Mit Flo Wendeler kommt die Wende

Mit einem überraschenden Erfolg haben sich die RheinStars sportlich zurückgemeldet. Dank einer engagierten Teamleistung schlugen die Kölner den Tabellenzweiten WWU Baskets Münster am Samstagabend mit 97:86 (53:40) und festigten ihren Mittelplatz in der Nordgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Kompliment an die Mannschaft, vor allem wie sie nach einer schwierigen Anfangsphase gute Lösungen gefunden und das Spiel gedreht hat“, sagte Manager Stephan Baeck nach dem ersten Punktspielsieg im Basketball Campus Köln. Nun genießen die RheinStars zwei Tage Pause, bevor dann die Vorbereitung auf die nächste Partie beginnt. Sonntag, den 24. Januar reisen die Kölner zum Tabellenführer VfL Sparkassen Stars nach Bochum.

Nach vier Niederlagen in Folge hatten sich die RheinStars gegen die favorisierten Gäste selbst aus ihrem Tief herausgearbeitet. Auch ohne ihren beiden Guards Tibor Taras und Viktor Frankl-Maus, deren Rückkehr weiterhin offen und ohne Termin ist, setzten sich die Kölner gegen einen nahezu komplett angetretenen Kontrahenten durch. Basis dazu war nach einem zähen Beginn eine intensive Gemeinschaftsleistung, bei der Flo Wendeler eine herausragende Rolle spielte. „Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl und dann bin ich auch noch gut ins Spiel gekommen“, sagte Wendeler, mit dessen Einwechslung sich das Spiel im ersten Viertel Richtung Köln drehte.

„Ich bin echt zufrieden mit dem Spiel, mit der Intensität und dem Fokus, mit dem wir gespielt haben. Dass haben wir schon lange nicht mehr so aufs Parkett gebracht. Nachdem wir uns zurückgekämpft haben, haben wir ein richtig gutes zweites Viertel gespielt. Vor allem hat uns die Defense richtig geholfen heute“, freute sich Headcoach Johannes Strasser. „Ich bin stolz auf die Jungs. Gegen so einen starken Gegner zu gewinnen in der Situation in der wir gerade sind. Und ich freue mich über den ersten Sieg hier im Trainingszentrum. Der Fluch ist gebrochen. Das war auch wichtig für uns.“ Einen entscheidenden Anteil am Erfolg schrieb JJ Strasser auch der ersten normalen Trainingswoche nach dem engen Takt mit den vielen Spielen über den Jahreswechsel zu: „Wir waren physischer und hatten mehr Energie zu verteidigen und zu laufen. Das ist das, was uns die letzten Wochen gefehlt hat.“ 

Von Viertel zu Viertel – Erstes Viertel 24:26
Die RheinStars starteten diesmal mit Vincent Golson, Andrej Mangold, Bene van Laack, Thomas Michel und Yannick Kneesch. Wie schon in den vergangenen Spielen versuchen die Gäste die RheinStars erst gar nicht ins Laufen kommen zu lassen. Früh üben sie Druck auf Golson und Mangold aus. Zu Beginn geht die Rechnung absolut auf. Bis zum 9:19 haben die Baskets alles im Griff. Doch wie das manchmal so ist, schlägt sich das Spielglück überraschend auf die Seite der Gastgeber. Kneesch hat in der 7. Minute nach einer Aktion gegen Kai Hänig das zweite Foul bekommen – und wird gegen Flo Wendeler getauscht. Und der wird zum Gamechanger. Mit ihm und seiner Energie unter dem Korb kommen die Westfalen nicht zurecht, die RheinStars fangen und finden sich. Mit Wendeler als emotionalem Leader und acht Punkten in der Phase. Punkt für Punkt schleichen sich die Kölner heran. 

Zweites Viertel – 29:14
Dass bis dahin überschaubare Spiel der Hausherren entfaltet sich plötzlich, gewinnt an Variabilität. Und mit jeder guten Aktion kehrt das Selbstbewusstsein zurück in die Kölner Mannschaft.  Mal geht der Ball erfolgreich nach innen, dann von innen wieder raus oder bleibt außen. Dazu schmeißen sich die Kölner in jeder Situation mit allem was sie haben in die Schlacht. Defensiv wie offensiv. In den zweiten zehn Minuten legen die RheinStars den Grundstein für den ersten Sieg im Basketball Campus Köln. Neun Offensivrebounds holen Wendeler & Co bis zur Pause. „Die haben uns vor allem emotional richtig weh getan“, befindet Baskets-Coach Philipp Kappenstein später. Und Wendler liegt mit 14 Punkten und einer Trefferquote von 75% auf sogar Kurs Topscorer.  Zudem sammelt er in Verbund mit Van Laack fast die Hälfte der Kölner Rebounds ein. Köln zieht von 30:33 (14.) mit einem 11:0-Lauf zum 41:33 (17.) an Münster vorbei und geht mit einem 13-Punkte-Vorsprung in die Halbzeit.

Drittes Viertel – 22:16
Die RheinStars spielen sich in einen in den vergangenen Wochen lange vermissten Flow. Zudem glänzen Mangold und Golson mit vielen Anspielen, sind kaum zu stoppen in ihren Aktionen. Bis auf 63:42 (24.) und damit auf 21 Punkte steigt der Vorsprung. Auf der anderen Seite finden die Münsteraner keinen Zugriff auf Spiel und Gegner. Köln ist dagegen aufmerksam und kann so den Vorsprung kontrollieren. Bezeichnend für die Ratlosigkeit der Gäste: In der letzten Minute des dritten Viertels kommen die Baskets bis zum Ablauf der Angriffszeit von 24 Sekunden weder zum Wurf noch zum Korb.  Coach Kappenstein nimmt völlig genervt 15 Sekunden vor der letzten Viertelpause seine zweite Auszeit. Er hat verschärften Redebedarf mit seinen Mannen 

Viertes Viertel – 22:30
Erst einmal aber ändert sich nichts. Die RheinStars diktieren weiter das Geschehen. 80 Sekunden nach Beginn des Viertels liegen sie 83:59 vorne. Mit 24 Zählern wäre sogar der direkte Vergleich gewonnen – doch der Gedanke verschwindet so schnell wie er gekommen ist. Die RheinStars bleiben Chef im Ring. Aber hier und jetzt geht es nicht um Zahlenspiele, sondern einzig und allein um das lange Zeit vermisste Gefühl des Sieges. Knapp fünf Minuten vor Schluss steht es 93:72. Erst jetzt lassen die Schritte der Hausherren etwas nach, der Blick richtet sich nun auf das Herunterspielen der Uhr und die Kontrolle des Gegners. So können die Münsteraner noch Ergebniskosmetik betreiben und erreichen bei nur noch -11 einigermaßen erträglich aus ihrer Sicht das Spielende.

Spielfilm:  9:13 (5.), 24:26 (10.), 36:33 (15.), 53:40 (20.), 65:50 (25.), 75:56 (30.), 93:72 (35.), 97:86 (40.) 

Teamstats: Köln 51% zu Münster 47% (2er), 44%:59% (3er), 68:60 Würfe aus dem Feld, 91%/73% (Freiwürfe), 24:17 Assists, 34:33 Rebounds (14:11 Offense), Ballverluste 14:22, Steals 10:7, Geblockte Würfe 1:2, Teamfouls 18:25.

RheinStars:  Andrej Mangold (7 Punkte/1 Dreier, 10 Assists, 4 Steals), Vincent Golson (22/2, 8 Assists), Yannick Kneesch (6), Roni Sijarina, Thomas Michel (14/2, 5 Rebounds, 3 Steals), Florian Wendeler (16, 8 Rebounds), Muhammed Yildiz, Karl Dia (4), Marco Porcher Jimenez (6/2), Bene van Laack (15/3, 7 Rebounds), Max Dohmen (7/1).

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Foto: Gero Müller-Laschet

“Wir werden alle zusammen noch eine gute Saison spielen”

Mit den WWU Baskets Münster stellt sich der nächste Ligafavorit im Basketball Campus Köln vor. Am kommenden Samstag erwarten die RheinStars den aktuellen Tabellenzweiten der ProB-Nordgruppe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Tipoff ist um 18 Uhr, das Spiel wird im Livestream übertragen. Spannend wird vor allem eine Antwort auf die Frage sein, ob die Kölner endlich mal wieder die Münsterländer schlagen können. Zuletzt kassierte der Aufsteiger im Hinspiel mit 71:93 die höchste Saisonniederlage und zog auch in den Testspielen davor nach ähnlichem Muster den Kürzeren: Die Baskets wirkten stets einen Tick elanvoller, entschlossener und reifer in ihrem Spiel.

Publikumsliebling Max Dohmen ist neben Andrej Mangold (34) der erfahrenste Akteur der RheinStars. „Wir sind in einer schwierigen Phase. Aber ich bin optimistisch, dass wir uns da in nächster Zeit wieder selbst herausarbeiten.“ Optimistisch stimmen den bald 33 Jahre alten Forward dabei die jüngsten Eindrücke im Training. „Ich weiß, dass wir besser spielen können und das auch bald wieder tun werden. Der Zusammenhalt im Team ist auf jeden Fall da, die Intensität im Training nimmt zu, das Niveau wieder besser. Das müssen wir noch in unsere Spiele übertragen, dazu intensiver verteidigen.“ Zwischen den Jahren mit den sechs Spielen in 16 Tagen war zielgerichtetes Training und eine klare Ausrichtung auf die Gegner schwierig. Jetzt sind die RheinStars wieder in den normalen Rhythmus zurückgekehrt.

Seine Saisonentwicklung selbst sieht Max Dohmen da durchaus beispielhaft. „Ich bin dieses Jahr nur schleppend reingekommen. Nach der Quarantäne fehlte die Basis, dazu kommt meine normale Arbeitsbelastung. Außerdem fehlen mir die Fans, nicht nur für mein Spiel.“ Seit Jahresbeginn und der Rückkehr von der Nord-Tour steigt jedoch sein Gefühlsbarometer wieder an, er ist wieder wesentlich vernehmbarer auf und neben dem Feld – und irgendwann kommt dann auch die komplette Leistungsfähigkeit zurück. Davon ist er überzeugt: „Es fühlt sich besser an. Ich bin mir sicher, wenn wir uns endlich gefangen haben, dann werden wir alle zusammen noch eine gute Saison spielen.“

Über den nächsten Gegner Münster

Sechs ihrer letzten sieben Spiele haben die WWU Baskets Münster gewonnen, darunter in der vergangenen Woche das Spitzenspiel gegen die Itzehoe Eagles in eigener Halle am Berg Fidel mit 85:81 (53:51). „Wie wir gerade in der zweiten Halbzeit defensiv den Zugriff gehalten haben, wie wir gegengehalten haben auf den großen Positionen, vor allem auch die Schützen aus dem Spiel gehalten haben, das war wirklich die beste Defensivhalbzeit, die wir dieses Jahr gespielt haben“, kommentierte sich Headcoach Philip Kappenstein auf der Website der WWU Baskets  – und dies, obwohl ihm mit Cosmo Grühn, Adam Touray und Helge Baus drei Leistungsträger fehlten.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars gehen nach Aufholjagd die Kräfte aus

Am Ende war der Tank leer. Zum Abschluss ihres Parforceritts über den Jahreswechsel mit sechs Auftritten in 16 Tagen unterlagen die RheinStars mit 80:92 (30:48) den EN Baskets Schwelm.  Mit nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen rangiert der Aufsteiger nun in der unteren Hälfte der Nordgruppe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Da in den nächsten beiden Spielen mit den WWU Baskets Münster und dem Rückspiel bei den VfL SparkassenStars Bochum zwei Hochkaräter warten, richtete sich der Blick der Kölner am Samstagabend im Basketball Campus Köln nach der Partie eher nach unten als nach oben im Tableau.

Headcoach Johannes Strasser jedenfalls war bedient nach den 40 Minuten im NRW-Duell. Waren im Spiel gegen Bochum am Mittwoch noch alle Akteure hellwach in die Partie gegangen, hatten seine Mannen diesmal die erste Hälfte komplett vergeigt.  Zwar folgt ein atemberaubendes drittes Viertel, dann aber waren wohl endgültig alle Kraftreserven des dezimierten Kaders aufgebraucht. „Wir sind aktuell nicht in der Verfassung, um Basketball auf diesem Niveau zu spielen. Dafür machen wir zu viele Fehler“, kommentierte Strasser. Zudem fehlte diesmal neben Viktor Frankl-Maus mit Kapitän Tibor Taras eine weitere wichtige Stütze im Angriffsspiel der Kölner.

Taras, der wie Frankl-Maus vor Wochen umgeknickt war, hat derzeit wieder Probleme mit seinem Fuß. Die Belastung zwischen den Jahren mit der Nordtour nach Hamburg und Itzehoe und der Reise zu den Sixern war wohl zu hoch. So muss sein Kapitänskollege Vincent Golson aktuell die Kreationslast weitgehend alleine tragen. Auch gestern war er wieder der mit Abstand beste und erfolgreichste Kölner (24 Punkte, 9 Assists). „Wir haben uns toll wieder herangekämpft“, lobte Taras. „Aber am Ende fehlte uns die Kraft und wir haben nichts mehr getroffen.“ Bis Dienstag haben die RheinStars nun frei – und alle schienen froh über die bevorstehende zweitägige Pause. Dann beginnt die Vorbereitung auf die nächsten Spiele.

Von Viertel zu Viertel – Erstes Viertel 15:25
Die RheinStars starten mit Golson, Marco Porcher Jimenez, Bene van Laack, Thomas Michel und Yannick Kneesch. Gegen die aggressiv verteidigenden Schwelmer kommen die Hausherren aber von der ersten Minute an kaum zurecht. Es wird zu einer zähen Angelegenheit. Wobei die Gäste in der Defensive ackern und schnell umschalten, während den Kölnern kaum etwas einfällt. Die RheinStars bewegen sich und den Ball langsam bis gar nicht. Bei 12:17 nimmt Headcoach Strasser die erste Auszeit, versucht zu wecken. Doch es ändert sich im Grunde nichts. Mit 15:25 geht es in die erste Viertelpause. Köln hat ganze zwei Körbe aus dem Spiel heraus erzielt, den Rest von der Freiwurflinie. Dazu kommen sieben Ballverluste.

Zweites Viertel – 15:23
Drei Minuten lang scheinen sich die RheinStars aufrappeln zu können. Eingeleitet von einem Dreier durch Max Dohmen gelingt ein 7:0-Lauf zum 22:25. Schwelm nimmt die Auszeit und kann den Kölner Elan einbremsen. Während sich die Hausherren an sich selbst und Schwelm abarbeiten, genießen die Gäste viele Freiheiten im Angriff. Mannschaftsdienlich (16:5 Assists für die Baskets) ziehen sie nahezu unbehelligt Punkt um Punkt davon. Bei 30:48 geht es in die Pause. Die Auseinandersetzung erinnert zeitweise an einen ungleichen Boxkampf. Immerhin, bevor sie endgültig k.o. gehen, werden die Kölner vom „Gong“ gerettet und können sich zur Pause neu sammeln in der Kabine.

Drittes Viertel 35:17
Tatsächlich scheinen sich die RheinStars selbst bei der Ehre zu packen. Endlich sind sie da, der Wille ist greifbar. So möchte man sich wohl nicht weiter vorführen lassen – und zumindest in diesem einen Viertel ist ein Teil von dem zu sehen, was unlängst noch vorhanden war. Plötzlich wird der Korb attackiert, die Pässe fliegen schneller und genauer, die Werfer sind frei, werfen und treffen dann auch. Nun taumeln die Gäste wie ein angeschlagener Boxer übers Parkett. Sie bekommen vor allem Golson nicht gestoppt. Der Pointguard zieht entweder zum Korb und punktet – oder passt auf die Außenpositionen. Jenseits der Dreierlinie treffen die RheinStars zehn Minuten lang nahezu alles (6 von 8). Dreimal van Laack – am Ende mit Double-Double (12 Punkte, 10 Rebounds), einmal Mangold und zweimal Porcher Jimenez. Er macht auch den Deckel aufs Viertel mit seinem Dreier zum 65:65-Ausgleich Sekunden vor der Pause. 

Viertes Viertel – 15:27
Doch so schnell die RheinStars zurückgekommen sind, so früh entgleitet ihnen wieder das Heft des Handelns. Natürlich kostet auch die Schwelmer das Spiel eine Menge Kraft und Konzentration. Die Fehlerquote liegt bei allen Beteiligten hoch. In der 33. Minute beim Stand von 70:69 für Köln nimmt Schwelms-Coach Falk Möller seine zweite Auszeit in der zweiten Hälfte. Es wird die entscheidende. Die Baskets raufen sich zusammen und profitieren im weiteren Verlauf von den Kölner Fehlern, die ihren Drive verlieren. Mit einem 0:12-Lauf zum 70:81 entschwindet den RheinStars erst der Anschluss, schließlich das Spiel.   

Spielfilm:  7:6 (5.), 15:25 (10.), 22:32 (15.), 30:48 (20.), 49:57 (25.), 65:65 (30.), 70:73 (35.), 80:92 (40.) 

Teamstats: Köln 48% zu Schwelm 60% (2er), 32%:19% (3er), 62:76 Würfe aus dem Feld, 87%/74% (Freiwürfe), 16:24 Assists, 37:43 Rebounds (7:12 Offense), Ballverluste 13:8, Steals 4:5, Gebblockze Würfe 3:3, Teamfouls 22:18.

RheinStars:  Andrej Mangold (10 Punkte/1 Dreier), Vincent Golson (24 Punkte, 9 Assists), Yannick Kneesch (5/), Moritz Knobloch, Thomas Michel (2), Florian Wendeler (9, 6 Rebounds), Karl Dia, Marco Porcher Jimenez (13/4, 4 Rebounds), Bene van Laack (12/4, 10 Rebounds), Max Dohmen (5/1, 4 Rebounds). Ohne Spielzeit: Roni Sijarina, Muhammed Yildiz

Die komplette Statistik gibt es hier https://bit.ly/3pWi4vo

Foto: Gero Müller-Laschet

NRW-Duell mit Tabellennachbar Schwelm

Mit einem direkten Tabellennachbarn bekommen es die RheinStars am morgigen Samstag zu tun. Im Basketball Campus Köln erwarten die Kölner die EN Baskets Schwelm zum nächsten Duell zweier Teams aus Nordrhein-Westfalen. Um 18 Uhr ist Tip-off, die Parie am 13. Spieltag der ProB-Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird weiter allein im Livestream für die Fans beider Mannschaft zu verfolgen sein. Das Hinspiel gewannen die Kölner Mitte November mit 79:78 durch drei Freiwürfe des zuletzt verletzt fehlenden Viktor Frankl-Maus in der letzen Sekunde.

Trotz der Corona-Pause zu Beginn der Saison haben die Kölner als Aufsteiger mittlerweile alle ausgefallenen Partien nachgeholt und kehren mit dem Samstagsspiel gegen Schwelm in den normalen Turnus des ursprünglichen Spielplans zurück. Obwohl die RheinStars damit gegen alle Mannschaft mindestens einmal gespielt haben, hält sich Manager Stephan Baeck mit Prognosen über den weiteren Saisonverlauf in der Liga zurück. „Durch die immer wiederkehrenden Ausfälle von Spielen und Training für alle Teams lässt sich die Liga nur schwer einschätzen. Von den bisherigen Eindrücken würde ich weiterhin Bochum und Münster als die stärksten Mannschaften einschätzen. Beide sind ausgeglichen und tief besetzt und stehen ja auch oben in der Tabelle“, sagt Baeck.

Die Kölner schlossen die Hinrunde mit sechs Siegen aus elf Spielen ab und kämpfen im engen Mittelfeld der Liga um einen der acht Playoff-Plätze. Eigentlich alles wie erwartet. „Wir hatten einen guten Start und zuletzt eine wirklich schwierige Phase, aus der wir uns gerade wieder herauskämpfen“, sagt Baeck. „Gegen Bochum war es ein erster Schritt, gegen Schwelm soll der nächste folgen.“ Ein Sieg wäre umso wichtiger, weil er einen Konkurrenten auf Distanz halten würde. Köln steht als Sechster aktuell bei 6:6-Siegen, Schwelm als Siebter mit zwei Spielen weniger bei 5:5.

Über den nächsten Gegner EN Baskets Schwelm

Anders als die Kölner Saisonkurve läuft die Schwelmer Saison bislang gleichmäßig und ohne große Ausschläge. Zuhause wird meist gewonnen, auswärts eher verloren. Siege und Niederlagen wechseln sich ab. Zum Jahresstart aber ließen die Baskets durch den 94:86-Erfolg über die WWU Baskets Münster aufhorchen. Neben den Stammkräften hat auch die Rückkehr von Forward Marco Hollersbach die Kaderqualität angehoben. Der talentierte 20 Jahre alte ehemalige Hagener und ProA-Akteur fehlte nach einer langwierigen Knieverletzung noch im Hinspiel. Auch wenn Schwelm etwas mehr das Innenspiel sucht und die Kölner von außen öfters werfen, sind die Kontrahenten auch in nahezu allen Teamstatistiken nah beieinander. Passend zum Tabellenstand. Die verlässlichsten Punktesammler der Gäste sind Montreal Scott (17 pro Spiel), Nikita Khartchenkov (14,3), Milen Zahariev (12,3) und Anell Alexis (9,5), Sohn des legendären ALBA-Berlin-Spielers Wendell Alexis.

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Karl Dia Foto: Gero Müller-Lascht

 

 

RheinStars unterliegen in packendem Kampfspiel

Die RheinStars sind wieder auf dem richtigen Weg, auch wenn das Ergebnis am Mittwochabend noch nicht zum Jubilieren einlud. In einem packenden Kampfspiel unterlagen die Kölner den favorisierten VfL SparkassenStars aus Bochum knapp mit 93:95 (39:46). Dabei hatte Kapitän Vincent Golson den Ausgleich in der Schlusssekunde in der Hand, konnte aber den Ball aus nächster Distanz nicht im Korb des Tabellenführers unterbringen. „Schade, dass es heute gegen eine sehr gute Bochumer Mannschaft nicht ganz zum Sieg gereicht hat“, sagte Manager Stephan Baeck. Mit dem Spiel gegen Bochum ist nun die Hinrunde in der ProB-Gruppe Nord abgeschlossen, am Samstag (18 Uhr) geht es mit dem zweiten Rückrunden- und nächsten Heimspiel gegen die EN Baskets Schwelm in der 2. BARMER Basketball Bundesliga weiter.

Baeck weiter: „Aber die Mannschaft hat wieder ihr wahres Gesicht gezeigt. Diese Art und Weise, diese Intensität, mit der jeder einzelne Spieler gespielt hat, wollen wir sehen. Im zweiten Schritt müssen wir die viele einfachen Ballverluste abstellen, die uns heute wohl das Spiel gekostet haben, und besser in der Penetration verteidigen.“ Headcoach Johannes Strasser sah es genauso und hob zwei Schlüsselszenen dabei heraus: „Im zweiten Viertel haben wir sie durch unsere Ballverluste ins Spiel gelassen und bei 74:75 verlieren wir nochmal zweimal den Ball, anstatt in Ruhe weiterzumachen. Es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung nach den letzten Spielen, in denen wir einfach nicht so viel Energie hatten und auch ein bisschen müde gewirkt haben. Heute haben wir das besser gemacht, von der Körpersprache, von der positiven Kommunikation. Schade, dass wir es dann nicht doch noch in die Verlängerung geschafft haben.“ Und schade auch für Golson, der seine 25 Punkte und 13 Assists hätte krönen. Er war mit dem aktuell herausragenden Bochumer Niklas Geske auch bei der Effektivität gleichauf (33:34), hatte sogar vier Punkte und zwei Assists mehr.

Von Viertel zu Viertel – Erstes Viertel 20:18
Die RheinStars starten anders in den letzten Wochen mit dem Ex-VfLer Flo Wendeler für Yannick Kneesch, ansonsten aber wie gewohnt mit Vincent Golson, Marco Porcher Jimenez, Thomas Michel und Bene van Laack und Yannick Kneesch. Zudem ist Andrej Mangold wieder mit von der Partie. Köln kommt ordentlich ins Spiel, hält gegen die Bochumer gut mit, bei denen einige Leistungsträger fehlen. Es entwickelt sich ein ansehnlich schnelles Spiel. Köln versucht sein Glück vor allem aus der Nah- und Mitteldistanz. Die Gäste attackieren konzentriert die RheinStars-Zone. Sie müssen trotzdem viel von außen werfen, weil die Kölner hier noch „ihren Laden in der Mitte dichthalten“. In der ausgeglichenen Partie fällt eigentlich nur das Desaster des Tabellenführers aus der Reihe. Alle sechs Freiwürfe im ersten Viertel gehen daneben.

Zweites Viertel – 19:28
Es bleibt ausgeglichen. Allerdings werden die Bochumer mit ihren Aktivitäten unter dem Korb erfolgreicher, bleiben zusätzlich von außen gefährlich. Die RheinStars spielen auf Augenhöhe mit, offenbaren aber zusehends Probleme in diesem Durchgang. Die Angriffe wirken unrund und geraten mitunter ins Stocken, dazu kommen alleine neun Ballverluste in zehn Minuten – und sie attackieren nicht bzw. zu verhalten den Bochumer Korb. Immerhin, nach einem kleinen Lauf bis zum Bochumer 37:46 kann „Twotwo“ Golson mit seinen Punkten auf sieben Punkte Rückstand zur Pause stellen. Headcoach Strasser kommentiert später: „Wir hatten bis zur Pause 15 Ballverluste, dass reicht für ein ganzes Spiel.“

Drittes Viertel – 26:21
Durchgang drei geht anfangs weiter mit leichten Vorteilen für die Gäste. In der 23. Minuten liegen die Stars aus dem Ruhrgebiet erstmals mit zehn Punkten vorne (41:51). Doch wie schon in den Vorwochen zuvor gelingt es den Kontrahenten nicht, die RheinStars weiter abzuschütteln. Nach 30 Spielminuten haben die RheinStars wieder auf zwei Punkte (65:67) verkürzt, haben sich im Angriff wieder gefangen. Thomas Michel steuert allein neun Zähler bei. Auch die Reboundlage haben sie im Griff. Es ist nicht zufällig auch ihre Phase mit den wenigsten Ballverlusten (2), obwohl beide Teams jede Chance zur Tempoverschärfung nutzen. Auch von außen werden beide Mannschaften immer wieder angefeuert. Köln jedenfalls hat Lunte gerochen. Eine Überraschung scheint möglich.

Viertes Viertel – 28:28
Im letzten Viertel geht es genauso weiter. Köln drängt, Bochum versucht sich den Widersacher vom Leib zu halten. Bei 74:75 in der 34. Minute scheinen die Hausherren drauf und dran, den Tabellenführer endlich überholen zu können. Doch letztlich bleibt ihr Spiel nicht ohne Fehler beim Ballvortrag. Irgendein Quäntchen fehlt immer – wieder entfernen sich die Bochumer auf 74:79.  In der Offensive schlägt derweil die Stunde von Yannick Kneesch. Der Center steuert alle seine 10 Punkte zum Ergebnis im letzten Viertel bei. Max Dohmen trifft zudem nach Wochen endlich wieder von jenseits der Dreierlinie. Auch Karl Dia macht seine beiden Punkte im letzten Viertel. Jeder merkt, die Kölner wollen und bieten einen tollen Kampf.  In den Schlusssekunden scheint er endlich belohnt zu werde: Nachdem Bochums starker Spanier Miguel Servera Rodgriguez (22 Punkte) vier Sekunden vor dem Ende den ersten seiner beiden Freiwürfe verwirft und das Bochumer Desasters von der Linie abschließt (50%/13 von 26), stürmt beim „Twotwo“ Golson beim Stand von 93:95 los. Als der Ball die Hand verlässt ist noch knapp eine Sekunde auf der Uhr. Aber anstatt in den Korb zu fallen, überlegt er sich es anders. Die Partie ist verloren. Es jubeln nur die Gäste.

Spielfilm:  9:5 (5.), 20:18 (10.), 33:34 (15.), 39:46 (20.), 49:55 (25.), 65:67 (30.), 74:79 (35.), 93:95 (40.)

Teamstats: Köln 55% zu Bochum 61% (2er), 36%:41% (3er), 68:67 Würfe aus dem Feld, 86%/50% (Freiwürfe), 24:26 Assists, 42:34 Rebounds (10:7 Offense), Ballverluste 21:12, Steals 3:10, Gebblockte Würfe 2:1, Teamfouls 25:21.

RheinStars:  Andrej Mangold (10 Punkte/2 Dreier, 5 Assists, 5 Rebounds), Vincent Golson (25/1, 13 Assists, 5 Rebounds), Yannick Kneesch (10/2 Dreier), Thomas Michel (19/3, 7 Rebounds), Florian Wendeler (8), Karl Dia (2), Marco Porcher Jimenez (6/1, 5 Rebounds), Tibor Taras (4), Bene van Laack (7/1), Max Dohmen (7/1). Ohne Spielzeit: Roni Sijarina, Moritz Knobloch,

Die komplette Statistik gibt es hier https://bit.ly/3og0Vwd

Foto: Gero Müller-Laschet

“Bochum ist die beste Mannschaft in der Liga”

Vor dem nächsten Spiel der RheinStars spricht tatsächlich wenig für den siebten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit dem Tabellenführer VfL SparkassenStars Bochum kommt am Mittwochabend (19.30 Uhr) aktuell die mit Abstand stärkste und konstanteste Mannschaft der Nordgruppe in der ProB in den Basketball Campus nach Bickendorf, während die Kölner Kräfte gerade eher darniederliegen. Viele Spiele in kürzester Zeit, nicht auskurierte Verletzungen und nur ein Sieg aus dem vergangenen fünf Auftritten. Zuletzt das 75:78 bei den BSW Sixers. „Wenn wir gegen die Bochumer so spielen wie am Sonntag, dann kann es ein bitterer Abend werden“, sagt Flo Wendeler vor dem Wiedersehen mit seinen ehemaligen Kollegen.

In neun Spielen verbuchten die Bochumer auf ihrem Weg in Richtung angepeilten ProA-Aufstieg bislang acht Siege. Zu einer eh schon gut besetzten Mannschaft um Lars Kamp oder Marco Buljevic kamen u.a. mit Niklas Geske, Johannes Joos oder auch Kilian Dietz weitere Verstärkungen hinzu. Auch die Ausländerpositionen sind gut besetzt. „Sie spielen einen einfachen und guten Basketball mit guten Spielern“, lautet die Einschätzung aus der Scouting-Abteilung heraus.

„Bochum ist die beste Mannschaft in der Liga. Für uns wird es darum gehen, nach den vergangenen Auftritten wieder zurück zu unserem Spiel zu finden“, sagt Manager Stephan Baeck über sein Team, dem zuletzt Andrej Mangold und der verletzte Viktor Frankl-Maus schmerzlich fehlten. Center Wendeler freut sich dennoch auf den Vergleich. „Sie sind der Favorit und spielen bislang eine tolle Saison. Es wird sicher ein gutes und schnelles Spiel werden, aber natürlich wollen wir versuchen sie zu ärgern.“

Das Spiel wird im Livestream übertragen, zur Buchung geht es hier

Flo Wendeler am Ball Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars rutschen in schwierige Phase

Einen Rückschlag im Kampf um eine aussichtsreiche Platzierung in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kassierten die RheinStars am Sonntagabend in Sachsen-Anhalt. Auf ihrem kräftezehrenden Weg durch die sogenannten englischen Wochen unterlagen die Kölner knapp bei den heimstarken BSW Sixers. Das Duell zweier Playoff-Kandidaten in der Sandersdorfer Ballsporthalle endete 75:78 (45:43). Immerhin, der direkte Vergleich bleibt nach dem 80:76 im Hinspiel auf Seiten der Kölner. „Man muss das ganz klar sagen, wir sind mitten in einer sehr schwierigen Phase. Es ist sehr schade für die Mannschaft, dass wir nach dem guten Saisonstart so von unserem Weg abgekommen sind“, sagte Manager Stephan Baeck. Headcoach Johannes Strasser: „Wir befinden uns ohne Frage in einer schwierigen Situation. Deshalb hätte ich mich sehr gefreut, wenn wir heute am Ende das Spiel doch noch irgendwie gewonnen hätten. Aber die Jungs haben gerade wenig Energie und schaffen es nicht, zusammen die nötige Intensität aufzubauen, die wir für unser Spiel benötigen.“

Manager Baeck führte aus: „Aktuell verteidigen wir einfach sehr, sehr schlecht. Unter dem Korb und auch auf den Außenpositionen. Wir nehmen uns so selbst unser Tempo und unser eigenes Spiel weg. Nur wenn wir den Gegner stoppen und rebounden, können wir schnell nach vorne spielen und unsere Stärken ausspielen. Im Moment reicht das einfach nicht in dieser Liga. Anfang der Saison haben wir wesentlich besser gearbeitet in der Verteidigung, da müssen wir wieder hin, wenn wir wieder Spiele gewinnen wollen. Es vielleicht ganz gut, dass wir nun gegen das aktuell beste Team der Liga spielen. Denn nur mit einer in allen Bereichen verbesserten Leistung als zuletzt können wir da bestehen. Im Leistungssport kann jeder einzelne jeden Tag an den Aufgaben wachsen, die sich einem stellen. Das müssen wir nun als gesamtes Team.“ Am Mittwoch gastieren die VfL SparkassenStars Bochum in Köln. Tipoff ist um 19.30 Uhr.

Von Viertel zu Viertel – Erstes Viertel 19:23
Die RheinStars starten wie schon in den letzten Wochen mit Vincent Golson, Marco Porcher Jimenez, Thomas Michel, Bene van Laack und Yannick Kneesch. Das Spiel ähnelt tatsächlich der der Auseinandersetzung im Hinspiel. Die Sixers versuchen den RheinStars das Tempo zu nehmen, spielen variabel in der Verteidigung, mal Zone, mal Mann-Mann, womit die Kölner Gäste ihre Zeit brauchen. So geht es bis auf 9:17 (6.) ehe die RheinStars zusehends in die Partie gelangen. Zwei Dreier von Tibor Taras machen das Spiel wieder eng – und so geht es weiter.

Zweites Viertel – 26:20
Es entwickelt sich weiter ein interessantes und enges Spiel. Wobei die Kölner an Tempo zulegen können. Je schneller die Partie, desto besser ist es für die RheinStars. So kommen die Gäste nach dem 21:28 (11.) heran und gleichen durch den 16. Punkt von Taras – einem Dreier – zum Ausgleich (30:30/14.). Die erste Führung holen sie sich bei 36:35 (16.) durch Freiwürfe von Yannik Kneesch. Entstanden aus zwei nur per Foul zu stoppenden Offensivaktion hintereinander aus der Transition. Köln wirkt aktuell etwas wacher. Aber immer in den Momenten, in denen sie sich etwas absetzen könnten, leisten sie sich leichte Ballverluste – insgesamt sind es zur Pause acht, während die Sixers nur vier Turnover fabrizieren. Zurecht allerdings beklagen beide Coaches-Teams die Fehler ihrer Mannen in der Verteidigung, die wenigen Stopps auf beiden Seiten. Vorne läuft es runder: „Twotwo“ Golson hat schon sieben Assists auf der Habenseite, Taras 18 Punkte (4 von 5 Dreier). Zudem punkten die RheinStars ausgeglichener als in Itzehoe: Zehn Zweier, sechs Dreier.

Drittes Viertel – 8:18
Nach dem Seitenwechsel sieht es so aus, als ob die RheinStars den besseren Start hinlegen. Sie erhöhen auf 47:43 und Golson führt weiter Regie. Doch die Kölner leisten sich wieder einige Minuten lang eine Aufmerksamkeitsauszeit. Im Angriff werden leichtere Würfe nicht verwandelt, in der Defense kommen sie zu spät – und vor allem gelingt es den Sixers, das Tempo aus dem Kölner Spiel zu verbannen. So wechselt die Führung wieder zu den Hausherren, die mit einem 18:4-Lauf und einem acht Punkte Polster ins letzte Viertel gehen.

Viertes Viertel – 22:17
Nach der kurzen Pause läuft es erstmal andersherum. Nun lassen die Sixers reihenweise Chancen und freie Würfe aus, um das Spiel endgültig nach Hause zu spielen. Köln findet kaum Zugriff in der Defensive. Aber dann bringen zwei Dreier die RheinStars von 61:72 auf 67:72 (36.) heran. Auszeit Sixers. Köln nimmt die nächste Auszeit knapp zwei Minuten vor Schluss bei 69:75, vorher hat Michel einen schnellen Dreier zum 72:72-Ausgleich vergeben. Die Partie bleibt auf des Messers Schneide. Zweimal versuchen die RheinStars durch Topwerfer Taras (33 Punkte) aus dem 75:77 per Dreier in Führung zu gelangen. Doch ebenso wie in den beiden Versuchen 30 und 10 Sekunden vor Ende scheitern sie nach einer letzten Auszeit in der allerletzten Sekunde – am Korberfolg und an einem trotz allem möglichen Auswärtssieg. „Wir haben den letzten Wurf, hatten vorher die Chancen, aber leider hat es dann nicht gereicht“, bilanzierte Center Florian Wendeler enttäuscht. „Auch wenn es etwas besser wurde in der zweiten Halbzeit, ist das vor allem in der Verteidigung nicht der Basketball, den wir spielen wollen.“

Spielfilm:  6:9 (5.), 19:23 (10.), 34:33 (15.), 45:43 (20.), 49:54 (25.), 53:61 (30.), 61:72 (35.), 75:78 (40.) 

Teamstats: Köln 50% zu Sixers 62% (2er), 37%:23% (3er), 61:60 Würfe aus dem Feld, 73%/82% (Freiwürfe), 19:17 Assists, 32:32 Rebounds (7:5 Offense), Ballverluste 13:9, Steals 5:5, Gebblockze Würfe 3:4, Teamfouls 23:18.

RheinStars:  Vincent Golson (7 Punkte, 11 Assists, 4 Rebounds), Yannick Kneesch (18/2 Dreier, 6 Rebounds), Moritz Knobloch, Thomas Michel (5/1), Florian Wendeler (6), Karl Dia (2), Marco Porcher Jimenez, Tibor Taras (33/6), Bene van Laack (4/1, 5 Rebounds), Max Dohmen.

Die komplette Statistik gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Jahresauftakt mit wegweisender Aufgabe

Gleich zum Jahresauftakt stehen die RheinStars vor einer wegweisenden Aufgabe. Im ersten Spiel der Rückrunde treten die Kölner bei den BSW Sixers an und damit bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze. Am Sonntag (18 Uhr) haben die RheinStars dabei die Chance einen Mitbewerber auf Distanz zu halten. „Wir müssen weiter unsere Siege holen“, sagt Kapitän Tibor Taras vor dem Auftritt in der Ballsporthalle in Sandersdorf. Die Partie wird im Livestream kostenpflichtig übertragen.

Die Gastgeber haben aktuell zwei Spiele weniger ausgetragen und liegen auf dem zehnten Platz mit drei Siegen und fünf Niederlagen. Allerdings hat die Mannschaft aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld in eigener Halle ihre drei Begegnungen alle gewonnen, auswärts alle fünf Spiele verloren. Dazu zählt auch das 76:80 in Köln, bei dem die Sixers mit ihrem erfahrenen Center Djordje Pantelic bis weit ins vierte Viertel vorne lagen. Erst im Endspurt kämpften sich die RheinStars in ihrem ersten Saisonspiel an dem Gegner vorbei.

Dem Erfolg über die Sixers folgten drei weitere Siege, wobei die erfolgreiche Reise der RheinStars zuletzt etwas ins Stocken geriet. Derzeit stehen die Kölner bei 6:4-Siegen, schlagen sich mit bislang ungewohnten Defensiv- und Rebound-Problemen herum. „Wir sind ein eingespieltes Team, das merkt man in der Offensive. Auf die können wir uns verlassen, lässt uns aber vielleicht etwas schlampig in der Verteidigung werden. Wenn wir uns wieder mehr fokussieren und uns selbst disziplinieren, dann bekommen wir das in den Griff. Das gilt auch für die Rebounds. Wir holen viel in der Offensive, geben dann aber durch fehlende Konzentration zu viele Rebounds hinten ab“, analysiert Taras.

In der Tabelle richtet sich bei Taras das Hauptaugenmerk auf die Playoff-Plätze. „Wir wollen in die Playoffs, da werden die Karten neu gemischt. Aber auf dem Weg dahin haben wir mit den späten Niederlagen in Bernau und gegen Düsseldorf zwei Spiele weggeschenkt, die weh tun. Ein Erfolg bei den Sixers ist deshalb umso wichtiger.“ Zumal in den Wochen danach zweimal der Tabellenführer VfL SparkassenStars Bochum (6. und 24.1) auf dem Spielplan steht sowie der Zweite WWU Baskets Münster (16.1), dazu kommt mit den EN Baskets Schwelm ein direkter Tabellennachbar (9.1.) nach Köln.

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Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

RheinStars bleibt Sahnehäubchen verwehrt

Einem wirklich guten Jahr der RheinStars blieb das Sahnehäubchen zum Jahreswechsel verwehrt. Mit 87:99 (51:50) unterlagen die Kölner am Mittwochabend nicht einmal 24 Stunden nach dem Sieg in Hamburg bei den Itzehoe Eagles im letzten Spiel des Jahres 2020. Schade, aber der Aufsteiger liegt mit 6:4-Siegen im gesicherten Mittelfeld der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Nach der Meisterschaft in der Regionalliga eine ordentliche Momentaufnahme, die Lust macht auf mehr. In vier Tagen geht es für die Kölner am Sonntag bei den BSW Sixers in Sandersdorf mit dem ersten Spiel der Rückrunde weiter, bevor dann mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer VfL SparkassenStars Bochum in einer Woche die Hinrunde offiziell abgeschlossen ist. Die Belastung bleibt also hoch.

„Das war wirklich ein sehr schweres zweites Halbjahr. Wir haben mit Quarantäne angefangen, hatten drei Wochen kein Training und kein Spiel haben können. Sind dann trotzdem sehr gut in die Saison gestartet. Aber nun zeigt es sich, dass uns doch durch die fehlende Zeit und die Verletzungen zwischendurch auch die Kraft fehlt“, sagt Manager Stephan Baeck. „Wir müssen aber auch ehrlich sein, dass wir weit davon entfernt sind, das zu spielen, was wir wollen. Wenn ich mir was wünschen sollte fürs neue Jahr, dann, das wir wieder teamorientierter verteidigen, besser agieren unter den Körben und schneller spielen.“

„Wir sind momentan einfach keine Defensivmannschaft. Das ärgert mich ein bisschen, weil wir das in der vergangenen Saison waren und auch sein können. Aktuell fehlen uns durch den Spieltakt der Rhythmus und vor allem die schnellen Beine“, befand Headcoach Johannes Strasser. Zum Spielgeschehen führte er aus: „Es war in Itzehoe gegen einen guten Gegner allerdings auch schwierig, weil wir nicht wirklich verteidigen konnten. Ich habe mich tatsächlich erstmals richtig benachteiligt gefühlt. Dann erwischen wir doch noch mal eine gute Phase zum Start ins letzte Viertel und kommen auf zwei Punkte ran, machen dann aber wieder zu viele kleine Fehler. Insgesamt sind wir nicht ins Laufen gekommen, waren langsam und haben aus der Transition keine Punkte gemacht.“ Silvester hat die Mannschaft nach der Rückkehr aus Norddeutschland frei, dann zwei Trainingstage, bevor es am Sonntag nach Sandersdorf geht.

Von Viertel zu Viertel – Erstes Viertel 24:26
Die RheinStars starten wie am Vortag mit Vincent Golson, Marco Porcher Jimenez, Thomas Michel, Bene van Laack und Yannick Kneesch. Golson bekommt es dabei im direkten Duell mit dem 35 Jahre alten Erstliga-erfahrenen Achmadschah Zazai. Und sieht gut aus dabei. Bis zum ersten erfolgreichen Dreier der Hausherren zum Zwischenstand nach dem Viertel von 24:26, hat sich zumindest statistisch ein besonderes Spiel entwickelt. Abgesehen von Würfen von der Freiwurflinie trifft Köln allein jenseits der Dreierlinie, Itzehoe alleine von innen. Viel läuft bei den Hausherren über Yasin Kolo, der ehemalige Kölner Center punktet dabei regelmäßig. Insgesamt ist das Spiel aber auf ausbaufähigem Niveau. 

Zweites Viertel – 27:24
Im zweiten Viertel bleibt es ausgeglichen, allerdings entwickelt sich kein Spiel für Liebhaber der Verteidigungskünste. Zur Pause liegen die RheinStars mit 51:50 vorne. Die Statistiken offenbaren viel über die Vorlieben und Stärken der jeweiligen Mannschaft an diesem Abend. Die Hausherren markieren 13 Körbe aus dem Zweierbereich, den RheinStars gelingen ganze zwei Körbe bei 12 (!) Versuchen. Dafür fliegen 12 Dreier durch das Netz der Eagles – nach der Pause gelingt allein noch einer. Und die Kölner liegen von der Freiwurflinie bei 100 Prozent Erfolg. 11 Treffer bei 11 Freiwürfen, Itzehoe liegt bei 9 aus 14. Die Rebounds gestalten sich defensiv wie offensiv nahezu ausgeglichen.  6 zu 5 bzw. 14 zu 14 – und die Kölner haben sich im Verlauf dieses Viertels etwas besser bei der Arbeit unter dem eigenen Korb präsentiert.  Bei den Kölnern liegt allein Procher Jimenez bei drei Fouls. Kolo liegt wie viele andere bei zwei Fouls, steht aber als einziger Akteur bislang die komplette Spielzeit auf dem Feld.

Drittes Viertel – 15:26
Anfang geht es ausgeglichen los – bis zum 55:55. Doch gerade unter dem Korb erwischen die langen Kerls mittlerweile einen ziemlich gebrauchten. Immer wieder kassieren die RheinStars Foul um Foul, bekommen die Variante „Ball unter den Korb auf Yasin Kolo und/oder Chris Hooper“ nicht wirklich verteidigt. Drei Minuten vor Ende des dritten Durchgangs nimmt JJ Strasser nach einem 2:13-Lauf die Auszeit. Zudem sind Michel und van Laack schon mit jeweils vier Fouls belastet. Itzehoe wirkt wacher zu diesem Zeitpunkt, verteidigt intensiver nun auch die Guardpositionen. Immerhin, die Auszeit beruhigt und lenkt das Geschehen in recht ausgeglichene Bahnen. Bei 66:76 geht es in den abschließenden Durchgang – und wenig spricht für eine Spielwende.

Viertes Viertel – 21:23
Aber die RheinStars kommen noch einmal zurück. Als hätten sie sich den Schwung für den Schlussdurchgang aufbewahrt, verkürzen sie auf 74:76 mit einem 8:0-Lauf. Itzehoe nimmt in der 33. Minute die Auszeit. Die nächsten Punkte gehen mit zwei Dreiern wieder an die Hausherren. Bei 74:82 nimmt Strasser die Auszeit knapp 60 Sekunden später. Es wogt jetzt hin und her, Köln bekommt Hooper & Co. unterm Korb weiter kaum gestoppt, dafür treffen sie vorne endlich auch mal aus der Nahdistanz. Bei 79:86 rufen wieder die Eagles „Auszeit“. Von nun an geht es leider alleine im Sinne der Schleswig-Holsteiner weiter, die sich am Ende verdient durchsetzen. Mit Kolo und Hooper als den punktstärksten und effektivsten Spielern.    

Spielfilm:  12:9 (5.), 24:26 (10.), 37:40 (15.), 51:50 (20.), 55:62 (25.), 66:76 (30.), 77:84 (35.), 87:99 (40.) 

Teamstats: Köln 44% zu Itzehoe 59% (2er), 37%:38% (3er), 67:66 Würfe aus dem Feld, 95%/76% (Freiwürfe), 15:27 Assists, 35:39 Rebounds (13:13 Offense), Ballverluste 17:15, Steals 7:10, Teamfouls 30:21.

RheinStars:  Vincent Golson (19 Punkte/3 Dreier, 6 Assists), Yannick Kneesch (12), Roni Sijarina, Moritz Knobloch (2), Thomas Michel (6/2), Florian Wendeler (10), Muhammed Yildiz, Karl Dia (2), Marco Porcher Jimenez (6/1), Tibor Taras (20/3), Bene van Laack (7/1, 9 Rebounds), Max Dohmen (3/1).

Die komplette Statistik gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars setzen sich in Hamburg durch

Mit einem ungefährdeten Sieg haben die RheinStars das Tor zu einem gelungenen Jahresabschluss geöffnet. 93:74 (53:40) stand es am Dienstagabend im Nachholspiel des dritten Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beim ETV Hamburg. Nach dem Erfolg im Duell der Aufsteiger können die Mannen von Headcoach Johannes Strasser nun mit einem weiteren Sieg am Mittwoch bei den Itzehoe Eagles ein fast perfektes Jahr sogar veredeln. 6:3-Siege stehen aktuell zu Buche in der Nordgruppe. Gelingt am Mittwochabend ab 19.30 Uhr noch ein Erfolg beim Vorjahresmeister der Gruppe, dann haben sich die Kölner in der Spitzengruppe festgesetzt.  Erstmal. Das Spiel wird im Livestream übertragen.

„Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Gut für uns, gut für die Jungs“, bilanzierte JJ Strasser. „Aber so richtig der Basketball, den wir eigentlich spielen wollen, ist das aktuell nicht. Ich hätte auch gerne den jungen Leuten schon früher Spielzeit und anderen Spielern schon früher Pausen gegeben. Aber das gab der Spielverlauf nicht her, auch wenn wir immer deutlich vorne lagen. Wenn wir in Itzehoe bestehen wollen, dann müssen wir uns deutlich steigern.“ Vor allem die seit einigen Spiele vorherrschenden Reboundprobleme unter dem eigenen Korb bereiten dem Trainer Kopfzerbrechen. Schließlich war das bis vor wenigen Wochen überhaupt kein Thema – nun aber waren es wieder 24 zugelassene Offensivrebounds, nur einer weniger als beim 81:82 gegen Düsseldorf am Weihnachtsvorabend.

„Es war zwar nicht alles gut, aber wir haben nach einer langen Busfahrt den Sieg schließlich souverän nach Hause gespielt“, sagte Manager Stephan Baeck. „Nach zwei Niederlagen in Folge war das ein wichtiger Schritt für die Mannschaft.“ Die Kölner wechselten nach dem Erfolg in Eimsbüttel aus der Sporthalle Hohe Weide die Örtlichkeiten und bezogen Quartier in Itzehoe. Am Vormittag erfolgt dann ein lockerer Auftakt in der Itzehoer Spielstätte, bevor es am Abend dann wieder ernst wird.

Die Selbstverständlichkeit mit der sich die RheinStars beim Mitaufsteiger letztlich durchsetzen konnten, lag sicher auch an der Rückkehr von Tibor Taras, der drei Spiele verletzungsbedingt fehlte und wieder gemeinsam mit Vincent Golson (9 Assists) das Spiel der Kölner anführte. Zudem gelangen dem Guard in nicht einmal 17 Minuten Spielzeit 29 Punkte bei einer Wurfquote aus dem Feld von 69 Prozent.

Von Viertel zu Viertel – Erstes Viertel 35:23

Die RheinStars starten mit Vincent Golson, Marco Porcher Jimenez, Thomas Michel, Bene van Laack und Yannick Kneesch, zudem steht Tibor Taras nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung. Auch Roni Sijarina ist mit von der Partie im Norden. In der ETV-Trainingshalle legen beide Mannschaften vor allem in der Offensive los. Die RheinStars führen 10:4, kassieren aber einen Lauf zum 10:11. Dann kehrt Taras (4.) aufs Feld zurück – und die Partie bekommt den entscheidenden Touch für Köln. Der Kapitän scheint sich den Frust der letzten Wochen, als er von der Bank aus tatenlos zuschauen musste, von der Seele zu werfen. Bis zur Viertelpause markiert er 17 Punkte. Trifft fast jeden seiner Würfe. So bekommt Kapitänskollege Golson auch seine Pausen und die RheinStars klar die Oberhand.

 Zweites Viertel – 18:17

In den zweiten zehn Minuten verliert das Spiel an Tempo und Spiellaune. Die RheinStars wechseln früh. Vielleicht wollen sie etwas Haushalten mit den Kräften mit dem Blick auf das zweite Spiel am Mittwoch, verlieren dabei zwar auch etwas ihren Takt – aber nicht die Spielkontrolle. Karl Dia trifft einen Dreier, Moritz Knobloch vollendet einen Fastbreak. Hamburg findet nicht so richtig ein Mittel. Oft passen sie um die Zone herum, während die Gäste mal Presse spielen, mal eine Zone präsentieren. Allein Marcel Hoppe – später einer der beiden ETV-Topscorer mit 19 Punkten – hilft den Norddeutschen von außen mit zwei Dreiern und einem erfolgreichen Drive, im Spiel zu bleiben. Köln hält die Führung eigentlich konstant bei zehn und mehr Zählern. Bei 53:40 geht es in die Pause.

Drittes Viertel – 26:21

Köln bestimmt weiter das Geschehen. Auch wenn sie unter dem eigenen Korb beim Rebound mitunter merkwürdig passiv wirken. Kneesch liegt mittlerweile bei vier Fouls, doch gegen den ETV fällt das nicht weiter in die Waagschale. Köln wechselt weiter durch die tiefe Bank. Vor allem der gutaufgelegte Taras kontrolliert die Partie. Mal wird gar nicht gepasst und er schließt selbst erfolgreich ab, mal setzt er die Kollegen in Szene. Hamburg bekommt ihn trotz großen Eifers nicht in den Griff. Bei den RheinStars hingegen gelingt das dagegen mit den beiden ETV-Topspielern Mubarak Salami und Abudulai Abaker. In der 25. Minute liegen die Gäste mit 66:46 vorne, typisch auch der Schlusspunkt des Viertels. Ein Dreier von Taras als Buzzer Beater zum 79:61.

Viertes Viertel – 14:13

Bis Mitte des Viertels wird noch normal kontrolliert und gepunktet, doch bei 88:71 (35.) ist die Nummer für beide Teams merklich „durch“. Die RheinStars lassen ihre Gastgeber nicht mehr ins Spiel, beide Trainer wechseln was der Kader hergibt. Am Ende werden alle 24 auf dem Spielbogen aufgeführten Spieler ihre Minuten bekommen haben. Mehr Personal auf dem Feld geht nicht. Roni Sijarina kommt vier Minuten vor Schluss, Muhammed Yildiz in der 39. Minuten. Topscorer Tibor Taras hat sich das Schlussviertel komplett von der Bank aus angesehen. Auf nach Itzehoe!

Spielfilm:  16:14 (5.), 35:23 (10.), 41:33 (15.), 53:40 (20.), 66:46 (25.), 79:61 (30.), 88:71 (35.), 93:74 (40.)

Teamstats: Köln 63% zu Hamburg 40% (2er), 39%:29% (3er), 66:75 Würfe aus dem Feld, 80%/57% (Freiwürfe), 21:15 Assists, 39:45 Rebounds, Ballverluste 14:15, Steals 7:11, Teamfouls 23:17.

RheinStars:  Vincent Golson (9 Punkte, 9 Assists), Yannick Kneesch (5), Roni Sijarina, Moritz Knobloch (2), Thomas Michel (11/3 Dreier, 3 Assists, 5 Rebounds), Florian Wendeler (8, 8 Rebounds), Muhammed Yildiz, Karl Dia (8/2), Marco Porcher Jimenez (11/3), Tibor Taras (29/3, 4 Assists), Bene van Laack (6, 4 Rebounds), Max Dohmen (4).

Die komplette Statistik gibt es hier

Foto: Gero Müller-Laschet