Sicherer Sieg beim Tabellenfünften in Herten

Mit einem ungefährdeten Erfolg bei den Hertener Löwen bleiben die RheinStars Köln das Maß der Dinge in der Basketball-Regionalliga West. Dabei genügte dem Spitzenreiter beim 91:71 (55:43) über den Tabellenfünften ein unspektakulärer Auftritt, der nach ein paar Wacklern in der Startphase glatt über die Bühne gebracht wurde. „Wir haben mit 20 Punkten in Herten gewonnen, das ist positiv“, bilanzierte Headcoach Johannes Strasser am Freitagabend. „Aber gerade in der Verteidigung haben wir als Trainer eine Menge gesehen, an dem wir in den nächsten Wochen arbeiten können.“

Am kommenden Samstag in der ASV-Sporthalle werden die Kölner gegen die CityBaskets aus Recklinghausen sicher nochmal eine Schippe draufsetzen wollen. Gegen die Gäste haben die RheinStars eine ihrer beiden Saisonniederlagen kassiert. Denen stehen inzwischen 17 Siege gegenüber. „Zu unserem Spiel haben wir erst in der zweiten Halbzeit gefunden, als wir zwischenzeitlich in der Verteidigung zulegen konnten“, sagte Manager Stephan Baeck und freute sich vor allem über einen Umstand, der die Kölner Mannschaft schon die ganze Saison auszeichnet. „Alle haben ihren Anteil am Erfolg gehabt. Diesmal haben sogar alle Spieler gepunktet.“

Vor der Pause hatten es die RheinStars den Hausherrn vor den gut 450 Zuschauern in der Halle der Rosa-Parks-Gesamtschule noch recht leichtgemacht. Ein ums andere Mal gelangten die Löwen unter den Kölner Korb, doch die Hertener nutzten ihre Chancen nicht. Am Ende stand tatsächlich bei den Hertenern eine indiskutable Wurfquote von nur 33,3 Prozent im Zweierbereich. Da konnten auch die 40 Prozent Quote von jenseits der Dreierlinie nichts mehr retten.

So nutzten die anfangs eher sorglosen Kölner gnadenlos eine erste Schwächephase der Gastgeber. Mit einem 13:0-Lauf von 17:19 auf 30:19 (11. Minute) verschafften sie sich erstmals Luft. Fortan kontrollierten die Gäste das Geschehen. Mit 55:43 ging es in die Pause. Im dritten Viertel zogen die RheinStars an, wie immer lautstark von den mitreisenden Fans der Flying Flönz unterstützt. Punkt um Punkt zogen die Kölner nun davon und hatten über 67:48 (25.) nach 30 SpielmInuten wie im Hinspiel die Partie praktisch entschieden. Nach dem 78:54 konnten sich die Mannen von Trainer Strasser sogar eine Phase von fünf Minuten ohne eigenen Korberfolg leisten. Sie blieben aber jederzeit Herr der Lage. So strebte die Begegnung des Fünften gegen den Tabellenführer recht unaufgeregt ihrem Ende entgegen.

Beste Punktesammler waren wieder einmal die Kapitäne Tibor Taras (24) und Vincent Golson (22). Statistische Auffälligkeiten: Thomas Michel traf jeden seiner drei Dreierwürfe. Die RheinStars verwandelten 70 Prozent ihrer Zweipunkteversuche und die sogenannten Bankspieler besorgten 48 der 91 Kölner Punkte. Sicherlich mehr als nur ein Fingerzeig für einen tief besetzten Kölner Kader. Keiner spielte weniger als elf Minuten und mehr als knapp 27 Minuten.  Samstag geht´s gegen Recklinghausen weiter.

Viertelergebnisse: 28:19, 27:24, 23:11, 13:17 

Spielfilm: 13:15 (5.), 28:19 (10.), 41:28 (15.), 55:43 (20.), 67:48 (25.), 78:54 (30.), 78:60 (35.), 91:71 (40.)

Teamstats: Köln 70,0% zu Herten 33,3 % (2er), 31,8%:40,0% (3er), 82,4/63,3% (Freiwürfe), 17:17 Assists, 37:34 Rebounds, Ballverluste 13:14, Steals 5:6, .

RheinStars: Vincent Golson (22 Punkte/4 Assists), Karl Dia (2), Tibor Taras (24/2 Dreier/9 Rebounds/5 Assists), Tim van der Velde (3/1 Dreier/3 Assists), Max Dohmen (6/1 Dreier/5 Rebounds), Bene van Laack (4), Yannik Kneesch (4) Thomas Michel (11/3 Dreier), Michiel Petersen (10/5 Rebounds), Gael Hulsen (6/3 Assists).

Die komplette Statistik gibt es hier

Vincent Golson Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

Respekt vorm Gang zu den Löwen

Eine schwere Aufgabe erwartet die RheinStars Köln bereits am morgigen Freitag. Zum Auftakt des 19. Spieltags gastiert der Tabellenführer der Basketball-Regionalliga West bei den Hertener Löwen. Um 20 Uhr beginnt die Partie in der Sporthalle der Rosa-Parks-Gesamtschule, die 2008 nach der schwarzen US-Bürgerrechtlerin benannt wurde. „Die Löwen sind gerade in der Offensive eine sehr gut besetzte Mannschaft mit viel Potenzial, die einen guten Basketball spielen“, sagt Headcoach Johannes Strasser vor dem Gang beim Tabellenfünften. „Und sie werden gut gecoacht.“

Im Hinspiel führte der Schlüssel zum 71:56-Erfolg der RheinStars allerdings nicht über die Offensive, sondern über die Verteidigung. Nach intensiver Kölner Defense-Arbeit war die Partie nach 30 Minuten beim Stand von 59:38 nahezu entschieden, bevor sich die Gäste in der ASV-Sporthalle das letzte Viertel mit 18:12 sichern konnten – und das Ergebnis etwas freundlicher aussah.

Geprägt wird das Hertener Spiel weiterhin von US-Center Dijon Dupree Smith, Topscorer mit durchschnittlich 18.1 Punkten pro Spiel. Dazu sind die weiteren Ausländerpositionen mit dem Bosnier Semir Albinovic (16,1) und dem Bulgaren Lyuben Paskov (12.7) gut besetzt. Im Aufbau arbeitet der erfahrene Matthias Perl mit 5.2 Assists pro Partie verlässlich am Einsatz seiner Mitspieler. Perl liefert damit einen der Topwerte in der Liga. Er fehlte im Hinspiel ebenso verletzt wie bei den RheinStars Vincent Golson und Gael Hulsen. Auch sind die Löwen das reboundstärkste Team der Regionalliga.

Während sich die RheinStars zum Jahresauftakt nach einer starken zweiten Halbzeit letztlich klar gegen den Tabellenvorletzten SV Haspe 70 (92:61) durchsetzten, stoppten die Hertener am vergangenen Wochenende mit dem 92:76-Erfolg bei den ETB Miners Essen eine Serie von drei knappen Niederlagen. Die Spiele beim BSV Wulfen und bei den Citybaskets Recklinghausen gingen nur mit jeweils zwei Punkten an die Gegner, die Heimpartie gegen die BG Hagen erst in der Verlängerung mit drei Punkten.

„Wir haben Respekt vor den Löwen, weil sie eine echte Herausforderung sind auf unserem Weg durch unser schweres Januar-Programm“, sagt JJ Strasser auch mit Blick auf die Aufgaben, die hinter den Löwen folgen. Bereits in der Woche darauf gastiert mit Recklinghausen am 25. Januar eines der beiden Teams in Köln, das sich gegen die RheinStars in der Hinrunde durchsetzen konnte. Danach geht es am letzten Tag des Monats zur wiedererstarkten BG Hagen, die in den zurückliegenden Wochen klar Kurs Richtung Playoff-Plätze aufnehmen konnte.

Adresse der Halle: Rosa-Parks Gesamtschule, Fritz-Erler-Str.2, 45701 Herten

Im Hinspiel alles im Blick – Bene van Laack markierte ein Double-Double mit 11 Punkten und 10 Rebounds. Foto: Gero Müller-Laschet

 

Highlights im Kölner Sportjahr 2020 – Baeck und Zander Sportbotschafter

RheinStars-Manager Stephan Baeck und Center-Legende Klaus Zander sind Kölns erste Basketball-Sportbotschafter. Am heutigen Mittwoch wurden die beiden ehemaligen Nationalspieler von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen der Vorstellung des Kölner Sportjahres 2020 offiziell zu Sportbotschaftern ernannt. Gemeinsam waren sie beim viermaligen Deutschen Meister BSC Saturn Köln aktiv. Baeck spielte in seiner Karriere 133mal für Deutschland und wurde 1993 Europameister, Zander sogar 142mal. Beide nahmen jeweils einmal an Olympischen Spielen teil. Zander wurde 1980 als erster Deutscher Basketballer in die Europaauswahl berufen, arbeitet heute im Sportamt der Stadt Köln.

Unter dem Markendach „Kölner Sportjahr“ präsentiert die Stadt Köln seit 2010 Sportveranstaltungen aus dem Spitzen- und Breitensport. Oberbürgermeisterin Reker und Kölns Sportdezernent Robert Voigtsberger stellten in der LANXESS arena im Beisein von Sponsoren und Gäste die diesjährigen Sporthighlights vor, darunter auch RheinStars-Headcoach Johannes Strasser und die Kapitäne Tibor Taras und Vincent Golson.

Finale der Turkish Airlines Basketball EuroLeague im Mai

Ob Basketball, Handball, das DFB-Pokalfinale der Frauen oder Rollstuhl-Basketball – sehr viele Sportarten sind im Kölner Sportjahr 2020 wieder „Gemeinsam am Start!“. Der mediale Höhepunkt ist dabei im Mai 2020 zu erwarten: Binnen einer Woche werden gleich drei hochkarätige Veranstaltungen viele Sportfans aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland nach Köln locken. Darunter auch das Final4-Turnier der‚Turkish Airlines Basketball EuroLeague‘ – der wichtigste europäische Vereinswettbewerb im Basketball.

Mehr zum Kölner Sportjahr gibt es hier

v.l. Vincent Golson, Stephan Baeck, Henriette Rekers, Klaus Zander, Tibor Taras, Johannes Strasser. Foto:

 

RheinStars starten mit überzeugendem Sieg

Mit einem klaren Sieg und einer überzeugenden Vorstellung in der zweiten Halbzeit sind die RheinStars ins neue Jahr gestartet. Nach der dreiwöchigen Spielpause gewannen sie ihre Heimpartie gegen den SV Haspe 70 mit 92:61 (42:39). Köln bleibt auch nach 18 Spieltagen in der Basketball-Regionalliga West mit drei Siegen Vorsprung (16:2) unangefochten an der Spitze. Am kommenden Freitag schon gastiert die Mannschaft von Headcoach Johannes Strasser beim Tabellenfünften, den Hertener Löwen – und für diese Auswärtsaufgabe war der Auftakt gegen Tabellenvorletzten am Samstagabend vor 650 Zuschauern in der ASV-Sporthalle genau die richtige Vorbereitung.

„Wir haben das dann in der zweiten Halbzeit gut gemacht, phasenweise sehr gut“, lobte Manager Stephan Baeck den Auftritt der RheinStars-Akteure, auch wenn diese in den ersten 20 Minuten weder die von ihm geforderte Galligkeit noch die gewünschte Aggressivität gezeigt hatten. Nach einem leichten Start mit einer schnellen 10:2-Führung (3.) ließen sich die Hausherren von ihren Gästen deren eher schleppendes Tempo aufzwingen. „Wir haben uns einlullen lassen“, bemängelte Strasser, „aber dann sind wir aufgewacht und haben endlich auch in der Verteidigung richtig gearbeitet.“

Bis zur 24. Minute (44:45) hatten sich die Hasper soagr immer mal wieder über kurzzeitige Führungen freuen können. Dann aber war Schluss mit lustig. Zunehmend humorlos beackerte die RheinStars-Defense das Parkett. Durch den Druck bekam Haspe kein Bein mehr auf den Boden, geschweige denn Bälle Richtung bzw. unter den Korb. Ganze vier Feldkörbe gelangen den Gästen in der zweiten Halbzeit, nur noch ein einziger Zweipunktekorb. 11 ihrer 22 Zähler markierten sie von der Freiwurflinie. „Wir haben viel konzentrierter gespielt“, urteilte Kapitän und Topscorer Tibor Taras. So rauschte das Ergebnis über 71:50 (30.) und 82:55 (35.) auf den größten Vorsprung, das Endergebnis von 92:61.

„JJ“ Strasser hatte nach den Trainingseindrücken unter der Woche wohl schon mit einem ähnlichen Verlauf des Abends gerechnet. „Nach der ersten Halbzeit hatte ich erwartet, dass Haspe vielleicht sogar etwas länger mithalten könnte. Aber das haben die Jungs dann richtig gut gemacht.“ Und zur Freude des Publikums rafften sich die RheinStars nicht nur in der Defense auf, sondern zeigten auch ideenreichen Teambasketball im Angriff. 25 Assists standen später als Saisonbestleistung in der Statistik; darunter gab es spektakuläre Anspiele von Taras, Vincent Golson, Gael Hulson oder Thomas Michel zu sehen. Oder die Zuschauer beklatschten die Dunks von Mitch Petersen. So feierten am Ende alle, die es mit Köln hielten, einen gelungenen und unterhaltsamen Einstand ins Jahr 2020. Die Fans, das Team, die Trainer und Verantwortlichen. 

Viertelergebnisse: 21:17, 21:22, 29:11, 21:11 

Spielfilm: 12:6 (5.), 21:17 (10.), 32:30 (15.), 42:39 (20.), 52:46 (25.), 71:50(30.), 82:55 (35.), 92:61 (40.)

Teamstats: Köln 61,4% zu Haspe 37,1 % (2er), 29,2%:35,3% (3er), 81/54,8% (Freiwürfe), 25:8 Assists, 39:32 Rebounds, Ballverluste 11:19, Steals 9:5, Blocked Shots 0:1.

RheinStars: Vincent Golson (15 Punke/6 Assists/ 3 Steals), Karl Dia, Tibor Taras (18/1 Dreier/6 Rebounds/7 Assists), Tim van der Velde (2), Max Dohmen (8/1 Dreier), Bene van Laack (9/2 Dreier), Yannik Kneesch (14/2 Dreier) Thomas Michel (6/5 Rebounds), Michiel Petersen (13), Gael Hulsen (7/1 Dreier/3 Assists).

Die komplette Statistik gibt es hier

Alles im Griff nach der Pause – Tibor Taras und JJ Strasser. Foto: Gero Müller-Laschet

Gegen Haspe: Konzentration und Intensität zum Start gefordert

Gut? Sehr gut? Oder eher so lala …? So richtig einschätzen können die Verantwortlichen der RheinStars ihre Mannschaft vor dem Start ins neue Jahr in der Basketball-Regionalliga West noch nicht. „Nach einer Pause ist es immer eine Herausforderung, möglichst schnell wieder in den Rhythmus der Vorwochen zu kommen. Sich wieder genau in der Galligkeit und Aggressivität zu präsentieren, mit der die Jungs in die Pause kurz vor Weihnachten gegangen sind“, sagt Kölns Manager Stephan Baeck mit Blick auf den Jahresauftakt gegen den SV Haspe am Samstag (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle.

Nach den fulminanten Auftritten im Dezember mit den überzeugenden Siegen gegen den Tabellenzweiten bringiton Ballers Ibbenbüren sowie – inklusive des Pokalerfolgs – zweimal beim Dritten BBG Herford, steht mit der Auftaktprüfung gegen den Tabellenvorletzten nun eine ganz andere Herausforderung an: Der richtige Start mit der nötigen Intensität und Konzentration in den 18. Spieltag. „Das kann ein ganz attraktives Spiel werden“, sagt Headcoach Johannes Strasser. Köln muss erst wieder seinen Takt finden, während die Hagener aus dem Stadtteil Haspe bereits ein Spiel hinter sich gebracht haben am vergangenen Wochenende. Wenn auch kein schönes mit dem 91:99 im Abstiegsduell mit dem Letzten ETB Wohnbau Miners Essen, der so seinen ersten Saisonsieg feiern konnte.

„Wir dürfen uns da nicht täuschen lassen. Haspes erste Fünf bringt ordentlich Offensivkraft mit – und das kann ganz schnell ungemütlich werden für uns“, führt „JJ“ Strasser aus. Die erfahrenen Akteure wie Jordan Rose (33 Jahre) und Oscar Luchterhandt (29) oder auch der letztjährige RheinStar Silvio Mendes Mateus (25), der Niederländer Tyson Kanseyo (24) und Louka Bampoulis (22) sind jederzeit in der Lage, zweistellig für ihr Team zu punkten. Ebenso der 17 Jahre junge Emil Loch aus dem Nachwuchs- und Kooperationsprogramm mit dem Zweitligisten Phönix Hagen.

„Ich bin gespannt, ob wir es schaffen, trotz der Weihnachtspause sofort voll da zu sein und das Spiel von Beginn an zu kontrollieren“, sagt Headcoach „JJ“, „oder ob wir Zeit brauchen, die Partie richtig knapp wird und wir es erst später schaffen, den Hebel Richtung Sieg umzulegen.“ Im Hinspiel war der Start eine Mischung aus beidem. Nach recht ausgeglichenem Beginn (14:9/9.) legten die RheinStars mit einem 14:0-Lauf zum 28:9 in vier Minuten den Grundstein für den späteren 79:52-Erfolg. Wobei nach dem 60:37 (30.) schließlich viele jüngere Spieler wie die Burgunder-Brüder Eddy und Luca oder Roni Sijarina ihre Chancen bekamen.

Auf Seiten der RheinStars kann der Trainerstab auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Alle sind soweit fit und einsatzbereit. Die Erkrankung von Michiel Petersen vor Weihnachten ist ebenso Geschichte wie die erfolgreiche Rückkehr von Vincent Golson aus dem Heimaturlaub bei seiner Familie in Kalifornien.

Foto: Gero Müller-Laschet

1.000 und mehr Gründe für einen Besuch – gegen Haspe geht es los!

Es geht wieder los! Am kommenden Samstag erwarten die RheinStars Köln in der ASV-Sporthalle ab 18 Uhr den SV Haspe 70 zum Jahresauftakt. Der Tabellenführer gegen den 13. in der Basketball-Regionalliga West am 18. Spieltag. Eine junge Mannschaft, zu der jüngst der letztjährige RheinStar Silvio Mendes Mateus gestoßen ist und dort zu den Leistungsträgern zählt. Wir liefern euch zum „Warmmachen“ ein paar Zahlen aus der laufenden Saison, warum die RheinStars auch 2020 einen Besuch wert sind. Mindestens einen, wenn nicht sogar zwei oder mehr. Viel Spaß!

755

Die RheinStars siegten bislang in allen neun Heimspielen. Dabei erzielten sie insgesamt 755 Punkte. Im Schnitt gewannen sie ihre Partien mit 15,6 Zählern. Den klarsten Erfolg (+34) gab es gegen den Tabellenzweiten bringiton Ballers Ibbenbüren, den knappsten (+2) gegen den Lokalrivalen vom Deutzer TV.

355

355 Punkte trug Kapitän Tibor Taras als bester Werfer in den bisherigen 17 Saisonspielen zu den insgesamt 1424 Saisonzählern der RheinStars bei, die mit 1173 Zählern auch die beste Defense der Liga stellen. Die meisten Rebounds gelangen Bene van Laack (98).

111

Zweimal 111 Punkte markieren die Bestmarke der RheinStars als Team. 111:82 gewannen sie gegen die BG Hagen in der ASV Sporthalle Mitte Oktober. Die Marke erreichten sie nochmals kurz vor Weihnachten (111:101) bei der BBG Herford.

51

51 Punkte markierte Tibor Taras gegen die BG Hagen. Dabei traf er 12 seiner 15 Dreierwürfe und sorgte so im Alleingang schon für 36 Liter Sion-Kölsch im freien Ausschank nach dem Spiel an der Playa in Cologne – den für jeden erfolgreichen Kölner Heim-Dreier spendet RheinStars-Partner Sion („3für3“) drei Liter Freikölsch direkt nach dem Spiel.

17

Alle 17 Saisonspiele absolvierten Tibor Taras, Thomas Michel, Bene van Laack und Yannick Kneesch. Michel und van Laack standen zudem als einzige Akteure bei allen 31 Punktspielen für die RheinStars im Jahr 2019 auf dem Feld.

15

Bei 15:2 Siegen steht die Bilanz der RheinStars in dieser Saison. Das komplette Jahr 2019 betrachtet, notiert die Statistik 18:13 Kölner Erfolge.

10

Setzen sich die RheinStars gegen den SV Haspe 70 wie schon im Hinspiel durch (79:52), können Fans und Mannschaft den zehnten Heimsieg der Saison feiern.

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Foto: Gero Müller-Laschet

Die Zwischenbilanz und was den Headcoach am meisten beeindruckt

Am kommenden Wochenende startet die Basketball-Regionalliga-West mit dem zweiten Teil des 17. Spieltags ins neue Jahr. Die RheinStars verabschiedeten sich als Tabellenerster mit dem 111:101-Sieg im vorgezogenen Spiel beim Dritten BBG Herford am 21. Dezember in die Weihnachtspause. Mit dem 2. Januar wird die Trainingsarbeit und die Vorbereitung aufs erste Spiel des Jahres gegen den SV Hagen-Haspe 70 aufgenommen, der am 11. Januar ab 18 Uhr in der ASV-Sporthalle erwartet wird. Der Jahreswechsel war auch der Anlass, mit Headcoach Johannes „JJ“ Strasser eine Zwischenbilanz der laufenden Saison zu ziehen.

Was war schon richtig gut?
„Ich denke, wir können mit dem Verlauf der Saison bis hierhin zufrieden sein. Wir hatten eine gute Vorbereitung und stehen mit 15:2-Siegen an der Tabellenspitze. Das war so vor der Saison nicht zu erwarten. Das ist etwas richtig Gutes. Wir hatten uns vorgenommen, das beste Defensivteam der Liga zu werden. Das haben wir bis jetzt geschafft. Offensivtalent kann man sich immer irgendwie zusammensuchen. Aber wie eine Mannschaft verteidigt, sagt meiner Meinung nach am meisten über ihren Charakter aus. Und ich bin sehr zufrieden mit der Art wie wir bis jetzt verteidigen.“

Gab es ein persönliches Highlight?
„Es ist schwer, da etwas herauszunehmen. Aber wenn, dann war das Heimspiel gegen Ibbenbüren unser persönliches Highlight. Mit welcher Aggressivität und Intensität wir beim 79:45 über den Tabellenzweiten verteidigt haben, das war sicherlich unser bestes Spiel.“

Was geht besser?
„Unsere Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, wir können noch in vielen Bereichen zulegen. Egal, ob Offense oder Defense. Bei den beiden Niederlagen in Recklinghausen und Rhöndorf haben wir unser Potential nicht voll abgerufen. Wir haben auch nicht komplett schlecht gespielt, aber da waren wir nicht auf dem Niveau auf dem wir eigentlich spielen können.“

Was hat dich besonders beeindruckt?
„Wie wir Ausfälle kompensieren, auch wirklich wichtige Ausfälle. Wir haben es bis jetzt immer geschafft, aus uns heraus verletzte oder kranke Spieler zu ersetzen. Wir sind sehr flexibel auf verschiedenen Position und können mit fast allen Spielern rotieren – und die machen dann alle ihren Job super. So haben wir es geschafft, guten und erfolgreichen Basketball zu spielen, obwohl wir mit Verletzungen oder Krankheiten zu kämpfen hatten.“

Wie läuft die Arbeit im Trainerteam mit Katharina Arnold und Oliver Elling?
„Oli und Kadda sind eine riesige Hilfe. Aber was heißt Hilfe, wir arbeiten wirklich zusammen. Kadda macht einen super Job mit Video, Scouting und Analyse. Es ist immer gut, sich in diesem Bereich intensiv auszutauschen und gemeinsam Sachen vorzubereiten. Das klappt hervorragend. Die Arbeit mit Oli ist ebenfalls klasse, er ist ein Trainer durch und durch.  Er ist total ambitioniert, hat für sein Alter gute Ideen und auch schon viel Erfahrung. Das gilt für beide auch beim Coaching im Spiel, wenn ich vorne an der Linie stehe. Ich kann mich jederzeit zu den beiden umdrehen und mich mit ihnen austauschen. Da kommt immer guter Input von beiden, was mir wiederum sehr hilft.“

Welche Bedeutung hat das Trainingszentrum für eure Arbeit?
„Eine sehr große. Ich kann das am besten so beschreiben: Wir kommen hier wirklich zur Ruhe. Nicht das es immer leise sein muss in der Halle, dass meine ich nicht. Aber man hat den ganzen Stress des Vorjahres nicht, irgendwo Hallenzeiten organisieren zu müssen oder zu anderen Hallen in ganz Köln rumzufahren. Wir können einfach in Ruhe arbeiten und haben so eine kleine Heimat gefunden. Nicht nur wir Trainer, sondern auch die Spieler als Mannschaft. Das ist unheimlich viel Wert.“

Headcoach Johannes Strasser. Foto: Gero Müller-Laschet

 

Liebe Freunde und Partner,

wir möchten uns ganz herzlich für eure Unterstützung im nun ausklingenden Jahr bedanken. Ohne euch wäre die Entwicklung der letzten Monate nicht möglich gewesen.

Wir wünschen euch im Kreise eurer Familien und Freunde ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

Dann lasst uns ausgeruht und optimistisch ins neue Jahrzehnt starten, denn große Aufgaben wie die Entwicklung des Trainingszentrums als unsere neue Heimat liegen vor uns und diese können wir nur gemeinsam angehen und bewältigen.

Eure RheinStars

P.S. Viel Spaß mit unserem Weihnachtsvideo!

Spektakulärer Abschluss mit Sieg und vielen Punkten

Mit einem Sieg samt Punktespektakel verabschieden sich die RheinStars aus dem Jahr 2019. 111:101 (57:53) stand es am Ende eines unterhaltsamen Abends am 17. Spieltag in der Basketball-Regionalliga West in der Herforder BBG-Arena. Köln gelang dabei der dritte Erfolg im dritten Vergleich mit den Hausherren in der mit geschätzt 400 Zuschauern gut besuchten Halle. Samstagabend der Sieg beim Dritten, davor 97:78 im WBV-Pokal, im Hinspiel ein 96:78. Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ist bislang ein Garant für viele Punkte. Die RheinStars pausieren nun als Tabellenführer bis zum Jahresende, um nach Neujahr die Vorbereitung auf den Auftakt und das Heimspiel gegen den SV Haspe 70 am 11. Januar in der ASV-Sporthalle (18 Uhr) zu starten.

„Schön war, dass alle Spieler ihren Anteil am Sieg hatten“, sagte Manager Stephan Baeck. „Wir wussten, dass es ein komplett anderes Spiel werden würde als im Pokal am Mittwoch.“ Dabei legten die RheinStars los wie die Feuerwehr. Mit 34:16 überrollten sie die Gastgeber im ersten Viertel. Nahezu alles klappte, jenseits der Dreierlinie gab es kaum Fehlversuche. Thomas Michel traf alle seiner Dreierversuche. Es war fast schon zu leicht. Das Fehlen von Andrej Mangold und des erkrankten Mitchiel Petersen schien nicht ins Gewicht zu fallen, zumal neben Max Dohmen auch NBBLer Roni Sijarina mitmischen konnte unter den Körben.

„Nach dem ersten Viertel haben die Jungs wohl beschlossen, das Spiel in der Offensive zu gewinnen“, bemerkte Baeck. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir unsere Intensität in der Defense aus den letzten Spielen beibehalten hätten. Aber so war es ja auch in Ordnung.“ Allerdings wurde es spannender als nach den ersten zehn Spielminuten zu erwarten war. Binnen fünf Minuten verkürzte die BBG Herford von 29:45 (15.) auf 53:57 zur Pause, gingen in der 25. Minute sogar mit 68:67 in Führung.

Aber die als Defensiv-Squad gefürchteten RheinStars fanden auch in diesem Vielpunktespiel letztlich immer die passende Antwort, konterten gleich den Rückstand mit einem 9:0-Lauf (76:68). Mal hielt eine Auszeit das Team in der Spur, mal eine Einzel- oder Teamaktion. So markierte mit Max Dohmen auch einer der auffälligsten Akteure nach der Pause den 100. Punkt (36.).  Tibor Taras (22 Punkte) und Yannick Kneesch (21) fielen als Topscorer auf. Kneesch (+26) und Michel (+21) wiesen zudem die beste Plusminus-Statistik auf.

Die letzten anderthalb Spielminuten 2019 allerdings gehörten mit Two two Golson dem mit gut 1,70m kleinsten Mann auf dem Feld. Beim Stand von 107:101 blockte er über Ringhöhe mit Vaidotas Volkus (2,03m) einen der beiden größten Herforder unter dem eigenen Korb. Im Gegenzug traf er für zwei Punkte und schnappte sich beim nächsten Angriff der Hausherren den Rebound vor Jan Brinkmann (2,01m). Höchst erstaunlich, spektakulär und auch das Signal für Herford, das die Partie entschieden war – ein toller Abschluss sowieso, obwohl zumindest die Scouter den Block ignorierten.

Vielleicht nur eine Notiz am Rande – und doch möglicherweise mehr als nur ein Fingerzeig. 101 Punkte für den Gegner gab es auch zu Beginn des Jahres am 5. Januar bei der 1-Punkt-Niederlage gegen den BBC Coburg. Es folgten schwere Monate in der ProB. Nun geht es mit 11 Punkten mehr am 22. Dezember in eine fröhliche Weihnachtszeit. Inzwischen ist die Tendenz klar positiv.

Viertelergebnisse: 34:16, 23:37, 24:22, 30:26

Spielfilm: 19:4 (5.), 34:16 (10.), 45:29 (15.), 57:53 (20.), 67:68 (25.), 81:75 (30.), 97:87 (35.), 111:101 (40.)

Teamstats: Köln 56,8% zu Herford 55,6 % (2er), 54,2%:57,1% (3er), 84,6/78,1% (Freiwürfe), 21:18 Assists, 33:30 Rebounds, Ballverluste 13:16, Steals 7:9, Blocked Shots 4:0.

RheinStars: Vincent Golson (17 Punkte/4 Assists), Karl Dia (5/1 Dreier), Tibor Taras (22/2 Dreier/7 Assists), Tim van der Velde (4/6 Assists), Max Dohmen (17/2 Dreier/5 Rebounds), Bene van Laack (11/5 Rebounds), Yannik Kneesch (21/3 Dreier/8 Rebounds), Thomas Michel (13/3 Dreier), Gael Hulsen, Roni Sijarina (1)

Die komplette Statistik gibt es hier

Vincent “Two two” Golson. Foto: Gero Müller-Laschet

 

Nächster Erfolg binnen 72 Stunden?

Gelingt den RheinStars der zweite Sieg binnen 72 Stunden an der gleichen Stelle gegen den gleichen Gegner? Die Antwort gibt es am Samstagsabend ab 19.30 Uhr im vorgezogenen Spiel des 17. Spieltags in der Basketball-Regionalliga West in der BBG-Arena, der Halle im Herforder Friedrichs Gymnasium, zwischen dem Drittplatzierten und dem Tabellenführer aus Köln.  Nach dem klaren 96:78-Hinspielsieg in der ASV-Sporthalle konnten sich die RheinStars auch im Achtelfinale des WBV-Pokals am Mittwochabend letztlich klar mit 97:78 (49:43) durchsetzen und stehen in der Runde der letzten acht Teams, die Ende Januar ausgespielt wird.

„Ich erwarte da ein ganz anderes Spiel als jetzt im Pokal“, sagt Manager Stephan Baeck mit Blick auf das Topduell. „Ich fand das Spiel spannend. Aber beide Mannschaften hatten mit den vielen Pfiffen der Schiedsrichter zu kämpfen, so dass kaum ein richtiger Spielfluss zustande kam.“ 53 Fouls sahen die leitenden Unparteiischen in einer an sich nicht besonders auffälligen Partie. Wobei die RheinStars mit ihrem tieferen Kader gutes Management bei der Verteilung ihrer 28 Fouls auf die zehn Akteure betrieben. Herford hingegen verlor nach lange ausgeglichenem Verlauf erst Jan Brinkmann (28.), dann Vaidotas Volkus (34.) und schließlich noch Christoph Steffen (37.) vorzeitig mit fünf Fouls.

So spielten die RheinStars im Schlussabschnitt (25:10) routiniert und unaufgeregt den Sieg mit einer konzentrierten Defense nach Hause. Besonders auffällig bei den Kölnern waren die 26 Zähler von Yannick Kneesch, die 21 Punkte von Tibor Taras, die neun Rebounds von Thomas Michel und die Speedeinlagen von Twotwo Golson. In den letzten zwei Minuten stellten die Hausherren ihren Tätigkeiten zudem nahezu komplett ein. Offenbar, um sich schon auf die nächste Auseinandersetzung zu konzentrieren. „Ich freue mich auf die Begegnung! Am Mittwoch konnten wir das, was wir besprochen hatten, bereits recht konstant umsetzen. Wir haben aber auch gesehen, an welchen Schrauben wir noch drehen müssen, um effektiver zu spielen. Mit diesem Wissen könnten wir einen Vorteil haben, der uns am Ende nicht nur ein enges Spiel, sondern auch einen Sieg beschert“, wird Trainer Ilijas Masnic auf der Herforder Homepage zitiert.

Es wäre ein toller Abschluss, wenn wir auch noch den 15. Sieg vor der Weihnachtspause einfahren können“, sagt Manager Baeck. Nach dem Ausflug am Samstag pausieren die RheinStars bis Anfang des Jahres, um dann den SV Hagen-Haspe zum Jahresbeginn am 11. Januar in der ASV-Sporthalle zu empfangen.

Offizielle Adresse BBG-Arena: Werrestr. 9, 32049 Herford. Zu Anfahrtsbeschreibung geht es hier

WBV-Pokal BBG Herford – RheinStars Köln 78: 97 17:30, 26:19, 25:23, 10:25

Spielfilm: 6:17 (5.), 17:30 (10.), 31:40 (15.), 43:49 (20.), 59:56 (25.), 68:72 (30.), 73:83 (35.), 78:97 (40.)

RheinStars: Vincent Golson (10 Punkte), Karl Dia (1), Tibor Taras (21/3 Dreier/5 Assists), Michiel Petersen (6/5 Rebounds), Tim van der Velde (6), Andre Mangold (7/1 Dreier/5 Rebounds), Bene van Laack (9), Yannik Kneesch (26/2 Dreier/7 Rebounds), Thomas Michel (9 Rebounds), Gael Hulsen (11/1 Dreier)

Alles im Griff hatte Yannick Kneesch. Foto: Gero Müller-Laschet