Münster, Schwelm, Sixers, Dresden und Itzehoe weiter

In vollem Gange sind die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Allerdings haben einige positive Tests die erste Runde teilweise so verzögert, dass am kommenden Wochenende (16. bis 18. April) die Klubs in unterschiedlichen Runden aktiv sind. So befindet sich unter anderem einer der Topfavoriten auf den Aufstieg noch in Runde eins. Am Freitag und Sonntag holen die VfL SparkassenStars Bochum nach ausgestandener Quarantäne ihre ausgefallenen Spiele in der Gruppe 1 bei den ART Giants Düsseldorf und in eigener Halle gegen die Arvato College Wizards aus Karlsruhe nach. In Gruppe 2 sind die WWU Baskets Münster bereits qualifiziert als Gruppensieger. Aber auch hier steht noch eine Partie mit den TKS49ers und dem FC Bayern München II aus. In den Gruppen 3 und 4 haben sich mit den BSW Sixers, den EN Baskets Schwelm und den Itzehoe Eagles drei Nordmannschaften durchgesetzt. Aus dem Süden kommen die Dresden Titans hinzu. Die vier suchen in ihrer Viertelfinalgruppe ab dem Wochenende bereits die beiden Halbfinalteilnehmer.

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RheinStars reichen Lizenzunterlagen ein

Bei den RheinStars ist nach dem Saisonende noch keine Offseason-Ruhe abzusehen. Die Unterlagen für die Spielzeit 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB werden pünktlich am heutigen Donnerstag, 15. April im Ligabüro abgegeben. Derweil laufen im Hintergrund die Planungen für die Mannschaft der kommenden Saison. Aktuell im Fokus stehen allerdings gerade die Abschlussarbeiten am Basketball Campus Köln. Nach den fünf Spiel- und Trainingsfeldern sind nun die Kabinen und Funktionsräume fertiggestellt. Auch die Geschäftsstellen der GmbH und des Vereins sind eingerichtet und bezogen. Im Außenbereich ist inzwischen alles vorbereitet, um dort die Park- und Stellflächen wieder aufzubereiten. „Wir sind so gut wie startbereit für den Betrieb. Sobald es die Corona-Bedingungen zulassen, geht es los“, sagt Manager Stephan Baeck.

Foto: Gero Müller-Laschet

 

Schafft es Tibor Pleiß mit Efes Istanbul ins Kölner Final4 ?

Wer fährt nach Köln? Die Entscheidung um den Einzug ins Final4 der Turkish Airlines EuroLeague. Ende Mai treffen sich die besten vier Teams Europas in der Lanxess Arena. Zwischen Köln und den acht für die Playoffs qualifizierten Klubs steht jetzt noch das Viertelfinale. Die Serie „best of five“ beginnt am kommenden Montag. Anadolu Efes Istanbul trifft mit dem kölschen Center Tibor Pleiß auf Real Madrid, Bayern München auf AX ARMANI EXCHANCE Milan. Die weiteren Partien: FC Barcelona vs. Zenit Petersburg, Titelverteidiger ZSKA Moskau vs. Fenerbahce Beko Istanbul.

Live im Stream verfolgt werden können die Spiele auf Magentasport (mtl. kündbar ab 16,95 Euro) oder auf euroleague.tv (mtl. kündbar ab 14,99 Euro)

Zur Euroleague kommt ihr hier

RheinStars gehen mit Anstand aus der Saison

Alle Spiele gespielt, Klasse souverän gehalten. Saison trotz Corona komplett zu Ende gebracht. Natürlich wäre bei den RheinStars zwischenzeitlich mehr möglich gewesen als Platz neun. Doch als dann am Sonntag gegen 18 Uhr die Saison für den Aufsteiger in der Nord-Gruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB endlich ausgelaufen war, hielt sich das Bedauern in Grenzen. Mit 66:85 (28:41) unterlagen die Kölner beim SC Rist Wedel. In den nun anbrechenden langen Frühling und Sommer können die RheinStars die Hoffnung mitnehmen auf eine Spielzeit 21/22 mit Zuschauern, weniger Verletzungen und mehr Möglichkeiten, die etablierten Teams zu ärgern.

“Eine schwere Saison geht zu Ende”, sagt Headcoach Johannes Strasser. “Heute hatten wir nicht genug Energie und Fokus, um hier in Wedel zu bestehen. Ich habe aber auch die Möglichkeit genutzt, viel zu wechseln und allen genug Spielanteile zu geben.” Nimmt man die beiden Spiele gegen Wedel als Maßstab, dann fand die Spielzeit der RheinStars irgendwo zwischen dem 98:67-Hinspielsieg im November und der 19 Punkte-Niederlage am ersten Frühlingssonntag statt. Beim ersten Aufeinandertreffen waren die Kölner nahezu komplett angetreten. Im Rückspiel fehlte zwar wieder Marco Porcher Jimenez. Diesmal aber mit Vincent Golson, Viktor-Frankl-Maus, Tibor Taras und Andrej Mangold ein Guard-Quartett, das jeden Trainer in der ProB zufrieden stellen würde. Mindestens.

Da die Qualität des Quartetts allerdings seit Wochen bzw. Monaten schon fehlte, war das Verpassen der Playoffs im Rückblick keine wirkliche Überraschung. So bleiben Erinnerungen wie der gewonnene direkte Vergleich gegen den dominanten Tabellenführer VfL SparkassenStars Bochum, der Erfolg über den Zweiten WWU Baskets Münster sowie einige weitere gute Spiele und die Gewissheit, dass man in der ProB mithalten kann. Und obwohl die RheinStars wirklich überhaupt nix mehr erreichen konnten, fuhren sie zum Abschluss vor die Tore Hamburgs und verabschiedeten sich zumindest mit Anstand und einem trotz der Niederlage gewonnenen direkten Vergleich gegen den SC Rist Wedel.

Von Viertel zu Viertel – 1. Viertel 13:19
Die RheinStars starten zum Saisonabschluss mal komplett anders – und zwar mit Joe Koschade, Muhammed Yildiz, Karl Dia, Max Dohmen und Yannik Kneesch. Bei den Hausherren wird mit Jürgen Rich deren bester Spieler in dieser Saison Richtung Kooperationspartner Hamburg Towers und erste Liga verabschiedet. Die RheinStars spielen seriös, allerdings ohne den letzten Punch. Wie das so ist mitunter nach 400 Kilometern Anfahrt am Vormittag und frei von allen sportlichen Zielen. Nach dem ersten Viertel haben alle Kölner Akteure schon mal das Feld betreten – bis auf Roni Sijarina. Die sechs Punkte Rückstand erklären sich mit einer desaströsen Feldwurf-Quote von 20 Prozent.   

2. Viertel – 15:22
Sijarina kommt dann auch recht zügig. Und wenn sich die RheinStars im Angriff nicht eher selbst im Wege stehen würden, könnte es sogar ein siegreicher Abschluss der Saison werden. Die Kölner verteidigen ihre jungen Gegner ordentlich, haben die Sache eigentlich im Griff und liegen trotzdem bald mit 19:30, zur Halbzeit mit 28:41 hinten. Warum? Aus dem Spiel trifft eigentlich nur Max Dohmen (13 Zähler, später mit 15 Topscorer). Insgesamt liegt die Quote aus dem Feld bei 27 Prozent. Zweitbester Punktesammler ist Yannik Kneesch mit 10, davon sechs von der Freiwurflinie. Ansonsten sind die Statistiken nahezu ausgeglichen bei Rebounds, Steals und Ballverlusten. Ausnahme neben der Wurfqoute: die Norddeutschen stehen bei neun Assists, Köln bei vier. 

3. Viertel – 22:27
Die RheinStars kommen verbessert aus der Kabine, bleiben im Grunde aber weiterhin klar unter ihren Möglichkeiten – und damit ein gern gesehener Gast. 21 Prozentpunkte beträgt der Unterschied bei der Feldwurfquote (34% zu 55%). Alles andere bleibt statistisch ähnlich. So ist es kein Wunder, dass der Rückstand zwar erstmal verkürzt wird (42:50/25.), dann aber kontinuierlich wächst auf 18 Punkte nach 30 Minuten.

4. Viertel – 16:17
Nee, heute wird das nix mehr. Die zu Beginn noch recht existente Luft ist raus bei den RheinStars. Die sogenannte Garbage Time bricht an. Während sich Köln dem Saisonende entgegen sehnt, der Headcoach den jungen Spielern das Feld überlässt, nutzen die Hausherren die Gunst der Stunde. Sie verschaffen sich einen erfolgreichen Abschied aus der Saison mit dem Sprung auf den zehnten Tabellenplatz.

Viertel: 13:19, 15:22, 22:27, 16:17

Spielfilm:  7:9 (5.), 13:19 (10.), 22:30 (15.), 28:41 (20.), 42:50 (25.), 50:68 (30.), 58:79 (35.), 66:85 (40.) 

Teamstats: Köln 47% zu Wedel 63% (2er), 25%:33% (3er), 58:50 Würfe aus dem Feld, 17/27 zu 27/40 Freiwürfe, 12:14 Assists, 35:34 Rebounds (14:7 Offense), Ballverluste 21:15, Steals 7:14, Teamfouls 29:23.

RheinStars:  Yannick Kneesch (14, 6 Rebounds), Roni Sijarina, Moritz Knobloch, Thomas Michel (2), Florian Wendeler (3), Muhammed Yildiz (2), Karl Dia (8), Joe Koschade 4 Assists/6 Rebounds), Bruno Albrecht (11/2 Dreier), Bene van Laack (11/3, 4 Assists), Max Dohmen (15/2).

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Topscorer Max Dohmen. Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Wir können die Saison mit einem Sieg abschließen”

Einmal noch, dann ist es vorbei. Dann ist die erste Saison der RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach der Rückkehr aus der Regionalliga Geschichte. Vor den Toren Hamburgs endet damit beim SC Rist Wedel am Sonntag (16 Uhr im Livestream) eine höchst ungewöhnliche Spielzeit. Gerne hätten die Kölner ihren Weg in der Playoff-Runde fortgesetzt. Aber die Leistungen zuletzt reichten nicht mehr zur Qualifikation – und so werden die RheinStars die Saison 20/21 auf Platz neun beenden. Egal, wie es ausgeht am Wochenende. So ist es ein Spiel, dass einfach nur gespielt werden muss. Der Vollständigkeit halber.

Aufgrund der pandemischen Lage in Deutschland und der sportlichen Situation in der ProB, dass kein Verein absteigen muss, hätten die Kölner auch gerne auf die Reise in den Norden zum aktuellen Tabellenvorletzten verzichtet. Andererseits sieht Headcoach Johannes Strasser zumindest einen positiven Aspekt. „Wir haben die Chance, unsere Saison mit einem Sieg abzuschließen.“ Aufgrund der vielen Ausfälle ist diese Erfolgs-Möglichkeit sicherlich höher einzustufen als ein ähnliches Unterfangen in den Playoffs. „Wir werden uns jetzt nochmal seriös auf den Gegner vorbereiten und dann versuchen, den Sieg zu holen.“ Damit hätten die RheinStars dann tatsächlich genau doppelt so viele Erfolge eingefahren in der Hauptrunde wie beim Abstieg aus der ProB vor zwei Jahren, nämlich zehn.

Im Hinspiel konnten sich die Kölner in ihrem dritten Saisonauftritt gegen den Kooperationspartner des Erstligisten Hamburg Towers mit 98:67 behaupten. Es fehlte zwar Marco Porcher Jimenez, dafür aber mischten Andrej Mangold (12 Punkte), Vincent Golson (11), Tibor Taras (18) und Viktor Frankl-Maus (12) entscheidend mit. Frankl-Maus verletzte sich in diesem Spiel am 21. November und fehlt seitdem. Alle anderen vorgenannten werden ebenfalls in Wedel nicht dabei sein können.

Aber auch die Gastgeber werden nicht in ihrer besten Saison-Besetzung auflaufen. So hat der ehemalige Kölner Tucker Haymond, den der SC Rist just zum Zeitpunkt des Hinspiels verpflichten, aber noch nicht einsetzen konnte, die Norddeutschen bereits wieder verlassen. Kurz nach dem Beschluss der Nichtabstiegsregelung durch die Liga verabschiedete sich der US-Amerikaner Richtung Tschechiens erste Liga. Herausragender Leistungsträger von Wedel bleibt damit Osaro Jürgen Rich, der regelmäßig auch im Towers-Kader in der easyCredit-Bundesliga auftaucht und dort seine Minuten erhält. Mit Justus Hollatz hat sich eine weiterer ursprüngliche Stammkraft der Hausherren nicht nur in der Erstliga-Mannschaft festgespielt, er hat Anfang Februar sogar sein erstes Länderspiel in der A-Nationalmannschaft bestritten.

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Viktor Frankl-Maus Foto: Gero Müller-Laschet

Kampf alleine reicht den RheinStars nicht

Die Saison der RheinStars ist entschieden. Am Samstagabend unterlagen die Kölner auch im Rückrunden-Duell Lok Bernau mit 63:70 (31:38). Aufgrund der Erfolge aller Mitkonkurrenten steht der Aufsteiger damit als Neuntplatzierter einer schwierigen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in der Gruppe Nord fest. Somit werden die Playoffs ohne die RheinStars stattfinden. „Das ist schon ok, wir waren in den letzten Wochen einfach nicht gut genug“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die Jungs, die auf dem Feld standen, haben gekämpft. Aber so reicht das eben nicht. Schade ist nur, dass eine Saison, die sich so vielversprechend angelassen und entwickelt hatte, dann mit einer Enttäuschung endet. Aber die Umstände waren wie sie waren.“

Auch gegen Bernau mochten die Verantwortlichen ihren Spielern keinen Vorwurf machen. „Sie haben sich reingekniet und alles versucht. Auch gegen Bernau“, sagte Headcoach Johannes Strasser. „Aber wenn dir so viele wichtige Spieler fehlen, dann fängst du das irgendwann nicht mehr auf. In den entscheidenden Moment mangelt es uns dann an Ruhe und Übersicht.“ Wie schon zuletzt fehlten mit Vincent Golson, Tibor Taras, Viktor Frankl-Maus und auch Andrej Mangold vier Spieler, die eine Mannschaft führen können. Dazu gesellte sich erneut Marco Porcher Jimenez.

Ein Spiel steht nun noch aktuell auf dem Plan, am kommenden Sonntag beim SC Rist Wedel. Im Grunde braucht das niemand mehr, denn sowohl die Kölner als auch ihr Nordkonkurrent können sich nicht mehr entscheidend verbessern. „Eigentlich war das Spiel heute wie die letzten zuvor. Wir haben uns nach einem schwierigen Start wieder ran gekämpft. Aber dann fehlt uns in der entscheidenden Phase die Kraft“, sagte der abgekämpfte Thomas Michel. „Ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison wieder komplett spielen können, in der ASV-Sporthalle und vor Zuschauern. Das wünsche ich mir“

Von Viertel zu Viertel – 1. Viertel 8:17
Die RheinStars starten mit Bruno Albrecht, Joe Koschade, Bene van Laack, Thomas Michel und Yannik Kneesch. Von Beginn an offenbaren die Kölner Schwierigkeiten im Angriff, in der Abwehr agieren sie solide. Allerdings haben sie mit dem Innenspiel der jungen athletischen Gäste ihre Probleme – und sie kommen unter des Gegners Korb nicht zurecht. Aus der Zone gelingt kein Punkt. Nur 3 von 14 Wurfversuchen landen im Netz des Gegners.

Zweites Viertel – 23:21
Es wird nun etwas besser im Spiel der RheinStars nach vorne, dafür aber entwickelt sich Lorenz Brenneke zu einer Art Alptraum für die großen Jungs der Kölner. Der Kooperationspartner von ALBA Berlin spielt den 21 Jahre alten Power Forward immer wieder frei – und der dominiert die Bretter auf beiden Seiten. 16 Punkte und 10 Rebounds weist seine Statistik zur Pause aus. Er alleine hat mit fünf Körben aus der Nahdistanz so viele Punkte gesammelt wie alle Kölner zusammen in Korbnähe. 28 „Points in the Paint“ gelingen den Gästen bis zur Halbzeit. Den RheinStars acht. Immerhin, die Hausherren liegen trotzdem nur mit sieben Punkten hinten vor dem Seitenwechsel.

Drittes Viertel – 14:13
Mit einem 9:0-Lauf ziehen die Gäste bis zur 25. Minute auf 13 Zähler (34:47) davon. Doch wie schon in den jüngsten Wochen berappeln sich die RheinStars, kontern mit zwei Dreiern von van Laack und Koschade auf 40:47.  Vor allem aber werden sie in der Defense immer stärker und aggressiver. Aber… vorne geht weiterhin nichts. Am Ende wird Coach Strasser feststellen: „Wir holen zehn Würfe mehr aus dem Feld raus als unser Gegner, verlieren aber mit sieben Punkten. Das ist schon krass.“

Viertes Viertel – 18:19
Und wie schon bei der Niederlage in Düsseldorf melden sich die Kölner noch einmal mit einer kurzzeitigen Führung zurück: Mit einer Mischung aus guter Verteidigung (angeführt von Karl Dia und Van Laack), Wurfsicherheit von der Freiwurflinie und unbändigem Einsatz. Acht in Serie verwandelte Freiwürfe von Van Laak und Albrecht sowie ein Dreier des guten Moritz Knobloch bringen die RheinStars drei Minuten vor dem Ende mit 63:61 in Führung. Doch bevor sich die Wende im Spiel verfestigen kann, schlagen die Gäste zurück. Ein weiterer 9:0-Lauf bringt den Auswärtssieg – und gefühlt das Saisonende für die RheinStars.

Viertel: 8:17, 23:21, 14:13, 18:19

Spielfilm:  3:7 (5.), 8:17 (10.), 20:28 (15.), 31:38 (20.), 34:47 (25.), 45:51 (30.), 56:61 (35.), 63:70 (40.)

Teamstats: Köln 35% zu Bernau 64% (2er), 24%:7% (3er), 64:54 Würfe aus dem Feld, 18/25 zu 17/26 Freiwürfe, 20:13 Assists, 34:43 Rebounds (12:10 Offense), Ballverluste 18:25, Steals 8:!4, Teamfouls 20:20.

RheinStars:  Yannick Kneesch (2 Punkte), Moritz Knobloch (8/2 Dreier), Thomas Michel (7 Rebounds), Florian Wendeler (8), Muhammed Yildiz (2), Karl Dia (4), Joe Koschade (4/1, 5 Assists), Bruno Albrecht (12/2, 7 Assists), Bene van Laack (14/3, 7 Rebounds), Max Dohmen (9/1).

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Topscorer Bene van Laack. Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars brauchen Sieg gegen Bernau

Noch ist die Hauptrunde nicht vorbei – und doch weht bereits ein Hauch von Playoff-Stimmung durch die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Zumindest in der Gruppe Nord. Zu spannend sind die möglichen Konstellationen als Antwort auf die Frage “Welche Teams kommen auf welchem Wege unter die besten acht Mannschaften?“ Inzwischen sind fünf Plätze vergeben. Um die verbliebenen drei Plätze bewerben sich vier Mannschaften, eine davon sind die RheinStars. Die Kölner erwarten Lok Bernau am kommenden Samstag (19.30 Uhr) im Basketball Campus Köln.  Das Spiel wird wieder im Livestream auf Sportdeutschland.tv übertragen.

Auch wenn die jüngsten Auftritte der RheinStars wenig erfolgreich verliefen, bewegen sich die RheinStars exakt in dem Bereich, den Headcoach Johannes Strasser als Saisonziel im Rahmen der Vorschau ausgegeben hatte: „Als Aufsteiger muss unser erstes Ziel sein, die Liga zu halten. Aber wir machen ja die ganze Vorbereitung und auch die lange Saison nicht, um am Ende um Nichts spielen zu können. Es wäre schön, wenn wir es am Ende der Saison tatsächlich in die Playoffs schaffen. Das wollen wir auf jeden Fall versuchen, auch wenn wir noch nicht alle Mannschaften gesehen haben bzw. kennen. Ob das dann Platz acht oder sieben ist, wäre uns auch erst einmal egal.“

Für die aktuell neuntplatzierte Kölner Mannschaft ist die Ausgangslage allerdings sehr einfach: Mit zwei Siegen sind sie dabei. Der erste muss gegen Bernau her, acht Tage später folgt dann das letzte Hauptrundenspiel für die RheinStars vor den Toren Hamburgs. Am Sonntag, 23. März treten sie beim SC Rist Wedel (16 Uhr) an. Es ist eines von dann noch drei Nachholspielen, die nach dem eigentlichen Ende der Hauptrunde am kommenden Wochenende gespielt werden müssen. Trotzdem bleibt es dabei, dass alle Spiele der Gruppe diesen Samstag zeitgleich um 19.30 Uhr starten.

Die Playoff-Konstellationen

Während in der Süd-Gruppe schon längst alle acht Teilnehmer feststehen, ist es auf den letzten Metern der Hauptrunde im Norden spannend. Das ist natürlich eine herrliche Zeit für Rechenspiele.  So könnte Köln unter Umständen mit einem Sieg über Bernau bereits in den Playoffs stehen. Nämlich dann, wenn die Iserlohn Kangaroos ihr bereits letztes Spiel am Samstag gegen die BSW Sixers verlieren. Dann kommen beide auf zehn Siege, aber Köln hat den direkten Vergleich auf seiner Seite. Andererseits könnten die RheinStars bei einer Niederlage schon ausgeschieden sein. Möglicherweise aber auch noch nicht.

Die Konstellationen lassen sich soweit auf die Spitze treiben, dass eine Woche nach dem ursprünglichen Hauptrunden-Ende Köln, Iserlohn, die TKS49ers und die EN Baskets Schwelm alle bei 11:11-Siegen stehen könnten. Wenn dabei die 49ers Schwelm in ihrem Nachholspiel schlagen würden, könnte Iserlohn noch Sechster werden – ohne eigenes Zutun. Nach acht Tagen warten, ob ihre Saison weitergeht oder nicht. In allen Dreier- oder Vierervergleichen zieht Köln in die Playoffs ein. Allein ein direkter Vergleich mit Schwelm ginge bei 1:1-Siegen mit -11 Korbpunkten verloren.

Der kommende Gegner Lok Bernau

Zwar spielen die RheinStars mit Lok Bernau und auch dem SC Rist Wedel zwei Teams vom Tabellenende. Doch der vor Wochen ausgesetzte Abstieg hat die beiden Teams ebenso wie den ETV Hamburg als Schlusslicht von jeglichem Druck befreit. Die Teams spielen weiterhin munter und höchstgefährlich in der Liga mit: Bernau als Partner von ALBA Berlin mit seiner talentierten Truppe um Routinier Dan Oppland bildet da keine Ausnahme. Am Mittwoch veranstalteten sie beim mit Staffelsieger VfL SparkassenStars Bochum ein Offensivspektakel. 103:108 stand es nach 40 kurzweiligen Minuten. 211 Punkte in einem Spiel, Saisonhöchstwert nach regulärer Spielzeit. Einloggen in den Livestream sollte sich also lohnen. Zumal die RheinStars mit Bernau noch eine Rechnung offen haben. 84:94 lautete das Ergebnis nach Verlängerung im Hinspiel.

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Moritz Knobloch Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

RheinStars rutschen aus Playoff-Rängen

Durch die zweite Niederlage binnen fünf Tagen haben sich die Playoff-Chancen für die RheinStars drastisch verschlechtert. Nach dem 79:85 (50:44) am Sonntagabend bei den ART Giants Düsseldorf rutschten die Kölner aus den Playoff-Rängen in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Das Gute daran bleibt, der Aufsteiger hat es weiterhin in eigener Hand. Sollten die RheinStars am kommenden Samstag gegen Lok Bernau das letzte Heimspiel ebenso gewinnen wie das Auswärtsspiel am 21. März beim SC Rist Wedel, stehen sie unter den ersten acht Teams. Definitiv.

Allein, es braucht derzeit viel Phantasie sich ein mögliches Gelingen zum Ende der Hauptrunde vorzustellen. Zu weit entfernt sind die Kölner derzeit von einer guten Form. Auch die Personaldecke wird immer dünner. Zwar meldete sich Routinier Max Dohmen wieder zurück zum Dienst, dafür fehlte diesmal Marco Porcher Jimenez verletzt neben den sowieso nicht verfügbaren vier Guards. Umgerechnet in Punkte fehlten den RheinStars am Sonntag Spieler, die im Schnitt für 66,5 Zähler pro Spiel sorgen.  „Na klar haben wir wirklich viele Probleme mit den Verletzungen. Aber wenn wir noch in die Playoffs wollen, dann müssen die gestandenen Spieler jetzt vorangehen – und das habe ich heute nicht gesehen“, kritisierte Manager Stephan Baeck.

Allein Thomas Michel präsentierte sich von seiner stabilen Seite, traf sicher, organisierte gut und sorgte mit 15 Punkten für den teaminternen Topwert. Ansonsten zeigten vor allem die jüngsten Spieler auf dem Feld noch die solidesten Leistungen in einer schwachen Begegnung. „Moritz Knobloch und Mo Yildiz haben ihre Sache gut gemacht“, sagt Headcoach Johannes Strasser. „Auch in der Verteidigung haben wir es im Prinzip noch ordentlich hinbekommen. Es war schon überraschend, dass wir mit unserem Kader und dem katastrophalen dritten Viertel beinahe noch gewonnen hätten. Aber insgesamt müssen wir von vielen Spielern mehr erwarten können.“

Von Viertel zu Viertel – 1. Viertel  27:24
Die RheinStars starten mit Bruno Albrecht, Moritz Knobloch, Bene van Laack, Thomas Michel und Yannik Kneesch. Bei den Hausherren fehlen gegenüber dem Hinspiel Center Marian Schick, Hasan Demirbas und Sebastian Kehr. Alle drei waren am Freitag beim 103:91-Sieg über den ETV Hamburg noch im Einsatz. Köln startet ordentlich, verteidigen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Düsseldorf offenbart zudem Probleme in der Defense und vor allem beim Spiel gegen die wechselnde Kölner Zone. Einen Vorteil haben sie allerdings: die Rebounds. Nach den ersten zehn Minuten 5:14. Aber die RheinStars liegen in einer mäßigen Auseinandersetzung bei den Punkten vorne. 27:24. Der Dreier zum 23:18 (7.) durch Michel ist am Ende einer gelungenen Passfolge und wird der schönste Kölner Punkterfolg des Abends bleiben.

2. Viertel – 23:20
Köln punktet weiter regelmäßig, bekommt aber unter dem eigenen Korb kaum die Gegner ausgeboxt. Die Rebounds bleiben in dem Viertel nahezu ausgeglichen (11:13). Einen weiteren Höhepunkt verpasst Flo Wendeler. Beim Einwurf unter des Gegners Korb spielt Albrecht den Rücken eines Gegenspielers an und passt den zurückprallenden Ball zu Wendeler, der ist allerdings zu verblüfft, um den freien Korbleger letztlich zu verwandeln. Ansonsten bleibt es bei einer Partie auf bescheidenem Niveau, dass die Kölner bislang besser nutzen.

3. Viertel – 6:23
Die Hausherren kommen aktiver aus der Pause, attackieren jetzt früher. Zwar bekommen die Kölner nun mehr Probleme im Ballvortrag, wirklich einen Strich durch die Rechnung machen sie sich jedoch selbst. Freie Korbleger werden verlegt, schlechte Entscheidungen unterm Giants-Korb getroffen und das alles wird dann gekrönt von einem zehnminütigen Desaster an der Freiwurflinie. Nur einen von acht Freiwürfen verwandeln die Kölner. Der Korb scheint vernagelt. So gehen die Kölner in die Knie, kassieren in den sieben Minuten bis zum Viertelende einen 1:14-Lauf von 55:53 zu 56:67. Außerdem verlieren sie Bene van Laack beim Stand von 55:54, der sich an der Hand verletzt. 

4. Viertel – 23:18
Eigentlich scheinen die RheinStars geschlagen, nichts deutet darauf hin, dass die Düsseldorfer noch einmal in Gefahr geraten könnten. Doch dann verheddern sie sich erneut in der Defense der Kölner.  Plötzlich öffnet sich der Korb auch wieder für die Gäste. Und die machen aus einem 61:71 ein 72:72. Vor allem durch die jungen Spieler auf dem Feld. Albrecht und Knobloch per Dreier treffen zum Ausgleich. Die RheinStars gehen durch einen Korbleger von Albrecht und einen Dreier von Yildiz 77:72 (38.) in Führung. Und wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Din Pobric im Gegenzug nicht den einzigen seiner vier Dreierversuche verwandelt hätte. Bevor die immer nervöser agierenden Hausherren endgültig den Faden verlieren könnten, segelt sein Dreier zum 77:75 durchs Kölner Netz. Die Giants berappelen sich, können die Kölner doch noch niederhalten. Bevor Dennis Mavin mit einem Dreier zum 77:83 die Partie 20 Sekunden vor Schluss entscheidet, scheitert Knobloch knapp mit seinem zweiten Dreier. Es soll eben nicht sein.

Viertel: 27:24, 23:19, 6:23, 23:18
Spielfilm:  18:18 (5.), 27:24 (10.), 37:34 (15.), 50:44 (20.), 56:58 (25.), 56:67 (30.), 66:71 (35.), 79:85 (40.)

Teamstats: Köln 45% zu Düsseldorf 39% (2er), 35%:27% (3er), 62:70 Würfe aus dem Feld, 18/31 zu 30/42 Freiwürfe, 19:13 Assists, 40:54 Rebounds (11:23 Offense), Ballverluste 21:16, Steals 6:10, Teamfouls 29:23.

RheinStars:  Yannick Kneesch (11/1 Dreier, 6 Rebounds), Moritz Knobloch (12/3), Thomas Michel (15/2, 7 Rebounds), Florian Wendeler (5, 4 Rebounds), Muhammed Yildiz (5/1), Karl Dia (3), Joe Koschade (4), Bruno Albrecht (14/2, 6 Assists), Bene van Laack (5/1), Max Dohmen (5/1).

Die komplette Statistik gibt es hier

Thomas Michel Foto: Gero Müller-Laschet

 

 

 

Auf geht’s ins nächste NRW-Derby!

Welches Team will es mehr? Wer kann noch einmal die entscheidenden Körner freisetzen, um in der Saison-Crunchtime erfolgreiche Impulse und Akzente für die Playoff-Teilnahme zu setzen? Die RheinStars reisen am Sonntag zum NRW-Derby zu den ART Giants Düsseldorf (18 Uhr). „Wir haben jetzt noch drei Spiele in der Hauptrunde. Wenn es uns gelingt, uns da in den kommenden Spielen gut zu präsentieren, werden wir uns mit der Playoff-Teilnahme belohnen können. Davon bin ich überzeugt“, sagt Manager Stephan Baeck vor dem 20. Spiel der Kölner in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord.

Während die RheinStars am frühen Donnerstagmorgen aus Brandenburg vom Mittwochspiel bei den TKS49ers zurückkehrten und am Freitagabend die Vorbereitung für Sonntag starten, erwarten die ART Giants nahezu zeitgleich den ETV Hamburg zu einem Nachholspiel. „Das werden zwei sehr wichtige und knüppelharte Spiele für uns, da im Kampf um die Playoffs noch mehrere Teams im Rennen sind“, ordnet Düsseldorfs Trainer Kevin Magdowski die kommenden Aufgaben für seine Mannschaft auf der Homepage des Vereins ein. Im Hinspiel hatten sich die Düsseldorfer in den Schlusssekunden den 82:81-Sieg bei den RheinStars im Basketball Campus Köln gesichert, nun kommt es zur Revanche in der Comenius-Halle rheinabwärts.

Das Spiel wird live auf dem Youtube-Kanal der Düsseldorfer übertragen: https://youtu.be/sZ4Jf2bC1dw

Yannick Kneesch Foto: Gero Müller-Laschet

 

RheinStars lassen zu viele Chancen aus

Mit einer unnötigen, aber verdienten Niederlage mussten die RheinStars am Mittwoch die Heimreise aus Brandenburg antreten. Mit 68:80 (38:42) unterlagen die Kölner im Vergleich mit einem direkten Konkurrenten um einen der Playoff-Plätze, den TKS 49ers. Sie bleiben zwar im Rennen um einen der acht begehrten Plätze in der ProB-Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga, aber es wird eng und enger. Mehrfach ließen die RheinStars dabei die Möglichkeit in der Sporthalle in Kleinmachnow aus, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Überhastet im Angriff und im Abschluss, zu viele leichte Fehler und unglücklich bei den Rebounds.  Am kommenden Sonntag (18 Uhr) geht es für die RheinStars mit dem NRW-Derby bei den ART Giants in Düsseldorf weiter.

Während bei den RheinStars wie bereits am Samstag gegen Itzehoe fünf Stammkräfte fehlten, auch Headcoach Johannes Strasser verhindert war – er wurde von Assistant Coach Katharina Arnold an der Linie vertreten, mussten die Gastgeber auf ihren angeschlagenen Spielmacher Karolis Babkauskas verzichten. „Nach einem schwierigen Start in die Partie haben wir in der Verteidigung eigentlich die geplanten Sachen gemacht und auch umgesetzt. Abgesehen von den abgegebenen Offensivrebounds“, bilanzierte Coach Arnold den Spielverlauf. „Im Angriff war es im zweiten Viertel auch in Ordnung. Nach dem Wechsel haben wir den Ball zu wenig bewegt. Und wir haben es in der entscheidenden Phase im letzten Viertel nicht geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu bekommen.“

Von Viertel zu Viertel – 1. Viertel 15:23
Die RheinStars starten mit Bruno Albrecht, Karl Dia, Bene van Laack, Thomas Michel und Yannik Kneesch. Köln ist in der Defense leidlich unterwegs, vorne aber geht erstmal sehr wenig bis gar nichts. Allerdings sind beide Teams nicht auf der Höhe ihrer Schaffenskraft, so dass die Hausherren nur mit acht Punkten nach den ersten zehn Minuten vorne liegen.

2. Viertel – 23:19
Auf zehn Punkte (15:25/11.) bauen die TKS49ers ihren Vorsprung aus, aber die RheinStars können mit einem 8:0-Lauf die Partie auf zwei Punkte verkürzen (23:25/13.). Und dann eine typische Szene an diesem verkorksten Abend: Dreimal verwerfen oder verlegen die Hausherren eine Chance, holen sich aber dreimal den Ball zurück, um dann endlich die nächsten Punkte zu machen. Die Offensivrebounds bleiben die Achillesferse der RheinStars – am Ende werden die Stahnsdorfer 20 geholt haben. Bei 27: 38 nimmt Köln eine Auszeit, schafft es dadurch den Lauf der Gastgeber zu stoppen. So kommen die Kölner zur Pause auf 38:42 heran. Auffallend: Die Kölner haben nur 27 Würfe aus dem Feld kreiert, die TKS49ers 37. 

3. Viertel – 17:17
Nach dem 23:25 in der 13. Minute verpassen die Gäste die nächste Chance zum Führungswechsel: In der 24. Minute verkürzen die Kölner von 45:53 auf 52:53 – in den folgenden 135 Sekunden vergeben die RheinStars drei Dreier und einen Korbleger bevor die 49ers nach einem Offensivrebound die nächsten Punkte nachlegen. Trotzdem bleiben die Gäste weitestgehend im Spiel. Auch wird kämpferisch ein Zahn zugelegt.

4. Viertel – 13:21
Bei 55:61 unternehmen die Kölner den nächsten Versuch, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Zwei Dreier von Marco Porcher Jimenez gleichen die Begegnung erstmals aus zum 61:61, nochmal Porcher Jimenez mit zwei Zählern zum 63:63 (35.). Es beginnt die entscheidende Phase – und die läuft wieder gegen die Gäste. Es beginnt mit einem Technischen Foul gegen Porcher Jimenez, der nach einem Gerangel um den Ball glaubt, van Laack beispringen zu müssen. Ein Irrtum. Anstatt „Ballbesitz für Köln“ treffen die Hausherren nach langen 90 Sekunden wieder mit einem Freiwurf. Es entwickelt sich daraus ein 11:2-Lauf für die 49ers, während es auf Seiten der RheinStars so abläuft: Turnover, Timeout, Korbleger drin, Turnover, Korbleger geblockt, Korbleger verworfen, Offensivrebound, Sprungwurf verworfen, Offensivrebound, Korbleger verworfen, Foul, 3er verworfen. Es soll nicht sein an diesem Tag. Das Spiel ist durch, die Spieler sind es auch. Sonntag kommt ein neuer Tag mit einem neuen Spiel.

Viertel: 15:23, 23:19, 17:17, 13:21 

Spielfilm:  6:9 (5.), 18:21 (10.), 27:32 (15.),38:42 (20.), 51:53 (25.), 55:59 (30.), 63:63 (35.), 68:80 (40.) 

Teamstats: Köln 53% zu TKS49ers 45% (2er), 31%:38% (3er), 56:75 Würfe aus dem Feld, 12/19 zu 6/9 Freiwürfe, 13:21 Assists, 38:42 Rebounds (13:20 Offense), Ballverluste 19:11, Steals 5:7, Teamfouls 18:18.

RheinStars:  Yannick Kneesch (9/1 Dreier, 4 Rebounds), Moritz Knobloch (2, 4 Assists), Thomas Michel (10/1, 5 Rebounds), Florian Wendeler (3, 5 Rebounds), Karl Dia (2), Marco Porcher Jimenez (17/2, 4 Rebounds, 4 Assists), Joe Koschade (3/1), Bruno Albrecht (9/2, 4 Assists), Bene van Laack (13/1, 5 Rebounds, 4 Assists.

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Foto: Gero Müller-Laschet