RheinStars mit dramatischer Wende und der Idealausbeute

Eine Katze hat bekanntlich sieben Leben. Wie viele die RheinStars in dieser Saison haben, wird sich noch weisen müssen – aber am Samstagabend entkamen die Kölner zum zweiten Mal dem praktischen Aus im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit 94:88 gewannen die Kölner bei der Ulmer Orange Academy nach einem 43:59-Rückstand zur Halbzeit. Da gleichzeitig die Dragons Rhöndorf die TG s.Oliver Würzburg im DragonDome besiegten, gehen die beiden rheinischen Klubs nun nur noch mit drei Spielen Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz in die Playdowns.

Köln hat dabei in der ersten vier Partien dreimal Heimrecht – und legt los mit dem Derby gegen Rhöndorf am Samstag, 9. März. Tippoff, 18 Uhr in der ASV-Sporthalle. Gewonnen ist noch nichts, aber verloren eben auch noch nicht. „Am Ende hätte es von den Ergebnissen her nicht besser laufen können: Jetzt ist es an uns allen – an der Mannschaft, an den Fans, noch einmal zusammen alles zu geben, um doch noch die Wende einzuleiten. Wir haben noch eine Chance, wir leben noch“, sagte Manager Stephan Baeck.

Dabei hatte es für die RheinStars in der Ulmer Kuhberghalle nach einem desaströsen zweiten Viertel (23:37) sehr nach dem entscheidenden Tiefschlag im Abstiegskampf ausgesehen. Was danach auch immer in der Kabine genau gesagt wurde, ist nicht überliefert – aber nach dem scheinbar aussichtslosen 43:59 zur Halbzeit, nahmen die Kölner endlich am Geschehen teil. Wie auch schon beim scheinbar vorentscheidenden Rückstand in Rhöndorf im dritten Viertel kurz vor Weihnachten, wachten die RheinStars auf, entledigten sich ihrer Lethargie und kämpften und rannten, als gebe es kein Morgen mehr. Tucker Haymond markierte die ersten neun Punkte nach dem Seitenwechsel und führte den verletzungsgeplagten Außenseiter wieder in Sichtweite auf 52:61 (23.).

Von da an war Köln im Spiel und „robbte“ sich an die Hausherren heran.  Ein Dreier von Bene van Laack zum 70:71 in der 30. Minute fiel wie eine Ansage an die Academy: Die RheinStars wollten den Sieg.  Hier und jetzt. Nach 36 Sekunden glichen die Gäste im letzten Durchgang durch einen Dreier von NBBL-Spieler Thomas Fankhauser erstmals aus (73:73) – bis dahin hatte allein die von dem 39 Jahre alten Nils Mittmann gut geführte Orange Academy das Geschehen diktiert.  Die erste Führung gelang Köln durch einen weiteren Dreier von Kapitän Thomas Michel (36./82:81). Das Spiel wogte Hin und Her – und dann war es an Jan Zimmermann, der 96 Sekunden vor dem Ende die RheinStars erstmals mit drei Punkten (88:85) in Führung brachte.

In der Crunchtime erhöhten Haymond und van Laack mit Freiwürfen auf 92:85. Den Deckel auf die Partie machte dann wieder Zimmermann, der zwei Sekunden vor Schluss mit seinem Freiwurf den Endstand von 94:88 markierte. Ausgerechnet Zimmermann, mit Max Dohmen einer der beiden erfahrenen Oberliga-Spieler der RheinStars, die sich vor Wochen entschlossen hatten, gemeinsam mit dem Team in der ProB gegen den Abstieg kämpfen zu wollen. So viel Willen schien dem Basketball-Gott an diesem Abend gefallen zu haben – und belohnte Köln mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison.

Die Termine der RheinStars in den Playdowns. Heim: Dragons Rhöndorf, 9. März. BBC Coburg, 17. März. S. Oliver Würzburg, 30. März. Auswärts: Würzburg, 23./24. März. Coburg, 7. April. Rhöndorf, 13. April.

Viertelergebnisse: 20:22, 23:37, 27:12, 24:17

Spielfilm: 7:11 (5.), 20:22 (10.), 30:36 (15.), 43:59 (20.), 58:66 (25.), 70:71 (30.), 79:81 (35.), 94:88 (40.)

Teamstats: Köln 50% zu Ulm 59% (2er), 41%/38% (3er), 74%/74% (Freiwürfe), 17:20 Assists, 42:28 Rebounds, 8:4 Steals, 15:17 Turnover.

RheinStars: Vladimir Nemcok (14 Punkte/1 Dreier, 7 Assists, 6 Rebounds), Tucker Haymond (25/1 Dreier, 9 Rebounds), Thomas Michel (10/2 Dreier, 5 Rebounds), Thomas Fankhauser (8 Punkte/2 Dreier), Bene van Laack (13/2, 10 Rebounds), Thomas Müller-Laschet (9/3), Malte Herweig (10, 4 Rebounds), Julius Wesemann, Max Dohmen, Jan Zimmermann (5 Punkte, 3 Rebounds), Sebastian Pritz, ohne Spielzeit: Roni Sijarina

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Foto: Gero Müller-Laschet

Haymond soll gegen Ulm zurückkehren

Zum Abschluss der Hauptrunde reisen die RheinStars Köln am Samstag nach Ulm. Am Abend steht um 19.30 Uhr das Spiel gegen die Orange Academy Ulm in der Kuhberghalle auf dem Plan. Am 22. Spieltag der Gruppe Süd in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB trennen sich die damit die Wege der beiden ProA-Absteiger. Während sich die Academy auf die am ersten Märzwochenende beginnenden Playoffs vorbereiten werden, kämpfen die Kölner ab dem 9. März um den Klassenerhalt in der Playdowns-Gruppenphase mit den anderen Teams auf den Hauptrundenplätzen 9 bis 12. Also BBC Coburg, s. Oliver Würzburg und Dragons Rhöndorf.

Die Lage in der Liga
Nach den Spielen am vergangenen Wochenende haben es die Rhöndorfer am abschließenden Hauptrunden-Spieltag in der Hand, vor dem Start in die Playdowns den Spannungsfaktor deutlich zu erhöhen. Die Drachen empfangen als Tabellenelfter im Dragon Dome am Sportzentrum Menzenberg den Tabellenzehnten s.Oliver Würzburg. Mit einem Erfolg könnte Rhöndorf den Rückstand zu den Franken auf drei Siege verkürzen. „Am liebsten wäre mir, wenn wir beide gewinnen“, sagt RheinStars-Manager Stephan Baeck. Dann hätten Rhöndorf und Köln den ersten Nichtabstiegsplatz zumindest in Sichtweite. Auf jeden Fall treffen die beiden rheinischen Rivalen am ersten der sechs Playdowns-Spieltage aufeinander. Der Tabellenzwölfte nach der Hauptrunde hat Heimrecht. 

Die RheinStars
Zumindest die Rückkehr von Tucker Haymond steht für das Auswärtsspiel in Ulm bevor. Der US-Boy hat seine Oberschenkelverletzung soweit auskuriert, dass ein Einsatz möglich scheint. Zum Start der Playdowns könnten dann auch Filip Kukic, Tim van der Velde und Jonas Gottschalk wieder im Kader stehen. „Gegen Ulm fehlte uns im Hinspiel ein echter Aufbauspieler“, erinnert sich Cheftrainer Matt Dodson. „Es wird spannend zu sehen, wie es mit Vladi wird.“ Beim 56:65 in eigener Halle war van der Velde nach seiner starken Auftaktpartie in Elchingen mit einem Daumenbruch ausgefallen und fehlte an allen Ecken und Enden. Mit Vladimir Nemcok ist das kein Thema mehr. Er wird uns führen können“, sagt Matt Dodson, der zudem auf eine gute Form seiner Dreipunkte-Schützen hofft. „Die offenen Würfe sind in den letzten Spielen da gewesen, so dass unsere Schützen selbstbewusst ins Spiel gehen können.“

Der kommende Gegner
Die Orange Academy spielte lange eine Saison mit den üblichen Ups and Downs für so eine junge Ausbildungsmannschaft. Aber durch fünf Siege aus den vergangenen sechs Spielen mit nur einer Niederlagegen gegen Liga-Dominator Bayer Giants Leverkusen konnten sich die Ulmer sogar vorzeitig für die Playoff-Runde qualifizieren. Zuletzt gelangen Erfolge in Rhöndorf, über Schwenningen und in Erfurt. Der überragende Spieler der Ulmer Talentschmiede über die Saison betrachtet ist allerdings gleichzeitig der älteste. Mit seinen im April 40 Jahren steht Nils Mittmann im Schnitt 27 Minuten auf dem Feld, führt die jungen Mitspieler und liegt auch bei fast allen Stats im Team mit vorne. „Was er leistet ist phänomenal“, sagt Kölns Cheftrainer Dodson. Der Ulmer Schwung der letzten Spiele kam auch durch die Verpflichtung von US-Guard Eric Tyree Davis zustande, der genau seit eben jenen sechs starken Auftritt bei der Academy unter Vertrag steht.

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Tucker Haymond – Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars unterliegen Fraport Skyliners

Trotz Kampfgeist und erkennbarem Willen konnten die RheinStars auch ihr letztes Hauptrunden-Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nicht gewinnen. Am 21. Spieltag der Gruppe Süd unterlag der Tabellenletzte den Fraport Skyliners am Samstagabend in der ASV-Sporthalle vor 750 Zuschauern mit 63:78 (28:41).  Kommenden Samstag endet die Hauptrunde für die Kölner mit dem Spiel beim Ulmer Bundesliga-Nachwuchs, der Orange Academy. Neben den RheinStars und den Dragons Rhöndorf komplettieren seit Samstag die TG s.Oliver Würzburg und der BBC Coburg die Playdowns, die am 9. März für Köln mit dem rheinischen Derby gegen Rhöndorf starten. Platz zwölf der Hauptrunde hat Heimrecht gegen Platz elf. Wer wo am Ende steht entscheidet sich aber erst am kommenden Wochenende.

Personell mussten die Kölner am Samstagmorgen einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Mit Tucker Haymond (Oberschenkelverletzung) fiel auch noch der Topwerfer der ProB aus. Immerhin konnte Malte Herwig (Ellenbogen) mitwirken. Trotzdem fehlten den RheinStars sage und schreibe neun Stammspieler. Selbst Maskottchen „Jeck“ fehlte krankheitsbedingt. „Was soll man dazu noch sagen?“, zuckte Manager Stephan Baeck mit den Schultern. „Die Jungs auf dem Feld haben das im Rahmen ihrer Möglichkeiten vollkommen in Ordnung gemacht.“ Die Frankfurter hingegen, die noch einen Sieg zur sicheren Playoff-Teilnahme benötigten, traten wie im Hinspiel (77:55) mit der nahezu kompletten Mannschaft an – allein mit Richard Freudenberg und Leon Kratzer fehlten zwei Bundesliga-Kräfte.

Die Kölner vergeigten derweil zweimal den Start in die Partie. Zu Beginn setzte es mit 2:17 (4.) den ersten Dämpfer. Trotzdem wühlten sich die Kölner wieder heran, auch dank des Einsatzes und der Punkte von Max Dohmen, und lagen zur Pause nur 13 Zähler hinten  (28:41). Dann allerdings folgte der zweite Fehlstart mit 3:11 (31:52/24. Minute) – die Partie war im Grunde durch. Die dezimierten RheinStars kämpften bis zum Ende vorbildlich, mitunter unglücklich, wurden dabei aber wie in den vergangenen Wochen vom Publikum vorbehaltlos unterstützt. Doch an der letztlich verdienten 63:78-Niederlage änderte das wenig. Sieben Spiele inklusive Playdowns bleiben die Kölnern noch, um sportlich noch die Wende zu schaffen. Immerhin, es besteht Hoffnung, das in den kommenden Wochen Tucker Haymond, Tim van der Velde, Filip Kukic und Jonas Gottschalk aufs Spielfeld zurückkehren.

So blieben wie in München am vergangenen Samstag allein die „kleinen Siege“ auf der Kölner Habenseite. Beispielsweise das erste ProB-Double-Double des vorbildlichen Bene van Laack mit 12 Punkten und 12 Rebounds. Die neun Assists des unermüdlichen Vladimir Nemcok. Oder die zehn Punkte und die furchtlose Vorstellung des erst 17 Jahre alten Thomas Fankhauser. „Auch die anderen jungen Leute wie Sebastian Pritz und Julius Wesemann haben das gut gemacht“, lobte Cheftrainer Matt Dodson.

Viertelergebnisse: 13:22, 15:19, 17:23, 18:14

Spielfilm: 2:15 (5.), 13:22 (10.), 15:29 (15.), 28:41 (20.), 37:55 (25.), 45:64 (30.), 52:69 (35.), 63:78 (40.)

Teamstats: Köln 47% zu Frankfurt 43% (2er), 23%/33% (3er), 70%/56% (Freiwürfe), 12:12 Assists, 40:50 Rebounds, 6:6 Steals, 12:11 Turnover.

RheinStars: Vladimir Nemcok (18 Punkte/3 Dreier, 9 Assists), Thomas Michel (9/1 Dreier), Thomas Fankhauser (10 Punkte/4 Rebounds), Bene van Laack (12/1, 12 Rebounds), Thomas Müller-Laschet (3/1), Malte Herweig (3), Julius Wesemann, Max Dohmen (8/2), Jan Zimmermann (3 Rebounds), Sebastian Pritz.

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Lichtblicke: Thomas Fankhauser und Bene van Laack (44). Fotos: Frank Fankhauser

 

Gegen Frankfurt eventuell wieder mit Herwig

Am Samstag erwarten die RheinStars Köln den Frankfurter Bundesliga-Nachwuchs der Fraport Skyliners in der ASV-Sporthalle (18 Uhr). Eine talentierte und gut ausgebildete Mannschaft ähnlich wie Bayern München, die das Hinspiel mit 77:55 für sich entscheiden konnte. Wir blicken auf die aktuelle Situation aus Kölner Sicht vor dem 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Gruppe Süd – und beleuchten die RheinStars-Chancen.

Die Lage in der Liga
Für den Klassenerhalt müssen die RheinStars in den acht verbleibenden Spielen vier Siege auf die TG s.Oliver Würzburg aufholen. Bei Sieggleichheit sind alle Kontrahenten von Würzburg aktuell im Vorteil, da den Franken durch eine negative Spielwertung ein Punkt abgezogen wurde. In der Hauptrunde geht es für die RheinStars nach den Fraport Skyliners noch um wichtige Punkte am abschließenden 22. Spieltag bei der Orange Academy Ulm am 23. Februar. Die Playdowns beginnen dann am 9. März mit den Teams, die sich zum Abschluss der Hauptrunde auf den Plätzen 12 bis 9 befinden.

Die RheinStars-Trainingswoche
„Wir fokussieren uns in dieser Trainingswoche auf uns und beschäftigen uns weniger mit dem Spiel unseres nächsten Gegners“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. „Wir stehen in der Defense inzwischen ordentlich im Rahmen unserer Möglichkeiten. In der Offense müssen wir daran arbeiten, den Ball besser zu bewegen. Durch die vielen Änderungen im Kader ist uns das ein wenig verloren gegangen. Bekommen wir das wieder hin, haben wir bessere Chancen auf einen Erfolg.“

Die Verletzten-Situation
Gegen die Skyliners werden mit Sicherheit sieben Spieler ausfallen. Jüngster Zugang auf der Verletztenliste ist Christ Theodor. Der NBBL-Spieler knickte in der Partie bei den Münchner Bayern in Halbzeit eins um und fällt mindestens zwei Woche aus. Auch Filip Kukic ist eher eine Möglichkeit in Richtung Playdowns, so wie auch möglicherweise Tim van der Velde und Jonas Gottschalk. Wenn es sehr gut läuft. Eventuell steht Malte Herwig trotz seiner Ellenbogenprobleme gegen Frankfurt wieder im Kader. Leider aktuell keine Option sind Leon Baeck, Silvio Mendes Mateus und Yasin Kolo.

Der kommende Gegner
„Es ist bei ihnen immer schwer zu sagen, wer tatsächlich spielt und auf dem Feld stehen wird“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Eine typische Situation für eine starke Ausbildungsmannschaft, die ihre talentiertesten Spieler regelmäßig für das Team in der easyCredit-Bundesliga abstellen muss. Beispiel: In der Hinrunde erwischten die RheinStars beim 55:77 die „volle Kapelle“ des Kaders mit Richard Freudenberg und Garai Zeeb, die regelmäßig in der obersten Spielklasse auflaufen. Sogar Bundesligaprofi Leon Kratzer war dabei, der gegen Köln sein einziges ProB-Spiel absolvierte, um sich als Neuzugang an die Spielsysteme zu gewöhnen. Es war Bundesligaspielpause. Zum Vergleich: Sie alle fehlten bei der 59:69-Heimniederlage vergangenen Samstag gegen Erfurt. Am Wochenende ist das BBL-Pokalfinale und damit wieder Bundesligapause…

Malte Herwig. Foto: Gero Müller-Laschet

Kämpferische RheinStars ohne Siegchance

Ohne Siegchance blieben die RheinStars bei ihrer Reise in die bayerische Hauptstadt. Die Kölner unterlagen am Samstagabend klar dem Nachwuchsteam des Deutschen Meisters Bayern München. Vor 150 Zuschauern im Audi Dome stand es am Ende 64:89 (27:46) gegen die Gäste. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles versucht und gegeben. Aber in unserer momentanen Situation ist es nicht möglich, über ein ganzes Spiel lang gegen eine solch gut ausgebildete, tief besetzte und athletische Mannschaft zu bestehen“, bilanzierte Manager Stephan Baeck nach der Auswärtsniederlage am 20. Spieltag in der Gruppe Süd der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am kommenden Samstag, 16. Februar geht es um 18 Uhr in der ASV-Sporthalle gegen das Farmteam des Erstligisten Fraport Skyliners weiter mit dem letzten Heimspiel in der Hauptrunde.

Anders als beim Kölner 81:74-Coup im Hinspiel nahmen die Münchner diesmal von der ersten Minute an die Aufgabe gegen das Tabellenschlusslicht konzentriert an und setzten es unter Druck. Zwar gingen die RheinStars durch Körbe von Liga-Topscorer Tucker Haymond und Bene van Laack 4:0 in Führung. Doch die Bayern schlugen schnell zurück und übernahmen in ihrer Halle das Kommando. Schnell wurde dabei auch klar, dass die Münchner an diesem Abend über die besseren Mittel verfügen würden. Die Kölner knieten sich  in die Partie. Aber nachdem sie mit Filip Kukic (Bänderriss) und Malte Herwig (Ellenbogen) auf zwei weitere Stammkräfte verzichten mussten, war die Herausforderung für einen erfolgreichen Spielausgang letztlich zu hoch.

So waren es die kleinen Besonderheiten, an denen sich die zehn RheinStars hochziehen mussten.  Beispielsweise das Starting-five-Debüt des noch 17 Jahre alten Thomas Fankhauser, die Spielzeit auch für all die anderen Nachwuchsakteure um die 18 Jahre alten Christ Theodor – der allerdings auch in Halbzeit eins noch umknickte – und Julius Wesemann – oder die 22 Minuten für Thomas Müller-Laschet. Dazu gehörte auch der positive Verlauf des dritten Viertels, das mit 22:21 an Köln ging und die Hausherren in der 28. Minute zur Auszeit nötigte, weil die RheinStars durch einen 7:0-Lauf auf 14 Zähler (47:61) verkürzten.

„Auch die Unterstützung der Flying Flönz ist unglaublich, die in dieser Situation trotzdem mitreisen und ganz viel positive Energie von außen reinbringen. Die Jungs auf dem Feld haben das auch ordentlich gemacht, aber es ist dann irgendwann nicht mehr möglich für uns die ganzen Ausfälle zu kompensieren“, schloss Manager Baeck. So änderte sich an den insgesamt klaren Verhältnissen auf dem Parkett wenig. Die Bayern diktierten die Lage, die RheinStars kämpften. So beantworteten die Münchner das Herankommen der Kölner binnen fünf Minuten mit einem 14:2-Lauf. Bei 49:75 war die Siegerfrage in der Begegnung nach 33 Minuten endgültig geklärt.   

Viertelergebnisse: 17:28, 10:18, 22:21, 15:22

Spielfilm: 7:12 (5.), 17:28 (10.), 23:32 (15.), 27:46 (20.), 35:56 (25.), 49:67 (30.), 53:77 (35.), 64:89 (40.)

Teamstats: Köln 40% zu München 40% (2er), 23%/48% (3er), 88%/65% (Freiwürfe), 14:10 Assists, 33:45 Rebounds, 6:6 Steals, 13:10 Turnover

RheinStars: Vladimir Nemcok (11 Punkte/1 Dreier, 5 Assists), Tucker Haymond (19 Punkte), Thomas Michel (8/2 Dreier), Thomas Fankhauser, Bene van Laack (9/1, 5 Rebounds), Thomas Müller-Laschet (4), Julius Wesemann (3/1), Christ Theodor (3/1), Max Dohmen (3/1), Jan Zimmermann (4 Punkte/7 Rebounds).

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Kämpferischer Vladimir Nemcok. Foto: Luca Burkardt

 

RheinStars ohne Kukic nach München

Einen Hauch von Erstliga-Atmosphäre schnuppern die RheinStars am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr im Süden Deutschlands. Am Ende der weitesten Auswärtsfahrt der Saison wartet die Nachwuchsmannschaft von Bayern München im Audi-Dome auf die Kölner, die das Hinspiel mit einer starken Teamleistung überraschend mit 81:74 für sich entscheiden konnten.  Trotzdem wird die Aufgabe am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in der Spielstätte des amtierenden Deutschen Meisters im Vergleich zum Hinspiel eine noch größere Herausforderung. Dafür haben sich die Teams zu unterschiedlich entwickelt.

Nach zwei deftigen Niederlagen gegen Tabellenführer Bayer Giants Leverkusen und scanplus baskets Elchingen zum Jahresauftakt haben sich die Bayern-Youngster sich in den vergangenen Wochen zu einer spielstarken Einheit zusammengefunden. Dabei gelangen ihnen überzeugende Siege gegen die Dragons Rhöndorf und beim BBC Coburg. „Sie sind eine tief besetzte und gutausgebildete Mannschaft mit starken Einzelspielern und werden von den beiden Guards Viktor Frankl-Maus und Nelson Weidemann gut geführt“, sagt RheinStars-Cheftrainer Matt Dodson.

Dodsons Team hingegen waren in den letzten Wochen trotz vieler Ausfälle immer wieder drauf und dran, einen Sieg einzufahren – doch sowohl bei den Depant Rackelos  Gießen 46ers als auch gegen Elchingen wollte das Momentum in der Crunchtime nicht zu den Kölnern. Der leidenschaftliche Kampf blieb unbelohnt. So gingen die Punkte jeweils an die Gegner. „Bei unserem Sieg gegen München waren wir sehr gut vorbereitet ins Spiel gegangen“, sagt Dodson. „Aber das ist diesmal nicht der Fall. Wir hatten die Mannschaft nur wenige Male komplett zusammen, außerdem wird auch noch Filip Kukic fehlen.“

„Kuki“ knickte am Dienstag im Training um und erlitt einen Bänderriss.  Somit müssen andere für die Entlastung von Vladimir Nemcok im Aufbau sorgen, beispielweise Thomas Müller-Laschet oder Julius Wesemann. Sorgen bereiten zudem die angeschlagenen Malte Herwig und Tucker Haymond. „Wir werden sehen, ob wir sie überhaupt mit nach München nehmen können“, sagt Manager Stephan Baeck. „Wie auch immer… wir werden auch im Audi Dome alles geben und versuchen, mit Blick auf die Playdown-Runde wichtige Punkte zu entführen.“

Der nächster Verletzte: Filip Kukic     Foto: Gero Müller-Laschet

Liga zeichnet RheinStars als guten Nachwuchsstandort aus

Die RheinStars Köln sind als ausgezeichneter Standort für Nachwuchsarbeit im Basketball bestätigt worden. Im Nachgang der Saison 2017/2018 überreichte jetzt Henrik Fronda als Manager Sport der BARMER 2. Basketball Bundesliga den RheinStars um Manager Stephan Baeck, Nachwuchskoordinator Platon Papadopoulos und Johannes Strasser als Leiter Entwicklung Basketball die Plakette in Bronze. Bewertet wurden die Kölner als ProA-Standort. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, dahinter steckt sehr viel Arbeit vor allem von der sportlichen Leitung, den Trainern und Spielern“, sagt Manager Stephan Baeck, der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied im Verein ist.  „Für uns ist das eine Bestätigung, aber vor allem eine klare Vorgabe: Die Idee ist da, die Richtung stimmt. Aber aktuell stoßen wir an unsere Grenzen. Wir brauchen mehr Manpower, mehr qualifizierte Trainer, mehr Trainingsmöglichkeiten und Trainingszeiten, also die Infrastruktur, um unser gesamtes Konzept in der Größe umsetzen zu können.“ In der ProA wurden allein die Standorte Hamburg und Chemnitz mit „Silber“ ausgezeichnet, dahinter folgen gleich die „Bronze-Standorte“ Köln, Hagen, Trier und Paderborn.

Für die Liga führt Henrik Fronda die Punkte auf, dieden Ausschlag für die Zertifizierung der RheinStars Köln als „guter Nachwuchsstandort“ (Bronze) gegeben haben:

  • Köln stellt eine sehr große Anzahl allein an Jugend-Spielern und -Teams – rund 30 Mannschaften – zudem werden in jeder Altersklasse alle Leistungslevel abgedeckt. Die RheinStars können damit jedem Talent zu jeder Zeit Spielerfahrung auf dem passenden Level anbieten.
  • Die RheinStars organisieren diverse und gute Maßnahmen zur Gewinnung von Basketballspielern (Schul-AGs, Schnuppertraining, Talentmaßnahmen etc.). Zudem ist im Konzept ist klar erkennbar, wie und warum diese Projekte mit ihrem jeweiligen Umfang umgesetzt werden.
  • Es existiert eine Top-Standortanalyse der RheinStars
    – … in der erkennbar ist, mit welchen Sportarten sie in Konkurrenz stehen.
    – Einzugsgebiet und Anzahl der potenziellen Basketballer sind definiert
    – Andere Basketballvereine werden nicht als Konkurrenten, sondern als Partner betrachtet im Sinne der Sportart
  • Es ist ein Ausbildungskonzept vorhanden, das aufeinander aufbauend eine klare Verzahnung der Inhalte über alle Leistungs- und Altersklassen hinweg aufzeigt. In der Form können das nur wenige Klubs vorweisen.

Foto: RheinStars Köln – v.l. Stephan Baeck, Platon Papadopoulos, Henrik Fronda, Johannes Strasser

RheinStars verpassen mögliche Überraschung

So langsam schafft der Saisonverlauf Fakten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Seit Samstagabend stehen die RheinStars als Teilnehmer der Playdown-Runde fest. Nach dem 69:82 (38:41) gegen den amtierenden ProB-Meister scanplus baskets Elchingen stehen die Kölner ebenso wie die Dragons Rhöndorf auf den Plätzen zwölf und elf als Teilnehmer der Gruppenphase im Süden drei Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde fest. „Wir nehmen es wie es kommt – wir können in dieser Liga bestehen und haben auch das Potenzial im Team, die Klasse zu halten. Das haben auch heute wieder alle Besucher sehen können“, sagte Manager Stephan Baeck. Nächstes Wochenende geht es mit dem 20. von 22 Spieltagen weiter, bevor dann am zweiten Märzwochenende die Playdowns beginnen, in die alle Teams ihre vorher gesammelten Punkte mitnehmen.

Wie schon in der kompletten Rückrunde waren die RheinStars ein ebenbürtiger Kontrahent auf Augenhöhe, dem wie so oft ein bisschen Glück und vielleicht auch Abgebrühtheit aufgrund der fünf verletzten Stammspieler fehlt. „Wir arbeiten viel, geben nicht auf und natürlich machen wir Fehler. Aber wir wollen“, sagte Cheftrainer Matt Dodosn. So sahen die wieder 850 Fans in der ASV-Sporthalle eine willensstarke Mannschaft und zumindest ein wenig auch die Zukunft im Kölner Basketball. So markierte der gerade 18 Jahre alte Christ Theodor mit einem Dreier und einem sehenswerten, selbstbewussten „Floater“ seine ersten 5 ProB-Punkte vor eigenem Publikum – und auch Filip Kukic oder Bene van Laack als Starter sind mit ihren 20 und 21 Jahren und einer Spielzeit von knapp 30 Minuten und mehr ja noch keine gestandenen Profis. Noch nicht.

Gegen die wesentlich erfahreneren Elchinger um den 38 Jahre alten ehemaligen RheinStar Marin Petric hielten die Hausherren lange das Spiel offen. Im dritten Viertel und bei gleichzeitiger 56:53-Führung (38. Minute) nach einem 5:0-Lauf verpassten sie es in den nachfolgenden Szenen, das Spielmoment gänzlich auf ihre Seite zu ziehen. „Vorentscheidend war dann in dieser Phase das vierte Foul von Filip Kukic. Das hat uns im weiteren Verlauf wehgetan“, bilanzierte Manager Baeck.  Bis zum 69:72 107 Sekunden vor dem Ende stand die Partie auf Messers Schneide, bevor sich die Routine des Meisters entscheidend gegen die Kölner durchsetzte – und die RheinStars in die Playdowns-Runde drückte.

Neben dem Sport begeisterte im Karnevalsspiel auch die Halbzeit-Einlage der Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen sowie die Kooperation mit der Willi-Ostermann-Gesellschaft, die einer glücklichen Besucherin einen Gutschein für eine der kommenden Veranstaltungen der angesehenen Karnevalsgesellschaft bescherte. Und da die RheinStars ihrerseits 9 Dreier warfen, kamen „zum Trost“ durch die Sion-Aktion „3 für 3“ 27 Liter Kölsch zum freien Ausschank an der Playa in Cologne.

Viertelergebnisse: 15:20, 23:21, 19:19, 12:22.

Spielfilm: 5:10 (5.), 15:20 (10.), 23:31 (15.), 38:41 (20.), 49:51 (25.), 57:60(30.), 62:65 (35.), 69:82 (40.),

Teamstats: Köln 41% zu Elchingen 42% (Würfe aus dem Feld), 45%/51% (2er), 36%/26% (3er), 70%/86% (Freiwürfe), 12:24 Assists, 30:44 Rebounds, 4:8 Steals, 15:14 Turnover, Fouls 22:25

RheinStars: Vladimir Nemcok (10 Punkte/7 Assists/6 Rebounds), Tucker Haymond (25 Punkte/2 Dreier/4 Rebounds), Thomas Michel (6/2 Dreier), Bene van Laack (7/1 Dreier/5 Rebounds), Malte Herwig (3 Punkte/4 Rebounds), Filip Kukic (8/ 1 Dreier), Max Dohmen (1), Jan Zimmermann (4), Thomas Müller-Laschet, Christ Theodor (5/1 Dreier), Julius Wesemann. Ohne Spielzeit: Thomas Fankhauser.

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Christ Theodor. Foto: Frank Fankhauser

 

Zusammen als Team gegen stark besetztes Elchingen

Die RheinStars sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB weiterhin als Außenseiter unterwegs, aber trotzdem will die Mannschaft um Cheftrainer Matt Dodson den scanplus Elchingen die Punkte in heimischer Halle abluchsen. Am kommenden Samstag (18 Uhr) geben die aktuellen ProB-Meister ihre Visitenkarte zum Karnevalsspiel in der ASV-Sporthalle ab. „Das kann wieder eine spannende Auseinandersetzung werden. Beide brauchen die Punkte unbedingt. Elchingen für die Playoffs, wir für den Klassenerhalt“, sagt Chefcoach Matt Dodson. „Wir haben im Hinspiel eine unserer besten Teamleistungen in dieser Saison gebracht. Wenn wir als Mannschaft wieder so auftreten, dann werden wir unser Chancen bekommen.“

In den letzten Wochen zeigte die Formkurve der RheinStars trotz der fünf fehlenden Stammspieler nach oben. Vor allem Zuhause und über den Kampf bekam die Mannschaft Zugriff auf die Partien und ihre Gegner. Getragen von der Stimmung in der Halle. Sowohl gegen BBC Coburg als auch gegen die Basketball Löwen Erfurt ging es so bis in die Verlängerung. Gegen die Thüringer dann auch mit dem besseren Ende für die Kölner. Auch in Gießen bei den Depant Rackelos 46ers waren die RheinStars drauf und dran, eine Überraschung beim Tabellenvierten zu landen. „Und auch da waren unsere Fans vor Ort und zu Stelle. Die Unterstützung ist wirklich unglaublich“, sagt Manger Stephan Baeck.

„Wenn wir in dieser Woche das Team im Training zusammenhatten, haben wir gut gearbeitet“, führt Dodson aus. Allein Kapitän Thomas Michel fehlte, der schon gesundheitlich angeschlagen in die Gießen-Partie gegangen war und mit Fieber das Bett hüten musste. „Am Freitag wird er wieder einsteigen können. Im Training konnten wir ihn auf seiner Position mit Max Dohmen, Thomas Fankhauser und Christ Theodor aber gut ersetzen“, berichtet Matt Dodson weiter.

Samstags-Gegner Elchingen feierte im vergangenen Jahr die ProB-Meisterschaft und befindet sich eigentlich in intensiver Vorbereitung auf die ProA. Meistertrainer Dario Jerkic wechselte komplett ins Management, um die wirtschaftlichen und strukturellen Voraussetzungen (für einen Aufstieg in die nächsthöhere Klasse zu schaffen. Er verzichtete für dieses Ziel sogar auf eine Rückkehr an die Seitenlinie Ende Dezember, als sein Nachfolger Pero Vucica nach vier Niederlagen in Folge seinen Platz für seinen Assistenten Boris Kurtovic räumte. Nach zwei Siegen zum Start von Kurtovic verloren die Elchinger zuletzt ihre Begegnungen bei der Orange Academy Ulm und Zuhause gegen s.Oliver Würzburg.

Das Elchinger Spiel lenkt der Ungar Stefan Fekete, der mit seiner Spielübersicht und seinen Assists im Vorjahr sein Team mit zum Titel führte. Dazu kommen die Forwards Brian Butler und Jere Vucica, der Sohn des ehemaligen Trainers. Sie sind die besten Werfer, zusammen mit Center Kristian Kuhn die besten Rebounder und die effektivsten Spieler. Zudem spielt der ehemalige RheinStar Marin Petric mit seinen 38 Jahren wiederum eine gute Saison und kehrt erstmals nach seinem Abschied im Sommer 2016 zurück in die ASV-Sporthalle. „Vor allem als Dreierschütze müssen wir Marin auf der Rechnung haben“, sagt Dodson. „Aber Elchingen hat insgesamt einen sehr starken, erfahrenen und tief besetzten Kader.“

Foto: Frank Fankhause

 

Kölsch Hännes´chen tanzt – Bestes Fan-Kostüm wird prämiert!

Karnevalsspiel gegen scanplus Baskets Elchingen

Auf geht´s in den Karneval! Ganz im Zeichen des jecken Treibens steht das kommende Heimspiel am Samstag, 2. Februar 2019 (18 Uhr) gegen den amtierenden Meister in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, scanplus Baskets Elchingen. Die RheinStars bekommen nicht nur Besuch von der befreundeten Willi Ostermann Gesellschaft, sondern beide prämieren auch das beste Kostüm unter den Fans mit einem 60-Euro-Gutschein, einzulösen bei der Willi-Ostermann-Gesellschaft für eines der Events oder Merchandising im Shop der Gesellschaft.

Dazu kommt die Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen. Die Tänzer und Tänzerinnen treten in der Halbzeitpause auf. Nach dem Besuch der RheinStars auf der Miljöh-Sitzung unterstützen die sportbegeisterten Karnevalisten nun ihre Basketballer in der ASV-Sporthalle beim Kampf um den Klassenerhalt. Tickets gibt es gleich hier

Foto: Website Kölsch Hännes´chen