben wir dann auch gut verteidigt“, diagnostizierte Yannick Kneesch – und so gehen neben den Deutzern auch die RheinStars mit einem positiven Schub ins Nachbarschafts-Derby am kommenden Wochenende.

Viertelergebnisse: 14:16, 22:21,16:19, 24:17

Spielfilm: 6:7 (5.), 14:16 (10.), 25:26 (15.), 36:37 (20.), 45:46 (25.), 52:56 (30.), 63:60 (35.), 76:73 (40.)

Teamstats: Köln 40% zu Grevenbroich 35,1% (2er), 21,9/30,3 (3er), 83,3/81% (Freiwürfe), 16:15 Assists, 52:49 Rebounds, Ballverluste 12/18, Steals 14/7, Blocked Shots 6/0.

RheinStars: Vincent Golson (15 Punkte/1 Dreier/7 Rebounds), Karl Dia (4), Tibor Taras (9/8 Rebounds/5 Assists), Max Dohmen (16/4 Dreier/3 Steals), Michiel Petersen (6/4 Rebounds), Tim van der Velde (3 Steals), Bene vanLaack (6/12 Rebounds), Yannik Kneesch (11/1 Dreier/4 Rebounds), Thomas Michel, Gael Hulsen (9/1/3 Steals).

Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier

Max Dohmen Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

 

RheinStars als Kollektiv gegen die Elephants gefragt

Vor einer hochinteressanten Herausforderung stehen die RheinStars in der Basketball Regionalliga West. Am kommenden Samstag (18 Uhr) erwarten die Kölner in der ASV-Sporthalle die wiedererstarkten NEW Elephants Grevenbroich zum neuerlichen Nachbarschaftsduell. Nach Deutz und Leverkusen sind die Elephants der nächstgelegene Liga-Kontrahent und mit den Nachverpflichtungen der Vorwochen ein echter Prüfstein am 13. Spieltag, dem Abschluss der Hinrunde.

Horst Schlämmer als stellvertretender Chefredakteur des fiktiven Grevenbroicher Tagblatts ist zwar nicht wirklich real. Aber selbst die Kunstfigur von Hape Kerkeling hätte unter seinem Wahlspruch „Immer janz discht dran und knallhart nachjefracht“ Schwierigkeiten gehabt, die verletzungsbedingte Pechsträhne der Elephants zu Saisonbeginn für seine Leser nachzuvollziehen. Wie dem auch sei. Grevenbroich startete als potentieller Kandidat auf das obere Tabellendrittel mit fünf Niederlagen aus sechs Spielen in die Saison, stabilisiert sich jedoch zusehends. Zuletzt war die Bilanz 4:2-Siege, die Elephants rücken näher an die Playoff-Plätze heran.

Maßgeblichen Anteil an der jüngsten Entwicklung haben die Neuzugänge Troy Harder (24/USA) und Jamal Smith (vorher ART Giants Düsseldorf/27/USA-Niederlande). Die beiden Topwerfer sorgten beim 97:83-Sieg über Schlusslicht ETB Miners Essen zuletzt für 62 Punkte (34/28). Dazu kommt mit dem erfahrenen Ryon Howard ein weiterer bärenstarker Deutscher Spieler mit US-amerikanischen Wurzeln. Der 35jährige ist mit einem Schnitt von 9.5 Rebounds und 15.2 Punkten der effektivste Spieler der Gäste.

„Für uns ist das zum Abschluss der Hinrunde genau der richtige Gegner“, sagt Manager Stephan Baeck. „Wir müssen wieder zu dem Mannschaftsspiel zurückfinden, dass uns bislang so stark gemacht hat.“ Beim 83:86 bei den Dragons Rhöndorf hatten die RheinStars das nicht wie gewünscht aufs Parkett bringen können. „Gegen die Elephants müssen wir hochkonzentriert sein“, sagt Headcoach Johannes Strasser. „Sie haben drei herausragende Spieler, die schwierig zu verteidigen sind. Wichtig wird es sein, sich nicht frustrieren zu lassen, wenn die auch noch ihre wilden Würfe treffen. Aber als Mannschaft sollten wir das hinbekommen.“ Zu dem Vorhaben stehen bei den RheinStars aktuell alle Spieler zur Verfügung.

Two two Golson auf dem Weg zum Korb… Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars unterliegen Dragons in Rhöndorf

Im Spitzenspiel der Basketball-Regionalliga West kassierten die RheinStars am Samstagabend ihre zweite Saisonniederlage. Aber auch nach dem 12. Spieltag bleiben die Kölner trotz des 83:86 (42:41) im Derby bei den Dragons Rhöndorf an der Spitze des Klassements. Allerdings haben die RheinStars mit den bringiton Ballers aus Ibbenbüren Gesellschaft bekommen. Beide weisen nun zehn Siege und zwei Niederlagen in ihrer Bilanz aus. Auf Platz drei rangieren die Dragons (9/3). Am kommenden Samstag schließt die Hinrunde der Saison 19/20 für die RheinStars mit der Visite der erstarkten NEW Elephants Grevenbroich in der ASV-Sporthalle (18 Uhr).

Eigentlich waren nach der Partie der RheinStars in der Sporthalle am Menzenberg alle Kölner genervt. Trainer, Spieler, Fans. Zu eindeutig fiel die Analyse nach der Niederlage vor der Saisonrekordkulisse von 1.110 Zuschauern in der einstigen Bundesliga-Spielstätte aus. „Man kann es in einem Satz zusammenfassen: Wir waren schlecht und haben verdient verloren“, kommentierte Manager Stephan Baeck das Gesehene. Anders als beim Sieg im Spitzenspiel in Ibbenbüren präsentierten sich die Kölner in Rhöndorf nicht mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Klar, es war für alle Beteiligten letztlich ein spannender Abend, weil die RheinStars als Gäste trotz aller Unzulänglichkeiten irgendwie immer im Spiel blieben. Und natürlich war es eines der besseren Liga-Spiele dieser Saison was das grundsätzliche Niveau der Begegnung betraf. Das war kein Treffen von Laufkundschaft. Schließlich maßen da in Rhöndorf schon zwei gut und tief besetzte Teams ihre Kräfte – und das war auch nicht zu übersehen.

Die Dragons um ihren Trainer Yassin Idbihi brachten auch eine solide Vorstellung aufs Parkett. Köln hingegen stand sich 40 Minuten lang eher selbst im Weg. „Wir waren hektisch, haben viele leichte Fehler begangen, den Ball schlecht bewegt und waren nicht als Team präsent“, kritisierte Manager Baeck. Headcoach „JJ“ Strasser kommentierte an seiner alten Wirkungsstätte. „Mich ärgert nicht die Niederlage. Die war heute verdient. Und das kann vorkommen. Mich ärgert die Art und Weise. Wir haben hier nicht als Mannschaft verloren, sondern durch unsere Einzelaktionen.“

So war es eher dem Talent der einzelnen Kölner und dem schludrigen Umgang der Hausherren mit ihrer Führung geschuldet, dass die RheinStars nach dem 67:76-Rückstand (34. Minute) knapp drei Minuten vor dem Ende mit einem 9:0-Lauf ausgleichen konnten. Schließlich endete der Abend aber folgerichtig: Die RheinStars verdaddelten durch ihre Soli auch ihre letzten Chancen, die Drachen feierten einen verdienten Sieg. Am 7. März sehen sich die Kontrahenten zum Rückspiel in Köln wieder – und wahrscheinlich nicht zum letzten Mal in dieser Saison.

Viertelergebnisse: 22:22, 20:19, 18:21, 23:24

Spielfilm: 9:7 (5.), 22:22 (10.), 31:29 (15.), 42:41 (20.), 51:51 (25.), 60:62 (30.), 69:76 (35.), 83:86 (40.)

Teamstats: Köln 47,6% zu Dragons 41% (2er), 36,4,4/43,5 (3er), 86,4/75% (Freiwürfe), 12:16 Assists, 39:30 Rebounds, Ballverluste 16/10, Ballgewinne 8/16.

RheinStars: Vincent Golson (15 Punkte/5 Rebounds), Karl Dia, Tibor Taras (31/2 Dreier/10 Rebounds), Max Dohmen (3/1 Dreier), Michiel Petersen (6/7 Rebounds), Tim van der Velde (3/5 Rebounds/6 Assists), Bene van Laack (13/3 Dreier/2 Blocks), Yannik Kneesch (8/1 Dreier/3 Rebounds), Thomas Michel (1), Gael Hulsen (3/1).

Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet