Sieg in Schwelm, Frankfurt vor der Brust

Den Erstligisten Fraport Skyliners am Donnerstag (15 Uhr) in Wiesbaden vor der Brust, den ersten Test hinter sich – und mit dem war Headcoach Arne Woltmann grundsätzlich erstmal zufrieden. Beim 78:64 (43:31) des Basketball-Zweitligisten bei ProB-Absteiger EN Baskets Schwelm sah der am Montag 42 Jahre alt gewordene Trainer viele gute Ansätze. Für den aktuellen Zeitpunkt und mit Blick auf die Wochen bis zum Start am 25. September in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Wir haben den Ball am Sonntag gerade in der ersten Hälfte gut bewegt. Leider haben uns mit Dennis Heinzmann, Andi Wenzl und Amric Fields noch knapp 6,40m unterm Korb gefehlt“, sagt Woltmann. Aufgrund der individuellen Belastungssteuerungen kommen die drei jetzt ebenso nach und nach dazu wie auch Leon Baeck.

Dafür zeigten Hugh Robertson und auch Robin Christen schon vielversprechende Ansätze. Robertson (35min) kam auf 10 Punkte, 7 Rebounds und 5 Assists, Christen (21 min) auf 8 Punkte, 3 Assits.. „Er wird uns noch viel Freude bereiten“, sagt auch Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter – auch das Debüt von NBBL-Leistungsträger Thomas Müller-Laschet kam gut an. „Er hat sich prima entwickelt“, lobt Baeck den Youngster. Die meisten Zähler steuerten Alex Foster (19 ) und Lennart Steffen (15) bei.

Dem Spiel gegen den Frankfurter Erstligisten in der US-Kaserne der hessischen Landeshauptstadt sieht Woltmann ebenfalls gelassen entgegen. „Wir haben beide noch viel Arbeit zu erledigen“, die Skyliner sind erst in der Vorwoche ins Teamtraining eingestiegen – knapp 14 Tage nach den RheinStars. Der nächste echte Test also.

RheinStars: Tim van der Velde, Antonio Pilipovic, Lennart Steffen, Thomas Müller-Laschet, Leon Okpara, David Downs, Alex Foster, Hugh Robertson, Robin Christen, Benedict van Laack

Foto: Hugh Robertson I Gero Müller-Laschet

Vorfreude auf den ersten Test in Schwelm

Die RheinStars Köln stecken mitten in der heißen Vorbereitungsphase und absolvieren am kommenden Sonntag (17 Uhr) ihr erstes Testspiel bei ProB-Absteiger EN Baskets Schwelm in der Besetzung für 2016/2017. „Wir arbeiten derzeit intensiv an den physischen und spielerischen Grundlagen. Es ist schön,  das wir das Gelernte jetzt im Spiel ausprobieren und vertiefen können. So werden wir schnell erkennen können, wie sich die neuen Spieler in unsere Systeme einfügen. Wir haben jetzt gut ein halbes Jahr nicht mehr als Mannschaft gespielt, da freut man sich drauf, wenn es wieder richtig losgeht – auch wenn wir noch am Anfang stehen und sich vieles noch entwickeln muss“, sagt Headcoach Arne Woltmann.

Die Schwelmer bieten am Wochenende in der neuen, 1.500 Zuschauer fassenden Dreifeldhalle Basketball pur. Am Samstag ist der Eintritt frei beim Spiel des 1. Regionalligisten gegen ProB-Ligist Iserlohn, am Sonntag steigt bereits ab 14 Uhr ein Rollstuhl-Basketballspiel zwischen  RBC Köln 99ers2  und RBG Dortmund, ab 17 Uhr testen dann die RheinStars als Vertreter der 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Hausherren.

Der Eintritt am Sonntag beträgt 3 Euro. Tickets an der Tageskasse.

Hallenadresse: Schwelmer Sporthalle, Milsper Str. 35, 58 332 Schwelm

Fahrplan Testspiele RheinStars Köln 
21. August – EN Baskets (1. Regionalliga) in Schwelm – 17 Uhr
25. August – Fraport Skyliners Frankfurt (BBL) in Wiesbaden – 15 Uhr (nicht öffentlich)
27. August – UniBaskets (ProA) in Paderborn  – nicht öffentlich
1. September – vs. Hebeisen White Wings Hanau (ProA) – nicht öffentlich
3. September – Artland Dragons (ProB) in Quakenbrück – nicht öffentlich

Hansi-Witsch-Turnier
10. September – Phoenix Hagen (BBL) in Koblenz – 13 Uhr
11. September – ScienceCity Jena (BBL) in Koblenz – 14.45 Uhr
Tickets gibt es hier

18. September – Saisoneröffnung Bayer Giants (ProB) in Leverkusen – 16 Uhr

Foto: Gero Müller-Laschet

Zu den Tickets fürs erste Heimspiel in der ProA gegen Trier geht es hier

Jetzt geht´s los! Holt euch euer Ticket gegen Trier

Jetzt geht´s los! Heute ist der Vorverkauf für das erste Heimspiel der RheinStars Köln in der Saison 2016/2017 in Zusammenarbeit mit Kölnticket gestartet. Am 25. September (17 Uhr) erwartet die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann den ehemaligen Bundesligisten und Mitfavoriten Gladiators Trier zum Saisonauftakt in der 2. Basketball-Bundesliga ProA in der LANXESS arena, Deutschlands größer Multifunktionshalle. Tickets gibt es schon ab 9 Euro!

Frühbucher können exklusiven Trainingsbesuch gewinnen

Wichtig! Unter allen Käufern von Einzeltickets und Dauerkarten, die bis zum 31. August Karten der RheinStars erworben haben, verlosen die RheinStars einen exklusiven Trainingsbesuch. „Es lohnt sich also gleich mehrfach für alle Käufer: Sie werden eine tolle, ambitionierte Mannschaft sehen, die auf einen bärenstarken Gegner trifft und können vielleicht zusätzlich einen Blick hinter die Kulissen werfen“, sagt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Köln.

Tickethotline: 0221-28 02 24

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Arzt des Nationalteams verstärkt RheinStars

Oliver Pütz, Teamarzt der Basketball National-Mannschaft, ist ab dieser Saison auch Mannschaftsarzt der RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin und ärztlicher Osteopath wird er die Mannschaft mit seinen weitreichenden Kenntnissen in der Diagnostik, Therapie und Prävention von Sportverletzungen begleiten. „Oliver Pütz an unserer Seite zu haben ist ein wertvoller Gewinn für die RheinStars und ein weiterer Schritt, die schon vorhandene Qualität des Teams zu steigern und zu erweitern“, sagt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH.

Seit 2009 arbeitet Pütz als Teamarzt der Basketball National-Mannschaft – und hat nicht allein durch die Betreuung des Kaders um die NBA-Stars Dirk Nowitzki, Dennis Schröder oder Tibor Pleiss wertvolle Erfahrungen sammeln können. Sondern auch beim Deutschen Schwimmverband und als verantwortlicher Arzt des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Köln. „Die RheinStars auf ihrem Weg zu unterstützen ist eine spannende Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, sagt Pütz, der selbst Leistungssportler in der 1. und 2. Wasserball- Bundesliga war. Er kennt Sportverletzungen daher von beiden Seiten, als Athlet und als Arzt.

Pütz ist Mitgründer der Orthopädie am Gürzenich, einer privatärztlichen Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Sportmedizin und geht dort seinem Spezialgebiet der nicht-operativen Behandlung und Prävention von orthopädischen und sportmedizinischen Krankheitsbildern des gesamten Bewegungsapparats nach, mit besonderem Fokus auf Muskel-, Sehnen und Gelenkbeschwerden. Ein weiterer seiner Schwerpunkte liegt auf der ganzheitlichen und präventiven Behandlung akuter und degenerativer Erkrankungen der Wirbelsäule bei Erwachsenen und Haltungsschäden bei Kindern und Jugendlichen. Nach seinem Studium an Universitäten in Köln, Chicago und Kappstadt ist er während seines ärztlichen Werdegangs der Stadt Köln treu geblieben.

Weitere Infos: orthopaedie-am-guerzenich.de

Foto: Oliver Pütz I Karsten Büll Photography

Holt euch die neuen Dauerkarten!

Die RheinStars Köln wollen in der kommenden Saison einen großen Schritt nach oben in der Tabelle machen. „Wir greifen an“, verspricht Stephan Baeck als Geschäftsführer der RheinStars Basketball GmbH – und wer die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann bei ihren Heimspielen in der LANXESS arena immer begleiten will, kann ab sofort die neuen Dauerkarten für die Saison 2016/2017 bestellen. Erstmals in der Geschichte des Kölner Basketballs werden alle Hauptrundenspiele in Deutschlands größter Veranstaltungshalle ausgetragen.

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“Wir haben die Preise nicht erhöht, sondern ausschließlich den letztjährigen Tickets in der LANXESS arena angepasst“, erklärt Stephan Baeck. Außerdem haben die RheinStars den Saalplan aus den Erfahrungen der vergangenen Saison heraus optimiert. Die Mannschaftsbänke sind auf die gegenüberliegende Spielfeldseite gewandert – und wurden quasi mit den Courtsideseats getauscht. „Wir schaffen sowohl für die Mannschaften als auch für unsere Zuschauer kürzere Wege“, erklärt Stephan Baeck. Die Dauerkarten beginnen bei 144 Euro in der Preiskategorie 4 im Normalpreis für die 15 Heimspiele in der Hauptrunde und beinhalten zugleich die Tickets für die Playoffs, die dann im Anschluss an die Saison zusätzlich berechnet werden. „So können sich unsere Fans in der heißen Phase der Saison stressfrei auf den Sport konzentrieren, haben ihren Sitzplatz sicher und müssen sich nicht um Tickets sorgen“, erklärt Baeck. Zudem beinhalten die Dauerkarten Nachlässe beim Kauf von Merchandising sowie die Teilnahme an Sonderaktionen im Laufe der Spielzeit 2016/2017.

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Der neue Saalplan für die LANXESS arena

Das passt! Saisonstart gegen Ex-Bundesligist Trier

Die RheinStars Köln starten gegen die Gladiators Trier mit einem Heimspiel in die Saison 2016/2017. Am Sonntag, 25. September erwartet das ambitionierte Team von Headcoach Arne Woltmann den ehemaligen Erstligisten ab 17 Uhr in der LANXSS arena zum Auftakt der 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Eine richtig schöne Herausforderung zum Auftakt“, freut sich Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH. „Wir arbeiten jetzt die Pläne in die Systeme ein und dann kommen in Kürze auch Einzeltickets in den Verkauf.“

Hier die komplette Meldung der 2. Basketball-Bundesliga

16 Teams – 240 Spiele – 3 Doppelspieltage – 10 Livestream-Standorte – Eröffnungsspiel am 22.09.16 – größere Hallen

Der Spielplan der ProA für 2016/2017 steht, derzeit aufgrund der positiven Anzeichen mit Nürnberg als 16. Team. Die 2. Basketball-Bundesliga kann den Saisonstart am 22. September kaum erwarten. Gastgeber des Eröffnungsspiels werden diesmal die Oettinger Rockets sein, die gleichzeitig ihre Heimpremiere in neuer Halle in Erfurt feiern. Mit Chemnitz als Gegner erwartet die Fans ein echtes Derby.

Ziel jedes Clubs ist es erneut mehr Zuschauer in die Hallen zu locken und die Präsenz auf allen Kanälen zu erhöhen. Die Vorzeichen dafür stehen gut – in 16/17 erreicht die Hälfte aller Teams jetzt bereits die vorgeschriebene Hallenkapazität der BBL.

Zusätzlich werden in der kommenden Spielzeit 10 Teams über Sportdeutschland.TV ihre Heimpartien live streamen. Mit 3 weiteren Interessenten werden Gespräche geführt.

Herzlich Willkommen möchte die 2. Basketball-Bundesliga die Absteiger aus der 1. Liga – die Crailsheim Merlins und den Mitteldeutschen Basketball Club – heißen. Ebenso auch die Aufsteiger der ProB – TEAM EHINGEN URSPRING und die Dresden Titans.

Wir sind gespannt auf die Spielzeit 16/17. In den kommenden Monaten werden sich die Liga und alle Clubs intensiv auf die Saison vorbereiten. Wir freuen uns auf alte & neue Gesichter und besonders auf die sportlichen Überraschungen, die den Basketball so interessant machen.

Zum Spielplan der ProA geht es hier

Foto: Leon Baeck I Gero Müller-Laschet

RheinStars schalten mit Hugh Robertson in den Angriffsmodus

Spektakulär, mitreißend, überraschend. Mit Hugh Robertson stellen die RheinStars Köln ihren nächsten Neuzugang für die Saison 2016/2017 in der 2. Basketball-Bundesliga ProA vor. Der 26 Jahre alte US-Guard wurde gerade slowenischer Meister mit seinem bisherigen Klub Helios Suns Domzale. Sowohl in der Liga, inklusive der Finalserie, als auch zuvor im FIBA Europe Cup spielte er so herausragend, dass er mit Liga-Awards nahezu überschüttet wurde: Spieler des Jahres, Guard des Jahres, bester Ausländer des Jahres, bester Verteidiger des Jahres.

„Ich bin eigentlich kein Freund von Vorschusslorbeeren, aber wenn Hugh Robertson das hält, was wir uns von ihm versprechen, wird er alle begeistern – und mehr als das“, sagt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH. „Ich freue mich schon jetzt riesig auf die kommende Saison. Hugh wird unser junges Team und unser Spiel auf eine andere Stufe heben. Es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass sich ein solcher Spieler einem Zweitligisten anschließt. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir ihn von unserem Weg, unserer Idee und unserem Plan begeistern konnten – nächste Saison wollen wir in den Angriffsmodus schalten.“

Headcoach Arne Woltmann hatte Robertson schon im Laufe der vergangenen Saison immer mal wieder im Blick und holte über sein Netzwerk zusätzliche Informationen ein. „Ich freue mich sehr, dass wir das dann tatsächlich realisieren konnten. Hugh wird uns nicht allein auf der Position zwei helfen. Er ist extrem athletisch, stark unter den Körben, trifft von außen, schaltet schnell um und macht seine Mitspieler stark, was man nicht allein an seinem Verhalten im Pick and Roll sieht.“ „Mit unseren Planungen sind wir nun fast durch. Eine Position werden wir aber auf alle Fälle noch besetzen – und dann legen wir ab August richtig los“, erklärt Stephan Baeck.

Hugh Robertson, 195cm/92kg, geb. 15. September 1989

Stationen:

2015 – 2016 Helios Suns Domzale (Slowenien)

2014 – 2015 Cognac BB (Frankreich)

2013 – 2014 Hopsi Polzela (Slowenien) ab 2/2014 Tadamon Zouk (Libanon)

2010 – 2013 University of South Florida (NCAA) ab 1/2013 Hopsi Polzela

2008 – 2009 Tallahassee CC (JUCO)

Bild: Hugh Robertson im Helios-Trikot I Foto: Arsen Peric/M24.si

Wenzl erfüllt sich mit Köln einen Jugendtraum

Willkommen zurück im Profi-Basketball, Andi Wenzl! Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH und der talentierte 23 Jahre alte Center haben am heutigen Donnerstag live den Zweijahresvertrag am Fuße der LANXESS arena in Köln-Deutz unterzeichnet. Nach über anderthalb Jahren Pause meldet sich der ehemalige Bundesligaspieler damit wieder zurück im Geschäft und steht ab sofort im Kader des ProA-Ligisten RheinStars Köln in der 2. Basketball-Bundesliga.

„Das war eine lange Zeit. Aber ich wollte von Anfang an zurückkommen. Alles fühlt sich gut an“, sagt der ehemalige A2-Nationalspieler, der in Ulm ausgebildet wurde, mit 16 Jahren schon erste Bundesliga-Einsätze sammelte, dann nach Trier wechselte – und mit gerade einmal 21 Jahren vor einer großen Herausforderung stand: Nach dem Spiel am 10. Oktober 2014 gegen die Artland Dragons wurde über Nacht das Knie dick. Am Ende der Diagnose stand eine Knorpeltransplantation, mehr als ein Jahr Sportverbot und dann seit Januar 2016 der harte Weg zurück.

„Schon als Jugendlicher war Köln die Stadt, in der ich irgendwann leben wollte“, sagt der in Kuchen im Landkreis Göppingen geborene Schwabe. Dann zog die Freundin beruflich bedingt nach Köln – und er zur Reha gleich hinterher. „Ich wusste um die guten Möglichkeiten in Köln.“ Mediaparkklinik, Physiosport, AgoSport und dann auch RheinStars Headcoach Arne Woltmann begleiteten Wenzls Weg zurück.

Zusammengebracht hatte Stephan Baeck alle Beteiligten – und freut sich gleich aus mehreren Gründen. „Zu erst einmal für Andi, das er jetzt wieder angreifen kann. Dennis Heinzmann und er bringen Talent, Qualität und Perspektive als deutsche Spieler auf der Center-Position mit. Und das gibt uns größtmögliche Variabilität bei der Besetzung unserer Ausländerpositionen.“

Trainer Woltmann: „Ich kannte Andi schon vor unserer Begegnung hier in Köln. Das der Junge Basketball spielen kann war nie das Thema. Die Frage war: Kann er wieder in die richtige körperlicher Verfassung kommen?“ Nach knapp acht Monaten intensiver Trainingsarbeit sagt Woltmann über seinen 2,10cm großen und nun wieder annähernd 110kg schweren Schützling. „Der Wille war da, der Körper hat mitgezogen. Er ist in sehr guter Verfassung, um jetzt wieder den Einstieg zu wagen.“ So sieht es auch Wenzl. „Ich würde gerne ein Jahr ohne Verletzungen durchspielen. Oder am besten gleich zehn.“

Damit ist auch klar, das Jonni Malu nicht zu den RheinStars zurückkehren wird. „Jonni hat uns im vergangenen Jahr viel Intensität gebracht, ist ein tadelloser Sportsmann und wir haben sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet. Aber weil wir mit größeren Spielern auf der Centerposition antreten wollen, lassen wir ihn schweren Herzens ziehen“, erklärt Headcoach Woltmann.

RheinStars Köln 2016/2017: David Downs, Leon Baeck, Lennart Steffen, Tim van der Velde, Robin Christen, Alex Foster, Dennis Heinzmann, Andi Wenzl, Antonio Pilipovic, Leon Okpara, Benedict van Laack, Filip Kukic, Jonas Gottschalk

Foto: Andi Wenzl und Stephan Baeck I RheinStars Köln

Future Five mit Pilipovic, Okpara, van Laak, Kukic und Gottschalk

Mit fünf Spielern im Programm „Future Five“ wollen die RheinStars Köln in die kommende Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProA gehen. Antonio Pilipovic, Leon Okpara, Benedict van Laack, Filip Kukic und Jonas Gottschalk sollen im Profiteam unter Headcoach Arne Woltmann weiter entwickelt und gefördert werden. „Wir haben im vergangenen Jahr schon gesehen, wie gut für unsere jungen Spielern die zusätzliche Arbeit mit den Profis ist. Das wollen wir weiter ausbauen“, sagt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH. „Die Verzahnung von Nachwuchsförderung und Profisport ist ein elementarer Bestandteil der weiteren Entwicklung der RheinStars Köln.“

Während die in diesem Jahr 19 Jahre alten Pilipovic und van Laack auch Einsätze in der zweiten Mannschaft in der 2. Regionalliga bekommen sollen, können die 98er-Jahrgänge Okpara, Kukic und auch Gottschalk noch ein weiteres Jahr zusätzliche Spielzeit im Team der Nachwuchs-Basketball Bundesliga (NBBL) sammeln. „Sowohl die NBBL als auch die jüngere JBBL haben es in diesem Jahr geschafft, sich direkt wieder für die Bundesliga-Hauptrunde in der kommenden Saison zu qualifizieren. Das spricht für die gute Arbeit, die dort geleistet wird. Alle haben das richtig gut gemacht und ihre Spieler entwickelt“, sagt Headcoach Arne Woltmann. So verwundert es auch nicht, dass das Interesse von talentierten Spielern aus der Region an den Tryouts der NBBL- und JBBL-Teams weiter ansteigt.

RheinStars verlängern mit Steffen und Foster

Mit Alex Foster und Lennart Steffen gehen die RheinStars Köln in die kommende Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Aufgrund unserer bisherigen Zusammenarbeit bin ich überzeugt davon, das wir von den beiden auch im nächsten Jahr wichtige Impulse für die Mannschaft bekommen werden“, sagt Headcoach Arne Woltmann über seine beiden deutschen Jungprofis, die sich in der vergangenen Saison auf ihre Weise sehr zur Freude des Trainers entwickelt haben.

Der Vertrag mit Lakeem Jackson wird dagegen nicht verlängert, nicht zuletzt durch die Verpflichtung von Robin Christen. „Lakeem hat uns in unserer Premierensaison in der ProA sehr geholfen und war ein wichtiger Faktor unseres Spiels“, erklärt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH. „Wir sind ihm sehr dankbar für die gemeinsame Zeit, wollen uns aber in der kommenden Saison etwas anders aufstellen.“

„Alex hat in seinem Rookie-Jahr große Fortschritte gemacht. Er kannte das ganze System hier in Deutschland nicht, hat aber eine sehr gute Einstellung zum Sport und zur Arbeit – und so konnte er sich an das geforderte Niveau heranarbeiten und gewöhnen. Er hat uns im Verlaufe der Saison immer mehr helfen können“, sagt Woltmann über den 23 Jahre alten Forward. Foster war nach Kapitän David Downs der zweiterfolgreichste Dreierschütze des Teams mit 165 Punkten (32,7%), war in allen 30 Punktspielen (28:03min im Schnitt) auf dem Feld, kam insgesamt auf 290 Punkte (41 Assists) und auf eine durchschnittliche Effektivität von 7,6. Und er verantwortete mit seinem Siegwurf gegen Rhöndorf auch das Topplay der Saison.

Der zweite „Mr. Zuverlässig“ in den RheinStars-Reihen ist Lennart Steffen. „Lenny hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt und seine Chance genutzt, als wir Verletzungsprobleme hatten und sich seinen Platz als Starter erkämpft“, beschreibt Arne Woltmann den Guard, den er vor allem mit Spezialeinsätzen betraute. „Viele sehen das vielleicht nicht, aber Lenny habe ich eine Saison lang immer gegen den besten Spieler des Gegners gestellt. Die Aufgaben hat er mit seiner Physis und seinem Willen sehr gut gelöst.“ Trotz der kraftraubenden Dienste kam der 22 Jahre alte Steffen auf 107 Punkte (72 durch Dreier bei 31,2%) und stand in jedem der 30 Punktspiele auf dem Parkett (16:50min im Schnitt).   Und er steuerte seinen Teil zum Topplay der Saison bei: Von Steffen kam Sekunden vor Schluss der entscheidende Einwurf auf Foster.

RheinStars Köln 2016/2017: David Downs, Leon Baeck, Lennart Steffen, Tim van der Velde, Robin Christen, Alex Foster, Dennis Heinzmann